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Jüdische Rundschau · 1934-05-15 · Heft 39 (15.5.1934) · page 5

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
39 (1934)
Issue
Heft 39 (15.5.1934)
Date
1934-05-15
Page
– (sequence 5)
Language
German
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JÜDISCHE RUNDSCHAU ■118! < ) :in. k1׳ ,ft 'vil(( •M II VI 1־! l(lt 11 11־7111 .'iß 11 '11111 htm b1׳r- [vmi in!“ d ־;11;1 Sflit illi'cll;110(1sich . daß dom Itirch nvluj irden wie äuSOXt . ist, ,Und leine des dien des cren mil: iven 1M'r* hlen sich rliie 1ms olnil an das :11s- •k,1- U1Iden enbcand )• r rcli elSt oik rcli cs en, :Ins di- ו1!ג ifF ten ■J1C itSen o* le 11- :11 1tes er 1« 1c er 8• 1t at וז¬ ¬ו, fjr 39, 15. V. 1934 Seite 5 PP ץ.■.//, Y ״״.«•!ב.,.V‘ V X . \/ ./ c רד .y? y I Aufführung in! ICulfurbusid j Als das griechische Theater noch jung war und seinem i orpiasli-dicn Ursprung 11.111er, pflegten die tMilitionstmicn 1 Athener, wenn cm Drama von diesem 111)!liiselicn linier-; ,troin nicht getragen schien, den kritischen Fiiiwttrf ״Nichts j fdr Dvoitvsos?“ zu erheben. Dionysos palt als der Schöpfer j jjires Theaters und war es auch, nicht nur der Gott des! Weines, der unbedenklich rauschvollcn Entrückung, sondern 1 juch der Herr des Lehens und des Todes, der viel verfolgte | und immer wieder gerettete Gott, der volkstümliche, der vor- I fiihrcriselte, gefährliche,. gegen dessen Zulassung sich die י aristokratische Gütterfamilie Homers lange gesträubt hat. Der } R״f des Volkes, modern gesagt, bedeutete: ״Wo bleiben unsere Belange?“ Wo heute jüdisches Theater gemacht wird, aber I jc!1 indchte lieber sagen, . wo heute Juden für Juden Theater j spielen, stellt (lassclbe Fragezeichen. Ich horte, gerade aus I Palästina /iiriickgckchrt und darum auf das Werk beson* I ders |:ut vorbereitet, den ,,Judas Maccab,ins“ unter der Lei-! tun(! ',(ווי Kurt Singer, der dieses größte Barockgcliäudc der I deutschen Musik machtvoll nufrichtctc. Es wird sich vielleicht | der liinvvaml erheben, daß dieses Oratorium von einem 1'r 0 - I testanton gemacht ist, und daß cs einen englischen I Sieg über die Schotten feiern sollte. Wer sich aber aus dem j llicater/dtd über diese Veranlassung nicht belehrt hat, der I vt'ird sich einfncli an die alten jüdischen und darum allgemein- | menschlichen Belange gehalten haben, an die eines Volkes, j dessen Schicksale typisch geworden sind und dessen alte Bnclier zu einer Familiengeschichte der ganzen Menschheit werden konnten. Da ist Bedrückung, Verzagtheit, dann Jubeln und Jauchzen, nicht über die erschlagenen Feinde, sondern ',־ ui dem Gott empor, mit den! verbunden man nicht unter- : liegen kann. — : Wie steht cs in bezug auf das J ii d i s c 11 - S t o f t - 5 liehe mit der Komödie? Für die die Juden von! seiten des Gemütes wie des Witzes doch wohl zuständig sein sollten. Ein David Kalisch schrieb Berliner Possen, Arthur Schnitzler schrieb Wiener Gcsellschnftsstiicke, : und andere Autoren jüdischer Abkunft haben als Franzosen, als Engländer oder Amerikaner gearbeitet. Der jüdische Autor verbürgte noch lange kein jüdisches Stück, und wir werden noch eine Weile warten müssen, bis er cs kann und will, weil i||1 er um ft. Talsache ist, daß es in Deutschland wie anderswo jüdische Autoren, jüdische Schauspieler, jüdische' Regisseure, jiidürhe Kritiker gab, und Aufgabe wird mm, daß wir heweisen, was wir können, wenn wir untereinander und füreinander sind. Ich habe einen Umweg gemacht, um bis zum letzten Tlte.it( rahfiul des Kulturbundes zu kommen, lind ich nclunc an, daß seine dramaturgische Leitung denselben Umweg gcmacht hat, um s•*•!; endlich zu Shakespeares ,,Was Mir wollt“ zu entschließen. Sagen wir, daß diese Komödie van vertauschtem Geschlecht, von verkreuzten Liebespaaren, zugleich mit dem Scherzo der Clownerien, etwas Neutrales hat, leichter als die L.uft schwebendes wie eine schöne Mozarischc Musik, etwas allgemein Zugängliches, allgemein Menschliebes, damit also, wenn auch keine besonderen Belange gctroffen werden, nichts Autler- oder Antijüdisches haben kann. ״Wenn die Musik der Liehe Nahrung ist“, so beginnt das Stuck gewiß in tieferer Absicht. Fs muß tmisikhaft wirken, cs muß Sonnenstrahlen zum Tönen bringen und sanftes Wogen des blauesten Meeres unter dem glücklichsten Himmel. Und was immer nur das Märchen vermag, Derb und Zart müssen in kiudhafter linlr.iclit miteinander spielen. können. Man hat darüber gestritten, ob Shakespeare in Italien war; ״des Dichters Aug in schönem Wahnsinn rollend” hat jedenfalls das Land Apfelsinia oder Citronia entdeckt, in dem uns seine Giite auf einige Stunden labt, und aus dem wir nur mit einer kleinen Seligkeit zuriiekkehren können. Die Inszenierung von Flitz. Jessncr mit den anmutigen Bühnenbildern von Kurt L e 11 n c r hat das Ihrige dazu getan; sic hat hei unvermeidlicher Ungleichheit der Einzelleitungen die niiclistliegende Gefahr einer angestrengten . Lustigkeit vermieden mul die Gesamtleistung eben durch die Einstimmtmg von Derb und Zart zu einer unschuldig reinen Heiterkeit erhoben. Das Theater des Kulturbundes, das mit. Promineiden nicht rechnen kann und soll, hat die Verpflichtung, | iun״e Talente zu entdecken und den Nachwuchs vor Vcr- |1 kimimerung zu hiiten, den nun einmal eine schöne Willkür der '1 Natur zum Komödiespiel bestimmt hat. Als Gewinn, als ,;;1 Haupttreffer iiat sich seit der ״Wildente“ zum zweiten Male!i Mira Rosowsky bestätigt; Gemüt und Geist springen aus ä;j ihrer noch sehr zarten und kiiospcnhaften Jugerd. Zur musik-;־} haften Wirkung der reinen Komödie fehlt ihr noch die Harü*j moiiisierung einer sehr empfindlichen nervösen. Veranlagung; ׳j! sie bringt als Viola ihr Bestes, wenn sic als Liebende in J1111- H genskioitlern ihr Gefühl zu verbergen und damit zru offenl| baren hat. Ein Gewinn ist auch Klaus Brill als ihr Bruder ifj Sebastian; er stellt gut, spricht gut, jungmännlich, zugleich aufgeschlossen und abgeschlossen. Der spleenige Herzog j:| Orsino von Ernst Lenart überzeugt im Anfang am meisten, 11 wenn er untätig liegt und nach Noten melancholisch schwärmt; »i ® der lebhafteren Aktion, und wenn es auf das Shake* spe,irischste, auf gestaltendes Sprechen ankommt, will seine Begabung immer noch nicht fcstsitzcn, Olivia, ״eine reiche Gräfin“, gehört zu Shakespeares Liehlingsfigurcn, die nach nullen schon große Damen und innen noch gefühlvolle Mädchen sind; was die allzu junge Ruth Reimer bei aller Vornehmheit ihres Wesens noch nicht jeden Augenblick zusamim'iihalten kann. Dem unsterblichen Quintett ihres kleinen Hofstaats ist namentlich seit der Reinli,irdischen Inszenierung schon manche Tradition angewachsen. Der tüchtige Fritz Lion als Junker Tobias von Riilp und der komisch begabte Julius Kuthan als Junker Cristoph von Bleichenwnng erinnern gewiß unnbsichtlich an manche Vorgänger, Fritz Wistens körperliche Große und Schwere geht kaum in das seinem Narren vorliehene Trikot hinein; seine ungemeine Bühncnsiciicrheit, die auch zur Selbst,,uisstelhmg wird, läßt das ״Was hin ich für ein gescheiter Kerl!“ wohl allzu deutlich durchblicken. Als interessante Ncuscliöpfung schätze ich den M.ilvoüo von Hermann Heuser, an dem sich die alte Entdeckung wieder bewährt, daß der sittlich arrogante Haushofmeister und Ptirllauer nicht von einem speziellen Komiker gespielt werden soll, sondern eher von einem umgekehrten Tragöden. Das Wort des Verprügelten, Beleidigten, Verhöhnten ״Ich bin auch ein Mensch“ kam mit einem leisen Schmcrzenston zu einer entscheidenden Bedeutung. Alle Komödien, in denen Intrigen und Späße, besonders der Mißhandlung angczettelt werden, scheinen heute gefährdet, schon weil wir die Veranstaltung von allzu weit herankommen sehen. Beängstigend bleibt auch immer die Möglichkeit, daß die derhen Intriganten und Rüpel auf der Bühne mehr an Lachen nuslcgcn, als ihnen das Publikum dann zurückerstatten kann. Wenn die Kosten ihrer Bemühungen wieder einkamen, so lag das Hauptverdienst an der Kammerfrau von Lotte Stein, an der alles außen und innen, von vorn und von hinten bezaubernd rund war; die Fi'thrcrln des Quintetts lachte nicht nur mit Lippen, Augen, Zähnen, sondern auch mit allen Körperteilen, die sich sonst neutral zu verhalten pflegen. Es war ein guter Abend, und der erste, für den Zcntralausschuß zu wohltätigem Zweck bestimmt, hat Haltung und Stimmung einer einfachen, würdigen Festlichkeit behauptet, Arthur E10 esser. Albert Bassermann Wie die Zeitungen melden, hat Albert Bassermann seinen Austritt aus der Genossenschaft deutscher Bühnenangeiiörigcr, deren Ehrenmitglied er war, erklärt. In einem Brief an den Vorstand der Genossenschaft begründet Basser* m,11111 seinen Entschluß damit, daß seine nichtarischc Frau, mit der er während vieler Jahre ln Deutschland gewirkt hat, zu einem Gastspiel an seiner Seite am Leipziger Schauspielhaus nicht zugelassen worden sei. Dazu schreibt der ״Montag“: ״Ks gißt einen Fall Basser mann. Dieser große Künstler hat seinen Austritt aus der Bühnengenossenschaft angemeldet und seine Ehrenmitglicdsrhnft niedergelegt. Er will nicht mehr in Deutschland spielen. Der Grund zu diesem Einschluß ist sonderbar. Bassermann fiihhc sieh gekrankt, weil mail bei einem Gastspiel in Leipzig!eine Frau nicht auftretrn lassen wollte. Diese ist nicht nur J ii d i 11, sondern auch eine schlechte ,Schauspielerin. Bisher gc-chnh es immer, daß H.isscrm.inn zur Bedingung machte, seine Frau müsse mit ihm spielen. Und als man sieh nun einmal dieses Diktat nicht mehr gefallen ließ, nahm Basscrmann, beleidigt und verärgert, Abschied von der deutschen Bühne. Es war kein glücklichcr Allgang, den er sich gewählt hat, denn er hat sich damit außerhalb der Gemeinschaft gestellt, die an dem Neuaufbau des deutschen Theaters mitarhriten will. Unvergessen bleibt, was Basscrmann, der im September dieses dieses Jahres 67 Jahre all wird, durch vier Jahrzehnte für die deutsche Buhne geleistet hat, und man kann das Bedauern nicht verschweigen, daß diese Arhcit durch die Schuld des Künstlers seihst ein so nüchternes und auch vorzeitiges Ende gefunden hnt.“ Durch DNB wird mitgetcilt: ״Am 11. Mai wurde der jüdische Angestellte der Commerz- und Privatbank, Dr. Jacob Wassermann, der 1000 in Riga geltoreti ist, durch die Geheime Staatspolizei fcstgenommcn, weil er aufreizende und schwerste Verunglimpfungen persönlicher Art gegen Reichsminister Dr, Goebbels systematisch und in aller Ocffentliclikeit mit zynischer Frechheit in. Umlauf setzte, Dr. Wassermann wurde direkt aus dem Betriebe heraus verhaftet. Diese Verhaftung löste hei der Belegschaft starke Genugtuung aus, denn das unerhörte Verhalten von Dr. Wassermann hatte bcrcits zu einer Reihe unliebsamer Erörterungen im Betriebe geführt. Dr, Wassermann wird im Konzentrationslager Oranicnbürg längere Zeit Gelegenheit haben, darüber nachzudenken, wie man sich als Gast des deutschen Volkes In Deutschland zu benehmen hat.“ I § % ן i /, 1 Jk** SK«*K־#» Afaivolia (Hermann Heuser) — Olivia (Ruth Reimer) Narr (Frits Wüten) Bleichenwang (Frits Kuthan) — Narr (Frits Wisten) ' Maria (Lotte Stein) — Junker Tobias (Frits Lion) Ablehnung eines Jüdischen Richters In einem Zivilproze.fi vor dem Berliner Landgericht ftmgierte ein j ii d i s c!1 c r Richte r, der auf Grund der Beamt cngcsct/gcbung vom Kamincrgcridit an das Landgcriclit versetzt worden war. Der Klager, ein National- Sozialist, in führender Stellung, lehnte den Richter wegen Besorgnis der Befangenheit ab. Fr begründete seinen Ablelniungsantrag damit, daß er seihst aus seiner Einstellung gegen die luden auch in diesem Rechtsstreit kein Hein gemacht habe uml seinem jüdischen l’ro/eßgegner gerade vorwerfe, daß dieser sieh mit Hilfe eines jüdischen und darum in seinen Augen nicht einwandfreien Zeugen auf ״typisch-jüdische Art“ um seine Zahlungsverpflichtung drucken wolle. Der 26. Zivilsenat des K a m in e r g e r i c h t s hat in einem Beschluß vom 5. März Mil (26 W 13/31) die Ab* Ichnung für gerechtfertigt erklärt, uml zwar mit folgender Begründung: Maßgebend ist, oh vom Standpunkt der betreffenden Partei aus. nicht mir subjektive, sondern auch objektive, d. h. nicht, mir im Glauben der Partei wurzelnde Grunde vorliegen, die in den Augen eines vernünftigen Menschen geeignet sind, Mißtrauen gegen die Unparteilichkeit des Richters zu erregen. Prüft man von dieser, vom Senat in ständiger Rechtsprechung fcslgeliallencn Grundlage aus die zur Ent- Scheidung stehende Ablehnung, so ist zunächst das Vorliegen .subjektiver Gründe nicht zu bestreiten. Diese subjektiven Gründe ergehen sich aus dem Vortrag des Klägers, der den jüdischen Beklagten gerade in dessen Eigensehaft als Juden scharf angegriffen hat. Das Kammergericht erklärt dazu: Es ist zu verstehen, wenn der Kläger sagt, er könne sich bei diesem Sachverhalt nicht denken, daß der ahgclehnte Richter, der ebenso wie der Beklagte Jude ist und intolge der neuen Rcamtcngesetzgehiuig nicht mehr am Kammcrgcricht, sondern am Landgericht tätig sei, seelisch im Gleichgewicht geblichen wäre und ihm gegenüber als Nationalsozialisten dieselbe Stellung cinnchme, wie gegenüber dem Beklagten, seinem Rassegenossen. Es fehlt, so erklärt das Kammcrgericht, aber auch nicht an einem objektiven Grunde. Die dienstliche Aeußeriing des abgclchntcn Richters vom 4. Januar 1034, mag sie auch auf die Erklärung der Unbefangenheit hinauslaufen, läßt erkennen, daß sich der ahgclehnte Richter durch die Vorwürfe, die der Klager gegen das Judentum und ihn gerichtet hat, schwer getroffen und verletzt gefühlt hat. Ist das aber der Fall, so sind die Bedenken des Klägers, ob der Richter selbst beim besten Willen die volle Sachlichkeit wahren könne, auch sachlich gerechtfertigt. Der Rassenstandpunkt Der ״Volk. Beobachter•• vom 13. Mat veröffentlicht einen Aufsatz von Dr. Groß: ״Der Rasscnstamlpunkt des neuen Deutschland“, in dem es unter anderem heißt: ״Der Rnsvenstandpunkl dr- Nationalismus führ! nir und nimmer zu einer Verurteilung oder auch nur Mimlrtlu-wcrtung irgendeiner anderen Ra—engruppc, Mindern lediglich im sachlichen Feststellung ihrer tatsächlichen inneren und äußeren Verschiedenheiten. Daran! folgt nicht•, weiter ah die!erkennt m., daß jede solche Rasse für sich in ihrer reinen Ausprägung das Recht ,111( Leiten in dieser Welt beanspruchen darf, andererseits aber die Verwischung der Grenzen zwischen sich und den anderen rassischen Gruppen als die gefährlichsle und schwerste Lehrne-iindc überhaupt zu vermeiden hat. Diese Auffassung gilt für uns genau so wie firr irgendeine farbige Gruppe. Der Mensch einer fremden Risse ist anders w-ie wir — diese wissenschaftliche Feststellung ist die Grundlage, die Reehtfertigung und zugleich die Verpflichtung für jede Rassenpohlik, ohne die eine Wieder,־tufrichiiing Europas heute nicht mehr möglich ist. Oh der andersrassige Mensch ״hrs.er“ oder ״schlechter“ ist als wir, darüber Ist ein Urteil im Grunde niemals möglich. Denn e* würde voraussetzen, daß wir die F.ßcne unserer eigenen Rassen. Bedingtheit für die Dauer dieses Urteils verlassen und einen übermenschlichen, ja göttlichen Standpunkt einnehmen konnten, von dem aus allein ein ״objektives“ Urteil über den Wert oder IJnwert all der unzähligen Lebensformen der unerschöpflichen Natur möglich ist. Gerade wir aber smd uns --- sehr im Gegensatz zu uns«, ren weltanschaulichen Gegnern - der absoluten Bindung an unser eigenes Blut und unsere eigene Rasa־ zu sehr bewußt, als daß wir «inen solchen überrassischen Standpunkt auch nur in der Theorie erstreben könnten.“ * Der Referent für Bcvölkerungspolitik im Reichsprojiagandaministcrium, Dr. n1cd. T 11 o 11t a 11 a, beschäftigt sich im ״Nationalsozialistischen V o 1 k 8 d i c n s I“ mit Fragen der Bcvölkcrtingspolitik und erklärt u, a., daß in der Forderung nach Rasserein heit sich nicht etwa der H a ß austoben solle, der die Menschen anderer Rassen als minderwertig betrachte. Die Mischung deutschen Blutes mit fremden Rassen müsse jetzt aus freiwilliger Erkenntnis jedes einzelnen Volksgenossen heraus zur Unmöglichkeit werden. Am 23. Mai d. J. ist der 60. Geburtstag des zu früh heim- E'" •־■’!'־.J **--*—! - Tel-Awiw auf dem Mcssegelände eine große Gedächtnis-Aus- Stellung seiner nachgelassenen Palästina-Radierungen. HR *>״•11״-*?■»• ׳/ ff 'N Viola (Mira Rosowsky) — Htrsog Orsino (Emst Lenart) Fotoi H. S. Sonntnftld t > ■#’ ( Ci

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