Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXVI (1931)
- Issue
- Heft 37 (15.5.1931)
- Date
- 1931-05-15
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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1931 Nr. 37, 15, V. 1931 JUEDISCHE RUNDSCHAU Seite 233 '11״n allerdem Ab- Humboldt reher». — 2. H, .1. 2. Ohl*,, 1. Ber»- t, 12 Sek, 14 Sek.; , 12 Sek.; ugend 11: . 200 m; 2. Loe- 50,4 Sek. 21 Min.; erlin Ge- 3,8 Min.;!—Berlin, 1«1,in II, 1. Berglauf mit 00 m für ,1 Min.; n (Mal), n Vorg.),!. Schass- L Loewy, gelstoßen Frauen; r,. Hoch- Mardix. . I, 45,6!!!Staffel: ,4 Min.,!sport I. ä n n e r en gegen 5n Hum-;eit dem hen Bar n Kraft, an. aber : Weinn, Spanilir Veresentlich n n t a g ung für 1 sicher,!ton, da-!mit das Weiter ng noch ieror• itionalen fei nur, 4,2 Sek. übrigen. 5. G. portfest bei den e Kon- I. Edith 100-m- Frau 1 ersten Dritte, m sehr tsprung ng von;ng von de mit Dritte, ur den ", An seiner n Plan ämpfer , Liepry und in der ־ntliche!: Bar 26:23, eite in Cohen, gegen 1, Bar iochba 1. Jugegen G. n des Cochba ioehba, konnte Pläne »rfolg- 11 dem la der n und!ioren, besetzt!legen. len in Mannigend- , wäh- (ierten iochha tr anußten. :n der ichers h die 1 und ichien Platr ״Makkabl-Handbud»." (Herausgegeben vom T schechoslowakisehen Makkabi-Kreis.) Mit der Herausgabe eines Handfauches der Makkabi-Bewegnng hat sich der tschechoslowakische \Ukkabi-Krcis ein Verdienst erworben, das nicht nur die Mnkkabi-Bewegung in der Tschechoslowakei, sondern alte Kreise des Makkabi-Weltverbandes nicht hoch genug cinschätzen können. In diesem 160 Seiten umfassenden Büchlein, das vor kurzem in Prag in deutscher Sprache erschienen Ist, finden wir alles, was wir suchen, um die mit der Makkabi-Bewegnng zusammenhängenden Fragen und Probleme kennen zu kernen. Abgesehen davon hat dieses Buch seine besondere Bedeutung für die Führer und ״Arbeiter“ der Makkabi-Vereine, für die es nicht mir eine Anregung zur Weiterbildung in den jüdischen Oegen- «artsfragen gibt, sondern auch eine turn- und sportteehnlsche Information für die Praxis der täglichen Arbeit, Kern de* Buches id der einleitende Aufsatz von Ing. Ernst Fuchs, Prag, ״Vom Wesendes M a k k a b i“, der darin ein kurzes sachliches und mit einer außerordentlichen Wärme des Ausdrucks geschriebenes Bild entwirft von dem Ziel der sehr großen und weitverzweigfen Makkabi-Familie, ihre Mitglieder ״durch körperliche und geistige Schulung zur verantwortungsbewußten Mitarbeit an allen nationalen Aufgaben des jüdischen Volkes insbesondere am Aufbau Erez-Israels zu erziehen“. (Mährisch-Ostrau 1929.) Nach einer leider etwas zu kurz gekommenen Geschichte der ״Jüdischen T u r n e r s c h a f t“ folgt eine Uebersicht über die Organisation und Verbände des Makkabi-Weltverbandes und dessen Institutionen. Ein kurzer Gang durch die jüdische Geschichte, der sich mit zwei Seiten begnügen mußte, leitet zu einem ausführlichen, gut informierenden Artikel Adolf JeHlneks über, der sich mit der Geschichte und Organisation des Zionismus beschäftigt. Aufsätze über Keren Hajetsod, Keren Kajemeth und Palästina-Kunde bilden hierzu eine nicht wegzudenkende wesentliche Ergänzung. Ebenso wichtig ist ein Artikel Prof. Dr. S. Goldelmanns-Prag, der über die soziale und wirtschaftliche Lage des gesamten Judentums Aufschluß gibt. Den jüdisch-informativen Teil schließt eine kurze Abhandjung über die Feste des jüdischen Volkes. Daß das Sport- und Turntechnische im Makkabi-Handbuch einen hervorragenden Platz rinnimmt, braucht nicht erwähnt zu werden. Bei der grö- Heren Verbreitung des Turnens in der Tschechoslowakei wird den Ausführungen über Turnen, Tum-Wettklmpfe, Turnabende und hebräische Turnkommandos usw. ein breiter Raum gewährt. Hieraus erhält der zukünftige Uebungsleiter einer Tumgruppe seine Anleitung, wie auch da* niküaftige Mitglied einer Sport׳ abteilung die Ratschlage zur Veranstaltung von Sportfesten. — Unsere Frauen und Mädchen finden in dem Beitrag von Olly Lederer ״Diebede u t e nd*ten Oymnastlksystem e für Frauen und Mädchen“ eine wertvolle Darstellung der internationalen Gymnastik-Bewegung. In dem Beitrag ״Hy• giene des Alltags Und des Sportes“ gibt Dr. Paul Holzer, Chemnitz, eine ausführliche und umfassende Betrachtung der Lebensweise bei den Juden und der Erfolge sporttreibender Jugend in fachlich und darstellerisch vollendeter Form, wie diese bef den Lesern des deutschen Makkabl-Organs schon bekannt und beliebt Ist. Alle für den Sport lebenswichtigen Dinge, wie Kampf und Ausdauer, Müdigkeit und Energie, Wirkungen der Massage usw. werden hier besprochen. — Die Verbindung der jüdischen Arbeit mit der sportlichen Betätigung des Makkabl wird sofort hergestellt bei der Besprechung des geplanten Makksbi-Turn- und Sportabzeichens, mit dessen Durchführung in der Tschechoslowakei begonnen wurde. Für die Vorberei* tung der kulturellen Prüfung für das Makkabi-Sportabzeichen wird das Handbuch eine dankbare Verwendung finden. — Ein Anhang mit Anleitung zur Gründung von Makkabi-Verrineti, Statuten des Makkabi-Weltverbandes und der Kreise, Adressen der Makkabi-Vereine, hebräischen Kommandos und einem ausführlichen Literatur-Verzeichnis beschließt das überaus Inhaltsreiche Buch. (Zu beziehen durch Makkabi-Wdtverband, Berlin W 15, Meinekestr. 10, Preis 1,50 M.) F. M. XVII. Zionistenkongreß Gastkarten, Sämtliche Sitzungen des Kongresses finden im großen Saal der Schweizerischen Mustermesse, Basel, statt. Im vorhinein werden nur Permanenzkarten abgegeben. Die Preise der Permanenzkarten sind wie folgt festgesetzt: Kategorie I: Schw. Frs. 80,—; Kategorie II: Schw. Frs. 50,—; Kategorie Hl: Schw. Frs. 25,—. Stehplätze werden nur als Tageskarten an jedem Kongreßtage in der ״Mustermesse“ abgegeben. Bestellungen auf Permanenzkarten sind so bald als möglich, spätestens aber bis zum 20. Mai 1931, an die Zionistische Vereinigung für Deutschland, Berlin W 15, Meinekestr. 10 (Postscheckkonto Berlin Nr. 8091, Bankkonto: Darmstidter und Nationalbank, Depositenkasse DE, Berlin W, Kurfürstendamm 52), zu richten. Er können nur solche Bestellungen berücksichtigt werden, für die die Zahlung im voraus erfolgt. Geschäftliche MitteUongen Unseren Lesern wird das Cafe Kutschers, Charlottenburg, Bismarckstraße 109, am Schillertheater, bestens empfohlen; «ImtHche in- und ausländischen Zeitungen. Konzerte erster KOnstler. Herzatöningen und Gottesfriede. In keinem Linde gibt es eine •0 groß» Zahl von Bädern, welche sich so mit innerster Berechtigung als Spesislblder för Herr- und Gefäß-Störungen beieichnwi, als in Deutschland — sowohl nach der Art der Quellen, als der fachlichen Ausbildung der Ärzteschaften. Ist doch Deutschland auch das Gebartsbmd der weltbekannt gewordenen Verwendung kohlensaurer Bäder für die Behandlung der Herr- und Gefäßleiden. Und unter den •l*11ticben Heribädem haben die schlesischen Bäder, und unter diesen wieder Bad Altheide, eine führende Siedlung sich erworben. Die wunderbaren Quellen Al!beides, die mittlere Gebirgslage von 400 bis 450 m, die gar nicht genügend cmiuschStzon ist, die Darbietungen der Kurverwaltung in allen physikalischen Heilfaktoren und Untersuchung»- methoden, di« besondere Wertschätzung, die dio Kurverwaltung auf Diätetik usw. in der Schaffung des Altlieider Sanatoriums (Prof. Dr. E. Neisser, früher Stettin) und der diätetischen Kurabteilung im Kurhaus selbst (Sanitltirat Dr. Cttrt Pariser, früher Homburg v. d. II.) legt, — all dies vereinigt sich ru einem seltenen Kranz von wichtigsten Heilfakloren. Und noch 0 i n Ileilmoment kommt hinzu, eines von unerlißlicHer und in Altheide garantierter Notwendigkeit: Jeder Heilung- und Erholungsuchende bedarf neben den ipeHellen Darbietungen der Bäder der inneren Entspannung und des ungestörten Frieden, von außen. Kaum eine Gnippe von Ileilungsbedürftigen aber reagiert so fein und — so abträglich auf Friedensstörungen von außen ab gerade di« an Herz- und Gefäßstörungen Leidende®, Und insbesonde» sind bekanntlich vielfach — leider 1 — gerade dio jüdischen Bädej besuch« in dieser Hinsiebt beeinträchtigt. In Bad Altbaide herrscht nach d«r ganzen Einstellung der einheimischen Bevölkerung wie nach der festen Leitung und dem Geist der Badeverwaltung garantiert jener große• Gottesfriodc־, dessen, wie gesagt, kaum einer so sehr bedarf wie der mit Herr- oder Geftßstörungen Belastete. Ui UND BLUMENSPENDEN &$t man ab durch WatLmalfonds ■ Tütgramm* *md Baumspenden für Pal&Mnat Ttltgrmmm* tu I Mark kaiaüem Vertratumskuten- Ein Baum kostet 6 Mark, wir unden *in* BcnadJiricktigung an di* abgegeben* Adr*3s« und drucken di* Gratulation im Auiuiii ab KEREN KAJEMETH LEJI8RAEL BERLIN W15, Meinekestr»*• 10. Telefon. 11 Bismarck 716$. Poetacbe ck.Konto 1 Berlin 28347 Dr. Arlur RmnmeUburg Dr. Gatte! Rnmmelsburg » Sulke seiges bodurfewit die Gekurt flwas zweiten TSebtsrebeas aa Vw Berlin, SciönUwsr Allee 101. Z. Zt. Privetklittb Prof. Dr. Leadeu ,...,•ו . ... ' J Spielplan der Berliner Theater vom 15. bis 18. Mai 1931 Staatsoper (Platz d«f Republik)!5, Mai Perlokole 16. Mai Die Haehseli . de• Plcare ö M.i Perlchole ' ' W. Mai Rlgolette Itaatieper (Unter den Unden) 15. Mai TMsabK•*•• 16. Mal Mm•* IsicmI 17. Mai Des ItMsbissUtr 18. Mal Bl• MaakaabaU Städtische Oper 15. Mai Aida li Mai Cavalleria raeUcan« 17: Mai Aajgeliam 11. Mai •Der Tronkadonr ׳ «iaatilttes Sdt&Hsplelhaas IS, Mai Die pottagalgslacbe SckUtbt 16» Mai König: Hatnrei 17. Mai KäniC Habs«•! 18, Mai KSaig Haknrei Sdiliier'Tbeaier 15, Mal Dia Belcabtwag das Fsrdy• Riatera 16, Mai Eartita GalatH 17, Mai Dl» Behahrnn g dts Pardva Platera IS. Mai Eml.la Galotti Deuisthes Theater Dar Haanlaiaaa wba KSpealah HomOdle Diaoat am Knndaa Theater in 4er 5ire$emann*Strahe Gestern and beete Deolsdies HQnttlertheater Miaaa v״a Bank•)■• KonOdienhM• $ehw**g«la TrUjQne Oaa Misch•» *•a dar Fledenaas■ Theater am BBiowplalt Dt• Eh• Weines Theater 7«1slsrpa<sn Theater Ih 4er Behreputrate ScbefffSr Aatolaette Renaissance -Theater lallmiUI•• Lnsisplelhans 0•• 9|bl mit d•» Fw«r Theater des Westens MiaUngartta.R•*•• HetroDol'Theater Di• Toni an» WI•« Breies sdtaaspielhani Im walSea R«B׳J Theater im Admtraisetiast Dar laatlga Krise . HemlsdM Oper All, Heldalbarg Menet Theater am Zoo Varaaleraaehaac Rnrfarslendamm•’ Theater All•• falwriadal LeiSlnd'Theater Hasaiaallabar WaHnermeater Dia Qaadralar da• XisImi Komfort- Zimmer t oder 3# freie Loge, sonnig•, 10 gutem Hopse, Alleinmieter. U - Bobsotatioo Rädophoivor PlatSt *0(. 04. spiter ahisgtlsn. Tel: Rhelngaa 2260 Dauerndes Inseriere?, bringt neuer nd aewinn jüdisches Booishaiis e.6sn.m.b.H. Hierdurds bitten wir unooro Geoostea zur ordentilenan Beneral versamminiii auf des 15. Jani 1931 ia unsere Gosebiltfriwnus, Berlia MW 6, LuiseastrsBo HK. •beods 7V« Uhr* T ofoserdstiQf! Bericbtoraffevog 4m Vomrtjmde» und AtifokfeU« rats 6bor dos Gasdb&ftsjokr 1930. 9. B«d1!uflfasjwnp tnid Feststellung dar Bilanz «ad Gewinn- und Verlustrechnuog. 3. Entlastung des Vorstandes. 4. Entlastung 40* AufsiditsraU- 5. Wehlen mm Aufiiidbtsrat. Enflol Der Vorstand Dr. Hannlg Kalaabka DAVID JOSEF BORDSTEIN Einführung In das Hebräisch der Gegenwart von hebrllschenWtssenschaftlern und Pädagogen aufs Beste begutachtet, empfehlen wir allen, die gründlich Hebräisch erlernen wollen. Protei Sreoeh. RM.7,90, In Owistolnwi fl•»• UM, XHsOgNeli RM.0,80 far Porte und vornoekuns« Auoland RM. 0,10. Uoforung ortolflt aogon Vorouazahiung odor per NaeKnaünte. Verlag und Ailolnvortrlobi JÜDISCHE RUNDSCHAU 9. M. B. H. 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