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Jüdische Rundschau · 1934-05-04 · Heft 36 (4.5.1934) · page 5

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
39 (1934)
Issue
Heft 36 (4.5.1934)
Date
1934-05-04
Page
– (sequence 5)
Language
German
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19 :n Nr 36, 4, V. 1934 cu l\v IC Kl,; "« i׳a. I ’ x 1•. K ״ml ״ l'oli. \iric1x 1 über- ,(:Iiitci. ‘I Vor. ' 14'nulit 1 יי• a. 1־11״ Ulf, Vr ,!,י, *1IK'iicn c ״um 'C S(|||. 5 "Mio• c i-'ilüe M iBe n Auf. ich das •c, mul tc Hluinnere ' e y e r!nieks• iffnieu lullt(■ seiner ' Zahl mit 11:1 heil, irtlieh.!ung rsmicn e des s. 1 )er iaiuten als je, letzte Auf- 1 Mitimgen, niiensft die diseii• f über t ,:hau '״”'׳’׳fl licsan- '11 mit uioinstarke , ins• sali an, 1 klar , aber Volkes tiRimR I Vcr• r die :utuiiß -rgobc des : r.in•;crunp Anzahl ־laupt• a 11 res, m ca, •e Bc• Keren ändert Keren 1r bc• :kenn• einem : Zahl r den ׳ercssc n Harlioht. Betrag!r die nlm״k׳ 9 Re: bmitc aguug innen, regenistinns!clinft־ ״tsclic;ignng s ge־ kt-rem n und sin,alle!e zU Alle der Z. V. f, D. in Berlin und im Reiche angcsehlosse- ״,,״ und von ihr hdreutc״_ Stellen, die sich mit Fragen der PidjhliiiaAX'aiideniiig, ikriils- und Wiilscliaftsberatung, Sied- ItJ^psprojckicnt I r.iiisfcrfiM^cn usw. befassen, sind im Sinne fjer oben gciiamilcit Beschlüsse des Akiions-Comitcs vorpfliclilcb ilin• Aufmerksamkeit der Frage der Beteiligung der [,alaslina-lidcrcssi'iitcn am nationalen Aufbau zuzuwcmleti 111111 sie a"f ü're Pflielil den naticmalen Fonds gegenüber iiflclidriiekliehsl aufmerksam zu machen. R e s o 1111 i 0 n III Die Zionisliselie Vereinigung für neulschland erwartet vnu sämtlichen jüdischen natimialeu Körperschaften in Pa- ];islina sowie vom gesamten Jisclmw, daß sie sie bei der VcrivirlJiclumg der auf die Aktivierung des Aufbauwillcns der Jciitselien Judenbeit gerichteten Bestrebungen unterstützen und ihre Sympathie und Förderung in erster Reihe den-;eiligen jüdischen Einwanderern aus Deutschland zuwenden, die ihre Pflicht gegenüber den nationalen Fonds erfüllt und durch ihre aktive Anteilnahme am PalSstiuaaufbau einen besonderen Anspruch auf Förderung durch die jüdischen!)»tioualen Instanzen erworben haben. jüdische Rundschau Seite 5 Alexander Adler 50 Jahre Am 1. Mai konnte Alexander Adler den 50. Oeb11rt>(,1g begehen. Wir möchten diese Gelegenheit nicht vor- ״lim!( heil lassen, diesem bescheidenen und stillen Manu die Olm kn üiisclte der deutschen Zionisten zu übermitteln. Aus einem religiösen und zionistischen Hause stammend, Solm des uncrmmlliehen zionistischen Vorkämpfers, l)r. Fphraim Adler in Lübeck, hat sich Alexander Adler nicht nur eine grfmrt- ]!che jüdische Bildung erworben, sondern auch die Fähig- Reit, in hingebungsvoller Arbeit für die zionistische Benegiuig tätig zu sein. Als. Vorstandsmitglied der Unabhängigen Misraclii-Famlcsorganisntion Deutschlands, als Mitglied des (icschaltsfülimiilen Ausschusses der Zionistischen Vcreinigimsr für. Deutschland, wie auch als Mitarbeiter des Herliuer I'alästina-Amtes leistet Alexander Adler eine stille, grmidbclie und erfolgreiche Arbeit. Wir wünschen dem lubilar;Hielt für die Zukunft die gleiche ungebrochene 'Sfliallenskralt, mit der er bisher für die zionistischen Ideale gewirkt hat. ________ 111 der Icl/ten Sitzung des Profcssorcnkollcgimns der medi- /inisilu 11 Fakultät der deutschen Universität in Prag wurde hrsclilo'-sen, den ehemaligen Lektor an der Universität Breslau, Pr. 1'hil. el jtir. Ludwig Cohn, der. früher auf dem Gebiet der Blindenfürsorge und Blimlenorgamsation Deutschlands eine hervorragende Rolle spielte, dem Sehulininistcrium als Lektor für Blimlenkumle an der Prager deutschen Universität vor* zuschlagen. Es ist ״Miiliarrcm“, der große palästinensische Umzugstag, an dein es scheint, als oh die Erwachsenen das ״Verwechselt das Baumlei11“־Spie! ihrer Kinder in größerem Malis(,111׳ nnelinlimteii. Nur daß das Umwcchscln der Wohnungen eine gar so mühevolle Sache ist. Das Umzugs-Lastauto ist natürlich nicht zur Zeit gekommen; die kurdisch-jüdischen Lastträger, mit denen man nun in der höchsten' Not verhandelt, versprechen gar nichts und verlangen Unerhörtes, Der bisherige Mieter der neuen Wohnung weigert sieb, sie zu verlassen, bis in seinem eigenen neuen Haus Türen und Fenster eingesetzt sein worden, mul in der früheren Wohnung kann mau keine Stunde länger bleiben, weil die neuen Mieter schon mit pikierten Gesichtern auf ihren im Hofe ahgcladcncti Sachen sitzen. Der Schlosser, der die Wolmungstür im neuen Hause tderen Schlüssel nicht aufzufindcM ist), gewaltsam, öftnen soll, kommt nicht, die Gespräche zwischen alten und neuen Mietern, zwischen Mieten! und Hauswirten werden allmählich scharf wie Messerschneiden, und die Telcphonheamten verlieren unter dem Andrang der Gespräche den Verstand. Inzwischen entschließt sich auch noch der Himmel zu einer micIcrfeimHichcn Haltung und lallt eine״ zu dieser Jahreszeit gar nicht mehr prograiiiHiäßigcn Platzregen nicdcrgchcu - natürlich bevor cs gelungen Ist, den Flügel durch die zu schmale Haustür zu zwängen. Ins Nchenhaus zielst eine Familie aus Deutschland׳, wir haben sie zwar noch nicht gesehen und gehört, aber ihr Mobiliar: schwere Cirhenmöb•I, elektrische Haushaltsapparate, Dutzende von Glas- und Porzellankisten, Bilder ln breiten Goldrnlimcn . ist unverkennbar. Nie zuvor ist eine Finwamlerenvelle mit so viel Hausrat ins Land gekommen. Diese Nachharsfainilic hat offenbar bereits eingesehen, daß sic den Standard, zu dem ihre Einrichtung sic verpflichtet, nicht aufrechterhnltcr, kann. In die 3-Zimmcr-Wohnung, 7.u der man sich jetzt entschlossen hat, kommen die notwendigsteil Möbelstücke, und das übrige nimmt der im Hofe autgestellte Lift auf. Bis auf bessere Zeiten, oder bis man vcrstehen wird, daß eine geringere Belastung mit Gegenständen ein reicher «!!*gefülltes Leben In Palästina ermöglicht. — Unter unserem Fenster geht Arm in Arm ein ganz junges Paar vorbei. Lin Träger hinter ihnen schleppt pustend eine breite Couch, einen Tisch und ein Schränkchen. Der junge Mann in tadellos gebügelten weißen Flanclllioscn trägt einen Kotier und zwei eingespannte Tennisschläger. Die kleine Frau hält in der freien Hand ein Schrcibmaschinchen und einen Blumenstrauß. Es geht auch so.... / v. 9-1B UUh> und Pieitay■ hua■ vöh 9-16 UU\■ Amelien •$chlub! Ftir die DlenntaH-Auiflabe Montag 10 Uhr für Jede Art von Anzeigen Für die Freitag- Ausgabe Mittwoch 15 Uhr lür allgemeine Anzeigen ן Donnerstag 10 Uhr für Familien-Anzeigen Antelgen •Verwaltung! Beüüt Id 15, Memekesbaße 1(9 Zweite Annahme Stellet BetUtt Sld6B, ScUMzettshaße 2? Aber es gibt auch erschütternde Ereignisse am Muitarrcm- Tag. Auf dem Korridor unseres Hilfsbüros sitzt seit Stunden auf ein paar Lumpcnbvmdcln eine Bagdadcr judenfamiiic: ein blinder Vater, eine schwangere Mutier und fünf Kinder — alle verkümmert,, zerlumpt. Der Hauswirt hat sic aus einer Kcllcrst.ubc in der Jerusalemer Altstadt herausgeworfen, und sic besitzen keinen Piaster, um eine neue Wohnung zu bcziehen. Unsere Fonds sind erschöpft, und bis es uns gelungen sein wird, von Leuten, die sicli in schönen neuen Häusern ein behagliches Heim cinriclifcti, die notwendige Summe zu erhalten, können wir nicht viel anderes für diese verlassenen Menschen tun, als daß wir sie hier auf ihren Bündeln sitzen lassen. Eine lebendige Mahnung an alle Vorübergehenden, daß. man hierzulande, wo man selbst Zuflucht und die Möglichkeit zum Erbauen der eigenen Gemeinschaft fand, mehr noch als irgendwo sonst zum Helfen verpflichtet ist. Helene Hanna T h o n, Jerusalem. גחל״זי׳ז ח 1/1 p *vu n ח ןן ß ף pn נ.ך n * 1 'J \ y \ י! ן 11׳■! u '־־ ' SöilBASuwMOSSÜL^OjSO KAÖADJA »is zu bis zu 80 * 130 cm 00 *140cm ך *, '•TtA/VN’די ׳׳""׳'/,',■sViA. t 1 ך*/ ח! י ri t י ijliiltk Unser lager echten "7 \ U;euffthfandf yrößfet P£RS£R-Teppiche oller / י׳ \ fcdi^€$thaftfijrtepßiif;H *-״. ״ TWiTJ •י' '*-''/J ־Uli AU F ך>^׳4/'־׳׳׳/־׳־־• / 1 “»UMI feMj 100*190cmi i Provenienzen enthält Stücke *“״£>'*■• In allen Größen von seltener Schönheit. 1 Fedtycsdiaft ftir teppich^ / Möbelstoffe, Gardinen Verkauf nur r~7 Bettln C 2h > tratst Tourislcn Infoumitionsroi&ende Cinwandorcr wenden sich zur Erloctigunu Ihrer Goldu. Kapitalangolcgonhoiton in Dmitaf-Iilumi im: KAHI.SHUIII'. I. B. 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