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Jüdische Rundschau · 1934-05-01 · Heft 35 (1.5.1934) · page 10

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
39 (1934)
Issue
Heft 35 (1.5.1934)
Date
1934-05-01
Page
– (sequence 10)
Language
German
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Seite 10 JÜDISCHE RUNDSCHAU־ Nr. 35, 1. Y, 19 ם*»א €tntreiende Abonnenten erhalten aaf Wuntdhdie bither ertdhlenentn Folgen da he* brAisdien Fernunterrichte gratt» nachgelie/crt. r 5 . ץ*י״״״׳ 1^ l' ,.***!? mI ^,"*ץ r ■in'ך? ך״״ kJ y 1J L Abschnitt A wohin? Toter מת iniitiicti כעליססד Wein ק Amboß סךן Schächter ^ש1ח (Scbochtt) A woher? י* א ין vielleicht? י^יזא הא (dies (dieser קב1* begraben קוגד־מסים ד\& חבית Faß כס Kraft צ,ייה קזלסד 1״״fi Schicksal, כץל Glflck ״* Burnus, Mantel Gestalt, Geaicbl, Fora denn, •!•0, nun ־ T איפ1א Schankwirt JlJlD Lastträger ו£הל scb.1«d.b.an.r זךקס> schi.cbi■•»ס^ף ״ סר־ל^ה,;:^^ wehel 01 אף ^!ירי^םVolkslied תאמר: אהיה!ב - תאמר: אהיה ממג׳ לא למךל.י תורה; שקזא תאמר: סוחר - קקף אין לקהודה. אוי קלי- קל נע! «ין לי הא ןאין לי הא. אנה איפוא אנו ןא? מה אני ןח!י ©הו ^מא תאמר! חיט - אין לי חוט {מסט! תאמר: קובר־מתים - דנני בעל־פחדי אוי קלי .* Dt■ obcaiteheod• Gedieht iit •In weitverbreitet•» }iddiieh•■ Volkslied, da! voa dem groSco bebr&iicheo Dichter, Cbsira Nachmaa Bialtkt aachgediehtet ward« (Zur ErlclchUrung da» VariUndaiaie* •lad aa Ort* gioal einige uoweientliche Änderungen rorgeoommea worden). אין בהמית נין! <מקזא תאמר: סבל - כהי אוי לי׳ אין. אוי קלי... שמא תאמי•־ נפח - איו לי סרו החס; תאמר: שומר־לילה — .קר. ןאין לי ^־קם• אוי קלי... תאמר: אהיה שוסט - מאין אלה קלף; ׳^מא תאמר•־?זלמד - לא אדע ציית־אלף• אוי קלי... Einundzwanzigsto Lektion Merk©! 1. ״ ** תאמר: אהיה לבsoiiuat da ■■gea, ick ■011• Rabbiner werden”, — eigentlich! ״Du wirst ■■gen, ick werde Rabbiner werden" (תאמר von! אמר ״ =sagen", vgl. 19. Lektion, ״Merke" 3). Dae dent• sehe ״sollen" wird im Hebrliseksn laweiUn dnrek das Futaram ■aegedrückt 3 ״ =י אין לי ן: א ןאין לי האick kabe nicht dies und habe nickt daa“. 3. ןמ״ט nickt 1 ומחט! das Bindewort 1 wird vor einer betonten Silbe mit X vokalisiert. t 4. אין Stammform von אין, (vgl. בית ־־ בית)• 5. לא אדע צוךת־אלף => nick kenne nickt die Form eines Alei" d. k. ״iah bin ein Analphabet (ungebildet)", 6. הנף ich bin (da bin Ick) von ל^ה — da. 7. סלף nicht 1ללף nnr des Rsime■ wegen. - ך r־—\t ן ף ^r-j •»ך ן 5״ F 'ן ■ י)י- י *J kJ ki 64 ly tti kJ Lj La Leitung! Dr. S. Kaliko, Berlin *ntraoo-Kupo״ ״ g, Htbrlltrh.r f,raml ( | (j,d*׳ A^י«, •«״ R1*״ dich״« r«), "׳•"*י־ Hühner stall ל!יל Geflügel(».)<n1^־jy Hahn <סךןגל(לח 4<ן ברני Gan* Ente Getreide dreschen ו־!בו^ה תש גין<1ת)?ן?»ח קח1יד insbetondere Scheune T.on« (w.) atehendea Getreide Roggen Apfel Kartoffel *»v»״ V 4? Gurke א(ן^פ1ף■ außer •וי! ילבה 1 f.׳T!V ־״I7r,r ־•ר■‘ f 2. Abschnitt mahlen י:ה'ן Mühle טחקה düngen Dung [?ל ש1ר<שירים) Ochs Kamel ק9ל Vieh?סקיח Ziege (w.) .עזיים) Schaf weiden רעי! Weide אחו Kohl, Krftut קרוב Erde $ו?זח Rübe pflügen Rettich :ינון ds* Pflügen n^nq Tomate צ;?;יח Pflug Bohne סול eggen שדד Gemüiegartsn das Eggen ךיק־ה!^ A Gestüte (m.) Egge טש.ךןח ■ wachsen, •pr01««ft?טס säen ןר.ג jäten גפש Saat ןרע Beet Wel*ea(wJ(D9n!pö mähen, ichtleldin?ן*ר Gerstel« שעוךה<ים>(• ,עבודתץהאקר :הסיא^בודת־האקר. באביב הוא חורש את האדקזה ומשדד אותה קמשדן־ה. אחרי סחךי^ה ןלשדיךה יא זעע את 5;רע. בשדה זורעים: דגן־ סמים. כעורים ועיזי• .:דין ציקחים יךקות שונים ורם: תפוחי־אדקוה" קשואים. 1»י* קרוב. צנון. .קבניות ןעוד. אחךי שהיךקות עולים מן!יאייקד" מנכש האקר ובני ביתו את סתלמים• בקיץ קוצר 1א;י את!:קמה ןן־ש אותה בגרן• את הרובואה הוא טוחן;:שה לקמח ומן הקמח הוא א*ןה להם• בקתו הוא קבל!ז יקדה בזבל. חוךש ןזו!ע את זדע־החוף• מלבד בגי ביתו קרים לאכר בעבודתו נם מסוס ןהשור. לאןר יש עוד *:ימות אהרות ןהן: קרות. עזים וכבשים. נקיץ רועות ■::מות קאהו. לקל אקר יש נם לול־עופות: ו1ךןגלים;־.גלות. א;ןים ובךוןים. Markes Diesem Übungsstück werden keine grammatikili ■cken Erläuterungen beigeiügt, da die darin •ntkal. tenen Grammatikiormen in den früheren Liktioa.s bereits dnrehgenommen worden sind. Sollten 1i:■ Jedoch für diesen oder Jenen Teilnehmer irgendwelche Schwierigkeiten ergeben, wird um schrill liehe Anfrage gebeten. Anfgnbeni l, Schreibe de» Gedicht nieder und lerne •» euiweadig. % Versuche die in dUter Lektion enthaltenen Verben nach ן5ץ (Koait».| (ienetrt), Zeit and Fcnon tn beiUmmeo, Vk ’ fK!richtt ן } 11 n ),׳s d« 11״n? <’ friil! rr Lief *1 110!« i”1*1 , Die' ftin?“;l1 sehe 11 nitmd v ׳ Adresse über e׳• jjlinlorr , ndmiun , fc#t1;cll ahrtilcK ' tofort 11 Der. inslifuts 1 7, Aprl! p. Mall 1 Ohassttll! Früinr«•! ®acht י De«: verband . vcrbanc(| In neu!ן Probier’ mit de rccbtlic •1 Br, GirUn ן Ein Voriraö Dr. Isaak Breuers über Palästina Der bekannte Führer der Trennungsorthodoxie sprach, von Erez Israel zurückgekehrt, in Frankfurt a. M. über seine Ein* drücke und darüber hinaus über die Probleme des Landes. Isaak Breuer, der seine Stellungnahme zum Zionismus vor vielen Jahren in seinem bekannten Buche ״Das Judenproblem“ niedergclcgt hat, ist unser Gegner, aber Anhänger und Kämpfer für die die Palästina-Arbeit bejahende Aguda- Richtung und stand, von dem in Erez Israel Gesehenen stark beeindruckt, ja geradezu erschüttert, vor einer schweren Aufgäbe. Er mulite anklagen und loben zugleich. Der Manu, der den Zionismus in seinem Buche als ״den größten Feind“ definiert hat, der je der jüdischen Nation erwachsen ist, ist durch das Land gereist und hat gesehen, daß der tausendjährige Bann, den Gott über das Land gelegt hat, gewichen ist, ״daß der Bauneh Jeruscholajim am werke ist“. Der Lärm der Spitzhammer tönt von einem Ende des Landes zum anderen, man bannt die Oede, die die Tauroh verheißen hat, blühende Gärten sind dort, wo einstmals wüstes Land war, und immer noch Ocde dort, wo der Fuß des Juden nicht hingelangt ist. Das Land wächst, krasser Gegensatz zwischen dem neuen und alten, zwischen jüdischem Aufbau und arabischer Rückständigkeit. Es kann keinem Zweifel unterliegen, daß die Bcwegung, die Theodor Herzl ins Leben gerufen hat, ״eine Bcstätigung durch die göttliche Vorsehung erfahren hat“. Und —, die Disposition seines erwähnten Buches beibehaltend, fahrt der Redner immer noch steigernd fort, man steht erschüttert vor der Tatsache, daß sich in unseren Tagen die Prophezeiung der Tauroh bewahrheitet, daß die Ocde weicht. Kein Zweifel: Man genießt in gewissem Sinne die Früchte der Arbeit, die die Zionisten vorbereitend geleistet heben. Sie sind Werkzeug der Vorsehung. — Was folgt daraus? Etwa, daß der Misrachi recht behalten hat, mit seiner rechtzeitigen Einschaltung in die Zionistische Organisation, mit dem Ziele, sie zu beeinflussen? Die Orthodoxie ist diesen Weg nicht gegangen, sagt Breuer, weil der Weg in ,das Land fetrennt von der Tauröh ging. Sie hat den Zionismus beämpft und tut es weiterhin. Aber die Tatsachen der Gegenwart muß sie anerkennen. Der Bann freilich löst sich nicht auf einmal. Das Leben über Erez Israel ist hereingebrochen, aber: Dieses Leben ist kein Leben der Tauroh. Es wird von Juden gearbeitet, Juden bestimmen das Leben, aber nicht solche, die die Tauroh in den Mittelpunkt des Lebens gestellt haben. Was sich dort abspielt, Ist Verwirklichung der zionistischen Ideologie. Der Misrachi ist einflußlos geblieben. Die Kultur, die dort wächst, kt Kultur im völkischen Sinne des Zionismus. Kultur im Sinne der Tatsache, daß Menschen, die Juden sind, dort leben und wirken. Noch ist ,die Tauroh verbannt. Das Leben in Erez Israel wird heute bestimmt durch zwei Mächte, die beide erwachsen sind aus der zionistischen Ideologie: Die Histadruth und den Revisionismus. Sie sind Gegner und doch entstammen sie beide dem gleichen Urgrund.!1**י*^ ך»" Die Histadruth, die von ihm aus günstiger Position kritisiert wird, wird als antireligiös und thorafeindlich beschrieben; und der Revisionismus als eine nationalistische Gruppe (nicht zu Unrecht) gekennzeichnet. Dazwischen steht, so sagt der Redner, der Misrachi, dessen Arbeiterschaft zur Histadruth neigt, der aber in seinem Hauptteil dem Revisionismus zuzurechnen Ist, aus ganz natürlichen Gründen, weil er ja selbst durchdrängt ist vom ״Gift der zionistischen Ideologie“. Die Histadruth hat Verdienste: Die Hebraisierung des Landes geht zum guten Teil von ihr aus, sie hat. für nationale Arbeit gekämpft, gewiß, aber sie verknüpft ihre zionistische Ideologie mit jener anderen, um derctwillen sie ״eigentlich antinational sein müßte“. Sie müßte eigentlich! Die Frage drängt sich auf, ob sie's denn auch ist? Ist sie national oder nicht? Wer hat die Oede zum Weichen gebracht? Wer hat das Land bebaut? Der Bauneh Jcruscholajitn wirkt? Durch wen wirkt er? . . Wenn der Redner seinen Warnungsruf an die Orthodoxie erläßt, drüben nicht nur das Schlechte zu selten, dann hatte er diesen Teil seiner Rede, auch von seiner Position her, anders halten müssen. Denn merkwürdig Widerspruchsvoll ist es, wie sich der Orundzug zweier Gedanken parallel durch diesen ganzen Vortrag zieht, die offenbar echte Erschütterung, die Vorstellung göttlicher Vorsehung, die er am Werke sieht, vermischt mit der unvermindert feindseligen Haltung, die wir aus seinem Buche kennen. Wenn die Geldgeber der Welt, sagt er, wüßten, für was sie gegeben haben, so hätten sie nicht gegeben. Aber sagte der Redner nicht soeben, daß es der Bauneh Jeruscholajim ist, der wirkt und bewirkt, daß der Bann gebrochen ist, daß das Land *bebaut ist, und blühende Gärten die Ocde ersetzen? Ist denn Gott nur in der Orangenzone? Er ist doch bestimmt auch im Emek und im Gnlil, wo die, die ״eigentlich nicht national kein dürften“ nach ihrer Theorie, eien Sumpf in die großartigsten Ebenen des Landes verwandelt haben, und es stetig noch tun. Sie waren doch also seine Werkzeuge! Das Wunder des Schabbos wirkt erschütternd auf den Redner. In der Synagoge von Tcl-Awiw dichte Fülle, Jugend und Arbeiter drängen sich (also doch? Nach ihrer Theorie müßten sie doch ״eigentlich“....). Tausende Seelen sind dem Zionismus ״zum Opfer gefallen“,, jetzt gilt es, dieses Leben zu erobern. Die nationale Emanzipation ist Aufgabe für die Orthodoxie, die sich endlich besinnen muß. Der letzte Teil des Vortrags Ist flammender, sakraler Aufruf an die Orthodoxie, das Lätt'd zu erobern für die Thora. ״Ein guter Teil der Menschen dort drüben gehört uns. Wer den Schabbos in Tel-Awiw gesehen hat, weiß das.“ Eine Frage Hegt nahe. Wieso sind die Positiva, die der erschlitterte Ankläger feststcilcn muß, und die auch In seinem gesetzestreuen Sinne Positiva sind, gerade dem Einfluß ׳ seiner Freunde «iztted^bibcn? Da, 10־ er kuHuroll nichts zu kritisieren hat, de ist e^cn kein Soeltfyits. Ist es nicht Vielleicht so, daß die Darstetag der ziorietischen Idee, die er gibt, als ein Beispiel des allgemeinen Nationalist; vielleicht der Berichtigung bedarf, auf Grund von Symptome( die er selbst beschreibt? Er denkt nicht an diese Mo:!!;;• keit. Zionismus ist völkische Kultur. Dort, wo er die; nicht empfindet, ist für ihn dies Wirkung der Agudas Jisro J Isaak Breuer ist ein Redner und Könner, aber die fr «ף lose Finsternis seines Kritizismus hindert ihn, gerecht; sein. Vor seinen Augen sicht er diese untätige Ortinxloc die Objekt 3cs Geschehens war, die die Probleme des Lelx1־ nicht gemeistert hat. Gott hat sich derer als Werkzeug M dient, die ins Emek gegangen sind. Vor seinen Augen siH er eine chaluzische Jugend, Menschen, die soziale CicrccF(^ keit lehren und leben, die den Boden als Eigentum des Vot» wollen, die gegenseitige Hilfe, die Selbstarbeit, die Vtrr wortung für die Gesamtheit, und nichts anderes weiß man t״i diesem Tun zu deuten, als das, was Breuer aus der e«r״j »ätschen Gegenwartssituation in sie hineinlegt und_ an/; kritisiert. Vor seinen Augen sieht er das Bündnis tk" thoratreuen Gruppe in Erez Israel mit denen, die das Lei«: des l.andes durch den schrillen Klang ihrer Demonstratio:|| verfälschen, und er könnte daraus lernen, daß die Eiuteilur^ die er vornimmt, nicht die ist, auf die es ankommt. Sie sch; nicht vor Torheit. Dr. Breuer wird antworten: er sei 1rt| dafür verantwortlich. Der Zionismus sei schuld. — nismus ist schuld? Itn Jahre 1934 muß Brcuer> di* doxie zur Tat aufrufen. Hätte sie ihren eigenen, ihr ״Zionismus“, so wäre dieser Aufruf nicht nötig. Wenn *jjj Aufruf Sinn gewinnen soll, so nur den als eine Bitte, 1״J das ״Gift“ des Zionismus erhalten Werben und aweh •ן seinem Kreise wirksam werden möge. > Dr. Hans Pom er***• I> 1 Mififln f; för die z. z Am 3 1 ui!•#? tr 1 uad Ol . m j*K , ו»«י Di Fritz Lccbner, der Bariton der Kulturbund-Oper Ba* wurde für die Uraufführung eines Oratoriums von j: Beck, die am 7. Juli in Basel sstattfindet, verpflichtet;|33י< :ן וי■ I A. ___ «g־ V | m׳J1k1 uHfü&HldiUUe* 2uskttuHf uh könnan von una nur mit aohr oeoBar V«r*8u*ru׳^ dü •rlediQt worden, well wir gezwungen •Ind, »1• •״ hierfür allein zuständig■ Postanstalt zuröckzul* ־n $cUh€$l$t& •rzialan Si8, wann Sl• sich selbst direkt an Ihren pri#!• trSgor oder an Ihr Bestellpostamt (unfrankiert *« wenden, weil die Expedition aller von uns 0W*n gelieferten Exemplare durch die•• Stelle •rf°lf niüimüh duuU uh$m4> I r u *2m t: % ג! t '1 Cb ii A| » Mi 1 t . un bi ' r fciieij 1ןיזו 4

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