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Jüdische Rundschau · 1931-05-15 · Heft 37 (15.5.1931) · page 6

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXVI (1931)
Issue
Heft 37 (15.5.1931)
Date
1931-05-15
Page
– (sequence 6)
Language
German
Belongs to
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Seite 232 JUEDISCHE RUNDSCHAU Nr. 37, 13. V. 1931 N OSE-Versantmlung. Ara 7. Mal hat im Hause des Reichsministers a. D. Dr. B. Dern b urg eine von dem Deutschen Landesverbände der OSE-Oesellscfiaft für Gesundheitsschutz der Juden einberufene Versammlung stattgefunden. Dr. Lion Feuchtwanger schilderte die traurigen Lebensverhältnisse der Juden im Osten. Es folgte ein ausführlicher Vortrag des Geheimrats Prof. Dr. Hermann Strauß über das Hiifsvverk der OSE. Im Namen des Deutschen Landesverbandes der OSE dankte Prof. Dr. Max Zondek Dernburg für seine liebenswürdige Unterstützung des OSE-Werkes und den beiden Rednem für ihre interessanten Vorträge. Eislk Scheffel im Jüdischen Volkstheater. Das kürzlich erst begründete ״Jüdische Volkstheater“ hatte zu seiner Erstaufführung, die am Sonntag Vormittag im Kleinen Theater Unter den Linden, stattfand, mit glücklichem Instinkt David Pinskis Arbeiterdrama aus der Frühzeit des Sozialismus ״Eisik Scheftel“ gewählt. Die jungen Mitglieder der Truppe, von denen die meisten zum ersten Male auf den Brettern standen, spielten mit natürlichem Talent und fortreißender Hingabe, klug geleitet von dem Regisseur Jan Koetsier-Muller, der offenbar das Vorbild der Habima und Granowskis nicht ohne Nutzen in sich aufgenommen hat. Das verhaltene Spiel des Titelhelden, den Aron Freitag darstellte, wie die leidenschaftliche Redeflut seiner Frau Beile (Sonja Wronkow) gaben den Hauptszenen ein besonderes Gepräge. Aber auch die andern fügten sich mit Liebe und Geschick dem Ganzen ein und ließen die Bilder aus dem jüdischen Proletarierleben des Ostens lebendig hervortreten. Eine reichlich erschienene Hörerschar dankte durch lauten Beifall. Bast. Ein Vortragsabend in der Porza. Am 28. April sprach im Porza-Klub Karl Glaser über das Thema ״Der schöpferische Jude in der europäischen Welt“. Der Vortragende analysierte die seelische und soziologische Situation der Juden, die ihren Fähigkeiten und Leistungen gemäß berufen zu sein scheinen, an der geistigen, politischen, kulturellen, wirtschaftlichen Ent- Wicklung des europäischen Kulturkreises bestimmend mitzuarbeiten. Er wies an zahlreichen Beispielen nach, daß Juden zwar — meist vorübergehend — ״Erfolge“ erzielen, daß aber aus äußeren und inneren Gründen ihnen tiefe und nachhaltige Wirkung vielfach versagt bleibt. Dieser Mangel an Resonanz bedeute für den schöpferischen Juden eine tragische Behinderung, eine Verdrängung aus den Bezirken, in denen das Leben gestaltet wird, in diejenigen, in denen es nur der Beobachtung, der Kritik unterliegt. Der Weg ins Freie führe über den Zionismus zum Palästina-Aufbau, der mehr und mehr jeder jüdischen Begabung, jeder Kraft und Fähigkeit die Möglichkeit legitimer und adäquater Auswirkung gewähren wird. Der Vortrag erregte um so größeres Interesse als er Probleme behandelte, die für eine internationale Vereinigung wie die Porza, die geistige Menschen vieler Länder und Nationen umfaßt und einander näherbringen will, von hoher Bedeutung sein müssen. — Die Porza ist in den letzten Jahren durch ihre Veranstaltungen, Vorträge, Ausstellungen, Zusammenkünfte gesellschattlicher Art weithin bekannt geworden. Es ist ihr gelungen, Mitglieder aus allen Gebieten geistigen und künstlerischen Schaffens zu gewinnen, darunter die Träger der besten Namen in Deutschland, Frankreich, England, Polen und anderswo. — Im Herbst beabsichtigt die Porza, eine Palästinareise zu veranstalten, von der sie sich eine Ausbreitung der Porzabewegung auf das jüdische Palästina erhofft. Als Auftakt zu dieser Reise will sie eine Nummer ihrer dreisprachig erscheinenden Revue als Palästina-Nummer herausgeben. Die Soncino-Gesellschaft der Freunde des jüdischen Buches, e. V., veranstaltet ihre 6. Jahresversammlung während der Pfingsttage in Frankfurt a. M. — Am Pfingstsonntag ist eine Besichtigung der jüdischen Altertümer und der allgemeinen Kunstdenkmäler in Mainz und Worms vorgesehen. Am Pfingstmontag findet unter sachkundiger Führung des Herrn Dr. Jiuiug Cabn eine Führung durch das alte Frankfurter Judenviertel ätatt. Pfingstdienstag wird anschließend an die Jahresversammlung im Lesesaal der Stadtbibliothek ein Festakt stattfinden, bei dem Herr Professor Dr. Heinrich Loewe über ״Die Juden ais' Volk des Buches“ und Herr Professor Dr. A. Freimann, Frankfurt, über ״Die Illustration im hebräischen Buch der Frühzeit“ sprechen werden. Anschließend daran wird eine in der Stadtbibliathek veranstaltete Ausstellung ״Das illustrierte hebräische Buch bis zum Ende des 17. Jahrhunderts“ eröffnet. Weiterhin ist eine Besichtigung der bekannten Kunstsammlung des Freiherrn Max von Goldschmidt-Rothschild vorgesehen. Das traditionelle Festessen, bei dem die für die Teilnehmer vorbereiteten Spendendrucke verteilt werden, findet am Montag abend statt. Zu dieser Veranstaltung werden zahlreiche prominente Vertreter der internationalen Sammlerwelt erwartet. Einladungen zur Tagung versendet die Geschäftsstelle, Berlin C2, Kaiser-Wilhelm-Str. 12. Jüdische Gemeinde. Freitag, den'15. Mai 1931: abends in den Synagogen mit altem Ritus und Alterversorgungsanstalten: 7.30 Uhr. Synagoge Prinzregentenstr.: 7.15 Uhr; in den übrigen Synagogen mit neuem Ritus: 7 Uhr. Predigten: Synagoge Linden!tr.: Dr. Warschauer; Synagoge Prinzregentenstr.: Dr. Gallincr. In den übrigen Orgelsynagogen: Ansprache des Rabbiners. Sonnabend, den 16. Mai (Neumondweihe), morgens: Alte Synagoge: 8.30 Uhr, alle anderen Synagogen mit altem Ritus und Alterversorgungsanstalten: 9 Uhr. Frübgottesdienst: Syn. Kottbusser Ufer-Ahawas Reim: 6.30 Uhr; Syn. Rykestr,: 6.45 Uhr. In den Synagogen mit neuem Ritus Frühgottesdienst (außer Syn. Friedenstempel): 7.30 Ubr, Hauptgottesdienst: 10 Uhr; Syn. Friedeastempel: 9.30 Uhr. Prodigt: Syn. Rykestr.: Dr. Cohn. Schrifterklärung: Syn. Münchener Straße: Dr. A. Lewy. Jugendgottesdienst: 4 Uhr, Syn. Kaiserstraße: Dr. W. Lewy; 4 Uhr Syn. Kottbusser Ufer-Ahawas Reim: Dr. Bleichrode; 4.30 Uhr Syn. Münchener Sir.: Dr. A. Levy. Sabbat-Ausgang: 8.50 Uhr. Gottesdienst an den Wochentagen: abends in allen Synagogen: 7.30 Uhr; morgens: Alte Synagoge, Syn. Rykestr., Kaiserstr. und Kottbusser Ufer-Ahawas Reim: 6.30 Uhr; Syn. Münchener Str., Pestalozzistr., Grunewald und Synagogen mit neuem Ritus : 7 Uhr. Mädchen-Einsegnung: Sonnabend, den 16. Mai, Syn. Fasanenstr.: vorm. 11.15 Uhr, im Anschluß an den Gottesdienst: Dr. Salomonski. Sonntag, den 17. Mai, Syn. Friedenstempel: vorm. 10.30 Uhr: Dr. Prinz, Sophiravorträge: Alte Synagoge: Dr. Freimann, Sonntag, Dienstag, Donnerstag, Psalmen; Dr. Freier, Montag, Mittwoch: Neue palästinensische Agadoth. Syn. Kaiserstr.: Dr. Wilhelm Lewy, Sonntag, Dienstag, Donnerstag: abwechselnd Mischna und Bibelkommentare; Dr. Rosenwasser, Montag: Pirka Owaus; Broch, Mittwoch: Aus der Agada des Talmud. Syn. Rykestr.: Rabbiner Nobel, Sonntag bis Donnerstag: Sprüche der Väter. Syn. Pestalozzistraße: Rabbiner Ksinski, Sonntag und Mittwoch: Aus Maimonides; Dr. Emil Lew, Montag: Prophetcnleklüre; Dr. Grünthal, Dienstag: Agada; Dr. Gescheit, Donnerstag: Talmud Brochaus. ביודעם עבריו במעונו החדש של בית־העם׳ קורפירסטנדם 61׳ נפתחה המסעדה מחדשו האכל הוא בשר. המחיר: לחברי בית־העם 1 מ" לשאינם חברים 1.10 מ• חברים׳ סעדו במסעדה של בית־העם! ,מנכי WELTVI QAND Das JablMamstest des Makkabi in Prag An die Feste des 30jährigen Bestehens der Makkabivereine in Mähr.- Ostrau und Ungarisch-Hradisch schloß sich nunmehr die 26-Jahr-Feier des Prager Vereins, der demnächst die des Olmützer Makkabi folgen wird. Die Feier des Makkabi Prag begann am Freitag, dem 1. Mai, nachmittags, im Festsaale des Both-Haam. In dem überfüllten Saale hatten sämtliche Abteilungen des Vereins in ihrem schmucken Dreß Aufstellung genommen, während die andere Hälfte des Saales den Freunden des Vereins Vorbehalten blieb. Auf der Bühne hatten sich die Delegationen, Ehrengäste und Funktionäre eingefunden. Nachdem der Obmann des Prager Makkabi, Tb, Siegfried Pollak, die Anwesenden, u. a. die Vertreter des Gesundheitsministeriums, der Prager Kultusgemeinden, der zionistischen und jüdischen Vereine, begrüßt hatte, legte Abgeordneter Stadtrat Dr. L. Singer die Bedeutung der Fahno dar und wies insbesondere auf die Syntheso des tschechoslowakischen Judentums hin, das auch in der zweisprachig (hebräisch und tschechisch) gehaltenen Fahne Ausdruck finde. Die zweite Festrede hielt der Präsident des Makkabi-Weltvcr- Landes, Dr. H. L e 1 e w e r aus Berlin, der dio Fahne als das Symbol unserer Selbstachtung, als das Kampfzeichen gegen den jüdischen Selbsthaß hinstellte und in begeisternden Worten die Makkabim aufforderte, durch Energio und Einigkeit die Freiheit zu erringen, die wir uns ersehnen. Die Worte beider Redner wurden von den Anwesenden mit jubelndem Beifall aufgenommen. Frau Olga Auerbach, dio Slifterin der Fahne, übergab nunmehr nach einer kurzen Ansprache, in der sie ebenfalls den Sinn der Fahne hervorhob, dieselbe dem Verein. Eine Reihe jüdischer und zionistischer Körperschaften ehrte die neue jüdische Fahne durch Uebergabe von Fahnenbändem und Einschlagen silberner Nägel in die Fahnenstange: Wizo-Frauenverein, Zionistisches Distriktskomitee, Jüdischer Handelsverein, Beth-Haam, Makkabi-Kreisleitung, Makkabi Aussig, Dr. Bergmann, Dr. Fleischner. Fahnenbänder übergaben: Frau Laura Singer, Frau Reisz (Bratislava), Makkabi-Weltverband, Makkabivereine in Reichenberg, Teplitz, Pilsen, Mähr.-Ostrau, Olmütz, Ungarischllradisch, llodonin, Breclav, Znaim, Hagibor Prag, Brünn, Bratislava; Kosico spendete zwei Oelbäume. Für die Kultusgemeinde Prag sprach Herr Dr. Egon Stern. Nach der Intonierung der Tikwah. übernahm der zum Fahnenträger ernannte Chawer Babek mit einem hebräischen Gelöbnis die Fahne vom Obmann und schritt mit ihr dio Reihen der Turner und Turnerinnen entlang. Im Rahmen einer Freitag-Abendfeier fand eine interne Zusammenkunft der Vereinsangehörigen und Gäste statt. Die Festrede hielt Chem.-Ing. Pacoffky. Nach dem Kidusch durch Ing. Hoffraann folgten Ansprachen von Dr. Goldstein, Dr. Leiewer, Dr. Holzer, Herzog u. a. Im Mittelpunkt der Feierlichkeiten stand die Turnakademie, welche am Sonnabend Abend im Radiosaale stattfand. Vor einem fast ausvorkauften Saale rollte in präziser Aufeinanderfolge das reichhaltige Turnprogramm aller Abteilungen (mit Ausnahme der Kinder) ab. Die Zöglingsahteilungen der Knaben brachten schwere Stabübungen, die Mädchen gut einstudierte rhythmische Freiübungen mit anschließender Horrah. Eine Gruppe Turnerinnen stellte in einer gelungenen Groteske das Turnen von einst (in altmodischen Kleidern mit Kopftuch) dem modernen Frauenturnen von heute gegenüber. Dia Männerabteilung brachte schwierige und wirksame Freiübungen, die Damenabteilung zeigte die für die Makkabiah bestimmten Freiübungen. Der Gesamteindruck des turnerischen Teils stellt dem. Verein das beste Zeugnis aus, wie ja auch die Zuschauer ihren Beifall und ihre Bewunderung oft zum Ausdruck brachten. Im Anschluß daran konnte sich bei Musik und Tanz die Festfreude ausleben. Schließlich konnten auch die kleinsten Makkabiturner am Sonntagnaohmittag im Eestsaale des Beth-Haam* das Jubiläum auf ihre Art feiern. Dio zum Teil als Ausschnitt einer normalen Turnstunde gebrachten Darbietungen gaben um so besseren Einblick in das fleißige, ausdauernde und fröhliche Ueben der Makkabijugend. Der im Rahmen des Festes abgehaltene dreitägige und wohlgelungone Vorturnerkurs des tschechoslowakischen Makkabikreises stellte nicht nur an den Prager Verein große organisatorische Anforderungen, sondern vielleicht noch in höherem Maße physische Anstrengungen von Seiten der Turner. Das Fest versammelte Gäste der Brudervereine Berlin, Chemnitz, Lemberg, Bielitz, Kamotau, Teplitz, Brüx, Karlsbad, Pilsen, Aussig, Pardubitz, Mähr.-Ostrau, Olmütz, Ungarisch-Hradisch, Hodonin, Breclav, Nikolsburg, Pohrlitz, Brünn, Bratislava, Kosice, eine Kindergruppe aus Pardubitz, denen das Fest, wie auch den Prager Vereinsangehörigen und allen übrigen Gästen, ein schönes Erlebnis wurde, aus dem sie neue Kraft und Freude schöpfen werden. Vor allem mögen dem Prager Verein dieser eindrucksvolle Rückblick auf 25jähriges Schaffen ein neuer Ansporn für die Zukunft sein, der die neue und schöne Fahne den Weg weisen möge. E. F. Polen. Die Kreistagung des Polnischen Makkabiverbandes wurde auf den 31. Mai verschoben. Das Weltverbandspräsidium wird durch einen Delegierten vertreten sein. Berichtigung. In der letzten Makkabi-Spalte hat sich leider ein Druckfehler eingeschlichen. An dem Sportfest des Makkabi-Tel-Awiw nahmen nicht 12 000 Makkabi-Mitglieder, sondern nur 2500 teil. Deutscher Kreis 4. Obmännertagung in Berlin. Auf Wunsch mehrerer Vereine hat das deutsche Kreispräsidium beschlossen, der schweren Wirtschaftskrisis wegen vorläufig von einem Turntag abzusehen und an dessen Stelle eine Obmännertagung nach Berlin einzuberufen. Dio Tagung soll am Sonnabend, den 30. Mai, abends 8 Uhr, im neuen Heim des Bar Kochba-Hakoab Berlin, Oranienburger Straße 60—63, mit einem Vortrag von Tbr. Dr. Marx aus Hamburg über ״Lebensgestaltung im Makkabi‘‘ eröffnet werden. Am Sonntag vormittag wird die Aussprache mit einem Bericht von Leo Kaminski über die Kreisarbeit seit Hamburg und einem Referat über die Makkabiah von Tbr. Jacobowitz, Berlin, eröffnet werden. Für Sonntag nachmittag ladet das Kreispräsidium die Delegierten zu einer Dampferfahrt ein. Eröffnungssportfest desBarKochba-Hakoah Berlin. Unsichere Witterung war wohl zum Teil daran schuld, daß das Eröffnungssportfest nur von etwa 250 bis 300 Zuschauern besucht war. Stärkere Propaganda, namentlich auch innerhalb des Klubs, wird ein anderes Mal das Vielfache herbeizuziehen haben. Die Beteiligung der Aktiven war befriedigend; sie hätte allerdings bedeutend stärker sein können, wenn man sich früher und energischer an die trainierenden Mitglieder herangemacht hätte. Die Organisation ließ auch während des Festes zu wünschen übrig. Die Zuschauer blieben zum Beispiel völlig uninformiert. Sie wurden dafür durch scharfe Kämpfe mit teilweise sehr knappen Ergebnissen entschädigt. Ganz große Leistungen blieben allerdings aus. Ein knapper Sieg unserer Handballer, der sie vor dem Abstieg bewahrt, nach hartem, fesselndem Kampf gegen S.V. Humboldt Heß die Zuschauer dann sogar hochbefriedigt nach Hause gehen. — Ergebnisse: 75 m für Knaben: 1. Rothenberg, 10,1 Sek.; 2. H. J. Cohn, 10,1 Sek. 75 m für Mädchen: 1. Fränkel, 11,8 Sek.; 2. Oehle», 12,1 Sek.; 3. Silberstein, 12,2 Sek. 100 m für Männer; 1. Berg« mann II, 11,4 Sek.; 2. Kcndierski, 11,8 Sek■; 3. Goldschmidt, 12 Sek. 100 m für Frauen: 1. Loewenslein, 13,8 Sek.; 2. Lange, 14 Sek.; 3. Gerber, 14,2 Sek. 100 m für Jugend I: l. V. Rabinowitsch, 12 Sek.; 2. Kastelan, 12,7 Sek.; 3. Rahmer, 12,8 Sek. 100 m für Jugend 11: 1. Hirsch, 13 Sek.; 2. Berger, 13 Sek.; 3. Sorkiti. 13,8 Sek. 200 m für Frauen (zirka 45 Teilnehmerinnen!): 1. Lange, 29,6 Sek.; 2. Loewenstein, 29,8 Sek.; 3. Gerber, 30,1 Sek.; 4. Beck, 30,4 Sek. 500 m für Jugend: 1. Schassnick, 1: 20,5 Min.; 2. Jakoby, 1: 21 Min.; 3. Spatz, 1:22 Min. 500 m für noch nicht bei Potsdam—Berlin Gelaufen®: 1. Weichsolbaum, 1:18,5 Min.; 2. Katz II, 1:18,8 Mi״.; 3. Glassner II, 1: 19,6 Min. 600 m für noch nicht Potsdam—Berlin, I. Mannschaft, Gelaufene: 1. Goetz, 1:16,5 Min.; 2. Mcdan II, 1: 18,3 Min.; 3■ KurtSchelasnitzki, l: 19 Min. 500 m offen: 1. Bergmann, 1: 12 Min. (bessere Zeit: Rosenthal im Einladungslauf mit 1: 9,8 Min.); 2. Eger, 1: 14,1 Min.; 3. Lesser, l: 15 Min. 800 m für Jugend II: 1. Perlis, 2:35 Min.; 2. Grafmarui, 2:35,1 Min.; 3. Kohn I, 2: 38 Min. 1000 m Vorgabe: 1. Silbermann (Mal), 2: 42 Min.; 2. Janklowitz (Mal), 2; 42,4 Min.; 3. Rath (10 m Vorg.), 2: 43,8 Min. Kugelstoßen für Männer: 1. Goetz, 9.92 1u; 2. Schassnick, 9,82 m; 3. S. Gross, 9,57 m. Kugelstoßen für Frauen: 1. Loewy, 8,94 m; 2. Loewenstein, 8,74 m; 3. Ansbach, 7,96 m. Kugelstoßen für Mädchen: t. Blumenkranz, 6,17 m; 2. Herz, 6,12 m; 3. Huppert, 5,86 m. Hochsprung für Männer: . Rosenbclrg, 2. Dünner, 3. Zimring, alle 1,55 m (nicht zu Ende ausgotrageri). Hochsprung für Frauen: 1. Goldberger» 1,25 m; 2. Bomstein, 1,20 m; 3. Lange, 1,20 m. Hoch- Sprung für Jugend: 1. Gross, 1,445 m; 2. Rahmer, 1,40 m; 3, Mardix, 1,40 m. 4x 100-m-Staffel: 1. KM. II, 45,5 Sek.; 2. KM. I, 45,6 Sekunden; 3. Männersport 48,6 Sek. 10 X J/2 ־ Rundenstaffel: 1. Kampf mannscha ft, 4:40,2 Min.; 2. Männersporl, 4; 54,4 Min.; 3. Hockey. 5 X t/j-Rundenstaffel für Knaben: 1. Knabensport I. Herzlstaffel: 1. Jugendsport. Handballsiege der Männer ’ " Mä .- . - _ und Frauen. I. Männer V. Humboldt 5: 4. I. Frauen gegen Feder 2; 0. Die Männer konnten ihr letztes Verbandsspiel gegen Humboldt gewinnen und sind damit mit großer Wahrscheinlichkeit dem Abstieg entronnen. Die Mannschaft zeigte vor dem zahlreichen Bar Kochba-Publikum ein großes Spiel mit Aufbietung der letzten Kraft. Besonders hervorzuheben sind Schlußdreieck und Innensturm, aber auch die anderen taten ihre Pflicht. Mannschafts-Aufstellung: Weinstock; Fischer, Bromet; Lehmann, Birnbaum, Marx; Frühmann, Spandau, Mundstock, Laub, Rosenberg;. — Die Frauen konnten ilir Verbandsspiel ebenfalls gewinnen. Hier war der Sieg allerdings wesentlich glatter. Die beiden Tore erzielte Lotte Gabriel. — Am Sonntag J ugendtreffahrt in Brieselang. Starke Beteiligung für die von der Gruppe Halev veranstaltete Treffahrt ist bereits sicher. Die einzelnen Gruppenführer werden nur noch dringend gebeten, dafür zu sorgen, daß bis 9 Uhr alles an Ort und Stelle ist, damit das umfangreiche Programm pünktlich abgewickelt werden kann. Weiter ist noch darauf aufmerksam zu machen, daß der Ausschreibung noch ein Fußballspiel für Schüler angefügt worden ist. — Dia Vierer- Staffel Zweiter hinter S. C. C. Bei dem internationalen Sportfest in München gelang es unserer ersten 4 X 100-m-Staffel nur, hinter dem in 43,5 Sek. siegenden S. C. Charlottenburg in 44,2 Sek. den zweiten Platz zu belegen, vor München 1860 und den übrigen. G. G. Bar Kochba Hamburg. Leichtathletik. Frauensportfest ״ sporl 1m Hammer Park. Ganz ausgezeichnet konnten die Damen bet den leichtathletischen Wettkämpfen von St. Georg gegen starke Konkurrenz abschließen. Im 100-m-Lauf für Klasse 3 wurdo Frl. Edith Weiß Erste in der guten Zeit von 13,7 Sek. In der 4 X 100-m- Staffel für B-Vereine belegten die Damen in der Aufstellung: Frau Sonnenreich, Frl. Weiß, Frl. Koppel, Frl. Feuer ebenfalls den ersten Platz in der Zeit von 56,2 Sek. Die zweite Mannschaft wurde Dritte. Im 100-m-Lauf für Klasse 4 wurde Frl. Netli Feuer in einem sehr scharfen Rennen Zweite in der Zeit von 14,3 Sek. Im Weitsprung für Damen wurde in Klasse 4 Frl. Weiß mit einer Leistung von 4,55 m Dritte, Frau Sonnenreich in Klasse 3 mit einem •Sprung von 4,37 m ebenfalls Dritte. Im Weilsprung für Mädchen wurde mit der beachtenswerten Leistung von 4,42 rn F'rl. Lissi Simon Dritte. In der 4 X 100-m-Staffel für Mädchen konnte Bar Kochba nur den vierten Platz Wegen. Steffellauf ״Rund um den Stadtpark‘‘. An diesem Staffellauf beteiligte sich auch der Bar Kochba mit seiner Jugendmannschaft und konnte hier von elf Vereinen den vierten Platz hinter H. S. V., Polizei, Eimsbüttel belegen. Dio tapferen Kämpfer für den Verein waren: Laboschin, Schor, Zinner, Bernstein 1, Liepmann, Skorupa, Hamlet, Bernstein II, H«&z, Brimer, W. Levy und Unna. — Faustball. Bar Kochba 1. Herren, erstmalig in der Bezirksliga spielend, konnte gleich am ersten Spielsonntag sämtliche drei Bezirksspiele gewinnen. Die Ergebnisse sind folgende: Bar Kochba I — Hammonia I 44:43, Bar Kochba I — Hansa I 26:23, Bar Kochba I — Langenhorn I 40:39. Die Mannschaft spielte in der Aufstellung: Frieder, Glaser, Roller, Lexandrowitseh, Ad. Cohen. Die 2. Mannschaft erzielte folgende Resultate: Bar Kochba II gegen Hammonia II 46:52, Bar Kochba II — Hansa II 31:35, Bar Kochba II — Langenhorn II 41:40. — Fußball. Bar Kochba 1./2. Herren — Elhe 1. Herren 2:5. 1. Jugend — Vorwärts 1. Jugend 2:6. — Handball. Bar Kochba 1./2. Knaben gegen Blankenese 1. Knaben 3:5. v. G. Bar Kochba Köln. Au den Serien-Mannschaftskämpfen des Kölner Bezirks am 3. Mai gingen di» Leichtathleten des Bar Kochba Köln zum erstenmal in dieser Saison an den Start. Der Bar Kochba, welcher zehn Mannschaften in allen Klassen gemeldet hatte, konnte drei Mannschaftstiege, zwei zweite, zwei dritte und zwei vierte Plätze für sieh buchen und war damit im Gesamtklassement der erfolgreichste Verein. Bei den 1. Senioren kam es leider nicht zu dem erwarteten Zweikampf zwischen Sülz 03 und Bar Kochba, da der Bar Kochbaner Atlermann sich eine Verletzung zuzog, die ihn und damit die 1. Mannschaft zur Aufgabe zwangen. Bei den 2. Senioren, die hauptsächlich durch den Bar Kochba mit Jugendlichen besetzt waren, konnten die Blau-Weißen einen guten vierten Platz belegen. Den ersten Sieg für den Davidstern errangen die Jugendlichen in der 1. Jugendklasse, die überlegen vor Köln-Siilz und der 2■ Mann- Schaft des Bar Kochba in Front waren. Auch in der 2. Jugendklasse (14—16 Jahre) gab cs wiederum einen Bar Kochba-Sieg, während die 2. und 3. Mannschaft hinter Ensen den dritten und vierten Platz belegen konnte. Ebenso konnten die Mädchen des Bar Kochba Sieg und ersten Platz für sich buchen, während die mit Ersatz angetretenen Sportlerinnen sich den Damen von Köln 93 beugen mußten. Als Abschluß der Kämpfe wurden einige Staffeln gelaufen. In der 4 X 100-m-Staffel wurden bei den Senioren die Bar Kochbaner sichere Sieger vor Sülz 03 und Wassersport Groß-Köln, während sich die Jugendlichen der 2. Jugendklasse hinter Sülz 03 den zweiten und dritten Platz sichern konnten. Bei den durch Ersatz geschwächten Sportlerinnen des Bar Kochba reichte es nur zu einem dritten Platz hinter Köln 93 und Sülz 03. waki buch Maki Maki des könn kürzt alles, samn gesel de F nur < wart« Itifor ist d< Wes mit e Bild ten?! geisti allen Aufbt einer ״Jüd die C desse schiel fine« über, des , Kerei wegz Artik und gibt. lung Turn Platz derer den 1 und I löst m spende! Vertrat senden und c KEF BER J1 Bin! (PI 15. Mat 1 15, Mai 1!?.'Mail M. Mai I (U 15. Mai 1 16. Mal I 11. Mal 4 «.Mal I Sift 15. Mai J 16, Mai C 17: Mai i 16# Mat 4 4 Ml!5. Mai « 16. Mai I 17. Mai I 18. Mai 1 Sdti 15, Mai II 16, Mai i 17. Mai E 18, Mai I Dem: Da .*< Dia. Th• ttrek Gaal I um Mi»»( // / ES GEWÄHRT DEN FREUNDEN DES HEREN KAJEMBTH ET ERSPARNISSE UND VEA GUNSriQUMEN EEaXUa^N A. FmSJJAH^iMAERTSTtLAAEK, IU!REÜft&T S4i«« Hei

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