Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 39 (1934)
- Issue
- Heft 35 (1.5.1934)
- Date
- 1934-05-01
- Page
- – (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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I ו נו NI > I i I > I» n I r p ו •« < \ « i. I r I I * I I ו I 1 a M * z ם m מ x c 2 ס 1/1 0 ב > c z N 00 2 N 00 75 2 0 rn?0 *?0 c % ס l/> O 5 > ä n!sCHB RUNDSCHAU BERLIN E R II UNDSCHAU Nr. 3$, I. MAI!934 < 101120110! Kuliurlnmd- und Hauskon/erie. Ein Klaviertrio muß in ■J |i,1!|t-mlc11 Klippelrauin der Synagoge in der Prinz- '1^cnsiral'ie seine Tongebung' auf eine besonders schmale , '.j «,1!Heu. Sonst kann es gest liehen, wie hd dein Trio j j 0 111 m a nn (Klavier), Alfred Wittenberg (Vio- ,;j Paul IS I um e n f c hl (Cello), daß das Klangbild imein• H’f|1 wird, daII einmal dieses Instrument, einmal jenes •-'rcclili.i'terweise die Oberhand hat, Oie beiden Werke ־ ‘|l'ßrahms und Smetann wurilen trotz oft wirksamen Teinnicht immer auf gröbere Zusammenhänge hin g׳c-;,׳,וי(, so daß sieh spaniiungslnse Momente ergaben. . Die i ,trj״ l'lsa K o e 11 - S t a h i 11 s k i fiel durch eiic Lichensöykiit ihres Tones und ihres Vortrags auf; wenn ihr die Tdkcit melodischer Linienführung gelingen soll, muß sie : NenMtiii' zum Troinolicren iiberwiiulen. — 111 einem Abend wiikte Anna Ii ין i 11 mit. Ihre Stimme ist;•״|,'״ן(| tr,!!!fähig, wenn auch noch ein wenig gaumig. fingel saß Kurt Havelland, der nicht immer so bieg- I!«״leitete, wie es nun einmal für diese Art von Musi- * .(n notwendig ist. Ausgezeichnete Musiker hatten sich .'filtern Liisemble verbunden: Boris Kroyt (Violine I), I ,(,ן M a 11 o us s c w i t s c h (Violine II), Frieda Mos- |,jI״ (Viola), (indfriod Zeel a n d e r (Cclb), Gertrud ViBiberger (Klavier), lös ist selbstverständlich, daß sic fÄ einen eigenen Klangrharakter haben; dazu müßten sie 4 m langer ziisammcngehöreii. Aber sic haben alle eine f ■me Vorstellung von ihrer Musik; sic spielen sie mit frnslhaftigkeil, die der norddeutsche Meister verlangt,;.;einen ausladenden, blühenden Ton vermissen zu lassen. •i r der Klavieipart wurde etwas zn kühl lind unkantabcl!,-ffnhrt. Das Trio Grete Sultan (Klavier), Fritz;:LinaucT (Violine), Fritz Wallen berg (Cello), eins in :1 •״n IImidum/erI auffrat, zeigte im ganzen ein abgewogenes j tjimmiispiel. I He Geige muH jedoch gedeckter klingen. '׳ *׳ Fahrung hatte die feinsinnige Pianistin. - - Die Sängerin •ui basen besitzt gutes Material, das durch technische iiulung zn entwickeln wäre. Dr. Hans Nathan. Hauskonzert. Die letzte der ״kulturellen Veranstaltungen kleinem Rahmen'' im Hause Weil war ein sehr interessanter fhus s v ■ A h c n d. Dr. Hans Nathan gab in einem -fuhremleri Vortrag, der durch musikalische Erläuterungen ו Klavier (zusammen mit Gustav Sabel), durch Schallitten miß Lichtbilder belebt war, eine Analyse des Im- ׳:üonhimis überhaupt und Debussys im besonderen. Der ortragciule wertete die Umwandlung visueller Impressionen musikalische durchaus positiv und gab dadurch ־zu erken- •n, daß er die Schöpfungen des Impressionisten Dcbussy <!!f noch für durch,■ins lebendig hält. Die großen rbytlisehen Schwierigkeiten, Trio für Harfe, Flöte und Bratsche, ■cmnndcii Ilse N a 111 a 11, Erich Münckcracyc r und Ifrcd Schlesinger ausgezeichnet. Dr. Oskar Guttmann. Feier für Dr. M. Hildesheimer. Die Eröffnung des mmcr-Scmestcrs am Rabbiner-Seminar stand im Zeichen cs Ttplirigcn Geburtstages Dr. Meier Hildesheimers. Dr. ], W e i n b c r g hielt ein Referat ״lieber die Notwendigcif der Quellenforschung auch in der Haiacha‘1, in dem er ד wissenschaftlichen Wert des Piipul, aber auch seine ־'•rfflzen dar.stclMc. Zinn Schluß ging der Redner zur Wiir- ־ung der Persönlichkeit des Jubilars über. Nachdem Oberwlor Spitz einen Mi-scheberacli gesungen hatte, übertcltc Rabh. Dr. Jakob Frei mann die Glückwünsche des watoriums. In hebräischer Sprache dankte Dozent Rabb. Moses Auerbach dem Jubilar für seine Tätigkeit Namen der ehemaligen Hörer des Seminars und vor allen ngen im Namen der fast 50 ehemaligen, jetzt in Erezncl wohnenden Hörer, Im Namen der Hörerschaft feierte זי■ Aron Keller den Jubilar als einen an dem Schicksal te Hörers persönlich Anteil nehmenden Menschern. In seiner ntwortrede betonte Dr. Hildesheimer, daß er durch w Ehrung überrascht worden sei, weil er allen Ehrungen s dem Wege habe gehen wollen. Äus den Vereinen ü'tln Neue Synagoge. Am 0. Mni, abends 8 Uhr, in der Synagoge jr'wnl'Wgrr Str. 30. Vortrag von Rabl». Pr. Swarvtiski ״Oedanken * ,kr Sc|1|1irn7.cit״, Gesänge: ()Irerknnlor Leo Golianin. Eintritt bei! Jptatbcrger Synagogen - Verein, Münchener Straße 37. Während 1ד Scptnr.i wird in unserer Synagoge Maariw-Bismano gebetet. Pie J| :׳־ötm Leln vorlragc finden zwischen dem Minolta• Und Maoriw- 11!!i statt. Pie Dozenten: Rabb. Ü. Pcsscn, Pr. A. Loeb, Dr. S. '|׳l3Ti, Rabb. Pr. Roscnwasscr.!yhijogcn. Verein Osten, Rigaer Straße 3. Täglich, morgens und K'11׳’ Uolie ׳lien.st. Abcndgotte»clienst täglich, wochentags 8 Uhr. fe'•"1 bieit'-trig, abends, vor dem Gottesdienst, Vortrag: Erklärung ^urß''s Daniel, durch Rabb- Pr. Rosenwasser. Zweigbibliothek & 'יי■ Sonntag, von H—12 Uhr vorniln.tgs, Dienstag, von 7—8 Uhr 4!,m|Ua;:s, Biicheraii:.gäbe und Lesrsaal. Kleine Nachrichten 5;, ׳^'■Atnstelluiig im Jüdischen Museum, Oranienburger Str. 3t. K:*““ch des 60. Geburtslagcs von Eugen Spiro und des 50. Ge- V';'1,P'5 von Ludwig Meidncr hat das Jüdische Museum eine Kol- , p-mtsstrllii״(; <|(.r Arbeiten beider Maler vorbereitet. Die Aue-telj ״ tw. täglirh von 10—1 Uhr zu besichtigen (außer Sonnabends). »!״ Kinderheim ״Aliawah" braucht dringend einen Gashadeoten und j|־־r dankbar, wenn jemand einen solchen zur Verfügung slcllen rÄun!!' Nachricht erbeten an Aliawah, Berlin, Auguststr. 14-15, *Sii 1 borden 1311. n liiirr T'sf wlrk«nd*1 Sonnabend, den 5. Mai 1934, 20 Uhr im Logenhaut, Berlin W, Klaiststr. 10 '*Stamm! Das Neue Streichquartett (Frey, Prager, Meyer. Well) Dr. Leo Barczinski (Bariton) Dr. Hans Nathan (Klavier) Einleitend«. Vortrag / Klevlertrlo Paalm EU, Eil / Blr.ldsqu.rt.tt Bzv*u'*r*®n *״ ***** —,SO und RM l,— in d«r BZV, Mrirwks.tr.B« 10, ■ ■H•!», Kant.tr, 54, Im Atlintie-E1pr.fi, FVI.dridiitr.fl• 100 (dir. S-Bihn) : 2j)ncr ZlonlsltSfSie Vcrclniliil, KaUaraM.! .......; StntrJi ZlGiiIrjiiscIie fcriiislclssgca Bezirksgrtippe Frirclrlclisliain, 2. Mni, 20.30 Uhr, Landsberger Sii.iße «7. Julius Srern: Entwicklung und Aufgaben der jüdischen Selmle. — 5. .Mai, 20,30 Uhr, Runter Abend. Berirk.gruppen J.uinmvilzbrückc, Zentrum und Süd. Lag b'omer- Feiern. Siebe Test.״!zeigen. Bciirksgruppc Lclmlncr Platz, 2. Mal, 20.30 Uhr, Im BZV-Heim, Kantstr. 5t: Lag b'omcr-Fcicr. An» dem Programm« Pr. Freundlich 1 ״Rar Kocliha-OeLt in der Gegenwart"( Mordcchal Roth, Pallitlna (Tenor), singt Irelir.'ti.che Lieder. Fcla Rnth-Tennenbnumi Klavier. Heim Abraham! Reritatlon. Sprechchor der Jugendgruppen. Karten Der Versuch des Vorstandes der Berliner Jüdischen Gemeinde, hinter verschlossenen Türen die Umbildung der Gemeindekörperschafien unmöglich zu machen, fordert den Protest der jüdischen Oeffcntlichkeit heraus. Deshalb werden wir in den nachstehenden Veranstaltungen auch über dieses Thema durch unsere Freunde zu Ihnen sprechen. 'fl p ™י! FJ r־*s ■ךי ץי׳״׳־ין י—״״ץ י״ן %״•״* ד־־ק «*״ t. Ü 1 L D 'י ■י , J j W. Li ־J W .!iw-Jit Wi DER CCRLIfdER ZIONISTISCHEN WEßEINiaUMQ Bezirksgruppen Zentrum und Jannowitibriicko Mittwoch, don 2. Mal 1934, 20'/s Uhr Haucr!anü׳s Foscaio. rictio FrlcdrichstraBs 35 i::r. loacEiim Prinz Bsp fiiiisioiifl dos Bar neelili E>r. Hans׳ FrlceScnttaal Der Geist das bqp iiaoli&a I. d. ligomiart Dr. David Schloßbora Bis ZiaUilt dep Gomainda Rozitationon, Chor, Sportvorführungsn Eintritt RM. -.30 und -.SO Karten erhältlich in der BZV, im BZV-Heim BrückenitraOe 6a, Im Atlantic- Express, Fricdridistr. 100, bei F, Finder, Roaenthaler Str. 42 Bezirksgruppe Süd Donnerstag, den 3. Mal, 20'/, Uhr, BZV• Holm, Oranionstrafia 170, am Orsnlsnplstx Ei 1precH.it; Dr. Rnlmu, Prüsi lrnt dr« Drutnrlirn Mflkkahtkr•!••«! 03״r Gaist des Bar Kocüia in der eogonwarf Dr. 110,1■ Frledenihall 010״ Zuhuntt der ocmclnda“ Musik: MordrrlinJ Roth» Puliistinn (Tenor) 1 H«brki«eh• U«dw Fcla Rotli-Tc'nncnbnmn (Kliivirr) II. Wciborg (Oboe)j Palittinenatfch« HlrtieM« Reiltftt tont Hein« Abraham Chor tloa liabonlm Karten *a RM. 0,40 im Büro «!er BZV» Mrinekeitr. 10. bti OiBtitram•, Ornnien*(raß• 10/11 und an der AbendkaMt KüKDe'kiiSUMQ Donnerstag, den 3• Mai 1934, 20.30 Uhr: Brüdervercinahau■, KurfüratenatrsS« 11S/116 Ee ■pucli ■n: MARTIN BANDMANN: ״Die Zionistische Organisation — das jUdlscho Volk unterwegs“ DR. GEORG LUBINSKI! ״Die Zukunft der Gemeinde** JOACHIM PRINZ: ״Der Bar Kochba•Aufstand“ Junggruppensprechchöre BERLINER ZIONISTISCHE VEREINIGUNG Junm־.nippen; SnvipnypJ., Ticreirtrn-Wlltenbergpl., B.yeH.chfir PI., Wilmrridorl Im nZV-Helm, K.u!t«tr. 54, und Im ßtiro der BZV, Mclnekc»tr. 16. Bczirk.gruppc Schm.irgcndorf-Stcgllti, 2. Mal, 20.30 Uhr, Im Heim de» Rcliginni-Vcrcln» Friedenau, Stlcr.tr. 2t 1 ״Gciprochcne Zeitung". Au» dem Inhaltt ״Lag h’iuncr, »eine Cieichlchle und ■eine Bedeutung für die Gegenwart": ״Die neue Assimilation"! Eindrücke eine! Panistina-Reber.dcn: Wirtschaltsbcilagci ״Pal.'litlna-Wlrtichalt und Prosperity": Neueste Nachrichten: Buchbesprechungen: Hebräische Be• läge: Mitarheiterstab: Alfons Gundermann, Hertha Levintohn, Kurt Lcvinsohn, Chajim Majolis, Adolf Michaelis, Peril. Hebräische Kurse der BZV. In nächster Zeit werden In Charlottenl'urg, in Wilnirrrln!i — unter Leitung von Herrn Barasch — in Zchlcndort-Wcst und im Ilansaviertel neiic Anfiingerkurse eingerichtct. Unlerrifiit wird zweimal wörlientlich je 1'/! Smndcn erteilt. Unterrirhtsgclnihr 3 RM. monatlich. Aufnnhmembglifhkeit für IIel!riischlernende, die bereit» Vorkcnninissc besitzen, besteht in folgenden Kursen: K111«e, dm;11! Mni 1033 bestehen: Unmnenstraßc, Stegiitz, Kantstiaße; ab Juni: Uharlollenlmrg. Wedding: ab Juii: Iiansaplatt, Danziger Stialie; ab August: Steglitz, lirunnenstraßc, Charlottenbürg; ab September: Wilmersdorf, Charlottenburg: ab Oktober! Stegiitz, Wilmer clorf, Charlottenburg! Neukölln, Zentrum, Tempelliof; :11! N'ovemlu’r: Cßarloitcnburg, Norden, Alexanderplatz, Bayerischer 1*111(z, liiunncnstinilc, Kottbusser Ufer: ab Dezember! Alexan• dcrplatz, Kantstraße; nb Januar 1034: Knntstiaßc: ■b Februar! Oranicnsltfiße, Kantslraße, Bayerischer Platz: ab März: Kahtatraße, Alcxamlcrplalz. Anmeldungen an die Kulturablcilung der BZV., Meinckcslr. 10, IV. St., Tel. Bismarck 7165. — Wir 11 nd in der Lage, erfahrene Privatlchrcr für hebräischen Privatunterricht nachzuweisen. Kuiturabtellung der BZV. Per Kulturbund Deutscher Juden vertn• slaltct, genuin,am mit der Kiinstlerhilf« der Jüdischen Gemeinde «m 7. und 8. Mai Auiiuhimigoii von Handels ״Judas Maecabhua" in der Philharmonie. Ls i.si uns möglich, unseren Mitgliedern Karten tum ermäßigten Preise von 1 RM. zur Verfügung zu »teilen, die au» allen^ Platzgaumigen gelost werden. Bestellungen bi« zum 3. Mti an die Kulturablcilung der BZV» Hebrllsche Lehranstalt der jüdischen Gemeinde zu Berlin, Große 11•imtnirgcr Str. 27 und Kiop'tork'.tr. 68. In allen bestehrnii n Kla-sen k'innen Neuaufnthmen erfolgen. Für Interessenten mit geringen Vorkenntnic.eti beMcht im Hebräisrhen eine Ix'somlere Au-wähl der Fitigliodrrung•, 111!!glich keil 011, <1.1 im vergangenen Schuljahr in!)er Hehräiselirn Lehranstalt laufend neue Aniangrrkl.ivun gegründet worden sind. Der Unterricht findet, je zweimal wilrhentlirh 1 t/a Stimdeii statt. — Auf Anregung 1ms Klternkreiscn sind wir bereit, einen hehtäisrhm Anf!ingerkur»us für Kinder irn Alter von 11—-12 Jahren in der Schule Klopsforkstr. 58. Iiei genügender Beteiliging einzurirhten. Kenntnis des Lesens wird vorausgesetzt. Per Unterricht wird in srfardisrher Aussprache erteilt. Anmeldungen sind »ehriftlieh an den Leiter N, tlerggrun, Grane«ald, Tr.ifiener Str, 2, zu richten, Pie angrrneldeten Schaler werden gebeten, zur Vorbespreclmrig am 15. Mai, n.irliniitlagx um 4.30 Uhr, in der Schule Klopstockstr. 58, zu erscheinen. Sprechzeit: Montag und Mittwoch, 17.30- 18.30 Uhr, in der Schule Gr. Hamburger Str. 27. — Dienstag und Donnerstag, 17.30-18.30 Uhr, in der Schule Klop- «torkstr. 68. Hauiknnzert am 12. Mai, abends 8 Uhr, bei Bier, Matzstr. 37. Atisfuhrrnde: Paul« Guttmann (Gesang), Han» Baer (Klavier), Dr, Oskar Guttmann (Begleitung). Vom Stollen - Marki Mitteilungen der Arbeitsgemeinschaft der Jüdischen Arheittnachwelie. (Kaufmannisrhe Abteilung, Hauspersonal und freie Berufe, B-rlin SW 19, Lindenstraße 48-50, Telephon: A 7 Dönhoff 307-308. Abteilung für gewerbliche» Personal, Berufsberatung, Lchrstellenver• mittiung, Berlin C 2, Reisemtr. 2-4, Telephon: Norden I) 1 6711.) Gesucht werden für Berlin (nur für Berliner Bewcrlx־r): Zuirlieilcrinnen Dir Maßkleider, Heimarbeiterinnen fiir Blusenknnfektion, geübte Damrnkonfektinn-.näherinnen lur Kleider (einlacher, Mittelgrnre, Modrllkonfektion), junge Koekabnehinrrin, geiible GumminninteUi'elierinnen, Zuarbeiterinnen, Mamsell» und Stepperinnen für I)amenniuntel, erste und zweite llandnäberinnen, Ausfertigerinnen und Hosensteppe• rinnen für Herrenkonfektion, junge Zuschneiderin für Schürzen, per״ fekte Zuschneiderin für kirnst seidene Damenwäsche, für Herrenwasche, Fhnrichterin aus Tapisscriebranchr, perfekte Näherinnen für Damenwäsche, für Zickzack, für konfekt. Weißwaren, für Olxtr- und Sporthemden, fiir steife und halbsteife Kragen, perfekte Zuschnei• derin für Kinderstoffhüte und Mützen, Mützenstepperinnen, jüngere Meisterin für Putz (engros), selbständige Putzarbcitrrinnen (detail), Textilarbeiterin aus Rcißerei. Gärtner und Chauffeur, Herrschaftiicher Diener, Silbcrsclirnied fiir Reparaturen, Nahniasrhlnen-Merhaniker, Klempner (Blech treilvn und spannen), Boten-Radfahrer, 18 bis 18 Jahre, Saalkellner, 24 Jahre. — Beruf.Beratung und Lehrstellen- Vermittlung: Wir stiehrn dringend handwerkliche Lehrstellen für Knalien und Mädchen (tir sofort. Fiir bewindet < gute Lehrstellen kün. nen kleine Beihilfen grzahlt werden. Außerdem suchen wir Paten, die bereit sind, die Jugendlichen durch Zuzählung von Lehrbcihitfen zn unterstützen. Sprechstunden der lierufslx-ratung finden statt: Montag bis Freitag, außer Mittwoch, RoscnMr. 2-4. Für Knaben von 0.30 bis 12.30 Uhr, für Mädchen von 10.30 bis 1 Uhr. Sonderspreehstunde für Knaben und Mädchen: Dienstag, nachm, von 3 bis 5 Uhr, Roscnstr. 2-4. Sprechstunde: itonnerstag, narhm. von 4 bis 7 Uhr, Bleibtreustr. 2. — Gesucht werden: Männliches Personal: Junge Verkaufj-Dekoraterirc für die Provinz. Wcrbcfarhleute, ia Kräfte mit besten Referenzen xveist nach der Jiid. Arbeitsnachweis, Abt. f. freie Berufe, SW 19, I.indenstr. 4B/S0. Gesucht werden: Weibliches Personal: Hausper.sonal aller Art. Meldungen sind zu richten an den Jiid. Arbeitsnachweis, SW 19, I.indenstr. 48/50. — In der Abteilung für Apotheker haben wir zurzeit tüchtige Fachkräfte vorgemer'u. Wir Hilten, offene Stellen dem Jüd. Arbeitsnachweis. Abt. f. frei« Berufe, SW 19, Lindrnstr. 48/50. Tel.: Putih307/308 ]״, zu melden. Unterrichtskuraei Billige Kurse für Sprachen für Englisch und Französisch. Buchfühnrngskurse, Stenographirkursc. Meldungen sind zu richten an den Jüd. Ari»eitsnacl1we1s, SW 19, Lindcnstr. 48/50. Gymnastiklehrerirmen werden narhgewieseti durrh den Jüd. Arbeitsnachwei», SW 10, I.indenstr. 48-50. — Verband jüdlacher Ingenieure und Chemiker In Deutschland e. V. (Fachabteihmg der Arbeit-gemeinachaft jüd. ArbeiUnachweiae), SW 10, Lindcnstr. 48/50. Es liegen Arbeit.sgesurhe vor von: Chemikern, Maschinen- und Elektro- Ingenieuren, Architekten, Bauführern, Bauingenieuren aller Spezialgebiete. Wir bitten Arbeitgeber, sich im Bedarfsfälle an uns zu wenden und möchten nicht unerwähnt lassen, daß die Arbeitskräfte •ach gern Stellen in der Provinz annehmen. Familien-Nachrichien Fraa Gertrud llerrmann, Berlin-llalensce, Küstiiner Str. 22, feiert •m 6. Mai ihren 73. Geburtstag. Aerzte in China Redaktion der ״Jüd. Rundschau“ Shanghai, den 24. März 1934. Trotz meiner zahlreichen warnenden Artikel ist eine Anzahl von Kollegen in Shanghai gelandet, ohne die nötigen finanziellen Unterlagen zu haben, die besonders hier unumgänglich notwendig wären. Die Folgczust.indc dieser Situation benötigen ja keine besondere Erörterung. Dieser Zustand gab mir auch Anlaß, daß ich au die führenden deutschen medi- *mischen Zeitschriften ein Schreiben gerichtet habe, um den auswandernden Kollegen nicht nur Rat zu erteilen, sondern hauptsächlich um ihnen unnötige Zeit- und Oeidopfer zu ersparen. Ich wiederhole nochmals, daß Shanghai, Hankow und Tientsin von Aerztcn saturiert sind, daß es weder für Spezialisten noch für Allgemeinpraktiker Möglichkeiten zur Praxisgründtmg gibt. Die meisten Kollegen haben falsche Vorstellungen über Shanghaicr Verhältnisse, weshalb ich es klar zum Ausdruck bringen möchte, daß in Shanghai moderne Hospitäler mit sämtlichen neuesten technischen Ausrüstungen sind, ferner, daß es nicht nur unter den ausländischen, sandem auch unter den chinesischen Kollegen ganz hervorragende Spezialisten gibt, die meistens auch führende Positionen in den hiesigen Spitälern vertreten, ich möchte nochmais vor unüberlegten Schritten warnen und darauf aufmerksam machen, daß jeder einzelne Kollege, bevor er sich mit Einwanderungsideen befaßt, sich mit der National Health Administration in Nanking in Verbindung setzen möge. . Mit vorzüglicher Hochachtung Dr. Friedrich R c i s s, Asst. Professor an National Medical College, KEREN KAJEMETH LEJISRAEL 1j JÜDISCHER NATIONALFONDS E.V. Scriiii WIS,Mdscktftr. 10. Tel.! Bbn.?l6S. PetUcbtck-Koolo leriia istU I, ־H I I r 'ו¬! c e ׳ t r: 1 1; 1'! 1. r ( %. 1 1 ,t it 6 d