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Jüdische Rundschau · 1934-05-25 · Heft 41-42 (25.5.1934) · page 17

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
39 (1934)
Issue
Heft 41-42 (25.5.1934)
Date
1934-05-25
Page
– (sequence 17)
Language
German
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/׳“״״*״ B2RLI II SU RUNDSCHAU NR. 41/42. 25 MAI 1934 * forlrifje und Konzcrlo Eine Nncliie’icr für Seluitem Alejchcin. Sowohl um der «iilic willen, mit der der Abend vorbereitet worden ist als iuch um der l iebe willen, mit der er diirehgefülirt wurde, G die V'eimtstallmit; der IS e / i r k s g r u p p c 11 Süd und jן! י! ג o w i 11 h r 11 e k e der IS. Z, V. am 22, Mai crwiihucn.sv,ert. I)r• B o r o d i;1 n s k y kah in einem geistreichen und! ״r1j11dli1■lien, leider aber etwas zu lang aiisgcsponncncii Essav 1י tjne \V1irtlit:u״K Seholem Alejehems als Scluiftsteller, der das 1״di«cl1e Volk zum erstenmal das Lachen gelehrt habe. * Lf| (ilowinski rezitierte in jiddischer Sprache eine der > ct/ten Arbeiten des Dieliters, ״Lech l'clto״, und fand bei den Zuhörern verständnisvolle Aufmerksamkeit. Jose! S, tctiuvel, begleitet von Oieilic Lewis soll n, sam; sehr rurl'iiiiesvoh jiddische Lieder, dahei unterstützt von einer vörnndichen mimisehen 1 echiiik. Das zahlreich erschienene Pulilikiiiii dankte allen Mitwirkenden dieses Abends durch stürmischen Beifall. __ N. Kulliirlnindkonzcrte im Mai. Der Kulturbund hat lange ^wartet, bis er _ in seine Programme das Werk eines fcpräscntalivcii jüdischen Komponisten unserer Zeit aufgen am• men bat. Wir diirfen hoffen, da fl die Tondichtung ,,i >ic Verklärte Nacht'1 von Arnold S c 11 ii 1111 0 r k, die Rasen-;lock brachte, ein vielversprechender Anfang ist. Sie könnte jls Finfülirung in das Schaffen dieses großen Linsiedlers! gelten, dessen vergeistigte Sprache heute nur von wenigen j verstanden wird — als Linlültning, weil sie ein Jiigcndwerk 1 ist: ganz den lemlcii/cii 11er Liitstcliimgs/cit (des beginnen- י dm 20, Jahrhunderts) verhaltet, voll von svmbalistisclien |i Hilhschatten lind literariselien Assoziationen, voll von Wagnerrcnniiiszeiizeu lind romantischer Schwärmerei. Neben Stellen, deren Gesinnung und Lorin ja vielen vertraut sein muH, stehen and. andere, deren kühne differenzierte Stimniverzwci* put;; dm späten Schönln'rg ahnen lassen; und da die ver- (chit’denailigcn l.lemenk' nicht aneinander gelehnt, solidem meist miteinander verbunden sind, so kann es dem Laien nicht schwer fallen, sieh von dem einen, bekannten, Aus* dmcksgebiet zu dem anderen, neuartigen, hhüber/ut;isfen. Die Ausführung _ der ״Verklärten Nacht" war eine große Leistung lies Dirigenten und des Orchesters. Was soll man mehr iiilnnen: das durchdachte, ökonomische Aufhaucn des ganzen Werkes, das klare und dahei beseelte Auseinanderfalten des komplizierten Tongevvebes, das geschliffene, höchst nuancierte Spiel des Orchesters? Wichtiger als alle diese Fin/elhciten war die Geschlossenheit des Oesamterlchnisscs, die der bedingungslosen Hingabe Rosenstocks und seiner Helfer nn das Werk zu verdanken ist. -- Die Interpretation der Siebenten von Beethoven durch Rosenstock dagegen!ן war ■— ich urteile nach dem zvveilen Abend im Bnehsaal problematisch. Rosenstock hob das Rein-Musikalisch, die Rcwi'gung, hervor und .drängte damit das Menschliche, den wdtansebaiilieheii Sinn in eien Hintergrund. — Hertha Kahn spielte das Violinkonzert vrm Bruch mit sicherer Technik und energischem Strich; ihr Ton ist nur zu wenig immateriell, um immer eine (ilcichmäliigkeit im Ausdruck zu vermeiden. Bi mm l'isncr, Solist au einem anderen Abend, spielte das (kliir-Klavicrkonzcrt von Beethoven merkwürdig summarisch; bei einem Könner, wie er Ist, sind solche Stunden der Imlisposition :iline Belang, 2 Konzerte. Ls ist nicht zu leugnen, daß James Roth• stein mit seinen Kompositionen in einem von der Künstlerlülfi‘ veransl,•dielen Konzert Lrfolg hatte. Tin paar hübsche, *d.illige Melodien von kleinbürgerlicher Mentalität finden inuiicr ihr Publikum. Aber war es notwendig — so fragen wir — Rothsieiu einen ganzen Abend cin/urätimen? Damit hat "11 הי dein Komponisten ebensowenig einen Dienst erwiesen «ie (len amleren, wirklichen kämpferischen modernen Koni- |f;'(misten, die vergeblich auf die Uraufführung ihrer Werke j|! warten. Die Mit wirkenden an diesem Abend sind in fol- | Ander Reihenfolge zu nennen: Fri/i Jokl, Len Gollanin I; l"׳ie immer hei jüdischen Volksliedern mit großem Beifall P, hedaelit), I)r. Fritz. I.ieluvk (Ball); dann noch in einigem t| Misbiml: Marga Btirlin (Alt), das Modern-Oiiartctt. — In j|: einem llauskon/ert mit Werken jüdischer Komponisten jg d’K'Ue der Pianist Haus Baer mit Temperament und ig IGiitine, Paula Gttü 111:11111 saug mit kleiner Stimme; sie ver- | 'lichte ihren Liedern von der geistigen und deklamatorischen j| Vite hei/ukommcit. Dr. Oskar Guttmami begleitete eigene l| Kninposiii->11011. Frwäliueuswert ist Musik von Hans Baer: eine J« Vertonung des Beer-I lofniniinseheii Scltlaflicdcs für Mirjam ||!1[|d Variationen für Klavier über ״Li jiwnch hagalil“. Beides d faaz apartes, akkordisches Kunstgcwerhc. f|1 Dr. Haus Nathan. | Junge jüdische Pianisten. 111 einem Gemeinschaftskonzert ‘I tttg'ir Künstler im lleelisteinsanl spielte der Kreutzer-Schiller j;>! tan ׳,| ׳ e i z e 11 s t e i 11 Bach, I lindemilh und Gbopin, Von den tg. 'bei Stilen, die diese Musiker vertreten, beherrscht er den g ls ,B.u'oek und den modernen, die beide gefühlsmäßig stark *;'1i!ci11,׳imlcr verwandt sind, besser, als den weichen, _zer• '1111101,len des roiiiaiitisehen Chopin. Fine sehr beachtliche :f 1(1 ("lik, ein differeu/ierter Anschlag, ei te lebendige Musit| b|lal gellen dem jungen Künstler, der großen Beifall fand, if dm berechtigten Anspruch, bald in größerem Kreise mit!;.< "!«knien Werken gehört zu werden. g * :1 , hi einem Sinfoniekonzert des Kulturbundes in der Phil- 1? "J״"״nie spiche Lilly D v 111 o 111 das Klavier-Konzert D-Moll Jf; J«' Mozait. Auch hier eine einwandfreie Technik und ein j 11rsprun:;'i lies nitisikaliselu's Erleben. Für Mozart fehlt noch 1§ t;Js •'11,hliiigeulasseii der tläiiionis.lieu Melancholie, die fast p; "1111׳r allen seinen Werken, sicher hinter diesem Konzert g ggh das in seinen Lcksiitzcn voll des ״Don Giovanni" ist, ff "«er Begleiiinig des ausgezeieliueten, von Joseph Rosen-!| - ״'•k meislerhaft gefühlten KulttirhmulorcTicsteis war dieser tj .f/,c Ui mul uiozaitis. heu Schaffens wohl zu spüren. Auch jl ""•'r war der Beifall sehr lebhaft.!״ Dr. Oskar Outtnunii. f d; .^***Usclic Jugendarbeit. Es ist bisher selten den jü-!' wir״ hhern Gelegenheit geboten worden, von berufener j?;,״s 1•'1",‘יי über die Arbeit der organisierten jüdischen U J«'l|Hl und ihre grundlegenden Probleme zu hören. Die;! Lc,c )״'lisclie Volkslioclischulc" Berlin hat sich cntschbsscn, ' tat C ״c^c :״ls/״f>dlen, indem sie die Mitglieder des Führerji y.s'l״ Beichsaussduiß der jüdischen jugendverbände zu einer | fn.,1 r,V־sreihe ״Vom Werk der jüdischen Jugend" atifgc- | «j. 1 •>at. — Die Vorträge werden ein z.usammcnfassetidcs | j . 1,'g Probleme und Arbeitsgebiete der jüdischen Jugend I fm "/״m erstenmal werden Jugciulführcr aller Richtungen I 1i11׳1׳'• m,1'" «in« Rcnieinsaiiicn Vortragszyklus sprechen. Fs I heit ,’."1״esse der jüdischen Litern, von dieser Gelege״• I SM'itcn JR lcl,s* zahlrcicl1 Gebrauch zu machen. Für die Einzel- 11 verweisen wir auf die Ankündigung.;; ץ"/ rp «* «4 ץ־׳ וו לי דו m f ך t ך׳״״/ ן! ' i* Ein Vortrag von Dr. Michael Traub Die Berliner Zionistische Vereinigung hatte am 21. Mai zu einem Vortrag von Dr. Michael Traub irn Logenhaus, Kleistsfr.dk•, cingeladcii, zu dem sich eine außerordentlich große Zahl von Zuhörern eingcfumlcn hatte, s3 daß der Saal überfüllt war. Das sehr aktuelle Thema lautete: ״Benifsumseliichtung —- und dann? Wanderung — wohin?“ Der Redner führte u. a. folgendes aus: Die Problematik des jüdischen Wirt Schaftslebe n s ist in den meisten Ländern außerhalb Palästinas die gleiche. Sie resultiert aus dem W i d c r s p r u c h c zwischen den 1ms Juden im Laufe von Jahrhunderten aufge/wungenen Wirtschaftsformen mul den modernen Tendenzen des heutigen Vt irtschaUslebens, Es gilt daher zu erkennen, daß das Geschehen »1er letzten Zeit die hierdurch verursachte F.ntwieklimg zwar beschleunigt, nicht aber erst hervorgeriifcn hat. Zahlreiche außerhalb unseres Lebens liegende Maclitfaktoren haben unseren wirtschaftlichen Werdegang bestimmt und unserer sozialen Struktur ihr jetziges anormales Gepräge gegeben. Mag dieser Prozeß aber von uns weder gewollt noch verschuldet sein, an uns allein liegt es, Wandel zu schaffen und uns in das Wirtschaftsgcfiipc der Welt produktiv c i 11 z 11 g I i c d e r n. Die jüdische Bevölkerung O s t e 11 r o.p n s hat bereits vor Jahren hieraus die notwendigen Folgerungen gezogen. Wanderung war die Parole ihres Lehens im Laufe von Jahrzehnten, soziale Wanderung, aus einem Berufe in den anderen, mul territoriale, aus Osteuropa nach anderen Ländern. In Rußland wurde zwar die jüdische Jugend Im Rahmen des Fimf-Jahresplans produktivicrt, die Generation über 31 Jahre aber wurde deklassiert und wirtschaftlich vernichtet. In Polen ebenso wie in Rumänien sind die Juden seit Jahren bemüht, vom Kleinhandel, der seine Fxistenzhasis vielfach verloren hat, zu produktiver Arbeit iiherzugehen, finden aber nur allzuoft den Platz in der Werkstatt und in tler Fabrik besetzt. Trotz allen Versuchen beruflicher Um- Schichtung ist das Tempo der Zerstörung unseres Wirtschaftsiehens schneller als das Tempo des Aufbaus. Und stärker denn je fühlt die jüdische Bevölkerung all dieser Länder das Vorhandensein eines kollektiven j ti d i sehen Schicksals nicht nur auf politischem, sondern auch auf wirtschaftlichem Gebiete. Und in Deutschland? Jahrelang haben jene Kreise, die jetzt die Z,anbeiforincl beruflicher Umschichtung ent• deckt zu haben glauben, die Existenz eines beson• deren jüdischen W i r t s e h n f t s p r o h l c 111 s ver• 11 ei nt, und im Zeichen allgemeiner ״p r 11 s p c r i t y“ übersehen, daß wir 1111s im Zuge einer Lntwieliluug befinden, die den mimerisclu'n, wirtschaftlichen und kulturellen Niedergang der deutschen Judenheit unweigerlich zur Folge haben mußte. Allerdings ist die Anomalität unserer sozialen Struktur erst mit zunehmender Wirtschaftskrise sinnfällig in Er• seliciuimg getreten. Berufliche Umschichtung wurde alsdann auch hier zur Forderung des Tages, verwandelte sich aber in manchen Kreisen der deutschen Judenheit in ein Schlag wort, das man oft nur dann anwendet, warn man sich scheut, die Konstpiicn/cn aus der gegebenen Sachlage zu ziehen. Denn hier wie hi anderen Landern setzt herulliehe Unischiclitung L i n o r d 11 u n g in das wirtschaltliehe Gefüge des Wo 11 n I a n des voraus, und auch der Jude Deutschlands darf sich der Tatsache nicht verschließen, daß seiner beruflichen Umstellung recht enge Grenzen gezogen sind. So wird die Arbeit des Hechaluz sinnvoll nicht nur durch sein Bestreben, seine Mitglieder fachlich aiis/ubildcn, sondern vor allem durch seine Zielsetzung und die gegebene Möglichkeit, die hcritfiirh ausgebildetrn jüdischen Menschen i 11 das produktive Wirtschaftsleben Palästinas, dessen Aufnahmefähigkeit in stetem Wachsen begriffen ist, e i n /11 g 1 i c d c r n. Denn im Gegensatz zur sozialen Struktur der jüdischen Bevölkerung in anderen Landern tragt die B e r u f s s c h i c 111 u 11 g der palastf• 11 e 11 s i s c h e n Judenheit ein 11 o r m a I e s G e präg e, indem sämtliche Sprossen der sozialen Leiter durch Jinten besetzt sind. Diese Normalisierung unserer sozialen Struktur ist eine unserer wichtigsten Errungenschaften in Palästina, die durch Linwandening beruflich ungeeigneter Elemente nicht gestört werden darf. In diesem Zusaniincnharigc gewinnt die vom Zionismus seit Jahren vertrelcnc Forderung nach produktiver Umschichtung ihre cigent• liehe Bedeutung, Abschließend noch die Frage: Gibt es denn nicht Möglichkrifcn der Fiuw andenmg nach anderen Ländern? Vor »lern Kriege, ah es in der Welt Osteuropas eng wurde, batten wir ein Auswamleruugsventil, stand die grolle trans• ozeanische Weit vor uns dien, konnten über 2'י Millionen luden Osteuropa verlassen. Die Weltwirtschaftskrise hat dieser Linwandenmgsmögliehkeit ein Ende gesetzt und im Jahre 10:31 müssen wir feststellen, daß wir nicht nur beruflich, sondern auch geographisch vor geschlosstnen Toren stehen. Allerdings herrscht jetzt Hausse in geographischen Entdeckungsfahrten: Ecuador und Holländisch- Indien, Angola und andere afrikanische Länder werden als Einwanderungsgcbicte gefordert. Allzuleicht verwechseln die Befürworter dieser territorialen Illusionen Auswanderung mit Flucht und übersehen, vor allem, daß es in allen Laudem der Welt einen Sättigungspunkt in bezug auf weitere jüdische Finwandening gibt, der fast überall bereits überschritten wurde, während die Aufnahmefähigkeit Palästinas mit zunehmender jüdischer Einwanderung stetig wächst. Mit SO000 Juden war Palästina ein kleines Land und konnte nur wenige Tausend Juden im Jahre aiifnchmcn; mit >/4 Million luden ist es beträchtlich größer und konnte im vorigen Jahre •10 000, wird — wenn uns keine äußeren Schwierigkeiten in den Weg gelegt werden in diesem Jahre 000 10-50׳ Juden aiifnchmcn. Die Ausführungen Dr. Traubs wurden mit großem Beifall entgegengenommen; es war dem Redner gelungen, seine Hörerschaft während der atidcrUnilbsUittdigen Rede völlig in den Bann seiner Darstellung zu ziehen und gerade auch bei solchen Anwesenden, die zionistischen Gedankengängen bisher fernstanden, stärkstes Interesse zu erwecken. Zionislieche Vemnsfallungen BcjirGgruppt• Jaimowltibrtklic! Am 29. Mai,. 20.30 Uhr, im B.Z.V.- Heim, lliiii•keiwir. fia. II.ms fiärincr! ״Entwicklung der englischen I’aläsliiKi-l’olilik mich dem Kriege.“ Bcjirksgruppe Oberspree 1 Am 29. Mal, 20.30 Uhr. Deutsche* Hau* (direkt am Bht. Karhhorst)■ R.-A. Benno Cnhni ״Zwlichenbllan* der deutschen Aliiab“ — Eindrücke einer Paläsllna-Rclic. Bciirksgruppc Zentrum! Am 26. Mai, 21 Uhr. Seholem Alejehcm- Alicml. Näheres s. Textinserat. ' Beiirk'gruppc Nord! Am 2a. Mal, 20.30 Uhr, hei Dr. Arndt, Brunnenxtr.ilic 115. M, Karger: ״Kongreßgesehiehle,“ Bc/irksgruppc Savignyplalzi Am 29. Mai, 20.30 Uhr, Seholem Aicj- 1 lietn-Alu ׳ml. Näheres s. Textanzeige, Bczirksgruppc Qruncwaldi Am 20, Mai, 20.30 Uhr, bei R.-A. Dr. 1׳. S. Nemiinmi, Gnmewakl, Wissmannstr. 21. Dr. Georg I.uhinski: ״Die Hedeiiimig der Emanzipation für die Wirtschaftslage der Juden." Photogruppe Teniunah. Nächste Zusammenkunft am 30. Mai, abends S.30 Uhr. Mcineke.xlr. 10. Frauen-Arbeitsgemeinschaft für Palästina 1 Gruppen West und Bayer! sei! er 1U u I z: Am 28. Mai, nachm. 4.30 Uhr, Arbeitsgemein.(־halt unter T.eilung von Frau Nalhansom ..Der Zionismus und ihe moderne Judenheit“ (nach Adolf Bnchm). Bei Frau Baase, Duidiuiger Sir. 10. — Schulungskurs am 28. Mal, ahend.s 8.15 Uhr, l'rati Mo.es: ״Zionismus und Nalionalismus", und Frau Dr. Nuß• bäum: ״|>ie jüdische Frmi im Wandel der Zeit". Bei Frau Moses, Gruncwald, Trahcner Sir. 2. Machanoth Hajclndim. Maehaueh Kanlstraße: 1. Montag u. Mittwoch von 4 Ins n rin׳, H/.V.-1 leim, Knntstr. 54. 2. Dienstag u. Donnerstag 3.30 bis 5.30 Uhr, ebendort. —־ Maehaueh Gruncwald! Diens* lag von 4.30 Uhr bis 0.30 Uhr. Freitag von 3.30 Uhr Iris 5.30 Uhr, 1• ranzen׳-bader Sir. 7 (Synagoge). — Marhaneh TVinpelliof: 1. Miltxvoeh mal Freitag von 4 bis 6 Uhr, Kniscrkorso 00, bei Einhorn. 2. Montags um! Mittwochs von 4 bis 0 Uhr narb Verabredung. — Ma׳׳l!a״eh Wedding: Miitwoeh von 3,30 bis 5,30 Uhr, Hcidcbrurker Sliaße 14, bei Weihliliilh. Sonnabend von 3.30 bis 5.30 Uhr, Brunnenstr. 93. bei Rohock. — Maehaueh Bayerischer Platz: Dienstag und I)onner-lag von 4 bis 6 Uhr, liadensrhe Sir. 13, hei Aronsohn. Hebräische Kurse der B. Z. V. Nächste Woche beginnt ein Anfangerknrstis inner Leitung von Dr. Kaleko. Vorbesprechung am 29. Mai, 0,30 Uhi, im Heim der D.Z.V.. Kantslr. 54. Aubing |!mi bfgmni ein An(׳.inge1kur׳.Us in der Gegend Bayerischer Platz uuler Leiluhg von D!. Ihnodianski. Anmeldungen werden noch cn!״rgeu• genommen, 1■ ne einen kleinen Anfäiigei/.irkel in Kicgii! 1■ l׳Tiei|e!u1u werden!״!eh e ilige Teilnehmer gesucht. Anmeldungen an die Kulturabtcilung der li,X.V., Mrinekcstr. 10, IV, Stock (Tel. Bismarck 7105). 1""י 7־ »' der Lage, erfahrene Privatlehrer tur hebräischen Vntrrrirht naehzuw ei-eu. ' ׳ Hebräischer K'ndcrgartcn Baycrbchcr Plat«, BindcnhiirgstrafSc, Vormittags mul dreimal woehenlüeh nachmittags. Anmeldung bei der l.eilenn, K. We-el, I.uiipoldstr, 35, bei Colin (Barbarossa 7038) in der Zeit von 2.30 Iris 3 Uhr. Der liniiisiischc Kindergarten Jannowltibrtlckc kann wieder eine Anzahl Kinder ״ufnelnpon.. .Meldungen an Gerda Xamm, Wallncr- I bratet .str. 13. — \\>r .stellt .zionistischer Kindergruppe billig Garten und bescheidene Tagesuntcrkunft zur Verfügung? Angebot« an Gerda Namm, Wallner-Thcater-Öir. 13. Sprechet״״, Für die am 26. Torieitag von Theodor Henl *tattfindon׳ den Feer״ wird von der Berliner Zionistisch:״ Vereinigung ein Spree 11 chor vorhereitet, an dem zirka 200 Teilnehmer mltwlrkcn *ollen. Z'o-it len, die den Wun»ch haben, an diesem Chor mitzuwirken, werden dringend ß:b:tsn, »ich *ofort bü der Kulturabteilung dir Berliner Zionistischen Vereinigung, Mclnekeitr. 10, zu melden. Ankündigungen Der RelchsauxchuB der jüdischen JugcndvcrbSnde teilt mit: A׳d Einladung der Freien Jüdischen Volkshochschule Berlin werden die Mitglieder de- Fiihrerrat! des Reichsaus-chusses iiidisi her IngencU verbände unter dem Thema: ״Vom Werk der jüdischen Jugend" über Gegenwartsfragen jüdischer Jugendarlwit berichten. Am 28. Mai: Dr. Friedrich Brodnitz (Re'u 11-aush!15 jü I. Ing-ndverb mde): Zusammenarlrrit der jü'tiselien Jugend. Dr. Hans Friedenllial (Deut- I*eher. MäkknbLKfcis): Jiiclisrhrr Sport. Am 31. Mai: Dr. l’attl Eppstein (Verband der pirl. Jugendvoreine Deutschlands): Gerne.nsehaftsformen jüdischer Jugendarl'eit. Rudolf f.ethowitz (Agmlas. Jisroel-lugeudorganisation): f>ie jüdische firnerafionenftage. Ilonz Kellerinami (Hund rlrnt .111-pidi •< her Jugeiul): Per Tmlirltkril.. ׳nvl , Gemein-eliatlsliiltlung. Am 7. Juni: Geoig l’.1[1e (11,ltnmiin): Jiulisehe lugend und Beruf. Dr. Bruno Sommerfeld (Reirhsatisst Imß jud. Jugendvrrliänrlr): Sozinlatheil der jüdischen Jugend. Fritz Schwatzsehild (Ausschuß tiir Herufsum-.chicl1tung im Reirlisau-schuß jiid. Jugcntlvcrbände): Jiidisrhc Jugend und jüdisrlic Oeffentl rhke 1. Die Schule Kaiserdamm ladet alle Eltern und Freunde der Schule zur Besichtigung des neuen Srhulhauxes am Sonnabend, Hem 26. Mai, und am Sonntag, dem 27. Mai, ein. Be uchszeit: 0-2 und 3—7 Uhr. Verbindungen: U-Bahnhof Adolf-Hitler-Platz, S-Bahn Wjtzlebcn, Straüenbahnen: 72. 93. 5fi. 75, Autoommhux M. » Die kunstschaflcndc Frau. Am 27. Mai, vorm. 11.30 Uhr, findet im Berliner Theater eine gemeinsame Veranstaltung der Künstler■ liilfe der Berliner Jüdischen Gemeinde und des Kulturbundes drut. srher Juden als Auftakt für die Ausstellung von Arbeiten jüdischer Kunslgewerblerinnen statt. Jüdische AltcrshlKc Groß-Berlin E. V. Am 4. Juni, abends 8.15 Uhr, im Brüdervereinshaus. Kurfürsten-Ir. 115116, spricht Rabbiner Dr. Manfred Swarseiiski über! ״Von Ge,rhlerlit zu Geschlecht״. Gesang: Hede Tiirk, am Flügel: Dr. Werner Licbonthal. Synagoge Prinzregentenstraße. Die neue Liturgie von Leo Kopf wird am Freitag, dem 25. Mai, tim 7.15 Uhr. unter Leitung des Kompo. nisten wiederholt. Die kantorale Funktion übt Julius Peissachowitz aus. Aus den Vereinen Schänebcrger Synagogen-Vcreln, Münchener Str. 37. Täglirh vor dem Ahendgottcsilicnst l.eluvorträge aus dem Ge-amlgebirt jüdischen Wis. sein. Dozenten: Rabbiner B. Prs.ctt, Dr. S. Ksinski, Dr. A. Loeb, Rabbiner Dr. Rosctiwasscr. Der Verein Israelitische» Helmathaus und Volksküche E. V., Berlin N 54, Gfirmannstr. 3, seit 1892 bestehend, hielt am 9. Mai seine Generalversammlung ah. Der engere Vorstand besteht jetzt aus: Ing. Dr. Paul Poris j Direktor Heinrich Stahl; Direktor William Wold; Bankier Sigmund Wn,-ermann. — Das ״Heimathaus“ hat noch einige Plätze, auch Einzelzimmer frei. Kleine Nachrichten Das Schulwerk der Ada!» Jisrocl-Gemelnde teilt mit, daß die Staat. lieh konzessionierte private Handelsschule so stark frequentiert ist,• daß die Klasse, falls sich noch einige Teilnehmer oder Teilnehmerinnen melden, zum 1. Juni geteilt werden kann, und zwar so, daß ein Kursus für Fortgeschrittene gebildet wird. Der einjährige Be-uch der Handelsschule befreit von der Berufsschulpflicht. Näheres im Büro Siegmundshot 11. . < t I t 1! ( I f < 1 t 1 \! 1 < i ו 1 1 I 1 > 7 t t 1 t V 7 \ ז ן s * 7 f 1, t 1| tl t ו¬ ) S V s V t) l (5 נ ti ח \ I 1 f f

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