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Jüdische Rundschau · 1931-06-12 · Heft 45 (12.6.1931) · page 6

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXVI (1931)
Issue
Heft 45 (12.6.1931)
Date
1931-06-12
Page
– (sequence 6)
Language
German
Belongs to
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Seite 280 JUEDISCHE RUNDSCHAU Nr. 45, 12. VI. 1931 Nach Schluß der Redaktion Ans den Gemeinden Die Vorstandswalilen der Berliner Gemeinde. In der Repräsentantenversammlung vom 11. d. Mts. fanden gemäß der Tagesordnung die Wahlen in den Vorstand statt. *ie neue Zusammensetzung des Vorstandes ist aus der unten veröffentlichten Liste ersichtlich. Von volksparteilicher Seite wurden die Herren Direktor Kareski.R. A. Kollenscher und Dr. Aron Sandler gewählt. Der Anspruch der Volks- Partei auf Zuerkemmng von vier Sitzen im Vorstande ist somit von den Liberalen nicht beachtet worden. Mit aller Entschiedenheit haben in der Sitzung die Vertreter der Volks- Partei gegen diese Benachteiligung Einspruch erhoben. Die Judenheit in Deutschland und die jüdische Gemeinschaft in Berlin leiden unter der Ungunst der wirtschaftlichen und politischen Verhältnisse außerordentlich. In einer derartigen Zeit wäre es ein Zeichen hoher politischer Reife gewesen, wenn die liberale Mehrheit, die Kareskis Wahl durch Abab« leerer Stimmzettel ermöglichte, restlos alles unterlassen ätte, was geeignet ist, Verstimmung und Erbitterung zu erregen. Mit allem Nachdruck sei es betont, daß sich die Volksparteiler durch die Ablehnung ihres vierten Kandidaten für den Gemeindevorstand schwer benachteiligt fühlen. Der klare, unzweideutige Anspruch der 15 volksparteilichen Mitgiieder in der Repräsentantenversammlung (mit Hinzurechnung des Hospitanten Dr. Oscar Cohn) au? vier Sitze im Vorstand, der doch eine kollegiale Exekutivbehörde sein soll, ist durch das Vorgehen der Liberalen mißachtet worden. Dieser Schritt der liberalen Mehrheit ist kein richtiger Start für eine gedeihliche, trotz aller oppositionellen Haltung von der Volkspartei gewünschten einträchtigen und sachlichen Arbeit in der neuen Wahlperiode. Von den Liberalen wurden in den Vorstand entsandt: Direktor Klee mann, Kammergerichtsrat Wolff, Moriz Rosenthal, Direktor Stahl, Kart Fuchs, Wilhelm Graetz und Direktor Alexander. Von der Volkspartei gehören dem Vorstande an: Direktor Kareski, R.-A. Dr. Kollenscher und Dr. Sandler. 1und als konservativen Vertreter wählte die Ver- Sammlung den Parteilosen Adolf Scboyer. Ein ausführlicher Bericht folgt in der nächsten Nummer. Ortsgruppe* Braunschweig. (Verband jüdischer Frauen für Palästina- Arbeit). Am Sonntag, dem 10. Mai, hielt die Braunschweiger Ortsgruppe des ״Verbandes jüdischer Frauen für Palästina- Arbeit“ ihre diesjährige Lag Beosnerfeier ab. Die Festrede hielt Herr Landesrabbiner Dr. Gärtner, der die Bedeutung des Festes insbesondere in nationaljüdischer Beziehung betonte. Anschließend benutzte Herr Werner Ilberg die Gelegenheit, nach längerer Zeit einmal wieder Rechenschaft und Bericht über die Lage im Zionismus, und darüber hinaus im deutschen Judentum zu geben. Es schloß sich eine recht lebhafte Aussprache an, der ein gemütliches Beisammensein folgte. Eine Sammlung für den KKL erbrachte 13 M. Die Frauengruppe tritt alle 14 Tage zusammen, um in Heimabenden in Form von Arbeitsgemeinschaften unter Leitung der ersten Vorsitzenden, Frau Kläre Ilberg, zionistische Literatur zu bearbeiten, oder um Vorträge zu hören, die sowohl dem Jüdisehen wie dem mcMjüdischen Stoffgebiet entnommen sind. Die Beteiligung ist zufriedenstellend. Düsseldorf. Am 30. April fand unsere diesjährige General- Versammlung statt. Die gutbesuchte Versammlung wurde in Ab- Wesenheit des 1. Vorsitzenden, Herrn Dr. Sternau, der seit einiger Zeit nach Köln verzogen ist, von dem 2. Vorsitzenden, Herrn Dr. Sindler, eröffnet. Der Bericht über die Arbeit des vergangenen Jahres zeigte, daß in der Ortsgruppenarbeit eine wesentliche Belebung eingetreten ist. Durch den Zuzug wesentlieber Kräfte von auswärts gelang es, ein aktiveres Leben in der Ortsgruppe zu erreichen. AeuSerer Ausdruck hierfür sind die zahlreichen, gutbesuchten Veranstaltungen. Diese standen zum größten Teil unter dem Eindruck der politischen Ereignisse der Juden in Deutschland und Palästina. Ueber die durch die Reichstagswahlen hervorgerufene Lage sprach Herr Alfred Berger, Berlin. Ueber die politischen Probleme Palästinas referierten die Herren M. Waldmann, Dr. Biieski und Dr. Georg Landauer. Die letzte Veranstaltung des Berichtsjahres war ein öffentlicher Werbevortrag von Kurt Blumenfeld. In der Diskussion wurde gefordert, daß in Zukunft der Frauenarbeit und der Jugendarbeit mehr Beachtung geschenkt werden soll. — Für den neuen Vorstand wurden gewählt: 1. Vorsitzender: H. Bein, 2. Vorsitzender: Dr. Löwen stein, Kassierer: M. Kaminski, Schriftführer: H. Lewandowski. Der neue Vorstand versprach, im Rommenden Jahr ganz besonderes Gewicht auf kulturelle und Jugendarbeit zu legen, und insbesondere die Arbeit für K. K. L. und K. H. wesentlich stärker als früher zu fördern. Der Gründer und langjährige Vorsitzende unserer Ortsgruppe, H#rr Michalowski, wurde zum Ehrenmitglied unserer Ortsgruppe ernannt. Saarbrücken. Angeregt durch das Referat des Herrn Dr. Löwenherz über ״Kulturpolitik in der jüdischen Welt“ wurde im Rahmender zionistischen Ortsgruppe ein hebräischer Klub gegründet. Dieser veranstaltet in Abständen von 14 Tagen Ausspracheabende über Tagesfragen. Weiterhin ist geplant, an Hand einer modernen literarischen Zeitschrift Kulturprobleme des Judentums zu erörtern. Der Klub erfreut sich schon jetzt großer Beliebtheit. Es nehmen bereits in der kurzen Zeit seines Bestehens 14 Gesinnungsgenossen daran teil. Neue Anmeldungen werden bei dem Sekretariat der Ortsgruppe, Bahnhofstr. 62, entgegengenommen. Vermischtes Berliner Jüdische Gemeinde. Die nächste Sitzung der Reprisentanten-Versaminlung findet am Sonntag, den 14. Juni, vormittags 10 Uhr präzise, im Sitzungssaal, Oranienburger Straße 30ii, statt. Tagesordnung: 1. Geschäftliches. 2. Einfülirung der neugewählten Mitglieder des Gemeindevorstandes. Persönliches. In diesen Tagen vollendete Dr. Isidor S ch alit (Wien), ein Weggenosse Theodor Herzls, sein 60. Lebensjahr. Dr. Schallt ist einer der Mitbegründer des politischen Zionistnus, jahrelang war er im politischen Sekretariat der jungen zionistischen Bewegung tätig. Auch bei den Nachkriegskongressen ist Schalit öfters an führender Stelle (z. B. als Vorsitzender der politischen Kommission) hervorgetreten. Wir sprechen ihm unsere Gratulation aus. Ausstellung der Jüdischen Schule Klopstockstraße. Am Sonnabend, dem 20. und Sonntag, dem 21. Juni sind in der Jüdischen Schule, Klopstockstr. 58, die Jahresarbeiten (Zeichnungen, Kleinplastik, Werkarbeiten, Handarbeiten, Aufsätze usw.) der Schüler und Schülerinnen ausgestellt. Eltern und Freunde der Schule sind herzlich eingeladen, die Arbeiten und gleichzeitig die neuen Schulräume zu besichtigen. Die Aus- Stellung ist von 10 Uhr vorm, bis 7 Uhr abends geöffnet. Gesellschaftsreise zum zionistischen Kongreß in Basel. Auch in diesem Jahr wird eine Gesellschaftsreise zum zionistischen Kongreß nach Basel veranstaltet. Die eigentliehe Gesellschaftsfahrt geht ab Berlin, jedoch ist bei genügendem Interesse auch die Möglichkeit gegeben, sich in anderen Städten (z. B. Hamburg, Frankfurt a. M., München) an der Gesellschaftsreise zu beteiligen. In Berlin fährt der benutzte Zug am 29. Juni abends 2210 Uhr ab und trifft in Basel am 30. Juni 13Ift Uhr ein. (Kongreßeröffnung 30. Juni, abends 8 Uhr.) Der Zug führt von Berlin durchgehende Wagen 1. bis 3. Klasse, sowie Schlafwagen 1. und 2. Klasse. Der ermäßigte Preis für die Gesellschaftsfahrt beträgt 3. Klasse 32 M., 2. Klasse 50 M. Der Schlafwagen 2. Klasse inkl. Vormerkgebühr und Bedienungsgeld kostet 17,30 M. Bei genügendem Interesse wird eine z w eite Gesellschaftsfahrt ab' Berlin am 28. Juni organisiert, mit dem Zuge 2240 ab Berlin, an Basel am 20. Juni 154a. Dieser Zug führt auch Liegewagen 3. Klasse. Der Preis für den Liegewagen beträgt 7,40 M. Interessenten sowohl für Berlin wie für die anderen Orte erhalten alle näheren Auskünfte durch den Palestine & Orient- Lloyd, Berlin N 24, Friedrichstr. 121. Tel.: Norden 2455. Rechtzeitige Anmeldung ist dringend geboten! Für jugendliche Kongreßbesucher. Das Büro des XVil.Kongresses in Basel teilt mit: Die jugendlichen Kongreßteilnehmer, die ihre Anmeldung zum Kongreß bisher nicht vollzogen haben und auf gewisse Vergünstigungen Anspruch erheben, werden gebeten, die Anmeldung raschestens unter Angabe ihres Alters zu vollziehen. Die im nachfolgenden erwähnten Vergünstigungen werden nur solchen jugendlichen Kongreßteilnehmern gewährt, die den Nachweis erbringen, daß sie einer zionistisehen Jugendgruppe angehören. Das Kongreßbüro wird 100 bis 150 Gratiskarten auf Stehplätze zur Verfügung stellen, damit alle jugendlichen Kongreßteilnehmer der Reihe nach und an verschiedenen Tagen bei den Kongreßverhandlungen anwesend seien können. Jugendliche Kongreßteilnehmer, die zum Ordnerdienst zugelassen werden, genießen bloß die besondere Vergünstigung, daß ihnen die Tage, an denen sie Ordnerdienst im Kongreßsaale versehen, bei der Austeilung der Gratiskarten nicht in Anrechnung gebracht werden. Das Kongreßbüro ist bemüht, billige Quartiere und Verpflegungsmöglichkeiten für jugendliche Kongreßteilnehmer zu besorgen. Irgendwelche Taggelder an jugendliche Kongreßteilnehmer oder Ordner werden unter keinen Umständen ausgezahlt. בית מדרש לעברית של קהלת היהודים בברלין. Hebräische Lehranstalt der Jüdischen Gemeinde zu Berlin 1. N 24, Große Hamburger Str. 27. 2. NW, Klopstockstr. 58. XXVI. Semester. Im Sommersemester 1931 gliedert sich der Unterricht an der Hebräischen Lehranstalt im Zentrum und im Westen in sieben Stufen. Für viele von ihnen bestehen Parallelklassen, so daß allen berechtigten Wünschen in bezug auf Ort, Zeit, Maß der Vorbildung und Wahl der Lehrgegenstände Rechnung getragen werden kann. Das Schulgeld beträgt 2 Mark monatlieh, für Studenten, Schüler und Lehrlinge 1 Mark. Zum Zwecke der Anschaffung von Lehr* und Lesematerial wird ein Bibliotheksbeitrag von monatlich 50 resp. 23 Pfennig erhoben. Auf Antrag kann das Schulgeld erlassen werden. — Auskünfte erteilt der Leiter der Anstalt, N. Berggrün, in seiner Sprechzeit: Montag und Mittwoch, 71/3—8'4 Uhr abend, in der Schule, Gr. Hamburger StT. 27, und Dienstag und Donnerstag, 71,4—81/2 Uhr abends, in der Schule, Klopstockstr. 58. Adresse für schriftliche Anfragen: N. Berggrün, Grunewald, Trabener Straße 2 (Telefon: Brabant 501, nachm. 3—4 Uhr). Palästinareisen. Wir erhalten folgenden Bericht: An der zweiten Mittelmeerreise der ״Monte Rosa“ (Hamburg-Süd), die von Mitte April bis Mitte Mai nach Syrien, Palästina und Aegypten führte, nahmen mit vielen anderen jüdisch Interessierten auch mehrere deutsche Rabbiner wie Dr. S a m u e I. Essen, Dr. Krakauer, Görlitz und Dr. Apt, Allenstein, teil. Sie bereisten während der ganzen Aufenthaltsdauer ausschließlich Palästina, besichtigten die Heiligtümer und historischen Stätten und besuchten zahlreiche Kolonien. An Bord des Schiffes fanden auch jüdische Gottesdienste und Predigten, sowie Vorträge über das jüdische Palästina statt. Rotary-Club Wiesbaden. Am 7. Juni 1931 wurde unter der Patenschaft des Rotary-Club Frankfurt a. M. im Hotel Nassauer Hof der Rotary-Club Wiesbaden gegründet. Die wöchentlichen Zusammenkünfte finden jeden Freitag, 13,30 Uhr, im Nassauer Hof statt. Hn1111)1)1)111)111m1111)11111111111)m111111m1m111}1111in111111111m111111i1m111mm1111111)1111)1m1111n1111111i1111111111111n11nm1111n1 Ä •׳״ Eine Radfahrergruppe des Jüdischen Sportvereins Tel-Awiw ist gegenwärtig auf einer dreimonatlichen Radtour durch Europa begriffen. Dr. H. Sthwabacher-Hamburg ist der Gruppe in Airolo (Schweiz) begegnet und sendet uns die hier wiedergegebene Aufnahme. Erholungsheim In Wolfratshausen bei München. Das Israeliti&che Erholungsheim in Wolfratshausen bei München bietet bei sehr mäßigem Preis — 4 bis 5 M. Pension — eine willkommene Erholungsstätte bei streng ritueller Verpflegung. Wolfratshausen im Isartal, 580 m ü. d. M., liegt eine knappe Bahnstunde von München am Fuße der bayerischen Alpen, an der Hauptautostraße in unmittelbarer Nähe der bayerischen Seen und Hochgebirgsorte. Das jüdische Erholungsheim ist eine Gründung des Jüdischen Frauenbundes. Geräumige Zimmer, Zentralheizung, Warmwasserversorgung, große Liegehalle und Terrasse machen das Heim zu einer besonders geeigneten Erholungsstätte für jüdische Kreise. Anmeldung bei Frau Karola Neu, München, Hohenzollemplatz 1, oder Telephon Nr. 18, Wolfratshausen bei München. Der Verein ehemaliger Ahiemer, e. V., hielt am Sonntag, dem 24. Mai, seine diesjährige Generalversammlung in Hannover ab, an der Vertreter aus allen Teilen Deutschlands teilnahmen. Nach der Eröffnungsansprache des 1. Vorsitzenden, Herrn Dir. Silberberg, wurde der Geschäfts- und Kassenbericht von den Mitgliedern des Geschäftsführenden Vorstands, Prediger Rülf und Eduard Kauders, Detmold, erstattet, an den sich eine lebhafte Debatte anschloß. Zum 1. Vorsitzenden wurde gewählt: Direktor Siiberberg, Hannover, zum 2. Vorsitzenden Prediger Rülf, Detmold, zum 3. Vorsitzenden Güterdirektor Dyk, Berlin; zum Geschäftsführenden Vorstand wurden die Herren Rülf und Kauders wiederernannt. — Nach Erledjgung der Tagesordnung referierten der 2. Vorsitzende des Reichsbundes jüdischer Siedlung, Chefredakteur Alfred Rosenthal, Berlin, und Dipl.-Landwirt Martin Gerson über Siedlung und Siedlungsmöglichkeiten. Rundfunk. Am 31. Mai brachte der Norddeutsche Rundfunk in einer Sonntagmorgenfeier ein Programm über synagogale Musik. Herr Oberkantor Lieber von der Neuen Dammtor-Synagoge in Hamburg sang mit prächtigen Stimmitteln und verständnisvollem Ausdruck Kompositionen von Alman, Lewandovvski, Kornitzer und Lieber. In einleitenden Worten verstand er es, eine weihevolle Stimmung vorzubereiten, die die Wirkung der äußerst gelungenen Veranstaltung bedeutend erhöhte. Die Monatsschrift ״Schellotenu“, Organ des ״Brith Scha- Iom“ (Jerusalem), die am 15. jedes Monats regelmäßig (in liebrä- *scher Sprache) erscheint, kann, wie wir mitzuteiien gebeten werden, in Deutschland bei Dr. Moritz Spitzer, Berlin- Zehlendorf, Eisvogelweg 35, bezogen bzw. abonniert werden. Abonnementspreis vierteljährlich 1,50 RM. Jüdische Gemeinde. Freitag, den 12. Juni, abends: In den Svnagopen rrit altem Ritus und Altersversorgungsanstalten: 7.30 Uhr; Syn. Tr inzie-entenatraße: 7.15 Uhr, in den übrigen Synagogen mit neuem Ritus: 7 Uhr. Predigten: Syn. Levetzowstr.: Dr. Lowkowitz; Syn. Prinziegentenstr.: Dr. Wey!. In den übrigen Orgelsynagogen: Ansprache des Rabbiners. Sonnabend, den 13. Juni (Neumondweihe) morgens: Alte Synagoge: 8.30 Uhr, alle anderen Synagogen mit altem Ritus und Altersversorgungsanstalten: 9 Uhr; Frühgottesdienst: Svri. Kottbusser Ufer-Ahawas Reim: «>.30 Uhr, Syn. Rykestr.: 6.45 Uhr. In den Synagogen mit neuem Ritus: Frühgottesdienst (außer Syn. Frie.lcnslempel) 7.30 Uhr, Hauptgottesdienst 10 Uhr; Syn. Friedensternpel: 9.30 Uhr. Predigten: Alte Synagoge: Dr. Freimann. Syn. Kaiserstr.: Berkowitz; Syn. Rykestr.: Dr. Freier; Syn. Pestalozzistr.: Dr. E. Levy; Syn. Kottbusser Ufer-Ahawas Reim: Dr. Bleichrode; Syn. Münchener Str.: Dr. Koretz; Syn. Grunewald: Dr. Cohn: Neue Synagoge: Dr. Salomonski; Syn. Lmdenstr.: Dr. Blumenthal: Syn. Liitzowstr.: Dr. "Wiener; Syn. Fasanenstr.: Dr. Galliner; Syn. Friedenslempol: Dr. Freund. Jugendgottesdienst: 4 Uhr: Syn. Kottbusser Ufer-Ahawas Reim: Dr. Bleichrode. Sabbat-Ausgang: 9.31 Uhr. Gottesdienst an den Wochentagen: abends in allen Synagogen: 7.30 Uhr: ii.t'rgens: Alte -Synagoge,. Syn. Kaiserstr., Rykestr. und Kottbusser Ufer-Ahawas‘Reim: 6(30 Uhr, Syn. Münchener Str., Pestalozzistr., Grunewald und Synagogen mit neuem Ritus: 7 Uhr. Berliner Kalender Der Hebräische Jugendrat veranstaltet am Sonnabend, dem 13. Juni, 21 Uhr, in den neuen Räumen des Beth Am hvri, Kurfürstendamm 61, eine hebräische Aussprache über ״Probleme des Kibbuz in Erez-Israel“. Die Aussprache wird durch ein Referat von Enzo Chaim Sereni (Führer der Gruppe des Kibbuz Hameuchad in Rechowoth) eingeleitet werden. Um pünktliches Erscheinen wird gebeten. Gäste willkommen. Snif Hechaiuz (Aelterengruppe). Die Chawerim des Snif beteiligen sich an der Aussprache des hebräischen Jugendrates über ״Probleme des Kibbuz“ am Sonnabend, dem 13. Juni. Die Aussprache wird durch ein Referat von Chawer Sereni (Rechowoth) eingeleitet. Z.J. B. ״Nordau“. > Am Dienstag, dem 16. Juni, abends 8 Uhr, spricht Alfred Berger über ״Demokratie oder Diktatur im Zionismus“ in unserem Heim, Lottumstr. 9—10. Gäste willkommen. Rachel-Abend. Am Montag, dem 15. Juni, um 81/3 Uhr abends veranstaltet im Beth-Am Iwri der Klub hebräischsprechender Studenten (״Massad“) einen Abend, gewidmet der Dichterin Rachel. Es sprechen: E. Liebenstein und E. B r ä u d o. Nachher wird aus Rachels Gedichten vorgelesen. Beth Am Iwri. Mittwoch, den 17. Juni, abends 81/3 Uhr, spricht im Beth Am, Kurfürstendamm 61, Herr Baruch Krupnik über das Thema: ״Ein Monat in P-na“ (Reiseeindrücke). — Am Sonnabend, dem 20. Juni, findet im Beth Am ein Konzert des lyrisch-dramatischen Tenors Josef Gol- 1 a n d (früher ״Ohel“ P-na) unter Mitwirkung der Pianistin Sarah Schapiro statt. Joset Golland, den wir als Rezitator oft gehört haben, tritt zum erstenmal im Beth Am als Sänger auf und stellt ein inhaltreiches Programm in Aussicht. Näheres in den nächsten Ausgaben der ״Jüdischen Rundschau“. Russisch-Jüdischer Klub. Am Mittwoch, dem 17. Juni, findet in den Räumen der Vereinigung ״Achduth“ (Kurfürstendämm 50), 81/3 Uhr abends, ein Diskussionsabend in russischer Sprache über ״Die gegenwärtigen Aufgaben der zionistischen Politik (irn Hinblick auf den bevorstehenden Kongreß)“ statt. Einleitend spricht I. Klinoff. Gäste willkommen. 8 בערב- עורך קלוב הבחרות העבריתy2 ביום שני■ 15 ביוני- בשעה (*מסד") נשף. לזכרה של המשוררת ר ה ל. יפתחו בשיחה אפרים ברוידא ואליעזר לימשטיין- אחרי השיחה יקרא משירי המשוררת. המועצה לעבודה עברית בין הנעד עורכת במוצאי שבת- 13 ביוני, בשעה 9 בערב- בצידת בית העם (קורפיוסטגדם 61)׳ שיחה על הנושא; "שאלות הקבוץ בא״י". הפותח הוד סרני- דאש פלוגת הקבוץ המאוחד ברחובות• אורחים רצויים! «, # ן // I pvwwaiivnir r wue••* ■ ER GEWÄHRT DEM FREUNDEN DES KEREN KAJEMETH KIERSPAR HISSE UND VERGÜNSTIGUNGEN BERLIN wa- FRIEDRICH KREBTBTRASBE.^/B .UEUUUMC KURFÜRST -SA6 A

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