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Jüdische Rundschau · 1934-03-28 · Heft 25-26 (28.3.1934) · page 2

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
39 (1934)
Issue
Heft 25-26 (28.3.1934)
Date
1934-03-28
Page
– (sequence 2)
Language
German
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f ־IT i'i Seite 2 verantwortlich gestalten. Und da gibt es für uns alle unumgängliche Pflichten und Aufgaben, sowohl in Deutschland als auch in Palästina, und jeder Denkende wird duschen, daß zwischen den beiden jiidi* sehen Aufgaben ein organischer Zusammenhang hestellt, denn wir werden sowohl da wie dort an der Verantwortung teilhaben. So mancher, der am vorigen Seder-Abend gesagt hat: ״Nächstes Jahr in Jerusalem", sitzt jetzt hier. Auch an diesem werden viele dieses sagen. Was früher starre Formel war, wird jetzt zu einer Möglichkeit wirkliehen Lebens. Weich ein Moment jüdischer GeschichteI Wir erleben unsere Feste jetzt mit einem Blick über Jahrtausende und doch als volle Gegenwart. In den Festen kristallisiert sich unser — sonst noch so armes — Volksleben. Darum geben auch sie zu erhöhter Be- Sinnlichkeit Anlall. Möge aus uns eine echte Freiheit werden, in unseren Tagen. Eröffnung der A.-C.-Sifzung Jerusalem, 26. Mürz. (J. T. A.) Am Abend des 25. Mürz, wurde in Jerusalem Im neuen Verwaltungsgebäude der Jewish Agency die Sitzung des Zionistischen Aktlons-Comltccs feierlich eröffnet. Die Tatsache, daß zum erstenmal eine Tagung des Aktions-Comitccs nach Paiüstlna elnbcrufen wurde, wird vom palästinensischen Jlsdutw als ein Markstein In der Entwicklung des Jüdischen Nationalhciins bezeichnet. Dieser Auffassung entsprach cs, wenn der Präsident der Zionistischen Weltorganisation und der Jewish Agency, Na 11 um Sokolow, die Tagung mit dein Sehehcchijonu-Ocbct clnlcitctc. Der Eröffnungssitzung wohnten über 500 Menschen bei. Fast alle Mitglieder des Aktiins-Comitces waren erschienen. Dem ernsten Charakter der Sitzung entsprechend, die einer Gedenkfeier für den verstorbenen Präsidenten des Aktions- Comitccs, Leo Motz k in, gewidmet war, hatte man von einer besonderen Ausschmückung des Saales abgesehen. Der Präsidentenstuhl zu Sokolows Rechten blieb leer. Er war zur Erinnerung an Dr. Motzkin schwarz drapiert. Im w׳eiteren Verlauf seiner Ansprache rühmte Sokolow die Leistungen des verstorbenen Präsidenten Motzkin im Dienste der zionistischen Bewegung und im Kampf um die Jüdischen Rechte von den Tagen seiner Studentenzeit an bis zu seinem Tode. Er gab einen Ucbcrblick über den Lebenslauf Motzklns. Nach Sokolow hielt M. M. Ussischkin eine Gedenkrede auf Motzkin. Er erinnerte an seine hervorragenden mcnschliehen Qualitäten, seine vornehme Gesinnung und an die unvergänglichen Leistungen des Verstorbenen für das ]üdische ׳ Volk. Austritt der 7» visionisten aus der Knesseth Israel .׳ r I s, 25. März. (J. T. A.) Die Pariser Exekutive der , > on der Zionisten-Revlsionlstcn hat den Revisionisten >a* die Weisung erteilt, aus dem öffentlich n . aunten Verband dir palästinensischen i. e hclt, der Knesseth Israel, auizutclicl- «i V II» Gleichzeitig wurden in einem Comiminiqiie die Gründe bckaniitgcgchen, die zu dieser Maßnahme geführt haben. Am 6. Marz, habe die Exekutive der Union dem revisionistisehen Merkns Palästinas Auftrag erteilt, dem Waad I.cumi folgende zwei Forderungen vorzutcgeii: a) daß er die Methoden physischer Gewaltanwendung durch Anhänger der Histndruth mißbillige; b) daß er die Rechtsgleichheit zwisehen der Histndruth und der Organisation revisionistischer und betharistischer Arbeiter, sowie diejenige der Arbeit»• Vermittlungsstellen beider Organisationen anerkenne. Auf der Sitzung des Waad I.cumi, in der die Fordernngen der Revisionisten behandelt wurden, ist eine Resolution angenommen worden, in der Provokationen und Gewaltakte, von welcher Seite sic kommen mögen, strengstens verurteilt werden. Ls wird erklärt, daß solche Vorfälle für das jüdische Aufbauwerk im Lande die Gefahr der Zerstörung und des Entstehens eines Chaos mit sicli bringen. In einer zweiten Resolution verpflichtet der Waad Leunii alle in ihm vertretenen Parteien, solchen Streitigkeiten ein Ende zu machen und Verhandlungen betreffend Arbe i t s v e r t r ä g c auf/mich men. Diese Stellungnahme des Waad Lcumi hat die Revisionisten nicht befriedigt, so daß sie den Austrittsbeschluß faßten. Ein Vermiiilungsversudh Jerusalem, 25. März. (J. T. A.) Führer der palästinen- *Ischen Judcnlicit, unter ihnen Oherrabbiner Kook, die Tel- Awiwer Rabbiner Aaronson und Ifziel, Chnim Nacliman Bialik, Bürgermeister Mayer Di/engotf, die Vorsitzenden der Jüdisclien Gemeinde von Jaffa und Tcl-Awiw, der Präsident des Misraclii-Wcltverbandcs Rabbi Meir Berlin, der Herausgelier der Tageszeitung ״llaarcz‘‘ Gliicksm! und der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Haifa, haben in Tcl-Awiw eine .Beratung «!!gehalten, in der Maßnahmen zur Bescitigung des inneren Kampfes im J i s c 11 u w und zur Wiederherstellung der durch die jüngsten Auseinandcrsct/iingcn gestörten Geschlossenheit der jüdischen Gemeinschaft Palästinas erörtert wurden. Es wurde ein Komitee eingesetzt, das Vorschläge in diesem Sinne ausarbeiten soll, Ueber diese Vorschläge wird eine auf breiterer Grundlage stellende Konferenz in Jerusalem beraten. Schwerer Unfall auf einem Palästina •Dampfer Jerusalem, 23. März. (J. T. A.) Auf dem Lloyd- Tricstino-Dainpfer ״ltalia", der Palästina-Reisende von Triest nach Jaffa beförderte, ereignete sich, als der Dampfer im Cynern-Hafen Larnaea Aufenthalt nahm, ein schwerer Unglücksfali, Bei der Verladung von Lasten stürzte ein Kran aut eine Gruppe Palästina-Wanderer, tot etc die aus Lettland stammende 20iäl1ri ge Chaluza'1 Sarah Cliajes und verletzte sieben Personen. Die ״Itaiia“ hißte zum Zeichen der Trauer die schwarze Fahne. Sämtliche Feierlichkeiten aus Anlaß der 100, Palästina-Fahrt des jüdischen Kapitäns Steindler wurden abgesagt. 1h> dek Mkkdm VkvmmtM JÜDISCHE RUNDSCHAU Nr. 25/26, 28. in.!934 ד-* י ^*,7 ר ו*־-! ־׳׳/ ץ'"!) ,i נ; O (, Welzmmm vor deutschen Juden — Schulkinder bei der Ernte — Proteststreik gegen Wohnungiwuchcr Von unserem palästinensischen Korrespondenten. gl. Tei-Awiw, 15, Mürz 1031. Chaim Wei/inaim ist jetzt zwei Wochen tu! Land. Fr hat siel! vor allem mit der Einrichtung seiner Lindwirtschaftliehen Versuchsstation in Reclioboth beschäftigt, auch viele Menschen p sprochon, ist aber öffentlich nicht hervorgetreteil. Sein erstes Auftreten in Palästina war in einer Ver- Sammlung d eilt sc 11 er Julien, die der Keren I lajcssrxl in Tei-Awiw /iisanimeiilierufen hat. (Siehe ״Jüdische Rundschau“ vom 20. 3. da. J.), Es ist nicht nur der zionistische Führer, um den »Ich diese Massen liier drängen, sondern der Mann, der im letzten Jahre unter der schweren Umwäl* zung des deutschen Judentums mit den ihm eigenen Kräften in die Arbeit eingegriffen hat, um den deutschen Finwandererii liier die Wege zu ebnen. Für den Keren Hajessod war dieser Abend ein neuer KristallisationspunUt; für viele der Teilnehmer eine nachdenkliche Stunde, die Vergangenheit und Zukunft in sonderbarer Aktualität verband. Der Aufenthalt Weizmaiins im Lande ist neben aligemeinen Aufgaben insbesondere der A n s i c d I 11 n g der d eut sch eil Juden in Palästina gewidmet. Der Kontakt zwischen der Zentralstelle in London mul der in Palästina soll enger gestaltet, eine Fülle von praktischen Fragen der Siedlung bearbeitet werden, angefnngcii von Bixlenkäiifen bis zur Unterbringung von Kindern und der Ausbildung in städtischem Berufen. Fs handelt siel! darum, diese Einwanderung, die bereits liier sitzt, richtig iinter/iihringen, cs liandelt sicli darum, den Boden vomibereiten für die!1111111gration der nächsten Jahre. Demi und das ist das Fazit aller Berichte, die Weizmann über seine Enqueten und 13cmüliungcn in allen Ländern der Welt gibt — Palästina hat sich als das einzige Land erwiesen, da» Juden in größerer 7. n 11 i a 11 f z u n e h tu e 11 i nt - stände war. Und da die ganze übrige Welt verschlossen zu sein scheint, muß sicli Palästina auf eine weitere Aufnähme von Einwanderern vorbcrcitcn. Nach vorsichtigen Schätzungen glaubt Weizmann mit der Aufnahmefähigkeit des Landes in der nächsten Zeit fiir 10 000 deutsche Juden rechnen zu dürfen. Den Weg zu diesem Ziele weiter zu ebnen, gilt die Arbeit der Stunde. Die Arbeiterorganisation mul der Waad Lcumi als die Vertretung der palästinensischen Judcnlicit rufen nach Freiwilligen für die Arbeit heim Pflücken in den Orange npl antagen. Es ist überall Not am Mann. Wir sind im Fmlstadiiim der Ernte, und an vielen Steilen können die Pflanzer nicht die Frucht von den Bäumen bekommen, weil jüdische Arbeiter fehlen,, Es droht entweder, daß dringende Arbeiten nicht ausgciu.irt werden können oder daß Teilgebiete, auch solche, die früher die Domäne der Juden gebildet haben, von arabischen Arbeitern besetzt werden. Denn wenn mich unter den eigentlichen palästinensisclien Arabern nicht mehr viel Arbeitskräfte übrig sind, so treibt doch die Not in den nngrcn/cnilen Ländern (vor allem in Transjordanien »1ml Cliauran) und die Erzählungen von der wirtschaftlichen Blüte Palästina immer wieder Fellachen und Beduinen aus diesen Gegenden nach West- Palästina und läßt sie hier auf dem Arlicitsmnrkt erscheinen, Die Arbeiterschaft und auch der Wand Lcumi ist nun he* müht, die Nachfrage nach jüdischen Arbeitern irgendwie zu befriedigen, und zwar sofort, denn man kann natürlich in so dringenden Fällen auf eine Einwanderung nicht warten. Fs ist so nicht nur ein Aufruf an die Arbeiter in den Städten ergangen,!len Kolonien zu Hilfe zu kommen, sondern auch die Schulkinder werden zur Arbeit herangezogen. Die höheren Klassen der Mittelschulen sollen Aushilfe leisten. Fs sind derartige freiwillige Trupps von Schulkindern schon in früheren Jahren in die Kolonien gegangen, um bei Arbeiterin.mgcl nus/uliclfcn. I),1111,als haben die Sohullnt,inrffl sich in der Regel sofort den Anweisungen des Waad Leu״■ getilgt und den Uebergang der Kinder in die Sied|l)n irgendwie zu organi-icrcn versucht. Dieses Mal scheint **7 daß ein Teil der Anstalten mir mit halbem tlerzrn dabti kt’ Mag *oin, daß die großen technischen Schwierigkeiten ei,״' /solc hen l Jiiteriielimens (l biterbriiigimg, Ernährung uew 1 ,7 schreckend gewirkt Italien oder daß auch die starke lieein' flussmtg der Jugend durch die Arbeitergruppen, in dt״eן) ״' in der Regel uniergebracht werden, gefürchtet wird, p, ■1 dieses Mal an einigen Stellen, zum Beispiel im Oyninäsiu!• 1 lerzlinh in Tei-Awiw za einer Art Kampf zwischen Sch'* lern und Leitung in diesem Punkte gekommen, da die Kinde" mit aller Gewalt zur Arbeit drängen und sich gegen Lehrer auflchncti, die sieh für diese Sache nicht recht tk setzen. Immerhin sind in den letzten Tagen größere Gruppe^ von Schillern aus allen Städten des Landes zum PMucken gegangen. Gerade in diesen Tagen, in denen der Arbeitermädel das allgemeine Gesprächsthema in den Siedlungen bildet hatte der lligli CommLssionet Sir Arthur Wauchopt be! einem Besuch in N a t h a n i a 11 Gelegenheit, diesen Piinig mit den Siedlern des Ortes durch/iisprcchen. Er fragte ob denn nicht aus den nahen arabischen Dörfern die nötigen Arbeiter zu bekommen seien, (Natliania hat sowohl jüdische wie arabische Arbeiter.) Und man zeigte ihm daraufhin, dt! zwar liier und da ein arabische« Dorf in der Nähe liege, d!| aber in der ganzen Umgegend überall neue jüdische Punkte in der Entwicklung wären, daß sic alle neue Strecken zu pflanzen beabsichtigten und das nur tun könnten, w־׳nn min ihnen die nötigen Arbeitskräfte stelle. Die Frage de» Arbeiter• mangels und die Stellung des Oberkommissärs zu diesem Punkte ist gerade jetzt von entscheidender Bedeutung, veil wir in nächster Zeit die Ausgabe der Einwanderung!• Zertifikate fiir das nächste Halbjahr zu erwarten haben. Tcl-Awiw* Arbeiter, Katiflenlc, Beamte haben für den 15. des Monats einen zweistündigen Streik erklärt, um der allgemeinen Ver/wciüung über die Wohnungsnot Luft zu machen. In der Tat haben sicli die bestehenden Ver• hältnissc als unhaltbar erwiesen. Trotz des fieberhaften Bauens bekommt man keine Wohnungen, und die Preise steigen in! Ungemessene. Nicht nur die neuen Einwanderer leiden schwer unter dieser Situation, sondern auch die Alteingesessenen. Wer keinen Vertrag besitzt, der stich- und hiebfest ist, wird plötzlich aus der Wohnung gesetzt, weil ein Neuer mehr bietet und der Hausbesitzer der Versuchung nicht wider• stellen kann. Und da man immer nur Verträge für ein Jahr hat, so zittert man schon Monate vor dem ״Mucharcm“ (dem Anfang des moslemischen Jahres, von dem an Mietsverträge im Lande gerechnet werden), weil man nicht weiß, ob ei auch gelingen wird, den Vertrag ohne große Steigerung« zu erneuern. Die Stadtverwaltung hat min unter dem Druck der Arbeiter und kleinen Leute und der von ihnen geschah fenen Organisation zum Schutze der Mieter «in Gesetz herausgebracht, nach dem bestellende Verträge automatisch verlängert werden können und Maximnlsätze fest geirrt wer• den. Dieses Gesetz ist jedoch, obwohl es in der Stadtver• wallung schon vor längerer Zeit verabschiedet wurde, noch immer nicht vor der Regierung bestätigt worden und hat daher bisher keine Gültigkeit. Und eine Kommission nt Untersuchung der Sachlage, die von der Regienmg ei«• gesetzt wurde, 11.1t zwar in Tei-Awiw ihre Erhellungen m• gestellt, aber bisher noch nichts weiter von sich verlaut(« lassen. Da nun ״Mueharein" immer näher kommt und sich nie■ mand mehr zu helfen weiß, auch die zahlreichen Mein»• randa, Proteste mul Versammlungen bisher wenig verfangen haben, greift man zum Proteststreik. Vielleicht komm* damit die etwas trüge Stadtverwaltung und die anscheinend noch trägere Regierung endlich auf die Beine, um wenigste! die schlimmsten Folgen dieser Wohnungsnot zu verhindera. Unterhausantrage über die Paläsiina-Einwanderung London, 26. März. (J, T. A.) 1111 Unterhaus richtete der Abgeordnete Rys-Davies an dt11׳ Minister fiir die Kolonien die Frage, ob die auf Einschränkung der Einwanderung »ach Palästina nh/iclendc Politik der Regierung auch Maltnahmen zur Kontrolle und Einschränkung der arabischen Einwanderung aus Transjordanien cinschließc und ob die Zunahme arabischer Einwanderung als Grund für die Einschränkung jüdischer Einwanderung anerkannt werde. In Beantwortung dieser Anträge führte der Minister fiir die Kolonien, Sir P h i I i p C u n 11 f fe L I st er, aus: Wällreuet Personen, die in Transjordanien ihren ordentlichen W01111sitz hallen, auch ohne Paß palästinensisches Gebiet betreten dürfen, ist die Erteilung der Niederlnsstmgserlaiibnis für sic abhängig .von ihrer Qualifikation fiir ihre Registrierung nach den Bestimmungen des palästinensischen F.inwandcmngsgc- .set/es. Nach meinen Informationen ist die Zahl solcher ffin- Wanderer aus Transiordnnien klein. Was die Frage der Ein- Wanderung nach Palästina im allgemeinen betrifft, möchte ich das geehrte Mitglied des Hauses ilnratit hiuwciscn, daß diese auf Grund der ökonomischen Fälligkeit des Landes, neue Ein- Wanderer zu absorbieren, geregelt wird. Ncubesclzunfj des Elmvandcrunfisamles der Palästina• Regierung? < Jerusalem, 21. März. (I.T. A.) Von gut informierter Seite wird mitgctcilt, daß der bisherige stellvertretende Ghefsekrct.ir der Palästina-Regierung, Eric Mills, am 27. März, die Leitung des Amtes der Palästina-Regierung für Einwanderung und Touristik übernehmen soll. Der bisherige VciV־r dieses Amtes, A. M. Hyamson, soll schon Anfang April Palästina verlassen. Oberstleutnant H. O. Curtls wurde mit Wirkung vom 1. April 1031 zum Kommandeur der englischen Tru p * pen in Palästina ernannt. Anläßlich des 72. Geburtstages des Bürgermeisters von Tcl-Awiw wurde eine Straße in einem der neuen Stadtviertel Dizengoffatraße benannt. Die jQdlsdie Mannschall in New Delhi Wir haben in den letzten Nummern unserer Sportbeiiagf über die Teilnahme und die Erfolge jüdisch-palästinen««״״ Sportler bei den westasi,־!tischen Kampfspicien in New Bf1™ berichtet. Diese sportliche Angelegenheit ist jedoch!» ohne eine politische Bedeutung. E» ist _ das erstem•11, ך der palästinensische Sport selbständig in einem intcrnatio«» Forum repräsentativ vertreten ist. Die Tatsache, daß ' lästina, das britisches Mandatsland ist, unter F.inwilhiW der Regierung in New Delhi durch eine jüdische Mannst" * vertreten wird, ist sehr bemerkenswert. , Wichtig ist auch, daß die Einladung von den nioslcnu- ' Indischen Veranstaltern an die Mandatsregierung *ff!*nF' ist, die ihrerseits das palästinensische leichtathletische K1״" mit der Zusammenstellung einer Mannschaft I1cat11trag> Dieses hat die Makkabi-Sportlcr nach Indien entsandt. r*— fcilitmililaa 1 Unsere Zeitung erscheint . m d€& IdooUc in erweitertem Umfang alsdaprftelnuMmct'/ und Nr. 21/28 am Donnerstag, dem 5. üprlllö34 Anreisen »eh! 115 am Dfeniteg, 3. April, 17 Bhf für Famillcnanzelfien am Mittwoch, 4. April, 10 Redokllonijchlufe am MHIwoch, 4. April, 1° Bhf JÜDISCHE RUNDSCHAU Schriftleitung und Anzeigen *׳ Verwaltung Ni tr" 1 1 fernt Auf r j jetzt M »fl. eine letzt i kein sperr: ha ft! die 1 voh : steh; i wiss cina 1 Ruh'■ hau! hoin die I Um disc;׳ weit |l in c; am •: in 11• (ihr!• , Pra alic 1 IUI natl Jud geh' und1׳ Rcl dun (ztc ste!־ erk 1(; ,;l Tat׳; t!10; ,קי« f den11 Ha 1 uni,, küsäj wa!'4 runj errt der,!’ ist ms יו ן! aus stin : der '׳ ״M ׳ reisj Zic* paa, seit : Ein 1, sei! ״ die«, ban 1 fall 1 Jud uni! Mitr neu , sin«, Ern•:' sch l l t *?

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