Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXVI (1931)
- Issue
- Heft 61 (7.8.1931)
- Date
- 1931-08-07
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 61, 7. VIII. 1931 JÜDISCHE RUNDSCHAU Sehe 37® Vermischtes Palästinenser (Abiturient des Herzl-Qymnasiums in Tel- Awiw) wünscht Aufnahme in Familie in deutscher Universitiitsstadt (freie Wohnung und Verpflegung) gegen hebräischen Unterricht und Beaufsichtigung von Kindern.' Angebote erbeten an die Zionistische Vereinigung für Deutschland, Berlin W 15, Meinekestr. 10. Hindenburg. Die P a 1 ä s t i na-Man 11 Schaft, welche an der Arbeiter-Olympiade in Wien teilgenommen hat, und über die die ,,Jüdische Rundschau“ bereits in ihrer Nr. 50 berichtet hat, hatte in Wien mit verschiedenen deutschen Mannschäften Spiele abgeschlossen, unter anderem auch mit dem sozialistischen Sportkartell Oberschlesiens. Dieses Spiel wurde am Mittwoch, dem 20. Juli, in Hindenburg ausgetragen. Bei ihrer Ankunft in Hindenburg, in der Nacht vom 28. zum 20. 7., waren die Palästinenser Gegenstand einer großen Ovation. Am Bahnhof hatten sich eine große Anzahl von Arbeitersportlern, Angehörigen der sozialdemokratischen Partei, und auch eine Anzahl Zionisten versammelt. Die Palästinenser wurden mit Blumensträußen empfangen. Am nächsten Tage fand auf dem Friedrich-Ebert-Spielplatz das Spiel der Palästinenser gegen eine Auswahlmannschaft des Sportkartells statt, nachdem der Oberbürgermeister, der die Palästinenser namens der Stadt begrüßte, den Ball angestoßen hatte. Wenn die palästinensische Mannschaft auch das Spiel bei 2:1 verlor, so wurde doch allgemein, insbesondere auch in der Presse, das gute und besonders faire Spiel der Mannschaft anerkannt. Am Abend wurden die Gäste im Gewerkschaftshaus auf Kosten des Oberbürgermcisters bewirtet. Am nächsten Tage fand eine Solidaritätskundgebung (Friedenskundgebung) der Palästinenser und des Sportkartells sowie der sozialdemokratischen Organisationen statt. Noch spät am Abend kam die Mannschaft zu einem von der Zionistischen Ortsgruppe und dem Makkabi veranstalteten Begrüßungsabend. Herr Rechtsanwalt Müller gab für die Zionistische Ortsgruppe und Herr Dr. Werner für den jüdischen Turnverein Bar Kochba der Freude Ausdruck, die Gesinnungsgenossen in Hindenburg begrüßen zu dürfen. Man trennte sich erst zu später Nachtstunde. Kongreßversammlung im Beth-Am. Die außerordentlich große Versammlung im Beth-Am am 29. Juli war dem XVII. Zionistenkongreß in Basel gewidmet. Dr. Max Soloweitschik berichtete eingehend über die Kämpfe der Frakiionen auf dem Kongreß. Er gab einen Ueberblick über das bisherige politische Regime im Zionismus und stellte demgegenüber fest, daß der letzte Kongreß die Rettung der Demokratie im Zionismus bedeutet und daß unter den geschaffenen Verhältnissen die Zionistische Organisation einer Erneuerung fähig wird. Referent wies darauf hin, daß der XVII. Kongreß als erster Nachkriegskongreß von seiner Beschlußfreiheit Gebrauch gemacht hat. Dr. Nachu m Ooldmann, der zum erstenmal im Beth-Am als Referent auftraf und den das hebräische Publikum Berlins als aktiven Mitarbeiter in der hebräischen Bewegung sehen möchte, ergänzte in manchen Punkten die Ausführungen Dr. Soloweitschiks. Auch Dr. Goldmatm betonte seine Befriedigung über den Ausgang des Kongresses. Der als Gast in Berlin weilende Dr. Mohllwer, Direktor des hebräischen Gymnasiums in Jerusalem und Vertreter der hebräischen Lehrerschaft in Palästina, sprach über die Stellung der Palästinensischeu Allgemeinen Zionisten. Als Opponent gegen die beiden ersten Referenten sprach Leo Kaufmann aus Palästina, der die politische Haltung der Arbeiterfraktidü auf dem Kongreß darstellte und rechtfertigte. Dr. Kaufmann‘ mahnte zu einer Konzentration der Kräfte für den Aufbau Palästinas, die bei der jetzigen katastrophalen Lage des Zionismus auf wirtschaftlichem und politischem Gebiete besonders notwendig ist. Dr. Goldmann verteidigte in seiner Antwort die Haltung der Weizmann-Gegner. Die Versammlung folgte mit großer Spannung den Ausführungen der Referenten und spendete ihnen Beifall. Der Vorsitzende des Beth-Am konnte unter den Versammelten einige in Berlin weilende Gäste begrüßen, darunter die hebräischen Dichter 11zch ak Lamda 11 und Uri Z w i G riinber g. Es ist interessant zu bemerken, daß diese große Versammlung die zweite in dieser Woche war. Hebräische Sprachschule ״Kirjath-Sepher“, Breslau. Der Unterricht beginnt wieder Donnerstag, den 6. August, und Findet im jüdisch-theologischen Seminar, Wallstraße 14, pt,, links, Zimmer 4, statt. Es bestehen Anfängerkurse für Kinder und Erwachsene. Anmeldungen zu allen Kursen stets Montag bis Donnerstag, 19—20 Uhr, Wallstraße 14, pt. links, Zimmer 4. Stellenvermittlung des K. J.V. 1. In einer Großstadt im Rheinland sind zum 15. August und 1. September zwei internistische Assistentenstelien zu besetzen. 2. Studienreferendar sucht Abiturvorbereitung oder Nachhilfeunterricht in Mathematik, Physik und Latein. 3. Jurastudentin, kaufmännisch ausgebildet, sucht für August bis Oktober Halbtagsbeschäftigung, gleich welcher Art (evtl, auch Nachhilfeunterricht). 4. Im Auslaud sind in einem Jüdischen Krankenhaus die Stellen eines Chirurgen und eines Internisten zu besetzen. Auskunft erteilt das Präsidium des K. J. V. Ortsgruppen Frankfurt a. M. Als Auftakt der neuen Arbeitsperiode der Frankfurter Zionistischen Vereinigung erstatteten Dr. A r n s - berg (Frankfurt) und Dr. Landsberg (Wiesbaden) in einer sehr gut besuchten Versammlung einen Kongreßbericht. Beide Redner setzten allerdings die Kenntnis der wichtigsten Vorgänge auf dem Kongreß voraus und beschränkten sich auf eine Wertung des Kongreßergebnisses, allerdings — wie es zu erwarten war — vom jeweiligen Parteistandpnnkt aus. Mit Rücksicht darauf, daß die Referenten verschiedenen Lagern angehören, war die Veranstaltung zeitweise weniger Berichterstattung über den vergangenen Kongrell als eine Wahlversammlung für den kommenden. Zu bedauern war. daß ein Vertreter der Mittelparteien, Misrachi oder Gruppe B, fehlte. Dr. Arnsberg sieht die Bedeutung des Kongresses in erster Linie darin, daß es den Revisionisten gelungen sei, ״die traditionelle Macht der Linken“ zu brechen und den ganzen Kongreß mit revisionistischem Geist zu beherrschen. Als besonderen Sieg feiert Dr. Arnsberg den neuen Schlüssel, nach welchem nunmehr die Besetzung der Palästinaämter vorgenommen werde, sowie die Tatsache, daß das Budget im Vergleich zu den früheren Budgets indusfriefreundlicher sei. Die angenommene Endzielresolution bucht Dr. Arnsberg ebenfalls als einen revisionistischen Erfolg, da sie klar sage, worum es gehe, selbst wenn das Wort Judenstaat nicht in ihr vorkomme. Die Rede Dr. Landsbergs bewegte sich auf anderem Niveau, da es in erster Linie Absicht des Redners war, zwischen den Parteien versöhnend zu vermittein, weil es darauf ankomme, nach diesem Kongreß gemeinsam an der Erreichung des größtmöglichen Ziels zu arbeiten. Nicht England, nicht die Araber seien es, die uns die Tore Palästinas verschließen, sondern ausschließlich der Mangel an den erforderlichen Mitteln. Der von Dr. Arnsberg rn gefeierten Besitzergreifung der Palästinaärater durch die Revisionisten mißt Dr. Landsberg keine ausschlaggebende Bedeutung zu. r. Druckfehler-Berichtigung. In die vorige Nummer haben sich leider einige Druckfehler eingeschllchen. Im Artikel ״Newmann über seine Aufgaben“ muß es im letzten Satz des vorletzten Absatzes richtig heißen: ״Hierbei wird es meine Aufgabe sein, den Standpunkt meiner Gruppe in Uebereinstimmung mit den Resolutionen des Kongresscs zur Geltung zu bringen“ (nicht: ״mit den Revisionisten des Kongresses“). — Im Artikel ״Der Jude und die Politik der Zeit“ muß es auf S. 370, Spalte 2, Abs. 2, Zeile 9 richtig heißen: ...״daß der aus dem religiösen Judentum stammende Pazifismus und der Pazifismus des Liberalismus voneinander ganz und gar verschieden sind“ (die gesperrten Worte sind irrtümlich ausgelassen worden). Im selben Absatz Zeile 16 von unten muß es anstatt ״säkularistische" richtig heißen ״säkularisierte“, Zeile 32 von unten ״d e s Antisemitismus“ (und nicht ״dem“). Das Erholungsheim der Akademischen Gesellschaft Hausmann-Stiftung im Ostseebad Arendsce zeigt uns an, daß es noch einige wenige Plätze für die Monate August und September zu vergeben hat. Wie bekannt, ist eine große, schloßartige Villa in Arendsee auf Grund des Vermächtnisses des Hausmannschen Ehepaares der Hochschule für die Wissenschaft des Judentums »!gefallen mit der Verpflichtung, sie zu einem Erholungsheim für jüdische Akademiker auszugestalten. In dem Heim finden jüdische Akademiker und Akademikeriniien mit ihren Familien zu dem außergewöhnlich billigen Preise von 5,— RM. pro Tag für volle Pension einschließlich Bedienungsgeld Aufnahme Die Schlafräume liegen in einer neu erworbenen und mit allem Komfort vollständig neueingerichteten Villa, während sich die Gemeinschaftsräume in dem früher von dem Ehepaar Hausmann bewohnten Schlosse befinden. Die Räume liegen unmittelbar am Strand und sind von einem 16 Morgen großen Park umgeben. Die Verpflegung ist rituell. Anträge auf Aufnahme in den kommenden Monaten sind an das Sekretariat der Akademischen Gesellschaft an der Hochschule für die Wissenschaft des Judentums, Berlin N 24, Artillericstr. 14, zu richten. Berliner Rundfunk. Am Sonnabend, dem 8. d. M., nachmittags 4.05 Uhr, spricht unser Mitarbeiter Dr. E. Lubrany aus Palästina im Berliner Rundfunk über ״Die Flucht aus dem Alltag“. Beth-Am. Am Mittwoch, dem 12. August, abends 8V» Uhr, spricht im Beth-Am, Kurfürstendamm 61, Herr Dr. Georg Landauer über: ״Der Zionistische Kongreß in Basel und die neue Zionistische Politik“. Gäste willkommen. בבית־העם! ביום הרביעי׳ 12 ליולי׳ בשעה 8 וחצי• בערב׳ ירצה בבית־העם מר גיאורג לנדויר על הנושא: "הקונגרס הציוני במל והפוליטיקה הציונית החדשה". אורחים רצויים! Hapoei Hazai'r. Donnerstag, 13. August, Meinekestr. 10, Sitzungssaal, Kongreßbericht. Referent: Dr. Georg Landauer. Gäste willkommen. Im Stadion Westend findet am Sonntag, dem 30. August, die diesjährige Theodor-Herzl-Nacht des Jüdischen Turn- und Sport-Club Bar Kochba-Hakoah statt. Die Veranstaltung wird zu einem der größten Makkabi-Feste ausgebaut. Zahlreiche Makkabi-Vereine aus dem Reiche werden an der Theodor-Herzl-Nacht teilnehmen. Gottesdienst der Berliner Zionistischen Vereinigung und des Misrachi. Auch in diesem Jahr findet der Gottesdienst der Berliner Zionistischen Vereinigung und des Misrachi an den hoher. Feiertagen wieder in den Räumen der Zionistischen Vereinigung, Meinekestraßc 10, statt. Karten ä 15, 10 und 5 M. sind rechtzeitig im Büro der B. Z. V., Meinekestr. 10 (Bismarck J 1, 7165), zu bestellen. Keren Kajemeth. Der dieswöchentliche Spenden-Ausweis mußte aus technischen Gründen für die nächste Nummer zurückgestellt werden. WELTV BAND Tschechoslowakei. Große Erfolge der jüdischen Schwimmer bei den tschechoslowakischen S c h w i rn m - M 0 1 s t.er s c h a f t 0 n. In dem ersten Teil der Meisterschaften gelang es den jüdischen Schwimmern (Ifagibor Prag, Bar Kochba Brünn und Bratislava), eindrucksvolle Erfolge zu erringen. Es erzielten: 200-m-Brustschwimmen für Herren: 1. Wilhelm (B. K. Brünn), 2. Abeies (Hagibor). 100-m-Freistil für Herren: 1. Steiner (B. K. Bratislava). 400-in-Fri-islil für Herren : 1. Getreuer, 2. Polakof, 3. Bado (alle Ifagibor). 200-m-Schwiinmen für Damen: 1. H. Lederer (B. K. Brünn). Polen. Fußball, flakoah Bielitz—Lesczynski 6:1. — Beim Schwimm-Meeting in Michalowtco gelang es einigen jüdisclieu Schwiriimern des BicliUer Hakoah, sehr schöne Siege 7.a feiern. Pollak (Hakoah) siegte im 100-ni-Brustschwimmen in neuer polnischer Re- ,kord*eit»,'Jramerv II gewann die gleiche Konkurrenz für . Junior•«. Am kommenden Sonntag findet der diesjährige Schwimmklubkampf zwischen Makkabi Krakau und Hakoali Bielitz in Krakau statt. — An dem vom Eclaireur israelite de France veranstalteten Scoutlager in der Normandie nimmt als Vertreter des Makkabi Hans Friedenthal, Mitglied des Weltverbandspräsidiums, teil, Oesterreich. Bei den österreichischen Leichtathletik-Meister- Ichaften gelang es der Hakoah Wien, einige bemerkenswerte Erfolge zu erringen. Blödy (Hakoah) gewann die. Meisterschaft über 1500 m in der für internationale Verhältnisse hervorragenden Zeit von 4:02 Minuten und stellte damit, einen neuen Makkabi-Rekord auf. lieber 800 m konnte er in der ausgezeichneten Zeit, von 1:57.2 Min. den dritten Platz belegen, ltculschcr (Hakoah) belegte in den 200 m in der Zeit von 22,3 Sek. und in den 400 m in der Zeit von 51,2 Sek. den dritten Platz. Klein (Hakoah) lief über 100 m 10,8 Sek. und belegte damit den zweiten Platz. Frankl (Hagibor Prag) wurde über 5000 m österreichischer Meister in 16,6 Min. Die Erfolge der Wiener Hakoah gehören zu den besten dieses Jahres. Besuch in Berlin. Eitler der führenden Zionisten Marokkos, Herr Thum aus Casablanca, besuchte das Büro des W’eltverbandes und besprach mit den Vertretern des Präsidiums ausführlich die Möglichkeit der Gründung von Makkabi-Vereinen ia Marokko. Nach seiner Rückkehr wird Herr Thursz die Arbeit sofort ia Angriff nehmen. Kopenhagen. Im Klubkampf im Ringen gegen den schwedischen Verein Käman Limhan, der zu den besten Mannschaften in Europa gehört, besiegte dio Hakoah diesen Klub mit 4:3. Das Match fand in Schweden statt. Deutscher Kreis Bar Kochba-Hakoah Berlin. Bar Kochba bei den Deutschen Meisterschaften. Bei den am letzten Sonntag im Deutschen Stadion stattgefundenen Deutachen Leichtathletik- Meisterschaften beteiligte sich der Bar Kochba an der 4 X 100-m- Staffel sowie am 100-m-Lauf. Der Viererstaffel Kurz I, Gerber, Nathan, Lewin gelang es neben dein. S. C. C. als einziger Berliner Mannschaft, in die Entscheidung zu kommen. In der ausgezeichneten Zeit von 42,5 Sek. belegte dio Staffel den fünften Platz. Kurz I gelangte über 100 m nur in den Zwischenlauf. Kommende Kämpfe. Bar Kochba beteiligt sich am 11. August am Verfassungs-Sportfest. Im Vordergrund steht dio 20X ג■k-Rundcnstaffel in der Besetzung: Kurz I, kurz II, Nathan, Gerber, Lewin, Janklowilz, Silber mann, Kandzierski, Bger, Leiser, Rosenthal, Bergmann I, Bergmann II, Bergmann HL Treumann, Rosenberg, Dünner, Scharf, Wolff, Berger. Die Jugend beledigt sich an der 1׳X 100-m-Staffel in folgender Besetzung: Schaltmann, Elkiner, Kastellan, Groß. Die Dajncn treten zur 12 X 150-m-SlaffeI an wie folgt: Irma Cohn, Löweubcrg, LSwcnstein, Offenberg, Weyl, Ansbach, Huber, Sucher, Beck, Beugen, Bornstein, Kiewp, Jerick. — Zum Sportfest des Postsportvereins am 9. August hat Bar Kochba folgende Meldungen vor genommen : 100 m, Klastel: Kurzl. 3000 m: Cohen, Katz. Karner. 200-ra-Mallauf für Kiasio II: Kandzierski, Bergmann II, Lesser. 1000 m für Klasse II: SilbermanO, Janklowilz, Bergmann III. SOO-m-Mallauf für Klasse IV: Nesselroth, S. Groß. Diskuswerfen, Klasse III: Weichjolbanm- Kugelstoßet», Klasse IV; Weichselbaura. 3000-m-Mannschaftslaufen: eine Mannschaft. 20 X 400 tn: eine Mannschaft.. 4X100 m, Klasse II: eine Mannschaft. Bei den Damen; 100 m : Löwenstein, Offenberg, Weyl, Ansbach. 4X100 tn: eine Mannschaft. — Am 16■ August findet auf dem Brandenburg-Sportplatz ein Jugend-Klubkampf mit dem V. f. L. Humboldt, und Brandenburg statt. Es wurden gemeldet: Jugend, Jahrgang 13—16, pro Konkurrenz fünf Leute zu: 100-m-Lauf, Kugelstoßen, 400-m-, 1500-m-Lauf. Weitsprung, 60-m-Hürden, 4X 100-ni-Staffrl, Speerwerfen, 10x200m-Slaffel. Knaben, Jahrgang 17—18, pro Konkurrenz acht Knaben zu: Dreikampf (100-m-Lauf. Speerwerfen, Weitsprung), 4 X tOO-m- Staffel: zwei Mannschoflen. Knaben, Jahrgang 19—20, acht Knaben pro Konkurrenz; Dreikampf (100-m-Lauf, Speerwerfen oder Handballwerfen, Weitsprung), 4 X 100-m-Staffel: zwei Mannschaften. — 1000 Punkto Wertung. Treffahrt der Schwimmabteilung. Sonntag, den 9. August, findet eine Treffahrt mit der Schwimmabteilung des Leipziger Bar Kochba in Wittenberg ,־!. E. statt. Treffpunkt für die Berliner 4,45 Uhr mm-gens in der Abfahrthallo des Anhalter Bahnhofs. Nachzügler, die den Eilzng um 6,30 Uhr benutzen, werden am Bahnhof in Wittenberg erwartet. Rückkunft in Berlin kurz nach Mitternacht. Proviant und Badezeug sind!mtzunehmen, Wanderkloidung wird empfohlen. Fahrtkosten: 5,50 M. Eingeführte Gäste sind willkommen. — Das Training findet sonst wie gewöhnlich statt. Riogmtraining: Montag, 20—21,30 Uhr, in der städtischen Schwimmhalle, Gartenstr. 5. Training der Wettkainpfmamischaft: Sonntag, 9 Uhr ■vormittags, im Wellenbad, Bornimer Str, 3. Kommende Heimabende. Heimabend der Handballabteilung: Referent Karl Schdcnz am Dienstag, dem 11. August: ״Handball als Zukunftssport“. — Heimabend der Männer*portablcilung: Befereut: Dr. Joachim Prinz am Mittwoch, dem 12. August. Thema wird noch genau bekanntgegeben. Herzl-Nacht. D r u c k f 0 11 1 n r b e r i c. h t i g u n g. Bei der Notiz der Theodor-Herzl-Nacht in der letzten Makkabispalte muß ea heißen: ,,Es wird von einer AnsrhkgsKulenreklante (statt Lichtreklame) Abstand genommen," Auch soll. <״s selbstverständlich heißen: ״Djo 'Herzl-Nacht ist das’ eirizigsto groß» jüdische Sportfest dieses jfitttM in Deutschland" (statt: irrt jüdischen Deutschland). Delegiertenversammlung. Vers c h i e b u!1 g I Da eine Reihe von Delogierter! und Vorstandsmitgliedern im Augenblick vorreut ist, hat der Hauptvorstand beschlossen, die Delegiertenversammlung vom 10. August auf den 24. August zu verlegen. Die nächste Hauptvorstandssitzung findet am 17. August statt. Und zum Schluß . . die Aufbauaktion! Die Aufbauaktion muß in diesem Monat 711 Endo geführt werden. Bei der katastrophalen Entwicklung der Wirtschaftslage hängt die Weiterarbeit des Bar Kochba-Hakoah im wesentlichen von dem Ausfall der Aktion ah. Es wird nochmals an alle appelliert, nicht nur seihst Lose zu erwerben, sondern auch Minuten und Sekunden an Freunde und Bekannte zu vertreiben! Das» Stoewer-Auto wartet! K.J. Sonntag, den 30. August 1831, abends 3.30 Uhr Sportplatz HERZL-NACHT BAU KOCHBA I4AK0AH C4C■ ix Westend PUEWSGHHITT PIS BftR KOCHBA HAKOAH Rugby Fußball Barrenturnen Frauengymnastik Handball Trockenschwimmen Hockey - Polo Leichtathletik Fuchsjagd auf Skiern Lebendes Schachspiel Wandern und Singen Makkabi-Orchesier Daniel Prenn in: 5 Minuten Tennis Nach Eintritt der Dunkelheit gegen 1/9״ Uhr ebenda j^HieodorJHerzl^lBtMJgaVI Ein Makkablepiel dargestellt von Mitgliedern des Bar Kochba-Hakoah. Spsechchöre Fackellauf Singchöre Fahnenaufmereoh Fanfarenkorps Handpauken Scheinwerfer Massenfreiübungen