Mannheim
Compact Memory

Jüdische Rundschau · 1934-01-30 · Heft 9 (30.1.1934) · page 11

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Rundschau
Volume
39 (1934)
Issue
Heft 9 (30.1.1934)
Date
1934-01-30
Page
– (sequence 11)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
87% known words query
IRI
…/2651273-2653452-2653460--24750-2681847
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

ft. 9, 30.I1934 jddischb Rundschau Seite 11 ך"* י־^ ץ*־"־-»^ ץי"׳ י""') ך ־ ן 11 - ■J וו ►! &J t1 ר) •־< ן־ימ• |»*י1 0 Ö׳) <ז> 3 מ 1 '?׳ יג 13 1יי יש Plc Un.1־t1t1!in(*i(,׳e MIsracliI-Lnndcsor^anhntlon Deutschwj5 hatte?u einer Kundgebung ״Der Mut 7ur Uiiikciir“ einfjlailfii, die am 17. Jan. un iibrrfiillten grollen Saal des Wker-Vm-iusliauses zu Berlin stattfand. Als Referenten :lf, Abends waren Rabb. Dr. Hoffmann (Frankfurt a. M.), Mitglied des Vorstandes der Rcichsvcrtrctung der Deutschen luden, und Prof• Hermann Pick (Berlin), Mitglied der Re- Ljsentaiitcnvcrsammhmg der Berliner jüdischen Gemeinde, ewonneti worden. Nachdem der Chor des Rrith Wanoar ifli« hebräische Lieder gesungen hatte, erklärte Isl Fisner m Leit״ der Versammlung, in seiner Eröffnungsrede, daß m Misraiiii von einer jüdischen Gnimleiiistellung aus juden Fragen Stellung nimmt, die die Zeit der Judenhe’it und jem Judentum stellt. Darauf nahm Rabb. Dr. Hoffmann das fort?11 seinem ausführlichen Referat, indem er festlegte di(! die Seinsgrmidlage des jüdischen Volkes die Gebundenhit an Gott ist. Mit der Lockerung dieser Gebundenheit rt״it unsere Existenz ins Wanken. Die geschichtliche Aufgabe Jjfs jüdischen Volkes ist die Durchführung eines Volkstums (,eener Prägung, das seiner ihm eigenen Lebensform bedarf. S!e wird gestaltet und entscheidend geformt durch das jü- /!־che (leset?. Der Redner wandte sich der Bedeutung Palästinas?11 und erklärte, daß auch in Ercz Israel eine entscliicdcne Umkehr cinsetzen müsse. Das entscheidende Protlctn Ercz Israels ist das religiöse Problem. Dem Ausspruch Schmarja Lewins: ״Jedes Volk hat soviel Himmel über dem Haupte, als es Roden unter den Füßen hat“, stellt er als Erntmmf׳ die These gegenüber: ״Das jüdische Volk hat soviel Boden unter den Füllen, als es Himmel über dem Haupte hat.“ Die Ausführungen des Redners wurden begeistert aufffflommen. Prol. Pick sprach dann über die Aufgaben der in [kutsch In ml lebenden Juden, die sich ergeben, wenn man die Notwendigkeit der Umkehr erkannt hat. Er beschäftigte (ich insbesondere mit den Oemcindefragcn und den Fragen der jüdischen Schule. Dem eindringlichen Appell des Redjers ist es 71t verdanken, daß ein Teil der Anwesenden sch entschloß, durch ihren Beitritt zur Organisation des Misraeliä seinem Willen Ausdruck zu verleihen, niitzuarbciten in dem Werk des thoratreuen Zionismus. MIsracliLOrtsgruppc. Am 21. Jan., nachmittags, fand die Ciditralversauimluiig der Misrachi-Ortsgruppc statt. Am Abend kielt Isi Ebner bei dichtgefülltcm Saale ein Referat: ״Ucber die Notwendigkeit der gesctzcstreucn Alijah“. Seine Ausfuhningoii fanden besonders starken Beifall. Er gab einen happen, sehr genauen Ueberhlick über die Entstehung der jeseucstrciicn zionistischen Bewegung. E. F. litt Kampf für positives Judentum. Unter dieser Devise vtranst,titele am 22. Jan. der Synagogcnvcrein Rykcstraßc einen Vortragsabend. Dr. Emil Cohn gab als erster Redner des Abends dem Publikum eine packende Darstellung des historischen Geschehnis. Prof. Pick fand mit seinen Ausfiihnssprn über den dreifachen Kern des Judentums: Volk, Land ta Religion, lebhaften Beifall. Dir. Kareskl sprach über Gmicimli'frageti. Alsdann folgte Rabb. Dr. Freier, der mit temem Referat den Vortragsabend schloß. Elias Haß. ״Ellern helfen Kindern.“ Seit einigen Monaten haben sich Im ״Eltcrnliilfswcrk für die jüdische Jugend“ eine Reihe von Männern und Frauen zusammengeschlossen, die versuchten, armen jüdischen Kindern wirksame Hilfe zu leisten. Das Ziel des Elternhilfswerks ist, wie es in seinem Propmm heißt, ״in Zusammenarbeit mit den bestehenden Institutionen die Eltern in allen Erzichuiigsfragen zu beraten. Miul-, Vorschub und Beriifsfragcn in gemeinsamer Arbeit 1u lösen“. Die praktische Arbeit umfaßt insbesondere Ausmtcrlcilmig über jüdische Schulen und andere Bildungs- »»plichkeiten für jüdische Kinder; Unterbringung von Kinton, die am Wohnort der Elfern nicht die Schule besuchen können, in Familien und Heimen; Beschaffung von Beihilfen Iw begabte unbemittelte Kinder. Eine Versammlung, die t!׳e Vereinigung ins I.ogenhaiis einberufen hatte, war außernrdentlich stark besucht. Als erster Redner nahm Dr. '״arsensky zur Frage der jüdischen Schule und der (11«clien Erziehung Stellung. Er betont, daß ein ״ver- «u uichtes Judentum“ in der jüdischen Schule gepflegt »,erden könne. Die Kinder, die öffentliche Schulen' bcwehen, bedürften einer starken Kompensation, die einesteils » Religionsunterricht bestünde und andererseits fn den jüdischen Blinden. Frau Kaphan vertrat die Meinung, daß wkf jüdischer Erziehung die Vermittlung jüdischen Le- ״*ns zu verstehen ist. Sie stellt die Forderung auf: möglichst '1e‘e Kinder in jüdische Schulen. Die Aufgaben einer jüdiichen Schule sind zwiefach: sie muß denen, die hier bleiben, “w denen, die nach Palästina gehen, gerecht werden. — Zu Jfn speziellen Aufgaben des Hilfswerks übergehend, nannte Kaphan a]s wichtige Aufgaben: Unterstützung der Arbeit "r Oemcinde, Sehnigeldbeihilfen für begabte Kinder der ynerstufe und in der Mittelschule, Beobachtung und För* ״״״'ff spezieller Begabungen, Fahrkarten für die oft weiten •chulwcge, Verschickungen zur Erholung und Hilfe in klctymi Fällen. Als letzter Redner wies in einer kurzen «spräche Rabb. Dr. Prinz darauf hin, daß die Erziehung? den wichtigsten Fragen gehöre, die heute die jüdische ueiüeinsciinft angingen, und daß die Richtlinien der Reichs- *rrtretung eine ausgezeichnete Grundlage für die Erziehung "r Zukunft darstellten. tiSeelenscliichtung und Berufsschichtung der Juden“ lautete ™ Thema eines Vortrages, den Dr. H. Kulm in der Arbeite-!'"Minschaft jüdischer Wissenschaftler hielt. Der Referent ',!״ne aus, daß es eine Gefahr sei, wenn die deutschen Juden, Jl־ trüber den Geistesarbeiter überschätzt hätten, heute in »andere Extrem verfielen und ihn unterschätzten. Auch » künftige deutsche Judentum habe Probleme zu lösen, für jle « jüdische Geistesarbeiter benötige. Schon die Fm ge r!L "erufsumschichtung sei ohne ernste wissenschaftliche 0fschung nicht zu lösen. w־ .. Vortragsabend Dr. Fritz Eisenberg. Die einleitende Er- . "״ng zu den selbstgedichteten Lauteniiedcm des Vor- ״*»,־«•eil sollte diesen auf ein Spezialgebiet hinwciscn. Ein fs Einfühlungsvermögen in alle möglichen deutschen 1fSte ist seiten. Vielleicht gelingt es Eisenberg ebenso- .״"eil, sich in das jiddische Idiom hineinzufinden, auch hier L fs, viele ungehobene Schätze. Da der Vortragende über!״,.!'.״ieht unbeachtliche Technik bereits verfügt und über hgenz und Humor, steht ihm hier ein Weg offen, den er 0“'5״eite״ sollte. Dr. Oskar Outtmann. 1dJau*konzcf‘ Hans Baer. Es ist ein erfreulicher Fort־ Ä wenn ein ganzer Teil eines Programms mS öberschrieben ist. Bel der hier gebotenen KlaUer■ von Stutschewsky (Tänze), Edward Moritz (Tanze und 88 Lied) und dein vortrefflich interpretierenden Konzertgeber selbst ist der Begriff ״jüdisch“ nur gcsiniuimjsgcmiifl und richtungweisend au (zu fassen; denn alle diese Kompositionen schwanken zwischen arabischer und slawischer Musik unter Benutzung der leittonlos ett Kirchentonarten. Hört man vorher Moussorgsky, nachher Strawinsky, so klingt manches bei diesen typischen Slawen doch recht — jüdisch, bei Strawitisky sogar oft offenbacbisch. Hans Baer spielte das etwas lange Programm ausgezeichnet, die mitwirkendc Sopranistin Lotte Gut mann hatte wegen sehr merkbarer Indisposition um Nachsicht bitten lassen. Dr. Oskar Outtmann. Konzert der Altcrshllfc. Hermann Schey (Baß), Stefan rrenkel (Violine), Hansi Freudberg (Klavier) hatten sich in den Dienst der guten Sache gestellt. Den größten Erfolg hatte Schey mit den Beethoven- und Schubcrtlicdcrn. rrenkel hatte sein Programm etwas bunt ziisommcugcstcllt; er spielte u. a. die Tcufelstrillersonatc von Tnrtinl, technisch nicht ganz vollkommen, und kleine Bravourstücke von Smetana und Lcopatnikoff. Ein besonderes Lob verdient Hansi Freud- Berg, die nicht nur unermüdlich die beiden Solisten fein und zurückhaltend begleitete, sondern mit zwei kleinen Stücken von Schubert sich wolilverdlcntcn Beifall sichern konnte. Günther Hantke. Die neue Turnhalle des Bar Kochba. Am Sonntag beging der Bar Kochba unter ungewöhnlicher Teilnahme seiner Anhänger und Freunde die Einweihung seiner neuen Turnhalle am Kurfürstctulamm (in der früheren Mary-Wigmann-Schulc), Mit diesem Ereignis verband sich zugleich das Jubiläum des 35jährigen Bestehens des Vereins. Mit Stolz konnte Dr. Friedenthal in seiner Begrüßungsansprache hervorheben, daß der Verein in diesen 35 Jahren eine gerade weltanschauliche Linie «Inhalten konnte. Das bekannte wort von der ״Renaissance des Judentunis‘‘ variierte Dr. Friedcnthat zur ״physischen Renaissance des Judentums“. Was an Schaunummern sich auf der Bühne abspiclte, das vermittelte In der Tat ein solches Gefühl von einer physischen Wiedergeburt. Unwillkürlich, wenn man die muskulösen und durchtrainierten Jünglinge und die gewandten, graziösen Mädchen turnen und tanzen sah, tauchte aus dem Untcrbcwußtscin die Vorstellung des Kryptojuden, des Juden, der es nicht sein wollte, auf, Seine seelische Verkümmerung und Oeduckthcit wirkte sirli gleichzeitig auch auf seine körperliche Haltung aus. Die Gestalten auf der Bühne scheinen slcn völlig von dieser Vergangenheit abgelöst zu haben, aus Ihrer Haitung und aus ihren Mienen sprechen f radlielt, Entschlossenheit, Selbstbewußtst״! und sachliche Hingabe. Die einzelnen Darbietungen sollten keine Fcstvorstcllung geben, sondern ein Bild aus dem alltäglichen Trainingslcbcn vermitteln. Zuerst turnten die Kleinsten: einfache Bcwcguugstibungeii, die gut klappten. Beim Bodenturnen der Schüler gab cs recht gute Luftsprünge und die Rolle zu zweien zu sehen, Ausgezeichnet war ein Bild ״Aus dem Trainingslcbcn der Leichtathleten“, bei dem (bei hebräischen Kommandos) Startversuche und recht ansehnliche Sprimglcistungcn gezeigt wurden. Beim Medizinball der Alten Herren klappte es nicht immer ganz: aber dadurch wurde das Vergnügen der Zuschauer ja nur ernöht. Sehr eindrueksvoll waren die rhythmischen Bcwcgungsfolgcn der Fraueiiturnabteihuig, die schon eher einem Tanz als einfachen rhythmischen Uelnmgcn glichen. Aus der Fülle des Programms sind noch hcrvorziihebcn: der Skisport der Wintcrsportabtcllung, die mit ihren Brettern exerzierte, und das Barrenturnen der Männerturnabteilung, bei dem es einzelne ganz hervor* ragende Leistungen zu sehen gab. Die Veranstaltung wurde von einem Prolog eröffnet und von einem Sprcchchor bcschlossen. Das Interesse der Oeffentlichkcit an dem Ereignis 2elgte sich auch darin, daß die Vertreter nicht nur sämtlicher zionistischer Organisationen, sondern auch der Rolchsvertre* tung, der Jüdischen Oemcinde und sonstiger wichtiger Organlsationen der Feier beiwohnten. Vom Stellen-Markt Mitteilung der Arbeitsgemeinschaft der Jüdischen Arbeitsnachweise. Gesucht werden für Berlin (nur für Berliner Bewerber)« Perfekte Aimehmerin fiir Kleider (guter Mittclgenrc) aus der Konfcktion, erstklassige Bluscnzuschncidcrin mit Nahkenntnissen, Damenkmfektionsnäh. für Betrieb, perfekte Zuschneiderin für Damenmäntel mit Leitung einer Arbeitsstube, geübte George!tcmäntclstcppciin, erste und zweite Handnäherin für Herrenkonfektion, perfekte Kcttlcrin für kunstseidene Damenwäsche (Betrieb), geübte Handschuh- und Pulloverstrickcritincn, selbständige Krawattennäherin (Kehrbinder), perfekte Lampenschirmarbcitcrin (Ccllon), Facharbeiterin fiir Interlok* und Knopflochmnsehinc in Strickwarenbetrieb, gutausgcbildete Friscusen. Vorführdamen Gr. 42, geübtes Wirtschnjtspersonal, Kinderpflege personal für Familien, Krankenpflcgcpcrsonnl, Handachuhnäher und Zuschneider für Motorradhandschuhc, Fleischer (Ladcngeselle), der auch dekorieren und Lackschritt schreiben kann und ein Fleischer, der tugleieh Chauffeur sein muß, herrschaftlicher Diener. — Für auswärts: Unverheirateter Mützenmacher (für blaue Mützen), perf. Mustcrniiherin fiir bessere Kleider, erstklassige Obcrhcmdenzu- Schneiderin mit Nühkenntnisscn, Korscttdircktricc, Direktrice f. Pullover, Badeanzüge und Kimlcrsnchon (Mustern, Entwerfen), Korsettniihctin und Zuschneiderin für Mitteldeutschland, Gärtnerin für Obst- und Blumenzüchter, tüchtige Friseuse, Handweberin. — Wir billen, sich wegen der genauen Bedingungen mit uns 1'n Verbindung setzen zu wollen. Wir suchen Lehrstellen jeder Art für sofort und Ostern. Diejenigen Schüler, die Ostern die Schule verlassen, bitten wir, sich bereits in der nächsten Zeit bei der Berufsberatung der Jüdischen Gemeinde melden zu wollen. Sprechstunden finden statt: Montag bla Freitag, außer Mittwoch, 9,30—12.30 Uhr, Roscnstr. 2-4. Donnerstag, nachm. 4—7 Uhr, HIcibtrcustr. 2. Sondersprechstunde für die zu Ostern nbgehenden Schüler: Montag bis Mittwoch, 3.30—5 Uhr, Roscnstr. 2-4. Arbeitsgemeinschaft der Jüdischen Arbeitanachweiie, Berlin C 2, Roscnstr. 2-4, Tel.: Norden Dl 8711. Jüdische« Museum (Sammlungen der Jüdischen Gemeinde), Oranlenburger Str, 31, I. Kultgcräte, Münzen, Medaillen, Palästinensische Ausgrabungen, Gemälde, Plnstiken, Graphische Sammlung. Geöffnet täglich 10—1 Uhr (außer Sonnabend), Eintritt frei. (Führungen nur nach vorheriger Anmeldung.) Sprechstunden der Leitung nur Dienstag, Donnerstag, Freitag, 10—1 Uhr, für Kiimtlert Dienstag ,und Freitag, 10—*1 Uhr. ladet zu einem Vortrag am Mittwoch, den 31, Januar, abends 85/3 Uhr, in das Logenhaus, KleistatraBe 10, ein Herr KURT BLUMENFELD spricht kurz vor seiner Abreise nach Palästina über das Thema Jüdisch® Gegenwart und Zukunft Dia Aufgabe der Frau bei der Gestaltung jüdischen Lebens Gäste willkommen Unkostenbeitrag RM 0,40 Zionistische Veranslellimgen Bcrbkigrupp« Zentrum dsr BZV. 3. Februar, nachmittags 8.30 Uhr, Kinderfest in den Mtmkcrsälcn, Kaiscr-Wilhclm-Str. 31. — Am gleidien Tage in densrllien Raumen, abends 8 Uhr, Fest anläßlich Chamlschah Assar Bschwat. Eintrittskarten im Vorverkauf bei Adolf Locker, Berlin C 25, Memhardstr. 8, A. F'inder, Berlin N, Rosenthalcr Str. 42, Rosenberg, Grcmidierstr. 38/39. Bctlrksjruppe Kreuzberg-Tcmpelhol. 3. Februar, 20.30 Uhr, im Vereinslokal, Bellc-Allianre-Straße 22, Chamischah assar b’schwat-Fcier. Aus dem Programm: Neue Lichtbilder aus Palästina; hebräisches Kinderthcaterj Gesang;vorträge (Josef Lcngycl). Bcztrksgruppe Bayerischer Platz« 31. Januar, 20.30 Uhr, Logenhws, Kleist;tr. 10, gesciilossenc Mitgliederversammlung. S, Tschertok spricht über Revisionismus. Bczlrksgrupp« Haniaplatzi 31. Januar, 20.30 Uhr, Konditorei Hansa, Flensburger Str. 19, Frl. Dr. Lipschütz: ״Die Frau im Aufbau Palästinns“, Arbeitsgemeinschaft ״Iwrta"! 30, Januar. 20.30 Uhr, Hotel König von Portugal, Burgstr. 18, Dr. Hans Fricdcnthal: ״Der Weg de» jüdischen Sports". Bezirksgruppe Jannowltzhrllckei 1. Februar, 20.30 Uhr, im Heim, Briiekenstr. 8a, Dr. Eva I.UIterk! ״Die Arbeit der jüdischen Frau Innerhalb der Zionistischen Organisation“. Dazu Lirhthiklcrvortrag: ״Nahalal, ein Dorf feiert Bor-Mizwah“ und ״Das Werk der Wsto in Palästina". Bezlrksgruppo NcukBlIru 1. Februar, 20.30 Uhr, Passage-Festsäle, Ucrgstr. 151-152, in der Passage am U-Bahnhof Bergstraße, Dr, MUhlbmier: ״Was erwartet Palästina von seinen Einwanderern?“ Lichtbildcrvortrag, Nahalal, ein Dorf wird Bar-Mizwah, Bcgleitvortrag: Grete Bloch (Fraucnarbcitsgcmcinschaft für Palästina), Bezlrkigruppe Schmargcndorf-Stcglltz 1 31, Januar, 20.30 Uhr, Heim der B.Z.V., Kantstr. 54, ״Wir diskutieren“, eine Auseinandersetzung mit unseren innerjüdischen Gegnern, Beztrkigruppe Savlgnyplatxt Jeden Dienstag, 20.30 Uhr, im Heim (Kantstr. 64), Klubabend. Die Bezlrkigruppe Jannowltzbrilcke veranstaltet im Mittwoch, dem 31. Januar, nachm. 4 Uhr, ein Chamlscha •ssar b'schwat-Ktnderfesti Lichtbilder, Rezitationen, Kinderchor. Zionistisches Seminar. Der Vortrag von Dr. Enzo Serenl ülier die ״Histadruth" wird verlegt. Der genaue Termin wird noch bekanntgegeben. Frauen-Arbeitsgemeinschaft für PalSstlnt. 31. Jan., abends 8.30 Uhr, Vortrag von Kurt Blumen (cid: ״Jüdische Gegenwart und Zukunft — die Aiifgnl« der Frau bei der Gestaltung jüdischen Lebens", Im Logenhaus, Klciststr. 10. Ein Hauskonzert des bekannten Kinderorchesters unter Leitung »eine» Dirigenten Heinz Brün veranstaltet die Frnuen-Arheilsgcmcinsehaft für Palästina im Hause von Frau Dr. NuDbaum-Frsnkfurter, Dahlem, Königsmarckstr. 4 (Nähe Roseneck), am 4. Februar, nachm. 4.30 Uhr, Zum Vortrag kommt eine Symphonie von Haydn, eine Symphonie von dem Komponisten Herbert Brün und hebräische Lieder, — Anmeldungen im Büro der F. A. P., Meinckestr. 10, Di»• marck J 1 7105. Hebräischer Chor. I,eitung! Ben Uri. Am 3. Februar, 20.15 Uhr, im B.Z.V.-IIctm, Kantstr. 84 (Nähe Wilmcrsdorfer Straße), Gesungen werden: Frühlingslicdcr aus der neuen Sammlung des KKL zum 15. Schwab Hebrllsche Kurse der BZV. In nächster Zeit werden folgende Kurse eingerichtet: in Charlottenburg, am Bayerischen Platz, in Neukölln u. am Alexanderplatz, ein kl. Zirkel in der Sescnheimcr Str. Der Unterrieht Ist zweimal wöehentl., je 1■/! Stunden. UntcrriehtsgebUhr 3 bis 4 RM. in Kursen mit kleiner Teilnehmrrzahl, 2 RM. in Kursen mit 20—25 Teilnehmern. Aufnahmemöglichkeit für Hebrälsrhlernende, die bereit» VorkcnntniXsc besitzen, besteht in folgenden Kursen« Kurse! die ab Mal 1933 bestehen! Brunnenstraße, Steglitz, Mcinekeitraße, Kantstraße; ab Juni! Schönhauser Al'ec, Hohenzollemdamm, Kant* Straße; ab Juli! Charlottcnburg, Wedding, Hansa-Platz, Dorniger Straße, Rüdesheimcr Platz; ob August! Neukölln, Brun• nenstrsße, Münchener Straße, Kantstraße; ab September« Wilmersdorf, Charlottenburg; ab Oktober: Steglitz, Hansa-Platz, Wil• mersdorf, Charlottenburg, Neukölln, Zentrum, Tempelhof! ab November! Charlottenburg, Norden, Alczanderplatz, Bayerischer Platz, Brunnenstraße, Kottbusser Ufer; ab Dezember! Alexandcrplatz, Kantstraße. — Anmeldungen bitte an die Kulturabtcilung der BZVH Meinckestr, 10, IV, Stock. Anmcldungsgebühr 0,20 RM. Ankündigungen Lehranstalt für die Wissenschaft des Judentums. 5. Februar, abend» 8 Uhr, in der Lehranstalt, N 24, Artillericstr. 14, Vortrag von Dr, Chanoch Albcck über ״Der Talmud“. Konzert der KOnstlerhllfa der Jüdischen Gemeinde am 3. und 4. Fe• brunr, abends 8,18 Uhr, im Hause Dr. Meyer, Kurfürstendamm 216, Lewa)at Malka der Hebrllictien Lehranstalt. Am 3. Februar, 20 Uhr, in der Schule, Klopstockstr. 58. Jüdische Religions-Gemeinde Charlottcnburg, Sehulstr. 7, Gemeinde• abend am 6. Februar, abends 8.30 Uhr, in der Synagoge, Schul• Straße 7, Aus den Vereinen ScHSncberger Synagogen-Vtreln, Münchener Str. 37. Täglich nach dem Abcndgottcsdienst Lehrvorträge, — auch Freitag und Sonnabend — aus dem Gesamtgcbict jüdischen Wissens. Die Dozenten! Rabb. B. Pesien, Dr. S. Ksinsky, Rabb. Dr. Rosenwasscr. Synagogen-Vereln Osten, Rigaer Str. 3. Täglich morgens Und abends Gottesdienst Abendgebet 8 Uhr. Alle 14 Tage, am Sabbat Predigt durch Rabb. Dr. Rosenwasser. Jeden Dienstag Vortrag über das Buch Iliob. Zweigbibliothek Osten, Sonntag, von 11—12 Uhr vorm, und Dienstag, von 7—8 Uhr nachm., BUcherausgabe. Kleine Nachrichten DI« Kllnitlcrhllle der Jüdischen Gemeinde teilt mit! Am 1. Febr. wird da» Büro der ״Künstlerhilfe" nach Berlin-Charlottenburg 2, Kantstr, 188, III. Stock (Hol), verlegt. Sprechstunden für Schau- Spieler und Artisten, wie auch für Sänger und Musiker, am Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag von 10 bis 12 Uhr vor• mittags. Die Beratungsstelle für ״bildende Künstler“ bleibt nach wie vor im Jüdischen Museum, Oranienburger Str. 31, und hält ihre Sprechstunden Dienstag und Freitag von 10 bis 1 Uhr ab. Das Israelitische Krankenhelm, Elsässer Str. 85, teilt mit, daß ab 1. Februar eine Beratungsstelle für Gesehwulstkranke und Geschwulst• verdächtige unter Leitung Dr, Albert Simons, ehemaligen Privat• dozenten an der Universität Berlin, früher am Krebsforschung»• Institut der CharitÄ tätig, eingerichtet wird. Sprechstunden Montag und Donnerstag, 9—10 Uhr, 6 i

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.