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Jüdische Rundschau · 1934-04-24 · Heft 33 (24.4.1934) · page 2

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
39 (1934)
Issue
Heft 33 (24.4.1934)
Date
1934-04-24
Page
– (sequence 2)
Language
German
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Seite 2 jüdische Rundschau Aber nicht nur in der Verbindung mit den iiiiporticrendcn und exportierenden Ländern liegt die Bcdeutung dieser Veranstaltung. Sic hat einen großen und nicht zu unterschätzenden Einfluß auf die Wirtschaft ■ des Landes selbst. Das allererste Arrangement zielte auf eine Uebersieht der Lnndesprodukte bin, um zu zeigen, was die palästinensische Wirtschaft vermochte, und um eine Anregung für weitere Erzeugung zu geben. Dieses erste Ziel wurde niemals aus den Augen gelassen, im Oegcntcil, mit der Entwicklung der Wirtschaft immer mehr betont. Wenn auch die auswärtige Beteiligung bei jeder Veranstaltung wuchs, blieb doch der Kern des Unternehmens die palästinensische Ausstellung, die landwirtschaftliche und industrielle Produkte gleichmäßig umfaßte. Parallel der Expansion und Mnnnigfaltigkeit der einheimischen Wirtschaft wuchs der palästincnsische Sektor mit jeder Ausstellung. Er zeigte von Jahr zu Jahr ein weiteres Arbeitsfeld, eine größere Verschiedenartigkeit der hcrgcstelltcn Waren und eine steigende Qualität. Bei der Bezeichnung ״palästinensisch‘* muß man hier jedoch eine gewisse Einschränkung gelten lassen. Die arabischen Produzenten sind fast ausnahmslos der Messe f c r n g c b I i e b c n. Weder die arabische Landwirtschaft noch die wenigen Industrieunternehmungen stellen in Tel-Awiw aus. Die Gründe dafür licgen keineswegs in wirtschaftlichen, sondern rein in politischen Gründen. Die arabische Nntionalbcwcgung lehnt es auch auf diesem rein ökonomischen Gebiete ab, mit den Juden zusnmmcnzugehen, und damit wird die Uebersicht über die Landcswirtschaft notwendig lückenhaft. Die Araber haben versucht, eine Koukurrenzmessc in Jerusalem zu organisieren. Die arabisch-palästinensische und die Industrie einiger Nachbarländer haben sich ander im vorigen Jahre veranstalteten Ausstellung beteiligt; dasselbe wird in diesem Jahre wiederholt. Es sind aber nur relativ wenige Firmen vertreten und der Gesamtcindruck der arabischen Messe ist ein recht bcschcidcncr, wenn man sic auch als A n f a 1! g s 1 e i s t u n g gelten lassen kann. Es ist klar, daß die ganze IJiitcrnehmung sowohl wegen der relativ unentwickelten arabisehen Industrie als auch in ihrer bewußten Bcschränkung (es werden keine jüdischen Aussteller Ungeladen) eher eine politische als eine wirtschaftliche Absicht hat. Und es ist zu hoffen, daß mit der weiteren Ent- Wicklung der Levante-Messe, die man optimistisch beurteilen muß, nach und nach auch eine Beteiligung arabischer Aussteller erreicht wird. Line gewisse Kompensation für das Fehlen des arabischen Sektors auf der Levante-Messe lieferte in den letzten Jahren die aktive Anteilnahme der Palästina- Regierung. Diese 11at.es sich zur Pflicht gemacht, in einem besonderen großen Pavillon die Tätigkeit ihrer verschiedeneil Departements darzustcllen, und da ihre Fürsorge die arabischen Dörfer und Städte umfaßt (in stärkerem Maße als die jüdischen, die einen Teil ihrer Bedürfnisse sanitärer und kultureller Art selbst decken), gibt sie damit indirekt einen Einblick in das arabische Leben, seine Formen, Traditionen und seine Wirtschaft. Die Mitwirkung der Regierung an der Aus- Stellung ist beträchtlich. Der Oberkommissar hat das Protektorat über die Veranstaltung, die Regierung läßt dieses Jahr einen ständigen eigenen Ausstellungsraum erbauen und in den verschiedenen Arrangements der Erleichterung von Formalitäten für Mcssebcsuchcr und -ausstcller haf sich das Verständnis der Behörden gezeigt. Freilich heißt cs, daß in materieller Be- Ziehung die Regierung nicht das tut, was man von ihr erwarten könnte. Sie ist sehr sparsam. Anderen Ortes würde eine Regierung eine derartige, handelspolitisch so wichtige Sache auch materiell fordern, in Palästina ist davon keine Rede. Für Tel-Awiw insbesondere und auch für ganz Palästina bedeuten die Veranstaltungen der Levante- Messe schließlich noch einen großen Impuls für die Touristik. Palästina zieht von Jahr zu Jahr mehr Besucher an. Das nahe Aegypten sendet einen Teil seincr Wintcrgäste für ein paar Tage hinüber ins heilige Land. Das Land dreier Religionen hat seine besondere Anziehung für Menschen der verschiedensten Art und Herkunft. Die landschaftlichen Schönheiten seiner Berge und Ebenen sind in immer weiteren Kreisen bekannt geworden. Aber in den letzten Jahren hat sich als einer der stärksten Anziehungspunkte für Reisende das jüdische Aufbauwerk erwiesen. Je zahlreicher die Judenschaft im Lande wird, desto mehr Verbind»»- gen hat sic nach ihren früheren Wohnländern und desto mehr steigert sich draußen das Verlangen, Palästina gesellen zu haben. Die Messe in Tel-Awiw gibt diesem steigenden Touristenstrom ein neues Ziel. Sie bringt Produzenten und Kauflcutc aus den verschiedensteil Gegenden; sic bringt Neugierige; sic bringt Palästinafahrer, die diese besondere Gelegenheit benutzen wollen. So wird die Veranstaltung zu einem neuen Anstoß des Reiseverkehrs, der sich in der Wirtschaft des Landes von Jahr zu Jahr in größerer Stärke auswirkt. Zur Erläuterung der Messe-Entwicklung nachfolgend einige Tatsachen: Das Ausstcllungsgcländc umfaßte im Jahre 192h 2600 qm, im Jahre 1932 50000 qm. Für die kommende Messe 1934, die am 26. April eröffnet wird, ist ein Gelände von 100 000 qm vorbereitet. Im Jahre 1929 beteiligten sich insgesamt 121 ausländische Aussteller, im Jahre 1932 war ihre Anzahl bereits auf 821 aiigewachsen, ein Zeichen für die beginnende Auflnerksamkcit der ausländischen Produzenten und Hütullcr. Dieses Jahr rechnet man wieder mit einer sehr viel höheren Beteiligung. Nr■ M. 21■ IV. W3, ץ<י־:' 3'־* .12 ׳7#■ ך־׳* 1״״» ך־׳יאן ־״-4 I׳ -•-4 I .i L .«4 & —.11 fc* .'4 tsl-f H . .v*S׳.׳ '■mß (#*%.* r ו " ־!■*•«4 SfelyJ11 Kämpfe und Vcmiitilunösversuche Von unserem palästinensischen Korrespondenten, gl. Tel-Awiw, 15. April 1931. Nach langen Zwistigkeiten und Plänkeleien, die zwischen I b 11 Saud, dem Herrscher von llcdjas und Nedjcd, und dem Imam Ynehjeh des Yrmrn Jahre hindurch geschwebt liatlrn, schien endlich eine endgültige Lösung der Konflikte zwischen den beiden Ländern bcvorznstclicn. Fine Zusammenkimft der beiden Fürsten war geplant und die Untcr/eiclimmg eines Fremulscliaftsvertrages vorgesehen, als plötzlich die Nachricht aus Arabien eintraf, cs sei zwischen Ihn Saud und dem Imam zu K ä 111 p f c!1 gekommen. Die Nachricht erregte Aufsehen, da man ja alles eher erwartet hatte als einen neuen Krieg auf der Halbinsel. Das Streitobjekt bildet ein Fandslreifen zwischen Saudi ah, wie finite das Reich der VahabiU'ii genannt wird, und dem Y eine 11, früher als ein unabhängiges 11111 irat unter dem Namen Assir bekannt, 111111 ein weiteres kleines all Ycmen angrenzendes Territorium. England, seit langen Jahren der ausschlaggebende Faktor auch in dem;innerlich unabhängigen Reich Ihn Sauds, hatte vielfach den alten Streit zwischen Saudiah und Ycmen beizulegen versucht und schien gerade in dem Moment Frfolg zu haben, als die Streitigkeiten aushraciieii und damit eine neue Situation schufen. In a r a bi s cli e 11 Kreisen Syriens, Transjordaniens und Palästinas werden die Ereignisse im Innern der Halbinsei mit großem Interesse verfolgt. Für viele der national gesinnten Araber ist lim Saud mit seiner romantischen Karriere, die ihn aus einem verbannten Knaben ohne Macht zu einem großen Herrscher machte, das Symbol arabischer Größe, besonders da es ihm trotz allen Einschränkungen gelungen ist, sich eine gewisse Unabhängigkeit von äußeren Finflüsscn zu bewahren. Andererseits ist im Schloß des liaschiuiitisclien Herrschers von T ransjordanien in Amman die alte Feindschaft nicht vergessen, die zwischen seinem Ocselilcchtc und dem von Ilm Saud bestellt und seinerzeit zur Vertreibung des Vaters des Emir und des verstorhenen König Faisal von Irak, des Sclieriff Hussein aus Mekka, durch den neuen Eroberer führte. Sobald die ersten Nachrichten von den Kämpfen van Djedda in die Hauptstädte der Küstenländer drangen, wurde es unter den arabischen Führern lebendig. Es wurde eine Delegation zusammengesetzt, die zwischen den «• * vermitteln sollte. Ihre Mitglieder sind der Muff1*'1’* Jerusalem, Mnliamcd Ali Pascha Aluba, i.j 7,0י! Vertreter von Syrien und schließlich Scheikib Ar-bf1!* die syrisch-arabischen Interessen in Genf vertritt u.'i't graphisch von dort nach Djedda berufe״ wurde Außer.'* hat sich noch eine Delegation aus Aegypten in ikwI'״';; gesetzt, die anscheinend auch von In-stimmten 'יי sischeii, der Gruppe des Jerusalemer Mufti niigcgen 7,'■,׳' Kreisen, gestützt wird. Die Aufgabe der I>elegätü״lc7'!'l die Verhinderung eines Kampfes zwischen den inh'-i'1 Herrschern sein. Es ist aber sehr unwahrscheinlich 71171' Schritte ohne Einverständnis mit England oder gar 7,׳ den Willen dieser Macht unternommen werden. * Bei ■dem vorliegenden Falle einer Kriegsgefahr den beiden enlschcidcmlai Machten der Halbinsel ßar( V' ruhig annelimcti, daß Fngiand die Dinge nicht'nur : verfolgt, sondern auch zu 1 e n k e 11 sich bemüht. In 7 •j: laufen in den letzten Tagen Nachrichten ein, die von <7 י britischen Druck auf beide Seiten sprechen t:1K! 7' j hindcuten, daß England bei/nlegeii versucht. Andere ikri';"'. I sprechen freilich auch von Garungen unter den Stimm״• die Ihn Saud hei seinem Siegeszug seinerzeit 1111177 Herrschaft brachte, und von einer allgemeinen Unruhr %, sic solche Kricgs/citeu innerhalb der Wüste immer btgie;!׳ Wenn im Zusammenhang mit diesen Ereignissen auch von'7 Absteckung einer Asphaltstraße zwischen Ga!!• und Akaba, dein Hafen am Roten Meer, berichtet wird,(! liegt es nabe, diesen strategischen Zug der Engländer’״•, den Vorgängen in Saudiah in Verbindung zu hriugcn. M« soll sich jedoch hüten, liier vorschnell Scldus.se zu und Verbindungen zwischen einzelnen Ereignissen zu schäle Akaba, eine strategisch wichtige Stelle, über die lange V«. liandiungcn zwischen Transjordanien, England und lim Sig geführt worden sind, hat immer wieder den Scharfsinn 4politischen Kommentatoren erregt und zu allen nur dal baren Kombinationen Anlaß gegeben. Die Ereignisse im Innern der arabischen Halbinsel sig auch für die K ii s t c n I ä n d c r und ihre politische Dynair.-k von Bedeutung. Die verschiedenen Vcrmittlungsdclegatioais, die Palästina, Syrien und Aegypten cinbe/ichen, bcicuch!« diese Verbindung — auch wenn sic von England beeinfluß! sein sollte — aufs klarste. Bisher wurden immer nur provisorische Bauten er- 1 Teiltet, die nach der Messe abgetragen wurden. Jetzt wird zum ersten Male alles auf einem neuen Gelände in permanenten Gebäuden von Beton und Glas untcrgcbraclit. Man arbeitet fieberhaft an der Fertig- Stellung, jeden Tag situi Fortschritte zu verzeichnen. Wir stellen, während diese Zeilen geschrieben werden, etwa zwei Wochen vor der Eröffnung. Dct Bau wird Tag und Nacht ununterbrochen in drei Arbeitsschichten durchgeführt. Schon sicht man Rasenflächen und Blumenbeete, Freilichttheater und Estrade, Kandelaber und Dekorationen; die großen Gebäude sind fast fertig und auch ästhetisch und architektonisch recht zufriedenstellend. Und all das auf einem Terrain, das vor kurzem noch eine leere Sandflüchc war, wo der Fuß im Sand versank und das Vorwärtskommen Mühe machte. Die Ausstellung umfaßt drei Teile: palästinensische Produkte, Produkte des englischen Iinpcrimns, übrige Länder. Innerhalb des Geländes sind Spezialabteilungen für Autos, für Maschinen, für Ban bedarf usw. eiligerichtet. Im Verlauf der Messe sollen spezielle Branchentagc organisiert werden, um Käufern und Verkäufern eine leichtere Uebersieht zu bieten. Auch eine Reihe anderer Veranstaltungen fallen in den Messemonat. Konferenzen der Handelskammern, der Handelsagenten und Industrievertreter, der Ingenieure und Architekten. Außerdem wird im Rahmen der Ausstellung auch das 25 jährige Jubiläum der Stadt T c 1 - A w i w gefeiert. So sammelt sich in der Frühjahrsmesse Tel-Awiw eine Fülle von Interessen, Die sich entwickelnde jiiili* sehe Wirtschaft im Lande zeigt ihre Fähigkeiten. Das Ausland sucht einen Angriffspunkt für die weitere Er- Schließung sicii entwickelnder Exportgcbietc. So wie im allgemeinen in den letzten Jahren die Entwicklung des Aufbaus eine Schnelligkeit erreicht hat, die früher unwahrscheinlich erschien, so wird auch die Levante- Messe immer größer und umfassender. Sie wird von dem wirtschaftlichen Auftrieb getragen, und sic liefert ihrerseits wieder ein neues Element in dieser ökonomi* sehen Entwickung. Die Aufstauung des Tibcrlas-Sees London, 18, April. (J. T. A.) In einer vom Abgeardneten L c c k i c im Unterhaus an den Kohmieiimiuister gerichteten Anfrage wird darauf hingcwicscu, das bei Ver- Wendung des Tibcrias-Sccs als Reservoir für die im Bau befindlichen Elektrizitätswerke am Jordan der Spiegel des Sees durch Aufstauung zu bestimmten Zeiten um neun Fuß gehoben und 11׳ andern Zeiten in demselben Maß gesenkt werden würde. Der Minister wird gefragt, ob er geneigt sei, bei der Palästina-Regierung sofort dabin vorstellig zu werden, daß liie Entweihung eines Sees, an den sich für alle Christen heilige Vorstellungen knüpfen, vermieden werde. In einer schriftlichen Beantwortung dieser Anfrage führt Sir Philip C u 111 i f f e - L i s t c r aus: i)ie der Palcstiue Flectric Corporation 1926 erteilte Konzession gibt der Gesellschaft die Erlaubnis, den Tiberias-See als Reservoir für Wasserauf- Stauung zu benutzen; sie sieht vor, daß die Gesellschaft berechiigt sein soll, das Wasser im Tiberias-See zu einem Maxiiiialnivcaii aitf/usinueii, und zu einem Minimalnivcau zu senken. Die Lage beider Wasscrstiiiule ist durch Vereinbarung zwischen dem lligli Commissioucr und der Gesellschaft feslziisctzon. Informationen über die Auswirkung der Hauung auf die Hölle des Sccspiegcls liegen mir nicht vor. Ich werde hierüber Erkundigungen einziehen. The Ncar East und India zur Lcvaniemcsu Der Ausgabe vom 19. April der englischen ZeiUehnh ״The Near East and india“ liegt ein 5(1 Seiten 5!j:• kes und mit einem reichen Bildmaterial ausgestattetes Sen•!.!• lieft an Li Blich der bevorstehenden Lcvaiitemcsu Ui In einführenden Worten äußern sieh 11. a. Dr. Weizuw.u und!,rot. Brodetsky über die Bedeutung dieser Me׳״; Im Leitartikel mit dem Titel: ״Paiestine to-dav and t'viw*• row“ wird eine Uebersieht über die politischen Verhältnis::, insbesondere die innerpoHti-ehen Spannungen gegeben, i: anderer großer Aufsatz beschäftigt sich mit der wir!״!!;."■ liehen B e d e u 11111 g d er Mess e für den Orient r: Furopa. Zu dem Thema der Einwanderung aus Deutsch!« liefert E. David G o i t c i 11 einen Beitrag, Commander R. K Bodilly gibt eine Uebersieht über die palästiinnGA׳ Häfen Jaffa und Haifa. A. E. Mol ford beschreibt!ins mt: Industriezentrum, das sich in Haifa gebildet hat. Eins.it instruktiver Aufsatz ״Edueation in Palcstiue“ gibt AubiliLä über die jüdischen und arabischen Schulsystem!. E. Lieb ui an beleuchtet die Entwicklung der 1'ischerci!! Palästina von den biblischen Zeiten bis heute. Ein Aule'.; über den A u ß e n 11 a n d e 1 und eine Arbeit über die Gran• gen Saison 10'tVM unterrichten über die wirtscli.iiih1•• Entwicklung Palästinas. Fs schließt sich ein instruktiv:' Aufsatz über die landwirtschaftliche Kolonisation so>vr über den Orangen bau an; sodann folgen einige Arki״ über die öffentlichen Finanzen und das Bank- und Kr«'• svstem. Erwähnenswert sind schließlich noch der AuMr 1/ (j. W. Ilcron über das öffentliche Gesundheitswesen r• ein Beitrag über den Hadassah •Gesund heitsdieni'• Um die Einkommensteuer in Palästina London, 20. April. (J.T. A.) Der Abgeordnete C#rr! fragte im Unterhaus dett Minister für die Kolonien, es gegenwärtig um eleu Plan, in Palästina die Einkornnc• Steuer cin/uführcn, stelle, und ob der Minister geneigt < im Hinblick darauf, daß der vor kurzem im ManikG'1'״'׳ Kenya unternommene Versuch der Einführung einer 7 kominenstcucr keinen Erfolg hatte, von ähnlichen * «au״ in Palästina ahznrntcn. In einer schriftlichen Antwort teilte Sir Philip^“3! littc-Listcr mit, •daß sielt die Paläslina-Rcgierum7״ג ׳ blickheh mit der!■'rage beschäftige, ob nicht die |;ü>'״״;“ einer niedrigen Einkommensteuer, von (!er kleine 1 iitluero überhaupt befreit bleiben sollen, im Rahmen eines 7׳׳ zur Erleichterung der Steuerlast in Palästina angczcigt Mit der geplanten Einführung dieser Steuer sei n> bca i> s i c 111 i g t, die allgemeine SteucrU** erhöhen, sondern diese besser zu verteilen. Im '5״^,' sei eine Kommission palästinensischer Beamter, der cm amtcr des englischen Schatzamtes als Berater Ik-u'öP,,, wurde, zu dem Zwecke eingesetzt worden, Gufaehü״״“^ den Rtcucrpl.u! der Regierung von den Handclskat"׳׳^ Vertretern größerer Itidustrie-Unternehmungon, der freu;1.י rufe und anderer interessierter Kreise der Bevölkerung zuholen. Zum Schluß erklärte der Minister, er hielte verfrüht, seine Meinung zu dieser Frage zu äußern, ״ ( die Kommission ihren Bericht erstattet und er die Vor* des High Commissioner erhalten habe. im Arlosorofl-Prozeß in Jerusak® Amerikanische Juden, die im Gebiete der Hailt cjac: im Emck Jcsreel Grundbesitz haben, haben sie״ (icse'.is halt zu ammengcsdilüssen, um diesem urx ,5!)ן Entwicklung zu verhelfen. Es wurde beschlossen, die Wasserversorgung in Angriff zu nehmen.

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