Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 39 (1934)
- Issue
- Heft 32 (20.4.1934)
- Date
- 1934-04-20
- Page
- – (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 14 ׳jüdische Rundschau Nr. 32. 20. IV,!934 Machanolli Hajcladlrn fiir Kiiifler von acht hi» elf Jahren. Maclm- D<*I1 K an t a I ra ß e: Jeden Moni,1g und Mittwoch von 3.30 bis B.30 Uhr B.Z.V.-l Irim, K!וווו »lr. 54, — M.u'haneh Bayerisch er Platz: Dienstag und Donnerst,1g von 3,45 bis 5.45 Uhr bei Aronion, Ridemrhe Sir. 13. ־— Machnnch 0 r 11 n c w 11 I d: Dien--t.!g von 4,30 bis 0.30 Uhr, Freitag 3.30 bis 6.30 Uhr, Fraiizcusbndcr Sir. 7, Syn. agogc. — Mach,auch Pankow: Mittwoch und Sonnabend von 3.30 bis 6,30 Uhr vor dom Jüdischen Krankenhaus, Kscrricrstr. 11 a. •— Mnchanch Zentrum: nl־׳u1-1.1g und Ponncrsiaf» von 3.30 bis 5.30 Uhr im Hnhonim-IIcim, Burgstr. 23, 5. Stock, Hof. — Mmhanel! Tempel hoi: Montag und Miilwnrh von 4 bis 6 Uhr Kal-erkorso 80, bei Kinhuni. Kinder aus Stadlleilen, in denen noch kenn* Machanolli bestehen, wenden sieh an das 11nhonini-Biiro lagh von 4 bis 5 Uhr, McinckcMr, 10 (1 1, Bismarck 7165, Apparat. 55). Temunah. Photogruppe der B.Z.V, Am 25. April, abends 8.30 Uhr. Meintkcslr. 10, ebenso alle Mittwoch-Abende im Mai. Wegen der ZusnrnmenMeHimg von PI10tnkur«rn ist zahlreiches l'rseheinen er. wünscht. Anmeldungen nn die Schriftliihrcriu: Charloltc Meyer, J 1 6915. Kulturbund Deutscher Juden, HämlrK ״Judas Maccahätis" wird am 7. Und 8. Mai unter Leitung von Dr. Kurt Singer in der Philharmonie, 8.15 Uhr, atifgefülirt. Mitwirkende: Der Kurt Singerwhe Chor, die Jiidisehe Chorverrinignng (Dirigent: Leo Kopf), der Opcrnrlior des Kultiuhundes Dentsclier Juden (Dirigent: Borthold Sander) und das Orchester des Kulturbundes Deutscher Juden. Da die. Vcmnstaltimg von der Kiinstlerhilt'e der Jüdischen Gemeinde misgelit, erhallen auch Nichlmiiglicdrr Kintrittskattcn. Alles Nähere durch die Plakate. — Der Kulturbund Deutscher Juden veranstaltet mit Unterstützung des Reichsau»»rl111.»»rs der Jüdischen Jiigendvcrluudc und der Reichs• Vertretung der Deutschen Juden am 30. April, •130 Uhr nach• mittags, im Berliner Theater, Charloltenstr. 91/02, eine Jugend- Veranstaltung, Fs gelangen zur Aufführung: I. F. s t 11 c r — Ein dmmalisches Fragment von Franz Grillparzer, Spielleitung: Fritz, Jeßner. H. Der H e i r a t sa 11 t r n g. Scherz in einem Aul/aig von Anton Tschechow, Spielleitung: Nicolai Eliaschoff. Festnullührung (Ur den Zentralausschuß der deutschen Juden für Hille und Aufbau, Am 9. Mai findet die midiste Premiere des Kidturhundes deutscher Juden, Shakespeares ״Was Ihr wollt“, als Fest- Veranstaltung des Zeiitral.nisselinsscs der deutschen Juden fiir Hilfe und Aull),111׳ statt. Einzelheiten des Programm cs iiir diesen Abend ",erden noch bekanntgegehon. Jüdische KUnstlcrhillc Berlin. Am 28, April, 8,30 Uhr, Bunter Abend im Hause Dr. Hans llcymann, Kaiserdamm 67 (U-Bahn: Adolf- Hitler-Platz,). Hcbriilscho Lehranstalt der Jüdischen Gemeinde. Unterrichtszeit in den Anfiingerkl.isscn: A, Große Hamburger St:27 .׳: a) Montag und Mittwoch von 17—18.30 Uhr; h) Montag und Mittwoch von 20.30 bis 22 Uhr. B. Klop-.tock-.lr. 58: a) Dienstag und Donnerstag von 17—18.30 Uhr; b) Dienstag und Donnerstag von 20.30 bis 22 Uhr. Aufnahme in allen Klassen noch möglich. 11s den Vereinen Synagoge Ahawas Zion (Schönhauser Allee 4). 20. April, abends 7.15 Uhr, Sonnabend ti 1111 7 L'lir, vorm. 9 Uhr, narhm. C.30 I hr Lehrvortrag (Kabb. Dr. Lew), An den Werktagen morgens 7 Uhr, abends 7.15 Uhr: zwischen Mineha und Maariw Lehrvortrag(1. Sanslige Sehiurin! des Rabbiners: Sonnabend vorm. 11.45 Uhr Talmud Svnherhim (in der Wohnung des Vortragenden), Sonntag früh 7.30 Uhr Talmud Berorlmtli (in der Synagoge). Die Synagogcn-Verelne Ahawas Zion und Mazmiach Jcschuoh haben sieh zu einem Verein am 2. April zu-.am1nengesehlo.sscn und (!ihren jetzt den Namen Vereinigte Synagogen Ahawas Zion und Mazmiach Jesehuoll. Der Rcichsverband hr. SdiwerhiSrlgcr E. V. ״Risch" veranstaltet ein Frühlingswohltiitigkeilsfest am 28. April, 19 Uhr, im ״König von Portugal“, Btirgslr. 16, zum Besten der Viclhörcr- und F.inzclhürgerätbosrhalfung. Kleine Nachrichten Die Jüdische Jugcndgeinelnschaft Habonim Noar Chaluzi eröffnet am 1. Mai ein neues Mitlleren-lletli.Ulialuz. Hier sollen 16• bis 18-Ji.11• rige ihre Hachsehaiah in Berlin vornehmen. Fs werden dringend Kiirheneinrirhitmg. Geschirr, Bettwäsche, Bollen, Tische, Stühle, Schränke, Lampen benötigt. Zuschriften an das Berliner Büro des Habonim, Borgst!28 .׳. Da» Kuratorium de» Israelitischen Krankcnhelms, Berlin X 24, Elsässer Sir. 85, teilt mit, daß zum dirigierenden Arzt der gyniikologi. sehen Abteilung Dr. Alfred I.oosor, und zum dirigierenden Arzt der neugegiiimleten Augrnabtriluiig Dr, S. Hildesheimer gewühlt wurde. Synagogen - Nachrichton Jüdische Gemeinde. Freiing, dn> 20. April, 11U11־d1׳! Synagogen mit altem Rinn und Alterversorgungsnnslnllrn: 7.18 Uhr; Syn. Fützmv- .Straße: 0.30 Ultr; S\׳n, iVin/riynuitcnstraße: 7.15 Uhr; übrige Synagogen mit neuem Ritus: 7 Uhr. Predigten: Syn. I.evelzmestraße: Dr; Sänger; Syn, Schmargendorf: Dr. Selig•olm. ln den übrige״ Orgelsvingogen: Ansprache des Rabbiners. Syn. Liitzowslraße: Jugendfrier im Anschluß nn den llaiiptgotlesdietist, — Sonnabend, den 21. April, vomiillags! Alle Synagoge und Syn, l’e-talo/mtrnße: &.30 Uhr: übrige Synagogen nti! altem Ritus: 9 Uhr. FruhgnMe׳,- dlen-t: Syn. Rvkestralh־ und Kottbusa-r Uler — Ahawas Reint: 0,-15 Uhr. SrnngMgen mit m-tirif! Ritus: Hatrplgnttesdit-nst: 10 Uhr; Fiiiligoiiesdien-lSyn. biiidi-iislraßo, I.evelznw.lnißc und Prinzregei!• leiisiralSe: 7,30 l'lir. i’redigleu: Alle Synagoge: Dr, Ereimnnn; Syn, Kaiset fuße: Kahbiner Nobel; Sen. i'cstulo/zislmße,׳ Dr. E. Lew; Sin. Mimcbener Straße: Dr. A. I.evy. Schritlerklärung: Syn. K״tt- Im -,'(י Uter: Dl*. Jakobovils. JlipeiMlgiülü-aliens! : 4,30 Uhr: Syn. Kon* bti ser Ufer: Dr. Jnkobnvits. Syn. Münehener Sir,! Dr. A. i.evy. i ehrvortiiige zwischen ,Mineha und Maariw! Syn.!,imlenslraßc: Dr, l’h'itk(״ :׳״Die Thora und ihre Sozialge-etzc"; Syn. la'itzmvstraßc: Dr. Selig.ohn: ״Das deutsche Judentum im 19. Jahrhundert"; Syn. E:1..:iiieiistraße; Dr. Wiener: ״Midrasclivortrag“; Syn. Fricdensieinpel: Dr. Hir-chberg: ״Religiöse Entwicklung der deutschen Judentum» seil Mendelssohn (II. Teil)‘1, S.ihh.it-Allsgang: 7.58 l'lir. Gottesdienst an den Wochentagen! nbi-tid» in den Svniigogcti mit altem Ritus: 1״ Siiimlo vor Eintritt der Nacht, in den Synagogen mit nettem Ritus: 7 Uhr; morgens: Alle Synagoge, Syn. Kni-crstrnßc und Rikc traßc: fl.30 l'lir; übrige Synagogen mit altem Ritus: 7 Uhr; Sm 1,!gng!■!! mit neuem Ritus: 7.30 Uhr. Sephlra-Vorlrilge: Zwi-mhen Mineha und Maariw: Alte Synagoge; Sonntag: Dr. Ereimnnn: ״Nachbiblische Liteialiir“; Montag 1111(1 Dienstag: Dr. l'rrimann: ״!'»almen‘‘: Miitwoeh: |7r, Kahane: ״Woebenab-elmitt“; Donnerstag: Dr. Kahane: ״Soziale Gesetzgebung ini Selmlehan Arurli“. S\11־. Kai ■rr .t ra ße: Sonntag, Dienstag, Sonnabend : Dr. IV, I ,ewy : ,,Aus Hag.tda und Halaclu"; Montag: Dr. Plotke: ״Erldärnng m1«gcwiililter Psalmen•‘; Miitwoeh und Donnerstag: Dr. Zion: ,.Sprit(11c des Talmud'‘. Sy11, Rykcslniße: Sonnabend und Sonntag: Rabbiner Nobel. Syn. IVsIalo/zislraße: Sonntag und I )nmicr.shig: Rabbiner Cyeowiez: ״Hnlachbcl!es"; Montag: Dr. E. I.evy: ״Haflarah-Lcktürc“; Dienstag: Helmut Wnlff: ״Das Buch Ruth"; Mittwoch: Rabbiner Kdn-ki: ״.Aus Jad flia;aka“, Syn, Kottbusser Ufer: Mortlag bis Donnerstag: Dr. Jaknhovit»! ״Talmudisehe Agada"; Sonnabend: ״Spnii-hc der Väter‘‘. ■Syn. ,Münchener Straße; Dr. L, Lcvy. Syn, Grimew.ild: Sonnabend: Dr, E. Golm. Rclij'innnvcrcln Agud.ith Achim, Synagoge Pnnkow, Mühlenstr. 24 (I.chriing-Iicim). Beginn: Freitag, den 20. April, abends 7 Uhr, Sonnabend, den 21. :April, vorm. 0 Uhr. Anschließend Gcnmtnschiiir (Rabl), Broch). Narhm, zwischen Minrhti und Maariw Lehrvortrag (Rabb. Broch). Anmeldungen zu den Sehiurim «ml nruhebr. Sprachkiiisen an Rabl!,!hoch, Pankow, Wnllankstr. 3. evheirii. Jüdische Rcllgionsgemclndc Charloltcnburg, Schulsfr. 7. 20. April, Freitag abends 7 Uhr: Schriftcrkh'irung Dr. Salomon. Soimal«ml vormittags 0.30 Uhr. Israelitische Vereinigung Llchlcnbcrgi Synagoge Frankf. Allro 85. Beginn des Gottesdienste» wie in Synagogen nach altem Ritus. Sonnabend vormittag: Ansprache von Rabbiner l)r. Arthur Rosenthnl. 45 Minuten vor Sabbataiisgang Mineha mit talmudi.schcn, Lchrvorträgen von Rabb. Dr. Arthur Rosenthal. Täglich morgen» 7 Uhr, abends 7.30 Uhr: Gottesdienst. Die 22. Religion»schule der jiid. Gemeinde befinde! sieh Liolitcnberg, Seharnwelierstr, 10, Anmeldungen nimmt entgegen der Leiter Kabli. Dr. Arthur Kosenthnl. Jüdiiclier Rcllglnn»vcrcln Friedenau-Steglitz und Umgegend (Stierslraße 21). Guttesflienst am l'ii'ilng abi-nds 7.15 Uhr, Sabbat früh 0 Uhr Bannizwah. — Anspraelie; Rabbiner Dr. Winter. Mineha 7.15 Uhr Lcht vortrng über: ״Sprüche der A'iiter‘‘, Rabbiner Dr. Winter. Sabbalatisgnng 7.58 Uhr. Zwrigbibllothck und I.esehalle: Stierstraßc 21: Geöffnet Sonntag vorm. 10—12 Uhr, Mittwoch nachm. 0 — 8 l'lir. Synagoge ״Bcth Zinn", X 31, Bnmnenslr. 33. :Am 20. April, Freitagabend, 7.15 Uhr, am 21. /April, Somiabendmorgen, 8.30 Uhr, Mineha 7 Uhr. Maariw 7.58 Uhr, Zwischen Minrim und Maariw Lehrvortrag, Rabb, Dr. Bcrkowiiz. Wochentag» morgen» 6.30 Uhr, Minrlia rtbends 7.00 Uhr, Mnnriw-Ilismano, Zwischen Mineha und Maariw lehrreiche A’ortriigc von Rabb. Dr. Bcrkowitz. Synagoge Pa»*aucr Str. 2. Freitag abend» 7.05 Uhr, Sonnabend früh 9 Uhr, Mineha 7.05 Uhr Lchrvor»rag, Maariw 7.58 Uhr, Wochentag früh 7 Uhr, abend» 7.ZI Uhr. Zwi»eilen Mineha und Maariw I.ehrvorlräge, Rabbiner Dr, Allmann. LI p p nt .1 m 1 - T;1 u < י - Sy 11 a [! o ge, Gollnoicslr. 12. Freilag, den 20. April, abends 7.10 Uhr, Snbbdtniorgcn 8,30 Uhr, Barmizwah, Predigt Rabb. Dr. Singermann, Mineha 7.10 l'lir, anschließend Midrnschvortrag, Maariw 7.58 Uhr. Wochentags morgens 6.30 Uhr, abends 7.15 Uhr, zwischen Mineha und Maariw Sefira-Vortr.ag, Rabb. Dr. Singermann. F amilion - Nachrichton Herr Paul Schenk und Frau Bertha, geh. Joseph, Berlin NO 55, llufelamistr. 5, I, feiern am 21, April die goldene Hochzeit. ״Gefahren der Assimilation“ 'i/4■ 4' Tci-Awiw, 2, April iqb Sehr gccfirfe Rcdaklinti! in Ihrem Leitartikel in Nr. 18 der ״|iid. Rundsehau״ ' sich eine in ihrer Knappheit vorzügliche psyrhokvzjs J'״^ zhlogischc Analyse des Assimilaliousvor״ e.ä gestattet, nr*c 11 auf einen wesentlichen Faktor hin״י״״ח" der in stärkstem Made die Assimilation bcwerl«tel|mfe'l> tlltu das ist der lio d e 11, ,י־ 1י Was damit ß11־m־ittt ist, ist am leichtesten am R,.״״. Nordamerikas zu erklären. Nortlamcrika ist von Mrnwf:f aller europäischen Nationen besiedelt worden, (״״j 1ל'? hat sich im Laufe weniger Oenerationen ein netter cjגז1״ lieber Tvp, der Vankec, hcrnusgebildet, der keiner 0׳: ^" isehen Nation entspricht, hingegen erstntmlieherwme in 1r' perhmi, Charakter und Fmotirmalitat dem Indianer okä״ so gut wie gar keine ■Biutsmischmig der Weißen mit Imlis״״, stattgefundeii hat. Hierin äußert sich das Gesetz, das ״ewic australische Primitive so formulieren: Die Götter d Landes erobern die Rede des Eroberers 1' unsere moderne Sprache übersetzt könnte man etwa daß in jedem Boden spezifische Kräfte (״die Seele */״ 1.,■indes“) lie״c!1, die in stärkster Weise die Tiefcnschkh׳׳■ des Unbewußten Iu׳ei1)flt1ssen. In diesem Ilcnigc ist /״ Mensch wie eine Pflanze, der der ״Standort“ eine f. stimmte Prägung gibt. 'י Mail kann diese seelischen Staiiilortsvcränclerungcit d״׳< lieh hei Menschen beobachten, die ihre Kindheit in andern Landern erleben als ihre Mnnnesjahrc. Diese Veramlerm,— wirken sich hanpls.ächlich in der Wandlung der Emotionahjt 1111(1 Affektivität ans, w.ihreml gewisse intellektuelle Vg, Stellungen mul Anpassungsnnrimm aus dem Gchiirtsljrdt krampfhaft festgelmlten werden. Hat man Gelegenheit, fiu^ solchen Menschen auch aus seinem Unbewußten kennen!] lernen (und solche Umpflanzungen von Menschen fuhren h:! regelmäßig zu Neurosen — nicht nur bei Juden!), % bemerkt^ man, daß sich durch die Verwurzelung im neuen Lande ein neues llekicnideal in den Tiefen des Unbewußte! entwickelt, d, h. eine neue Vorstellung vom Besten in um, Wie steht es rinn in dieser Frage mit t/ns Juden? Ej ist jedem Einsichtigen klar und wird durch die Tatsachen bestätigt, daß aueli wir Juden durch die Kräfte des Baden!, aut dem wir leben, geformt worden sind. Man sieht cs an I lalttmg, Körperbau und Gesichtsausdruck. Dadurch haupisächlich unterscheiden sieh deutsche Juden von polnische:, amerikanischen und anderen Juden. 1 Besen assimilierend« Kräften des Bodens widerstehen und widerstanden wir Jude!, weil wir in unserer Seele religiöse Bindungen von eben« fonnativer Kraft trugen, auf die ich hier nicht näher einzugehen _br,Hielte. Immerhin ergab die Vereinigung der reitgiösen Rindnngcn mit der Seele der Galiithkimlcr eine — in jüdischen Sinne. — wesentlich konservative Lebens!!,iliunj;. Wenn — wie der genannte Artikel schließt — Palästina ein Kraftzentrum für uns sein kann, so liegt diese Hoffnung das Jüdisch-Schöpferische in uns wieder aufztifinclcn, darä begründet, daß Erez. Israel als einziges Land den hlutsmäßig, historisch _ und rcligiös-formativcn Kräften die schöpferische Vereinigung ermöglicht. Nur in Erez Israel kann die Schcchinah aus der Verbannung erlöst werden. Dr. James Kirsch, * Eine falsche Transkription Berlin, den 22. 3. 1931. Sehr geehrte Redaktion 1 Der fiir die 1‘urimfestlichkcitcn in Tci-Awiw seit vnrigera Jahr in Aufnahme gekommene Ausdruck עדלידע stimmt bekanntlich aus Talmud Bawli, Traktat Mcgilla 7b. Der Höhepunkt der Festesfreude wird liier dadurch gekennzeichnet, daß man sielt am Purim so weit zu betrinken habe, daß man nicht mehr zwischen אריי המן und ברוך מרדכי zu unterscheiden wisse. Die Stelle ist im aramäischen Idiom gehalten und lautet; מחייב איגיש לאבסומי בפוריא עד דלא יון בין ארור המן לברוך מרדכי. Aus sprachlichen Gründen ist die in der ״Jiid. Rund• schau“ gebrachte Aussprache ״Adlnjada“ eine Unmöglichkeit. In den hebräischen Zeitungen wird der Ausdruck als an• mäisches Präsens ך יךןן^, jn einem Wort zusammengezogen עדלןלע (Addlajada) gelesen. Die Frage, ob int talmudischen Text nicht eine Futurform steht, möchte ick hier offen lassen. Mit vorzüglicher Hochachtung Nissan Berggrün׳ Pןןו«eיי׳ft |1קיך׳יוי'יזרו5ז־ Sii%y)d(ül^i(U,y 1ü«il| Cudkflold• Sumpk (50 km von London) ■•II 1920 hrstcHend für Knaben von 7—16 Jahren. Getunde!•*rnchung »uf individ, Grundlage. Unterricht in •Ikn Fächern, harmoniuhe* GcmrinschaiUlebcn in der Atmosphäre «ine* gepflegten FamiUenhcim»; «ißene Synagoge. Vorzügliche Verpflegung, tajjl. fusche Lebensmittel »au* eigenen Ländereien, 30 Aerc» prächtige Spott• und Spielplätze. Sehr ^ün*H£c Bedingungen. — B « illirr: Mr. u. Mra. P, Cowen, Internationales Knaben• Socfilßcif Dr. Schssiiäf nnf dem Rosenberg bei St. Gallen Absolut tolornntos ütllien, Gr«>üt. Privatschul.d. Schwei*. HandcUdlplom. Abitur. Mod. Sprachen. — Prospekte uncnljjcltl. Kefereni Herr Rnbb. Dr, bch)ctin^«r, St. Gallen. ES*ZkC^EE£;Sii:ClDl Plorcss ח in herrltch gvle^enem WaUljjrundstück auf der Mühe von Fieiole nimmt Knaben und Mädchen aller Schulgattun^cn in ver»ntwortuntfih«vvufjte Obhut und Krziehunjj. 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