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Jüdische Rundschau · 1934-02-23 · Heft 16 (23.2.1934) · page 15

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
39 (1934)
Issue
Heft 16 (23.2.1934)
Date
1934-02-23
Page
– (sequence 15)
Language
German
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Kr. 16,2a 1934 ■זז t I 1' ״»׳״*״״®*4׳ י,״״׳** /*י ״׳»«**d1e Sr(׳״■׳״•׳•" ** he' 1 Wrt״׳ fewmli'nkMl gt»lh *' nn<k$rUcfcrt. n ri ״וו V 'r '*t***m1& Lrn’^J flj p p קח b l י 1: e ן! י:^ 0 *״ r n r*% fi ו ץי״ p p ןp ך׳״׳- n - •" 'J .1y kl bl Lu ki kJ ku»* «j Li Li LmM L• 1J U vbi W p*f 1. na t- ־ | S 1 (L Anfrago-Kupon 11 H«brll«ch»p F*rntunt#״*rioKI ״JUditcMn Rundicttau" y»4«f A0(r•ן• mi Röck^^ri• Elfte Lektion b«<cuhif«n). Deklination im Plural. Kinder- ילדים Büciicr — כקקרים Federn — ילד ילויס קקרי ספרינו עשי י ע?ןינו דיו *ז! קקייי {קרי?ם ^יי עניקם ילדיי י^הרן T t־־־־• י f| ספריו?פריכן עשיר ע?זי?ן זלייי h־?c (ק״ריו {פריהם A ע^יו עעירם ,ילדיל1 ל.וימ?וויה??ןדיז*ן lO^v. }iv. Merkes J, Bel der Deklination der Hauptwörter Im Plural warden die Peraonal-Suifixe des Singulars itn geh tagt, nur wird diesen noch ein י (bei der 3. Person mlnnl. und weibl. Plural ein יה) vorangesetxt [עטף, •=* deine Feder, ע{יף deine Federn]. In der ersten Person ▼«rändert sich nur das X in ein X emeine Feder, עטי meine Federn]. Beachte! ן[^ין sprich! ״Itäw", סןףו s'iaräw, 1ילךי j'Udlw. % Bei der Deklination ▼on Hauptwörtern, die im Plnral ein Sch'wa (b*w. Chatei) unter dem ersten Buchstaben haben, verwandelt sich dieses in der 3. und 3, Pereon Mehrzahl in ein 0>ei Hauptwörtern, die in der Deklinstion Singular ein unter dem ersten Buchstaben haben [ילךי ~־ ילד] in •in ]><), wnd das darauiiolgonde )< wird 1«u Sch'wa [סעריקם *=?!פרים nicht«׳ספריקס י!״ךיהם nicht! ק!ןךיהם, ebenso! יידי^ם nicht ,ילךיקם הדריחש nicht הדךיהם ivon ־ הירים= Zimmer (Plural)]. h) Das passive Partizip, «!(״ogen ללש(לובש) - לבוש׳ לבושה׳ לבושים׳ לבושות קרא (קורא) -יןרוא• קרואה׳ קרואים׳ קרואות!סס»»! (•h«1t =קנה (קוך.) - קנוי׳ קנויה׳ קנויים׳ קנויות ־ hkumt י1ע (יורע) -ידוע׳ ירוקה׳ ידועים׳ ידועות ־־ 1. כתב schreiben, חוב| geschrieben, לבש =* anxiahen, י־ לבוש" •ngexogsn. Bei transitiven Verben kann auch •In passives Psrtlxip gebildet werden. (Da• aktive Partizip wird |a, wie erinnerlich, durch das Präsens ausgedruckt! י}({ ca ich bin •chreibead). Diese Form wird durch das 1 nach dem 3. Stammbuchataben gekennzeichnet und lat alt Eigenschaftswort 1a behandeln [סקתוב *= der geschriebene Bri.l, ,לגלויה סית^ד die ge• schrieben« Postkarte], 3< Bei Zeitwörtern, die mit einem etummen ה enden, verwandelt sich diese! btt der pass, PertisIp.Bltdttttg in ein קנוי .^קנוי׳ קנדה׳ קנויים] י sprich« ״kaouj״. 2. Abschnitt. Mark«: 1׳ Beachte! לא היה איש ״war kein Mansch"׳ nimm heruntcrl ^,QpJMinute (Imperativ) TI daher, darum לדן!einfältig diese (Plural) אלה A unterweg« 3ךךך beschuht ^ןיןזל כך^ס Karte, Baut רגע anderer אחף A Au!«a «ulsibUf•* [ילי^ staunen barfuß 1übp Bauer יןף^ Zug(Bahn) Waggon, קר1ן Coup» 'י Bank סןוי!ל Dieb נןב ^ק1ם H> ע״|ןסף ותאיר ה?ז©ש אקר אקד \m vq ■קרקןת. 1קרון לא היה איש׳ ןל5ן ש5ב ותאקר על סס??ל ןישן׳ 3ןךך קא גןב אל סקרון ןךן1ה את האקר כישן• {לץ מקב את מעלים??:על!גלי האקר ויילד לו• איזרי יקעים אחדים קא איש אחר אל הקרון ןה?ןץ ל^ת" אקל לא {יה {קום. א?זר האיש אל האקר: - ״הוי׳ קחור׳{!הר את 1ץליף מעל סקפקל׳ dj אני הפץ ל^זקת!" קקח קאקר את {"עיניס ןקאה את רגליו סיהפות׳ יקמה ןאמר: - ״לא׳ אדוקי! {דקלים {»לח ל* מלי סן׳ לי {יו ךקלים ןעולות ן»לת - ירופות". ״ «= 8י אין אישhier Ist kein Mansch", * ן;׳«ו tsr ״und sohllsi", eicht« ייטן’^ (Erkllrang iolgt). ישן helfil also gleichzeitig! ״er schUlt" und ״sr sohlisi", ebsnso vorhllt es steh mit ',*er% des in der 1 t 3• Person mlnnl, Elnsshl Vergangenheit אעץ «b ״er wollte" wie Im Prlsens ״ הייץwill" IsnteU Beachte! ״ הייטןder Schlalende". 3״ ־־־ דקלי {אקר ׳die Füßs de■ Bauern" - vtrbttndcne Form von ליס >"> Die Plural-Endung ים)£ verwandelt ' •leb in der verbundenen Form in ים׳ע^י] .^י(^• 4 קלף לן ea ״er ging (sich)", vgl, das französische ״e'en all•«", •Ine im IlsbrSItchsn oft verkommende Redewendung, der wohl die deutache! ״er ging •in• her“ r״iOibaS") »a ■Kcheten kommt. S, ל^קת *■ so , eitlen" von ישם (unregelmlBig). 6״ =* תמי, ׳staunen", hier Ist das ה •n> Schlnl nicht ** T stumm, (also sprich: ״tamoha",) woran! der Inn•^ punkt, bist ״Mapplk" genannt, hlndcutct. 1. ־־ קייול׳ ןעולה׳ נעולים׳ ןעולות bosebuht von י־ ןעל• Schub« anxtshen. Übersetzung 3. Ein Bauer fuhr In die Stadt und kaufte sechs Esel,*) Am Nachmit'ag fnachmtttags) nahm •r retnu Esel und kehrte nach Mause'-’) zurück■ Ei war ein heißer Sommert g, uni der Bauer War sehr müde *) Daher ist te er sich aui einen Esel uni ritt.4! Plötzlich4, merkte (sah) er, daO4) ar nur fünf Eiei hatta (hat)י> und nicht sechs. — ״Nanu, (was ist dies)", staunte der Bauer, ״ich kauft« doch•) sechs Esel und jetzt «che ich nur (ünf? — Gewiß war hier sin Diebl Unterwegs erblickte (*ah) er plötzlich seinen Vater und erzlhlte*) ihm die«. Lächelte (lachte) «ein Vater und aaste, ' ״Du, mein Sohn,10) siehst nur lünt Esel, aber Ich *ehe sieben!",,1 •1 ן• #ע.:ף,).ען.קה 1* >ה:;אה 0 .ךט1ר׳ ןןט1וים wimi. rsiua - י י״ .פשר <• .הלא(• מ ל1 - 1*<! ״ וי .ני וי .^אם 9 .ך5צ)?. lichten und Kiefern In PaUiiiin* a 1 n ciiarod, 11.11. עין וורוד An die Redaktion der ״Jüdischen Rtiiulscliati". in Nummer י) der ״Jini, Rumlschnu‘' vom >h Januar Pit! von J, Weil/, ist in seinem Artikel ״Aufforstung■ in "thdiii.t" durch die falsche Uchcrset/img des Wortes Pinus euch Pichte ein Irrtum entstanden, der geeignet ist, 'ud1efam;enc1t Leser eine falsche Vorstellung über die ,,l ״es Teiles der hiesigen Walthmgcii zu geoen, Pinus i™ Uicca geliören beide zur Familie der Pimccen, wobei die Kiefer und Picea die Fichte ist. Der er- *('Mc Krumi, Pinus Italepensis — nicht hnepensiv, Hebräisch i,״l'h «15Sא!רן ירי?י ist eine Kiefer, eine andere Art der «rutschen oder märkischen Kiefer (pinus dlvcstria). Die In?)Win״ Vorhandenen Fichten (Picea) dürften wohl mit Dichtigkeit zu zälileri sein. I Hodiiiditungsvoll; Siegbcrt Krebs. Eine verdiente Ehrung 14. 2. 34. Die Berlin C 25, den Mcinhardstr. ti. , Aussfelhmg der B.Z.V. ist beendet, Die Initiative 1;f die kraftvolle Durchführung dieses Werke» ist im f'cntüchen S. Tfschcrtok zu/m;chreiben, L» ist daher f Mitgliedei-krciscn der B.Z.V. angeregt worden, zur v, "k ”1 seliertoks und niglcich zur Erinnerung an diese '״8־staltung S. Tschertok in das Goldene Buch des KKL Ä1'״ zu lassen, Benötigt wird ein Mindestbeitrag voll Die Aktion muH energisch diirehgcführt werden, bi, *IC beabsichtigte Wirkung erzielen soll. Sie muß ״Um 25, Pehr. nbgesclilosseh sein. ״lc Feistling Tseliertoks macht es leicht, für diesen , »t. sammeln. Auf den ersten Anhieb kt bered» »,4 *..״1?’1,״•iktni Summe gezeichnet worden. Wenn alle mit schnei br’P 1'l"" "teilen, '־׳ ־ * י Cl1 überzeichnet sein, Schalomi H. Wolf ermann. ׳,i <i(T wird der erforderliche Betrag A. * Locker. M. Karger. Jüdische Künstler *11 Blaser Calro (Egyptc), den 16. Februar 1934, Schriftleitnrijj ״Jüdische Rundschau“, Berlin W 15. Sehr geehrte Schrifllcitungl U««1häf/.teB Blatt in der Ausgabe vom 9. Februar f112 '־) kam mir dieser Tage hier in Aegypten «nd Id, {re״e m(ch, (״ Ergänzung der darin ver ׳chtcn Berichtigung ״Ein jüdischer J'iotist Ihnen mit l *'hnnc^daß e\״/gc Soll von mir auf Schallj? , «an einige וו0פ v״״■ ״״ *■»■ "rf. י>ח Masters Volce, Homocord 1׳nd Star-Record p'rma) aufrrennmmeH und dnrcgistricrt sind. Die letzten Aufnahmen sind bei ״Eledrola" unter der Nr. EH 470 erschienen. Mit vorzüglicher Hochachtung Alfred Lichtc»8tein, Berlin, den 18. Februar 34. Schrlftleltmig der ״Jüdischen Rundschau“, Berlin W 15. Als Ergänzung zu diesem Thema (s. Briefe an die Red. ״f. R.“ Nr, 12) möchte ich Ihnen mittellcn. daß auch einer der bedeutendsten Klarinettisten Deutschland», Michael Balneinones, Jude ist. Er wirkt seit über 25 Jahren am Orchester der Berliner Stnatsoper. Hochachtungsvoll Dr. Broldo. cUb Jlcdcddi&H Rudolf Seidenberg, Breslau. Sic fragen uns an, ob fn der in der letzten Ausgabe des ״W e 11 s p i c g c I" gezeigten Moschee aus Meknrs hebräische Inschriften angebracht sind. Ihre Annahme stimmt. Fs handelt sich bei diesem Bild jedoch nicht, wie in der Unterschrift angegeben ist, um eine Moschee, sondern selbstverständlich, wie au» der Inschrift liervorgeht, um eine S y n n g o g e. Bwßkast&t des \Jvd0tys Mehrere Einsender, Hamburg. Sie wunden! sich, warum wir aut die von Ihnen so abfällig charakterisierten Bernerklingen eines jüdischen Blattes nicht mehr erwidern. Die Art mul Weise, wie Sie seihst diese Auslassung beurteilen, erklart wohl schon unsere Zurückhaltung. Wir waren der Meinung, «laß gewisse Uesehältsmcthodcn und!n»bc*ondert ein hemmungsloser Konkurrenzkampf gegeneinander bei jüdischen Zeitungen aus Gründen, die auf der Hnnd Hegen, vermieden werden sollte. Dali wir, wenn wir diese Anregung gaben, dies nicht darum taien, weil wir uns als die ,.Schwächeren‘4 fühlten, kann man uns glauben. Wir ho- «lauern, daß unsere Initiative erfolglos blieb und sieh noch Mißdeutung gefallen lassen und). Wir können aber die Auslassungeii der anderen Seile mit Gleichmut hinuchmeii und haben es nicht nötig, uns in Wortklaubereien einzulassen. Nach dem neuen WerheratHgcsetz müssen ja die Auflagen- Ziffern angegeben werden. Außerdem weiß «ins informierte Publikum ganz genau, wie die verschiedenen Zeitungen bc* wertet werden, und viele Anzeichen beweisen uns, daß wir uns aut das Urteil dc< Publikum» verlassen können, ohne von uns au» eine Polemik weiterzutühren. Zusammenarbeit von Agency und Wi*o. In einer Bc« ppreeliung, an der für die Exekutive der Jewlsb Agency Elicser Kaplan und J. Grünbaum, für die Wizo Frau Edwin H, Samuel 'und Frau Ada Flshman teilnahmen, wurden in Jerusalem Richtlinien für die Zusammenarbeit zwi* sehen der Exekutive der Jcwlsli Agency und der Wizo testgclcgt. Vertreter der Wizo werden in den Einwnndcningsausselmß und in den Beirat des Amtes für die Ansicdiung deutscher Juden entsandt werden, während andererseits ein Vertreter der Jewish Agency Mitglied de» Rates der Wizo werden soll. Nüchsla Abfahrten nach Palästina («ungeteilt vom Palestinc ft Orient Lloyd, Berlin NW 7, Friedrielistr, 100, Tel. A<> Merkur M15). Tcvcre Tcvcre Mariettc Paclt■ Polonia Italia Patria Carnaro Vienna Vienna Sphinx Aquitania (47000 t) Vuleanla (24000 t) Polonia italia d'Artngnan (20000 t) Mariettc Pach• Espcrla Espcrla Carnaro Helouan 1 lebuan Patria 1. 3, ab Genua 2. 3. ab Neapel 2. 3. ah Marseille 7, 3. ab Konstanza 7. 3. ab Triest 9. 3. ab Marseille 14. 3. ab Triest 15. 3. ab Genua 1(1. 3. ab Neapel 17. 3. ab Marseille 18. 3. ab Nizza 21, 3. ab Neapel 21. 3. ab Konstanza 21. 3. ab Triest 23. 3. ab Marseille 23. 3. ab Marseille 21. 3. ab Genua 25. 3, ab Neapel 23, 2. ab Triest 29. 2. ab Genus 30. 2. ab Neapel 30. 2. ab Marseille Mitteilung de* K. J. V, Das K. J. V. veranstaltet zu Peßnch eine Gesdisch«fts1ei«e nach Palästina. Die Reise wird mit dem Ozeandampfer ״Vuleanla“ gemacht. Sie beginnt am 19. März in Berlin und endet In Neapel am 23. April. In Palästina findet eine lOtöglge Gesellschaftsreise statt. Anschließend an die Gesellschaftsreise ist ein Aufenthalt von 13 Tagen zur freien Verfügung vorgesehen. Während des Aufenthaltes in Athen besteht die Möglichkeit, die Sehens« Würdigkeiten dieser Stadt unter Führung von Frau Fanny Sluxkis zu besichtigen. Schlußtermin (11r die Anmeldungen 5, März. Prospekte bitten wir aii/nfordern bei«» Präsidium des Kartell» Jüdischer Verbindungen, Berlln-Charlottenburg, Blclbtreustr, 50; Tel.! Stcinplatz (C 1) 4736. Ein nicht alltäglicher Palästina-Transport. 111 diesen Tagen wird über Hamburg eine Ladung nach Palästina verfrachtet, die einer besonderen Erwähnung wert ist. Der Althcrrcnbund des Rudcr-V.J.St. schickt zwei »einer besten Boote, die beiden Vierer ״Theodor llrrzl" und ״Arlosoroff“ nach Haifa, wo sie von einer Gruppe übernommen werden, In der »Ich alte und bewährte Ruderer au« der Schule unserer zionistischen Rudervereine befinden. b. g. Gesetzestreu« Chawurah In Palästina. In der Nähe von Chedera wird eine Chawurah auf gesetzestreuer Grundlage errichtet. Der Fhapocl Hamlsraclü hat dieser Chawurah seine Unterstützung zugesagt und sich bereit erklärt, Boden, Geräte usw, zur Verfügung zu stellen. Chawe« roth und Chawerim (im Alter von «a. 17—30 Jahren), die sich dieser Chawurah anschließcn wollen, werden gebeten, sich umgehend zu wenden an: Max Münz, Tel-Awlw, Jarkon« •traue 53/1, b. Surdowitsch.

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