Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 39 (1934)
- Issue
- Heft 14 (16.2.1934)
- Date
- 1934-02-16
- Page
- – (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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19V B E R L I RUNDSCHAU ut" bo Bo.! Q'b> r 1 h,; *Ichcf!! «*•.!,) eb bei ' injj"! ■י• i UlW.j ' »nt, Ja j i 1 lt dem | u*. i V:I i| Lrd in | ־' « II *e• syf- •«״״־A :•j r»ra»J, I. da! j!;| 11 «bilt• fei 11 war frSßtc Teil• lagen, dafür, beiUt *Inen 191 zu 0, be- ,7 ׳• Der Synagogcnvercin Kotllnisscr Ufer veranstaltete am ן Fibr. einen iJternabeiul. Einleitend behandelte Rabbiner Pr, Jalsobovits das Iheina: ״Unsere Jugend - die Zukunft des jndt’iitiuiis , In einer sehr re^en Diskussion, an der sich auch Rabbiner Dr. SiiiRerniann als Leiter der Bezirks- KcJipioiisschule und Fräulein Lmanuc'l als Lehrerin an dieser (!cteiliglcn. Rani der einmütige Wunsch der Litern /um Ausdn,ck, d׳'b i״ diesem Bezirk von seiten der jüdischen Cie- ״ifimle eine Volksschule errichtet werden möge, Line entfprechfiide Resolution wurde Befallt, die dem Gemeinde- Vorstand /ugclcilet wifd. — Am 10, pebr. versammelten sich die Milglieder des Syimgogeiivcreins zu einem Vorträge von Pr. G<"־>ing (!her ״Bedeutende jüdische Künstler''. Oberjeantor Schreiber mnr,־ilinite den Vortrag mit (je•;,11!;en. In der Freien Jütlisclicn Volkshochschule hielt Dr. Null- Luiin seine erste Vorlesung über ״Das Individmnn im Lehen der Familie“. L.r gab eine l.infulmuig in die Zusanuncnhiüigc zwischen Laniilien- 11111I Erbforschung. Nur an Hand von binlociscbcn Sippschafts-tafelu könne man rezessive und do* min,inte 1.1 hiueikmale erkennen. Diese Erkenntnis ist fiir Llic- «chliflkndc, Pädagogen und Litern uni so mehr von praktivlier Bedeutung, als sie die individuelle Erziehung, Berufs- und Lhcwalil ergänzt. Julius Walter. Palästina-Vortrag. 111 der Toynbee-Llalle, Gipsstr. 12a hielt am KL Lehr. Dr. Fritz Sehe Tb cl einen sehr instruktivon Vortrag über Ercz Israel. Konzert zugunsten des Winterhilfswerks des deutschen Volkes, veranstaltet von der Berliner jüdischen Gemeinde in der Philharmonie mit dem Kultnrhundorchcster unter Leitung von Josef Rosenstock. Man spielte Haydn, Beethoven, Johann Strauß. Ls fehlte die Atmosphäre eines großen Auditoriums, um gleich am Anfang die I laydnsymphonic elastisch und schlank genug gelingen zu lassen. Die Stücke von Strauß hatten die richtige tänzerische Geste und eine liebenswerte wienerische Sentimentalität, die zu kultiviert ist, als daß sie süßlich wirken könnte. Fritzi |okl saug charmant den Frühlingsstinmicinvalzer. Die zwei Romanzen von Beethoven svurden von Willi Frey klanglich vollkommen und mit schöner Schlichtheit gespielt, Hauskonzert. Diejenigen Hauskonzerte nehmen leider überhand, bei denen Musiker mit wenig überzeugendem Kön- «en niitwirkcn. Fs!null zwangsläufig eine Diskreditierung derartiger Veranstaltungen cintrctcn, die gerade den Begabteu schaden wird. Ein Konzert im Hause Bloch gehörte m den Veranstaltungen, an denen die Öffentlichkeit kein Interesse haben kann. Die Stimme von Alice Hanncs-Cassircr ist ganz frisch, aber völlig ungestiitzt. Else Wachsmann hat viel zu wenig Material, als daß sie cs wagen könnte, aufzutreten. Paul Lichtcnstcrn, Begleiter und Solist, ist ein sehr guter Spieler, aber ein mittelmäßiger Musiker. Hans Nathan, Vom Stellen - Mark! 20. Fcbr., 20,30 Uhr, David Schloß. Irene Eisinger spielt augenblicklich im Theater des Westens i!1 der Operette ״Die lockende Flamme“ von Kümu'ke, die in dem Milieu der Romantiker um E. T. A. Hoffmatm und Ludwig Devrient spielt, die Rolle der Dolores. Sic verleiht ihr nicht nur den Reiz ihrer Persönlichkeit, sondern auch ein musikalisch reiches Gewand, von dem man sagen darf, daß man wünschte, cs bald wieder einmal hei einer noch größeren künstlerischen Aufgabe zu sehen. Der Beifall des Nauses galt im Rahmen der im ganzen Vorzug* liehen Aufführung besonders der Leistung von Irene Eisinger. Kleine Nachrichten unserer Heime licnöl!(׳™ wir folgende Gegen- Stühle, Tische, Geschirr, Lampen u«w. Wir Lh die Einrichtung ■'4"dc: 2 Klaviere, .״״״״, ... . . Uifn!ח «re Ge«innnng<gmns*r11l uns durch Spenden zu *mtcrshitzen. erliiKrr Zionistische Vereinigung (Bismarck 7165, Appaiat 44). D>» Wohnheim des Jüd. Frauenbundes (Stiideiüiiinciihriiii) bietet i'mrn Menschen Aufenthalt bei ritueller Verpflegung• Auskunft durrh!1״Leiterin des Ileims, Frau Abrahamsohn, Auguststr. 14/15 Del.: "ridendnmm «171). [1י‘ Israelitische Taubstummcn-Anstalt, Berlin-Wcißenscc, Parkstraße, '“l m'b daß za Ostern einige Plätze frei werden. o N I 3 T I 3 C HES SEMINAR DER Bz v Sonderveranstaltung Dr. Alfred Bonne L.lt.r d•» Wlrlsoh.Ms.rehlv« »Ue «*•" Vordtr." Od.nt *n d.e tlr»l*.r»H«t Jorusolsm, *prl«h» ®b«* faiastina int R&fininn 08p 0riGn!u1irtsch8ft Donnerstag, den 22. Februar, 8H Uhr abds. Im Großen Saal d. Cafö Leon, Lehniner Platz Hstrili 15 *•׳!׳üj Singen: 17. Fcbr., Bezirksgruppe Itaycrlschcr Platz. Irrrg: ״Die m׳ur Acrimilation״, Bcilrksgruppc Gruncwald. 20. Fclir., 20.30 Uhr, llnmlmldtstr. 6 b, nahe Lunapark: Georg?.!״ :סיןDer Weg der jüdischen Jugend". Bezlrksgriippe Süd. 17. Fcbr., 20.30 Uhr, Im Helm, Oranlcnslr. 170, am Oranienplatz ״ ןWir diskutieren llbcr Zlnnlimua" — eine Ausclnandcrsetzung der Inner jüdischer» Richtungen. Veranstaltungen der Jtigcnilgruppcn, Jugomlgruppc Savignyplatz. 19. Lehr., 20.15 Uhr, I leim der 11ZV,, Knntslr. 54: ״Lnndwirtsrlmlt und Irtdu.uio in l’ai.eoina". Zwei Hefe!,ne von palästinensischen Sach* kennern. — Jutiggruppo Zentrum. 20. Fcbr., 20.30 Uhr, bei Gerecht, am König.״ miIk-ii 2: ״Emanzipation und Assimil.ition“. — Jung• t:n1j>j»e I a n n ״ »• i ( z h r li c k e. 10. Fcbr20.30 ״ Uhr, Im ll/.V.. ticim, Ihtickctisir. 0.1, 1, J’rcsselx'iichlr, 2, Kin Kapitel zioutMUrher Ucsriiirhie: Der Terrilorialismui, ־— Junggitippe Süd. 20. Lehr., 20,30 Uhr, im Jl/.V.-lIeim, Oranienstr. 170. 1. Die neuesten Ercignisse; 2, Harhrrliiir.ih statt BemUlinisrhichtung. Chor der Berliner Zionistischen Vereinigung. Erste Probe am 19. Fcbr., 20 Uhr, im Heim, Knntstr. 5t, unter Leitung von Dr. Hans Nathan, Alle angemcldclen Mitglieder müssen erscheinen. Neue Anmeldungen werden am Abend entgegengenommen. Hebräischer Chor, Leitung: lien Uri. Nächstes abends 8 Uhr, Knntstr. 54, B.Z.V.-Ileim. Frauenarbeitsgemeinschatt tür Palästina. Gruppe L! c h t e r f e 1 d et Am 20. Kehr., 4.30 Uhr, bei Frau Goldsehmid!, Drnkcstr. 40, Fmtsctztm^ der Aussprache. — Gruppe Weste nd: 20. Fe!.!., 4.30 Uhr, hei Lrau Gohhfrin, Lindenallee 28, Arlx-ilsgcmciri'rliaft: Kntwirklung des Zionismus. —. Gruppe West: 19, Kehr., 4.30 Uhr, hei i'ratl Sternlv-rg, Knntstr. 160 a, Fortsetzung der Aussprache. — Gruppe Bayerischer Platz: 20. Fcbr., 4.30 Uhr, bei Frau Schinalinsky, Am Park 20, Arbeitsgemeinschaft: Entwicklung des Zionismus, — Gruppe Neukölln: 22. l’Vbr., abends 8.30 Uhr, bei brau Polnjcsver, Köpenicker Str. 123, Thema: Palästina und Chaluz. Hcbrlllsche Kurie der BZV. In nächster Zeit werden folgende Kurse eingerichtet: Am Olivaer Platz, am Bayerischen Platz, in Neukölln und am Alexnuderplatz. Der llnterricfit. ist zweimal wöchentlich, je 1'/^ Stunden. UntcmchUgebiihr 3 bi* 4 RM. in Kursen mit kleiner Tcilncluncrzahl, 2 RM. in Kursen mit 20—25 Teilnehmern. Aufnahmemöglichkeit für Ilcbraischlcrnende, die bereits Vorkenntnisse besitzen, besteht in folgenden Kursen: Kurse, dje ab Mai 1033 bestehen: Brunacnstrnßc, Steglitz, Mcinckestraße, Kantstraße; ab Juni: Schönhauser Alice, Ilohcntollcmdamm, Kant- Straße; ab Juli: Charlottenburg. Wedding, Hansa-Platz, Danziger Straße, Riidesheimcr Platz; ab Augujt: Neukölln, Brunnenstraße, Münchener Straße, Knntstraßc; ab September: Wtlmersdorf, Charloltcnburg; ab Oktober: Steglitz, Hansa-Platz, Wilmersdorf, Chnrlotlcnlmrg, Neukölln, Zentrum, Tempelhol: ab November: Clmtlottcnburg, Norden, Alcxandcrplatz, Bayerischer Platz, Brunnenstraße, Kottbusser Ufer; ab Dezembers Alcxandcrplatz, Kantstraße. — Anmeldungen bitte an die Kulturabteilung der BZV., Mcinckcstr. 10, IV, Stock. Anmcldungsgcbühr 0,20 RM. Inkündigungen Aus den Vereinen Vndtiigung für die Intcrcuen der Alten Synagoge. 17. Februar, abd». 9 Uhr, Rosenstr. 2-4. VortTag von Studienrat Prof. Josua Fricdlär.dcr: «Aus *inen» alten Tagebuch“. Zyklus: ״Hebräische Gesänge, die wir i״ der Synagoge nicht: hören“. Vortragender: Kantor Josef Grabowski. Gäste willkommen. Verein Synagoge LUtzowitraßc. Generalversammlung am 21. Februar Im Tut!,aal der Synagoge Lätzowstraße, 7.30 Uhr. Tagesordnung u, a. '״mag von RablVner Dr. Salomonski: ״Jüdisches lieben im heu* t'gen Berlin“. Synigogcn-Vcrcin Osten, Rigaer Sir. 3. Täglich morgens und abend« (’■ntte.ilirnst. Abendgebet täglich wochentags 8 Uhr. Alle 14 T agc Sakhat Pietligl, durch Rabl). Dr. Ro-enwnsscr. Jeden Dienstag dnn Alvndgnttewlienst Vorlrag: Erklärung des Buches Daniel. — Zwrighibüotltek Osten, Sonntag von 11 bis 12 Uhr vorm, und f'icnäag von 7 bis 8 Uhr tmthm. Biichorausgabc. Sditnchergcr Synagogcn-Vcrclrt, Münihcncr Str. 37. Täglich nach dwt AhendgottcMlienst — auch Freitag und Sonnabend — Lehrvorluge aus dem Ge.amtgobiet jiidi'a hen Wissens. Die Dozenten: Robb, *• Lesen, Dr. S. Ksimky, Rabb. l)r. Rosavwasser. Mitteilungen de» Risch. Die sich uns zur Verfügung stellenden Amte mürben vor Behindlung um Vorzeigung der Mitgliedskarte. Der Vor* «wd erbittet Adressenangabe von allen isr. Schwerhörigen. Im hteresse eines jeden Schwerhörigen liegt die Teilnahme am Ablese- ״«erricht, jeden Mittwoch, 19 Uhr, Große Hamburger Str. 27 iKnabensr hule). BcratungsöiTle auch für Hörgeräte, Bcscliaffung und Reparatur, elx-ndort. Nächste Motiatsvcrsatntnlung: 3. März, 19 Uhr, Hotel König y. Portugal, Uurgstr. 16. Mitteilungen der Arbelt«gcmcln«ehalt der Jüdischen Arbelt«naclnaet«e. f Kaiifin. AlM., Hausjxrsoniil und | re-ie- Bnulc, Beil in SW 10, Litt, dcnsir. 48-50, Tel.: A 7 D״ul1״ff 307■ 300. Abt. für gcwrrhl. Per. somit. Berufslx-ralung, l^-hr-tetlenverinitthing, (teilin U 2, Rosenslr. 2-4, Teleplion: Norden Dl 6711.) Offene Stellen: Gc .licht wenh-n fiir Berlin: Perfekte Zu a Inn hin in für kun-t^eidene hi,״ Mil telgriif e mit besten Zeug- |>crin fiir S! hrcilmnippcu, Puderihine, erde mul zweite Handnalifrineiistepp( r iime ח liir Heimarbeit, perl. I )anieiimüuletrii.irlii'itei innen, per fekte 'h, 11 ill .ilirektnu' für KnnfrUifmsklei. Diiriienwäs, 1״-, Putrdirt ktriee nissen, Schiihdepperin, Stcji fjuadenstrpperiii tür Sprrinhim neu für Iferreiiknnfeklinn, II•) 1 )amenmii ntrldcpprrinncu und I)anienroi ktiälieriitnen liir 111 tri, tler (Miltelgenrr) mit langj. Zeugnissen, S• hürri 1)7um Imciderin, di« nueh nm.Irrn kann, geiihle Atb,-iterin liir liiteilnk- und Knopf loch. "!ויון tiitie, Kettlrrin tür kund!cid. Wäolie,!״■rfekte Nahet innen fiir konfektionicrlc Weißwaren fiir Heimarbeit und Betrieb, Näherinnen für elegante Dtunenwiisi lie mit ZiMcIue■ideti, Strolilmlnaheiinnen (en gros), griibte l’ulloverstrii kerinnen, Wiikrin für Rund- und Kellen. Stuhl, gut im-.gebildete l'ri eu e, (Fiir Betliner Stellen kommen nur Berlii ז Bcwerlrer in I'rage.) Geatiht weuten für auswärt tu Perfekte Zuschneiderin für Herrenwiiselic mit Niihkennlt1is-.cn, Kor. rettdirektrire und Korse! •Zuschneiderin, ILuidwebt'rin, Putzmicher* mekstcrin für Kleinstadt. Wir freniitigen itringeml Arbeit für gut empfohlene 11aussrhneirtcrinm-n, , Wäsi'hcatishe ■scrinnen, Fachkraft« «Iler Art, insbesondere aus dem Bekleidungsgewerbe. Wir suche« handwerkliche Lehrstellen fiir Knalx-n und Mädchen zu sofort, und Ostern. Für besonders gute I^hrstellen können kleine Beihilfen ge. zahlt werden. Außerdem sin hon wir Paten, die bereit sind, die Jugendlichen durch Zuzählung von I.ehrbeih iifen bei der Durchfüh. rurig der Lehrzeit zu unterstützen. Diejenigen Srhülor(innen), die Ostern die St Imlc verlassen, bitten wir. *ä h schon in der nächsten Zeit bei elcr Berufsberatung der lud. Gemeinde zu mehlen, Spiechstunden finden statt: Montag bis Freitag, außer Mittwoch, 0,30 bis 12.30 Uhr, Rosenstr. 2/4, und Domit-tstag Nachmittag 4 bi* 7 Uhr. BIribtreustr. 2, Sonderspret hsturide liir die zu Ostern ab• gehenden Sehiiler: Montag bis Mittwoch 3 bis 4 Uhr. Kosen- Straße 2-4. Gesucht werden: Zucker-Chemiker für Betrieb, Chemiker für Herstellung von Trockenbatterien (Kleinlamprn), Fachmann liir die Fabrikation von Akkunmlatorenplatten. Werkmeister für elektr. Kleinmotoren, für Schokoladenfabrik. Spinnmeisler für Wollgarne. Gmvetir fiir geprägte Etiket len mit längerer Praxis, Fachmann für Oelniiihlen (la-inöl, Firnis usw.). Mehluiigei) an Verband jiidisrher Ingenieur und Chemiker in der Arbeitsgemeinschaft der jüilixrhen Arl>eitsnachwcise, Berlin SW 19, I.indrnstr. 48-50, Tel. Dörthof! 307-308. Gesucht wird: Hebraist für Antiquariat mit vollständiger Beherrsehung der hebräischen und deuts! hen Sprache in Wort und Schrift. Kunstgewerblerin, Spezialistin für Slolfmuster, Vorführdame, Gr. 42. Hauspersonal aller Art; Ilausgehillinnrn. Stützen. Kinder. ■ Gärtnerinnen. Wir *aehen: für einen Spezialisten, Musikalien. Fachmann, MusikkatalnghcarlK-iter, Filialleiter, Mitarbeiter v. Fach- Zeitschriften, geeignete Tätigkeit. — In der Abteilung für Apotheker haben wir zurzeit türhtige Fachkräfte vorgemerkt. Aluminium-Fachmann gciuchtt Es wird ein tiirhtiger Werkmeister gesucht, der mit allen Spatien der Aluminium-Fnbrikation vollständig vertraut ist. Schriftliche und mündliche Offerten sind zu richte« Mt den Jüdischen Arbeitsnachweis, Berlin SW, Lindcnstr. 48-50. Der Kulturbund Deutscher Juden teilt mit- In da* Ensemble de* Kulturbundes Ist neu eingetreton Hermann Heuser (der sich letzthin schon im ״Paracelsus“ vorstelltc). Herr Heuser war Mitglied de« Schiller-Theaters in Berlin, hat aber auch nrhon in Wien und in anderen großen deutschen Städten mit Erfolg gewirkt. Ferner wird neu miftreten Fräulein Mira Rosnvsky, die längere Zeit im Ensemble der Hamburger JCammorspiele tätig war. Zur Aufführung gelangt Henrik Ibsens Schauspiel ״Die Wildente“. Außer Herrn Heuser und Fräulein Rosovsky werden die schon bekannten Kräfte des Berliner Ensembles beschäl!igt sein: in erster Linie Frau Kann und Herr Wisten, ferner die Herren Brandt, Lion, Wolfgang und Fräulein Gerda Klfin-Wcismnnn. Die Erstaufführung der ״Wildente“ findet Anfang März statt; im April folgt 1״ foffm.mna Erzählungen“ von Offenbar!!. Der Kulturbund Poulselier Juden hat, wie mitgeteilt wird, zu seinen letzten Theatervorstellungen 750 jüdische Erwerbslose und Schwer, kriegslx'sehiidigtc eingeladen. Er wird auch in Zukunft zu seinen Veranstaltungen im Rahmen dos Möglichen Ftwerhslosc und Schwerkrieg«iH-selindiglc In raiiziehet!. Die Auswahl der betreffenden Personen erfolgt, durch die Abteilung Winterhilfe des Wohlfahrt«• nmtes der Jüdischen Gemeinde und durrh die Sehwerkricgshcschädiglonstello de« Reirlisluindes jüdischer Frontsoldaten, Zuschriften an den Kulturbund sind daher zwecklos. HcbräRchc Lehranstalt der Jüdischen Gemeinde. Unterrichtszeit in der muten Anbitxgcrktasse: Dienstag und Donnerstag von 5—8.30 Uhr, Klopstockstr. 50. — la-wajat Malka, 17. Februar, 20,IS Uhr, in der Schule, Klopstoekstralie, Schulanstalten der Israel. Synagogen gemeinde Ad•«* Jlirnel. Am 10. April 1034 wird ein Haiulehseluilkttrsus mit einjährigen! I.ehrplan eröffnet. Der Unterricht umfaßt: Handclskundc, cinsrhl. Handels-Koncspomlenz, Französisch, Englisch, Buchführung, Geld-, Bank- und Börsenwe ■en, Volkswirtschaft, ktnihit. Rechtsu!!d Ptessekundc, kauf 11. Rechnen, Stenographie, Maschinenschreiben, Turnen, für Mädchen Ifauovirlsrhali. Ferner Unterricht in jüdischen Fächern. Der Unterricht, erfolgt Montag bis Freiing von 8 bis 13 Uhr im Gc. bäudo Artillerie;tr. 31. — Ferner «I! Mitte April liir Berufstätige zur Vervollkommnung ihrer Berufsausbildung Abendkurse in den Handelsfäehcm l!ci wöchentlich SstUndlgs'tn Unterricht, Fächer: Buchführung mit Bihmzkutnle, deutsche, englische und Iranzösisehc Ilan• drlskorrc.pmideiiz, kaufin. Reelmen, Geld-. Bank- und üörsenwesen, Stenographie, Maschinoiischreilü'n, M »sterkonfor usw, Unterricht Montag bis Donneislag «I! 20 Ulir, Aililleiiestr. 31, Anmeldung bi* 15. Marz. Näheres durch Sekretärim, Siegmundslmf 11, Tel. Ticrg. C 0 6013. Grundfragen der Nationalökonomie In der Jtld. Volkshochschule. Eine nationalökouomisein- Vorlc.sunf» über Enlwicklting der Volkswirtsehaft, Gesellschaft und Kultur als Grundlagen der Wirtschaft»• lehre, Egoismus und Altruismus im Wirtschaftsleben, die Stellung der großer! Weltanschauungen zur Wirtschaft und jüdische Wirtschaftsmoral beginnt in der Freien Jüdischen Volkshochschule, Fa• »nnenstr. 70/80,;111! 19. Februar, abend* von 8.30—9 Uhr, Dozent ist Herbert Frankensteln. Freitagabend-Gottesdienst in der Vertonung von T. Dymont, 18. Febr., unter Mitwirkung; von Oberkantor Ahllicck und Chordirigenten Kurt Burchnrd, in der Synagoge Rykcslraße. Synagogen-Nachrichieii Jüdische Gemeinde. Freitag, den 16. Februar, abends: Synagogen mit altem Ritus und Altervcrwirgung-anstaltcn, sowie Neue Synagoge, Syn. Lindenstraße und Friedcustempcl; 5.30 Uhr; Syn. Liitzow- Straße: 6 Uhr; Syn. Fasanenstraße: 6.30 Uhr; Sy!1. Levctzowstraßc und Schmargendorf: 7 Uhr; Svn. Prinzregentenstraßc: 7.15 Uhr. Synagoge Rykcslraße: Neue musikalische Liturgie von J. Dymont. Predigten: Synagoge Rykcslraße: Dr. Swarsenskv; Svn, I.indenstraße: Dr. Blutnenfhal; Syn. Ptinzregrutenstraße: Dr. Wiener. In den übrigen Orgelsynagogen: Ansptaelic des Rabbiners. Syn. Liitzowstraße: Jugendfcier im Anschluß an den Hauptgotte*- dienst. — Sonnabend, den 17. Februar, morgens: Svnagogen mit nltem Ritu* und Altcrversorgungsanstalten: 9 Uhr; Frühgotte.sdienstj Syn. Rykcslraße und Kottbusser Ufer — Almwas Reim: 7 Uhr, Svtiagogen mit neuem Ritus: Hauptgottesdienil: 10 Uhr; 1• nihgotu׳*- dienst: Syn. Limlenstraße, Levelzowstraße und Pritizrogcntenslraßel 7.30 Uhr. Jugendgnttc'dirnxl: 4 Ultr: Seit. Kottbusser ITer —- Ahawas Reim: Dr. Jaknlxtvils; Syn. Münchener Straßc: Dr. A. Levy. 4.30 Uhr־ Syn. Prinzregrntenslrnße: Gottesdienst der Jugend. Lehrvorlriige zwisrhen Minelia und Maariw in den Synagogen mit altem Ritus, ferner: Syn. I.indenstraße: Dr. Plotko; Syn. Liitzowstraße: Dr. Seligsobn; Syn. Fasanenstraße: Ur. Wiener: Syn. 1*ricderistempel: Dr. Hirsrhberg. Sabhal-An-gang: 0.03 Uhr. Gottesdienst an den Wochentagen: in allen Svnagngen: 5.30 Uhr; morgens: Synagogen mit altem Ritus (außer Syn. Pestalozzistraße, Miinrhener Straße und Kottbusser Ufer): 7 Uhr; Syn. I’csfalozzhtraß# und Münchener Straße: 7,15 Uhr; Svn. Kottbusser Ufer: 7.30 Uhr! Synagogen mit neuem Ritus: 7.30 Uhr, Synagoge Passaucr Str. 2. Freitag Alx־nd 5.15 Uhr, Midrasch, Vortrag, Sonnaliend früh 0 Uhr, Minelia, 5.15 Uhr Ixbrvortrag, Maariw. 6.03 Uhr, Wochentag früh 7.15 Uhr, Alicnd 5.15 Uhr. Jüdische Rellglonsgcmclndc Charlottcnburg, S, hiil-tr. 7. Freitag abend 5.30 Uhr Sehriflerklariing I)r. Salomon, Sonnaliend vormittags »,30. Israelitische Vereinigung Lichtenberg. Synagoge Frankfurter Allee 85. Beginn des Gottesdienste« wie in den Synagogen nach altem Ritus. Freiing abends nach dem Gottesdienst, Vorlrag-irihe von Rabbiner Dr. Arthur Roscnthal, fitwr ausgewäbltc Stoffe der jüd. Grsehirlite. Sonnaliend vormittags Ansprache von Rabbiner Dr. Arthur Ro'entbal. Synagoge ״Bett! Zion", N 31, Brunneustr. 33. 16. LViir., Freitag alx-ml 5.30 Uhr, 17. Fetir., Sonnaliend morgen 8.45 Uhr, Mlneha 5,00 Uhr. Maariw 6.03 Uhr, zwischen Mim Im und Maariw I-c-hr• vertrag Rabb. Dr. Bcrkowitz, Wochentag* morgen* 7.00 Uhr, Wo* chentags abends 5.15 Uhr. Prof. Dr. mcd. Jacques Joseph, einer der bedeutendsicti kosmetischen Chirurgen Deutschlands, ist in Berlin gesiorben. Er war einer der ersten, der plastische (icsichts- Operationen vornahm. Im Kriege hat Professor Joseph in verzweifelten Fällen schwer Gesieltts-Vcrstumincltc durch seine chirurgische Kunst derartig wicderhcrgestcllt, daß kaum etwas von den Verzerrungen des Gesichts zu merken war. Familien-Nachrichten Adolf Juliusburger und Frau Tinka, geh. Freilich, Berlin W, Augsburger Str. 43, feiern am 27. Februar die Goldene Hochzeit. Herr Israel Scherz und Frau Bella, geh. Langweil, N 24, Augustgtraße 4, feiern tun 25. Februar da« Fest, der silbernen Hochzeit. Sämtliche fiir die Redaktion bestimmten Sendungen und Beiträge sind nicht an einzelne Personen, sondern an die Redaktion der ״Jüdischen Rundschau" zu adressieren, da sonst Verzögerungen unvermeidlich sind. DR. DAVID SCHLOSSBERG aprioht am Dienstag, den 20. Februar, abends 8,30 Uhr, im Gartensaal der Loge, über DIE NEUE ASSIMILATION BERLINER ZIONISTISCHE VEREINIGUNG Bszlrkagruppe Bayerischer Platz