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Jüdische Rundschau · 1932-07-01 · Heft 52 (1.7.1932) · page 5

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXVII (1932)
Issue
Heft 52 (1.7.1932)
Date
1932-07-01
Page
– (sequence 5)
Language
German
Belongs to
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Nr. 52, 1. m 1932 JÜDISCHE RUNDSCHAU Seite 249 XXIV. Delegiertentag der Z. V. L D. 1. Der 24. Delegiertentag der Z. V. f. D. findet am 11. und 12. September In Frankfurt a. M. statt. 2. Die Wahlen zum Deteglertentag erfolgen In den einzclnen Orten frühestens am Donnerstag, dem 25. August, *pHtesten* an Donnerstag, dem 11. September. Wahlen, die vor oder nach diesem Termine vorgenommen werden, sind ungültig. 3. In allen Wahlorten sind unverzüglich Ortswahlkomm Iss ion en aus Vertretern aller an dem betreffenden Ort an der Wahl beteiligten Richtungen zu bilden. Eine Ortswahlkommlssion muß mindestens aus drei Mitgliedern bestehen. Die Zusammensetzung der Ortswahlkommission Ist bis zum 11. Juli an die Hauptwahlkommission mltzutellen. 4. Das Wahlrecht zum Delegiertentag steht nur solchen Ortsgruppen zu, die mindestens drei Monate vor Einberufung des Delegiertentages bestanden haben und vom Landesvorstand oder vom QeschHftsfilhrenden Ausschuß bestätigt worden sind. SSmtllche Gruppen haben Ihre Mitgliederlisten nach dem Stand vom 25. Mai 1932 unverzüglich beim Büro der Z.V.t.D. einzureichen. Sämtliche Gruppen haben unter Zugrundelegung dieser Mitgliederlisten Ortswahlkartotheken anzulegen, die die Namen aller wahlberechtigten, an dem betreffenden Orte wohnhaften Zionisten enthalten müssen. 5. Die Ortsgruppen werden dringend gebeten, für die pünktliche Einziehung der Landesbeiträge und S c h e k a I i m Sorge zu tragen. Von der Anzahl der Sehekalim und Landesbeiträge hängt die Anzahl der Mandate ab, die dem betreffenden Wahlort zufaiien. 6. Bei der Aufstellung von Kandidaten ist neben der Zu- •fimmungserklärung des Kandidaten seine Schekelquittung, sowie eine Bescheinigung des Keren Hajessod Uber die Erfüllung der Keren Hajessod-Verpflichtung vorzulegen. Es ist Pflicht der Ortswahlkommissionen, für die Ausführung dieser Bestimmung Sorge zu tragen. Für die Durchführung der Wahlen gilt die nachstehend D|e ״,«,״״,kommM|>״ Wahlordnung (angenommen in der Sitzung des Landesvorstandes vom 5, Mai 1932). 1. Die Wahlen zum Delegiertentag der Z. V. f. D. finden frühestens 17 Tage, spätestens 9 Tage vor dem Zusammentritt des Delcgiertentages statt. Wahlen, die vor oder nach diesem Termin stattfinden, sind ungültig. Der Wahltermin wird für jeden Wahlort von seiner Ortswahlkommission festgesetzt. Schriftliche Wahlen sind nicht gestattet. 2. Jedes Mitglied der Z. V. f. D., das für das laufende Jahr den Schekel und den Landesbeitrag oder Zionistensteuer in Mindesthöhe des Landesbeitrages entrichtet hat und am Wahltage der Z. V. f. D. mindestens drei Monate angehört, hat mit Vollendung des 18. Lebensjahres das aktive, mit Vollendung des 20. Lebensjahres das passive Wahlrecht zum Delegiertentag. Das passive Wahlrecht zum Dekgiertentag, Landesvorstand oder zu sonstigen Aemtern innerhalb der Z.v.f. D. steht nur solchen Angehörigen der Z. V. f. D. zu, die ihre Keren Hajessod-Verpflichtungen gemäß der K. H.-Ordnung der Z. V. f. D. erfüllt haben. 3. fn Orten, In denen mehr als 25 Mitglieder der Z. V. f. D, ihren ständigen Wohnsitz haben, wird ein Delegierter gewählt. Jeder Wahlort mit mehr als 75 Mitgliedern wählt zwei Delegierte, jeder Wahlort mit mehr als 125 Mitgliedern wählt drei Delegierte. Für jedes weitere volle Hundert von Mitgliedern ist ein weiterer Delegierter zu wählen. Die Zahl der Mandate für jeden Wahlort wird hach der Anzahl der Mitglieder der Z. V. f. D. berechnet, für die Schekel und Landesbeitrag für das laufende und das vorhergehende Jahr an die Z. V. f. D. abgeführt wurden, wobei die Durchschnittsziffer zugrunde gelegt wird. 4. Die Wahlvorschläge sind bis spätestens eine Woche vor dem Wahltermin einzureichen und von der Ortswahlkommission spätestens drei Tage vor dem Beginn der Wahlen in der ,,Jüdischen Rundschau“ oder in ortsüblicher Weise zu veröffentlichen. Die Wahlvorschläge müssen die Unter- Schriften von mindestens zehn wahlberechtigten Mitgliedern der Z. V. f. D. tragen. Der örtliche Vorstand kann längere Fristen für Einreichung und Veröffentlichung bestimmen. In Wahlorten, in denen nur ein Delegierter zu wählen Ist, ist die Einreichung von Listen nicht erforderlich. Falls die Wahlen in einer Wahlversammlung vorgenommen werden, können die Wahlvorschläge in der Wahlversammlung gemacht werden. 5. In Wahlorten, in denen mindestens zwei Delegierte zu wählen sind, kann auf Antrag von zehn wahlberechtigten Mitgliedern Verhältniswahl stattfinden, in Orten, in denen drei Delegierte zu wählen sind, findet Verhältniswahl statt. 6. In Wahlorten, in denen nur ein Wahlvorschlag existiert, entfällt der Wahlgang. Die durch den betreffenden Wahl- Vorschlag nominierten Kandidaten gelten als gewählt. 7. Die Wahl Vorschläge müssen die Namen der Delegierten und der Ersatzdelegierten enthalten. Findet* Listenwahl statt oder werden Einheitslisten gebildet, so ist bei den Namen eines Ersatzdelegierten kenntlich zu machen, welcher Delegierter durch diesen Ersatzdelegicrten vertreten werden soll. 8. Der Geschäftsführende Ausschuß hat das Recht, Orte mit weniger als 25 Mitgliedern der Z. V. f. D. zu Wahlbezirken zusammenzuschließen, auf welche die Bestimmungen über die Wahlorte sinngemäße Anwendung finden. Auf Antrag von zehn wahlberechtigten Mitgliedern aus diesen Orten ist der Geschäftsführende Ausschuß dazu verpflichtet. 9. Mindestens 100 wahlberechtigte Mitglieder der Z. V. f. D. können sich zur Aufstellung einer Reichsliste vereinigen. Die Reichslisten sind, mit mindestens 100 Unterschriften wahlberechtigter Mitglieder versehen, so rechtzeitig einzusenden, daß sie mindestens acht Tage vor Beginn der Wahlen in der ״Jüdischen Rundschau“ durch die Hauptwahlkommission veröffentlicht werden können. Gleichzeitig mit der Aufstellung der Kandidaturen in den Wahlorten mit mehr als 125 Mitgliedern ist ihre Zugehörigkeit zu einer der Reichslisten bekanntzugeben. Diesen Reichslisten werden sämtliche in Wahlorten mit mehr als 125 Mitgliedern abgegebenen Stimmen gutgebracht, die kein Mandat erlangt haben. Fehlt eine solche Bekanntgabe, so gehen die betreffenden Reststimmen verloren. In analoger Weise werden bei den Reichslisten Minusstimmen in Abzug gebracht. 10. Der Verteilungsschlüssel für die auf die Reichslisten entfallenden Mandate wird gemäß § 3 errechnet. Venmsdktei Die Frauen-Arbeitsgemeinschaft für Palästina wird in diesem Herbst einen jüdischen Dilettantenchor ins Leben rufen. Die Arbeit des Chors wird der Pflege und Verbreitung des jüdischen Volkslieds dienen. Sie wird daneben in einer schwer bedrückten Zeit den Zusammenhang zwischen ihren Mitgliedern und das Gemeinschaftsgefüh' mit dem Volke verstärken. Es scheint der Leitung der Frauen-Arbeitsgemeinschaft wichtig — und die freudige Zustimmung vieler Kreise gibt ihr darin recht — auch diese Seite des jüdischen Kulturgutes zu pflegen. F.s ist eine in jüdischen Kreisen bestrenommierte Persönlichkeit als Dirigent in Aussicht genommen, der als Kenner des jüdischen Liedes wie als Musiker das Beste verspricht. Die Vorbesprechung findet am Montag, 4. Juli, abends 8 Uhr, bei Frau Margarethe Moses, Lietzensee-Ufer 7 (Westend 6131), statt. Frau Moses bittet um schriftliche oder telephonische Mitteilung von Damen und Herren, die an der geplanten Arbeit teilzunehmen und sich bei ihr einzufinden wünschen. Die Arbeitsgemeinschaft ״Jüdische Erholungs-Fürsorge“ versendet zusammen mit der Zentralwohifahrtsstelle der deutsehen Juden, dem Jüdischen Frauenbund und dem Schwesternverband der U.O. B. B.-Logen einen Aufruf zur Unterstützung einer Aktion, jüdische Kinder, insbesondere erholungsbedürftige und kränkliche, im Sommer für einige Zeit auf dem Lande unterzubringen und ihnen so eine gesundheitliche Stärkung zu ermöglichen. Die Unterzeichneten Organisationen appellieren an die Hilfe der jüdischen Oeffcntlichkeit und wenden sich an jeden einzelnen Juden und an die jüdische Jugend, an dem Werk mitzuhelfen. Für 16 M. kann ein Kind eine Woche Erholung finden. Spenden werden erbeten an: Postscheckkonto Berlin 140 617, Zentralwohifahrtsstelle der deutschen Juden, Berlin-Charlottenburg, mit dem Zusatz ״Erholungsfürsorge“, oder an alle Filialen der Deutschen Bank und Diskonto-Gesellschalt, für Zentralwohifahrtsstelle der deutschen Juden, Berlin- Charlottenburg, Konto ״Erholungsfürsorge“. Sozialistische jüdische Arbeiterjugend. Anläßlich der ersten Tagung der S. J. A. J.-Gruppen am 3. Juli in Magdeburg veranstalten die Poale Zion gemeinsam mit der S. J. A. J. eine große öffentliche Kundgebung am Sonnabend, dem 2. Juli, abends 8.30 Uhr, 1m Restaurant Holste, Tischierkrugstr. 22, unter dem Motto: ״Der jüdische Sozialismus im Angriff“. Redner: Marcel Lew: ״Sozialistischer Zionismus und Revisionismus“. Dr. E. Schächter: ״Kommunismus und sozialistischer Zionismus“. Premiere des Jüdischen Theater-Kollektivs. Sonnabend, den 2. Juli, 8.30 Uhr abends, im Renaissance-Theater, gelangt als Premiere des Jüdischen Theater-Kollektivs ״In sibirischer Gefangenschaft“, ein Schauspiel in fünf Bildern von Siskind Ljew, zur Aufführung. Regie: Jan Koetsier-Miller; Bühnenbild: H. Barczynski. Brandenburg Havel. (Zeire Mlsrachi.) Nachdem vor einigen Tagen hier eine Zeire Misrachi-Gruppe gegründet worden ist, fand am Sonntag, dem 26. Juni, im Gemeindesaal die offizielle Eröffnung unserer Gruppe statt. Nachdem Herr Papendiek die Versammlung eröffnete, sprach im Namen der Zentrale des Bundes Herr Ernst David, Berlin. Nach einer kurzen Diskussion wurden noch die technischen Einzelheiten erörtert, um den Fortbestand der Gruppe zu sichern. Frankfurt a. M. Zionistische Schülergruppe (Z. S. G.). Am Sonnabend, dem 2. Juli, pünktlich 171/3 Uhr, wird im Jüdischen Jugendheim, Eschersheimer Landstr. 65 (II. Stock, großer Saal), das Thema behandelt werden: ״Wie stellt sich der Jude zu den heutigen politischen Tagesereig- »issen?“ Es sprechen die Herren: R.-A. Dr. Hugo H o ff m a « n vom liberalen, R.-A. Dr. Josef Frank vom orthodoxen und Redakteur Kurt Löwenstein vom zionistischen Standpunkte. Fn Anbetracht der Aktualität des Themas hat die gesamte jügend Zutritt! Fünf Minuten Pressereferat: Walter Oppenheimer. Gleiwitz. Hierdurch weisen wir darauf hin, daß jeden Mittwoch um 81/2 Uhr im jüdischen Vereinshause ein Stammtisch der Ortsgruppe tagt. Auch in den Sommermonaten findet keine Unterbrechung dieser Abende statt. Besonders durchreisende Gesinnungsgenossen werden auf diese Institution aufmerksam gemacht, da sich hier Gelegenheit bietet, Eindrücke und Anregungen auszutauschen und eine fruchtbare Diskussion zu treiben. Wir hoffen gern, daß Gesinnungsgenossen gelegentlieh eines Aufenthaltes ify Gleiwitz diese Veranstaltung recht ausgiebig besuchen werden. Dr. E. H. Hamburg. (Ma kka bi Haza ir.) Die Ziehung der Lott e r i e — veranstaltet, um allen Chawerim des Bundes Hebräischlernen und Teilnahme an den Sotnmerfährten zu ermögliehen — findet am Sonntag, dem 3. Juli, statt. Oewinne sind abzuholen Montags und Donnerstags 6—7 Uhr bei Willy Engel, Boyenstr. 24. Erkundigungen auch bei den Führern der Kwuzoth im Jugendheim. Thüringer Zionistische Gesellschaft. Wochenend-Treffen am 2. und 3. Juli in Oberhof (Hotel Blum). Beginn: 2. Juli, 20 Uhr. Anmeldung bis 30. Juni bei Adolf Israelski, Erfurt, Friedrichstr. 13. Dresden. Oberrabbiner Prof. Dr. J. Winter vollendet am 30. Juni das 75. Lebensjahr. Er gehört seit Jahren dem Pro Palästina-Komitee an und ist ein eifriger Förderer des Palästina-Aufbau-Gedankens. Prof. Dr. Winter hat seinen 70. Geburtstag in Palästina verbracht und hat wiederholt mit großer Begeisterung seine Eindrücke geschildert. Wir wünschen dem Jubilar noch viele gesunde Jahre. Bezirksgruppe Schmargendorf der B. Z. V. Donnerstag, den 7. Juli, abends 8>/2 Uhr, bei Herrn Fritz Hirschweh, Rudolstädter Straße 99—101, Wolfgang Levy: ״Jüdische Jugenderziehung im Galuth“. Misrachl und Zeire Mlsrachi. Mittwoch, den 6. Juli, abends 8 Uhr pünktlich, im Heim, Rosenthaler Str. 55, hebräischer Abend. Thema: ״Palästinensische Presseschau“. Referent: Dr. 5. Chononowicz. Snif Hechalliz. Sonnabend, den 2. Juli, Heim des Brith- Haolim, Auguststr. 17, 8 Uhr: Gdud: Fritz Lichtenstein spricht über die ״Ifistadruth". 8!/ä Uhr: Aelterenkreis: Sichah Nochemia Aloni: ״Die politische Lage im Zionismus“. Klub junger Zionisten. Dienstag, den 5. Juli, findet keine Veranstaltung statt. Der nächste Klub-Abend ist Dienstag, den 12. Juli. Massad. Sonnabend, den 2, Juli, um 9 Uhr abends, im Bet- Am, Kurfürstendamm 61, Vortrag (deutsch) über ,,Die Musik bei den Juden“ von Professor Fabian Rosonblüth. Nach dem Vortrag musikalische Vorführungen. Gäste willkommen. Schalom Aleichem e. V״ Lutherslr. 48/49. Mittwoch, den 6. Juli, Refr. J. Klinow über: ״Palästina im Jahre 1932“ (Was ich gesehen und gehört habe). במו״ש׳ ביולי פ בשעה 9 בערב׳ בבית־עם׳ קורפירסטנדם61־ תתקים הרצאה אל הנושא: "המוזיקה אצל היהודים"• הפותח (גרמנית): פרופסור סכיאן רוונבלית• אחרי ההרצאה נגינה ושירה חפשית• IVfAI ו■ ו■ 1. WCLTV ÄPT BAND: Verbandsausschuß in Wien. Aus den weiteren Anmeldungen zur Tagung de» Wcltverbandsausscbusses in Wien ist hervorzuheben, daß vom Bar-Cöcblw London als Delegierte Frl. Epitein gemeldet ist; ferner «ntondlet der Jüdische W1 niersportverband ״Makkabi“ von der Tschechoslowakei zwei Delegierte. Dieser Verband hat 1500 Mitglieder. ■— An Stelle des Bühncnschautumens des Makkahi Wien wird am 9. Juli, abds., auf dem Hakoah-Platz in d״r Kriau eine öffentliche Kundgebung mit einem Aufmarsch sämtlicher Wiener Sportvereine und der zionistischen Jugendverbände stattfinden. Litauen. Am 2. und 8, Juli findet in Kowno die Tagung des Litauischen Makkahi statt, an der Dr. Leiewer teilnehmen wird. Dio Tagung ist, verbunden mit. einem leichtathletischen Sportfest und einem Fußballmatch zwischen Makkahi Kowno und einer Auswahlmannschaft der Makkahi-Provinzvereine Litauens. Makkablah-Photowetlbewerb. Von den eingesandten Bildern würden dis 6 besten Bilder prämiiert. Es erhielten Preise; Hermann Scherk (,Berlin), Oberreg. Marcus (Düsseldorf), Bella Berkowitz (Berlin), Br. Feige fßerlin-Tcmpelhof), Dr. Hamburger (Chemnitz), Emst Löwin (Berlin). Deutscher Kreis Bar Kochba-Hakoah Berlin. Am letzten Spielsonntag ,■stand di« erste Mannschaft des Bar Kochba-Hakoah im Gesellschaft*.• spiel dem S. C. C. gegenüber. Da» Spiel endete mit einem 5:1- Sieg der Charlottenburger. Man sah der Mannschaft an, daß si» eino schwere Saison hinter sich hat. Während in der ersten Halbzeit dem Gegner immerhin noch straffer Widerstand e׳ntgcgongebracht wurde, mußte di« zweite Halbzeit infolge verschiedener Verletzungen nieist. verteidigt werden. Brandenburglsche Staffelmeisterschaften. Vor einem zahlreich erschienenen Publikum trat der Bar Kochba nach langer Zeit wieder in Aktion. Gleich der erste Start •ah das Mopendovid in Front, und zwar in der MSdchonstaffel feierten di« Blau-Weißen( Mädels einen überlegenen Sieg über Teutonia. Dio 4 x 400111־-• Staffel, dio mit der Mannschaft Bergmann 1, der l»i dieser• Gelegenheit die 400 m in 50,5 Sek. durcheilte, Bergmann III, Silbermann und Rosenthal, ein prächtige* Rennen lieferte, endet» an zweiter Stelle in der Zeit von 3,31. Dio 4 X 400-m-StaffeL die* in diesem Jahr« bisher auf ihren vorzüglichen Staffelmann Na tan( verzichten mußte, trat in der Besetzung Rownthal, Kurz I, und Simmenauer an. Reim letzten Wechsel lag Bar Kochba knapp! in Führung und mußte dann aber trotz energischer Gegenwehr• S.C.C., P.S.V. und B. S. C. vorbeilawen.;ן Sportfest des Lübeckschen Turnvereins. '•0 « ״■ m Massen« aufgebot von Teilnehmern beteiligt« sich di# Bar Kochba am vergangenen Sonntag am Sportfest des Lübeckschen Tum-• Vereins. Die beste Leistung vollbrachte der Jugendlich״ Schatt-1 mann, dem es im 200-m-Lauf, nach einem schweren Vor- und Zwischenlauf, gelang, auf der sehr schweren Bahn in 23,6 einen( vielnmiubelten Sieg zu feiern und zu beweisen, daß er der bestes iugendlicho Sprinter Berlins ist. Dio deutsche Staffel sah dia Bar Kochbaner mit ca. 80 m Vorsprung vor Berliner Sportverein• und Sport-Club Charlottenburg erfolgreich. In der 4 X 400-nv- Staffel wurden wir knapp von dem S.C. C. geschlagen und balegten den zweiten Platz, der uns •pSter we,gen Ueherschreifung der Wechselmarke aberkannt wurde. Lewin konnte im 100-av- Lauf nach überlegenen Siegen im Von- und Zwischenlauf in d#g Entscheidung den '*wtSterf־ PlÄtf <*rfhg#f.' Atieh "die׳ des Bar Kochba zeigton sich von ihrer besten Seite und gewinnen di# 4 x 100-m-Staffel für B-Voreine. Hierzu ist zu bemerken, daß auch die zweite Mannschaft des Bar Kochba hinter der ersten! Staffel nicht zurück stehen wollte und den «weiten Platz!»legte. Jüdisches Jugend- und Sporthelm im Erzgebirge. Dio Aus« schuß-Sitzung am 12. Juni in Joachimsthal besehbß die Vergebung[ des gesamten Baues an die bekannte jüdische Baufirma Fischer & Co.י Karlsbad. An Spenden gingen ein u. «. von Frau Gumpert, Berlin, aus Chemnitz. Dr. Renda, Bloner, Dr. Malbin, Ryndsunsky und verschiedene kleinere Spenden. Dr. Holzer. Hamburg. Jugendclubkampf Polizei—Bai Kochba 108:72 Punkten! Die Polizei konnte den Club-( kampf sicher gewinnen, besonders in den Staffeln waren die P01D zisten schneller. Nur die 1914-Staffel konnte Bar Kochba g&- winnen, in allen anderen Jahrgängen blieb die Polizei Sieger. . Gottesdienste. Freitag, den 1. Juli 1932, abends: In deO Synagogen mit altem Ritus, Svn. Köpenick und Alteryersorgunsreanstalten: 7.80 Uhr; in den Synagogen mit neuem Ritus (atißej! Syn. Prinzregentenstr.) und Syn. Schmargendorf (Altersheim), Berkäer Str. 82: 7 Uhr: Syn. Prinzregentenstr.: 7.15 Uhr. Pr»- dielen: Svn. Prinzregentenair.: Dr. Galliner; Svn. Schmargendorf: Dr. Wevl. In den übrigen Or״״lsvnas׳o״״n : Ansprache de» Rabbiner», Sonnabend, den 2. Juli (Neumondweihe), morgens: Alto Svnagog» und Syn. Pestalozzistr.: 8.30 Ilir; andere Synagogen mit altem Ritus und A!lerversorguns»anstn1f״n: 9 Ilir; Frühgottesdicnst: Svn. Rvkestr. und Kottbusser Ufer-Ahswas Reim: ß.45 Uhr: Synagoge» mit. neuem Iti♦11s: Frühgotte*dien«t (außer Svn. Friedenstempel): 7.30 Uhr; Ilaimtgottesdicnst: 10 131 r; Svn. Friedonstempe!: 9.30 Uhr: Svn. Könenick: 9.45 Uhr: Svn. Schmargendorf (Altersheim): 10 Uhr. Predigten: Alte Synagoge: Dr. Freier; Syn. Kaisentr.: Dr. W. Lewv: Svn. Rvkestr.: Rabbiner Nobel: Syn. Kottbusser Ufer-Ahawa» Reim: Dr. Bleich rode: Svn. Münchener Straße: Dr. A. Lew: Syn. Lmdcnstr.: Dr. Wa rsrhnucr : Svn. Lülzowsfr.: Dr. Salomnnski; Svn. f.evo|*ow.«tr.: Dr. Bergmann; Syn. Friedenstompei: Dr, Prinz. Sabbat-Ausgang: 9.33 Uhr. Gottesdienst an den Wochentagen: abends in allen Synagogen: 7.30!ihr: morgens: Alte Synagoge, Syn. Kaisorstr., Syn. Rvkestr. und Svn. Kottbusser Ufer-Abawas Reim: 6 30 Uhr; Svn. Peitalozzistr., Münchener Str,, Grunewald und Synagogen mit neuem( Ritus: 7 Uhr. Gottesdienst des Mlsrachi. im Heim, Rosenthaler Str. 55. Freitagabend und Sonnabend. Zeiten wie in den Gemeindesynagögeg mit altem Ritus. Jüdischer Religions-Verein Friedenau, Steglitz u. Umg. e. V. Wie alljährlich, finden auch in diesem Jahre an den hohen Festtagen liberale ’Gottesdienst() in der Aula des Gymnasiums Friedenau, Homuthstraße, und konservative Gottesdienste im Biirgersaal de» Friedenau« Rathauses statt. Die Preise der Plätze für den liberalen Gottesdienst sind für Mitglieder: 15, 10, 7,50, 5 und 3; für Nichtmitglieder: 18, 15, 10 und 8 RU. Fiir den konservativen Gottesdienst für Mitglieder: 10, 5 und 3 und für Nichtmitglieder: 15, 8 und 5 RM. Kartenverkauf in den Yereinsräumen Friedenau, Schniargendorfer Straße 3, von 10 bis 12 Uhr, u. zw. für die Erneuerung der alten Plätze am 4. und 11. September; alsdann der freie Verkauf am 18., 25. und 29. September. — Anträge auf Freibilletts sowi# Mitgliedscrklärungen sind bis spätestens 31. August an den I. Varsitzenden, Herrn S. Gottschalk, Steglitz, Martinstraße 4, zu richten. Hauslehrer gesucht. Für Gymnasiasten (Quarta) wird Hauslehrer. besonders für Mathematik, gegen freie Wohnung gesucht. Auskunft erteilt das Büro des K. J. V., Berlin, Bleibtreustraße 50.

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