Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXV (1930)
- Issue
- Heft 96 (5.12.1930)
- Date
- 1930-12-05
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Nt. 06, 5. XE 1930 JUEDISCHE RUNDSCHAU Seite 647 Weizmann über seine Demission Die Konferenz zwischen Regierung and JewUh Agency Neufralii&i im Wahlkampf h» Whifechapel In einer jüdischen Massenversammlung in Fbubury-Park im Norden Londons sprach Dr. Weizmann am 30. November Ober die gegenwärtige Lage. Er betonte in der Einleitung seiner Rede, daß er sich große Zurückhaltung auferlegen müsse, vor allem darum, weil die Jewish Agency mit der Regierung in Verhandlungen steht und während diese Verhandlungen im Gange sind, üter ihren Fortgang der Oeffentlichkeit nichts mitgeteiit werden kann. Ein anderer Grund zur Zurückhaltung lür mich — fuhr Dr. Weizmann fort — Ist die NachwahiinWhitechapel. Die Zionistische Exekutive ist das Haupt einer großen interterritorialen Organisation; unsere Bewegung ist versprengt Ober die ganze Welt und daher müssen wir peinlich darauf bedacht sein, in politischen Angelegenheiten der einzelnen strikte Neutralität zu bewahren. Daher hat sich die Exekutive auch stets gehütet, direkt oder indirekt In politische Kontroversen dieses oder irgend eines anderen Landes einzugreifen. Wir haben Freunde in jeder Parte! und Gegner in jeder Partei. Ich habe mit Bedauern gelesen, daß Harry Sn eil in einer jüdischen Versammlung am Sprechen verhindert wurde. Dies gereicht nach meiner Meinung den jüdischen Volk nicht zur Ehre, Ein Mann, der unser Freund ist, sollte das Recht auf freie Rede haben, das jedem freien Bürger zusteht. Damit wül ich natürlich in keiner Welse für oder gegen die Meinungen Stellung nehmen, die SneU in jener Versammlung vertreten wollte, denn die Wahl in Whitechapel ist keine Angelegenheit der Zionistischen Organisation als solcher. Dr. Weizmann kam dann auf die Gerüchte zu sprechen, die Verhandlungen zwischen Jewish Agency und englischer Reglerung seien auf Wunsch Dr. Weizmanns für einige Wochen vertagt worden. (Diese Nachrichten standen z. B. im ״Daily Telegraph" und wurden auch vom jüdischen Abgeordneten Marcus ln einer Wühlerversammlung ln Whitechapel mitgeteiit. — A. d. R.) Dr. Weizmann dem e n t i e r t e diese Gerüchte. Er habe keinerlei derartigen Wunsch geäußert, sondern die Vertagung war unvermeidlich infolge der Natur der Verhandlungen. Alle die Kombinationen, sagt Weizmann weiter, die an diese Nachricht geknüpft worden sind, sind daher unrichtig. (Es handelt sich um die Behauptung, daß die amerikanischen Zionisten gefordert hätten, vor jeder Entscheidung gehört zu werden, und daß daher die Ankunft Prof. Frankfurters abgewartet werden müsse, bevor weiter verhandelt wird. — A. d. R.) Diese Kornbinationen beruhen darauf, daß die Zeitungen nicht zu wissen scheinen, ob ich eigentlich demissioniert habe oder nicht. Meine Demission bleibt aufrecht und es wird Sache des Zionistenkongresses sein, sie za akzeptieren. Ich glaube, daß die Zeit gekommen ist, daß andere Minner an meine Stelle treten, und ich kann nur den aufrichtigen Wunsch aussprechen, daß meinen Nachfolgern die Enttäuschungen, die mir bereitet worden sind, erspart bleiben. Ich mochte ganz klar sagen, daß wir das Weißbuch reicht annehmen und mich künftig nicht annehmen werden. Auch akzeptieren wir nicht alle Schlußfolgerungen und Feststellungen des Simpson-Berichtes. Soweit es von um abbärgt, dürfen die künftigen Gesetze Palästinas nicht auf dem Geist und dem Wortlaut des Weißbuches beruhen. Wir durchleben jetzt eine Zeit der Weltkrise, sagt Dr. Weizmann. Wir haben keinen Einfluß auf die politischen Schicksale der Welt. Nur eins bleibt für uns unerschüttert In der Ereignisse Flucht, und das ist der Wille des j ü d i - sehen Volks, Palästina auizubauen. Weiche Regierung immer uns hilft oder nicht hilft oder zeitweilig hindert, sie kann doch nicht grundlegend den Faktor Indem, von dem wir in erster Reihe abhängen, dem Willen des jüdischen Volkes. Die beste Antwort auf das Weißbuch ist eine gesteigerte Arbeit für Palästina und den Keren Hajessod. Wir haben viel protestiert, schließt Dr. Weizmann, auch ich habe protestiert, aber Palästina lebt und arbeitet weiter. Wenn Sie nur protestieren und an Ihre eigenen Pflichten gegenüber dem Keren Hajessod vergessen, dann werden Sie und nicht andere es sein, die Palästina verraten haben. im Anschluß an die Versammlung fand eine Keren Hajessod-Zusamraenkunft statt, in der Dr. Weizmann referierte. Das erste Ergebnis dieser Veranstaltung waren 1000 Pfund für den Keren Hajessod. * Im Einvernehmen mit der englischen Regierung hat die Jewish Agency nachstehende Erklärung veröffentlicht: ״Die Jewish Agency stellt fest, daß sie keine Vertagung der Konferenz mit den Vertretern der Regierung verlangt hat und daß das Tempo des Fortgangs dieser Verhandlungen einzig und allein von ihrem jeweiligen Stand abhängig ist.“ Amerikanische Palästina •Arbeiterkomitees New York, 2. Dezember. (J. T. A.) Unter Teilnahme von 800 Delegierten aus den Vereinigten Staaten und Kanada wurde in New York die Jahreskonferenz der amerikanischen Pro Palästina-Arbeiterkomitees abgehalten. Es wurde eine Resolution gefaßt, in der in scharfer Form gegen das Weißbuch Stellung genommen und zur Verstärkung der Arbeit für Palästina aufgefordert wird. Ferner wurde beschlossen, eine Kampagne zur Aufbringung von einer halben Million Dollar für den Palästina-Arbeiterfonds einzuleiten. Die letzte Kampagne hatte ein Ergebnis von 174 845 Dollar. Anläßlich der Konferenz fand ein von 4030 Menschen besuchtes Massenmeeting statt, auf dem die Arbeiterführer Abraham Kahan, Ben Gurion, Baratz und andere sprachen. Alle Redner wiesen auf die Notwendigkeit einer Verstärkung der Arbeit für Palästina trotz der gegenwärtigen Schwierigkeiten hin. * Anläßlich der Jahreskonferenz des amerikanischen Pro-Palistina-Arbeiterkomitees hat die Reichsexekutive der L a b o u r - Party an den jüdisch-amerikanischen Arbeiterführer Abraham Shipliakow ein Telegramm gesandt, in dem die Zuversicht ausgesprochen wird, daß ״die Wolke von Mißverständnissen“ bezüglich der Palästinafrage bald verschwunden sein wird. Brief aus Palästina Geldsorgen. — ״Tozereth Haarez“. •— Assefath Haniwcharim. Von unserem palästinensischen Korrespondenten AG Tel-Awiw, den 27. November 1930. Die politische Diskussion über die ״großen Fragen“ schwillt ab. Ins Zentrum des Interesses treten die Fragen des Heute und Morgen. Die Rückkehr zu Details fällt nicht leicht, da in der ״großen Politik“ trotz aller Erregung und Anstrengung sich wenig geändert hat und die Enttäuschung darüber, besonders über den Verlauf der Parlamentsdebatte, recht drückend wirkt. Es verlangen jedoch eine ganze Reihe wichtiger interner Fragen ihre Lösung. An erster Stelle steht die Gestaltung der Wirtschaftspolitik für das nächste Jahr. Man muß sich nach den Mitteln Umsehen, die für die Ausnutzung der bestehenden Möglichkeiten zur Verfügung stehen. Es ist dafür zu sorgen, daß die Stabilität der Wirtschaft durch politische Rückstöße nicht gefährdet und daß Raum für weitere ökonomische Arbeit geschaffen PER GROSSE GES'ELLS'CHAFTtfB/SLIi verästeltet von . KEREN K4JEHETH LEJISflUEL. *IM. KROLLÄlLE Sonntag, die groOe reprlsentative Veranstaltung der Zionisten Berlins Efinn Schachmeister spielt Ausstellung ״Palästina 1930“ Tombola wie noch nie Eine aktuelle Balizeitung Eintrittskarten Im Ballbüro, Berlin W15, Melnekestraßa 10 (Fernspr.s J1 Bismarck 7168-70) zum Prslst von 5 Mark. Bestellungen and Tischreservierungen noch Sonnabend von >45*10 Uhr und Sonntag 10-5 Uhr. Abendkasse 6 Merk. wird. Es gilt Geld und Arbeitsmöglichkeiten für die Einwa nderer des nächsten Halbjahres zu schaffen, die geplante Ansiedlung der 4M Arbeiterfamilien in der Orangenzone durchzuführen und damit den Grand zu legen für eine weitere Stabilisierung der Verhältnisse. Das pri* vate Kapital zeigt eine Neigung, sich fürs erste vorsichtig zurückzuhalten. Man kann keine neuen Unternehmungen, die die wirtschaftliche Kapazität vergrößern, aufweisen. Die Fonds bekommen damit von neuem einen Zentralwert. Von ihnen hängt heute nicht nur eine Expansion, sondern ein Teil der Erhaltung des Bestehenden ab. fm Lande ist das Gefühl für diese Lage heute sehr lebendig. Noch vor einem Monat tröstete mau sich mit den einmütigen Protesten aus der ganzen Welt. Heute beginnt der Klang dieser Art Reden und Beschlüsse bereits schal zu werden und man schaut aus nach einer praktisehen Kooperation mit den Ländern des Galuth. Neue Kapital- Investitionen und Sicherung des nationalen Budgets sind die — heute unerfüllten — Hoffnungen. Ohne sie empfinden die Juden in Palästina die Solidarität der Weltjuden mehr als Wort denn als Tat. * Mit größerer Stärke als früher hat im Lande die Propaganda für ״Tozereth Haarez“, die Benutzung jüdischer Produkte im Lande eingesetzt. Presse, Anschläge, Versammlungen versuchen für die Bevorzugung jüdischer Produkte Stimmung zu machen und damit der Produktion und dem Umsatz des Jischuw vorwärts zu helfen. Bei solchen Gelegenheiten wird natürlicherweise mehr auf das hingewiesen, was noch fehlt, als auf das, was bereits erreicht ist. Mit Argumenten und Ziffern wird bewiesen, daß der Markt für jüdische Produkte noch stark zu erweitern ist und daß große Möglichkeiten nicht ausgeschöpft werden. Obwohl das richtig ist, kommt bei einem Rückblick über die Entwicklung der letzten Jahre die Tatsache zum Bewußtsein, daß doch auch große Fortschritte gemacht worden sind. Eine ganze Reihe jüdischer Produkte haben sich bereits eingebürgert. Sie werden gekauft — und das ist der entscheidende Punkt — nicht allein aus nationalen Gründen, sondern weil sie k o n k u r r c 11 z f ä h i g sind. Das gilt sowohl für landwirtschaftliche als auch für industrielle Produkte verschiedenst&r Art, Bei genauer Beobachtung wird man feststellen, daß dieser Fortschritt nur zum Teil der nationalen Propaganda zuzuschreiben ist. Auf die Dauer setzen sich die Produkte vor allem durch ihre Güte und Preiswürdigkeit durch, wenn auch nicht zu leugnen ist, daß die lebhafte Propaganda geeignet ist, neuen Produkten den Weg auf den Markt zu ebnen. Zurzeit kämpft besonders die einheimische Schuhind u st r 1 e um ihre Stellung gegenüber der ausländischen Konkurrenz. Es wurden seit langem beträchtliche Mengen ausländischen Schuhwerks importiert, und zwar verschiedenen Ur- Sprungs. Man erhielt deutsche, englische, französische Fahrtkate. In neuerer Zeit hat sich die große tschechische Schuhfabrik BJt'a zu einer aggressiven Konkurrenz entschlossen. Die einheimischen Schuhmacher sahen ihre Existenz bedroht und schlossen sich zur Abwehr zusammen. In den letzten Wochen erreichte die Propaganda ihren Höhepunkt. Bät’a bereitete in Tel-Awiw und in Jerusalem eigene große Verkaufsräume vor. Vor einigen Wochen sah Tel-Awiw als Produkt der schwerere wirtschaftlichen Lage der Schuhmacher und der Propaganda eine Demonstra tion der in der Schuhbranche Arbeitenden. Und als schließlich die Eröffnung des Bat'a-Ladens stattfand, wurden dort bald die Fensterscheiben eingeschlagen. Heute steht sowohl vor dem Jerusalemer wie vor dem Tel-Awiwer Magazin eine Polizeiwache und sorgt für Ordnung. Die Presse hat sich gegen diese Art der ״Propaganda“ mit Schärfe gewandt und man kann sagen, daß sich auch ein großer Teil der öffentlichen Meinung gegen diese Kampfesweise richtet. Von allen Seiten wird jedoch die Notwendigkeit des Schutzes der einheimischen Industrie anerkannt und es werden Maßnahmen zu diesem Zwecke beraten. An verschiedenere Stellen wird eine Kooperation mit den arabischen Schuhmachern in Betracht gezogen, die durch die ausländische Konkurrenz zum Teil ähnlich betroffen werden wie die jüdischen. — (Ire Jerusalem und Haifa fanden, wie wir den palästinensischere Zeitungen entnehmen, bereits gemeinsam e jüdisch-arabische Protestversammlungen der Schuhmacher statt. Auch ara• bische Schuhmacher aus Nablus und Hebron waren vertreten und es wurden Flugblätter in hebräischer und arabischer Sprache verteilt. A. d. R.) * Fast unbemerkt von der öffentlichen Meinung sind endlich die Wahlen zur Assefath Haniwcharim von der Leitung des Waad Leumi vorbereitet worden. Unter normalen Umstinden hätten diese Arbeiten großes Interesse im Lande gefunden. Es ist das erstemal seit der Bestätigung des Gemeindegesetzes, daß der Jischuw daran geht, seine Vertreter zu wählen. Und außerdem strebt die Entwicklung darauf hin, diese Versammlung und seinen Arbeitsausschuß, den Waad Leumi, mit einem größeren Arbeitskreis ausmstatten. Während des letzten Jahres haben sich die Pläne zur Ueberweisung des Schulwerks an den Waad Leumi zu praktischen Vorschlägen verdichtet, ebenso soll die Konzentration der sozialen Arbeit dieser Institution zufallen. Auch auf pol Mischern Gebiete spielt der Waad Leumi heute eine weit größere Rolle als früher, wo er mehr ein Schattendasein führte als eine fühlbare und sich unmitteibar auswirkende Arbeit leistete. Es wäre also zu erwarten gewesen, daß die Juden im Lande mit großer Aufmerksamkeit die Wahlvorbereitungen verfolgt hätten. Daß dem nicht so ist, liegt an der schweren außenpolitischen Lage In den letzten Wochen hatte niemand Erft, sidh mit regderen Dingen als döf Londoner Politik zu beschäftigen. Alle inneren Kämpfe zwischen den einzelnen Parteien traten ia den Hintergrund. So ist es zu erklären, daß man von Vorbereitungen für einen Wahlkampf, von einer Formulierung der Programme, von der Bildung von Gruppen noch nichts bemerkt Gerade heute könnte jedoch der Zusammentritt der Assefath Haniwcharim für die Organisierung und den Zusammenschluß des Jischuw von Bedeutung sein. Freilich kann man voraussehen, daß die Versammlung eher zu einer Bühne für allgemeine Politik wird, wo man noch einmal all das zusammenfaßt was in den letzten Monaten über die allgemeine Lage gesagt worden ist. Unter diesen Umständen dürfte die Tagung von geringem Interesse sein, denn was heute nottut, ist eine genaue Betrachtung und Regelung der Einzelprobleme der palästinensischen Judenheit. Die Entwicklung von Haifa Am 26. November wurde in Anwesenheit zahlreicher ®fste die Anlage der Shell-Company in Haifa vom Oberkommissär Sir John Chancellor feierlich eröffnet. Die An» läge, die 250000 Pfund gekostet hat, ist mit modernsten Maschinen ausgestattet. Die ״Times“ hebt hervor, daß es die am besten installierte Oelaniage in der ganzen Levante ist Die vorhandenen Tanks können 7 Millionen Gallonen Benzin und andere Oele und Brenn* Stoffe aufnehmen. Die Tanks sind durch Röhrenleitungea mit dem Meer verbunden, so daß die im künftigen Hafen von Haifa liegenden Schiffe das Oel ohne weitere technischen Vorkehrungen aufnehmen können. Die Shell-Anlage, die zwisehen der Stadt und dem jüdischen Gebiet der Haifa-Bay- Ebene liegt, ist zweifellos unter Berücksichtigung der künftigen Bedeutung Haifas errichtet und wird ihrerseits auch dazu Seitragen, Haifa zu einem Zentralpunkt des vorderorientalischen Verkehrs zu machen. Nach einer offiziellen Mitteilung der Regierung ist der Bau der großen Mole in den letzten Wochen mit besonderem Nachdruck fortgesetzt worden. Sie erstreckt sich nunmehr 900 m in die See; die Grundsteine liegen in einer Tiefe von ca. 8 m. Die jenseits der Mole liegende windgeschützte und ruhige Seeseite dient den Küstenschiffen schon jetzt als willkommener Ankerplatz. Das Ufergelände in der Nähe der deutschen Mole hat mit dem Fortschritt der Arbeiten ein vollständig anderes Aussehen erhalten. Es ist durch Zuschüttung einer großen Wasserfläche sehr erweitert worden und zeigt bereits die ersten Einrichtungen für den Guß der riesigen Betonblöcke, die für den Bau des Hauptkais bestimmt sind. Die provisorische Eisenbahn ist bereits bis nahe an das jetzige Zollgebiude gelegt worden und wird in nächster Zukunft bis zur Bahn- Station Haifa verlängert werden. Miß Henrietta SzoId, die Gründerin und langjährige Vorsitzende der amerikanischen Frauenorganisation rfadassah und ehemaliges Mitglied der Zionistischen Exekutive vollendet am 21. Dezember ihr 70. Lebensjahr. Zur Vor• bereitung einer würdigen Feier dieses Anlasses hat sich in Jerusalem ein Ausschuß gebildet, dem Vertreter aller Bevölkerungskreise angehören. Durch einen bedauerlichen, in Pa iästina entstandenen Irrtum hat die ״J. R.“ schon vor einem Jahre, also ein Jahr zu früh, Miß Szokl zu ihrem 70, Geburts• tag beglückwünscht .