Mannheim
Compact Memory

Jüdische Rundschau · 1931-06-26 · Heft 49-50 (26.6.1931) · page 2

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXVI (1931)
Issue
Heft 49-50 (26.6.1931)
Date
1931-06-26
Page
– (sequence 2)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
97% known words query
IRI
…/2651273-2653252-2653297--22413-2680628
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

Seite 302 JUEDISCHE RUNDSCHAU Nr. 40/50, 26. VI1031 Kongreß müsse, wenn er einen anderen Kurs wünscht, einen anderen Führer wählen. Aber der Kongreß hat diese Erklärung — und damit sich selbst — nie recht ernst genommen. Man verlangte von Weizmann, er solle eine Politik führen, die er für unmöglich hielt, und man warf ihm unausgesetzt Knüttel zwischen die Füße. Den charakteristischen Höhepunkt bildet der XIV. Kongreß in Wien 1925. Dort zeigte sich, daß die zwei Grundsäulen der Weizmannschen Politik, ״Cunctator“- Politik gegenüber der Mandatarmacht und gleichzeitig schnelle Vergrößerung der jüdischen Machtposition durch Erweiterung der Jewish Agency, vom Kongreß abgelehnt wurden. Man hat ihm seine wirklich bedeutende Rede, in der er sich gegen die politischen Illusionen wandte und das Maß des Erreichbaren charakterisierte, sehr verübelt. Und die Agency-Politik, die eine herzhafte, generöse Initiative erforderte, wurde durch ausgeklügeite Dialektik erschwert und von den amerikani« sehen Zionisten offen durchkreuzt, als sie wegen des sogenannten Krimprojektes einen Kampf mit der Marshall-Grtippe entfesselten. Vielleicht wäre heute die ganze Situation anders, wenn 1925, unmittelbar nach dem Höhepunkt der vierten Alijah und vor Ausbruch der Arbeitslosenkrise, in einer Zeit stärkster ״Prosperity“ in Amerika, die Jewish Agency zustande gekommen wäre. Weizmann hat in Wien klar erkannt, daß sein Programm nicht die Zustimmung der Mehrheit hat; er lehnte ab, sich wählen zu lassen, und reiste vor Kongreß-Schluß ab. Er wurde dann in seiner Abwesenheit in sehr unbefriedigender Form infolge der Ratlosigkeit des Kongresses, der keinen anderen Kandidaten fand, wiedergewählt, und ohne deutliche Erklärung hat er das Amt weitergeführt. Dieselben Vorgänge haben sich, wenn auch nicht in so krasser Form, noch mehrmals wiederholt. Diese Verschwommenheit und die sich daraus ergebende immerwährende Gereiztheit mit dem mehr oder weniger offenen Mißtrauen, ist der tiefste Grund für die Krankheit der Bewegung. Wir glauben, daß Weizmann den einzigen Weg zeigte, der zur Verwirklichung des Zionismus führen konnte. Aber er hat nicht vermocht, seine Einsichten auch nach innen zum Gemeingut der zionistischen Welt zu machen. So konnte er zwar die diplomatische Führung behalten, aber die Zügel der Politik, des wirklichen Lebens, entglitten ihm. Ins• besondere haben in Palästina innerhalb des Jischuw politische Tendenzen ein immer stärkeres Gewicht erhalten, die Weizmanns Politik durchkreuzten. Am Unheilvollsten hat sich dieses Durcheinander politischer Tendenzen nach den August-Unruhen ausgewirkt. Jetzt er• hielten die Kräfte, die es auf einen Entscheidungskampf mit England ankommen lassen wollten, die Oberhand. Das richtige Prinzip der Cunctator-Politik ging in der ungeheuren Erregung der Stunde unter. Die zionistische ,Politik begab sich auf die gefahrvolle Bäht!, einen grundsätzlichen Umschwung der englischen Hittung zu fordern. Durch Untersuchungen sollte die Schuld der englischen Verwaltung an der August-Katastrophe erwiesen werden, und als Genugtuung für die erlittenen Schläge erwartete man eine um so stärkere Unterstützung des Zionismus. Die zionistische Oeffentlichkeit und, von ihr mitgerissen, die zionistische Führerschaff, meinte, nach den Morden von Hebron und Safed würde die Sympathie der Welt auf unserer Seite sein, und daher sei jetzt der richtige Moment zum Losschlagen gekommen. (Aehnlich glaubte die österreichische Diplomatie, daß nach der Ermordung des Erzherzogs Franz Ferdinand am 28. Juni 1914 die Sympathien der Welt auf seiten Oesterreichs sein und sich mit Abscheu von den Mördern abwenden werden.) Weizmann hat eine Zeitlang die Unterstützung weiter Kreise der Bewegung gehabt, die vorher seine Gegner waren. Er hat diese kurze Popularität teuer bezahlt. Nach einer gewissen Zeit, nachdem die Früchte des ״scharfen“ Kurses sich herauszukristallisieren begannen, kehrte Weizmann zu seinen ursprünglichen Anschauungen zurück und hat dann ein um so schwereres Odium zu tragen gehabt. Diese neue Entfremdung zwischen Führer und Bewegung kulminierte in der Berliner Aktkms-Comit4- Sitzung vom August 1930. Das Verhältnis war unhaltbar geworden (was es im Grunde seit Jahren war). Weizmanns Demission im Oktober 1930 als Antwort auf das englische Weißbuch wurde von großen Teilen der Bewegung nun auch als Lösung des innerzionistisehen Problems empfunden. Auf dem XVIi. Kongreß wird Weizmann als zurückgetretener Führer nur noch für die Vergangenheit Rechenschaft ablegen. Der Kongreß hat eine neue Leitung zu wählen und ist darin frei. Aber bereits vor dem Kongreß tauchen starke Strömungen auf, Weizmann müsse zum Verbleiben bewogen werden. Die Arbeiter• scliaft vertritt wohl in ihrer Mehrheit diesen Standpunkt, ein großer Teil der Allgemeinen Zionisten bekennt sich als Anhänger Weizmanns, und auch innerhalb des amerikanischen Zionismus wird die Opposition gegen die antiweizmannische amerikanische Führerschaft und der Ruf nach Weizmanns Rückkehr immer stärker. Sogar der Londoner ״Jewish Chronicle“ sagt offen, es gäbe für Weizmann keinen Ersatz, nur müsse man ihm noch stärkere Fesseln an legen als bisher. So besteht die Möglichkeit, daß entgegen allen Er- Wartungen Weizmanns Person doch wieder in den Vordergrund rücken wird. In diesem Fall liegt auf Weizmann eine außerordentliche Verantwortung. In diesem Moment und unter den Blicken der ganzen Welt darf sich nicht das Schauspiel des Wiener Kongresses wiederholen. Wenn Weizmann den schweren Entschluß faßt, die Führerschaft zu behalten, dann muß er mit ganzer Kraft Bedingungen schaffen, die ihm endlich die Führung seiner eigenen Politik ermöglichen. Wenn die Verhältnisse im Zionismus so bleiben, wie sie heute sind, dann kann diese Politik nicht geführt werden und dann sollte Weizmann seinen Namen und seine geschichtliche Stellung nicht aufs Spiel setzen. Durch ein solches Opfer würde der Bewegung kein Dienst erwiesen. Schon heute zeigt sich klar, worauf die Opposition abzielt. Sie will im ersten Teil des Kongresses, solange die Leitungsfrage noch nicht akut ist, grundsätzliche Entscheidungen durchsetzen, die sich in den wichtigsten Fragen gegen Weizmann richten. Und nach alldem wird viel• leicht der Moment kommen, wo man — wieder aus Ratlosigkeit — Weizmann zur Uebernahtne des Führeramtes bewegen wird. Darauf darf sich Weizmann unter keinen Umständen einlassen. Es würde ihn politisch unmöglich machen und wäre der moralische Zusammenbruch der Bewegung. In einem solchen Fall würden zweifellos gerade die Zionisten, die Anhänger von Weizmanns Politik und Führerschaft sind, dieser ״Lösung“ nicht zustimmen. * Der schwächste Punkt der bisherigen zionistischen Politik war das Verhältnis zu den Arabern. In dieser Hinsicht ist so gut wie gar nichts, oder doch nur Verkehrt es geschehen. In der ersten Sitzung nach den August-Unruhen hat Weizmann sich offen zu diesem Versäumnis bekannt. Die an der Exekutive ebenso wie an der Bewegung in diesem Blatte häufig geübte Kritik bezog sich vor allein auf diesen Punkt. Denn es ist die zentrale Frage für die politische Position des Zionismus, die Schlüsselfrage, von der aus alle Schwierigkeiten und Komplikationen zu verstehen sind. Stützen wir uns auf das Wohlwollen der Welt, so appelliert auch die arabische Seite an dieselbe Adresse. Und unter diesem Gesichtswinkel und keinem anderen wird unsere Sache beurteilt. Sie bestimmt das Gesamtbild des Zionismus; und dabei genügt es nicht (wie Weizmann auf dem vorigen Kongreß richtig sagte), daß wir selbst überzeugt sind, recht zu haben, wir müssen auch die anderen überzeugen, und die denken nicht immer so wie wir. Die Welt erwartet von uns eine Antwort, wie wir uns die Stellung zu den Arabern denken. Diese Frage ist aber nicht durch freundliche Gesten oder durch den Hinweis auf die materiellen Vorteile, die wir den Arabern bringen, abzutun, sondern es handelt sieb um die politische Gesamtkonzeption. Was versteht ihr, so fragt die Welt, upter ״Nationalheim“? Haben die Araber mit ihrer Behauptung, ihr wollt die Herrschaft des ganzen Landes an euch reißen, recht? Dies ist die heutige Aktualität der sogenannten ״Endziel“-Frage. Die Welt fragt uns; ״Wollt ihr euch, in Anerkennung der Realitäten des Landes, selbst Grenzen setzen; oder müssen wir euch von außen immer wieder an diese Grenzen erinnern?“ Die Feinde des Zionismus In England behaupten, er erstrebe in Wahrheit den Judenstaat und müsse daher von England zurückgewiesen werden; unsere Freunde verteidigen den Zionismus mit dem Hinweis, das Nationalheim lasse sich mit den Ansprüchen der Araber wohl in Einklang bringen. Freunde des Zionismus, die für Durchsetzung des Judenstaates gegen arabischen Widerstand sind, gibt es nicht. Mit wem wollen die Judenstaatler eigentlieh ihre Politik betreiben? Die Endziel-Frage ist also fast identisch mit der Frage der Beziehungen zu den Arabern. Manche, z. B. Ussischkin, sind der Meinung, man solle zu dieser Frage überhaupt nichts sagen. Dies wird aber bei diesem Kongreß nicht möglich sein. Gewiß ist heute die äußere Situation ungünstig für die Abgabe von abstrakten Erklärungen, da man gegen alle Worte mißtrauisch geworden ist. Aber es handelt sich hier um ein Grundelement unserer Politik, eine Voraussetzung für die künftige zionistische Arbeit. Es ist unwahrscheinlich, daß wir durch Erklärungen eine große Resonanz in der arabischen Weit hervorrufen. Vielleicht wäre das vor fünf oder noch vor zwei Jahren der Fall gewesen, heute ist die arabische Revolution schon zu weit fortgeschritten. Der Vorsitzende des niederländischen Zionistenbundes, F. Bernstein, der in seinem Memorandum an den Kongreß die Bildung einer jüdischen Majorität einschließlich Transjordaniens als Ziel aufstellt, schreibt dazu: ״Die Zionisten, welche eine diese Ziele reduzierende Deklaration befürworten .. . haben nicht die geringste Wahrscheinlichkeit aufzeigen können, daß dadurch der vorhandene arabische Widerstand gegen die Politik des National Home geschwächt werden könnte.“ Gewiß ist eine solche Wahrscheinlichkeit im Augenblick überhaupt nicht vorhanden, und 6s hieße ja auch alle Gesetze der nationälen Psychologie verkennen, wenn man annähme, daß die Araber nach allem, was geredet und geschrieben wurde, durch eine kunstgerecht formulierte (überdies wahrscheinlich nach allen Selten interpretierbare) Reso* lutioft des Kongresses sich veranlaßt sehen sollten, das Jüdische Nationalheim nun mit Freude willkommen zu heißen. Aber es handelt sich ja bei dieser Frage gar nicht nur um die Araber. Es handelt sich, wie gesagt, einerseits um die öffentliche Meinung der Welt, die ihre Unterstützung unserer Sache von einer befriedigenden Antwort auf die Frage unserer Beziehungen zu den Arabern abhängig macht, und es handelt sich vor allem um die Juden selbst, denen eine klare Richtlinie für das in Palästina Erreichbare und Erstrebte gegeben werden muß. Die ״Araberfra'ge“ macht ein neues Durchdenken des Zionismus, die Ueberprüfung alter Vorstellungen, die Auseinandersetzung mit der Wirklichkeit erforderlich. Dies alles hat sich im zionistisehen Bewußtsein noch nicht vollzogen. Das Verhältnis zwischen zwei Völkern wird beeinflußt durch eine Menge kleiner und kleinster Handlungen, die einer Gpsamthaltung entspringen. Der Kongreß hat die Aufgäbe, die Haltung der Juden richtunggebend zu beeinflussen. Wenn dann in verantwortungsbewußter Arbeit jahrelang im Sinne des Ziels einer Verständigungspolitik von allen politischen Instanzen, von Presse und Publikum, von Führern und Geführten, zusammengearbeitet wird, dann kann man hoffen, daß eine Atmo- Sphäre entsteht, die einen Erfolg auf der anderen Seite möglich macht. Natürlich dürfen Verständigungs-Resolutionen nicht so aussehen, wie die, die in den letzten Jahren bei zionistischen Tagungen Mode geworden sind. Wenn man an die Friedensbereitschaft die Bedingung knüpft, daß der Gegner in allen wichtigen Punkten nachgeben soll, dann ist eine solche Resolution das Gegenteil von Verständigungspolitik. Nur die eiserne Hand des Siegers kann solche Sprache führen. Das alles muß sich der Kongreß vor Augen halten. Es ist hier leider nicht der Ort, zu zeigen, wie sich die grundsätzliehe Einstellung zur Araberfrage auch in allen Einzelfragen, zu denen der Kongreß Stellung nimmt, ausdrücken muß. Man kann ״Verständigungswillen“ nicht in eine separate Resolution verweisen, sie muß, wenn sie ernst gemeint ist, die ganze Politik durchziehen. Nur die Desperados, die der Meinung sind, daß heute überhaupt nichts mehr zu verlieren ist und daß darum wenigstens in starken Worten die Befriedigung des eigenen Selbstbewußtseins gesucht werden soll, können — Ziegenböcke in einem Porzellanladen — einer Proklamierung extremer Politik das Wort reden. So kann dieser Kongreß mehr \erderben als der klügste und fähigste Führer wieder gutmachen kann. * Auch abgesehen von der verwickelten politischen Lage, die höchste Staatskunst erfordert, wird die zionistische Aufgabe in der nächsten Kongreßperiode genügend schwer sein. Infolge der Weltwirtschaftskrise, teilweise auch aus anderen Gründen, hat sich die f i n a n - zielle Notlage der Jewish Agency so verschärft, daß einschneidende Maßnahmen, die das ganze Leben Palästinas beeinflussen, unvermeidlich geworden sind. Der Zionismus steht hier nicht allein, ähnliche Erscheinungen beobachten wir bei allen Völkern. Dennoch trifft diese Katastrophe uns besonders schwer, weil wir mitten im Aufbau eines neuen Volkslebens drinstehen. Hier kann eine Stockung leicht zu einem Rückschlag werden. Wir sind überzeugt, daß es sich nur um eine Uebergangszeit handelt, aber um über sie hinwegzukommen, bedarf es großer Energie, Ausdauer und Opferwifligkeit. Der Kongreß kann das Problem nicht meistern, aber es könnte von ihm der- Geist ausströmen, der die Kraft gibt, in solchen Schwierigkeiten auszuharren. Man muß darauf gefaßt sein, daß das Budget, früher stets das Hauptinteresse des Kongresses, für das nächste Jahr auf präzedenzlos kleine Dimensionen zusammenschrumpft. Dies ist ein schwerer Schlag, und er wird die Stimmung des Kongresses nicht gerade verbessern. Der Kongreß und die neue Leitung müssen aber andere Wege finden, um den ökonomischen Aufbau des Jüdischen Nationalheims vorwartszutreiben. Vielleicht bietet die Erklärung der Mandatarmacht in Genf, sie wolle sich jetzt vor allem einer aktiven ökonomischen Aufbaupolitik zuwenden, sowie manche Stellen des MacDonald-Briefes, einen Anhaltspunkt für neue Wege. Leicht wird das alles nicht sein, und vor allem: auch dies erfordert größte politische Delikatesse und Geschicklichkeit. Die Finanzfrage wird so drohend wie noch nie über dem ganzen Kongreß und über dem Council der Jewish Agency, dessen Verlauf zum großen Teil von dem des Kongresses abhängen wird, schweben. * Hier konnten nur einige Randbemerkungen zu den Kongreßproblemen gegeben werden. Neues ist ja nicht zu sagen. In den nächsten Tagen beginnt das große Ringen. Die Lage ist zu ernst, als daß man sich auf taktische Manöver einlassen dürfte. Wir kennen die typische Kongreß-Situation, wo Gruppen im angenehmen Bewußtsein ihrer Minderheit darauf warten, ״vergewaltigt“ zu werden. Diesmal sind die Verhältnisse zu labil, als daß dies geschehen dürfte. Der Kongreß wird zeigen, wer genügend Glauben an den Zionismus besitzt, um auch im Angesicht der widrigen Realitäten die Verantwortung zu übernehmen. Es ist begreiflich, daß unter den Schlägen der letzten zwei Jahre viele Zionisten nervös geworden sind und nicht mehr standhalten wollen. Sie fliehen von dem Boden der Wirklichkeit in die Welt nebulöser Phantasien und (pseudo)messianischer Hoffnungen, Die Parole der ״Rückkehr zu Herzl“ (n. b. zu einem mißverstandenen Herzl), die Berufung auf ״größere“ Ziele, ist In Wahrheit nur Flucht vor den drückenden, ausweglosen Sorgen des Tages. Es gibt auch eine ״Flucht nach vom“, sie ist ebenso Verzicht auf die Verwirklichung wie die Flucht nach hinten, die man Defaitismus nennt. Der Kongreß wird zeigen, ob die ״Verzichts-Politiker“ wirklich in unseren Reihen die Oberhand gewonnen haben, oder ob noch genügend zionistischer Geist und Giauben da ist, um auch in Zeiten schlechter Konjunktur alle Kraft zusammenzunehmen und unbeirrt an der Verwirklichung des Jüdisehen Nationalheims, so wie es auf dieser palästinensischen Erde und nicht im Wolkenreich möglich ist, weiterzuarbeiten. R. W.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.