Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXVI (1931)
- Issue
- Heft 45 (12.6.1931)
- Date
- 1931-06-12
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 45, 12. VL 1031 JUEDISCHE RUNDSCHAU Seite 281 MAI^MAÖT WELTV w BAND Bericht der bulgarischen Kreisleitung Uber den Besuch der Palästinenser. Am 20. Mai »!■hielten wir die Nachricht aus Saloniki, daß die palästinensischen Makkabim am nächsten Tag, d. h. am 21. Mai, über Koula (griechisch-bulgarische Grenze) nach Bulgarien kommen. 5 Mitglieder der hiesigen Kreisleitung »i*d ihnen bu zur Grenze (250 km) entgehe ngefßhreji und kamen am 21. Mai um 9 Uhr dort an, nachdem sie die gan® Nacht gereist sind. Die Palästinenser hatten jedoch auf griechischem Boden einige Motorradpannen und konnten erst gegen 1 Uhr die Grenze passieren. Der Präsident Albert Kiosso, welcher auch mitgefthren war, begrüßte die Gruppe im Namen des Bulgarischen Kreises und nach Erledigung der Paßformalitäten konnten wir zusammen nach Sofia abfahren. Infolge eines sehr starken Regens waren wir gezwungen, in Gorna Djumaya m übernachten und benutzten dies Gelegenheit, am nächsten Tag eine große Yorsamnilung zu organisieren, bei welcher Josef Jekutieli im Namen der Gruppe Grüße des Jischuwa dem Galuthjudentum übermittelte. Ueber die Bedeutung der Makkabiah und de» Stadionbaues sprachen die Mitglieder der Kreisleitung, Willy Jerohwn und Jacques Almaleh. Das Ergebnis dieser improvisierten Versammlung kann als ausgezeichnet bezeichnet werden. Die Bevölkerung nahm starken Anteil und in der kurzen Zeitspanne von nur einigen Stunden konnten zirka 40 Bausteine für das Stadion in Erez-Israel verkauft werden. Dabei muß in Betracht gezogen werden, daß Goma Djumaya die kleinste jüdische Gemeinde in Bulgarien ist. Nachdem den Makkabim seitens der Gemeinde ein sehr reichliches Frühstück serviert worden ist, konnte gegen Mittag unter den Jubelrufen der ganzen jüdischen Bevölkerung die Reise nach Sofia fortgesetzt werden. Der Weg führt über D u p n i t z a , wo ein kleiner Makkabi-Verein existiert. Einige Kilometer vor der Stadt sind uns einige Gruppen entgegengekommen, um die Palästinenser begrüßen zu können. Am Eingang der Stadt waren die meisten Riegen in Uniform aufgestellt und begrüßten die Gruppe. Auch hier wurde schnell eine große Versammlung organisiert, zu welcher sich aie ganz« jüdische Bevölkerung von Dupnitz» eingefunden hat. ln der gleichen Reihenfolgo sprachen Jekutieli und die Kreisleitung«- mitglieder, und konnten während des Aufenthaltes von kaum 11/, S!m1den wählend der Versammlung zirka 30 Bausteine für das Stadion abselzen. Auch hier wollte der Verein ein Mittagessen für die Makkabim organisieren, doch war dies infolge der vorgeschrittenen Zeit nicht mehr möglich. Um 8 Uhr ging der Weg nach Sofia weiter, wo die Makkabim gegen ß Uhr nachmittags ankamen. Noch im Vorort Knyajevo wurden die Makkabim von den übrigen Mitgliedern der Kreisleitung und vorn Komitee des Sofioter Vereins empfangen. Desgleichen wurden sic vom Präsidenten des Bulgarischen Motorradklubs begrüßt, dessen Komitee am Tage vorher beschlossen hatte, den Makkabim entgegenzufahren. In der Tat wurden unsere Chawerim von zirka 10—12 Motorradfahrern bis Sofia begleitet, wo noch eine Anzahl Aufnahmen gemacht werden mußten, bevor die Palästinenser in das Hotel gebracht werden konnten. Am selben Abend sprach Jekutieli in der Synagoge und schilderte den Zweck der Reise in wenigen Worten, bis Makkabim, alle in der gleichen, sehr schönen Uniform des Palästinensischen Kreises, gaben in der Synagoge ein sehr schönes Bild. Danach wurde ein gemeinsames Abendessen mit den Kreisleitungsmitgliedern organisiert, und es verbrachten alle einen angenehmen Abend. Der nächste Tag gehörte ganz Jekutieli, der im Namen der Gruppe eine ganze Reihe offizieller Besuche abzustatten hatte. Dem Bürgermeister von Sofia wurde im Namen des Bürger• meistern von Tel-Awiw ein schönes Album der Stadt Tel-Awiw überreicht. Bei dieser Gelegenheit sprach sich der Bürgermeister von Sofia, Reserveftenttal Wasof, in Anwesenheit de» Präsidenten Kiosso, *ehr lobenswSrt über die Juden dep Stadt Sofia aus. Ein Besuch beim englischen Botschafter wurde auch vor genommen und es wurde Jekutieli ein sehr freundlicher Empfang zuteil. Der Botschafter erkundigte si׳h sehr eingehend über nie Reise unserer Chawerim und wünschte ihnen großen Erfolg auf der ganzen weiteren Route. Am Sonnabend Nachmittag fand eine Kreialeitungssitzung in Anwesenheit des Tb. Jekutieli statt, bei der ausschließlich die mit der Makkabiah zusammenhängenden Fragen besprochen wurden. Im großen ganzen stimmten die Ansichten des Zentralkomitees mit denen Jekutieli» völlig überein. Am sehen Abend wurde vom Zentralkomitee des Makkabi ein Festessen im Hotel Imperial arrangier«, bei dem alle offiziellen Behörden teilgenommen haben. Präsident Albert Kiosso eröffnete das Bankett mit einer kurzen Ansprache und nach ihm folgten der Präsident des Kon* sistoriums, OL erst Tagger, der Vertreter der Sofioter Gemeinde, der Vertreter des Bulgarischen Tumverbandes, Junak, der Vertreter des Motorradfahrerklubs u. a. Zum Schluß dankte Jekutieli im Namen der ganzen Gruppe für den sehr freund'ishen Empfang und sprach sich lobenswert über den Bulgarischen Makkabi aus, welcher allen anderen Kreisen als Beispiel dienen könne. Das Festessen dauerte bei ausgereHmeter Stimmung bis 1 Uhr nachts. Die Makkabim gaben u. a. auch einige »ehr schöne palästinensische Lieder zum besten, welche mit großem Beifall aufgenommen wurden. Mit dem Absingen der Tikwali und der bulgarischen Hymne, Schumi Maritza, wurde das Bankett um 1>(j Uhr nachts geschlossen. Die Palästinenser begaben sich sofort in ihr Hole', da am nächsten Tag die Reis» nach Nisch-B»Igrad fortgesetzt werden mußte. Am Sonntag, dem 24. Mai, morgens um 11 Uhr, wurde gestartet. Db Palästinenser veranstalteten eine kleine Kundgebung im jüdischen Viertel von Sofia und »etzten die Fahrt ül er Dragoman nach Jugoslawien fort. Einige Mitglieder der Kreisleitung, ,der Präsident des Sofioter Verein» und einige Mitglieder desselben Vereins begleiteten di» Makkabim bi» zur bulgarisch-jugoslawisehen Grenze, welche zirka 60 km von Sofia entfernt liegt. An der Grenzstation wurde ein bescheidenes Mittagessen für alle Anwesenden *•!■viert und um 41/, Uhr konnten die Makkabim, nachdem das Verabsehieden eine gute Viertelstunde gedauert hatte, die jugoslawische Grenze passieren. Am Abend sollten sie in Nisch ankommen. Unter lledad-Rufen verschwanden die Chawerin» auf jugoslawischem Boden. Polen. (Konferenz der jüdischen Sportorganis a t i 0 n e n.) Im Hause des Warschauer Makkabi tagte die Konferenz der jüdischen Sportorganisationen ganz Polens, an der etwa 100 Dolegierte aus Kongreßpolen, Ost- und Weslgalizien, Ostpolen und Polmsch-Schlesien teiluahmen. Der Präsident des polnischen Makkabi, Dr. Joseph Davidsohn, begrüßte die Delegierten und Gäste, insbesondere das Mitglied des Makkala-WeltverbandiprSsidiums, Dr. A. Rosenfpld- Berlin, und den Vertreter der polnischen Sportorganisationen, Kapitän Dembowski. Letzterer begrüßte die Konferenz im Namen des Führers der polnischen Sportbewegung, General Wrublewski, und de* staatlichen Instituts für physische Ertüchtigung. In das Präsidium wurden gewählt Ing. Zinn-Lemberg als Vorsitzender, ferner Dr. A. Rosenfeld (Makkabi- Wa'.tverband, Berlin), Dr. Färber-Warschau, Dr. Holllnder-Krakau, Ing. Weinberg-Lodz u. a. m. Dr. Rosenfeld referierte über die doppelte Aufgabe des Makkabi: Sportpflege und geistige Ertüchtigung der Jugend. Der Präsident der polnischen Makkabi-Exckulive, S. Ruse-lii, referierte über die Makkabi-Arbeit in Polen. Außer Komriiksionen für Kultur, Organisationen, Finanzen usw. wurde auch eine Kommission für di« Makkabi« in Tel-Awiw gewählt. Deutscher Kreis Das Jugendlager des Deutschen Makkablkrelset findet ln der Zelt vom 5. bis 19. Juli in Sellin auf Rügen statt. Teilnahmeferechtigt sind alle Jugendlichen im Alter bis 20 Jahren, die auch an den gemeinsamen Veranstaltungen des Lagers teilnehmen wollen, sowie Jugendführer und Jugendführerlnnen. Alle übrigen Makkabim bedürfen der Genehmigung der Makkabi-Kreisleitung. Dis Kosten des Lagers belaufen sich für Unterkunft und Verpflegung zirka 2,— M. bis 2,50 M. pro Tag. Me'dungen haben möglichst sofort, jedoch spätestens l izum 20. Juni über den Ortsverein zu erfolgen unter geichzriligcr Anzahlung von 3,— M. pro Person. Da nur eine beschränkte Anzahl vor! Quartisren zur Verfügung steht, werden nur die zuerst einlaufenden Meldungen berücksichtigt. Die 3,— M. gelten als Unkostenbeitrag und werden nicht auf die allgemeinen Kosten verrechnet. Besuch in Dresden und Essen! Am Sonnalend, dem 15. Mai. vvai'fe Thr. Kurt Jacobowit* im Aufträge des Krciapräsidiuuis in Dresden, wo er über Sinn und Idee dar Makkabi-Bewcgung sprach. Er führte u. a. aus, daß heute, nachdem der Sturm der jüdischen Jugendbewegung sich im jüdischen Lager gelegt hat, für die Zukunft des jüdischen Volkes zwei Repräsentanten gestellt würden: der Chaluz und der Makkabi. Der erste re löst die Aufgaben in Erez-Israel selbst, ('er Makkabi sei dazu berufen, den Geist der jüdischen Gemein- Schaft im Galuth für die großen Aufgaben der Selbsterhaltung im Augenblick und für den Aufbau in der Zukunft zu stellen. Redner 1 eschäfligte sich im zweiten Teil seiner Ausführungen mit der Makkahiah und rief alle auf, sich nach Kräften an der Bausteinaktion zu boteiügen. — Während seiner Anwesenheit in Essen besprach Dr. Rosenfeld mit einer größeren Gruppe jüngerer Sportler die Möglichkeit der Gründung eines Makkabi-Vereins. Es ist nach dieser Unterredung zu hoffen, daß auch in Essen jetzt der Maklabi-Gedanke Fuß fassen wird. Jüdischer Ruder-Club Ivrla. Jeden Sonntag, 9 Uhr, bootsfertig Friedrichthagon; am 14. Juni Leitung: Martin Exiner, am 21. Juni Leitung: Hellmuth Lewy, am 28. Juni Leitung: Herbert Hirsch. Ab 1. Juni jeden Mittwoch ab 18 Uhr Ucbungsbotrieb und Beisammensein im Bootshaus. — Wir machen darauf aufmerksam, daß der von der Jüdischen Gemeinde veranstaltete Schwimmbetrieb jeden Montag von . 19-40 bis 21.30 Uhr imSladtbad, Gartens(!-. 5, stattfindet. Eintritt,nur gegen Vorzeigung unserer oder der Makkabi-Mitgliedskart«. Große Erfolge heim Staffellauf Potsdam—Berlin. Der am vergangenen Sonntag zum Austrag gekommene Staffellauf Potsdam— Berlin, der mit seinen außerordentlichen Anforderung« den Hauptgradmesser für die Leistungsfähigkeit der Berliner Leichtathletikvereine abgibt, brachte dem Bar Kochba-Hakoah ein über Erwarten gutes Abschneiden. Die Männer konnten hinter den vier Großvereinen Schupo, S. C. Charlotte!iburg, D. S. C. und B. S. C. einen hocherfreuliehen fünften Platz belegen. In den Vorbesprechungen hatte man uns im günstigsten Falle auf dem achten Platz erwartet. Zehlendorf, das uns im vergangenen Jahre knapp hatte schlagen können, und Teutonia, diesmal unser schärfster Konkurrent, blieben sicher geschlagen. Mit einer Zeit von 59:58,8 Minuten blieben wir erstmalig unter einer Stunde und verbesserten unsere Vorjahrszeit um 11/« Minuten; allerding» waren in diesem Jahre die Laufbedingungen etwas günstiger. Hocherfreulich ist ganz besonders auch das ausgezeichnete Abschneiden der Frauen. Der neunte Platz aus dem Jahre 1930 wurde um zwei Positionen überholen; gleichzeitig mit dem siebenten Gesamteinlaufplatz wurde der Sieg in der Leistungsklasse B herausgeholt. Die Knaben konnten ihren schönen zweiten Platz vom Vorjahr, hinter dem S. C. C. und ver Humboldt, gut behaupten, was namentlich deswegen bemerkenswert i;t, weil es in diesem Jahre nur wenigen Vereinen möglich war, eine Knabenmannschaft überhaupt auf die Beine zu biiugen. Unsere Bewegung wird breiter! Ebenso wie die erste Männerniannschaft fce'egte auch die zweite in ihrer Klasse den fünften Platz vor Teutonia und Zehlendorf. — Nachmittags im Heim, abends bei Kroll wurde von den Blitgliedern der Potsdam—Berlin-Tag gefeiert. Dir. Kareski forderte zu sofortiger Inangriffnahme der Arbeit für das Potsdam—Berlin 1932 auf mit dem Ziel, dereinst auch einmal den Sieg in diesem Rennen der Rennen zu erkämpfen. G. G. Bar Kochba-Hakoah Berlin. Theodor Herzl-Veran- 1 staltung! Die Veranstaltung; ״Querschnitt durch den Bar Kochba- I Hakoah mit anschließender Theodor Herd-Nacht" findet am Sonntag, dem BÖ. August, abend» 7 Uhr, statt. Generalproben: Donnerstag, den 27. August, tt Uhr, und Sonnabend, den 29. August, abends 8l.br. Bar Kochba Chemnitz. Als Abschluß der Sokolow-Wocho hatten wir für den 26. April zu einem Schauturnen geladen, da» außerordentlich gut besucht war und viel Beifall fand. Als Gästo waren der Vorsitzen!:!(! des Makkabi• Woltverbamles, Dr. Leiewer, und einige Freunde aus der Tschechoslowakei erschienen. Dr» Leiewer entwickelte in senior Festrede in ausgezeichneter Weise den Gedanken von den beiden neuen jüdischen Menschen, dem Chaluz und dem Makkabi. Dann wandte sich Dr. Kohner-Brüx mit begeisternder! Worten an die Jugend. Vom 1.—3. Mai waren mehrere Chawerim von Chemnitz Gäste des Mal.kabi-Prag, der seine neue Fahne weihte. Die Aufnahme und das Zusammensein mit den Freunden von jenseits der Grenze waren so liorz’i 11׳. daß wir gl״ich den 31. Mai zu einem weiteren Zusammentreffen mit den tschechische 11 Chawerim in Komotau benutzten. Wir haben alle bei diesen Treffahrten soviel Anregung gefunden, daß «ir Ende Juni in Töplitz Zusammenkommen wollen. Ende August oder Anfang September planen wir ein Schauturnen mit leicht«thlatisehen Wettkämpfen, zu (len» einige Vereine aus der Tschechoslowakei 1 «reit» lugesagt haben. Für die nächsten Wochen sind Heimabende für Jüngere• vorgesehen, in denen über Makkabi-Fragen gesprochen werden soll. Als allgemeine Grundlage für diese Abende wollen wir das Makkabi-Handbuch benützen» das der Tschechische Kreis herausgegeben hat. An sportlichen Erfolgen ist noch zu erwähnen, daß Tbr. König bei einem Sportfest der Freien Turner-Vereinigung bei starker Konkurrenz den dritten Platz im 100-m-Lauf belegen konnte. K.H. Bar Kochba Frankfurt a. M. L eich t a th 1 e t i k. Am Sonntag, dem 7. Juni, beteiligten wir uns an den Staffelläufer! ״Rund um die Frankfurter Anlagen“. Hatten wir in der Presse schon eine gute Vorschau erhallen, so wurde clir-sc durch die Ergebnisse noch übertroffen. Es gelang uns in der 15 X 200 m-Staffel für Fußballer gegen stärkste Konkurrenz einen verdienten Sieg zu erringen. Die Damen liefen ebenfalls »ehr gut. — Handball-Ergebnisse: Um die Kreismeistcrscliaft der Damen: Bar Kochba gegen Eintracht-Frankfurt 2 : 0: Herren: Bar Kochba I gegen V. f. L.-Sach sonbausen II 8 : 1. — Fußball: Bar Kochba gegen Viktoria-Sindlingen (Res.) 4 : 1. Bar Kochba Hamburg. Unsere diesjährig« Wintersrbeit i*t bald ah״es-h!.>5:(cn. Ueber die Rpnrtresullatft ist in der ״Jfld. Rundschau" rccejiiiil'ip berichtet worden. In Arbeitsgemeinschaften, Bar Kochba- Al ernten und in den Heimabenden dar verschiedenen Abteilungen ist versucht worden, di ו Mitglieder mit jüdischen Dingen, insbesondere mit zionistischen Problemen, zu beschäftigen. Di« zionistische Arlei'sgeincinscbaft, die aus ihren Mitgliedern Führer für Gruppenarbeit heranbildrn will, arbeitete unter der Leitung von Dr. Marx 5uß<rst interessiert und intensiv. Gegenstand der diesjährigen Winterarleit war ein Zyklus von Referaten, über das Halbjahr verteilt und von den Teilnehmern der Arbeitsgemeinschaft gehalten. Die für das Zusammeuhangsgefühl im Har Kochba sehr wichtigen Bar Kochba- Abende waren außerordentlich gut besucht und zeigten in den den Vorträgen folgenden Diskussionen starke Beteiligung. Es sprachen u. a. Dr. Salz! erg, der Leiter der hebräischen Sprachkurse im B. K., ül er Sokolow, Dr. Marx über di3 Jewish Agency und über das Thema 1 1״: er Weg aus jüdischer Not“. Diese Abende, die monatlich einmal statlfinden, sollen durch gesellig-geistige Ausgestaltung mehr und mehr typische Form für uns bekommen. Der Bar Kochba-Haxair, der irp September letzten Jahres gegründet wurde, arbeitete sehr eifrig. Er umfaßt zirka 40 Mitglieder, die nach Altersstufen in Gruppen eingeteilt sind. Die Leitung liegt in den Händen eines W.vnl. Die Gruppen befaßten sich mit jüdischer Geschichte und aktuellen zionistischen Fragen. Die Gemeinsamkeit auf dem Priwall im Sommer und in Ohlendorf im Winter hat einen großen Teil unserer Bar Kochbarer einander näher gebracht und das herzliche und kameradschaKiclie Verhältnis zwischen ihnen noch verstärkt. E» ilt zu lioffep, daß itn kommenden Winter die Arbeit noch intensiviert wird, dsß noch ir.e'ir Menschen heraltgezogen werden, und daß diese Intensität durch die Vorbereitung zur Makkabiah noch verstärkt wird. Esther Michaelis. Bar Kochba Köln. Zu den Ausscheidungen für die II. Arbeiter- Olympiade in Wien hatte »ich in Neuß eine große Anzahl Teilnehmer des 6. Kreises (Westdeutschland) eingefunden. Bei den 400 m für Senioren hatte Gradmann das Pech, die Außenbahn zu losen. Daß er trotzdem gegen die besten Leute des Kreises einen guten dritten Plalj in 55,8 Sek. belegte» beweist, daß der Bar Kochba auch hierin einen starken Kämpfer i>e»it1t. Beim 4 X 100 m-Lauf in der Aufstellung Gaßner I, Felber, Weiß und Gradmann belegte der Bar Kochba nach einem ungemein barten Kampf den zweiten Platz hinter dem Favoriten Dortmund 95 in der guten Zeit von 46,8 Sek. Der Sieger lief 46,7 Sek. Der Hochsprung sah die Blau-Weißen in Berger mit der Leistung von 1,65 m auf den vierten Platz. In dieser Konkurrenz war die Teilnähme besonders stark. Im Weitsprung holte sich Weiß-Bar Kochba beim ersten Sprung eine Zerrung, so daß er den Kampf aufstecken mußte und auch nicht zum 100-m-Lauf andrsten konnte. Gaßner 1 blieb in der klassischen Sprinterstrecke beim Start ״hängen". Es reichte nur zum dritten Platz. Die Bar Kochba-Jugend zeigte vielversprechende Leistungen. Den Sieger für die 100 m stellte der Bar Kochba in Schawinski mit der relativ guten Zeit von 12,2 Sek. Das Kuce’stoßen gewann Attermann mit der glänzenden Leistung von 12,47 rin. Im 800 -m-Lauf lief Rath taktisch unklug. Durch ein gllnzendoe Finish lief er bis auf Bnistbreite zum Sieger auf. Die Zeit von Ratli war 2:19,4 Min. Die 4X100 m-Staffel war den Bar Kochba- Jungen* in der Aufstellung Gaßner II, Schawinski, Eliuewitz und Attermann׳ nicht zu nehmen. Die Zeit war 48,2 Sek. Die II. Mannschaft wurde hinter Düsseldorf 95 in 49 Sek. Dritter. Bei den Damen zeigte Lilly Münzer, Bar Kochba, daß *ia zti den besten Läuferinnen I gehört. Im 100-m-Lauf lief sie vom letzten Platz beim Start hü zum I zweiten Platz auf. W. K. QtudüfluMcd* UND BLUMENSPENDEN löst man ab durch NaUonaljcm&s Ttkgramm* und Barn* tptndm für Palästina! TtUgrammt *u 1 Mark beiaLlm VcrtraiumskuUn. Ein Bai»» kostet 6 Mark» vir unden «־n4 BcnackrUhUguni an di* auffiftbena Adresse und dntektn dt* Gratulation im Auswsi• 0k Vegetarischer Mittagstisch (nach Dr.Bireher — Benntr) Frau Dr. Simonson Berlin-Helensee, Georg-Wilhelm-Straße 2 vi* a via dem Bahnhof. Tel.: Pfalzburg 4775 1!s! imiLIEXSCHVTZ GFMFINMT7IGFB VFPFfl« KEREN KAJEMETB LEJISRAEL BERLIN W 15, MataakezttaS« 10. Tetato a 1 11 Bismarck 7165■ Poaueheek-Koatoi Berlin 28847 asBBNaaaBanBBaBBaaaBaaaaaaBaaa 1י* •11 #•1י01«י U iiiViLii V tijEdSTIr bietet seines Mitgliedern auflerordentliclie Vergünstigungen bei der Sicherstellung der Familie für einen Monatsbeitrag von Reichsmark 2.— Restaurant M. Schlank unter Aufsicht dar Isr. Synajjojan־ Gemeinde «AdaS-JtarooV“ zu Be rlia Berlin C 2, An der Spandauer Brücke 4—5 Eiogaa; DircksanatraBa. 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Rand schau Flotowstrafie 5 unmittelbar am Bahnhof Tiergarten Tel.? Hansa S3 OS, Anmeld.ו bis tyj9 Uhr morr. cd. S-7 nachm• Berlin W 9, Friedrich - Ebert - Straße 2—3 / Tel.: B 1 Kurfürst 8464