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Jüdische Rundschau · 1931-06-26 · Heft 49-50 (26.6.1931) · page 3

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXVI (1931)
Issue
Heft 49-50 (26.6.1931)
Date
1931-06-26
Page
– (sequence 3)
Language
German
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Nr. 49/50, 20. VI. 1931 JUED1SCH E RUNDSCHAU Seite 303 Zionismus und jndensfaai Von David Wolffsohn. Vorbemerkung: Bekanntlich wird beabsichtigt, auf dem bevorstehenden Kongreß die Frage des sogenannten Endzieles der zionistischen Bewegung zur Sprache zu bringen. Seit Jahren bereits wird von den Revisionisten (und ihren Anhängern in anderen Parteien) die Forderung vertreten, der Zionismus müsse als sein Programm den Juden staat proklamieren. Dies sei die ״Rückkehr zum Herzischen Zionismus“ und das Heilmittel für die heutigen Nöte der Bewegung. Dr. Weizmann hat schon während der A.-C.-Sitzung vom August 1930 sich ausführlich mit diesen Forderungen beschäftigt und darauf hingewiesen, daß die Schaffung eines Judenstaates in Palästina nicht unser Programm sein könne, weil Palästina kein leeres Land ist. Diese mutigen Erklärungen Weizmanns sind der Anlaß zu scharfen Attacken gegen ihn geworden. Wir wollen an dieser Stelle diese Frage nicht vom politischen Gesichtspunkt behandeln. Die!־,! ist in der ״Jüdischen Rundschau“ wiederholt geschehen. Aber die Behauptung, die Forderang nach dem Juden Staat sei die Stärke des Herzlsehen Zionismus gewesen und der Niedergang der Bewegung sei auf die ״Verkleinerung“ des politischen Zieles zurückzuführen, ist einfach objektiv unwahr. Der Wert und die Anziehungskraft des Zionismus hängt nicht davon ab, daß man den Judenstaat proklamiert. Dies konnte Herzl selbst nur in einem rein utopistischen Vorstadium des modernen Zionismus tun. Sobald er mit politischen Realitäten in Berührung kam, erhielt die Frage ein ganz anderes Gesicht. Und dabei muß man bedenken, daß zu Herzls Zeiten die politischen Erwägungen auch noch ziemlich vage waren, verglichen mit unseren Tagen, wo der Zionismus im Stadium der Verwirklichung ist und täglich mit den harten Dingen des Lebens selbst zusammenstößt. Für das Verhältnis des echten Herzischen Zionismus zum Judenstaatsgedanken können wir wohl keinen besseren Kronzeugen finden als Herzls Nachfolger, David Wolffsohn, den Führer der sogen, ״politischen“ Richtung im Zionismus, die damals im Gegensatz zu der ״praktischen“ Richtung das Hauptgewicht auf die Politik und nicht auf die Palästinaarbeit legte. Wolffsohn war stets als treuer Schüler und Interpret Herzls anerkannt. Es ist daher vielleicht von Interesse, hier eine Stelle aus Wolffsohns feierlicher Eröffnungsrede zum X. Kongreß aus der Vergessenheit hervorzuholen. Im Jahre 1911, genau vor zwanzig Jahren, gleichfalls in Basel, befaßte sich Wolffsohn in seiner Eröffnungsrede zum X. Kongreß mit den Verleumdungen, die die Meinung verbreiteten, der Zionismus erstrebe einen Judenstaat. Sicherlich waren damals andere Verhält׳- nisse, die Souveränität der Türkei mußte respektiert werden. Aber Wolffsohns Rede beweist jedenfalls, daß für die Juden der Wert des Zionismus nicht von seiner Verkoppelung mit dem Judenstaats-Programm abhängig gemacht wurde. Heute gilt dies mutatis mutandis in noch höherem Maße; denn abgesehen von allem anderen haben wir in diesen dazwischenliegenden zwanzig Jahren auch manches zugelernt, und wenn wir heute das Judenstaats-Programm ablehnen, geschieht dies nicht aus Rücksicht auf die Souveränität eines herrschenden Fremdvolkes, sondern in Anerkennung der natürlichen Rechte der ansässigen Bevölkerung, die im Lande ansässig bleiben wird. Wir lassen nun David Wolffsohn sprechen, indem wir die betreffende Stelle seiner Rede aus dem stenographischen Protokoll des X. Kongresses abdrucken, wobei wir auch die charakteristischen protokollarischen Vermerke über Beifallskundgebungen usw. stehen lassen. Aus Wolffsohns Eröffnungsrede: Nur grobe Unkenntnis oder Bosheit können es fertig bringen, uns nachzusagen, daß wir.... ein selbständiges, jüdisches Königreich errichten wollen. Den Leuten, die solches behaupten, scheint — soweit sie es ehrlich meinen — eine Verwechslung des Zionismus mit dem alt- und neutestamentlichen Messiasglauben vorzuschweben. Es ist ja richtig, daß Millionen Juden und die gesamte gläubige Christenheit an die messianische Zeit, die mit der triumphierenden Rückkehr der Juden nach Palästina verknüpft ist, fest glauben. Auch unsere grenzenlose Liebe für Palästina verdankt diesem Glauben ihren Ursprung, aber niemals ist es uns modernen, praktischen Zionisten eingefallen, messianische Tendenzen in unsere Bewegung hineinzutragen. Niemals haben wir mit den religiösen Gefühlen der vielen Millionen Gläubigen ein solches frevelhaftes Spiel zu treiben uns unterfangen (Beifall). Um das Kindermärchen glaubhafter zu machen, daß wir ein jüdisches Königreich in Palästina gründen wollen, wird auch versucht, uns Herzls Buch ״Der Judenstaat“ als die Grundlage unserer Bewegung entgegenzuhalten. Aber gerade dieses Argument ist der beste Beweis für die Unrichtigkeit solcher Behauptungen. Als Herzl den ,Judenstaat“ schrieb, kannte er den Zionismus kaum. Er hatte die grandiose Idee, die brennende Judenfrage radikal zu lösen durch die Gründüng eines Juden Staates irgendwo in der Welt, wo ein freies Territorium dafür zu haben wäre. Als Herzl aber mit uns Zionisten in Fühlung trat, als er den Zionismus kennengelernt hatte und wir unter seiner Leitung den ersten Zionistenkongreß hier in Basel abhielten, da war von einem Judenstaat nicht mehr die Rede (Lebhafter Beifall). Klipp und klar haben wir in unserem Programm unsere Wünsche, unsere Hoffnungen und unser Ziel zum Ausdruck gebracht und festgelegt: ״Der Zionismus erstrebt für das jüdische Volk die Schaffung einer öffentlich-rechtlich gesicherten Heimstätte in Palästina“ (Stürmischer Beifall). Nicht einen Judenstaat, sondern eine Heimstätte, auf dem alten Boden unserer Väter, in der wir uns als Juden, ohne verfolgt und bedrängt zu werden, national ausleben können (Erneuter stürmischer Beifall). Dazu brauchen wir die öffentlichrechtliche Sicherung! Wie diese zu erreichen ist, hängt von den politischen Verhältnissen ab.Was wir.... verlangen müssen, ist, daß dem jüdischen Einwanderer in Palästina die Möglichkeit gegeben wird, das.... Bürgerrecht ohne jedwede Einschränkung zu erlangen, und daß er dann den jüdischen Volkssitten entsprechend ungehindert leben kann (Lebhafter Beifall und Händeklatschen). Das und nichts anderes ist unser Ziel. Dieses Ziel ist groß und erhaben, denn es birgt in sich die helle Zukunft unseres Volkes! Das Defizit der Palästina-Regierung Hohe Ausgaben für ״Verteidigung“. Zum ersten Male hat im letzten Jahr das palästinensische Regierungsbudget mit einem Defizit abgeschlossen. Dies ist eine Tatsache von erheblicher Bedeutung, da es auf die künftige palästinensische Verwaltungs- und Budget-Politik nicht ohne Einfluß sein kann. Die Ergebnisse der O’Don eil- Kommission, die Ersparnisse Vorschlägen sollte, sind noch nicht bekannt. Aber die Regierung muß, um das Budget für 1931 zu balancieren, entweder für erhöhte Einnahmen sorgen, oder aber die Ausgaben beschränken. Diese Sachlage hat auch ein aktuelles Interesse für den Kongreß. Die Jewish Agency fordert seit Jahren eine Erhöhung der Regierungsbeiträge für das jüdische Erziehungs- und Gesundheitswesen. Bei der jetzigen Finanzlage der Agency liegt der Gedanke nahe, der Regierung die finanzielle Sorge für diese Zweige zu übertragen. Bei Behandlung dieser Fragen wird man jedoch nicht daran vorbeisehen können, daß jede neue Belastung des Regiertngs- Budgets eine entsprechende Erhöhung der Einnahmen voraussetzt. Da die indirekten Steuern kaum mehr eine Vergrößerung zulassen und die einzige direkte Steuer, die Bodensteuer in ihren verschiedenen Formen, eher abgebaut werden müsse als vergrößert werden kann, bliebe als Ausweg nur die Einführung einer Einkommensteuer. Wir glauben, daß ziemlich weitgehende Uebereinstimmung im jüdischen Lager besteht, daß die Einführung einer Einkommensteuer nicht zu wünschen ist. Man wird diesen Gesichtspunkt nicht außer acht lassen dürfen. Das Defizit der Regierung stammt vor allem aus den Mehraufwendungen für Militärund Polizei im letzten Jahre. Von arabischer Seite wird geltend gemacht (und wurde auch der O’Donell-Kommission vorgetragen), daß diese Kosten ״durch die -Politik• -der'Balf Our-DektafättPn■■■ verursacht“ sind. Wenn die Juden sich beschweren, daß sie im Verhältnis zu ihren Steuerleistungen im Regierungs-Budget benachteiligt werden, so müsse darauf hingewiesen werden, daß dieser gewaltige Budgetposten vor allem dem ״Schutz der Juden“ diene. Die Kosten der ״Verteidigung“ im Jahre 1930 betragen £ 817 603 oder 32,2 0/0 des Budgets (1929: £ 562 307 oder 26,2״f0׳). Demgegenüber stehen die Ausgaben für Erziehungswesen mit £ 143 555 (139 789), Gesundheitswesen £ 105 481 (101 863) und Landwirtschaft £ 102 518 (76 713). Man sieht also, daß die militärischen Ausgaben die kulturellen Auf- Wendungen um ein Vielfaches übersteigen. Im ganzen stellt sich gemäß der ״Official Gazette“ das Regierungs-Budget folgendermaßen: Die Einnahmen der Regierung betrugen 1930 im Rahmen des eigentlichen Budgets £ 2 389 545, die Ausgaben £ 2 536 504. 1929 wurden £ 2 323 572 eingenommen und £ 2 140 032 ausgegeben. Während also die Finanzgebarung 1929 mit einem Ueberschuß von £ 183 540 abschloß, ergab sich für 1930 ein Defizit von £ 146 959, das indessen durch anderweitige Einnahmen gedeckt ist. Die Ge- Samtbilanz des Schatzamts für 1930 schließt auf der Sollseite (einschließlich des Bestandvortrags vom 1. Januar 1930 in Höhe von £ 26 923) mit £ 7 488 717 ab, auf der Habenseite mit £ 7 423 971, so daß sich für Ende 1930 ein Kassenbestand von £ 64 746 errechnet. Im ganzen wurde der Voranschlag auf der Einnahmenseite um £ 90 860, auf der Ausgabenseite um £ 239 167 überschritten. Auf der Einnahmenseite betragen die Zolleinkünfte £ 991 687 (1929: £ 917 049), Steuern und Lizenzen £ 740 664 (719 505). 3 45? Sonntag, 28. Juni Terrassen Rennbahn Grunewald, 19 Uhr f?| Sommerfest DA des KKL 45? Sonntag, 28. Juni r / ד׳■*: , a > MMi ll!il!l:1:!ll!lllllll!lllllllll!!lll!l]!lllllll:ll!lll!llll!l!!lll!|l|llllllil!|llllll!|!i!III!|!||llll||||M|!|!||[||!||||!l!l||:!!||l|!||||||li|!{|||||!|||||| Kongreß-Präludien Dem ״Jewish Chronicle“ vom 19. Juni entnehmen wir einen interessanten Bericht über die Diskussionen, die sich innerhalb des amerikanischen Zionismus vor dem Kongreß entspannen haben und über die wir auch schon mehrmals berichtet haben. In Amerika, so heißt es, besteht ein scharfer Kampf zwischen Weizrnarin-Anhängern und Weizmann-Gegner 11. Die von der Leitung des amerikanischen Zionismus (in ihrem bekannten, von uns abgedruckten Programm) ausgegebene Parole, ein Präsidium an Stelle eines Präsidenten zu wählen, hat, so heißt es, die Stimmung stark zu Weizmanns Gunsten umschlagen lassen. Die meisten jüdischen Zeitungen treten offen dafür ein, Weizmann zuriiekzurufen, Der zionistische Distriktsverband New England faßte eine Resolution, worin es heißt: ״Es ist unsere tiefe Ueberzeugung, daß die Realitäten der jüdischen Situation in Palästina und die Lage der Zionistischen Organisation •die Weiterführung von Weizmanns Führerschaft erfordern. Wir hoffen, daß er seinen Entschluß, nicht zu kandidieren, ändern und dem jüdischen Volk nochmals seine Dienste leihen wird.“ Diese Resolution wird unterstützt von dem offiziellen Organ des New' Yorker Zionistenverbandes. Hierbei wird auch betont, daß schon aus Gründen der Konstitution der Jewish Agency die Wahl eines Präsidenten erforderlich sei und dieser Präsident könne nur Weizmann sein. Dies ist um so auffallender, als der Präsident der New Yorker zionistischen Gruppe und Herausgeber ihres Organs ״The Zionist“, Louis Li psky, gleichzeitig Mitglied des amerikanisch-zionistischen Exekutiv- Komitees ist, also auch dessen ״einstimmig“ angenommenem Programm seine Zustimmung gegeben haben muß. Wird hier ein Stimmung s Umschwung im amerikanischen Zionismus angedeutet, so ist die offizielle Führerschaff, wie es scheint, davon völlig unberührt. Genau wie vor zehn Jahren scheint auch dieses Mal der Gegensatz zwischen den Führern — damals und heute dieselben Personen der Brandeis-Gruppe — und den jüdischen Massen offenkundig zu sein. Die charakteristische Figur der jetzigen amerikanischen Leitung, Jacob de Haas, veröffentlicht ira letzten ״Jewish Chronicle“' einen Brief, worin seine politischen Anschauungen auseinandergesetzt werden. De Haas wendet sich gegen Aeußerungcn von Brodetsky und Eder, die auf die Notwendigkeit einer weiteren Zusammenarbeit mit der Mandatarmacht hingewiesen hatten, und behauptet, in den Vereinigten Staaten und Kanada zusammen gebe es kaum ein Dutzend Zionisten, die dieser Meinung sind. Das zionistische Zentrum müsse von London weg verlegt werden, um das Mißtrauen gegenüber der Mandatarmacht zum Ausdruck zu bringen. Der Zionismus müsse den probritischen Kurs, den Herzl im Jahre 1900 begonnen hat, auf diesem Kongreß ändern. Im weiteren Verlauf des Briefes erklärt de Haas, daß die Handhabung der Einwanderungsbestimmungen bei den amerikanischen Juden die größte Entrüstung hervorruft Es gebe Hunderte von Juden in Amerika und Kanada, die sich in Palästina niederlassen wollen, aber jedes Gesuch um ein ״Kapitalisten-Visum“ (für Einwanderer mit eigenen Mitteln) erforderte einen monatclangen Kampf. Die einfachen Juden, so schreibt de Haas, lesen nicht viele Programme und vertiefen sich nicht hfT«e ״Prinztple«׳ de»• Politik, sondern urteile» nach den persönlichen Erfahrungen im täglichen Leben, und aus diesen Erfahrungen entstand die antibritische Stimmung, die wir als Tatsache festzustellcn haben. Emanuel Newman, auf den die Redigierung des Programms der amerikanischen Zionisten in erster Reihe zurückzuführen ist, erklärte vor seiner Abreise aus New York Vertretern der Presse gegenüber, die auf einer revisionistischen Pressekonferenz in London aufgestelite Behauptung, die Mitglieder der amerikanischen Delegation würden auf dem Kongreß mit den Revisionisten kooperieren, entspreche nicht den Tatsachen. Auch Jacob Fishman erklärte, die revisionistische Behauptung bezüglich der amerikanischen Zionisten sei lächerlich; die amerikanischen Delegierten hätten keine einheitliche Einstellung zu den verschiedenen Kongreßproblemen. * Der Vorsitzende des niederländischen Zionistenbundes, F. Bernstein, veröffentlicht zur Vorbereitung des Kongresses ein Memorandum, worin der Bundesvorstand des niederländischen Zionistenbundes seine Anschauungen über die Kongreßfragen zusammenfaßt. In diesem Dokument wird eine Haltung eingenommen, die sich kaum wesentlich von der revisionistischen Grundauffassung unterscheidet. Es sei, heißt es darin, notwendig, daß der Kongreß als Endziel des Zionismus die Bildung einer jüdischen Majorität in dem auch Transjordanien umfassenden Palästina proklamiert. Nur so könne eine Lösung der Judenfrage bewirkt werden. Der Kongreß müsse vor allem die Berliner August-Rede Dr. Weizmanns deutlich desavouieren. An Weizmanns Politik und Tätigkeit wird eine scharfe Kritik geübt und die Einsetzung einer ״homogenen“ Exekutive gefordert, wobei auf die Persönlichkeit des Präsidenten gar kein besonderes Gewicht gelegt werden müsse. Der Präsident könne ganz gut mehr repräsentative Funktionen haben, während die Führung der Politik einem Mitglied der Exekutive übertragen werden könne. Jewish Agency •Council Die nichtzionistischen Vertreter Polens. Warschau, 22. Juni. (J. T. A.) In Warschau tagte eine Konferenz von Vertretern der jüdischen Gemeinden Polens, der jüdischen Mitglieder in den polnischen Stadtverwaltungen und Vertretern der Keren Hajessod-Zahler, um sieben Vertreter der •polnischen Judenheit für den nichtzionistischen Teil des Council der Jewish Agency zu wählen. Der Konferenz wohnte das Mitglied der Exekutive der Jewish Agency, Herr Dr. Werner Senator, bei, der über die Arbeit der Jewish Agency in Palästina referierte. Weitere Ansprachen hielten Leon Levite, Dr. Goldfiam u. a. m. Gewählt wurden in den nichtzionistischen Teil des Council der Jewish Agency Schaiom Asch, Dr. Goldfiam, die Lodzer Industriellen Borys E i t i 11 g o n und Oskar K o h n , der Vizepräsident des Warschauer Stadtrates Maurvcy M ay z e-1, Rabbiner Kahanc und der Direktor der Jewish Colonisation Association für Polen Armanias Einhorn. Zu stellvertretenden Mitgliedern des Council wurden gewählt der Schriftsteller Hillei Zeitlin, Ingenieur Czerniakow, der frühere Ministerialrat Samuel Adelberg u. a.

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