Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 39 (1934)
- Issue
- Heft 33 (24.4.1934)
- Date
- 1934-04-24
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Seite t> jüdische Rundschau ED Das hebräische Philosophie-Lexikon Jakob Klatzkin (in Gemeinschaft mit M. Zobel): Ozar 11 a m u n a c 11 i 111 11 apilosofii m (Philosoplüsclies Lcxikon tl. hehr. Selirifl(nms) Teil •! Berlin 1934. 221 S. 8». Mit dem [;!•scheinen des 4. Bandes des philosophischen Wörterbuchs, der die Buchstaben Res eh bis Taw umfallt, steht dem Benutzer das vollständige alphabetische Lexikon der hebräischen philosophischen Begriffe und Termini zur Verfügung. Man muß cs begrüßen, daß es dem Verfasser gelungen ist, ein Werk, dessen Drucklegung einige Jahre vor der Wirtschaftskrise begonnen wurde und das reich aus• gestattet war, jetzt in fast unveränderter Form zu Ende zu führen. Freilich mußten — zunächst -- die Nachträge und Indicl wegbleiben; es ist jedoch zu hoffen, daß dies später nachgeholt werden wird. In diesem Wörterbuch wird jedes Stichwort mit deut• scher Ueberset/ung gegeben, oft auf seinen Ursprung (gticchisch, lateinisch, arabisch) zurückgeführt, und durch eine chronologisch oneiumitlergereilite Auswahl von Zitaten aus der hebräischen Literatur des Mittelalters und der Neuzeit wird die Entwicklung der Begriffe gezeigt. Allerdings werden dadurch, daß der Verfasser zugleich mit der Bcdeutimgs• und Bcgriffsentwickhmg der Termini auch die meisten Stellen, an denen diese Vorkommen, zusammenzustcllcn sucht, beide Ziele etwas geschmälert. Wir haben hier nicht ein philo• sophischcs Lexikon wie das deutsche philosophische Wörterbuch von Eisler, das die Termini in ihrer von den ein• zclnen philosophischen Schriftstellern gebrauchten sachlichen Bedeutungen anrlcgt, und auch kein vollständiges kon• kordanzartiges Verzeichnis der in der hebräischen Literatur vorkommenden Stellen, die den einzelnen Terminus anführen. Vielmehr haben wir cs mit einer Zusammenfassung dieser beiden Arten zu tun. Tatsächlich liegt cs aber schon zum Teil in der Armut der jüdischen Wissenschaft begründet, daß man sich manchmal kaum den Luxus leisten kann, nur für eine Gruppe von Fachleuten bestimmte Nachschlagcbücher herauszugeben. Das Wörterbuch soll nach den Worten des Verfassers einen zweifachen Zweck erfüllen: dein Leser und Benutzer hebräischer rciigionsphilosophischcr Werke ein Nachschlagcbuch zum Verständnis mittelalterlicher Texte bieten und ferner dazu verhelfen, daß die Bcgriffsbikiting in der hebräischen Sprache und Literatur keine willkürliche ist und aut der historischen Grundbedeutung der Termini beruht. Die hebräisch-philosophischen und überhaupt die Denk- Termini haben sicli im Laufe der Jahrhunderte unter dem Einfluß verschiedener fremder Kuiiurcn und Sprachen entwickelt (Arabisch, Griechisch, Latein, moderne europäische Sprachen). Sowohl in den jüdisch-philosophischen werken, die in einer anderen Sprache abgefaßt und ins Hebräische übersetzt wurden, wie bei den original-hebräischen Schriften hatte der Ucbcrsetzcr, bzw. der Verfasser immer die Ausdrucksweise einer fremden '(uiturwelt vor Augen, an deren Begriffe er schon vorhandene hebräische Worte anpassen oder durch die beeinflußt er neue hebräische Termini schaffen mußte. So wechselte manchmal die Bedeutung der hebräischen Termini nicht nur durch die übliche Begriffs- Wandlung im Laufe der Jahrhunderte (wie in allen Sprachen), sondern auch entsprechend dem Kulturkrcise, von dem der jeweilige Verfasser herkam. Diese Komplizierung erschwert ungemein das Lesen der älteren jüdisch-philosophischen Literatur. Das nunmehr vollständig vorliegende Wörterbuch, welches nicht mir die gedruckten Quellen, sondern auch einen großen Teil handschriftlichen Materials verarbeitet hat, gibt die Möglichkeit, bei den einzelnen Termini zu erfahren, was man jeweils unter dem Einfluß des gegebenen Kulturkreises darunter verstanden hat. ' Nicht minder wichtig ist das Lexikon für denjenigen, der über philosophische Fragen hebräisch schreiben will, ja sogar auch für den, der sich in Denk- und Abstraktbegriffen exakt ausdriieken muß. Die Unkenntnis der Quellen und die immer steigende Notwendigkeit, in der neuhebräischen Schriftspräche solche Begriffe zu verwenden, führte dazu, daß jeder nach Belieben Termini verwandte, die nicht immer das Bedeuteten, was der Schreiber darunter verstand. Auch dieser Begriffsverwirrung kann bei gutem Willen mit Hilfe dieses Lexikons Einhalt geboten werden. Dr. B. Wclnryb. Das Bialik -Buch Der Hebräische Schriftsteller-Verband in Palästina hat, gemeinsam mit dem Juhiläums-Komitcc, zum 60. Geburtstag C11 a j i m N a c h ווו a n B i a I i k s ein ״ß i a I i k - B u c h“ erscheinen lassen, das von Jakob F i c 11 m a n n redigiert wurde. Mit dieser Leistung hat Ficlimann einen Höhepunkt seiner langjährigen, redaktionellen Tätigkeit erreicht. Die tiefe Verehrung für den großen Meister hat ihn mit liebevoller Sorgfalt und Hingabe ans Werk gehen lassen. Das Bialik-Buch ist ein liierarisches Denkmal, das in Inhalt und Ausstatiung zu den besten Erscheinungen des modernen liebriiisclien Schrifttums gehört, Uebcr dreißig Dichter, Kritiker, Gelehrte haben sich liier zu einer seltenen Huldigung voreinigt. Würdigungen der Dichter-Persönlichkeit Bialiks, schief Sprache und Ausdrucksform, der Architektonik seiner Poesien, sowie Erinnerungen an ihn, Gedichte und Erzählungen, zeitgemäße Betrachtungen, sowie philosophische, historische und soziologische Abhandlungen über Wesen und Lehren des Judentums bilden, in drei Teile gegliedert, den reichen Inhalt 'des über 40!) Seilen umfassenden Buches. Der erste Teil enthält auch 51 Briefe von Bialik an Freunde und Mitarbeiter. In einem dieser Briefe, aus denen zuweilen der Bialiksche Humor in ursprünglicher Volkstümlichkeit hervorieuebtet, zeichnet er eine Autobiographie. Dieser Brief, vor über dreißig Jahren an Josef Klausner gerichtet, bietet aufschlußreiche Hinweise zur Erfassung des Phänomens seiner Persönlichkeit. Von besonderer Aktualität ist der den dritten Teil einleitende Aufsatz von Nalitim Sokolow ״Intcr-Parteiität״. Er wendet sich in eindringlicher Weise gegen die Auswüchse der Parteikämpfe, die das nationale Aufbauwerk für das jüdische Volk gefährden. Er fordert nicht ein ״Schweben über den Parteien“, nicht ein Negieren der verschiedenen Riclrhmgen, sondern eine synthetische, zusammenwirkende, aus allen aufbauenden Elementen gespeiste Kraftquelle, eine ״Inter- Parteiität“. Sokolow betrachtet es als eine Aufgabe der palästiuensischcn Literatur, in dieser Richtung zu wirken. Josef Lin, Haifa. Rabbiner Dr• Emil Cohn I, Teil, 4. Auflage tritt I.«««• und SchreihfiheL D«r bekannte erfolgreiche Sprachführer für den Pelaetlnewandcrcr. 11. Teü lese- 1Ki CöiBisBaii ״M Dio Gnnoiz© der Sprachbildung. ZcifunRalekfürt• Hobr«isch«deut. ■ehrt• Lexikon. HM l,ÖO ן®!! c©1ta, iBlfif 1111 jodenlom Ein auEriitSelnd« Cucb lür den heutigen Juden. RM 3,-> RM 2,30 Der!üdliehe Schönheit. Lc,,c«Ucnschatm ln neuer ymiM mmmm scqolem Voranzci ß f. & V i X*’ «>. äwfo J. Reznicov, Deut';111!־;!)r!!׳jshes Wörterbuch, im Selbst- Verlag, Breslau 1934. An der Zahl der Einfülirungcn in die hebräische!Sprache wird man bald erkennen können, wieviel hebräische Sprach• lehrcr es gibt. Manche der Einführungen sind in solcher Eile geschrieben, wie die Kinder Israels aus Aegypten gezogen sind. Ihre Lebensdauer reicht bis zum Einzug in das Land Kanaan. Dann fängt man gewöhnlich an hebräisch zu lernen. Und das geschieht nicht in Eile, sondern langsam. Wir wollen damit kein abfälliges Urteil äußern über diese Versuche, die in ihrer Art notwendig sind, und die ihren Anfeil liefern zu dem Vorbereitungsdienst für die Einwanderung fn Palästina. Sie müssen den Bedingungen Rechnung tragen, unter denen sich diese beschleunigte Einwanderung vollzieht. Es werden jetzt auch Vorbereitungen getroffen zur Schalftmg neuer Wörterbücher. Demnächst erscheint ein deutsch-hebräisches Wörterbuch von J. Reznicov. Der Verfasser steht seit vielen Jahren in der hebräischen Arbeit. Er ist der Leiter der hebräischen Sprachschule in Breslau. Er hat seinerzeit mit der Zeitschrift ״llngeschcr“ ein lebendiges Organ des hebräischen Unterrichts und Selbstunterrichts geschallen. Er hat dann weiterhin in seinen Tafeln: ״Hebräisch in 45 Unferrichtsstundcn“ das Wichtigste an Vokabeln, grammatischer Erklärung und hebräischer Konversation zusammengefaßt. Er geht nun dazu über, uns ein Wörterbuch zu liefern. Es ist hier nicht der Ort, auf die Schwierigkeiten eines Wissenschaft• liehen hebräischen Wörterbuches cinzugchcn. Das hieße den Streit um Ocscmus und Delitzsch von neuem beginnen. Er würde außerhalb des begrenzten Gebiets des alttestamcntlichcn Wortbestandes noch größere Ausdehnung .annehmen. Anstatt dessen sei kurz auf das Neuartige des jetzt erscheinenden Wörterbuches aufmerksam gemacht. Es besteht in einer glückliehen Verbindung von grammatischer Erklärung und vokabu-!arischer Zusammenstellung. Das Orammatlsclic erscheint am Anfang als eine Anleitung z.tim Gebrauch des Wörterbuches. Innerhalb des Vokabulars sind bei den meisten Worten die wichtigsten Wortformen und Wortänderungen angegeben, also 1■ B. Plurnlcndungen, verbundene Form, Posscssivendungen und bei dem Verb die wichtigsten Konjugationsformen, die die Ableitung der anderen Formen ermöglichen. Das schafft für den Hebräisch Lernenden eine ungemeine Erleichterung. Es handelt sich hier erstmalig um ein Wörterbuch, das mit dem hebräischen Unterricht in unmittelbarem Kontakt bleibt, um eine äußerst geschickte Verbindung von Empirie und Deduktion, von Ableitung und Ucbung. Für jedes hebräische Wort — auch das modernste hebräischc Sprachgut ist berücksichtigt — wird jeweils nur eine Bedeutung, und soweit es geht, die spezifische Bedeutung, angegeben. Außer dem Leiter der hebräischen Lehranstalt in Berlin, Nissan Berggriin, hat auch Prof. Dr, Isaak Heinemann Anregungen für dieses Wörterbuch gegeben. Man merkt aut Schritt und Tritt pädagogisches Verständnis und grammatische Exaktheit. Das Wörterbuch von Reznicov wird dem Lernenden gute Dienste leisten. Dr. Max Qrünewald. NcuhebrHisch, schnell gelernt, If. Teil, von Rabbiner Dr, Emil Cohn. Verlag Siegfried Scholcm, Bcrlin-Schöncbcrg, Preis 1,90 M. Der zweite Teil des bekannten Werkehcns, das Im vergangeium Jahr so durchschlagenden Erfolg hatte, baut auf der einigermaßen vorhandenen Kenntnis des Ncuhchrüiscticn auf und macht erstmalig den Versuch, systematisch In die Lektüre unpunktierter Texte einzufiihreti, Zugrunde gelegt werden dabei neuhebriiische Zcituugstcxte aus der palästinensisrhen Presse, und wir bewundern wieder, wie beim ersten Teil, die Kürze, Prägnanz und Deutlichkeit alles Gebotenen. Dadurch, daß der Verfasser ebenfalls unseres Wissens zum ersten Atale die Schemata für den hebräischen Sprach.aufbau voranstellt und auf diese Welse äußerst geschickt die Gesetze der Sprachbildung aufdeckt und klärt, wird der Lernende von selbst in diese Gesetze clngefiihrt und ihm so gewissermaßen die Tür zur Lektüre des unpunldierten Textes aufgemacht. Dabei ist natürlich zu bemerken, daß dies kein Buch für den Anfänger, sondern für den schon etwas Fortgeschrittenen ist, der jedenfalls über die ersten Anfänge und die Grundlagen der Grammatik schon hinaus sein muß, um hier zu profitieren. In Einzelheiten wäre uns freilich eine etwas reichhaltigere Auswahl der Texte lieb gewesen. Das Hebräisch-deutsche Lexikon am Schluß ist recht geschickt zusainmengestellt und genügt vollkommen für eine Durchsdmittslektüre. Ich empfehle das Büchlein vor allein denen, die schnell lernen wollen, eine hebräische Zeitung zu lesen: doch selbst der Wissenschaftler und Pädagoge wird gewiß dabei aut seine Kosten kommen. Hermann Richter. Jahrbuch der Svnagogcnßcmdnde Köln 1934. Herausgeber Dr, Siegfried Brau n. Das Jahrbuch soll ein Geschichtsbuch sein, in dem der Leser interessante Schilderungen aus der Vergangenheit der Kölner jüdischen Gemeinde findet. Es soll ein Führer sein durch das vielgestaltige innere Leben der Gemeinde, durch ihre Verwaltung und ihre Institutionen, durch die Vereine und Organisationen. Das Jahrbuch enthält Beiträge von Person* lichkoitcii, die im jüdischen öffentlichen Leben stehen und die Wesentliches zur Zeit zu Ragen haben, Zeittafeln der jüdischen Geschieht« und Literatur. Zum Schulgcbrnuch mit Daten der allgemeinen Geschichte, bcarbeitet von Dr. Moritz Stern. Dritte vermehrte Aufläge, Berlin 1934, Verlag Hausfreund, Preis 0,60 M. In einer für den Schulgcbrauch fast erdrückenden Vollständigkeit geben diese Zeittafeln einen Uebcrblick über die gesamte jüdische Geschichte. Für den modernen Gcschichts« unterricht, der der Kenntnis einer großen Anzahl von Oeschichtszahlen nur bedingten Wert beimißt, dem es mehr auf die Kenntnis der historischen Zusammenhänge ankommt, haben solche Tabellen keine allzu große Bedeutung, ln der Hand des Lehrers, sowie jedes geschichtlich Interessierten dürfte solche Zusammenstellung von gewissem Werte sein. Edmond Flog: ״Moses“. R. Piper & Co., München. Dieses Buch, das wir bereits bei seinem Erscheinen Im Jahre 1930 besprochen haben, verdient immer wieder erwähnt zu werden. Gerade heute in einer Zeit, in der die Bedeutung der großen Leistungen des Judentums für die allgemeine Weltkultur vielfach angczweifclt wird, ist diese dichterische Gestaltung des großen Propheten für uns besonders eindrucksvoll. t. Der Präsident der Tschechoslowakischen Republik, Thomas G. Masaryk, empfing am 20. April den Orientalisten der Hebräischen Universität in Jerusalem, Dr. Walter Fischel, in Audienz. Präsident Masaryk ließ sich über die Organisation und die Entwicklung der Universität infarmieren. Nr• 33, 24, IV,סו■!, Alfred Roscnbcrg: ״Blut und Ehre", II, Ai.s!•״, . Verlag der NSDAP, i'rz. Liier Naclif., München ln diesem Band sind Reden und Aufsätze -,1 '־״ 1919 bi» 1933 eiitiiallcn. Gleich der zweite diese(■ *.'<cn ),H im Oktober 1919 erschienen ist, beschäftigt sich mit V1^־4׳ Zeitfragen“. Aber auch zahlreiche andere Aufsätze י'*'״י die in diesem Buche wiedergegeben sind, haben 1 י deutsche Judenfutn im Hü'blick auf die Erkennt»!* <4 scllschaftliehen und geisdgen Position im neuen!׳׳!and größte Bedeutung. Ut־n D'%, Dr. Georg Traue: ״Arische GottzcrtrUmmcrung“ w! Wollcrmann Verlagsbuchhandlung (W.Maus), Braun"'!!1‘1״ Dieses Buch beschäftigt sich mit den Angriff™ Christentum und bekämpft die Versuche, eine ligion zu schaffen. Die Frage nach der Herkunft Chr' ׳ antwortet der Verfasser im Sinne der These <1,»*'11 1*י rassisch-jüdische Abstammung zu bezweifeln sei ’ und V überhaupt nur als irdisch ungebunden aufgtW*ל könne. * w«i!1 E. Günther Gründel: ״Jahre der Uebcrwlndunß" wa. Gottlieb Korn, Verlag, Breslau. ** ‘ *™‘■ו In dieser Schrift wird gegen Spenglers Lehre vom 1׳ tergang unserer Kulturpcriode polemisiert. Im Ge״״״!, der Spcnglcrschcn These glaubt der Verfasser an *die!. n Entscheidung zum Leisen, die insbesondere im den»? Volke bereits gefallen ist. Der Nationalsoziallsmui be׳׳!!w eine neue weltgeschichtliche Periode. k '־: I I t j I 4 Dr. Han» Tcske: ״Der Begriff de» Volkstums". Weifti I Universitätsbuchhandlung, Heidelberg 1934.! f In diesem Vortrag werden die Schwierigkeiten «׳,» exakten Erfassung des Volkstumsbegriffes eingehend di'״׳' I stellt und wird die These aufgestellt, daß die in Blut w' I Rasse angelegten Kräfte des Menschen von Raum lt.: | schaft und Boden geformt werden, so daß durch diese Wh 1 sclwirkung das Bild eines Volkstums geschaffen wird, Tnr I dem entsteht auch hierdurch nur eine Anlage, noch bv § Erfüllung; erlittenes Schicksal und gestaltete Geschichte C1 1 stimmen diese erst. Volk ist für Tcske letzten Endes ni» י nur eine sprachliche, rassisch und räumlich bedingte 7. I schichtlich gewordene und sich im Gcschchcntlichcnstände I erneuernde Einheit, sondern cs Ist darüber hinaus eint 6* f nung religiöser Art, und stellt zwar nicht den höchsten Wer, I überhaupt, aber den höchsten irdischen Wert dar, I i H. Grosse: ״Die Zukunft der Juden". Nationaler Ve!l!׳ I Joseph Garibaldi Hueh, Berlin-Wilmersdorf 1934. 4 | Es handelt sich hierbei um eine kleine Schrift, die it I wesentlichen Gesichtspunkte anführt, die aus dein Gedanke" j kreis der Judenmission genommen sind. Die Schrift k»: 1 daher zu einer Ablehnung aller auf die Erhaltung des Jude: I tums hinstrebenden Bemühungen, insbesondere des Ziomsnv»! I und glaubt, daß nur freiwillige Assimilation unter gleich«!!,׳ I gcr Aufgabe der religiösen Sonderheit die Judenfrage fee, I könne. l f Der Jüdisch« Frauenbund gibt seit 9 Jahren illjMd einen Kalender heraus, der sicli in vielen jüdischen Famili« cmgcfiilirt iiat. Es wird in jedem Jahr ein ganz bestimmt« Thema behandelt. In diesem Jahr beziehen sielt Bilder url Texte auf ״Das jüdische Buch". Die zaldreidien iü• hilduugcn vermitteln einen Eindruck vom Reichtum jüdisch« Buchillustration, zurüekgeliend bis zu den ersten Hamlschni׳ ten und Buchdrücken bis zum modernen jüdischen Buch. Textproben dieser Bücher werden ergänzt durch Ausstinicte, die die Beziehung des Juden zum Buch, zum Geistigen, charakterisieren. Der Kalender wird in sehr guter Aimin■ tung entweder auf einer Socnncckcn-Mctallmitcrl.igc (die is jedem Jahr wieder verwendbar ist) ais Umlegekalender st als Abreißkalender geliefert. Bis zum 1, Mai werden vcrH׳!ifite Subskriptionspreise berechnet, und zwar 1,50 RM. L׳ den Block (Mctallnntcrlage 1 RM.) und 2 RM, für den Ab■ reifikalender. Nach Abschluß der Subskriptionsfrist ist k Kalender nicht mehr beim Jüdischen Frauenbuijd, Berlin-Clw• ]Ottenburg, Kantstr. 158, erhältlich, sondern kann dann erst nach Erscheinen, d. h. etwa im August, durch die P• sehen Buchhandlungen bezogen werden. Der Preis für dn Block beträgt dann 1,75 RM., für den Abreißkalender 2,3 Reichsmark. — Außer diesem Kalender kündigte der J# dische Frauenbund in diesem Jahr noch einen KindcrkalenJt•׳ an. Er ist für 6—12-jährige Jungen und Mädchen gedaej- Der Kalender wird von Edith Samuel illustriert, Dieser b lender kostet 1 RM, und ist ebenfalls durch die Geschätts• stelle des Jüd. Frauenbundes zu bestellen. m detn 5, t/'ltU® 1933 beginnt dio Artikelserie dir ״Jüdischen Rundschau", die ln dsm Buch zu •Inam Sammelwerk zuaammengefaSU‘•׳ Dteaea Buch ist unbestritten das mab■ gebende Dokument des deutschen Jud*n• tums im Schicksalsjahre 1933 gawordw• Wer das Buch noch nicht besitzt, bestelle es sofort! Preis RM 2,85 VERLAG ״JÜDISCHE RUNDSCHAU“, BERLIN W« Au*i;*forung für DuchhHndltri . g JUdlschsr Vsrlag, BsrUnWftO, Bvdip•**•*״ ®tP*M NEUERSCHEINUNGEN Dr. Theodor Herxlt G*ramm«ll• x!oni*U*d1e Wrrk• _y z 53 Band It Zionistisch® Schriften kartoniert RM 4*50, L«1n«n Subskriptionspreis lür «las 5 bam%e Grsarotwsrk, pr. Bd. ksrt. km j Leinen km ' Protokoll tle» 18. ZinnJatenV0n5־res*es ...... . 4 •j ״ * C\11J,— Jeaaias ProOi Neues Palaitinahandbuch {Fuhrsr durch K ן Thomas Man ni ״ Joseph und sein® Brüdsr״ ^'n*j mi 1,11 SdiockcnbUcharol Band 6 bis 9.... *?and km ,j Mas Brod ״ וDie Frau, dl« nicht enttäuscht*.L.®״#*״ *. jj85 Prof• Dr» Oppenholmor t ״Erlebtes, Erstrsbtes, Err•'“**•• 7 50 M.I.BIn Coric״ ,״Dt, Born .)u<W‘ (io .l»־m B.nd.) Ux>." Liefe,un!f aller Bücher, JQdlicb« wie auch n 1 ehtjUdl••*1• BUCI4Mar3D3.8IB3G ESUC2T ROSEMB**״ ״ BERLIN W IS / MEINEKE8TRA8SE10 {«fl F«rnspre«b-Anschlußt J \ Bism&rek 9504 / PosUcheek