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Jüdische Rundschau · 1932-07-01 · Heft 52 (1.7.1932) · page 6

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXVII (1932)
Issue
Heft 52 (1.7.1932)
Date
1932-07-01
Page
– (sequence 6)
Language
German
Belongs to
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Seite 250 JÜDISCHE RUNDSCHAU Nr. 52, 1. Vn. 1932 Geschäftliche Mitteilungen Bad Kissingen. ErnMfsle Erwägungen waren der Preisbildung auf allen Golneten gewidmet und führten zu einem wesentlichen Preisabhau sowohl der Kurtaxe und Baderpreise, als auch der Zimmer- und Vf-rpflogirngspreim, so daß Bad Kissingen nicht nur hinsichtlich des Abbaus seiner Preise, sondern auch hinsichtlich seiner Kureinrichtungen mit an fbu־ Spitze aller deutschen Bader marschiert. Es gibt ja auch wohl selten ein Bad, in welchem sich alle einschlägigen Behörden in gleichem Maße bemühen, daß die Kurgäste in ß.vl Kissincen sich wohlfnhlcn und mit. gleicher Freundlichkeit. und Aufmerksamkrit auf׳nomnifn worden. Da? Weltbad Kissingen, da* von Kranken und Erholungsuchenden aus allen Kreisen und von alten Ländern der Welt besucht wird, war sich von jeher bewußt, daß das internationale Gepräge des Badelebens keinerlei politisch״ oder religiöse pondereinstellung verträgt. Jeder Kranke, jeder Erholungsuchende, jeder Passant, gleichviel welcher Standesrugehörigkeit oder welcher Nationalität er auch sein möge, ist in Bad Kissingen gleich herrlich aufgenommen und gerne gesehen, ln Moorbad Pölzin ist. in diesem .Jahre wieder im Kurhaus ,,Fürst Bismarck*‘ eine streng koschere Pension unter Aufsicht eröffnet worden. Die Inhaberin, Frau Rosa Mendelsohn, führt eine ausgezeichnet« Küche; die Preise sind der Zeit entsprechend sehr An unsere Leser! Wir bitten unsere Leser, sich bei allen Gelegenheiten unseres Inseratenteils zu bedienen und erklären uns bereit, bei direkter Zuweisung von Famlllenanzeigeti, Stellenangeboten, Kauf- und Verkaufgesucken einen Sonder Rabatt von 25°/0 einzuräumen. Für Stellengesuche behalten unsere bisherigen Ausnahmepreise (50% Rabatt) Geltung. Bei Aufgabe von Gelegenheitsanzeigen bitten wir, diesen Gutschein mit einzusenden. Jüdische Rundschau Inseratanabteiluns Berlin W 15, MelnakestraSe 10 niedrig. Ein angenehmer Aufenthalt wird jedem zugesichert. Siehe auch Inserat. # Unter der. Schneekoppe. Im Riesengebirge ist auf Verhältnismäßig beschränktem, touristisch also leicht zu übersehendem und zu bewältigendem Gebiet alles vorhanden, was den Städter lockt. Er findet, die weiten, grünen, sanft gewellten Matten des Schweizer Hochlande*, auf denen einsam und verstreut die Almen in ihrer charakteristischen Holzarchitektur liegen, die man hier Bauden nennt. Eine Welt, die in Deutschland nicht ihresgleichen hat, offenbart sich oben auf den weiten Gebieten des Kammes. Das ist wahre Hochgebirgswelt, mit ihrem Knieholz, mit Enzian und Habmithlieb, sowie den anderen Pflanzen, die alt ausgesprochen alpin gelten. Unmittelbar an den Fuß der Schneekoppe schmiegt sich der altberühmte klimatische Höhenluftkurort Krummhübel. Der Gast KrummliÜbels findet je nach seinem Geschmack die Ruho der Einsamkeit in den meilenweiten Wäldern, die teilweise Gemcindecigentum sind, oder freundliche Geselligkeit in modernen Fremdenheimen oder behaglichen, altschlcsisehen Gaststätten, deren altväterlicher Hausrat Kulturwerte höchster Eigenart darstellen. Da» Gebot der Gastfreundschaft ist in Krummhübet oberstes von allen. Der Ort steht unter dem Zeichen einer neutralen Flagge, die das Ortswappen mit den Symbolen der Schneekoppe enthält. Sie weht von den amtlichen Gebäuden und von den meisten Privathäusero. Gemeinde und Kurverwaltung stehen für unbedingte politische, soziale und religiöse Neutralität ein. Als Beweis dafür, daß sich alle Gäste in Krummhübel wohlfühlen, kann gelten, daß Häuser, die besonders darauf eingestellt sind, Mitbürger jüdisehen Glaubens aufzunehmen, an den hohen öffentlichen und jüdischen Feiertagen, sowie in den Monaten der Winter- und Sommerhauptaaison fast stets restlos ansverkauft sind. Dr. E. R. U d e r 8 t ä d t, Krummhübel. Dr. Kurt Mayer und Frau Gerda geb. Dresel zeigen die Geburt ihres Sohnes Woifgaag •n uiH danken gleichzeitig für die ihnen erwiesenen Aufmerksamkeiten. Berlin-Lichterfelde, Lorenzstr. 8 Juni 1932 Einladung zur eeseiisctiatterversammiung des Palistliia-lndustrie-SyndKiats zum 14. Juli 1932, abends 8 Uhr, BerlinW, Uhlandstr. 175, Gartenh. hp. 1. Vorlegung des Geschäftsberichtes und der Bilanzen nebst Gewinn- und Verlust redtnung für die Geschäftsjahre 1930 und 1931 sowie Beschlußfassung darüber 2. Entlastung von Vorstand und Aufsiditsrat O. Warburg Qtux&unuttcÄe, UND BLUMENSPENDEN löst man ab durch Natumaltcmd» Triegramm« und Baut» aptnden fm Palästina t Telegramm# su!Mark bei alle* Vertrauensleuten. Ein Baum Gastet 6 Math, wir •enden eine Benachrtchtigunf an dis «u/geg«bma Adresse «nd drucken die Gratulation im Au 1»«h ab. KEREN RAJEMETH LEJISRAEL BERLIN W 15, Memakeearefte 10 Taliloc! IS Bismarck 716S Poaiacbeck Konto! 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Drude von Siegfried Scholem, Beriin - Schöoeberg Aaz.-Verw,; Jüdische Rundschau G.m.b*H* Berlin W IS, Meinekestr. 10

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