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Jüdische Rundschau · 1932-02-26 · Heft 16 (26.2.1932) · page 2

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXVII (1932)
Issue
Heft 16 (26.2.1932)
Date
1932-02-26
Page
– (sequence 2)
Language
German
Belongs to
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Seite 76 das noch nicht gekommen ist. In unserer Zeit kann das Schaf nur dann mit dem Wolle zusammenwohnen, wenn es sich selbst in einen Wolf verwandelt“. Dieses Flugblatt schließt folgendermaßen: ״,Wir werde« die Ehre Israels verteidigen, und wir werden dies mit mehr Erfolg vermögen, nicht wenn wir unser« Bauch füllen mit Vortragen über Frieden, die uns von einem Friedens« Katheder auf den Namen Chaim Wei/maitn gehalten werden, sondern wenn wir auf eine• Kriegsakademie auf den Namen von Seew Jabotinsky lernen werden.“ Diese Beispiele genügen, um zu zeigen, welcher krause Unsinn auf diesen Flugblättern verzapft wurde. Aber daneben werden einige sachliche Fragen aufgeworfern, über die in aller Ruhe gesprochen werden soll. Die unqualifizierbarc Demonstration darf uns nicht vera״lassen, zu verkennen, daß in der Tat ein Problem vorliegt. Denn es muß ohne weiteres zugegeben werden, daß ganz ohne Erörterung von Gesinnungsfragen die Gründung dieses Katheders in der jetzigen Zeit nicht ohne weiteres verständlich ist. Die Studenten weisen darauf hin, daß der Lehrbetrieb der Universität in den wichtigsten Fächern heute noch sehr unvollkommen ist. Sowohl in der naturwissenschaftlichen, als auch in der geisteswissenschaftlichen Fakultät werden verschiedene Gegenstände, die für das Studium unentbehrlich sind, überhaupt nicht gelesen, auch gewisse Institute konnten aus Geldmangel noch nicht eingerichtet werden. Wenn auch der Gedanke, die Jerusalemer Universität könnte heute schon als Aufnahmereservoir für die von europäisehen Hochschulen vertriebenen Juden dienen, übertrieben ist, so müßte doch, nachdem die Universität zum Lehrbetrieb übergegangen ist, die ganze Aufmerksamkeit der Universitätsleitung und aller mit der Universität sympathisierenden Kreise des Weltjudentums auf das Ziel gerichtet sein, diesen Lehrbetrieb zu vervollkommnen und mit den notwendigen Implementen auszustatten. Wenn nun unter diesen Umständen, bei der unter den Studenten über das fühlbar Fehlende herrschenden Unzufriedenheit, ausgerechnet ein neuer Lehrstuhl installiert wird, dem eine mehr dekorati ve Funktion zukommt, der, von den Studienbedürfnissen aus gesehen, eine Luxus-Institution ist, so kann das etwas aufreizend wirken. Ja, wir gehen sogar in diesem Punkt noch weiter als die Verfasser der Protest- Flugblätter. In einer Zeit, wo die Jewish Agency die größten Schwierigkeiten hat, ihr Elementar-Schulwcrk über Wasser zu halten, wo Lehrerstreiks an der Tages- Ordnung und Volksschulen in Gefahr sind, geschlossen zu werden, gibt es im Bildungsbetrieb gewiß wichtigere und dringendere Erfordernisse als ein Friedens-Katheder. Aber es sollte nicht vergessen werden, daß hieran weder die Universität noch die Jewish Agency, noch der Mann, •dessen Namen das Katheder führt, die Schuld trägt. Es ist eine Folge der Zersplitterung nationaler Aktionen, die die Zweckbestimmung für einen bestimmten Aufwand in die Hand der Stifter legt. Bei privaten Stiftungen läßt sich nicht über den Zweck streiten, und niemand wird eine Stiftung, die aus großherziger Sympathie gemacht wurde, deshalb zuriiekweisen, weil in der Not des Tages andere Bedürfnisse dringender sind. Der amerikanisch-jüdische Philanthrop Julius Rosenwaid hat kurz vor seinem Tode der Stadt Berlin eine Million zur Errichtung einer Kinder-Zahnklinik gestiftet, zu einer Zeit, wo die Stadt Berlin in schwerster Finanznot war, tausende Lehrer abbauen und wichtigste Wohlfahrtsinstitutionen schließen mußte. Stiftungen dieser Art sind berechnet auf ein normales Volksleben, das seine laufenden Bedürfnisse ohnedies befriedigt, und dem man etwas im Sinne des Stifters Wertvolles zukommen lassen will, was cs sonst normalerweise sich nicht selbst spendieren kann. Ein solches Luxusgeschenk ist auch der Lehrstuhl für ״internationales Friedensrecht“, den Sir Montagu Burton gestiftet hat, ohne jemand vorher zu fragen, ob es nicht dringendere Aufgaben gibt. Der ״Brith Schalom“ war dabei gewiß völlig unbeteiligt und ahnungslos. Wenn aber diese Stiftung einmal erfolgt ist, dann soll man sich auch ihrer positiven Seite bewußt werden. Es ist doch Unsinn, wenn die Flugblätter den Glauben erwecken wollen, als ob der Inhaber dieses Lehrstuhls nun seinen Hörern erbauliche Friedenspredigten zu halten hätte. In Wahrheit handelt es sich doch um die wissenschaftliche Behandlung eines geistesgeschichtlich und politisch-theoretisch sehr interessanten Problems. Die Darstellung, die Bcntwich von seinen Absichten gegeben hat, zeigt, daß sein Thema große Möglichkeiten bietet. Er will, so sagte er, zunächst die Beziehungen der verschiedenen großen Religionen zur Idee des Friedens untersuchen und zeigen, inwieweit diese Vorstellungen die internationalen Beziehungen und den Gang der Geschichte beeinflußt haben. Das ist ein für Studenten der Geschichte, der Staatslehre und der Religionsgeschichte sicherlich überaus fruchtbares und wichtiges TTiema, zumal doch die akademische Behandlung jede tendenziöse Darstellung ausschließt. Sofern also die demonstrierenden Studenten bona fide waren (wahrscheinlich gab es auch einige passionierte Krawallmacher), muß man annehmen, daß sie gar nicht wußten, worum es sich handelt Der Lehrstuhl hat doch mit den aktuellen Fragen etwa der jüdisch-arabischen Politik nichts zu tun und wird sich damit nicht beschäftigen. Vielleicht wäre der Versuch, dies aufzuklären, nicht vergeblich, falls nicht die aufgepeitschte Parteileidenschaft eine ruhige Ueberlegung unmöglich macht. Schließlich läßt sich zur Entschuldigung auch noch anführen, daß mit der Person Bentwichs verschiedehe Affekte verbunden sind, die teils mit seiner früheren Tätigkeit als Oberstaatsanwalt, teils mit den JÜDISCHE RUNDSCHAU bedauerlichen Begleitumständen seiner Entlassung zusammenhingen. Die Rolle der jüdischen Beamten in Palästina hat etwas Tragisches. Auel» diejenigen von ihnen, die aus einer unbczweifelbaren zionistischen Kinderstube hervorgegangen sind, gerate» bald in den Verdacht, aus übermäßiger Objektivität die Juden zu benachteiligen. Inwieweit dies allgemein zutrifft, kann hier nicht untersucht werden, aber die an solche Beamte gestellte seelische Anforderung, zwischen ihren objektivc» Beamtenpflichten und ihrer zionistischen Gesinnung die richtige Scheidungslinie aufrcchtzucrhalten, ist zweifellos sehr groß, und die gegen sie gerichteten Vorwürfe sind oft ungerecht. Wir stehen hier vor einem der eigentümlichsten Probleme, bei dem die Selbstkontrolle des zionistischen öffentlichen Bewußtseins viel BERLINER ZIONIST. VEREINIGUNG OROSSE KUNDGEBUNG ANLÄSSLICH DER 30 JAHR-FEIER DES KEREN KAJEMETH Martin Buber ״Wollk yindl Laura#* Bachsaal« 27. II. zu wünschen übrig läßt. Auf der einen Seite verlangt man die Anstellung jüdischer Beamter, betrachtet sie als eine Sache des jüdischen Prestiges, auf der anderen Seite werden gerade diese von den Arabern als Zionisten scharf bekämpften Beamten von den Juden besonders mißtrauisch betrachtet. Wieweit dies geht, lehrt uns gerade jetzt der Fall Hyamson. Ob dieser alte Zionist und persönlich sicher hochachtbare Mann als Einwanderungs-Kommissär immer richtig gehandelt hat, steht dahin; wir selbst haben seine Maßnahmen häufig scharf kritisiert. Aber daß hieraus eine Feindschaft der Zionisten gegen seine Person entsteht, die sich auch dort auswirkt, wo er innerhalb des jüdischen Lebens auf einen Posten berufen werden soll, wie es jetzt bei dem Generalsekretariat des Londoner Board of Deputies der Fall war, ist kleinlich und sicherlich auch politisch kurzsichtig. Etwas von dieser Attitüde finden wir auch im Falle Bentwich, Und dazu kommt noch, daß man ihn vielleicht unbewußt verantwortlich macht für die Behandlung, die ihm seitens Englands zuteil wurde. Es ist unvergessen, daß Minister Thomas im Unterhaus gesagt hat, Bentwich müsse entlassen werden, weil unter den politischen und nationalen Verhältnissen Palästinas die Amtierung eines Juden als Oberstaatsanwalt nicht ratsam sei. Was die Demonstranten nicht überlegen, ist die Tatsache, daß Bentwich hier keineswegs Urheber, sondern Opfer der Rechtsbeugung ist. Und es spricht wohl nicht gegen, sondern für die zionistische Gesinnung Bentwichs, daß er sehr hohe Posten im englischen Kolonialdienst außerhalb Palästinas ausgeschlagen hat, weil er nur in Palästina oder gar nicht dienen wollte, und daß er jetzt als unabhängiger Manu nach Palästina zurückkehrt. Wenn man freilich nach Palästina nur solche Juden hereinlassen will, deren Gesinnung einer orthodoxen nationalistischen Schablone hundertprozentig entspricht, dann würde man bald vor der Gefahr einer geistigen und menschlichen Verarmung stehen, die auch dem Zionismus als Gesamtbewegung keineswegs ein Plus an politischem Einfluß und allgemeiner Sympathie einbringen würde. All diese Tatsachen sind durch die entfachten Leidenschäften verdunkelt und es wäre nur zu wünschen, daß in einer ruhigeren Atmosphäre mit etwas gutem Willen der Versuch einer Klärung gemacht wird. R. W. Aas Polen Das Gericht in Wilna verurteilte den jungen Juden Salm an Rubin wegen Mißhandlung eines nichtjüdischen Studenten am 9. November 1931, dem Tage des Wilnaer Pogroms, zu drei Jahren schweren Kerkers. Eine Gruppe jugendlicher antisemitischer Exzedenten überfiep in der Miadowa-Straße in Warschau jüdische Gvmnasiasten. Als Polizei herankam, entriß ein Bursche einem Polizisten das Seitengewehr. Dieser erschoß den Angreifer. Die antisemitische ״Gazetta Warszawska“ stellte die Sache so dar, als ob jüdische Schüler unter Mitwirkung der Polizei Christliehe junge Leute überfallen und einen von ihnen ermordet hätten. Die betreffende Nummer der Zeitung wurde beschlag^ nahmt. ln der letzten Sitzung des WarschauerStadtrates wies Gilinksi (Bund) darauf hin, daß in diesem Jahre in War1• schau wegen Mangels an Schulen rund 11 000 Kinder im Schulalter nicht eingeschuit worden sind, davon sind 90 0/0, nämlich 9800 Kinder, jüdisch. Nr. 16, 26. n. 1932 Regierung und Ornngenpflanzer Erfolgreiche Jüdisch - arabische Intervention — Bai'a gründet eine Schuhfabrik bet Haifa Die Palästina-Regierung legte dent Örangenpflanzern eine Steuer von sieben Mils (14 Pf.) pro Kiste auf, um mit dem Ertrag dieser Steuer die Kosten der Bekämpfung der an einigen Stellen im Lande aufgetretenen Baumkrankheit zu decken. Die Steuer wurde von den Pflanzern als eine mittagbare Belastung der ohnedies in diesem Jahre infolge der schwankenden Markt- und Währungsverhältnisse schwer kämpfendenOrangen-Industrieempfunden. Die arabischen und jüdischen Pflanzer-Organi Rationen haben ein gemeinsames Memorandum an die Regierung gerichtet und sind in einer gemeinsamen Deputation beim High Commissio- 11er vorstellig geworden. Daraufhin hat nach ausführlichen Verhandlungen der High Commissioner erklärt, daß die RCgierung die Steuer zurückzieht. Die Kosten der Räucherung der kranken Bäume sollen von den Eigentümern der erkrankten Pflanzungen selbst getragen werden; über die künftige Regelung in dieser Beziehung werden Vertreter des Landwirtschafts-Departements der Regierung gemeinsam mit den Pflanzern noch verhandeln. Der High Commissioner betonte in seiner Antwort, daß er den größten Wert darauf lege, mit allen Kreisen der palästinensischen Bevölkerung und des Wirtschaftslebens eng zusammenzuarbeiten, ihre Wünsche zu hören und nach Möglichkeit zu erfüllen. Es liegt hier wieder ein interessanter Fall eines Erfoiges des solidarischen Vorgehens der beiden palästinensischen Nationalitäten in einer wichtigen wirtschaftlichen Frage vor. Ein solches Zusammengehen hat sich aucli bei anderen Gelegenheiten, z. B. beim Autostreik, gut bewährt. Es dürfte auch noch cr'muerlieh sein, daß die palästinensischen Schuhmacher eine gemeinsame Abwehraktion gegen den übermäßigen Schuh-Import geführt haben und Schutz-Zölle verlangten. Ob allerdings diese Aktion Erfolg haben wird, ist sehr fraglich, da der Schuhkönig Bat’a kürzlich den ganzen Vorderen Orient bereiste, sich auch in Palästina aufhielt und die Möglichkeiten eines Schul!- Imports großen Stils sondierte. Die Errichtung einer eigenen Fabrik in Palästina schien zunächst für Bat’a nicht lohnend, da nach seinen Fabrikationsniethoden der gesamte Schuh bedarf des Landes wahrscheinlich in zwei oder drei Wochen fabriziert werden könnte. Bat’a bctrachtet jedoch seinen Vorstoß in den Vorderen Orient als eine Art Kuituraktion, da in diesen Gebieten noch sehr viele Menschen überhaupt unbcschuht gehen, bei denen der Sinn für die Vorteile von Schuhen erst geweckt werden muß. Uebrigens scheinen Bat’as Pläne sich zuletzt unter dem Eindruck der neuen britischen Schutzzoll-Politik geändert zu haben. Mehrere Berliner Tageszeitungen brachten telegraphische Meldungen über Bat’as Äußerungen in Jerusalem bei seiner Rückkehr aus Indien. Danach beabsichtigt er nun doch, in II a i f a eine Fabrik zu eröffnen, mit der er offenbar den ganzen Nahen Orient versorgen will. Für die palästinensischen Schuhmacher aller Nationalitäten wäre dies freilich ein schwerer Schlag, aber das Wirtschaftsleben Pa- Jistina;?..J^änntc ’ au$.-.-ftine)». solchen. .•Unternehmen, das. ,auch vielen Arbeitern Beschäftigung böte, Nutzen ziehen und die zentrale Stellung Haifas für den ganzen Orient würde durch Gründungen solcher Art bestätigt. Herr Bat’a tritt übrigens als eigene Großmacht auf und treibt seine eigene Handels- Politik nach dem Prinzip ״do ut des“. Es wird soeben berichtet, daß er bei einem Besuch in Palästina (offenbar schon beim ersten) durch den ״Palestine & Egypt Lloyd“ große Quantitäten von Orangen und Honig für seine Fabrik in Zilin (Tschechoslowakei) und außerdem auch Muster von palästinensischem Leder bestellte. Die Rflekwaqderang aus der Krim and Biro Bidsciian Warum Mereschin aus Komzei amseheiden muljte Moskau, 22. Februar. (J.T,A.) In einem Bericht der Arbeiterkommission, die die Tätigkeit von Könnet kontrollierte, werden die Ursachen der Entfernung des bekannten jüdischen Kommunistenführers Mereschin und seiner Freunde aus dem Präsidium von Konizet dargelegt. Zunächst wird in dem Bericht anerkannt, daß Könnet in der Krim und der Ukraine vier jüdische Rayon c, 31 jüdische Dorfsowjets und 95 jüdische Dorfkollektiven, ferner ein großes Netz von Kulturanstalten organisiert und eine kolossale Arbeit in Biro-Bidschan vollbracht hat. All das aber, so wird weiter ausgeführt, wurde planlos gemacht, was zur Folge hafte, daß am 1. Januar 1932 m der Krim statt der vorgesehenen 12000 jüdischen Siedlerfamilien nur 9000 anzutreffen waren, von denen etwa 5000 1 n ihre früheren Heimatorte zurückkehrten, so daß der vorgesehene Siedlungsplan nur zu 33 ס/י׳ durchgeführt worden ist. In Biro-Bidschan sollten sich am 1. Januar 1932 14000 jüdische Siedler befinden, in Wirklichkeit waren nur 7530 Seelen eingewandert, von denen nur etwa 5000 an Ort und Stelle geblieben sind; hier wurde der Plan nur zu 43 0/0 durchgeführt. Nichts wurde getan, um den Rück- Wandererstrom aufzuhalten. Gegen Mereschin wird die Beschuldigung erhoben, daß er allzu weichlich war und der inneren Konflikte unter den Funktionären des Komzct nicht Herr werden konnte. Diejenigen Funktionäre, die für die Arbeit in der Krim verantwortlich waren, suchten auf alle mögliehe Weise das Biro-Bidsclian-Werk zu schädigen, die Biro- Bidschan-Funktionäre gingen gegen das Krim-Werk vor. Diese Konflikte zerrütteten den Komzet-Apparat. Von der Levante-Messe Tel-Awiw Pavillon für Kultur- und Erziehungswesen. Auf Initiative der Abteilung für Erziehungswesen der Stadtverwaltung Tel- Awiw hat am 8. Februar eine Sitzung von Personen stattgefünden, die sich mit Erziehungsfragen befassen. Die Sitzung hat die Errichtung eines besonderen Pavillons auf der Ausstellung beschlossen, in dem die pädagogische und kulturelle Tätigkeit in Palästina gezeigt werden soll. Den Vorsitz des hierfür eingesetzten Komitees hat Frau S. Persitz übernommen. Der Pavillon der Citrus-Industrie Palästinas wird, laut seinem Plan, einer der schönsten der Ausstellung werden. Die Arbeiten für den Bau sind bereits begonnen und sie schreiten — dank der Hilfe der Citrus-Abteilung der Vereinigung der Landwirte, die die Initiatorin dieses Pavillons ist — sehr gut vorwärts. Die Errichtung des Citrus-Pavillons wird auch von der Allgemeinen Vereinigung der Citrus-Pflanzer (Citrus Exchange) unterstützt. Am Pavillon der Kolonisten, der ebenfalls auf Anregung der Vereinigung der Landwirte errichtet wird, beteiligen sich alle Kolonien des Landes. ,

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