Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXVII (1932)
- Issue
- Heft 88 (4.11.1932)
- Date
- 1932-11-04
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 96% known words query
- IRI
…/2651273-2653348-2653436--23258-2681602- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Seite 426 JÜDISCHE RUNDSCHAU Nr. 88, 4. XI. 1932 treten. In der Diskussion der Wirtschaftslagen, die wir in der ״Jüdischen Rundschau“ bisher geführt haben, ist auf die wirtschaftliche Struktur der deutschen Juden und auf die fortschreitende Verengung der Wirtschaftsbasis, auf der ein großer Teil der deutschen Juden gestanden hat, hingewiesen worden. Die Zahl der selbständigen jüdisehen Wirtschaftsexistenzen war im Verhältnis zu den selbständigen bei den Nichtjuden immer sehr groß. Durch die allgemeine Wirtschaftsentwicklung sind die Bedingungen für viele kleinere und mittlere selbständige jüdische Wirtschaftsexistenzen zerstört worden. Dadurch hat sich die Zahl der jüdischen Erwerbslosen außerordentlich vermehrt. Die gegenwärtige Aktion soll sich in erster Linie auf die jüdischen Arbeitslosen erstrecken, d, h. auf jüdische Menschen, die Arbeitnehmer waren und nunmehr «arbeitslos sind. Zwar fallen in diese Kategorie auch viele Vertreter freier Berufe, im allgemeinen aber kann man in den Begriffen der Arbeitslosigkeit nicht die vielen Erwerbslosen einbeziehen, für die besondere Maßnahmen sozialer Art, Vorkehrungen zur Umschichtung usw. notwendig sind. Die Erkenntnis dieser Sachlage ist in der jüdisehen öcffentlichkeit vorhanden, und der Oesamtvorstand der Zentralwohlfahrtsstelle der deutschen Juden und die Haup: ,eile für jüdische Wanderfürsorge haben sich auch mit dieser Seite der jüdischen Wirtschaftsnot eingehend beschäftigt und eine Reihe von Maßnahmen beschlossen. Man würde aber nicht genug tun, wenn man sich mit der Feststellung der gegebenen Situation begnügen und auf alle Vorkehrungen hinweisen würde, die zur Linderung der jüdischen Wirtschaftsnot geplant werden. Es ist überdies notwendig, noch einmal auf das Grundsatz- Hch e all dieser Erscheinungen hinzuweisen. Die jüdische Wirtschaftsnot steht natürlich in inniger Verbindung mit der allgemeinen herrschenden Wirtschaftskrise. Trotzdem aber wäre es irrig anzunehmen, daß mit der Behebung dieser Wirtschaftskrise auch das spezifische jüdische Wirtschaftsproblem zum Verschwinden gebracht und der jüdische status quo ante wiederhergestellt werden könnte. Eine derartige Auffassung würde implizite besagen, daß es sich bei der gegenwärtigen Wirtschaftskrise nur um eine Konjunkturerscheinung handelt, eine Behauptung, die erst zu beweisen wäre. Aber auch diejenigen, die in der gegenwärtigen Wirtschaftslage in der Hauptsache nur ein Konjunkturtief erblicken, können doch nicht umhin, zuzugestehen, daß es sich auch um eine grundsätzliche Wandlung des Wirtschaftssystems handelt. Und ob man nun diese grundsätzliche Wandlung mit dem Schlagworte ״Spätkapitalismus“ bezeichnet oder mit dem Etikett ״Anfänge der Planwirtschaft“ versieht — einerlei in welchem Geiste diese Planwirtschaft gedacht ist darin liegt doch ein Zugeständnis, daß die bisherige Wirtschaftsform und die an sie geknüpften Wirtschafts- Vorstellungen eine prinzipielle Aenderung erfahren. Damit aber gewinnt das Problem der jüdischen Wirtschaftsnot ein in seinem Wesen anderes Aussehen. Auf Grund unserer Auffassung der Judenfrage haben wir stets behauptet, daß diese sowohl in politischer, gesellschaftlicher wie auch wirtschaftlicher Hinsicht besteht, einerlei ob die Aeußerungen noch latent oder schon akut sind.Was wir jetzt erleben, ist eine Bestätigung dieser Auffassung. Wohl ist ein gerüttelt Maß der in Deutschland zutage tretenden jüdischen Wirtschaftsnot auf politische Verhetzung und antisemitischen Boykott zurückzuführen; der Untergrund all dieser Erscheinungen aber liegt in den sich verändernden Wirtschaftsformen und in einer Ausschaltung oder Ueberflüssigvverdung der Wirtschaftsfunktionen, welche die Juden seit jeher, aus der historischen Entwicklung und aus ihrem Drang zum Eigendasein erklärbar, ausgeübt haben. Der Tatsache des stärker oder schwächer ausgeprägten Eigenlebens der jüdischen Gemeinschaft in der Diaspora entsprach zu allen Zeiten eine schärfer oder verschwömmen zutage tretende Art der wirtschaftlichen Betätigung dieser jüdischen Gemeinschaft. Diese spezifisch jüdischen Wirtschaftsfunktionen sind entweder von Juden auf der Suche nach zunächst konkurrenzloser Betätigung aufgenommen, traditionell fortgeführt oder durch die Umgebung aufgezwungen worden (privilegia odiosa). Die jüdische Situation in der Diaspora war so geartet, daß von einem freundnachbarlichen Sympathieverhältnis zwischen Umwelt und jüdischer Gemeinschaft nur sehr selten etwas zu merken war. Man hat aber die Juden geduldet oder sogar ins Land gerufen und begünstigt, wenn man ihre Funktionen oder ihre besonderen Leistungen nötig hatte oder nötig zu haben glaubte. Trat in der allgemeinen Entwicklung der Wirtschaft der Umgebung ein Zustand ein, da man vermeinte, auf die Juden ohne besonderen Nachteil verzichten oder die von ihnen bisher ausgeübten Funktionen allein versehen zu können, dann begannen Wirtschaftsboykott und Judenverfolgungen, die im Laufe der Zeiten verschiedenes Aussehen hatten. Im Mittelalter waren es Ritualmordmärchen, die Beschuldigütig, daß die Juden den ״schwarzen Tod“ eingeschleppt hätten, heute kleidet sich die Judenhetze in Rassentheorien. Dahinter aber ist die, zu Recht oder zu Unrecht, bei der Umwelt vorhandene Empfindung verborgen, daß man auf den meisten Gebieten ohne die Juden auszukommen vermag. Man kann für die Stichhaltigkeit dieser Behauptung viele Beispiele anführen. Uns sind große chemische .Werke in Deutschland bekannt, welche unter ihren Arbeitern und Angestellten im Inlande prinzipiell keinen einzigen Juden beschäftigen, hingegen aber ins Ausland — vorläufig und wie lange noch? — jüdische Handelsvertreter wegen deren größerer Erfahrung schicken. Sie tun das noch trotz der antijüdischen Einstellung ihrer leitenden Direktoren und Personalreferenten. Das Geschäft verlangt es. Das gleiche gilt z. B. von großen Filmgesellschäften, welche ihre antijüdischen Empfindungen auch im Inlandc nicht betätigen, weil sie, auf Grund von gemachten bösen Erfahrungen, auf die jüdischen Mitarbeiter nicht verzichten wollen. Ja selbst Vorgänge aus der letzten Zeit beim Rundfunk illustrieren die Stichhaltigkeit dieser These. Man hat wohl alle irgendwie ersetzbaren jüdischen Angestellten entfernt, hingegen behielt man jüdische Künstler, deren Leistungen einzigartig sind. Hier handelt es sich aber um Ausnahmen oder spezielle, von Nichtjuden noch nicht erworbene Eignungen. Im allgemeinen aber sieht das Bild anders, aus. Einst glaubte man am besten beraten zu sein, wenn man sich einen jüdischen Empfangsäbend zu Ehren von Lady Erleigh veranstaltet von den Deutschen Mitgliedern der Jewish Agency und dem Präsidium des Deutschen Keren Hajessod am Donnerstag,d. to.November,abends <5Ä Uhr, Im Marmorsaal des Zoologischen Gartens Vorsitz und Eröffnung: Dir. Oscar Wassermann Ansprachen: Rabbiner Dr, Leo Baeck Frau Jenny Blumenfeld Dr. Arthur Hanike Dr. Bernhard Kahn R.-A. Dr. Hermann Leiewer Rabbiner Dr. Joachim Prinz Lady Erleigh 53 Kartenbestellungen lm Sekretariat der Jewish Agency, Metnekesirahe 10 / Telefon: Bismarck 7165 (Montag bis Freitag ,A9—H6, Sonnabend 6—9 Uhr) Kaffee- oder Teegededc RM. 2,30 (einschl. Garderobe) Postscheckkonto: Keren Hajessod Berlin 1049 51 Anwalt zum Rechtsbeistand nahm; das taten oft sogar antisemitisch eingestellte Kreise. Nunmehr ist man zur Ueberzeugung gelangt, daß nichtjüdische Anwälte jüdische Rechtskundige vollwertig zu ersetzen imstande sind. Und so mußten viele jüdische Syndici nichtjüdischer Ge- Seilschaften nichtjüdischen Nachfolgern weichen. Die gekennzeichneten Phänomene haben zur Folge, daß Wirtschaftspositionen, die von ihren jüdischen Trägern als sicherer ״jüdischer Besitz“ betrachtet wurden, heute mehr als umstritten sind. Die materielle Grundlage des jüdischen Eigenlebens ist wankend geworden. Unter gleichen Bedingungen, wobei auf zusätzliche besondere Leistungen wegen der fortschreitenden ״Verbeamtung“ vieler Berufszweige kein Gewicht mehr gelegt wird, ist der Jude gezwungen, in Konkurrenz mit dem nichtjitdisehen Anwärter zu treten. Das Judentum erweist sich in diesem Konkurrenzkampf als ein Ballast; menschliche und jüdische Komponente des jüdischen Erwerbsuchenden geraten in Konflikt miteinander. Die Existenzmögiichkeit wird durch den Ballast ״Judentum“ erschwert, und in einer großen Anzahl von Fällen entledigen sich jüdische Menschen in diesem Konflikt der zusätzlichen Belastung durch ihr Judentum. Die Wirtschaftsnot der Juden wird so zueiner krisenhaftenErscheinung des Judentums bei jüdischen Mensehen,dieunterderWirtschaftsnotleiden. Diese Bemerkungen mußten gemacht werden, weit leicht die Meinung aufkommen könnte, daß durch Ergreifung von Selbsthilfemaßnahmen, wie sie gegenwärtig erfreulicherweise von allen berufenen jüdischen Faktoren in Deutschland vorgeschlagen und durchgeführt werden, schon alles getan wurde, was im Hinblick auf die jüdische Wirtschaftsnot überhaupt geschehen kann. Eine derartige Auffassung wird aber der wahren Problematik der jiidisehen Situation nicht gerecht. Diese ist als ein Totalproblem der jüdischen Volksgemeinschaft anzusehen, dem man eine Totallösung entgegenstellen muß. Ohne die Konzeption eines umfassenden gesamtjüdischen Plans, der Normalisierung der jüdischen Gemeinschaff in nationalpolitischer, sozialer und ökonomischer Hinsicht, kann man der Judenf rage in all ihren, nach Zonen und Zeitläuften abgewandelten Formen nicht begegnen. Erst wenn man sich diese Auffassung zu eigen gemacht hat und in ihrem Geiste zum Mittel der Selbsthilfe greift, wobei man sich über die Bedeutung und über das Ausmaß der Wirksamkeit dieser Selbsthilfemaßnahmen in der Diaspora klar ist, hat man die richtige Vorstellung von den wirtschaftlichen Erscheinungen der jüdischen Gegenwart. Um die Beamtenschaft Palästinas Der palästinensische Korrespondent der englischen Zeitschritt ״The Near East and India“ berichtet über die in der letzten Zeit verschärften Spannungen zwischen Moha m m e d anern u n d Christ e n innerhalb des arabischen Lagers. Während früher die beiden Gruppen in der Abwehr des Zionismus geeint waren, sind in der letzten Zeit die Gegensätze schärfer hervorgetreten. Die Arabische Exekutive, die vor einigen Jahren überwiegend christlich war. besteht jetzt ausschließlich aus Moslems. Die Entfremdung wurde durch die panislamischc Agitation im Zusammenhang mit dem moslemischen Weltkongreß herbeigeführt. Einer der Hauptgründe aber ist die ungleichmäßige Verteilung der Regierungsposten. Von einheimischen Beamten ist die weit überwiegende Mehrzahl christlich, was damit zusammenhängt, daß zur Zeit der Etablierung der Mandatshcrrschaft das christliche Element, das durch christliche Schulen gegangen war, im europäischen Sinne viel gebildeter war als die Mehrzahl der Moslems. Inzwischen hat sich das jedoch geändert, da in den letzten zwölf Jahren viele junge Moslems an europäischen Hochschulen studiert haben und nun auf Beamtenposten reflektieren. Die Arabische Exekutive hat daher ein Memorandum an die Regierung gerichtet, worin auf die ungleichmäßige Berücksichtigung der einzelnen Religionsgemeinschaften hei Regierttngsstellungcn hingewiesen wird. Ueber diese oft umstrittene Frage der Rcgierungsstellungen kann man sich jetzt eingehend und authentisch informieren aus einem kürzlich erschienenen, von der Pa* lästina-Regierung herausgegebenen Buch, das ein vollständiges Verzeichnis sämtlicher Regierungsbeamten unter Angabe ihres Werdeganges, der Art ihrer Verwendung, kurzer biographischer Daten und des von ihnen bezogenen Gehaltes enthält. Das Buch führt den Titel ״Civil Service List 1932“ (Stationery Office, Jerusalem, 150 Mils ־= ca. 2 M.). Das Buch ist nach Departments gegliedert. Es wirft zugleich ein Licht auf die (besonders von arabischer Seite) oft aufgestellte Behauptung, daß die Gehälter der englischen Beamten eine übermäßige Belastung für das Land darstellen. In der Tat muß man sagen, daß die Bezüge der Engländer relativ weit höher sind als die der einheimischen Beamten. Fast alle hohen Regierungsposten sind von Engländern besetzt. Im übrigen ist aus der Liste auch der A n t e i 1 d e r J u d e n an der Verwaltung zu ersehen. Auch das Personal des Hafenbaus ist in dem Buch enthalten. Der leitende Ingenieur Thompson bezieht ein Jahresgehalt von 2500 Pfund, sein Stellvertreter ein Gehalt von 1500 Pfund. Der Manager der Eisenbahnen hat ein Jahresgehalt von 2000 Pfund. Angeführt sind auch die Offiziere des transjordanischen Grenzkorps, ferner die bei den einzelnen Regierungs-Departments bestehenden Komitees; eine Liste der ausländischen diplomatischen Vertreter ist angefügt. Einreisezertfflkate für Deutschland Das Berliner Palästina-Amt teilt mit: Obwohl die allgemeine Einteilung der Zertifikate in Palästina bereits erfolgt ist, so sind bisher die Zertifikate noch nicht auf die einzelnen Länder verteilt, ebenfalls sind die Länder noch nicht informiert worden, eine wie große Anzahl von Zertifikaten der einzelnen Kategorien, Chaluzim, Chaluzoth, Bewerber im Alter von über 35 Jahren, Bewerber mit einem kleinen Kapital, Verwandte usw. auf Deutschland entfallen. Ferner hat die Exekutive noch nicht ihre Richtlinien für die Zertifikatsverteilung veröffentlicht. Es können daher von der Palästina-Amts-Kommission noch keine Zertifikate endgültig bewilligt werden. Der früheste Termin, an dem mit dem Beginn der regelrechten Verteilung zu rechnen ist, wird auf Ende November geschätzt. Entgleisung des palästinensischen Kronanwalts. Der palästinensische Kronanwalt E. F. Eiliot, der die Klage gegen einen georgischen Juden wegen Brandstiftung vor Gericht vertrat, führte zur Erhärtung der Klage aus, in London sei es bekannt, daß Juden ihre Läden und Warenbestände versichern und sie dann in Brand stecken, um die Versicherungssumme einzustecken. Bei diesen Ausführungen Elliots unterbrach Richter Frumkindie Verhandlung und fällte kein Urteil. In der jüdischen Bevölkerung Palästinas, besonders in der englisch-jüdischen Kolonie, ist man über diese Aeußerung des palästinensischen Kronanwalts empört und fordert, daß gegen ihnKlagewegenKoliektivverleumdungerhoben wird. Der Verein jüdischer Anwälte fordert Eiliot auf, sich wegen seiner Aeußerung öffentlich zu entschuldigen. Die Palästina-Orange Im Unterhaus. Im Verlauf der Debatte über das Abkommen in Ottawa im englischen Unterhaus kam der Konservative H. Williams auf das Thema Palästina-Orangen zu sprechen und beklagte es sehr, daß Palästina im Hinblick auf die jetzige Interpretation des Wesens der unter die Gruppe A fallenden Mandatsländer in der Frage der Meistbegünstigung als Ausland betrachtet werde. Redner habe sich mit dieser Interpretation des Wesens des Mandats nie einverstanden erklärt und halte sie auch heute noch für grundfalsch. Es sei geradezu absurd, daß England, das fiir Recht und Ordnung in Palästina verantwörtlich ist, verwehrt sein solle, Palästina eine Vergünstigung zu gewähren, und daß auch Palästina nicht gestattet sein soll, englischen Produkten eine Vorzugsbehandlung zuteil werden zu lassen. Williams ersuchte die Regierung, dieser Angelegenheit ihre besondere Aufmerksamkeit zuzuwenden. Palästina müsse als ein Teil des British Empire angesehen und behandelt werden. Grapefruit Kultur in Palästina. Im Anschluß an den Berieht von Dr. B. Schönfeld über Grapefruit-Plantagen in Nr. 85 der ״Jüd. Rundschau“ teilt uns Prof. Dr. O. Warburg mit, daß er in der Lage ist, zur Vollendung einer unter seiner Leitung stehenden schon 1934 in Ertrag kommenden Grapefruitpflanzung am Tiberiassee noch einige Beteiligungen entgegenzunehmen. Die kleinsten Einzelbeteiligungen betragen 400 RM. Die Anteilscheine der in Palästina eingetragenen Gesellschaft werden sofort nach Eingang der Gelder ausgefertigt. Es bietet sich hier also die Gelegenheit, auch kleine Beträge in Palästina produktiv anzulegen. Evtl. Reflektanten können sich direkt mit Professor O. Warburg, Berlin W, Uhlandstr. 175, in Verbindung setzen. Zionisten! Gebt für den Politischen Fonds!