Mannheim
Compact Memory

Jüdische Rundschau · 1932-08-16 · Heft 65 (16.8.1932) · page 2

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXVII (1932)
Issue
Heft 65 (16.8.1932)
Date
1932-08-16
Page
– (sequence 2)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
97% known words query
IRI
…/2651273-2653348-2653415--23123-2681446
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

3 entity mentions

Seite 312 JÜDISCHE RUNDSCHAU Nr, 65, 16. VIII. 1932 Die BesddOsse des AKflons-ComUft jenigen, die der Meinung sind, daß sehr mächtige Strömungen in England unserer Entwicklung allzu enge Orenzen setzen wollen, müssen die Bedeutung dieses von uns immer wieder in den Vordergrund geschobenen Problems erkennen. Die Annahme, daß die Behandlung des French- Berichts den größten Teil der Sitzung ausfüllen würde, erwies sich als falsch. Es zeigte sich sofort, daß die Stellungnahme des A.■C, durchaus einheitlich war. Der Bericht wurde von den Vertretern aller Gruppen in gleicher Weise entschieden abgelehnt. In der Kommissionsberatung gab es keine erheblichen Meinungsverschiedenheiten. Die vom A. C. angenommenen Formulierungen wurden von Leonhard Stein und Lichtheim gemeinsam ausgearbeitet. Die wirtschaftlichen Fragen sind heute besonders wichtig. Palästina befindet sich in stärkster Entwicklung, und es kommt darauf an, nicht nur die uns allen vertrauten Ideen über die Bedeutung des Privatkapitals zu wiederholen, wie es Farbsteins etwas unzulängliches Referat tat, sondern Wege zu finden, um einer großen Alijah von Menschen mit eigenen Mitteln wirksam zur Seite zu stehen, Farbsteins Anhänger sind übrigens überzeugt, daß sein Tun besser sein wird als seine Worte. Neue Ideen hat Ruppin, dessen Referat einen besonders bedeutsamen Teil unseres Frankfurter Delegiertentags bilden wird. Eine glückliche vorläufige Lösung wurde für die heiß umstrittene Frage der Palästina-Aemter gefunden. Dem Kongreßbeschluß, der den Chaluzorganisationen eine angemessene Vertretung sichern wollte, wurde dadurch Rechnung getragen, daß in allen Palästina-Aemtem ein Vertreter der stärksten Hachscharah- Organisation, d. h. des Hechaluz, als stimmberechtigtes Mitglied sitzen soll. Ueberaus unbefriedigend verliefen die Verhandlngen der Organisations-Kommission. Obwohl alle Mitglieder von der Notwendigkeit der Erneuerung der Organisation sprachen, wurde dieses Hauptproblem, wie üblich, überhaupt nicht behandelt. Auch in Zukunft wird der energische und arbeitsfreudige Leiter des Organisations-Departements, Locker, allein mit dieser Sorge belastet sein. Für diese wichtige Frage der zionistischen Bewegung fand man wieder keinen Ausdruck. Eine Reihe von Oruppen denkt in erster Linie an sich und ihre Sonderinteressen, an die Chancen innerzionistischer parlamentarischer Erfolge und nicht so sehr an die Notwendigkeit der Schaffung einer großen, einheitlichen, zentral geleiteten Organisation. Man beschäftigte sich fast ausschließlich mit dem Antrag der Revisionisten auf Zulassung als Sonderverband. Diese Angelegenheit wurde schließlich meines Erachtens in einer den Bedürfnissen der Organisation entsprechenden Form erledigt. Die Beschlüsse über die Disziplinargewalt der Organisation, durch die jede Sonderpolitik unmöglich gemacht wurde, sind alle im Hinblick auf die politischen Aktionen der Zionisten-Revisionisten und auf die Ergebnisse der Tagung von Calais hin gefaßt worden. Da die Revisionisten nur für einen Teil der Beschlüsse gestimmt haben, bestand bei vielen Mitgliedern des A.-C. die Besorgnis, daß eine loyale Durchführung dieser Beschlüsse nicht voll gewährleistet ist. Im wesentlichen aus diesen Erwägungen heraus gab es bei der Schlußabstimmung über die Anerkennung der neuen zionistischen Föderation, die nach Annahme der Beschlüsse über die Disziplin erfolgte, noch eine Kampfabstimmung im Pienum. In dieser Abstimmung standen sich zwei Anträge gegenüber. Der eine verwies in seiner Einleitungsformel ausdrücklich auf die soeben abgestimmten Anträge über die Disziplin, der andere — von den Revisionisten eingebrachte — begann mit den Worten: ״Auf Orund der für alle zionistischen Landesverbände und Föderationen geltenden Bestimmungen.“ Die Revisionisten empfanden die erste, speziell auf sie gemünzte Fassung als ein besonderes Mißtrauen und wehrten sich daher mit aller Entschiedenheit dagegen. Mit einer Stimme Mehrheit wurde der Antrag der Revisionisten angenommen. In der Presse ist die Meinung verbreitet worden, daß den Revisionisten die Fortführung ihrer Sonderpolitik gestattet sei. Das ist falsch. Das A.-C. hält eine solche Sonderpolitik für unvereinbar mit der Zugehörigkeit zur Zionistischen Organisation und hat das Kongreßgericht ausdrücklich beauftragt, gegen einen Bruch der politischen Disziplin mit schärfsten Strafen vorzugehen, bis zum Ausschluß von Mitgliedern, die störende Aktionen gegenüber der zionistischen Oe- Samtpolitik unternehmen. Es wird auch, meines Erachtens im Gegensatz zu den Bestimmungen unseres Organisationsstatuts, die Suspendierung einer Föderation für möglich erklärt. Obwohl wir mit Rücksicht darauf, daß die Revisionisten gegen einen Teil der Disziplin-Bestimmungen gestimmt haben, dem ersten schärferen Antrag den Vorzug gaben, scheint mir diese Kampfabstimmung für die Zukunft bedeutungslos zu sein. Man kann die Loyalität eines Verbandes nicht durch Formeln erzwingen, es wird ausschließlich darauf ankommen, ob die Zionisten-Revisionisten genau so wie alle anderen Gruppen in loyaler Weise die Besch’.ibce des A.-C. für sich selbst als verbindlich anerkennen. Auf der Tagung konnte der Eindruck entstehen, daß mit dieser Loyalität gerechnet werden kann. Die Antwort Großmanns auf den Beschluß des A.-C. ließ allerdings wieder Zweifel aufkommen. Das A.-C. wurde durch seine überaus aggressive und beleidigende Rede so irritiert, daß es den an sich verständlichen Anspruch der Revisionisten, im Direktorium des KKL. Das Zionistische Zentralbüro In London übersendet uns den Wortlaut der Beschlüsse der Sitzungen des Zionistischen Aktions-Comitcs und des Administrative Commitee der Jewish Agency. Was die politischen Resolutionen anbelangt, wird der W'ortlaut nicht mitgeteilt, sondern nur festgestellt, daß die Anträge der politischen Kommission in bezug auf die Stellungnahme zum French-Bericht vom Aktions-Comitc nach einer sehr ausführlichen Debatte einstimmig angenommen wurden und daß die Beschlüsse des A.-C. auch vom Administrative Committee der Jewish Agency einstimmig akzeptiert worden sind. Es wird überdies festgestellt, daß in der politischen Debatte die Grundlinien der Politik der Exekutive beinahe einmütig vom Aktions- Comiti und dem Administrative Committee gebilligt wurden und daß keinerlei Vorschläge auf eine wesentliche Äenderung der politischen Linie geäußert wurden. Aus den Beschlüssen zum Thema ״Organisation und Propaganda“ seien nachstehend die mit der Haltung der Revisionisten in Zusammenhang stehenden wiedergegeben: I. Das A.-C. billigt die von der Exekutive In ihrer Erklärung vom 7. Dezember 1931 aufgestellten grundsätzlichen Forderungen (zu den Beschlüssen der Revisionisten In Calais). II. Zur Frage der zionistischen Disziplin erklärt das A.-C. folgendes: 1. Die Zugehörigkeit zur Zionistischen Organisation setzt die Unterordnung unter ihre Gesetze und die Beschlüsse ihrer leitenden Instanzen voraus. 2. Es wird aufs nachdrücklichste der nachstehende Be- Schluß des A.-C. vom 30. August 1930 in Erinnerung gebracht: a) Außenpolitische Sonderverhandlungen mit Regierungen und dem Völkerbund dürfen von Zionisten und zionistischen Gruppen nur mit Genehmigung der Exekutive geführt werden. b) in besonderen Fällen kann die Exekutive verlangen, daß auch politische Sonderaktionen anderer Art, die das Arbeitsgebiet der Exekutive berühren, nur nach Verständlgung mit ihr vorgenommen werden. 3. Die Zugehörigkeit von Personen und Körperschaften zur Zionistischen Organisation setzt voraus, daß in allen zionistisehen Fragen die Disziplinpflicht gegenüber der Zionistischen Organisation vor der Dlszivertreten zu sein, mit großer Mehrheit ablehnte. Die Revisionisten konnten bei dieser Gelegenheit und bei der ganzen Sitzung sehen, welche politische Methode zum Siege führt und welche notwendig eine Niederlage herbeiführt. Allgemein bestand der Eindruck, daß sich in der revisionistischen Partei sehr deutlich zwei Richtungen abzeichnen. Ein Urteil darüber, ob die organisationstreuen Revisionisten in Zukunft als integrierender Bestandteil der Zionistischen Organisation ihre revisionistischen Kämpfe ausschließlich innerhalb der Organisation führen werden, wird man erst nach der bevorstehenden Revisionistentagung in Wien haben. Es ist nicht unsere Sache, hier Prognosen zu stellen. Es war charakteristisch für diese Tagung des A.-C., daß man sich mit großem Eifer den kleineren Fragen zuwandte, auf die man eine Antwort finden konnte, und daß man der Entscheidung der wichtigsten Fragen des Zionismus möglichst aus dem Wege ging. Das traf ebenso sehr auf die Politik zu wie auf das Problem einer Oroßkolonisation in Palästina. Man suchte dem nächsten Tag gerecht zu werden und verdrängte die Gedanken über die Hauptaufgaben unserer Bewegung. Dabei könnten heute auf allen Gebieten mutige Erkenntnisse und große Ideen zu ungekannten praktisehen Ergebnissen führen. Die jüdische Welt ist ratlos wie nie. Sie braucht den Zionismus, der allein imstände ist, ihr Schicksal zu gestalten und sie zu einer neuen Zukunft zu führen. Eine gewaltige Kraftanstrengung aller Teile des Zionismus könnte eine große zio nistische Expansion herbeiführen. Die Zufriedenheit mit sich selbst und mit den seit Jahren ausprobierten konventionell gewordenen Formen der Vertretung des zionistischen Gedankens werden einen solchen Aufschwung nicht herbeiführen. Die ״heilige Unruhe“ und die größte zionistische Leidenschaft kam gewiß in manchen Reden zum Ausdruck. Sie lebt in den besten Vertretern unserer Arbeiterschaft, man empfand sie bei Weizmanns Rede in der Agency-Sitzung, in den Worten Ruppins, und gewiß auch in den Reden mancher anderer. Aber das Gefühl einheitlicher Entschlossenheit war auf dieser Tagung unserer obersten Körperschaft allzu selten zu spüren, und es drängte sich wieder die Frage auf, ob die Organisation in ihrer gegenwärtigen Gestalt im- Stande ist, ihren höchsten Aufgaben gerecht zu werden. Entsprechend den bisherigen Ergebnissen unserer Sammlungen nahm man das von der Exekutive vorgeschlagene Budget an, dem ein noch kleineres entgegengestellt wurde. Das Budget ist unzulänglich, und es ist ganz besonders zu bedauern, daß für unsere politischen Aufgaben unzureichende Mittel zur Verfügung gestellt worden sind. Wenn die zionistische Bewegung ernsthaft entschlossen ist, eine große Anstrengung zu machen, dann besteht die Möglichkeit, unseren Fonds weit größere Mittel zu beschaffen als im vorigen Jahr. Große Scharen von Juden streben nach Palästina. Die Judenheit will unser Werk zum Gelingen bringen. Die Geber sind vorhanden, der Erfolg ist fast ausschließlieh eine Frage der geeigneten Nehmer. Es kommt auf den neuen Anfang an, und wir sind fest überzeugt, daß der Erfolg einer von gläubiger Zuversicht erfüllten Bewegung recht geben wird. Die Tagung des Administrative Committee der Jewish Agency konnte nicht sehr befriedigen. Die plinpflicht gegenüber Jeder anderen Organl1־ aatlon den Vorrang hat. 4. Das A.-C. beauftragt die Exekutive, im Falle einer Zu-* Widerhandlung gegen obige Beschlüsse (1, 2 und durch Personen oder Körperschaften entsprechende S hrltte bei den zionistischen Gerichtsinstanzen einzuleiten 1r’ ,er Aufforderung, die schärfsten Maßregeln zu ergreifen mit Bestrafung bis zum Ausschluß aus de misation vorzugehen. Bei Körperschaften kann das uerk.it nÖLgcnMIs die Suspendierung ihrer Rechte bis zur nächsten Sitzung des A.-C. aussprechen und auch deren Auflösung bei 1 ׳־ דistlndigen Instanzen beantragen. III. Auf Grund der für alle Sonderverbinde geltenden Be- Stimmungen beschließt das A.-C. auf Antrag der revlsionistisehen Fraktion des A.-C., den ״Sonderverband der Zionisten- Revisionisten“ anzuerkennen. Zur Frage der Jewish Agency wurde beschlossen: ״Das A.-C. stellt mit Bedauern fest, daß es der erweiterten Jewish Agency in ihrer bisherigen Entwicklung nicht gelungen ist, größere Kreise von Nichtzionisten heranzuziehen und die für den Palästina-Aufbau erforderlichen Mittel zu beschaffen. In Ausführung des Beschlusses des 17. Kongresses beauftragt das A.-C. die Ständige Kommission für Organisation und Propaganda, den gesamten mit der Jewish Agency zusammenhängenden Fragenkomplex zu prüfen, die Meinungen der nichtzionistischen Mitglieder des Administrative Committee, soweit dies zweckmäßig erscheint, cinzuholen und für den nächsten Kongreß Vorschläge vorzubereiten.“ Zu demselben Thema faßte das Administrative Committee der Agency folgenden Beschluß: ״Im Sinne des Beschlusses des Council werden sämtliche Vorschläge in bezug auf eine Reorganisierung der Jewish Agency einer Kommission übergeben, mit dem Aufträge, das Material zu studieren und der nächsten Sitzung des Council Vorschläge zu unterbreiten. Zu Mitgliedern dieser Kommission werden ernannt: die Herren Kurt Blumenfeld, Dr. S. Federbusch, Dr. N. Goldmann, Dr. Georg Haipern, J. Sprinzak, B. Zuckermann, Dr. L. Baeck, Dr. W. Fildermann, O. E. d.’Avigdor Goldsmid, J. Jefroykin, Dr. B. Kahn, Dir. O. Wassermann. Zu den Beratungen der Kommission sollen auch die Herren Leo Motzkin und Dr. Werner Senator hinzugezogen werden.“ Gegner der Erweiterung der Jewish Agency sind über■׳ zeugt, daß sie recht behalten haben; sie glauben, der Bewegung dadurch einen Dienst zu erweisen, daß sie eine Auflösung des in Zürich geschlossenen Vertrages vorbereiten. Gewiß sind auch die Freunde der Jewish Agency durch die bisherige Entwicklung mit Sorge erfüllt worden. Wir sind aber der Meinung, daß es ein schwerer Fehler wäre, jetzt ein abschließendes Urteil zu fällen. Die erweiterte Agency ist am Beginn einer überaus ungünstigen weltwirtschaftlichen Entwicklung geschaffen worden und wir Zionisten haben, was besonders von Weizmann hervorgehoben wrnrde, bei weitem nicht alles getan, um sie zu stärkerer Wirkung zu bringen. Es war immer klar und ist von uns unablässig betont worden, daß es sich hier um eine zionistische Aufgabe handelt, die nur von einer starken Zionistischen Organisation durchgeführt werden kann. Gerade in einem Augenblick, in dem die Zionistische Organisation als führende Instanz der jüdischen Welt zu agieren hat, kann die erweiterte Jewish Agency eine gute Grundläge für die Anstrengung zur Gewinnung aller noch jüdisch empfindenden Teile der Gesamtjudenheit abgeben. Unsere zionistische Arbeit hat in erster Linie die jüdische Jugend aller Länder zu erfassen, und in diesem Zusammenhang sei der Beschluß des A.-C. über die Förderung des Makkabi-Weltverbandes erwähnt. Zum Schluß noch ein Wort über die ״Gruppe A“ der Allgemeinen Zionisten. Sie bestand aus Dr. Weizmann, Berthold Feiwel, Goldbloom, Victor Jacobson, Lipskv, Ruppin, Felix Rosenbiüth, Leonhard Stein und mir. Sie war in allen Fragen einig und hat neue Freunde gew onnen. Die südafrikanischen Vertreter, die als Gäste an der Sitzung teilnahmen, teilten die von der Gruppe A vertretenen politischen Anschauungen. Aus Amerika wird sie anscheinend Zuzug erhalten und unser Freund Dr. Wolfsberg, der der Sitzung des A.-C. als Vertreter des deutschen Misrachi beiwohnte, stand in allen politischen Fragen auf unserem Standpunkt. Wenn auch in den politbchen Fragen die Geschlossenheit der auf dem vorigen Kongreß gegründeten Gruppe A erforderlieh war, so konnte man sich doch der Ansicht nicht verschließen, daß ein Gesamtverband der Allgemeinen Zionisten eine Notwendigkeit ist. Auch wenn man in wichtigen Fragen verschieden stimmte, so zeigte sich doch das Bedürfnis, gemeinsam mit der Gruppe B zu einer organisatorischen Einheit zu kommen. Mit großem Eifer und mit ehrlichem Bemühen versuchte nun Dr. Schwarzbart, den in Basel gegründeten Gesaintverband lebendig zu machen. Wir hoffen, daß seine Bemühungen Erfolg haben werden. Man wäre wahrscheinlich in der Frage der Vereinheitlichung des Allgemeinen Zionismus schon heute einige Schritte weiter, wenn nicht parlamentarisch besonders geschickte Vertreter der Gruppe B, die gesinnungsmäßig in Tuchfühlung mit den Revisionisten stehen, ihrer rechts gerichteten politischen Ueberzeugung entsprechend eine Organisation des Allgemeinen Zionismus für unzweckmäßig hielten. Wir hoffen, daß die Arbeit des kommenden Jahres den näcirbn Kongreß zu Entscheidungen befähigen wird, die der großen palästinensischen Entwicklung und den Bedürfnissen der Zionistischen Organisation gerecht werden. ....11

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.