Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 39 (1934)
- Issue
- Heft 30 (13.4.1934)
- Date
- 1934-04-13
- Page
- – (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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jOOISCHE RUNDSCHAU BEHLI 1-J E R RUNDSCHAU ו NR. 30. 13. APRIL 1934 : Amt־,, u vofri ׳'U (ifj־. *'lull, ןן <fn IN, ti * hl iu<n •k« nru ntrpj M.,|״t Alu in ll(| Mkj U (1 tr. n׳, <!rr Hirt HU hjG 57, 1'luirgj .]׳>,!< > ■( lu.rci Ihr, * ifi rer «יחרן;י1י ha:!!. «־itrrcr 'r ja* rm rer nM-j1||. 11 >* in In über; v׳־׳rrn, A*־.<i. ׳M: c Be, ח in tlx׳n<U Kinn frhilb *hein« 1 fl!וי Irmm, nanrt, ich 01» Jbcrt mir ‘P״l, bis 1a (Offizieller Bericht.) An Steile des zunächst verhinderten eofdt;H11le11, Rechtsanwalt I loinrich Stern, eröffnet(־ ״fCj1fs,111walt Philipp Kn/owc r, als stellvertretender Vor- ״״crider, die Vcrhamlhmrch mit «ler Mitteilung, daß die!,,fdclitshohiirde der Wahl des Herrn I)r. Klee zum (ie- ,,ciiHleS!testen zugestimmt habe. Der Amialimc einer Zuwenduiie der Frau Loh Ilahn-Warhurpr, zur Errichtung einer Kinderstation im Jüdischen Krankenhaus stimmt die Ver- ,,nimlimp /». Der früher in der Gemeinde bestandene Vor- ,clm(herein zur thiterstntzuuij hilfsbedürftiger Mitglieder hat stell im Jahre 101(1 aufgelöst. Sein Vermögen ist sai/ungs- £״lul! der (iemciiidc zu;;cfalleti. Der Ocmcimlevorstaml lic- J1,tragt, den Vermögcnsstaml des ehemaligen Vorschußveroins Jüdischen I >ntlelmsk;ts,,e zu überweisen, 1)!,• Versammlung mit dieser Regelung einverstanden. Die Versammlung mt hierauf Wahlen von (icmeiiulemitglicdcrn der rtr! -n׳\S. ... in r(t1׳u1vorsi,i11de und Verwaltungskommissioncn vor. Herr Kahliincr Dr. Manfred Swarscnsky wird mit Wirkung vmn 1. Januar PHI /um Prediger gewiijdt. Das der (ienicinde gelmmide (iehande des frültereit Genesungsheim׳■: jn Leimitz wird gegenwärtig für Zwecke des Jugendpflegedf/ernats in Anspruch genommen. Mit Rücksicht darauf, <j,,ß ein I rholnngsheim in der Hingebung Berlins unbedingt erforderlich ist, nimmt 11er ficmcimlevorstaml in Aussicht, niit dein Jüdischen Frauenbund ein Abkommen /n treffen, wonach dieser das Gebäude in l.ehuit/. zu einem P.rholungs- Itrjm umgcstaltet und die Bewirtschaftung seihst übernimmt. t'Hc kepraseiitniitenversammlimg erklärt sich mit der vom Vorstand getroffenen Regelung einverstanden, (iem.äli dem Anträge des (irmcimk׳vi״sUmdcs beschließt die Versammlung, dem Kreditvercin für Handel und (iewerbe eine Subvention Vnn 6!t(M)0 RM. /ll bewilligen. Vor Schluß der Versammlung spricht der Vorsitzende, Rechtsanwalt Heinrich Stern, der j!:/wi-che11 die Leitung der Versammlung übernommen hat, den Mitgliedern licr/liche Pcßachwimsche aus. Das verganpene Jahr habe der Gemeinde eine l״it 110 von Arbeit und Vcrsntwnrtimg gebracht. Es habe sich gezeigt, daß die jüdischen (!enternden ihren Aufgaben gewachsen, und daß die Männer und!׳'rauen, die in ihren Verwaltungen tätig seien, die Aufgaben der Zeit begriffen haben, feine besondere Bedeutung fiir das Judentum habe das Vorhandensein Palästinas, an dessen Aufbau in allen Teilen des Judentums lebhaftes lnteresse bestehe. Denen aber, die hier in Deutschland bleiben wollen und müssen, erwachse die Aufgabe, den Bestand des Judentums zu erhalten und zu zeigen, dal! sie keine Juden am Rande seien, sondern Menschen, die sich erfüllt haben mit der heiligen Zuversicht, au <1011 sozialen und religiösen Aufgaben mit/uwirken, die unsere Zeit von uns fordert. Hierauf Khlicflt der Vorsitzende die Versammlung. Zionistische Veranstaltungen Bfiitkigruppc Bayerischer Plalu Am 17. April, 20.30 Uhr, Loge, K'rel.ir. 10, Pr. Felix A. Thcilh,flirr: her Stali-tikcr hat da״, Wort. W.k wird ans dem deutschen Judentum? ׳— Tatsachen, Zahlen, Kwr-rqiicnzeu. Bcrlrlegruppc Witlcnbcrgpiati. 18. April, 20.30 Uhr, Logcnhau* Klciil'lr. 10! Wir diskutieren — eine Auseinandersetzung der innerjüdischen Richtungen. Bciirksgruppc Savlgnyplatn Am 17. April, 20.30 Uhr, im Holm, Kannir, 51, Felix Laak: ״ltodcn|K)l!tik in Vergangenheit, Gegen- *»11 mul Zukunft“ Bolfksgruppc Prlcdrlclishaln! Am 18. April, 20.30 Uhr, Im Heim, Hml.lH-rger Str. 87, Adnlf l’nllak! Ist Raum genug in Pulä-tina? Bcilrksjruppe JannnwiUbrUcke! Am 15. April, nachm. 4 Uhr, Heim, Brikkcnstr, 6 a, Kinricrnachmittagi Vorführung des Adlojada-Bild- •Ircilcn», Klndcraymphonien, gespielt vorn 24 Mann starken Kinder- Orchester, u. a. — 20.30 Uhr! Mitgliederversammlung. Bciirksgruppc Süd! Am 10. April, 20.30 Uhr. irn Heim, Oranirnnr.uk170 ׳, Atlolf I’ollak: Theodor llerzl als Men-ch, Künstler und Jude. Hchrlischcr Lichtbildervortrag. Am 14. April, 20.30 Uhr, Im B.Z.V.- Helm, Kantstr. 54! Da» Jordantal entlang, Bcgleitvortrag (leichtes Hebräisch), Alexander Barasch. Hebräische Kurse der BZV. In nächster Zeit werden In Charlottenbirg — unter Leitung von Herrn Ihmisoli — und in Tcmpellmf tue Anfangerkiirw eingeriehtet. Der Unterricht wird zweimal worlient 1 ir! 1 je lg, Stunden erteilt Unterriehtsgebiihr 3 KM. nmnath"b. Aufnahmemöglichkeit fiir llebräisehlernetMle, die bereits \or* Lnntnisse br.il7.cn, besieht in folgenden Kursen: Kurse, die ab Mat 1933 Iresteben: Itrnnnenstraße, Steglitz, Kimtstraße; ab Juni: Uurlntienburg, Wedding; alt Juli! Ilansaplalz, D!m/iger Stialie, Kiulr In imer riatz; ab August: Steglitz. H1n1M1e1.1!,׳״fic, ('11,11 Intlenbirg; ab September: Wiliner-doi f, Cbarloltenburg: ab Oktober־: bsgüt, Wilmersdorf, Gli.irMtenbnrg, NVukölln, Zrntnim. 1 b!li: ab November: Charlotlenburg, Norden, Alcxamlerplatz, ria'Clieber l'lalx, llruiinenstiaßc, Kolllmssor Ufer; ab Drzcmbrr: Alexan- <Wpl,1l7, Kanlstraße; ab lamtar 1934: Kuntstrnße; ab Februar: ÜMiiirnstiaßc, Kantstraße, Itayc!Leber l’latz: ab Marz: Knnts'raßc, Alex,inderplatz. Anmeldungen an die Kullurahtcilung der BZ\ ., Meinckcslr. 10, IV. St., Tel. Bismarck 7165. — Wir sind in der Dgo, erfahrene l’rivallchrer für hebräischen Privatunterricht nachtuwcKrn, Friuen-Arheitsgcmclnschalt Ißr Palästina. Gruppe West! Am Wr April, nachm. 4.30 Uhr, Arbeitsgemeinschaft: Autocman/ipatim» von I’msker. Bei Frau Freundlich, Charh, Dahlmannstr. 28. — (״,nippe. Bayerischer Platz: Am 18, April, nachm. 4.30 Uhr, Artieit'gemeinsrhaft! Autocm.mzipution von I'mskcr. Bei Frau ächmnbfski, Sehönebcrg, Am Park 20. Wichnoth Hafcladlm Mir Kinder von acht bis elf Jahren *!»Fangen nach den Osterferien: Macharteh 1■ Voran- Kantstraße: Jeden /,Das Jfehd de* \Jaie* wUd das jtand de4!linde*" Der letzten Bildnummer lag eine Zahlkarte für ״neuen Boden in Palästina“ bei. Haben Sie die Ueberweisung schon vorgenommen? L4 b|4.M4 a'j! f kl;if :(.(■׳. H'.O H. Hu וי׳,־" י.,,ן!!") 'f xL*■<-.*«י. l I ■> ri חי ר״־ז ן ץ ך** ״*ץ 4 * ך*ך «ייו ן״*״י י®/ י f ךייי״^ן 1 ן n"־״; י׳ II* 1- Z U« Wc*/' k .Jtlk.4 I..M fe..4 kaal Ihm! (Ml ittii •MgJ I ^*־>p־״j| i W £M» * ץ~״י"^ וייייי״יי^ ן w t •äs Eine Massenkundgebung zionistischer Jugend Vor einem leider zu kleinen Sonic in der Roscnthnler Straße drangcit sich die Jungen mul Mädchen der ft. /. V - Jt1i1g;gn1[>pc11 l'riedrichshatn, Zentrum lind Jnnnowitzbrücke, ihhI viele sind enttäuscht, daß sie keinen Eintritt mehr Fk> kommen halten. Nur mit Mühe gelingt es, durch die Mcnsdienmatter hinthirch/iistoßen und sich den Weg 111 den Saal zu Bahnen. Drinnen herrscht eine nicht minder b c ä n g s t i - g e 11 d e 1־ ü 11 c; schon zwei Stunden vor Beginn der kundgebmig hatte״ sielt viele cingefttnden und sielt Ihren I’latz erobert. Es ist die erste Ktm gcbtmg, mit der diese Jugendgruppen vor die ücffentlichkeit treten, S. T»cherlok, (ler eiste Redner des Abends, gibt einen kurzen geschiehtliehen Rückblick auf die Judonfragc in den letzten Jahrzehntener spricht von dem Zusammenbruch des jüdischen Lebens in Rußland und in den anderen östlichen Ländern und zeigt, wie sich atis der so entstandenen wirtschaftlichen Situation die Notwendigkeit ergab, eine neue Wirtschafts- Politik zu treiben und neue Berufe für Juden zu finden. Eine spontane erste Selbsthilfe der Juden setzte nach den katastrophalcn Ereignissen im Osten ein; man bemühte sich gegenseitig fiir einander. Der Zionismus hat dieser spontanen Wiliciismanlfcslaiioii der jüdischen Seele einen konkreten in- 11,ältlichen Ausdruck gegeben, er hat das jüdische Volk autgerufen und ihm den Weg zur Selbsterlösiuig gewiesen. Aber es ist auch daran zu erinnern, daß, insbesondere in früherer Zeit, alle dagegen waren, die Rabbiner, die I iteraten, die (iemeindcgrwaltigeii und alle, die sonst noch einen Einfluß gehabt hätten. Infolge dieser mangelnden Solidarität ist der Aufbau Palästinas heute noch nicht so weit, wie er hätte sein körnten, wenn mau rechtzeitig aut den Zionismus gehört halte. Das Werk ist schwer, da auch heute noch sehr viele, wenn auch nicht feindlich dem Zionismus gcgcniibcrstchen, so doch noch nicht organisiert sind. Dringend nötig für den Aufbau ist aber eine straffe Organisation, durch die allein erst die großen Erfolge zustande kommen können, die wir alle vom Palästina-Werk ersehnen. Mariin Bandmann, der darauf sprach, stellte fest, daß so gewaltig das Geschehen der letzten Zeit auch war, eine wirkliche innere Erschütterung vieler Juden nicht erfoljft sei. Deshalb ist der Aufruf zum Z. i o n i s m 1t s auch heute noch imitier wieder notwendig. l"Hc Emanzipation hat die luden seelisch saturiert, so daß e< den mristen heute noch schwer fällt, sich zu der Tat des Zionismus zu bekennen. Aber es führt kein anderer Weg aus der I ialbheit unserer Existenz heraus. Zionismus ist keine matcricile Angelegenheit, sondern der letzte Versuch, eine Front zur inneren Erneuerung zu bilden. Scharf wandte sich der Redner gegen jene Konjunklur/ionisteri, die nach Palästina gehen, weil es gerade ein Land der Prosperität ist. Nach Palästina zu gehen hat nur einen Sinn, wenn man als Z. i o n i s t dorthin geht. Zionismus aber ist eine Sache des Kampfes und erfordert den Einsatz des ganzen Menschen. Die Aufgabe der Junge!tippen sei daher, ihre Mitglieder innerlich zu wirklichen, einsatzbereiten Ziomrtcn zu erziehen. Zum Schluß rief der Redner zur innerjüdischen Einigkeit auf, weil ohne sie der Aufbau nicht möglich sei und die Gefahr be• stehe, daß infolge der Zerrissenheit die Chance des Zionismus nicht ausgemitzt werden könne. Von stürmischem Beifall cmplaiigen, betrat als letzter; Redner l Joachim Prinz, das Podium. Er freue sieh, sagte er, zu den jungen Menschen sprechen 7t! können, mit denen er sielt innerlich verbunden fühle. Für ihn, der soeben aus l’alaxtina zuruckgckclirt sei, bedeute Zionismus kein pathetischer Aufruf, sondern eine Sache der nüchternen Arbeit. Es gelte nicht, die Jugend zu tanati* sierett, sondern sie /um Denken aiifzunilcn: nachzudcnkcn über unsere jüdische Lage und die einzige LösungMiiöglichkeit. Tausende von (leutsehen Juden leben heute in Palästina ohne eine wirkliche Beziehung zum Zionismus. Die Prospcritat ist, so betrachtet, eine wirkliche Gefahr. Man geht nach Palästina als wahrer Zionist nur, wenn man sein!.eben 7׳r-!!rochen hat, ttm darauf ein neues jüdisches leben aufzitbauen. Palästina ist auch heule noch viel zu unbekannt. Die deutschen Juden wissen immer noch nicht recht die I. eis tut! gen, die dort vollbracht worden sind und werden, zu würdigen. Sicht man das jüdische l.aml, die fruchtbaren Gärten und Kolonien, so versteht man erst wirklich, wofür die vielen bekannten und unbekannten jüdischen Menschen drüben ihr Leben eingesetzt haben. Es wachst dort ein neuer Begriff der Freiheit, der Flirr, des Heldentums. Dennoch ist Palästina voll von Problemen. Keine Frage ist restlos gelöst, von dem Arabcrprobletn bis zur Eroberung des Bodens. Das Leben ist voller Gefahr. Aber das bedeutet erst das wahre Glück: vor diese Gefahr gestellt zu sein. Die Gelöstheit aller Fragen v rdc für uns schon bedeuten die A u t g e I ö s 111 e i t des Lebens. Die luden Palästinas beginnen wieder aut weite Sicht ztt denken, wenn matt sagt, es sei nicht genügend Platz für alle Juden in Palästina, so antworte er darauf, es sei genau so viel Platz, wie wir uns dort erkämpfen. Den jungen ileutselten Juden, die nach Palästina gingen, sei eine wichtige Aufgabe gestellt; einen neuen Geist der Disziplin und der inneren Gestraffiheit mit hinüber zu bringen. Die Aliinh aus Deutschland könne tatsächlich zu einer grolk-n und fruchtbaren Sache für den Aufbau werden. Nicht emlcnwollemier Beifall dankte dem Redner für seine Ausführungen, ttud unter dem Gesang der Ilatikwah fand die eindrucksvolle Kundgebung ihren Abschluß. Nicht unerwähnt bleibe auch der mit Sorgfalt cinstudicrte Sprech» chor der Junggruppen, der großen Eindruck machte. Montag nnd Mittwoch von 3.30 bis 5.30 Uhr in den Räumen der li.Z.V״ Kant,Ir. 54. — Maehnneh ttaveriseher 1' I a t r: Am 17. und 19. April, nachm, von 3.30 bis 5.30 Uhr, Irei Jacks, Ilrlmsicdirr Str. 12. — Maehnneh Grüne w» Id! Dienstag und Freitag von 3.30 bis 5.30 Uhr l'rnnzcnslindrr Str. 7, Haus der Synagoge. - - Machanch Pankow: Mnntng und Freitag bei Mnsknlbliilh von 3,30 bis 5.30 Uhr, Reiniekemlnrfrr •Str. 21, v. Ilf. — Maehxneh Zent rum: Jeden Dienstag und Donnerstag von 3.30 bis 5,30 Uhr im 11 .ibiinim-l leim, Burg.Ir. 28, 5. Stock, Hof. — Marhanch Tcmpclhof: Wie verabredet. Im Hebräischen Kindergarten, Bayerischer Platz, sind noch' einige Pi.tlzc frei. Anmeldungen bei der Leiterin K. Wesel, Rosenlicimcr Str. 21. h. Wallach, II 6 Cornelius 5205, täglirh mittags von 2—3 Uhr, außer Sebabbalh. Anmeldungen fiir den hebräischen NachniiMags-Spiebärkel (iir Kinder von 8—9 Jahren auch dort. Mustkalische Leitung: Lotte Ungar. Hebräischer Chor: Makhelat Ifanoar Ilaehafuri. (Leitung: Max van Chef.) Nächste Probe um 14. April, abends 7.45 Uhr, im Ifcim der H.Z.V., Kantstralio. — Ben Uri (Alijah, 18. April 1934) grüßt alle Uhawerim und Uhaweroth, die ihm in der Alijah folgen. Chor der B.Z.V. Nächste Proben: Am 23. April, 20 Uhr, im Heim, l.and-bcrgrr Sir, R7; am 24. April, 20 Uhr, bei Dr. Nathan, Kon- Stanzer Sir. 2 (Olivncr l’latx). Neuanmeldungen werden noch entgegengenommen. Ankündigungen Der Kulturbund Deutscher Juden teilt mit: ״Judas Mareahäus", Geoig l'iii'diieh Handels Oratorium, gelangt am 8. Mai unter der 1 einnig von Dr. Kurl Singer zur Aufführung. ■— In Verfolg der Ankiimligung im Fcbnmr-1 left werden alle diejenigen Mitglieder, die sieh Ihr moderne jüdische Musik interessieren, gebeten, ihre Adresse unverbindlich in eine der bei sämtlichen Zniilstellcn auflicgenden Eisten ciiuutiagen. Kiinstlerhllfc der jüdischen Gemeinde Berlin. Am 21. z\pril, abends (Uft l'lir, Tee-Abend im Jüdischen Museum, Oranienburger Str. 31, Zwei Künstler - Jubiläen: Der 60 jährige Spiro und der 50 jährige Meidnep Einleitender Vortrag: I)r. Lutz Weltmann. Rezitationen! Ko c Liechtenstein, Schule der jüdischen Jugend, Berlin, Der Beginn des fjommerseine ter. wird mteh durch die ״Jüdische Rundschau" und auch durch die Bünde hekanntgegeben werden. Hausfraucn-Nachmlttag. Im Cnfö Leon, Kurfiirslendainm 155, wird am 18. April, narlun. 4.30 Uhr, unter dem Protektorat der Künstlerliill'e der Jüdi-ehcn Gemeinde ein Hausfraucn-Nachmittag veranstallet. Die nächste Versammlung der Jüdischen Blinden findet statt am 17. April, 20 Uhr, in Berlin, Kosenslr. 2. San.-Kat Dr, Willi Sec* ligroltn wird ei mm Vortrag über ein aktuelles Thema halten. Zu jeder näheren Auskunft sind bereit: Rolrert Ilirsehfeld, Charlottenbürg 4, Dahlmannstr, 5, J 8 Bleibtreu 2850; Fugen Krohn, Wilmersdorf, Badctisehc Str. 21. FI 7 Wilmersdorf 7023; Dr. Walter Philipp, Grunewald, Trabencr Str. 24, J 7 Hochmeister 3552. Synagogen - Verein Olten, Rigaer Str. 3. Täglich morgens und abends Gottesdienst, Abendgebet täglich wochentags 8 Uhr, Am Sabbat, den 14. April, Nctimondwcihc, Predigt des Herrn Rabbiner Dr. Roscnwusscr. Jeden Dienstag vor dem Abendgottrsdienit Vortrag: Ftklarung des Buche« Daniel, Zweigläliliothek Osten! Sonntag von 11 bis 12 Uhr vorm., Dienstag von 7 bia 8 Uhr nachm. Bucherausgabe nnd l.escsaal. Verein Synagoge Lindenitraßa. Am 14. April, abends 8.30 Uhr, In der Synagoge Lindrndralic Vortrag von Rabbiner Dr. Weyl Uber! ״Der Prophet Jcrcmia“, Kleine Nachrichten Jüdische Schule Klnpstackstraße ־ Kaiserdamm. Narb den Oderferien wird der gesamte Untrriichtshetneb nach Kaiserdamm 78 ver* legt. Die Schüfe beginnt wegen des Umbaus erd tim 19. April, 9 Uhr« Wahrend der Ferien finden keine Spreehslunden statt. Anfragen nur schrill lieh nach Kai .erdanun 78. Sprechstunden der Leiterin ab 16. April, xwi.chen 12 und 13 Uhr, KaLsertlamin 78, Tel. We.stcnd J 3, 2094. Der SnII Hechalut Berlin benötigt dringend für die Kinrirhlung eine* neuen Heimes Tische, Stühle, Batike und sonstige Mot>el. Er bittet Gesinnungsgenossen, die geeignete Molsi.nicke mr Verfügung stellen wollen, dies telephonisch unter Norden 5158 oder .schriftlich an ziselier Löwenberg, Snil Jfrtlialur, Berlin N, Sopliicnstr. 20-21, 1U melden. Vom!»raelltlschcn Krankenhelm, N 24.!'Kaiser Str. 85. Zum diri* gierenden Arr.t der chirurgischen Abteilung ist Dr. Alfred Horwit* und 7.ttm dirigierenden Arzt der nctigegriimlelen urologisch-chirurgisehen Abteilung Dr. Georg Oclsncr gewählt worden. Pcr*8nllche». Am 15. April, vormittags 11 Uhr, findet, anläßlich der Frrirhtung eines Grab.!eines fiir im.rrcn Ge .Innung genossen Isidor Engländer in Weißen ee am Grabe ein Gedenken statt. Grab: Neue* Sonderfcld G. VII Reihe 8. Bar Mizwah*Termine Am 14. April — 20. Ni,sin 1ןי־ח1'־ Hum t<׳in. Sohn des FriedricH* JlrrnMcin, Hrrlin VV 15, K.tt^rallor 215.!ז־א Kaplan. An« 21. Aptil — 6. I jor: Hans |oa׳ him Srlmwlt, Sohn der Fratl Frieda Schnm!!, geh. l'nhian, Nuiiko'ln, Suhmkestr. 14. Am 19. Mai 5 ־־. Siw.m Alfred Me ing. Sohn dw Siegfried׳ Messing, Hcrlin-Wilmer-dorf, 'l'harantlfer Str, 2. ן Rabb. Dr. Joachim Prinz spricht nach seiner Rückkehr ■ua Erez Israel Sonnabend, den 14. April 8 Uhr abends In der Sing Akademie, Kastanlenwildchen (gegenüber der Staatsoper, Unter den Linden) über; ״Pxdädina u. die ftdiscUe Zukunft." Donnerstag, den 10. April 8 </2 Uhr abends In der Logo, Klelststrafle 10, über: ,,Die Judenftafe. J&sung. öde*. Ue4sektepfumy." Kurten zu RM 1. 40. ,50.״ ,60.- ,״ Im Büro dir BZV, Mtlrtekatlrafte 10. Im Helm dar BZV, Kantitr. 54, Atlantic Etpreti, Friedrichttr. 100 (dlrakt S-Bahn FrtedrlchatraB•} und •n dar Katsa erhältlich. Der Statistiker hat das Wort! Waa wird aus dem deutschen Judentum? Tataachen — Zahlen — Konsequenzen. Dl.mtig, den 17.April 201/1 Uhr spricht; Dr. Felix A. Theilhaber Im Logenhaus, Kleiststraße 10 BERLINER ZIONISTISCHE VEREINIQUNQ B.xirk.grupp. D.y.rt.eh.r fl»l«