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Jüdische Rundschau · 1934-01-23 · Heft 7 (23.1.1934) · page 7

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
39 (1934)
Issue
Heft 7 (23.1.1934)
Date
1934-01-23
Page
– (sequence 7)
Language
German
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Kr. 7t 23.1934 .ז jüdische Rundschau m «iw 1: . he El,! d<l d,.f , iftlhrwi, : >n tum] l«.ht 2ll ־chu’ati.; f 1 Herrn l erichu. 11 »iiistlni ן Grund f na Kt.! ווי der indruck | ׳prachä | ie Or, | t eintr | werden >r. S1.? 1 •eins f In den Ilsdien! tischen! jf he die <§ den in i I . w, I einen R»n1e | Icresse! lauum?; larbeit;!recht« | wird,; e lur ben in Jincrt *ein, md es wird, e Oe« leinen rtdlich irklich liekeit ir.elne ,indei B, 1/f! '־־'׳7/.f ’/fj . 'ל: ,'ול // ff '"W "Sy**-*^ V ^-*, *'״ ״'/ - יי/ )/ר: f '״k *׳C \r’i± U r1 ( 5. ».1!8! pfl סי I I V°a Walter Turnowsky und C. Z. Klötzel eltunj chsen• Jahre* erigen Spins! eihing Rieh• srtit Rieh• atsrat inwalt Jnmg 11 zur ׳Innen •äsen« mlcn, )rtho• enmg h Dan• ht»• drei? der 1 liier?reim ltnch* ׳erbe* itung :* id bald sehen di«e 1 i»t, :ndert :11 i" rtraü c als jltiir■ 1 r«H mein wäre . der 0"le irend 1;teile rtsl vor 1 »Inen I eher• I rung ן stl״> »ich sch־ ,be• ,fern hin; Uttel erin* L« Zu der wkhttgm Frage de, jadischm Fremdenverliehts in Palästina nehmen hier zwei Verfasser Stellung, die hierzu besondere Legitimation besitzen, Weher Turnouvkp hi der Leiter des ״Palestine & Egypt Lloyd , der großen jüdisch-palästinensischen Reiseagentur. C. 7. hlätzel ist ela bekannter /leise- Schriftsteller, der seit vielen Jahren den Orient bereist und dw Probleme der Touristik vom Standpunkt des Reisenden aus genau nennt, (Red.) tlnc große Industrie Es wird vor all dem Planen neuer palästinensischer In* diistrien leider nur allzu leicht übersehen, da» dieses Land eine!Ile und grolle Industrie hat, die man nicht erst zu gründen braucht, die aber noch In ungeahnter Weise entwicklungsfähig Ist: die Fremd en Industrie. Was sie für ein Land bedeuten kann, bezeugen das Beispiel der Schweiz, Italiens und — um da benachbartes Beispiel zu wählen — das Aegyptens. Für ,llf diese Länder bildet die Touristik eine ihrer wichtigsten Einnahmequellen, und es Ist nur natürlich, daß sie die Förjernng des Fremdenverkehrs geradezu zu einer Wissenschaft erhoben haben, deren Grundlage eine überaus genaue und ver* ן «inerte Statistik abgibt. Es ist bezeichnend für die primitiven Verhältnisse, in denen die palästinensische Touristik noch steckt, daß weder von seiten der Regierung noch der interessierten Kreise bisher der Versuch gemacht worden ist, ein auch nur einigermaßen zuverlässiges und differenziertes Zahlenmaterial Ober den Fremdenbesuch bereitzustellen. Ein von privater Seite i »or mehreren Jahren unternommener Schätzungsversuch be-; Offerte die Einnahmen, die Palästina damals aus seiner Tou- ׳ rlstik zog, auf etwa 250000 Pfund. Das war lange, bevor 1 Palästina so sehr in den Vordergrund des jüdischen und all- I gemeinen Interesses gerückt wurde, wie in den letzten Mo- Ätten. Man wird die obengenannte Ziffer wohl mindestens mit ml multiplizieren müssen, um den heutigen Wert der Paläj 1tim*T0uristik zu schätzen. Wobei natürlich nur die wirk-; liehen Touristen in Betracht gezogen werden sollen, und i sieht präsumtive Einwanderer mit ״Touristcn״visum.! Wenn wir hier von jüdischer Palästina-Touristik j »preclien, *o übersehen wir dabei keineswegs, daß Palästina 111 י religiöser Mittelpunkt dreier Wcltreiigionen auch außerhalb } der jüdischen Sphäre eine starke Anziehungskraft besitzt, die I zu steigern und in erhöhten Besuch des Landes umzusetzen 1 durchaus im Interesse des jüdischen Palästina liegt, wie jeder ׳ jüdische Tourist direkt und indirekt der arabischen Bcvöike- ן rung Vorteile bringt. Es ist deshalb eine enge Zusammenarbeit i aller am palästinensischen Fremdenverkehr interessierten Kreise notwendig und wünschenswert. Aber es liegt in der Natur dessen, was Palästina den einzelnen Gruppen seiner Besucher zu bieten bat, daß die Propaganda in getrennten Kreisen vor sich gehen muß. Wenn hier dazu aufgerufen wird, י die jüdische Palästina-Touristik in vorbildlicher Weise zu organisieren und 7.11 intensivieren, so geschieht es durchaus mit ׳ dem Wunsch, damit ein Beispiel zu geben, dem andere folgen mögen. 1 Mi der Hochkonjunktur! Für jüdische Palästina-Touristik Ist eine Zelt der Hoch* .1 Konjunktur angebrochen, die von großem wirtschaftlichen Segen; für das Land werden kann, wenn man versteht, aie wirklich 1׳ ausnrnutzen. 1 Den stärksten Anreiz bietet natürlich das Anwachsen der I jüdischen Bevölkerung Palästinas durch Einwanderer, die noch J starke familiäre Bindungen in Europa haben, wie cs besonders bei der deutschen Alijah der Fall ist. Wo der Wunsch, Eres >1 Israel zu sehen, gekoppelt ist an das Verlangen, Mitglieder des | engsten Familienkreises zu besuchen, Ist ein geradezu Idealer ■ 1 Boden für die Propaganda von PafSstinareisen •gegeb«״• Die Organisation 1 jüdische Oesamteinwanderung nach Palästina für das Jahr 1933 fi ־wird auf etwa 30000 Seelen geschätzt. Wenn nur der »«liste 1 Teil dieser Ziffer sich im Laufe des nächsten Jahres als Be* Sucher und Touristen einstcllt, so würde damit der jüdische Fremdenverkehr um ein Vielfaches größer geworden sein, als der bisherige Jahresdurchschnitt. in einer spezifischen Einstellung besucht, von der nicht mir die Art der Propaganda, sondern jn weitem Maße auch die Organisationsform der Reisen selbst abhängt. Es gilt, für den jüdischen Palästina-Reisenden an eine alte Tradition anzukniipfeo und sic wieder neu zu beleben. Dem ״Heiligen Land“ ist keine Form des Besuches so adäquat, wie die der P i I g e r * c h a f t. Oie ehrwürdige, uralte Institution der ״Oie Regel“, der Fest-Wallfahrer, sollte in einer den heutigen Verhältnissen augepaßten Form zu neuem Leben erweckt werden. Es löge durchaus In der Linie der palästinensischen Entwicklung selbst, wenn die drei Feste — Pcssach, Schawuoth, Sukkotli — wieder zu ״Wnllfahrtsfcstcn" würden, zu denen Juden aus allen Ländern der Welt herbeiströmen. ״Pcssach in Jerusalem״ Ist bereits heute eine Losung für viele. Aber sie könnte cs noch in viel stärkerer Weise werden. Die jüdische Pnlästinn-Touristik soll sich durchaus nicht nur auf .jene Kreise beschränken, die aus der Gedankenwelt des Zionismus heraus den Entschluß zu einer Reise nach Erez Israel fassen. Wenn die religiösen Kreise sich den Oedanken der ״Wallfahrt“ zu eigen machen und helfen, Ihn im Sinne jüdisch-religiöser Tradition auszugcstalten, *0 wird Erez Israel auch zu einer Quelle der Erneuerung des religiösen Lebens werden. Die christlichen Bekenntnisse haben ihre zahlreichen Wallfahrten, der Islam seine Pilgerschaft nach Mekka, die dein, der sie auf sich nimmt, den Ehrentitel des ״Hadl" einbringt. Jüdisches Pilgertum nach Erez Israel wäre keine Nachahmung dieser ehrwürdigen Bräuche, sondern nur die Wiederaufrichtung einer altjüdischen Institution, die weit in jene Zeiten zurück* reicht, in denen es weder Christentum noen Islam gab. Gemeinschaft! Man stelle sich einmal vor, daß ln Jerusalem ein Scdcn״ abend veranstaltet würde, an dem Hunderte von Juden au» allen Ländern der Erde teilnähmen. Oder eine riesige Laubhiitte, errichtet auf dem Amphitheater der Hebräischen Universität auf dem Oelberg, mit dem Blick auf das Tote Meer * und die Berge Transjordaniens. Wie sehr würde es dazu beitragen, da» Gemeinschaftsgefühl unter den Juden der ganzen Welt zu stärken, wenn mit jedem Jahr die Zahl derer wüchse, die dieses Erlebnis gehabt haben! Purim — der ״jüdische Karneval״ — wie es In Tc!־Awiw Sefeiert wird, mit seinen .,Faschingsbällen״ und dem großen mzug, gibt bereits heute einen Begriff, welch starke Anziehung derartige Feste auszuüben vermögen. Aber während dazu halb Palästina zusammenströmt, bleibt es vorläufig noch eine Aufgäbe, wenigstens die benachbarten Juden aus Syrien und Aegypten dafür zu gewinnen, diese Tage in Erez Israel zu verbringen. ,Jeder Jude einmal in Erez Israeli" Jeden Juden wenigsten» einmal in »einem Leben nach Palästlna zu bringen, wäre ein Idealprogramm, das weit über den Rahmen einer touristischen Propaganda hinausginge und nationale Bedeutung hätte. Es könnte eingeleitet werden durch eine großzügige Propaganda dafür, daß jeder Jude gemeinsam mit einer Anzahl anderer sozusagen einen ״Stellvertreter" nach Palästina entsendet. Fast jeder Jude ist Mitglied einer Organ!־ «ation, eines Vereins usw. Wenn jede dieser Oruppen es sich zur Aufgabe machen würde, innerhalb einer gegebenen Zeit auch nur eines Ihrer Mitglieder besuchsweise nach Palästina zu entsenden, so würde das nicht nur eine starke Belebung de» jüdischen Fremdenverkehrs in Erez Israel bedeuten, sondern eine nicht hoch genug einzuschätzende lebendige Verbindung zwischen dem Aufbauwerk und allen Kreisen des Judentum» im Galuth. Wieviel koste! ein lufenlliall Viele wollen, wenn schon nicht gleich übersiedett werden kann, sich Palästina wenigstens einmal ein paar Wochen oder Monate arischen. Und die Anfragen häufen *ich: Wieviel brauche ich für einen Aufenthalt In Palästina? rr.eilich ist diese Frage jener heruhmten ähnlich, wieviel kostet ein Pferd? Und man wird gerade bei ihrer Beantwortung sehr vorsichtig sein und sich nach den persönlichen Bedürfnissen des Reisenden richten müssen. Denn die Ansprüche ver* »chlcdcner Leute aus verschiedenen Kreisen sind ja so un* gleich, daß das, was dem einen bereits als Komfort erscheint, dem anderen schwere Entbehrungen bereitet. Wenn aber doch eine ungefähre Aufstellung verlangt und immer wieder ver» langt wird, so soll hier der Versuch dazu gemacht werden. Es sei noch besonders bemerkt, daß er sich auf Leute be* zieht, die aus dem Mittelstand kommen, also durchschnitt* liehe Hotels benutzen, jedoch keine Luxu*•Ansprüche an Verpflegung und Unterkunft stellen. Im Grunde erschöpft sich die Aufstellung in zwei grutid* legenden Ziffern: Unterkunft in It Verpflegung in einem durch* aus annehmbaren sauberer! Hotel oder einer Pension koatel heute 400 Mil, <1. h. 8 Goldmark. Zu diesem Preise kann man In allen Stödten gut durchkommen. Bei Autofahrten, die bei einem Besuch Palästinas eine wichtige Rolle spielen, muß man aut ein Auto mit vier Plätzen pro Tag G 2(/j rechnen. Wese Preise beziehen sich auf normale Verhältnisse. In der Tou* ristensaison, also in den Monaten von Januar bis April, werden meistens durch die starke Besetzung der Hotels und die Nach* frage nach Wagen Erhöhungen hervorgerufen. Verbilligen läßt sich der Aufenthalt, wenn man von voller Verpflegung absieht und Mittag und Abendbrot In einem der vielen kleinen Restaurants einnimmt. Dort kann man für 50 Mil eine aus* reichende Mahlzeit bekommen. Nicht alle Hotels und Pensionen gehen jedoch auf ein solches Arrangement ein. Außer Unter* kunft, Verpflegung und Autofahrten kommen dann gelegen!• lieh — meistens für Fahrten zwischen Tcl-Awiw und Haifa —* Bahnfahrten hinzu, die jedoch jetzt relativ billig geworden sind, da man Rückfahrkarten benutzen kann, die einen Monat Gültigkeit haben. (Eine Fahrt Tel-Awiw—Haifa hin und zu* rück kostet gegen 350 Mil.) Es wird sich nun jeder nach diesen Grundangaben au► rechnen müssen, was 11111 der Aufenthalt kosten muß. Denn die Zahlen ändern »ich natürlich nach der Länge de» Aufent* halte» und den mit Auto zurück gelegten Strecken. Ein Mlets* Wagen ist meist wichtig für eine Fahrt in die Siedlungen des Ernek und nach Obergaliläa (die Eisenbahnverbindungen sind in dieser Gegend selten und der Autobusverkelir, der die Städte und die iudiilschen Kolonien verbindet, nicht vor* handen). Es ist für diesen Teil der Tour ratsam, sich mit an* deren zusammenzutun, so daß der Anteil am Auto sich verrlngert. In den anderen Gebieten, sowohl Judäa wie Scharon Unu Samarla genügt der bestehende Autobusverkelir, der keine großen Ausgaben erfordert. Wie bei jeder Reise ergeben »ich natürlich eine Reihe von Nebenausgaben (Fahrten In der Stadt, Vergnügungen usw.), für die überhaupt keine Norm aufzustellen ist. Wir hätten also folgende Rechnungi Ein Aufenthalt von Vier Wochen In Palästina kostet: Unterkunft und Verpflegung 30 T*ge zu mfl 400 £ 12 l 5 Tage Anteil «n Auto ungefähr £ 4 'S׳ Sonstige Fihrten £ 3 Nebetiausgaben £ Ö £ 25 :¥ } 1 i ■| Diese, wie gesagt, ungefähre Rechnung gilt für Leut« die »Ich allein auf die Tour begeben, sich nur für die Fahrt durch Emek und Oalil Partner für das Auto suchen und schon einigermaßen Bewegungsfreiheit und Bequemlichkeit haben wollen. Man kann die Tour such sehr viel billiger gestalten, sowohl durch geringere Ansprüche an Essen und Unterkunft — man kann pro Nacht nur 100 Mil zahlen, wenn man be* scheiden ist — als auch durch genaue Berechnungen bei den Neben ausgaben. Die häufig veranstalteten Oeaellsehaftsrei•*« geben billigere Möglichkeiten. Jedoch ist bei diesen Veran* staltnngen damit zu rechnen, daß man nicht ganz Herr »einer Zeit Ist, sich an einen bestimmten Plan halten und in jeder Be* Ziehung mit seiner Reisegesellschaft rechnen muß. Eine Schlußbemerkung: wer irgend kann, soll sich seine ״״»״״׳itsaicn luuiscnen 1 ... *.״-«.-״״״חסו__ ... .״״״ ..-..־ .. . Tour im Lande von einem alten Palästinenser zusammenstellen 1 «״schätzen mörren so wird sie überragt durch den Wert Gründung eines ״Jüdischen Fremdenverkehrsvereins״, der alle lassen. Man kann doch in wenigen Wochen nicht alles sehen i״j* 1 ... h ’ . *״ m _.1«* «Innleflertim* J!. «.MMunaorliefleofsAii tinH nr0־at1iBafnri־firnPf1 \llfc׳an£n /mairfAna elöM *Man er» triol /laß man ttrnrtiff Itnrl M Für Palästina wirbt am besten Palästina l Wie hoch wir aber auch die materielle Bedeutung eines Wir Zionisten wissen, wie unerläßlich notwendig für alles, was die Bewegung bisher geschaffen hat, das Vorhandensein einer zweckmäßig aufgebauten und reibungslos arbeitenden Organisation ist. Für die jüdische Palästina-Touristik fehlt eine solche noch völlig, in Palästina ebenso wie im Galuth. Sie muß geschaffen werden, wenn wir nicht die großen Chancen materieller und ideeller Art, die In der Palästina-Reiselust der Juden liegen, ungenützt lassen wollen. Der Anfang dazu muß in Palästina gemacht werden, und hochentwickelten jüdischen Fremdenverkehrs für Erez Israel zwar in der sefir sachlichen und geschäftsmäßigen Form der «״schätzen mögen, so wird sie überragt durch _ den _ Wert /1 ס«״׳,״ ״״״1״■,״.,<־i1r1!<rhpn Fremdenverkehrsvereins . der alle jüdischer Palästinareisen für die Propaganda des zionistischen Gedankens. Wir erleben immer wieder, w׳ic Menschen, die dem Zionismus bisher fremd, wenn nicht gar feindlich £«£«״״״«' *landen, einen völligen Frontwechsel vollziehen, erschüttert und bezwungen vom Erlebnis einer Palästinareise! Nicht am geängsten wird die Wirkung dieser Tatsache auf unsere Fon da lein. Wer selbst gesellen und erlebt hat, was Keren Kaiemetn lind Keren Hajessod für den Aufbau des jüdischen Landes be* Leuten, der wird sich ihnen verpflichtet fühlen und andere von ihrer Notwendigkeit überzeugen. Es Ist deshalb ein ,* gemeinter Vorschlag, wenn hier gefordert wird, daß ein heachtiichcr Teil der Propaganda für die Fonds die Form der ״erbung für Touristik annehmen möge. Fine leitende Idee ö Vielleicht hat der fast völlige Mangel, an organüsfertwr Propaganda für jüdische Palästin!!reisen wenigsten» den1 eine! foraug, daß er es erleichtert, diese »o unerläßlich gewordene JVerbung heute zu zentralisieren und sic vor allem u Utende Idee zu stellen. Jedes Land wird von seinen I reinden j Von der Hlfachdutli Ofej Germania, Gruppe Haifa. In | des vergangenen Sommers zu «,יי« r . ״sh״ Organisation mit einem «ich geghed j f'.k'et entwickelt hat.. Die Zahl tfer Mensch , 8ןגן ‘tungsstelle der HOO. in der Zc.t vom Juni I Lj Dezember 1933 fn Anspruch!genommen hat,,betrug I [1"e große Zahl dieser Besucher hat, a.beC pi6ß«e ist. 1 ״־!gesucht, so daß die Frequenz^.« vielfach ^oßete diejenigen propagandistischen und organisatorischen Aufgaben zu überwachen hätte, wie sie die Vereine gleicher Art ln allen andern Ländern der Weit erfüllen. Seine Mitgliedschaft müßte sich aus allen denjenigen in erster Reihe rekrutieren, die von der Touristik einen direkten Vorteil haben: Hotels, OaststStten, Vcrgniignngsunternclimungcn, Transportgesellschaften, Reise* bitros, dann aber die gesamte jüdische Kaufmannschaft, die in den Touristen Kunden erwarten darf, die Banken usw. Dazu kämen einmal diejenigen nichtjüdischen Firmen, die an der Förderung des jüdischen Fremdenverkehrs ein besonderes Inter* esse haben, wie z, B.־ die Schiffahrtslinien und schließlich die großen jüdischen Organisationen, für die der lebendige Eindruck ihres Werks die beste Propaganda ist, wie der Keren Kajcmcth, der Keren Hajessod, die Hadassah, die verschiedenen großen Waisenhäuser usw. Ist erst einmal diese palästinensische Organisation gcschaf* fen, so konnten von ihr aus dann auch die Impulse ausgclicn, um im Galutli diejenigen Stellen zu schaffen, die ln enger Zu* sammenarbeit mit Palästina den jüdischen Rciscstrom nach Erez Israel lenken sollen. Beratungen für Arbeitsbeschaffung in der oben angegebenen Zeit betrug ca. 1200. Das Arbeitsgebiet erstreckt sich heute aut folgende Punkte, soweit die laufende Beratung ln Frage kommt: 1. Allgemeine Beratung: Wohnung, Krankheit, Zoll, Allgemeine Auskunft, Adressen usw.; 2. Arbeitsbeschaffung; 3. wirtscliaftsbcratung; 4. Juristische Beratung* 5. Meldungen für Teilhaberschaften; 6. Soziale Angelegenheiten; 7. Anträge für besondere Einordnung von Kindern und Schulfragen; 8. Chawuroth, Hachscharah, Lchrlingsstellen fn städtischen Berufen; 9. Hausfrauenberatung. Neben den mündlichen Be* ratungen wurden schriftliche 1m Lande und In Europa ht größerer Anzahl erteilt, beispielsweise im Monat Oktober ca. 180. Besondere Aufmerksamkeit wurde der Siedlungsarbelt 11 "״,gesucht, so dan die rrequei״-. - j• v.,!;״lieh kurze ca. iw. Besondere AuimcrKsamKcu wurae ac Merdem ist eine weitere große Zahl, die ledigucn zugewendet. Der HOO. Haifa fiel die Aufgabe zu, sich mit fünfte verlangte, nicht registriert worden, daneben dem p!a11 der Ansiedlung in der Halfa-Bay zu befusen.!«h ein Teil der Arbeitsuchenden, die mit Hüte «er * י Die1e Arbeit war sehr kompliziert, vor allem deshalb, weü die Histadruih haowdim und durch den Hapoei ח H nicht g״־u einfach W״J aut beiden Seiten, •lto sowohl *to in Arbeit gebracht worden »ind. Die Oesamtzan! ״ (meistens sicht man so viel, daß man wenig sieht) und e» kommt darauf an, was man sich a u s w I h 11. Vor allem sei jeder, der zum ersten Male ins Land kommt, davor gewarnt, zu lange ln den Städten hängen zu bleiben, aa er sonst einen ganz falschen Begriff vom Lande erhält. W. K., Tel*AwIw, Die Jüdische National* und Universitäts-Bibliothek!11 Jerusalem war nicht mehr ln der Lage, die Abonnements für folgende Zeitschriften auf recht zucrhalten: Berliner Medt* zinische Wochenschrift, Berliner Tierärztliche Wochenschrift, Klinische Wochenschrift, Deutsche Medizinische Wochen* Schrift. Sie bittet daher um Stiftung des Jahrgangs 1933 dieser Zeitschriften und um laufende Ueberscndung der weiter erscheinenden Nummern. Acrztc, die hierzu in der Lage sind, werden gebeten, sich mit der Berliner ZionisH* sehen Vereinigung, Mcinekestr. 10, in Verbindung zu aetzen. auf der der künftigen Siedler, ala auch auf der der zu* ständigen Instanzen, die Erkenntnis von der weitragenden Bedeutung der genannten Aufgabe wachzurufen. Trotz allen Schwierigkeiten dürfte aber auch jetzt in dieser Hinsicht die Grundlage für die Durchführung des Werkes, bei der die HOO. Haifa ja lediglich Helferdicnste leisten konnte, ge* schaffen sein. In Angriff genommen Ist fernerhin im Rahmen der gesamten HOO. auch für Haifa die Schaffung von Dar* lehnskassen für die deutschen Olim, die Bildung von Koopera« tiven, die Beschaffung von Lehrstellen für Erwachsene und deren Finanzierung. Für die Unterbringung der Neuangekom* menen stehen jetzt außer dem Beth Olim der Agency vot allem das Arbeitcrerhoiungshelm auf dem Karmel zur Ver* fügung. Vorübergehend wurden für diese Zwecke tuch die vom Kinderheim Ahawah gemieteten Häuser ln Neteh Schaan »n benutzt. 1

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