Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 39 (1934)
- Issue
- Heft 16 (23.2.1934)
- Date
- 1934-02-23
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 6 i I { 1 1 | "."'in Examen mul fin^ dabei;111, midi für pädagogische Eragen;11׳ intccess 1 eien, Alicr meinen /.weck, an eine Volksscliuie zu freiten, erreichte i»h nieilt. Da meine allere Schwester sich inzwischen verheiratet hatte, erschien cs auch mir selbstverständlich, «lall ich die Pflichten der Haustochter zu erfüllen hatte. Goethe und Beethoven Als solche hatte ich Zeit, meine in der Schule g »״weckten Interessen /u entwickeln. Ich war 1111 ntissehliclllieli gute Lektüre gewohnt. ״Romane liest 1mm nln-ilianpt nicht", war eine Seinen/, unseres (iuldheck, die allerdings sehr nher* trieben, aber sicher von großem pädagogischen Wert ist, Backfischen frefrenüher. Ich hatte so mich gewöhnt, Romane mir ausnahmsweise zu lesen und habe dadurch viel Zeit für interessante l.cktiire wbrigbehalten. hiuiicr und immer wieder las ich Goethe; seit meinem acht/clinten Jahre bin ich nie ohne einen Baud tioethe gereist. Goethes Art, die Weit zu schauen und zu fühlen, ist mir zur l.cbcnsluft geworden, wie wenn man aus der l'.benc in die I lohe des (iebirges steigt und allmählich durch das Aus- und hinatnicn die reinere, leichtere hilft in die Lungen und Poren dringt, den ganzen Körper sliirchdnngt. Darum kann ich unmöglich einen Einfluß im einzelnen schildern; ich kann mir sagen, daß ich ohne ihn mir mein Leben nicht vorstellen kann, und daß mich oft ein iiberströiimnlcs Dank- und Giücksgefühl iiherfällt, dafür, daß ich nach ihm gehören hin. Starke Liebe und Verehrung empfand ich auch für Beethoven. In unserem!lause wurde viel musiziert. Meine A\11ttcr war eine gute Klavierspielerin, Beethoven-Verehrerin, bevor diese Verehrung als selbstverständlich galt. So wurde gute deutsche Musik gepflegt, und ich war mit ganzem I ler/eu dabei, spielte viel und lichte die Musik und Beethoven über alles. Deutsche und Jüdin in dieser glücklichen Zeit erschien es mir ganz leicht vereinbar, gute Deutsche und gute Jüdin zu sein. Ich hatte mir eine Theorie zureclitgemacht, daß sogar eins das andere bedingte, daß ein treuer und dankbarer Mensch sich beider Zusammenhänge mit ITeiule bewußt sein mußte. Ich wiederholte oft, daß ich einem deutschen luden, der sein Judentum alnvarf und vci leugnete, niemals seine Treue gegen das Deutschtum glauben würde. Daß das Judentum noch etwas anderes als Religion oder Konfession ist, davon war ich stets überzeugt. Nun zeigte sich aber ein neuer Geist in Deutschland: Das erste, was ich von ihm erfuhr, war die Broschüre von Richard Wagner: ״Das Judentum in der Musik“. Da muß ich wohl noch sehr jung gewesen sein; ich erinnere mich nur an den Titel und die Entrüstung meiner Umgebung, besonders wegen des Angriffs auf Felix Mendelssohn. Innige Jahre, nachdem ich die Schule verlassen halte, gab ,es in unserer geliebten l.uiseiischulc einen anti* semitischen Krach, ausgehend von einem alten Lehrer, den wir als ziemlich harmlos in den oberen Klassen über die Schulter angesehen hatten. Dann ein Skandal im Friedrichsgvmnasium, das mein Bruder besuchte, und nun ruhte cs nicht; es folgte ein antisemitischer Konflikt dem andern, und in Berlin waren es gerade die Lehrer, die sieh dadurch hervortaten. Man kann sieh die Wirkung, die diese Affären aut die deutschen Juden hatten, schwerlich groß genug vorstellen. Erst ein Staunen über Unglaubliches, Unmögliches, dann Lutrüstung darüber, daß )lies die Mehrzahl des Volkes sehr kühl ließ, und zuletzt tiefster Schmerz über die verlorenen Illusionen. Vielleicht kann man diese seelische Verfassuiig der Juden mit der eines großen Teils der europäisclien Menschheit heim Ausbruch dieses Krieges vorgleichen: Was man für sicheren l'rvverb der Menschheit gehalten hatte, schwand dahin; wo man an Liehe und guten Willen zum Verständnis geglaubt hatte, zeigte sich Haß und gewollte Abwehr gegen jede Verständigung. — Als man, nach dein ersten betäubenden Eindruck, begann, sieh mehr mit dieser Richtung zu befassen, machte man die Entdeckung, daß dieser Antisemitismus mir ein Symptom einer ganzen Richtung war, die ihre wissenschaftlichen Verfreier halte und von Regicriingskrciscn stark begünstigt wurde. — Und so erinnerte man sieh, daß die dreißig Jahre von 1818 bis 1878 nur eine friedliche Episode im deutschen Geistesleben waren, so wie im 18. Jahrhundert die Wirksamkeit des tapfersten und freiesten Deutschen, Lcssings, daß aller Deutschland stets »las Land der konsequenten Jndenfeindsehaft war mul in seine traditionelle ücistesvcrfassung zmlieksank. Noch länger dauerte cs, bis man zu der Erkenntnis kam, daß der Antisemitismus eine Teilcrscheiming der nationalistischen Strömung war, ■die■ damals in ganz Europa die mehr kosmopolitische Gesinnung der gebildeten Welt verdrängte. Die׳ Wirkung auf das Verhältnis des einzelnen• Juden zum Judentum war gewissermaßen eine radikalisieretule. Viele, die bisher nicht mehr viel an ihre Abstammung gedacht haften, erinnerten sich ihrer wieder, kehrten ans verletztem Stolz und Ehrgefühl wieder zu ihrer Stnmmcsgcmcinschaft zurück, traten für sie ein und suchten »lie alten vergessenen Werte wieder hervor. Andere zogen es vor, Vogel-Strauß-Politik zu treiben, ״sieh nicht zu erkennen zu gehen“. Es setzte jetzt erst recht eine würdelose Assimilation ein, die in eigener oder Kindertaufe endigte. Ich weiß nicht, ob ich ehronohmi'-h richtig berichte; mir scheint, daß ziemlich gleichzeitig mit diesen innerdeut• sehen Erfahrungen der Strom der Pogrom-Juden durch Deutschland kam; und der Anblick dieser armen, elenden Stammesgenossen weckte doch in den meisten die schlummormlc Eiehe und das Pflichtgefühl; man wurde sieh bewußt, «laß diese uns näher standen und mehr Anspruch auf unsere Hilfe hatten, als etwa »tie Armenier. Mir persönlich war das ererbte Solidaritütsgefühl nie verloren gegangen; dagegen traten jetzt Einflüsse in mein Leben, die meine Zugehörigkeit zur jüdischen Geisteswclt ernsthaft gefährdeten. Humanismus, Matecia lismus Ich war 27 Jahre alt, als ich heiratete. Ich hatte mir einen bestimmten kleeukreis zu eigen gemacht, an den ich glaubte, und in dem ich mich wohl fühlte. Es war ungcführ der des Humanismus, so wie ihn Goclhe darstellt, mit einer gewissen jüdischen und religiösen Färbung, da ich immer eine Bibelleserin war. Meine Kenntnisse der Natur- Wissenschaften aber waren sehr mangelhaft. Diese reiche und in ihrer Art wundervolle Welt brachte mir nun mein Manu, ein Mediziner mit reichen naturwissenschaftlichen und besonders anthropologischen Interessen. Ich benutzte eifrig seine. Bibliothek; und auch unsere Gespräche hatten meist diese Richtung. Fr bekannte sieh ohne Umschweife zur matcrialistisehen Weltanschauung. Er erzählte davon, daß er als Knabe eine Zeit leidenschaftlicher Frömmigkeit gehabt habe; und so, als Kinderkrankheiten, betrachtete er alle Religionen. ״Pfaff bleibt Pfail“, wiederholte er gerne. An seinem Judentum hielt er aus Stolz fest und war bei antisemitischen Konflikten zwischen dert Kollegen mit Opfern für seine Stammesgenossen cingctrctcn. Aber alles Jüdische war ihm durch die kleinstädtische Orthodoxie, in der er aufgewachsen war und gegen die er sich seine Entwicklu'ngsmüglichkeitcn erst hatte er* kämpfen müssen, vollständig verleidet. Die Taufe betrachtete er als Feigheit und Sünde wider den heiligen Geist der eigenen Uebcrzeugung; jüdische Sitten festzuhaiten, jüdische jüdische Rundschau Nr 16 23 Photo: Z. Khjger*Ori«nt Pr••» Photo Tel Aviv P. O. B, 1037 Die Ausstellungshallen im Bau Auf den Sand-Dünen am nördlichen Ort«- rand vonTelAwiw entstehen die Ausstellung«- anlagcn der Levante-Mcase, die am 26. April eröffnet wird. Der High-Commissioncr Sir Arthur G. Wauchope (rcchis) wurde dieser Tage von Bürgermeister Dizengofl durch das Gelände geführt, auf dem in fieberhafter Eile gearbeitet wird MM7׳ Feste zu feiern, erschien ihm als Heuchelei, Dahin konnte ich ihm nicht folgen; mein ganzes Gefühl sträubte sich dagegen. Ich hielt an den Traditionen meines Elternhauses fest. Aber meine Geilankenwelt war doch stark ins Schwanken gekommen. Ich erinnere mich bciondcrs lebhaft, wie icli am Morgen des Jom kippur einen stundenlangen Weg von meiner Wohnung zu der kleinen Schule machte, in > der meine Eltern beteten und mir tlahei klar wurde, daß ich es nur tat, um meine Eltern nicht belügen zu müssen, und seufzend mir sagte, wie cs mich beglücken würde, wenn ich mir ntx'11 einbihien könnte, etwas Gott Wohlgefälliges damit zu tun. Dies»' innere Unsicherheit machte mich nun zu einer Suchenden, Die Naturwissenschaftler, die sieh nicht mit ihren Forschungen genug taten, sondern Weltanschauung daraus zu formen suchten, Leute wie Büchner, Karl Voigt, Harns Sterne, Haeekel, erregten mir einen •Schauder sowohl in ethischer, wie in ästhetischer Beziehung, Und wenn sic mir so »lie Welt vergrauten und verödeten, klang cs in mir: ״Beethoven, »Hier ich ersticke!“ Und in den Tönen dieses Meisters fühlte ich die Welt der Tiefe und der Hohe wieder erstehen, die mir schon zu entschwinden drohte. Spinoza und die Bibel Aber auf die Dauer genügten die Töne nicht; und da braclde ein zufälliger Eindruck mich zum Ordnen meiner Gedankenwelt. Eine Freundin erzählte mir, daß Schopcn* haucr Spinoza einen schmutzigen Juden neune. ״Das ist nicht wahr“, tönte cs in mir. Ich erinnerte mich, daß in meiner Jugend mein Lehrer Goldbcck mich ohne sonderliche Wirkimg zu Spinoza hingewirsen hatte, ich wußte von Goethes Verhältnis zu diesem Denker, aber erst diese mich empörende Beschimpfung veranlagte mich zur* Beschäftigung mit dem jüdischen Bnltcnschlcifcr und Weisen. ״Nel roezzo dcll’eta di noslra vita“ fand auch ich meinen Führer aus dem dunkeln Walde. Daß er ein Jude war, verstärkte mein Vertrauen und meine Sympathie. Dieses innere Erleben verstärkte meine Liebe zum Judentum. Ich hatte nie aufgehört, in der Bibel zu lesen; besonders das 1. Buch Moses und Jesajas übten stets aufs neue ihre gewaltige, erhöhende Wirkung auf mich aus; und ich konnte keinen Widerspruch zwischen dem Cicist dieser Bücher und Spinozas Erkenntnis fcststcilcn. Golf hatte ja seinen göttliehen (ödem in Adams Nase gehlasen; und von den gereinigten Lippen des Jesajas sprach die Stimme des Ewigen, ״Wer Gott recht lieht, kann nicht verlangen, daß Gott ihn wieder licht“ war ein Trost wie aus dem Buche Hiob. Von außen wirkten »lauernd die Beschimpfungen und Verleumdungen des Judentums, das Hcrabsct7.cn dessen, was mir lieh und heilig war, die Kränkungen, denen meine Kinder so früh schon in der Schule und auf »1er Straße ausgesetzt waren, als Stacheln, tfie mich wund lind wunder machten, Ich hatte mich ganz, der Erziehung meiner Kinder gewidmet und sagte mir oft mit schwerem Herzen, wenn ich ihr Ehrgefühl, ihren Stolz begünstigte, daß Ich nur ihr Leiden in der Zukunft vergrößere. Noch sah ich keinen Ausweg, der mit Wurde zu betreten sei; zuweilen dachte ich an ein freiwilliges Erlöschen. Zionismus Von I lerzl und der von ihm ausgehenden Bewegung hatte Ich mit Interesse gehört, aber nichts von ihm gelesen; ich war tliircb die Erziehung meiner Kinder und die Krankheit meines Mannes damals so beschäftigt, daß ich weder Zeit noch Lust zu Neuem hatte, in meinen Mußestunden mich nur an meinen alten Freunden, Goethe, Spinoza, der Bibel, stärkte. Ich sagte damals, ich würde Zionistin sein, wenn ich an den Zukunftsstaat glauben konnte. Ich wußte damals nicht, daß Not und Schmerzen, Liebe und Sehnsucht. den Willen so stahlhart schmieden können, daß er die Möglichkeiten schafft; ich wußte nichts von dem russischen Chowewe Zion, nichts von den Bilu. Einmal war ich mit meinem Vater bei einer großen Zionistenversammlung, bei der Nordau sehr gut sprach. Seine Worte waren eindrucksvoll, noch cindrueRs* wollet; iüc mich die Bcgdstctaog der. jungen Leute um ihn• Doch den Glauben an »lie Möglichkeiten gab mir beijt» nicht. — Lösung mul EnKehcidung kam vom ganz Pcrsönlichn, Allernächsten. Mein ältester, literarisch begabter Sohn brachte mir die Bekanntschaft eines Kreises begabter junger Mer• sehen, deren Haltlosigkeit, Trostlosigkeit, H:>ffmmgslo«i,־lri! mich erschütterte. Ercumlschaftsverhältnisse mit Christc.! zeig• ten immer wieder ihre Brüchigkeit. — Und so kam von dem Kreise, den mein Zionist nmt K.J.V.er gcwonlencr zweiter Sohn mir ins Haus braclde, Hoffnung iinil Trost. Das waren andere Menschen, erfüllt von idealem Streben und Willen zur Tat, nicht losgelöste Atome, sondern mit freiem En:• Schluß gebunden an »len Zusammenhang, in »len Natur otJ Geschichte sic gestellt hatte. Und so erkannte ich, daß 711 einer vollkommenen menschlichen Entwicklung das sclbdvct• stündliche Solidaritiitsgetühl zu Familie und Volkstum gehört; nicht als etwas, das man sielt erst augewölmcn und »In anderen ahtrotzcu muH, sondern »las von Natur und Otschichte gewollte, durch Erkenntnis zum Persönlichen ge• wordene. — Auch diese Ideenwelt war so allmählich in midi ciugedrungeu, daß es mir nicht möglich ist, an/ugebe«, wie und wann ich mir bewußt wtirilc, Zionistin zu so«׳ Bedenke ich mein Lehen, so erscheint mir die Kntwkklun: eine konsc»|ucntc, der Zionismus »las natürliche Ergebnis. - Ein Brief von mir, »len ich im Nachlaß meines Sohn« gefunden, gibt mir selbst Aufschluß über meinen Schritt ״von Humanität zu Nationalität“. Am wesentlichsten ist für mich folgendes: Die Uchcrwindung des öden Egoismus, der den Egoist« so unglücklich macht, seinen Wert entwertet, durch die unangreifbare Zugehörigkeit zu einer Gesamtheit ist gewiß a hohes Ziel. Und vielleicht, ja gewiß ist dafür die Familie n eng, die Menschheit zu weit. Her schöne Traum der Human• tat Ist eben ein Traum geblieben. U•“• Hugo Adler, ״Balak und Bilam", Biblische Szene für Sol, Chor, Streichorchester, Klavier (Orgel) und einen Sprecher, Kommissionsverlag Georg Sander, Mannheim• Der Komponist, ein Schüler Toclis, in Mannheim als K*•׳ tor und Lehrer tätig, gehört zu den wenigen jüdischen Mim kern, die sich bestreben, aus jüdischem Geist und Charakter nca aus ilire Tonsprache zu finden, ohne dabei ilire kulturelle *et‘ htmdenheit mit der deutschen Musikeniwicklting zu verleugtuv Diese ist im Laufe tlcr letzten Jahrzehnte von 11er Rom.'intü ״>• ihrer Subjektivität abgeriiekt und hat sieh mehr der Objek der Barock- und Vor-Baroek/eit, dem 1(1, mul 17. Jahrlmii" genähert. Daher interpretiert Adler die »lern Werk /u21״n1 liegenden Bihdworte (Numeri, Kap. 22—21) nicht, er legt(l•‘ ' aus und nichts unter, sondern er versucht, nur jl u rc״ •‘jci) sik zu wirken, nicht durch außermtisikalischc Dingepcl ' Worten: ״Wie sind «leine Zelte Jakobs schön“ hören wir mc eine ekstatische ״Schilderung“, sondern er referiert ,ן"0,״^ Musiker um! erzielt gcraiie »Jadurch die gewünschte י1•'1״' Wirkung, »lie durch keine Aeußerlichkeit heute ItervorgeU werden kann, Musik ist auf Musik beschränkt, auBenuus lischt- Reflexion ist aiisgcsehaltct. Daher wirtl vielen m <״l' Werke manches trocken erscheinen, weil man a״ Tonspraclie erst gewöhnen muß, mul weil unsere Ohren «י Ucbersdiwenglicbkcit einer vergangenen Zeit noch sind. Gerade diese Einfachheit, hei der mir noch etwa Polytonalität (Aufeiunndertürmen mehrerer Harmonien! »!),erläuft, tut uns not. Dem» von dieser Einfachheit am den wir atn ehesten dem Geiste gerecht werden, den s״ heute in dem Begriff: ״Jüdische Musik" erträumen »' streben. In der Form hält das Werk die Mitte zwischen torium und dramatischer Szene mit gesprochenem t׳״ Gesungen werden mir die tatsächlichen Worte des L׳1׳ Dadurch zerfällt es in eine große Anzahl, oft nur ß3nr■ 1' ״ Tonstückc und scheint anfänglich etwas unruhig• Um wirken dann die großen geschlossenen Partien »na .d'e mmg des Ganzen, der 4L Psalm am Schluß, der in 1י״ . Ziehung der Höhepunkt ist. Das Werk ist vcrhältnisina״'« darum sollten die zahlreichen jüdischen Chor- und urc discj* Vereinigungen danach greifen, um auch andere junge j Musiker zu ermutigen, ähnliches zu wagen.