Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXVII (1932)
- Issue
- Heft 89 (8.11.1932)
- Date
- 1932-11-08
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Seite 434 JÜDISCHE RUNDSCHAU Nr. 89, 8. XL 1932 Ortsgruppen Düsseldorf. Seit 11 Tagen arbeitet im Ruhrbezirk Mosche Brach m a n ti aus (iiwath Brenner, der als!)elegierter des Keren Kajeinetli-fIntipthiiros zur Unterstützung der Arbeit in Deutschland zunächst unserem Ciruppenverband zngeteilt wurde. Er hat bisher mit großem Erfolg in öffentlichen und privaten VcranstaHump'n in Düsseldorf, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen gesprochen und einige weitere Orte zur Reorganisierung der KKL-Arbcit besucht. Die Vorträge und Diskussionsreden eines Menschen, der unmittelbar aus der Wirklichkeit Palästinas kommt, sind nicht nur anspornend für die Zionisten, sondern auch das denkbar beste Gegengewicht für die heinmiingsbse Antipropaganda, die in unserer Gegend vorn Geserd geführt wird. Halberstadt. Am 30. Oktober sprach in einer gut besuchten Veranstaltung der Zionist. Arbeitsgemeinschaft Herr Joseph H i r s c h - Berlin über ״Die Lage des deutschen Zionismus nach dem Frankfurter Delegicrtentag‘‘. Das Referat gab in fesselnder Weise einen guten Einblick in die in Frankfurt behandelten Fragen zionistischer Haltung und unserer Arbeitsmöglichketten. Die anschließende lebhafte Aussprache erwies, daß des Redners Ausführungen über engere Verbundenheit mit Palästina und seinen Aufbaufragen, sowie über die Mitarbeit der Jugend in der Organisation einen starken Widerhall gefunden hatten. Königsberg. I hiserc diesjährige Winterarbeit wurde mit einer öffentlichen Veranstaltung eröffnet, in welcher Kurt B! u - men feld über ״Jüdische Gegenwart“ sprach. Die Vcranstaltung war besonders auch aus nichtzionistischen Kreisen ungewohnlich gut besucht. Der Eindruck der mehrstündigen Binmenfeldsehen Ausführungen, in denen er das jüdische Schicksal, insbesondere das Schicksal der deutschen Juden und den unentrinnbaren Zwang zur Entscheidung aufzeigte, war ein ungeheuer starker. Wir sind überzeugt, daß es Blumenfekl gelungen ist, eine große Anzahl von uns Ins dahin sehr fern stehenden Juden dem zionistischen Gedanken nahe zu bringen. — Blumenfeld sprach außerdem noch in einer Ortsgruppenversammlung über ״Zionistische Fragen und Antworten“ sowie ferner in einer Ju- §endversarnmlung über ״Chaluziuth als Erziehttngsideal und die edeutung der chaluzischen Einwanderung für Pa'ästina“. Beide Veranstaltungen waren sehr gut besucht, und wir glauben, dal! sie einen guten Auftakt für unsere jetzt beginnende Winterarbeit bildeten. Im Anschluß an obige Veranstaltungen begannen wir mit der diesjährigen Keren Hajcssod-Aktion. Saarbrücken. Am 26. Oktober sprach im Rahmen einer Ortsgruppenveranstaltung Herr Pazi aus Tel-Awiw über: ״Palästina vor 50 Jahren und Palästina heute“. Die lebendifen und anschaulichen Ausführungen des Redners fanden dankare Aufnahme. Eine lebhafte Aussprache über die Möglichkeifen der Privatinitiative schloß sich an. Prof. Becker über Palästina- und Orientfragen. Aus Hamburg wird berichtet: Der frühere preußische Kultusminister Prof. D. Dr. Becker sprach im Rahmen einer Veranstaltung des Zionistisch-Akademischen Klubs über die gr o ß - a r a b i s c h e Frage und die jüdische Palästina-Kolonisation. Die Wurzeln der groß-arabisehen Bewegung, so führte der Redner aus, liegen in Syrien, Mesopotamien und dem inneren Arabien, früheren türkischen Provinzen. Die Ba-1 tour-Deklaration im Jahre 1917, die im Palästina-Mandat 1920 verankert wurde, sei eine Kulturtat gewesen. Ihre Forderungen waren: Förderung der jüdischen Einwanderung, Rechtsschutz für die anderen Bevölkerungselemente. Die Mandatsmacht England sollte sich durch Entwicklung der Selbstverwaltung möglichst bald überflüssig machen. In diesen Forderungen liegt das ganze groß-arabische Problem beschlossen. Die jüdische Bevölkerung ist seit 1922 auf ein Fünftel der Gesamtbevölkerung angewachsen, hat jedoch noch nicht so viel Grundbesitz, wie der Bevölkerungszahl entspricht. Immerhin sind durch die jüdische Bevölkerung manche Araber — zum Teil durch eigene Schuld — landlos geworden und in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten, so daß die judenfeindliche Propaganda leichtes Spiel hatte. Lieber den politischen Erwägungen spielt bei den Arabern ein Minderwertigkeitsgefühl gegenüber den jüdischen Kolonisationsfaktoren eine gewisse Rolle. Der Vortragende bezeichnet es als entscheidende p 0 1 i - tische und kolonisatorische Aufgabe der Zionisten, unter Berücksichtigung aller Imponderabilien zu ein.er Verständigung und gemeinsamen Arbeit mit den Arabern zu gelangen. ״Wie in der Laubhütte ein Chanukkah-Spiel entstand“ ist der Titel eines Chanukkah-Spiels, das Irma Dresdner (Frankfurt a. M , Gaußstr. 10) verf aßt hat. Das Spiel ist, wie uns mitgeteilt wird, schon wiederholt erfolgreich , aufgeführt worden. Es ist ohne Bühne, fast ohne Requisiten von einer Erwachsenen trat ג bis 12 'Kindern leicht aufführbar. Vermischtes Persönliches. In diesen Tagen feiert unser Gesinnungsgenösse Dr. Sch a 10 m Hildesheimer seinen 50. Gcbtirtstag. Der Jubilar, ein Sohn Hirsch Hildesheimers und Enkel von Rabbi Esriel Hildesheimer, setzt die große Tradition seines Hauses in würdiger Weise fort. Er ist ein begeisterter Jude und Zionist, der unablässig für den Gedanken der jüdischen Wiedergebart tätig ist. Hildesheimer erfreut sich im Kreise seiner Freunde und in der zionistischen Ocffentlichkeit infolge des Charmes seiner sprühenden Persönlichkeit einer besonderen Beliebtheit und es darf bei einer solchen Gelegenheit auch nicht die Feststellung vergessen werden, daß er bei vielen zbuislisehen Festen und ähnlichen Anlässen durch seinen Geist, Humor und musikalische Begabung ganze Scharen von zionistischen Zu- Hörern entzückt hat. Unter den vielen Gratulanten, die Dr. Hildesheimer heute ihre Glückwünsche aussprechen, möchten auch wir nicht fehlen. Die Jüdische Gemeinde Berlin veranstaltet am Sonntag, dem 13. November, in der Synagoge Prinzregentenstraße im Rahmen der ״Religiösen Vorträge“ einen Vortrag von Heinrieh Mann ״Nach der Wahrheit ,eben“. Eintritt frei. Jüdischer Schulverein. Am. Zweig liest aus seinem neuen Roman ״De Vriendt kehrt heim“, dessen Handlung in Palästina spielt, am Sonntag, dem 13. November, zugunsten des Jüdischen Schulvereins in einer Privatvcranstaltung. Einladungeri durch das Sekretariat des Schulvereins, Klopstockstr. 58, Telephon: Tiergarten 2084. Schule der Jüdischen Jugend. Der Kurs von Georg Pape über ״Die jüdische Geschichte und das Wesen der jüdischen Arbeiterbewegung“, der am 3. November anfangen sollte, beginnt erst Donnerstag, den 10. November, um 20 Uhr, in dein Gebäude der ״Schule der Jüdischen Jugend“. Jüdische Altershilfe. Rabbiner Dr. Joachim Prinz spricht; ״Die Brücke, Worte über Alter und Jugend“ unter Mitwirkung von Alice Schaffcr-Kuznitzkv, Gesang, und Joseph Weissgerber, Cello, in der Alhambra, Kurfürstendamm 68, 16. Novorüber (Bußtag), vorm. ID/» Uhr. Karten zu 1,— 2,—, 3,— RM. im Büro der Altershilfe, Augsburger Str. 39, und an der Theaterkasse am Tage der Vorstellung. Kassenöffnung 10 Uhr. Zionistischer Gruppenverband Thüringen. Sonntag, den 13. November, vormittags 10.30 Uhr, findet in Erfurt, Kochs Gaststätte, Kaiscrplatz, ein Gruppenverbandst a g statt. Tagesordnung: Referat: Dr. Oskar Wolfsbcrg (Berlin): ״Bedeiitung und Aufgaben unserer Kulturarbeit in der Aera des Aufblühens von Palästina und der Krise der Diaspora“ mit anschließender Aussprache. Nachm. 15,30 Uhr: Fortsetzung der Aussprache, geschäftliche Mitteilungen. Wichtig für Palästina-Einwanderer. Das Berliner Palästina- Amt teilt mit: Gemäß den neuen Bestimmungen der Palästina- Regierung muß jeder Einwanderer nach Palästina, gleichgültig welcher Kategorie, nachvveisen, daß er in den letzten 7 Jahren mir Erfolg gegen Pocken geimpft ist. Der Nachweis erfolgt durch das übliche Impfzeugnis oder durch Attest eines Arztes. Der Nachweis muß erbracht werden, bevor das Visum erteilt werden kann. Diese Verfügung tritt sofort in Kraft. Orient-Reise. Die Humboldt-Hochschule Berlin vcranstaltet auch in diesem Jahre wieder unter Führung ihres Dozenten, des bekannten Kunsthistorikers Dr. Ernst Cohn-Wiener, eine besonders interessante und billige Reise nach Griechenland und Aegypten. Die Reise schließt einen dreitägigen Aufenthalt in Athen, sowie den Besuch Kairos und Oberägyptens ein. Ein fakultativer Besuch Palästinas ist vorgesehen. Beginn der Reise: 27. Dezember 1932, Dauer bis zutB 22. Januar 1933. Der außerordentlich niedrige Preis beträgt mit allen Leistungen 885 M. von und bis Berlin. Unverbindliche Ipskünfte erteilt Dr. Ernst Cohn-Wiener, Berlin WI5, Fasanenstr. 58, und das Büro des Palestine & Orient-Lloyd, Berlin N, Friedrichstr. 121. Der Verband Jüdischer Frauen für Palästina-Arbeit (Wizo) plant für diesen Frühling eine gemeinsame Palästinareise mit einem Aufenthalt von ca. 20 Tagen im Lande. Die Teilnehmer der Reise werden dia Möglichkeit haben, das ganze Land zu sehen und besonderen Einblick in die von den Frauen in! Lande geschaffenen Institutionen zu bekommen. Dabei wird kein unbedingter Zwang zur Teilnahme an den einzelnen Besichtigungen ausgeübt werden, so dal! die Reise auch fürMänner und alle, die Freunde oder Verwandte im Lande besuchen wollen, geeignet ist. Da der genaue Plan der Reise lind der Preis von der Zahl der Teilnehmer abhängt, bitten wir um möglichst baldige — wenn auch unverbindliche — Anmeldung zu der Reise an unseren Verband, Berlin W 15, Meinckestr. 10. — Es besteht die Möglichkeit, Wizo-Mitglieder privat unterzubringen. Wir bitten alle diejenigen, die darauf reflektieren, dies bei ihrer Anmeldung anzugeben. Talmud-Schiur. Es soll in der Synagoge, Münchener Str. 37 (Schöneberg), 2—3wöchent!ich, abends 8—9 Uhr, eine Talmud- Schitir für Kaufleute eingeführt werden. Interessenten werden gebeten, sich unter Nr. B 6, Cornelius 2051 (Reinhold) zu melden. Jüdische Sozialistische Arbeiterjugend. Am 29. Oktober sprach im Heim der J.S. A. J. Dr. T rau I) über das Thema: ״Vor geschlossenen Toren (aktuelle jüdische Wanderungs- und Wirtschaftsfragen)“. Fast 200 jüdische Jugendliche aller Bünde waren erschienen. Genosse Dr. Traub wies in seinem 11/2־ ständigen Referat nach, daß die ökonomische Lage der Juden in Osteuropa nach dem Weltkriege unendlich schlechter geworden ist. Die logische Folgerung müßte eine verstärkte Aus- Wanderung sein. Aber während allein die Vereinigten Staaten׳ in den letzten 30 Jahren 2lj bis 2C> Millionen jüdischer Wanderer aiifnalimeii, d. i. der 3. Teil der osteuropäischen Judenheit, und während in dieser Zeit Palästina nur den 60. Teil der jüdischen Wanderlustigen eine Existenz bieten konnte, stehen wir heute vor einer völlig veränderten Situation. Die jüdische Einwanderung nach U. S. A. beträgt jetzt kaum 5000 jährlich. Dagegen beginnt Palästina eine immer größere Rolle als Immigrationsland zu spielen; allein während der neun Jahre 1919-1928 nahm Palästina mehr als 10)000 Einwanderer auf. Die gesunde berufliche Schichtung der Palästina- Einwanderer ist Gewähr dafür, daß Palästina nicht ähnlich wie Amerika wiederum das wird, was wir unter Galuth verstehen. Während jeder dritte jüdische Einwanderer nach U. S. A. ein Schneider war, während die Kategorie ״Diverse Berufe“, die u. a. auch die Erdarbeiter umfaßt, mit nur 25 000 Einwanderer vertreten ist, d. i. 1// 0/0, zählen wir in Palästina 12 000 jüdische Industriearbeiter, sind 43 "» der Einwanderer Arbeiter und 13״() ungelernte Arbeiter, während nur 9״b der Einwanderer Händler sind. 80 «0 des jüdischen Jischmv in Palästina sind Werktätige! Ein Prozentsatz, wie wir ihn nirgends anderswo bei Juden bisher finden. Die Diskussion bcstritten drei kommunistische Redner, die weit mehr als eine Stunde sprachen. Die beiden ersten Redner warteten mit bekannten Phrasen auf; so z. B. daß für sie keine Judenfrage existiere, andererseits die Judenfrage in der Sowjetunion gelöst sei, der Zionismus die jüdischen Arbeiter vom sozialen Kampf ablenke, der Zionismus lediglich eine bessere Kapitalsanlage für Kapitalisten sei, die Poale Zion dem engl. Imperialismus Zutreiberdienste leiste usw. Lediglich der dritte Redner bemühte sich, ernst genommen zu werden. Für ihn ist Biro Bidschan der Versuch, die Gesamtjudenfrage der Sowjetunion zu lösen. Im Schlußwort zerpflückte Dr. Traub die kommunistischen Einwände gegen das Palästinawerk, wies nach, daß es Unsinn sei, Biro Bidschan gegen Palästina ausspielen zu wollen. Die Ausführungen des Gen. Dr. Traub fesselten die Anwesenden so sehr, daß sie die Zeit vergaßen und erst 1!/ג Uhr ausein• ander gingen. Förster. Frankfurt a. M. M i s r a c h i. Am Donnerstag, dem 10. November, findet die Monatsversammlung der Misrachi-Ortsgruppe bei Rositier, Zeil 44, statt. Dr. Moses König wird über aktuelle Probleme des Zionismus sprechen. Gäste willkommen. Frankfurt a. M. Winterprogramm der Zeire-Misrachi: Sonntag, 141/. Uhr: Fahrt; Führer: Isaak Berger; Ort: Stadtbibliothek. — Montag, 21 Uhr: Jüdische Geschichte; Leiter: Dr. Moses König; Ort: Riickertstr. 59/11. — Dienstag, 20/', Uhr: Chumisch- Schiur; Leiter: David Kahn. 20 Uhr: ״Tagesfragen“; Leiter: Isi Weichselbaum; Ort: Ostendstr. 9, b. Twerski. — Mittwoch, '20/1, Uhr: Mischnajoth-Schiur; Leiter: Chawer Zuckerkandel. — Freitag, 21 Uhr: Aussprache-Abend. — Sehabbath, ll/4׳ Uhr: Einführung in den Zionismus; Leiter: Isi Wetthsclbaum; Ort; Han. Ldstr, 30 I. 15 Uhr: T’nach-Schiur; Ort: Han. Ldstr. 36/1. 1 Stunde vor Nacht: Oneg Sehabbath. — Soweit nichts anders angegeben, finden die Veranstaltungen im Heim statt. Anfragen — auch bezüglich Teilnahme an den hebräischen Sprachkursen — sind an obige Adresse zu richten. Berliner Kalender Mittwoch, den 9. November: Bezirksgruppe Reinickendarf der B. Z. V., abends 8/5 Uhr, im Mokka Marold, Müller- Straße 137 (U-Bahn Seeslraße), Hans Klee: ״Die jüdische Situation inr politischen Machtkampf irt Deutschland“. — Die Gruppa IVesttnd der F. A. P. will am Mittwoch, dem 9. November, eine Arhcitspe m cinschaft beginnen, die als Arbeitsgebiet für diesen Winter das Buch von K a s t e i n ״Geschichte der Juden“ zum Gegenstand hat. Frau Mary. M 0 s e s wird den Kursus leiten und bittet Interessenlinncn, sieh bei ihr zu melden. (Trnbcncr Str. 2, Rrab. 800.) — Synngopen-Verei n ״R y k e s t r a ß c“, abends 8 Uhr: L’nionssiile, Greifsvvalder Str. 222 (großer Saal), Prof. Dr. ILinr. Löwe: ״Juden und Judentum in Deutschland — ein Schicksal“. Gäste willkommen. — Donnerstag, de10 ״. November: B״zirksgr11ppa R e i c h s k a 11 z 1 e r - P 1 a t z der B. Z. V. im Cafe Stadion (Reichskanzler-Platz), Fritz N a f t a i i: ״I)!c jüdische Situation im poiitischm Machtkampf in Deutschland“. — Dienstag, der! 15. November: Gruppe Lichterfelde d״r F. A. P., nachm. 4//. Uhr, Handarhcilsnach mittag. Bei Frau Grosser, Lichlerfelde, Ring- Straße 8 b. Bar Kochha ־ Hakoah Berlin Sonntag, den 13. November. Vormittag 11 Uhr im Theater ״Komödie", Kurfürstendamm Festveranstaltung 3us Aa,aB des Besuches von Lady Erleigh Gymnastik SorechclKfrs Turnen Eintritt treu UND BLUMENSPENDEN lös# man ah durch Nationai/onds - Telegramme und Baum■ spenden für Palästina? Telegramme zu SO Pfg. bei allen Vertrauensleuten. Ein Baum koste# 6 Mark, tuir senden auf Wunsch eine Benachrichtigung an die aufgegebene Adresse. KEREN KAJEMETH LEJISRAEL BERLIN W 15, Meinekestraße IO. Telefon: 1 1 Bismarck 7165. Postscheck Konto: Berlin 28247 —י"■™«— FESTDICHTUNGEN Toasts / Talsiueder / vortrage Fostzeltungen / Mhrungen viduel’ £. Sandale verfaßt BERLIN - CHARLOTTENBURG 4 Waitzstraße 20 Tel. : Bleibtreu 2318 RELIGIÖSER VORTRAG Sonntag, den 13. November, vorm. 11.3° Uhr Synagoge Prinzregenten - Straße 69 / 70 HEINRICH MANN: Nach der Wahrheit leben Eintritt frei! Chor und Orgel Vorstand der Jüdischen Gemeinde Wir bitten unsere Leser bei Bestellungen unsere Inserenten zu bevorzugen und sich dabei auf die ,Jüdische Bundschau“ zu berufen -* Ich habe die Leitung der SuhdireKlion 3 der pnonlx-Lebens- Versicherungsgesellschaft (gegründet 1882) mit 1. November 1932 übernommen. Berlin W 8 Di*, jur. J. Tauöes Taubenstraße 35 Telefon: A2 Flora 4417. Bericht Uber die Tätigkeit der Zionistischen Vereinigung lür Deutschland 1930-1932 erstattet dem XXIV. Delegiertentag ln Fraakturt a. M. im September 1932 ge^en Voreinsendung von 0.30 M. zu beziehen durch die ZVID., Berlin W 15, Meinekestraße 10. Selbsthilfe erwerbsloser jüdischer Jugend Berlin NO43, Neue Kämigstr. 5/6, Tel. ES Kgst.9527 Denken Sie daran daB Tausende jun?er Menschen erwerbslos sind, daß Arbeitsbeschaffung־ schwieriger ist als je daB Arbeit die beste Hilfe ist. Junge Menschen haben sich zusammengeschlossen, um kollektiv ihren Lebensunterhalt auf genossenschaftlicher Basis zu verdienen. Sie hellen uns, wenn Sie uns Ihre Aufträge überweisen Wir führen Tiachlerarbellen aus Wir verkaufen Tabak» waren Wir verkaufen Toilette» artikel Wir erledigen Botengänge Wir fahren alle Aufträge als peiernte Ar« beiter gewissenhaft, billig ti. pünktlich aus Abholung und Zustellung frei Haus kostenlos Jüdische Familien, unterstützt uns durch Erteilung von Aufträgen Selbsthilfe erwerbsloser jüdischer Jugend Wir schneidern Wir schustern Wir reparieren a. legen elektrische Leitungen an Wir führen Schlosser- und Klempnerar - betten aus Zeitungsausschnitte! Konkurrenzlos schnelle und reich» haltige Bedienung; niedrige Gebühren. In- und Ausland. Schnelldienst, nttiV.tlÄW Verantwortlicher Redakteur: Dr. Georg Landauer, Berlin •Wilmersdorf. Verlag :Jüdische Rundschau G.m.b.H., Berlin W 15. Verantwortlich für den Inseratenteil: R. Sega], Berlin Wilmersdorf, Anz.*Verw.: Jüdische Rundschau G, m. b, H., Berlin W 15, Meinekestr• 10 Drude von Siegfried Schalem, Berlin » Schöneberg,