Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 39 (1934)
- Issue
- Heft 1-2 (5.1.1934)
- Date
- 1934-01-05
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 84% known words query
- IRI
…/2651273-2653452-2653453--24637-2681727- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Nr. 1/2, 5.1.1933 JODISCHE RUNDSCHAU Seite 7 t i <: r f.T ." T %t r is v.-r ,-tf <:.<; h-r .. r tt ii Kfl f tl. ■ite ich i|e-r rkrr-n!>le H'h Ird TiK h<- ite, \c\\ cht stifte nte ftl. fr früh del •in- «in p<. -in, rr;?ür tcr trm crem fff. i * 1 ) in« M, ran der nt fori tu strt mg soti die tcn tnc ab- Ulft»T, rr IHR rtcr lern heu •ine der uns den und hnc seit :hi das das so «tilgen? iril: dir übt*.' »llT |trrt tl Im. » in B«TI. tO!U" idni fiti- « ir rte-n orsi s" llen, die , o ilifrt rilldie < IC- < ß L l£° Litr* '7) Sport im Reich Bar Kochba Mannheim in Köln siegreich Oir Mannheimer Makknlüm hatten der r'inladunjr des Hako.ih Kfiln mit 50 Leuten Foljjc geleistet und wurden suis herzlichste empfanden. Sie rechtfertigten den ihnen vorausgep.mpenen Ruf. Im Hnuptspifl des Tacu-s «chlug die erste FtiHhaHmannsehaft des Bar Kochba Mannheim die verstärkte P.lf des Hako.ih Köln mit :j: 1, Die technisch routinierten Mannheimer waren während des pan/en Spiels überlegen, l.öwcnberg im Kölner Tor verhinderte eine höhere Niederlage. Die der ersten Mannschaft rheithttrtise 2. Futtballinannschatt Mannheims schlug den Mal.l.aW Hoehnciikireh-Jüelicii Der «iisfji'/.cicliiictc Sturm der süddeutschen Makkabim set/te «sich immer wieder Re;;cn die überlastete VertmlißiinR des Optier» durch. Im Handball unterlaß' crwartunps^cmall der Kellner Hakoah der hochklassices Handball demonstrierenden Elf von Mannheim mit ():<>. In jeder Phase beherrschte Mannheim überlegen das Spiel. Alle Spiele verliefen trotz der unterschiedlichen Spielst;iuke recht interessant und überaus fair. — Im Tisch-Tennis feierte I lakoah Köln einen leichten Sieg mit 11:1, Die Kölner Mannscliaft dürfte innerhalb des Deutschen Makkabi-KrCKC« nur wenig; ernsthafte Gegner haben. — In der überfüllten RhcinlaudloKe versammelten sich Mitglieder und (ia'ste, darunter Vertreter mehrerer benachbarter M.ikkabi-Vcreine. Zum Abschluß des Abends sprach Amtsjjerichtsrat Otto May namens der Kölner Zionistischen Vereinigung. Bar Kochba Hannover verlier» in Hamburg gegen F. C- Blau -Weift Zwei Fullballmannsehafteu des Bar Kochba Mannover waren ru Neujahr in Mamburg bei dem jungen Makkabivereln F. C.-Blati-Wci'li zu das!. Hie Hannoveraner mußten sich der Spielstarke ihrer (lastireber beupen, die bei ihrem Turniersiepf in Herlin die Kampfstarke ihrer Elf erst kürzlich unter Beweis gestellt hatten, Die 2. Mannschaft von Hamburg fertigte die Hannoveraner trotz tapferster Oejrcnwehr mit 10:1 Toren ab; bis kurz vor Schluß beherrschte Hamburg völlig das Feld, und erst 5 Minuten vor dem Abpfiff fiel das Ehrentor für Hannover. Auch im Kampf der 1. Mannschaften war Hlau-Weifl siegreich, doch gelanf/ es ihnen hier nur ein 4:0 ni erzielen. Der schon geführte Kampf, der von van Qcldern (Bar Kochba Hamburg) einwandfrei geleitet wurde, B.it> den zahlreich erschienenen Zuschauern ein gutes Bild vom Können der blau-weißen [ilf. BK-Frankfurt siegt in Hanau Der J. |. B. Hanau empfing am Jahresende den Tabellenführer Bar Kochba Frankfurt mit zwei Mannschaften zu Freundschaftsspielen. Das Spiel der 2. Mannschaften konnten die Frankfurter, trotzdem sie nur mit Q Mann spielten, 0:1 gewinnen. Die Begegnung der 1. Mannschaften brachte trotz f?ef oienen Schneebodens zeitweise sehr Puten Sport. Die mit! -satz. spielende Elf des Frankfurter Makkahlvereins siegte ■ :her mit 6:2 Toren. Schon bei Halbzeit lag sie mit 1 2 klar in Front. Vorschau Splclausscliuß jüdischer Fußballvcrelne. Der Spielausschuß setzt seine Bundesspiele am Sonntag-, dem 7. Januar 1934 mit folgenden Spielen fort: Sportplatz am Bahnhof Grunewald: 12.20 Uhr Hakoah A. H. — Hagibor 4; 12,20 Uhr Hakoah 4 - Haglbor S; 2 Uhr Hakoah 2. Jugend — B. S. O. Jugend; 2 Uhr Hakoah 1b gegen Hagibor Ib. Sportplatz Schonholz: 9 Uhr B.S.O. 4 — Hakoah 1. Jufend; 10,40 Uhr B. S. O. 3 - H»- koah 2; 12.20 Uhr B.S.O. 2 — Hagibor 2; 2 Uhr B.S.O. Nord — Hagibor 1a, Jüdischer Sport aus aller Welt Wie Scellg Rolando schlug. Der bekannte jüdische Boxer Erich Se eIi g stand In Paris dem Italiener Tino Rolando gegenüber, den er in einem viel beachteten Kampf nach Punkten schlagen konnte Der Italicner wich Seelins temperamentvollen Angriffen geschickt aus und, da er außerdem über eine gröllere Reichweite als der ehemalige Berliner verfügte, gelang es Seelig in den ersten Runden nicht, Punkte an sich zu bringen. Von der vierten Runde ab erst vermochte Seelig, der jetzt in die Defensive gegangen war und seinen Gegner an sich herankommen ließ, öfter zu landen, und ein kurzer rechter Haken brachte Rolando sogar für wenige Sekunden auf die Bretter. Bis zur zcl nten Runde war der Kampf dann völlig ausgeglichen und ent die letzten Runden brachten Seelitf einen klaren Punktversprung. Sein Finish riß, wie immer, das Publikum mit, so daß der vom Schiedsrichter bekanntgegebene Punktsieg such den Beifall der Zuschauer fand,' die dem Pariser Watjramsaal ein ausverkauftes Haus gebracht hatten. Es Ist anzunehmen, daß Seelig sich durch diesen Sieg für den Weltmeisteric haftiktmpfim Mittelgewicht qualifiziert hat und demnächst gegen Marcel Thil um den Titel kämpfen wird. Schwimmfest der Hakoah, Wien. Das Schwimmfest im Dianabad, das einen ausgezeichneten Besuch aufwies, zeigte wieder gute Leistungen der Wiener Makkabi-Schwimmcr und •Schwimmerinnen. Im Damenbrustschwimmen über 100 rn konnte Hedl Wertheimer die gute Zelt von 1:29 und damit Ihren alten Rekord erreichen. Frit/1 Löwy gelang dies im 300-m-Crawl nicht ganz, aber die Zeit von 4:41,4 beweist, daß sie noch auf der Höhe ihres Könnens is«. Das Herrenrückenschwimmen über 200 m gewann Nassau, Hakoah. Das Jünglingscrawl sah Weiß, Hakoah, als Sieger. An diesem Treffen war die erste österreichische Klasse beteiligt, u. a. auch der Vaterländische Sportclub, die frühere W.A.C.-Mann> schaft. _ Fechtsport für Damen Im Berliner Bar Kochba-Hakoah. Es ist beabsichtigt, sofort mit der Gründung einer Fechtgruppe für Damen im Bar Kochba-Hakoah unter Leitung einer geeigneten Kraft zu beginnen.- Jüdische Sportlelvrerinnen, die Eignung und Interesse für diesen Sportzweig haben, werden gebeten, Namen und Adresse dem Sekretariat, Berlin W 15, Meinekestr. 10, mitzuteilen.! 1«,.........J V. > ^"•""^ r «* ^***"^*N"^ C"" I i ' /"! CJCJ "... .„> Y «rl ------T1.. _ „VT,.„nT Erinnerungen eines jüdischen Meisterboxers Die vor kurzem erfolgte Aufnahme des Boxklubs Makkabi in den Deutschen Makk.ibikms soll uns Veranlassung Reben, etwts aus den Erinnerungen des ersten jüdischen Weltmeisters im Boxen, Daniel Mciulo/a, zu berichten. Daniel Mcndo/a, englischer Champion und Weltmeister im Schwergewicht, wurde am V Juli 17dl m Adgnle, einem Vorort von London, als Sohn achtbarer jüdischer I-Itern gehören, Er wuchs im jüdischen Viertel wie andere jüdische Knaben auf. Bis zu seiner Banulzwah besuchte er den Glieder. Schon In der Schule zeigte sieh seine boxerische Veranlagung. Allen Beleidigungen begegnete er mit seinen Fiiusten, und bald gingen ihm seine Angreifer in großem Bogen aus dem Wege. Gleich nach seiner Harmizwah wurde er bei einem Glasschneider In die l ehre gegeben, wo er es jedoch nicht lange aushielt. Einen Beruf mit dem anderen wechselnd, geriet er in schlechte Oescllsclnft. Dm Geld zu verdienen, kam er an einem Purimahend auf den (iedanken, mit einigen Freunden eine Theatertruppe zu improvisieren, doch erlebte er mit seiner Truppe einen schweren Reinfall. Sie spielten so schlecht, daß sie vom Publikum ausgepfiffen wurden. Inzwischen war sein boxerisches Talent von einem damaligen Meister entdeckt" worden, doch waren seine Verwandten von dem Boxerberuf, dem er sich zuwandte, nicht sehr erbaut. Nach einigen Anfangserfolgen zog er sich vom Ring zurück und betätigte sieh als Mazzohbncker für das gerade bevorstehende P c flachfest. Doch jetzt ließen ihm seine Sportfreunde keine Ruhe mehr. Sein großes Können war bereits bis zum englischen Hot gedrungen. Der Prmce of Wales Interessierte sieh lebhaft für Mendoza und bewog ihn, wieder In den Ring zu treten. Bald war es Ihm möglich, »Ich ein kleines Vermögen zu erboxen und eine Boxschule zu eröffnen. Damals heiratete er. Seine Frau stammte ebenfalls aus einem jüdischen Haine, Sie nahm ihrem Mann vor der Trauung das Versprechen ab, nicht mehr öffentlich zu boxen und sich nur noch dem Ausbau seiner Boxschule zu widmen. Mendoza gab ein Versprechen, das er nicht halten konnte. Die Herausforderung eines Gegners konnte Mendoza nicht ibschlagen, denn sonst hütte man Ihm dies als Feigheit ausgelegt. Damit setzte seine große Laufbahn als Boxer ein, und Mendoza berichtet nun In »einen Memoiren sehr ausführlich über seine Gegner und die Form der Kampfe. Seinen größten Frfolg erzielte er Im Jahre 1780, als er den damaligen Weltmeister Humphriet entscheidend schlug. Dieser Kampf, der das Boxereignis der damaligen Zeit war, wurde in einigen Gedichten festgehalten; Lieder wurden auf Mendo/a komponiert. Der unbekannte Jude war plötzlich der Liebling des Volkes geworden. Der englische Hot interessierte sich stark für Mendoza. und es wurde oft das Ansinnen an den Boxer gestellt, sich taufen zu lassen. Fr hat es jedoch stets abgelehnt, seinen Glauben zu wechseln. Doch auf die Zelt größten Ruhmes folgte bald der Abstieg. Der jüdische Weltmeister war schon lange den englischen Boxern ein Dorn im Auge, und in einem entscheidenden Kampf fiel Mendoza einem groben „foul" seines Gegners zum Opfer. Seinem Proteste wurde nicht stattgegeben. Das war der Anfang des Abstiegs. Seine Freunde zogen sich von ihm zurück. Die Boxschule mußte Infolge mangelnder Besucher geschlossen werden. Erst eine spiite-e Generation konnte Ihm bescheinigen, daß er einer der besten Boxtheoretiker war und viel zur Verbesserung der Boxtechnil: seiner Zelt beigetragen hat. Von seinen Gläubigern verfolgt, wandte Mendoza «ich allen möglichen Berufen zu. Aber Immer wieder zor es ihn zum Boxsport zurück. Einige Freunde versuchten, um ihn zu sanieren, ihm durch eine Wohltiitlgkcltsveranstaltung wieder zu einigen Mitteln zu verhelfen. Aber diese Veranstaltung wurde ein Mißerfolg. Mendoza starb In Armut Im Alter von 73 Jahren, eine Frau und elf Kinder hinterlassend. Die Berichte sagen nicht, wo er begraben ist. Ben Jehuda. Fünf Bezirkstagungen des Mpkkabl. Am 6. Januar beginnen die Bezirkstagungen des Deutschen Mnkkablkrcises mit der Tagung In Köln. Am Sonnabend Abend spricht der Präsident des Deutschen Makkablkrclses, Dr. Alfred R a b a u, Im großen Sani der Rhclnlandlogc Uber Makkabi Im Kampf um die jüdische Jugend. Auf der Arbeitstagung am Sonntag werden folgende Referate gehalten: Dr. Alfred Rabau: Makkabi Im Vormarsch; Dr. Hans Frledenthali Die neuen Erzlehungsaufgaben det Makkabi; Paul Lcwinsohnt Organisation und Bewegung: Kurt Marx: Hachscharah und Alljah des Makkabi Hazalr — Makkabi und Chaluz. Die nächsten Tagungen finden itatt am 13. und 14. Januar In Mannheim, nm 21. Januar In Berlin, am 27. und 28. Januar In Hannover und Anfang Februar In Breslau. Zionistisches Seminar der ©.Z.V. Montag, don S, Januar 1934 R il>MB«r Dr. M » i WliMf Geschichte dar Emanzipation 1. Abends ,,Pta poUllirlia and loilulo Einbürgerung" Dotint.mlaz, Dr. Enii rlen 11. Januar S r n I Genossenschaftswesen in Palästina i. Ab»nd: „Dlftiediunoflormin" Di« Vorträge flnilcn im I.ni> nhon«, Klriitur, 10, it«U Btjlnn 20'/, Uhr Kurien in der BZ.V. und nn der K«Mr. c . . i a. h uo. V J Vi u J Vereinigung JOüOlscho* Lotarhaus Im Rahmen e i ne r Vor t r« y r e i h e spricht K'pföTrm.fjc: 1. VoHtzendcr Her Zionistischen Verciniyim ' für r>eutfchlsnd über: ceoG r.ujar isarüe Ii u. Zuhunitruicso des doutschen J^cm-ms Z«itt Dienstag, den 9.Janu»r,20,30Uhr. Ort! Synsgoge Roonttrtß« Unkoitanbaitrag! 0,50 RM. und 1.— RM.j Mitglieder dar Jugendbünde und Erwerbilo.e ftgen Ausweis 0,20 RM. f,^«A*,«,Plf «^'*''ÄlfKtÄ|# » v .v u.« 1 k . ..Jb. *lkt, Vl<7 iiHiniiiiiiiiiiiiiiuiiiiiiiiMuiiiniiiniiiiiiiiiiHiiMiiiiiMiHiiMiiiiiiuiiiiiiiiiiiiiiiiinimiiiiMiiiiiiiiiiiiiiiinm JPO, Im DruMchfn Makkahtkrcli. Der JOdlich* PUdllndf rbund Drin.chland« (JPO.) hit tl:h, «le in inder«f Stelle der h.utlgrn Amatus berichtet wird, mll dem MikkiM Hutslr, der bundlichen Jugendbewegung dti Makkttbl, linlnnlrrt. Der Deutlich» M.Vkiblkrtli gewinnt hierdurch et«» JOOB neue Mitglieder, die durch Ihr« körperliche Vorbildung ein »uijrrrd hnrte« «poMllchn Mtteriil d*rtt«ll«n. fil l»t tu erwtrlen, duO die Jurjendmunn«. hultrn der »«richledentn M«Vk.hlverelne hierdurch ein* grnßt Bereicherung «rlahren wtrdtn. Außerdem wird in vielen Orten, «n denen bl«her noch kiln« Mikk.hlvcrcln« hut.nden, durch die dort vorhandenen JPD.-Oriippe« dli Gründung n-uer Makkublveretne angiregt «erden. tt Jahre Bar Kochba Mannhelm I In dem mit Fahnen gf« hmürkten rc»l<a«le Her Angin! I.nmev-I.og« re mn-.ialleie der Bir Kochtt «eine ClumikkalifHer, Hie rii(»!eirli its Feier «ine« 20jlhrigen Be- »telien« einen herleiitendrn Ahv■hnitt jllHiirhen fiportlrbeni in unterer Studr tum Ah« I lu5 h'*chlr. Der von Heril tu CharuVkah g». *-lirifl>rne A>ii<im ,,Hir Mrnnril," wurtle von Krilf Hirvh vorgetrngrn. „Omar Rabhi Eleniar". von Herrn Oberknntor Mhrrlei (frdinjren. leilrtr lib'r »ur Krttrede von Rtbiiiner Dr. Ciriinewild: ,,A1. Mitftürd rtra M» UL «t-il< rei^. »Irllt ,lft Bar Korhb» rkn \'orltupp der t ioni«ti«-hen llewe^ung dar, und »ein Verttienit, rlurrh die Schädling eine* neuen Hidi«chen I^t>en«ßeliih1« mittunrbeiten an Her Renai^«nrf nn«ere% Volke«, kann mit Ehren vor der laiinnd|St\ri(fen Vrrganpenheit unsere» Volke» b"aehen. Ali Troger riner Idee, die Befreiung und Krwerkunr; jüdischen Volkutnmi au! ihre Fahne )jf«rhriel>en hat, iit die!Sf»kk»bibewer;iing gefeit gegen die Gefshr bloßer iportlirher Helülir^ing. Der Makkabi hat dai Chtnukkahle.r mrilckerobert. Die Aufgaben der jungen jüdltfhen GeneraMon «ind groß, aber lie wird im'Unde «ein, sie tu «rfflllen, w«r.n sie »ich ihre« Ziele« bewußt wird." Nach den mil fctoSem Beifall iHifgenommenrn Ainführimgen I>r. Crilneu «Id« «ang Frau Liebermrn«rh „Iii'lilh« Siegeslied". Ifrrr T.öwenhi\nm gab einen Ueberblirk ilber 20 Juhr- Dar K" 1 worauf der Vor.«itrende, Herr Hir«ch, die von den Verbänden de» Mnkk»bikrei«e<i und He« R.J. F. tingelaufenen Gliirkwimv litrlegrnmme tur Verlegung brachte. Im Namen des Bar Ko. hba Frankfurt überreichte Herr Adler ein« LKuferfigur, von «eilen drr Arlx-iugriiirimchaft der siirlwem "rutichm jildiichen Turn, und SnortvrrlMnrle filiergab Dr. O ö t 11 tine Ehrenurkunde, An«chlirßrrid «prarh Frl. A«eher da« Tiialikvhe Oedirht: „Denen, die »ich dem Volke weihm". Der Mannheimer Bar Kochba kann die«en Abend »1« großen Erfolg in seiner Werbetäiigkeit all nttionaliüdischer Sportverein buchen. David Gottlieb. Bar Kothb. Breill«. Chinukkah -Feier, Der Bir Kochba Breslau veran«la!trte drei Chunukkah-Feiern. Am Sch«hhath-Chinukkah versammelten »ich ra. ISO Makkabim und Makkabioth in den überfüllten Raum-n de« Restaurant Schul, tun der iuigrieir hnet verlaufenen Verinstaltnng beituwohnen. Alfred Koppel sorgte für ein abwechslungsreiche« Piopramm. dn« aus Sing- und Sprechchiiren, einem Thea trrstii' k, der Makkabäerrede und der Vorführung des Bar-Koihh*.Breslau-Film« bestand. Hie Feiern des llntnir, die noch rhi^oth getrennt waren, teigten, dal die Arbeit de« erst seit einem halben jnhre bestehenden OMud, die auf Aklivietung und Intcnsivieriinu der Kwutoth als der eigentlichen Tr.irjcril des Hundes gerii-hlct i«t, in ihrer kollektiven Gestaltung einen wirkungsvollen Atisilrin k fand, — Generalveriamm- 1 u n f». Am 1». Derember fand die General versa mmbmjr de» Bar Kochbn Breslau sl»tf. Der 1. Vnrsittende, R.-A. Dr. I.ut. gab einen Hrrirht Uber dm abgelaufene Geschäftsjahr. Fine poße Antahl Makkdtim i«t auf Harbshara, viele sind »chon nach F.rei übergesiegelt. Trotrdem hat sich der Mitgliederbestand erheblieh vermehr!, obgleich der Bar Kochba ein halbe» Jahr weder Turnhalle noch Sportplntt tur Verfügung pehabt hat. um einen Sportbetrieb abhalten tu können. Untegroßen Opfern hat der Bar Koehb« minrrehr eine eigene Turnhalle, die auch glelehitltlg ili Helm benuttt werden wird, gemietet. Nach dem Gesamt, überblick wurden die Berichte (Iber die Arbeit der Abteilungen, flbw Kusse, Hachscharah, KKT, und OH erstattet, die sümttich rj. Iriedenstellend waren. Oer Vorstand wurde entlastet und wieder, gewühlt, Nmi besettt wurden die Resorts: Hurh'char», KKI und OH. DI« Hakoah Wuppertal ist nun so weit, daS im Laufe det Januar die praktische Sportarbeit aufgenommen werden kann. Die Möglichkeit, eine eigene Halle tu bekommen, i«t vorh'.nden. Die Stadt hat einen Flatt tur Verfügung gestellt, und am 14. Januar treten dl« Fußball-, Handball- und I^iehtatbletik-Mannschaiften tum «rstenmal an, Bar Kochba Nürnberg. Der Turnbetrieb ist in neuen Räumen wieder aufgenommen. Der Verein hat den Saal mit den neuesten Turngeräten ausgestattet. F.igene Kräfre leiten den Turnbetrieb. Kinder von vier Jahren bis tu den Alten Herren turnen jeden Mittwoch nbteiluiigsweise von 15—22 Uhr. Donnerstags findet ein« Sonder, turnstunde für Fruuen statt, Sonn'ag morgens Kürturnen. Die im Somgegründete Fußhallmann«'-ba''t hat ihr erstes Spiel gegen RJF. Fürth mit 15:1 gewonnen. Die Wrihnai htsreise der Mannschaft nach Frankfurt und Ottenbach verlief er'olgreich. Gegen IIK. Frankfurt gewannen sie mit 2:1, gegen fJH. Ottenbach mit 8:3. Bedauerlicher, weise haben wir in Hävern außer Fürth tunüchst keine Gegner. Unser» früher in der Herirksliga spielende M»ndballmann«chnft •« noch faat komplett, Sie hat bereits eine Einladung mm Frankfurter Hallen. Sportfest des Bar Kochbn erhalten. Die Tisehtennisahleilung trainiert fleißig. Gute Kräfte au« den anderen Vereinen sind tu uns gekommen, darunter der Nürnberger Stadtmeister 1932 und der Nonlhaverische Meister. Die Mannschaft w ird demnächst Turniere in Nürnberg nnd auswärts austragen. Au« dem Leben der Hakoah K8ln. Nachdem der Klub auf mehr alt 250 Mitglieder angewachsen ist, hat «ich die Notwendigkeit ergeben, verschiedene Gruppen-Kinleiluttgcri für die geistige Arbeit vorzunehmen. So halten Hie I^ichtuthlrlik- und Damen-Gymnastik-Abteilungen regelmäßig getrennte Heimnboiute ao. lediglich tu einer Oneg- Schabbnlh-Feier vereinigen sich beide Gruppen. In mehreren Kursen wird intensiv Hebräisch (gelernt. Auch die Fußball-Abteilung ent. faltet eine rege Tätigkeit. Die Anfang November gegründete Schachgruppe erfreut sich großer Beliebtheit. Unter den Mitgliedern befinden sich eine Anmhl der besten Spieler Köln«. Um die Spielslärke tu ermitteln, wird tnrzeit ein Klub-Turnier ausgetragen, da« in xwel Klassen gespielt wird. In der ersten Klasse nehmen 15 Mitglieder, in der zweiten 12 Spieler teil. Spieltermine Montag Abend ab 8 Uhr und Sonntag vormittags ab 10.30 Uhr im Jugendheim, Mauritiusstein. weg 11, F",inen großen Erfolg hat die Tisch-Tennisabteüung tu verteichnen, die eine große Zahl begeisterter Anhänger in ihren Reihen hat. Die Mannschaften verfügen über eine ansehnliche Spielstärke und haben durch die lettten Turniere an Kampfstärke gewonnen. Arn 10. Detember war die Sporigrnppe des R. j. F. Krefeld tu Gast. In acht Eintel- und vier Doppelspielen unterlag die junge Krefelder Mannschaft den Kölner Makkabim mit 0: 12. l)aj interessanteste Spiel des Tages war die »egegnung «wischen dem früheren weitdeutschen Meister Salomon (Krefeld) und F.liasowitt (Köln). In fünf hart umstrittenen Satten siegte der Kölner. Die Tiich-Tenni«- mannichaft dei Hakoah Köln dürfte heute unstreitig bereits tu den beitea jüdischen Mannschaften DeuUchltnd» geh&ren.