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Jüdische Rundschau · 1934-05-08 · Heft 37 (8.5.1934) · page 13

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
39 (1934)
Issue
Heft 37 (8.5.1934)
Date
1934-05-08
Page
– (sequence 13)
Language
German
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V. JÜDISCHE RUNDSCHAU BERLINER RUNDSCHAU Nr. 37. 8. MAI 1934 Olך ׳ (,.1 11 ׳. ■k׳r ■־;i; 1^ ... 1 11'׳'׳'Ine "ln 11 I ״ilt, P־׳K I 'ס״א "־• Vor-;־'f 10(11)0 “:r .f׳r:.»c ■•'hinten;In״ pa, II nu 1) ״rr 1י"'!.; Vf)f I'UI wir.!! i'ilmi!;,ץ ־!ml,.<! ׳ ־. ■חu1h;־c, 1״. 0 ili'i'litc•, *iß■ tl.lllpt «״eh liir w;1r die werden, ,יי er/ic|t kam! Rc. ' an de״ 1- 1.1»׳ iiu-n. en Markt fnsen/en 1c londerc 1<; I nen. rfüinerin! /en. Die ׳״um Hie Hie, Der Mn!׳ :u!!י״ ahn und Hupt, 5 Mn׳;rl|{ t Kuilur• ־huu auf it einem inmli neu 5 Volkes iitplichnt um־ man lidie sei, ihr. Die 1, Mn!injitdi die u h!dicht 'a <11 vnn Sclil.'i!;• mii •«en, ul. Dies ScliI;!),׳- rdielitet. r (,Hudle würde, d erkraft 1t nichts r; * 11 f f11'׳, ni beanderen mucre standen, ir seine wo wir Mehrdie Re• Jeiutaat t unter lad ein ine I rht ein, Staat- : kdstc tfaitcii? Weise mv.elbe ■1;:w »'t. /war 1 einer en ueud zur ׳lapnel• t vom diMinis .i;׳!״’tt י tu r.f, .-.t ul n|;,1 t(c en ein'* ninpen nrtiio- Sal1i1.1t;‘־l)r. z$ & onen“ Ver- I. 1>טו rädern '•!'111.11׳ ,ihren• 1 und eiliclt 11d<׳rn . von •eiten• sei••• selten t des isercr st *'( rcliicsfU r. Es iieser utßcn IZCi*:״ . '7 גן o Die ״Jüdische Künstlerhilfe“ veranstaltete ein Haus• On/eil» da* nusschlieltlifh mit gesanglichen Leistungen be- ,(ritten wurde. Iin Mittelpunkt des Abends stand eine Erstatt(• <u|1ru11f״ ׳I •'״d unserer Vergniipenhcit“ von Jacob Schön- \> (־ r (,׳• i’1״l׳'• I imllH'r^ am׳ die Komposition mit ihrer warjm:n, scltditeit Stimme und ihrem tief empfundenen Vortraj׳, der alsdann einigen jiddischen Liedern zugute kam. Das iihrige Programm brachte Werke von Meistern des 16. Jahrliiimlcits, sowie Gesänge und Duette von Mozart, Schubert, graimis und Verdi, Julius I’e i s s a c 11 o vv i t s c h gestaltete;«1>׳ Sclmhert-Lieder mit ungewöhnlicher Kimstierschaft und crirctiic durch einen wohlklingenden Bariton. Elsa Koch- Stabinski zeigte in einer Mozartarie, daß sie gesclimaekvoll zu singen versieht, Sie muß sieh aber vor Forcieren in der )lohe Inden, welche im Forte leicht etwas schrill wird. Pr. Ludwig .Misch Itihrle seinen kleinen Madrigalchor vor, hinter dessen Leistungen ernste künstlerische Arbeit und zielhevvttlHc Leitung steckt. Am Klavier sali, anpassungswillig, Suse Locb, die zeitweise das Pedal vorsichtiger gebrauchen muß. Hans Bacr. Vortrags- und Rezllntlonsahcnd. Im Hause Dr. Meier, Kurfuistciidamni, veranstaltete Dr. Heinz Halban unter Mit- Wirkung namhafter Künstler einen Rczitations- und Vortragsabend, der grollen Beifall fand. Der Vortragende, von der Bühne her als ausgezeichneter Sprecher und Darsteller komischer Charaktervollen bekannt, bot ein interessantes und uniisnntcs .Programm; darunter vielerlei Variationen über das Thema ,,Liebe“, ztt dein Steffi Ronan einige mit reizvollem Charme vorgetragene Chansons beisteuerte. Dr. Licbenthal begleitete die Vorträge geschickt am Flügel und gab in einigen Soli Zeugnis von seiner geschliffenen Vortragskunst. Mehrere ausgezeichnete Xylophonvortriige von Kurt Sommerfcld wurden von der zahlreichen Zuhörerschaft als außerprogrammällige Beigaben ebenfalls sehr beifällig aufgenommen. ךי״י* ו״י־י״ן tlUijU Bedrlopruppc Fricdriclishaln: Am 0. Mai, abends 20.30 Uhr, Landsberger Sir. 87, Dr. Josef Weilt; ״Aktuelle wirtschaftliche und politisehe rmhleme des Palasiiiiaaulhaii',“. Beilrksgruppc Hansaplatz! Am 0. Mal, abends 20.30 Uhr, Konditorei ״II,in 1“, 1 len ■,burger Sir. 10, ״(Icsproelienc Zeitung“. Aus dem Inhal!: Ihr neue A«d!!1!1.!tion; -— Alijah;>olilik; •— Die Zukunft Haiisi; — Neiieslc Nneliriehlrn; — I.iteratnrlieilage: Ucbrr den Dichter der lhiiikwali; — Musikbcilage; — liehräisdir Beilage. RedakPons- •Iaht A. hindern!,■1nn, I"'. Isaak, 1 f, Levinsohn, K. Rosenberg, Dr. Ro-rnM.itI, Dr. 1.. Selicrvk. Btrlrk.ßruppc Nord! Am 9. Mal, abendi 20.30 Uhr, Krlstalblilc, Wrdding, Sellcrstr. 35 (Ecke MlillcrslraRc am Wcdd'ngptali), Walter Ttmpct״ .׳Der neue Mensch In Palästina“, LkhthihlcrvnrlUhrmigi ״Nal1al.il — ein Dorl wird Barniiiwali"! BcßlcitvortMß Dr. Eva Lübeck. Btilrksßruppc Witlcnlicrßplatzr Am S. Mal, abi-iaH 20.30 I'hr, Logenkau., Kl< ia-.tr. 10, Mitgliederversammlung, R.-A. llenno (.'ohn: ״Die p״I1!i rin- Lage im Zionismus“, Erwin l’ollak: ״Zionistische Arbeit in Düilj-Iiland". Bciirkspruppc Spandau! Am 8. Mai, abends 20,30 Uhr, SynagogenjfMiiile. Spamlau, Lindenufer 12, Kurt Tuchler; ״Die zweite 1‘manlipahun;׳“ c! .»»*י der Jung gruppen der B. Z. V. Zu einer eindrucksvollen Kundgebung hatten sich in stattlicher Anzahl die Mitglieder der westlichen Junggruppen der B. Z. V. im großen Saal des Briklcrvcrcinshatiscs am 3. Mai zusamtneugefutidcn. Man feierte den Lag B'omcr-Tag. Martin Bandmann bctiat als erster das Podium und hielt ein kurzes Referat über die geistigen ü rund lagen des Zionismus. Das Jinlenhim, so führte er aus, sei durch die Cialuth kleiner gemacht worden, und wenn auch die änllere l.cbenssclirankc fiel, so blich doch die ״innere Cialuth“. Matt fand trotz Lman/ipatioii und Assimilation keine neue Heimat, und das Judentum war nicht mehr die Sacite des g a n z e!!* Menschen. Der Zionismus ist der Protest gegen die Üaluth und gegen die Einstellung des Judentums. Fr lehrt die B c - d in gütigen erkennen, an denen wir zerbrochen sind: das ist insbesondere die Loslösung vom Boden, Es gibt den objektiven Tatbestand einer Judenfrage, wenn auch von gewisser Seite dies oft geleugnet worden ist, Hcrzls Leistung war cs, diesen Sachverhalt begriffen und den Weg zur Lösung gewiesen zu haben. Ohne Sieherti!1 ׳ der Existenz gibt cs keine Kultur; und des■ halb ist Zionismus keine Partei, sondern die Sache aller Aufbauwilligen, eine Bewegung, die den Einsatz des ganzen Men• sehen verlangt. Joachim Prinz behandelte den Aufstand des Bar Koch ha und versuchte, seinen Zuhörern klar zu machen, welcher Heroismus und welche Kraft damals in den Menschen lebendig war. Gc• schichte muß für uns ein zentrales Erlebnis werden, weil mir vom geschichtlichen Denken aus, von der Erkenntnis der Bedingungen, unter denen unser Volk gewachsen ist, wir unsere heutigen Aufgaben recht zu begreifen ver• mögen. Für Volljudcn bedeutet der Lag B'omcr nach etwas. Jüdische Schüler in allen Teilen der Welt ziehen an diesem Tage hinaus in die Natur, um diesen Freudentag innerhalb der Trauerzcit zu feiern. Wir können aus dieser Historie lernen, daß die Juden des Altertums kraftvolle Gestalten waren, und daß sic ihren Heroismus hatten, solange sie in der Wirklichkeit standen und Boden unter den Füßen hatten. Die C. h a I u z i in verwirklichen heute unter den schwierigsten Umständen, was man noch vor einer C'iene• ration für einen Traum gehalten hat. Sic verwirklichen die große zionistische Forderung: ein normales Leben für unser Volk; nicht spekulieren und träumen, sondern klar in die Welt sehen. Zn der für die Berliner Juden brennendsten Frage, unscrem Verhältnis zur Gemeinde, sprach aiißerordcnt• lieh wirkungsvoll . Georg Luhlmki Warum eigentlich, so fragte er, behandeln wir Gemeinde• dinge in einer Jugcndvcrsammlung, während man doch an• , nehmen darf, daß die Jugend 'die Gemeinde längst überwunden hat? Es ist aber nötig, weil die Jugend doch in die Gemeinde gehört und die Verbindungen nicht abreißen dürfen. Die Berliner Gemeinde hat freilich bisher der Jugend niemals das Gefühl zu geben verstanden, daß dort ihre Sache geführt wird. Der Verwaltung« appa• rat der Bürokratie hält — und dies ist eigentlich ein ganz naturgemäßer Vorgang — alles Zukunftsträchtige von sich ab, weil er fürchtet, dadurch aus seinem gewohnten Gleichmaß herausgeworfen zu werden. Die Beziehung zur Oe• meindc ist für uns alle eigentlich entwertet; sie beschränkt sich für die allermeisten Menschen auf einige her• vorragende Daten in ihrem Dasein: bei Geburt, Heirat und Tod. Wir haben keine wirkliche Form des Zusammenlebens innerhalb unserer Gemeinde, die stark genug wäre, den Einzelnen an die Gesamtheit zu binden. Die Gemeinde hat der Jugend das Gefühl gegeben, daß sie in ihr keinen Platz und keine Stimme hat. Zionisten haben heute grundsätzlich im Vcrwaltungsapparat nichts zu sagen. Es gibt einen Sportplatz dieser Gemeinde, und eine der wichtigsten Bedingungen zum Betreten dieses Sportplatzes ist: daß keine hebräischen Lieder gesungen werden dürfen! Wir dürfen sagen, daß diese Haltung weit über das hinnusgeht, was einer Verwaltungsbehörde innerhalb des deutschen Judentums zusteht, und daß allein eine solche Einstellung für uns genügt, das heute herrschende System aufs schärfste zu be• kämpfen. Die Gemeinde veranstaltete im letzten Winter zahlreiche prunkvoll aufgcmachtc G c tu c i n d e a b c n d c, auf denen sic sich feierlich ihre eigene Meinung und ihre ungeheure Tüchtigkeit selbst bestätigte, indem sie den Gegner ausschattctc. Und auch das offizielle Organ der Gemeinde ist heute nur ein Privileg der Liberalen. Jetzt schickt sich die Verwaltung an, ihre Amts• dauer um zwei Jahre zu verlängern. Wir Zlonisten sind uns zwar durchaus klar darüber, daß ein Wahl* kämpf in dieser Zelt vermieden werden sollte, und wir wünschen nicht, ihn zu entfachen. Aber: eine einfache Verlängcrung des unter ganz lieh anderen Bedingun• gen vor vielen Jahren erteilten Mandats wäre ein unge•!!elterlicher Mißbrauch der vom Wähler verliehenen Macht. Wir wollen eine neue Gemeinde, zu der auch unsere zio nistischc Jugend sielt hingezogen fühlt und uneingeschränkt Ja sagen kann. Eine Gemeinde, wie wir sie erstreben, darf am Schicksal Palästinas nicht vorübergehen; und insbesondere der Inhalt ihrer Schulen muß ein Ausdruck sein unserer Verbindung mit Palästina. Die Jüdische Gemeinde ist eine Sache der Jugend, die an ihr mitarbeiten will. Deshalb muß die Gemeinde in ihrer heu• tigen Form umgcbildct und verjüngt werden, damit sie wieder zu dem wird, was sic ihrem Wesen nach zu sein hat: eine Zusammenfassung aller jüdischen Menschen in einem einheitlichen jüdischen Geiste. Frauen-Arbeilsßcmcinscli.tlt tür Palästina, ('•nippe Westend: Am 8. M.ii, iiarlmi, •1.30 Uhr, Ailieil ■geineinselialt: llcr/l,!Irr Juden- ** 1 »t. IHi l't.rn (:loHiigrr, Kiihrrd.iiiim 102, Gurli'iiiuiiis. Photoßruppc Tetminali• Nürhste Zusammenkunft am 9. Mtii, abends 830 I 1,1, Melnel«1׳'lr. 10. Es wird gebeten, zahlreiches Bildmaterial mi1׳!U111״rn. Anträgen nn die Sebrift liilirerin: ('hnrlnlle Meyer, 11*10! •er, .Maikgr.iLAIbrcchl-Slr, 3, Tel.! J1 I bieUmeister 5015. Hebräische Siclnitli. Am 12. Mai, abends 21 I'hr, finde! in unsc-!rm 11(1111, K.mulr. 54, ein Srholoni-Alejchcm-Abcud •statt. Nähere* '1!!!־ in Her niirbüeii ,,U iiud-ehsu“ brk.umlgegelien. Hcbräbchc Kurse der BZV. In nächster Zeit werden in Charlottenbürg, in Wilmersdorf — unter Leitung von Herrn Bnrasch — in AUcnHiut-Wcst timl im 1 lansaviertel neue Anfängerkursc cingerich• tet. Inlfirielil «in! zweimal wüehrnllich je lgj Stunden erteilt. Unter-!11,1!nilir 3 KM. 111011,11 lieb. Autnaliinenioglii'likeit für Hebräischlernen,Ir, die bereits Vorke11nlnis.se besitzen, besteht in folgenden Kurin,; Kar r, die ab Mai 1833 bestellen: Hruimcnstraße, «Steglitz, Kant- WuCir; all Juni: Clurlotteuburg. Wedding; ab Juli: HansupUtr,, Danzig,r Straße; ab August: Steglitz, llrunticnstraßc, Charlotten- Hir״; ab September! Wiliucrdorf, CbarloUcnbutg; ab Oktober: Steglitz, Wilmcr dort, CbarloUe.iibuig, Ncuküttn, Zentrum, Tempel• Fii: ab November: Clmrloltrnburg, Norden, Alcxandcrplatz, Bayc- ״,eher Platz, llruimenstralle, Kottbusser Ufer: ab Dezember: Alexanäfrplatz, Kantstraßc; ab Januar 1934: Kan‘strnße; ab Februar: Oranien■׳.( r.1 I.’po, Kant .11,115c; all Marz: Kantstralie, Alexander-, P1*«. Anmeldungen an die Kultur,iblcilung dpr BZV., •Mtinckesit.!0, IV. St., Tel. Bismarck 7165. — Wir sind in der Dp, erfahrene Prtvatlchrer für hebräischen Privatunterricht nachtunrneu, __ Wir bitten alle, die sich bei Dr. Kalcko fiir seinen twueii Anhingcrkursiis gemeldet haben, zu einer Besprechung am äl»i, abends 7 Uhr, in unser Heim, Knntstr. 54, zu kommen. Neue lungni werden noch entgegeiigcnommen. Achtung BZV-Milglicdcr I Durch ein Ver ehen unserer l’ostablertigung t't an einen kleineren Teil un.crer Mitglieder statt einer Benarhrich- *1K1״'!: 'iber Fertigstellung der Mitgliedskarte ein Founular betr. Neu- (״'tritt heraU'gegimgett. Wir stellen dies hiermit richtig und fordern זוס betreffenden Mitglieder auf, ihre Mitgliedskarte abzuholc». An׳!! | 1• Gesellschaft zur Filrderung der Wissenschaft clc» Judentums *lr<i ihre diesjährige Hauptversammlung am 30. Mai, nachmittags i | Uhr, in! Gebäude der Lehranstalt für die Wissenschaft des Juden-!j?,11'י Berlin N 24, Artilleiicslr, 14, ithhallen. }:* 5)'״*ttoßcn-Vcrein Osten, Rigaer Str. 3. Am Sabbath, 12. Mai, Neu- [f ftnnfl«eihe, Predigt des Herrn Rabb. Dr. Roscnwasscr. — Täglich ,,;.111 גייין ן Und nbemls (•ollesdienst. Abendgebet täglich 8 Uhr, Jeden I״; l״g vor dem Abendgebet: Vortrag: Erklärung des Huches Daniel.;?׳"eigliibliotliek Osten: Sonntag von 11 bis 12 Ul 1 r vormittag*, V111"'111’ ״k von 7 bis 8 Uhr naehmittngs Büehcrausgabc und Lesesaal. | ״ Hüncticrger Syiuigo^cn-Vcrein, Münchener Str. 37, Während der j! in unserer Synagoge Maariw-Bismuno gebetet. Die ן *ShIhmi l.chrvorlräge linden zwiteben dem Minelia- und Maarisv•!; Pslntt, |he Dozcnlrn: Rabbiner B.!,essen, Dr. S. Ksinsky, ׳ A. Loch, Rabbiner Dr. Rosenwasser. Jüdische KHrpcrbchlndcrt«. Die Ortsgruppe Berlin der ״Selbsthilfe- •™!,זין i1idi»cl1er Kürperbchinderter in Deutschland“ hat am 15. Mai» '״ds 7,30 Uhr, im Verwaltungsgebäude der Jüdischen Gemeinde Oranienburger Str. 29 (Knvscnvorraum), ihre Monatsvcrf;'״'״l'ing. Anträgen an: Hans Hevmann, Berlin NW 87, '1'ilet ''dtnJ'erg.Str. 10, Telephon: C 9 1305. { ' 1 1,'HeRruppe der jüdischen Blinden In Deutschland (Geschäfts- I q״*' '",elnttenburg, Dahlmarmslr, 5, Tel.! J 6 Bleibtreu 2650), t , ‘«״PP. Berlin. Nächste Versammlung: 16. Mai, abends 8 Uhr, I *osenstf, 2, Inkündigungcsi Der Kulturbund Deutscher Juden teilt mit, daß seine nächste Premirre, Sliakcspcarr* ״Was Ihr wollt“, ab 10. Mai im Berliner Theater läuft. Regie: Obr!-,pirlU'ilcr Dr. Fritz Jellncr, Bühnenbild und Kostüme: Kurt I.cuner, Breslau. Es wirken mit die Damen: Jaeoby, Reimer, Ro owr-kv, Stein; die Herren: Alexander, Brandt, Brill, Heuser, Konin.ki, Kuthan, l.cnart, Lion, Raden, Schünfeld, Sflanier, Wistcn, Wollgaitg. IH-r Zentralaussehuß für Hilfe und Aufbau veranstalicl durch den Kulturbund Deutscher Juden eine Voraufführung iles Stiii kex am 9. Mai, die im fest liehen Rahmen als Wohltätig• keit svei an •I altung .st alt findet. Künstlcrhllfc der Jüdischen Gemeinde zu Berlin. (Telephon: Bis• marck 1006). Am 8. Mai, abends 8.15 Uhr, in der Philharmonie, Bcrnhuiger Straße, im Verein mit dem Kulturbund ״Judas Maceahüu,“ von Händel, Dirigent Dr. Kurt Singer. Solisten: i-otte Leonhard (Sopran), Paula Lindberg (Alt), Max Mansfeld (Tenor), Fritz l.rrlmer (Bali), Am 10. (nicht am 10.) Mal, abend» 8.15 Uhr, im Bcchstcinsaal, I.mk'dr. 42, Kompositionen von James Rothstein, mit Marga Burlin (Alt), Fritzi Jokl (Sopran), T.ro Gollanm (Tenor), Dr. Fritz Lieherk (Baß), das Modem-Quartett (Max Modern, Dr. Fritz Rvihmann, Soma Gutfreund und Leo Rostal). Am 15. Mai, abends 0 Uhr, im Cal? Leon, Kurfürstendamm 155, Bunter Abend mit Auf• marsch von 30 Kahercttisten unter dem Motto: ״Meine best« Leistung“: ״Jeder Künstler gibt seine Visitenkarte ab“. Am 27. Mai, vorm. 11.30 Uhr, im Berliner Theater, Charlottenstr. 90.02, ״Die ktinstsciiaffertde Frau" (Kunstgcwcrbeausstellung), Leitung: Heinz Comlcll, Vortrag: Hella Bambcrgcr (mit Lichtbildern), Klavier! Margarita jollcs. Für die Aufführung des ״Judas MaccabHus“ durch die Kiinatlerhilfc in Gemein ,(•halt mit dem Kulturbund Heut scher Juden stehen noch an der Alicndkas.c in beschränkter Anzahl Karten, sowohl fiir Nichtmitglieiler als auch für Mitglieder des Kultuibundcs zur Verfügung. Hauskonzcrt am 12. Mai, abend* 8 tJbr, bei Bacr, Motzstr, 37. Aushibrcnde: Paula Guttmann (Gesang), lians Bacr (Klavier), Dr. Oskar Guttmann (Begleitung). Werke jüdischer Komponisten, , Kleine Nachrichten Jüdische Studcntcnhilfc. Sprechstunden ab 1. Mai Montag und Donnerstap von 8 hi» 10 Uhr (für Stipendien nur 8—9 Uh!) und nach telephonischer Vereinbarung. — Di« Studenlenhilf« bittet um wei* teve Zuweisung von Freitischen, Freizimmern, Lebensmittclpaketcn, llauslcbrcrstcllcn und anderen Nebenarbeiten (C 2, Rosenstr. 2-4, Tolcplion: D 1 6711). 2 Zimmer 51» ßundcshelm liir 30.-— KM. Nähe Bahnhof Börse ge• such(. Brit-ilanoar, Büro: Neue Schönlrauscr Straße 9. Für ca. 30 Kinder für 1—2 Nächte billigste Unterkunft int Sprccwald (Gegend Lübbenau—Burg) gestiebt, Angebote an PrivBtc Volksschule des Jüdischen Schulvi rcins, Charlottenburg, Kaiserdamm 78. Familien - Nachrichten Am 9. Mai feiern Herr Leon Kiwy und Frau Jettka, geh. Lewin. sohn, Tempdhot, Theodor-Francke-Str. 2, die silberne Hochzeit. Sämtliche für die Redaktion bestimmten Sendungen und Beiträge sind nicht an einzelne Personen, sondern an die Redaktion der ״Jüdischen Rundschau“ zu adressieren, da sonst Verzögerungen unvermeidlich sind. Vom Stellen - Markt Mitteilungen der Arbeitsgemeinschaft der Jüdischen Arbeitsnachweise. (Kaufmännische Abteilung, Hauspcrsonal und freie Berufe, Berlin SW 19, Limlenstraßc 48-50, Telephon: A 7 Dönhoff 307-308. Abteilung für gewerbliches Personal, Berufsberatung, Lchrstcllenvcr• mittlung, Berlin C 2, Rosenstr. 2-4, Telephon: Norden D 1 6711.) Gesucht werden für Berlin (nur tür Berliner Bewerber): Zuarbcitetin• nen für Maßkleider, llcimaibcilctmncn für Blusenkonfektion, geübte Damcnkonfcktionsnähcrinncn liir Kleider (einfacher, Mittelgenre, Modelikonleklion), junge Roekabnehmcrin, geübte Gummimäntclklcberinnen, Zuarbeitrrinuen, Mnoiscll» und Stepperinnen für Damenmäntcl, erste und zweite Handnälirrinncn, Au .lert igerinnen für Herrenkonfeklion, llo.eiistcppcriimcn, Zuschneiderin lür Schürzen, [rer• fekte Zuschneiderinncit liir kunst.scidene Damenwäsche, für Herrenwasche, Einrichterin aus Tapisxericbranche, perfekte Näherinnen für Damenwäsche, fiir Zickzack, lür konfekt. Weißwaren, für Schürzen, für Ober- und Sporthemden, fiir steife und halbsteife Kragen, perf. Zuschneiderin fiir Kindrr-toifhüte und Mützen, Miitzenslepperinnen, jiing're Meisterin fiir Putz (en gros). selbständige Put?Arbeiterinnen (detail), Textilarbeiterin ans Rcißctci, Plätterin für Konfektionsklcider, perf. Krawattcnnäherin, liir Langbinder. Herrschaftlicher Diener, Silberschmied für Reparaturen, Nahm.!«rhinen-Mechaniker, Klempner (Blech treiben und spannen), Boten-R.idfabrcr 16 bis 18 Jahre, Saalkcllner 24 Jahre, Manschettenmaebe r liir die Vulkanideranxtalt. — Berufsberatung und I.ehrstellcnvermittlung: Wir suchen dringend handwerkliche Lehrstellen für Knaben und Mädchen für sofort. Für besonders gute Lehrstellen können kleine Beihilfen gezahlt w<*rden. Außerdem suchen wir Paten, die bereit sind, die Jugendlichen durch Zuzahlung von Lehrbeihilfen zu unterstützen. Sprechstunden der Berufstrcralung finden statt: Montag bi» Freitag, außer Mittwoch, Rosenstr. 2-4.. Für Knaben von 9.30 bis 12.30 Uhr, fiir Mädchen von 10.30 bis 1 Uhr. Sondcrsprechstunde für Knaiven und Marleben: Dienstag, nachm, von 3 bis 5 Uhr, Ro*ens(r. 2-4. Sprechstunde: Donnerstag, nachm, von 4 bis 7 Uhr, Blcibtreustr. 2, Aus den Kurorten Bad Klsslngcn. Zu denjenigen Kreisen, die durch die Zeitverhältnisse am empfindlichsten in Mitleidenschaft gezogen sind, gehören die zahlreichen an den deutschen Bade• platzen tätigen jüdischen Badeärzte, Hoteis, Restaurants, Kirr• nauscr und Kaufleutc. Es ist daher ein Gebot der Stunde, daß die kurbedürftigen Juden in erster Linie die deutschen Badeplätze aufsuchen, und daß andererseits die Aerzte ihre. Patienten in deutsche Kurorte verweisen. Dies gilt nicht zuletzt für Bad Kissiugen, dessen Besuch datier allen jüdischen Klirbcdiirftigen ans Herz gelegt werden muß. Geschäftliche ifticiiiingcn (Ohne Verantwortung der Redaktion.) Rundfunkfernempfang Im Sommer stoßt wegen der in der warmea Jahreszeit weit stärker hervortretenden Störungen oft auf erhebliche Schwierigkeiten. Es ist also jetzt besonders wichtig, die Radbanlage in bezug auf Güte der Röhren und etwaige Fehler untersuchen, tu lassen. Eine fachmännisch angelegte Antenne, die bei stärkeren Apparaten mit einer abgesehirmten Zuleitung versehen sein sollte, kann ott Störungen auf ein Minimum reduzieren. Die Firma Radio-WlndmUllcr, Berlin W 15, Düsseldorfer Straße 7. Ecke Uhiandstraße, Telefon J 2 Oliva 7150, unterhält unter der fachmännischen Leitung von Herrn Heinz Warschauer einen Spezial-Störbcseitigungsdienst. Rufen Sie •n: Oliva 7150 und verlangen Sie unverbindliche Vorschläge zur Verbesaerung ihrer Empfangsanlage. 1 11.. F‘ t , W'\ I l (' •־ ‘5? י ti <; S1 ■1 ו., ו , i ■נ i < , ' ־11 1 ,1 I!־ י l <l:i tl M 1!' 1, ( : t ז l t 1 l1 Mi *ui i, 1 \

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