Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXV (1930)
- Issue
- Heft 23 (21.3.1930)
- Date
- 1930-03-21
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 154 JUEDISCHE RUNDSCHAU Nr. 23, 21. ITT. 1930 (Communiqul) Sonntag, den 16. März, wurde in der Swedenborg-Hall in London die Tagung des Aktions-Comitds der Zionistischen Weltorganisation eröffnet. Der ersten Sitzung wohnten bei: Von der Exekutive: Dr. Weizmann, Sokolow, Lazarus Barth, Rabbi Meir Berlin, S. Kaplansky, Felix Rosenblüth, Dr. Arthur Ruppin und Harry Sacher. Vom Aktions-Comitd: Leo Motzkin (Paris), M. M. Usslschkin (Jerusalem), Rev. J. K. Goldbloom (London), I. M. Sieff (London), I. Suprasky (Jerusalem), G. Buölik (New York), Dr. S. Federbusch (Lemberg), Rabbi J. L. Fischmann (Jerusalem), M. Nurok (Riga), Dr. C. Arlosoroff (Tel-Awiw), E. Kaplan (Tel-Awiw), Dr. N. Melzer (Lemberg), J. L. Scnkolnik (Tel- Awiw), Dr. A. Tartakower (Lodz), A. Harzfeld (Tel-Awiw), Berl Locker (New York), A. Reiß (Warschau), D. Remez (Tel- Awiw), Meer Großmann (London), Dr. S. Soskin (Genf), I. Grünbäum (Warschau), R. Stricker (Wien) und M. Dizengoff (Tel- Awiw); Dr. B. Feiwel (London), Dr. Victor Jacobson (Genf), Dr. A. Coralnik (New York), Dr. M. Glückson (Tel-Awiw), Dr. A. Helpern (Stanislau), Dr. M. Hindes (Warschau), S. Marks (London), J. Neiger (Tarnow), Dr. I. Olswanger (London), Dr. J. Rosenblatt (Lodz), M. Schapiro (Jerusalem), Dr. A. Silberschein (Lemberg), Prof. M. Lazcrson (Riga), Dr. S. Friedmann (Kowno), I. Fdelson (Tel-Awiw), Berl Katzenelson (Tel-Awiw), J. Klinow (Berlin), J. Baratz (Nahalal) als Ersatzmitglieder des Aktions-Comites in Vertretung abwesender Mitglieder; ferner die Ersatzmitglieder Dr. N. Goldmann (Berlin), Leib Jaffe (Jerusalem) und Dov Hos (London). Der Präsident des Aktions-Comites, Herr Leo M 01 z k i n, eröffnete die Tagung mit einer Ansprache, in der er zunächst, während sich die Anwesenden von ihren Sitzen erhoben, der seit der letzten Session verstorbenen A.-C.-Mitgiieder Dr. Leon Reich (Lemberg) und Jean Fischer (Antwerpen) ehrend gedachte. Im Namen der Versammlung sprach Präsident Motzkin, Herrn Dizengoff, Bürgermeister von Tel-Awiw, das Mitgefühl aus Anlaß des Ablebens seiner Gattin aus. Präsident Motzkin erläuterte dann das Programm der Tagung das politische, finanzielle und Bodenfragen, sowie die Frage der Beziehungen zu der Jewish Agency umfaßt. Neben diesen Fragen äußerster Dringlichkeit gibt es auch andere Dinge, die die Aufmerksamkeit des A.-C. beanspruchen. Es handelt sich hier nicht lediglich um einen Meinungsaustausch, sondern es wird erwartet, das das A.-C. Resolutionen bezüglich der Riehtlinien und der Arbeit in der Zukunft fassen werde. Nach einer kurzen Aussprache wurde die Tagesordnung, laut welcher die Boden - und Kolonisationsfragen zuerst in Behandlung zu ziehen sind, angenommen. Herr Motzkin teilte mit, daß die Verhandlungen vertraulichen Charakter tragen. Offizielle Communiqugs werden unter der Kontrolle eines Redaktionskomitees, das sich aus den Herren Arlosoroff, Glückson und Soskin zusammensetzt, herausgegeben werden. ■ ׳.:ד^־‘”1׳ Der Leiter des Jüdischen Nationalfonds. M. M. U s s i s c h - kin, berichtet über die Position des Nationalfonds und das Problem der Bodenkäufe. Er erklärte, daß obwohl die Sammeltätigkeit eine sehr lebhafte gewesen sei, es — im Hinblick auf die gegenwärtigen Umstände — nötig ist, daß zugunsten des Fonds eine größere Anstrengung gemacht wird. Es gäbe viele Gelegenheiten, Bodenkäufe zu tätigen; gerade diejenigen, die gegen die Juden agitieren, bieten Boden zum Kaufe an. Es besteht im allgemeinen kein Grund zur Entmutigung; wenn die jüdische Arbeit in stärkerem Tempo vorwärts ginge, wäre es ungeachtet der bestehenden Schwierigkeiten möglich, schon in naher Zukunft einen großen Teil des Bodenkauls durchzuführen. Ussischkln protestierte gegen die seitens der Palästina-Administration im Zusammenhang mit den Bodenklufen gemachten Schwierigkeiten, die im Gesetze keine Rechtfertigung haben, und wies auch auf die in der Handhabung der Bodengesetze bestehenden Unregelmäßigkeiten hin. Mögen wir alle, führt Ussischkin weiter aus, die private Initiative begrüßen, so zweifle ich doch nicht, daß Sie sich der Bedeutung des Jüdischen Nationalfonds bewußt sind und der Notwendigkeit, den Fonds zu stärken, um der Bodenspekulation vorzubeugen. Er appellierte an das A.-C., dafür zu sorgen, daß die Arbeit für den Jüdischen Nationalfonds nicht auf die zionistische Jugend und die Frauen beschränkt bleibt, sondern daß die Führer der Zionistischen Organisation in jedem Lande die Verantwortung für diese Arbeit übernehmen sollen. Ussischkin machte zum Schluß mehrere Vorschläge zur Stärkung des Jüdischen Nationalfonds, einige dieser Vorschläge bezogen sich auf Geldaufbringung in Amerika und in anderen Ländern mittels Anleihen zwecks sofortiger Durchführung der Arbeit. Er macht auch den Vorschlag, daß aus dem Palestine Emergency Fund mindestens 100000 Pfund für Bodenkauf verwendet werden Polftfsdier Bericht Welzmanns In der Sitzung am Montag vormittag erstattete Dr. W e i z - mann den politischen Bericht. Weizmann führte aus, er habe gehofft, daß der Bericht der Palästina-Untersuchungskommission zu Beginn der Tagung des Aktions-Comitäs fertig vorliegen wird, leider aber hat sich die Veröffentlichung des Berientes verzögert. Weizmann ging zur Erörterung der allgemeinen politischen Lage über und führte aus, daß hinsichtlich der Durchf ührung des Mandates eine Frage gar nicht besteht. Man habe allen Grund, an die Wahrhaftigkeit der sowohl vom Premierminister MacDonald als auch vom Kolonienminister Lord Passfield abgegebenen Erklärungen zu glauben, daß ein Abweichen von der im Palästinamandat vorgezeichneten Politik nicht in Frage kommt. Eine Frage bestehe nur hinsichtlich der Art, in der diese Politik zur Durchführung gelangen soll. Weizmann gab eine Uebersicht über die jetzige Gesamtlage und charakterisierte die in den englischen politischen Kreisen und in der öffentlichen Meinung Großbritanniens hinsichtlich der Palästinafrage herrschenden Stimmungen. Obwohl es Grupen gäbe, die dem Zionismus feindlich gegenüberstehen, so aben wir doch unter allen drei Parteien der englischen Politik viele gute Freunde. Von allen Kreisen wird zugegeben, daß die Juden große Leistungen in Palästina vollbracht haben, daß durch die jüdische Aufbauarbeit den Arabern im Lande keinerlei Unrecht zugefügt wurde und daß die Juden jeden Zoll des von ihnen erworbenen Bodens mit gutem Gelde bezahlt haben. Man äußert aber einige Befürchtungen hinsichtlich der Zukunft. Weizmann befaßte sich dann mit den politischen Strömungen innerhalb der zionistischen Bewegung und wandte sich fegen die ״Revisionisten auf beiden Flügeln der Organisation“, en ״Maximalsten“ und den ״Minimallsten“. Als ״Minimalisten“ bezelchnete er die Gruppe um M a g n e s und sagte, daß diejenigen, die sich als Apostel des Friedens aufspielen, Unheil anrichten, well durch ihr Auftreten der Eindruck entsteht, daß die Mehrzahl der Zionisten minder friedlich gesinnt sei als sie selbst. Die öffentliehe Meinung ln der Welt darf nicht vergessen, daß vielleicht zum ersten Male in der Geschichte der Menschheit der Fall eingetreten ist, daß man versucht, ein großes Weltproblem durch absolut friedliche Mittel und mit vollkommen reinem Gewissen zu lösen. Weizmann erklärte, daß die Exekutive ein sorgfältig ausgearbeitetes Programm besitzt, das sie der Regierung unterbreiten wird. Dieses Programm wird wohl bei einer Anzahl von Zionisten, die von einem ״größeren Zionlsmus“ reden, einer Kritik begegnen. Aber ein ״Größerer Zionismus“ wird nicht erreicht durch eine Ueberbetonung des Politischen, durch eine Ueberschätzung der politischen Faktoren, sondern dadurch, daß ein erhöhter Nachdruck elegt wird auf die eigenen konstruktiven nstrengungen und die Durchführung eines Kolonlsationsplanes auf Breiter Basis. Als Weizmann seine Rede beendet hatte, trat das A.-C. in die Fortsetzung der Debatte über Kolonisation ein. S u - prasky (Allgemeiner Zionist, Palästina) forderte, daß der Jüdische Nationalfonds Boden für eine Ansiedlung von Ange- *hS'rigef! •׳dt1Jüdi»^1eB^׳M|ttdrtiWes bewillige» Wach ihm י!»rar. eben der ״Haarez“-Redafeteur Glückson, der palästinen• sische Arbeitervertreter Baraz und der Revisionist Klinow. Es wurde dann ein Komitee aus 13 Personen gewählt, das sich mit dem Problem der Kolonisation zu befassen und dem A.-C. Bericht zu erstatten hat. :* Im weiteren Verlauf der A.-C.-Sltzung wurde, wie uns aus London telegraphiert wird, ein von Meir Grossmann (Revisionist) eingebrachter Antrag auf Einberufung eines Zionistenkongresses Im September 1930 mit 32 gegen S Stimmen abgelehnt. Dafür stimmt«! nur Revlsionisten und Radikale. Einstein sandte der J. T. A. folgende Kundgebung: Kaum ein Mensch hat für die moralische Gesundung des jüdischen Volkes so Oroßes getan wie Lord Balfour. Sein Name wird bei uns fortleben, solange es eine Judenheit gibt. A. Einstein. Der Bericht der Shaw-Kommission Anfragen im Unterhaus. London, 18. März. (J.T.A.) Ormsby Gore, der frühere Unterstaatssekretlr für die Kolonien, richtete im Unterhaus an die Regierung die Frage, ob bereits eine Abschrift des Berichtes der Palästina-Kommission der Palästina-Rcgicrung Übermittelt worden Ist! ob Veranlassung getroffen wurde, daß der Bericht gleichzeitig In London und in Palästina veröffentlicht wird; ob Im Hinblick auf die bevorstehenden religiösen Festtage der Oberkommissar von Palästina bezüglich des geeigneten Zeitpunktes für die Veröffentüchung des Berichtes befragt wurde; ob die Veröffentlichung begleitet sein wird von einem klaren Statement über die Politik der Regierung in Palästina hinsichtlich aller durch den Bericht der Kommissare aufgeworfenen Fragen. Der Unterstaatssekretär für die Dominions, Herr William L u n n, erwiderte auf diese Fragen: Eine Abschrift des Berichtes der Palästina-Untersuchungskommission ist bereits dem Oberkommissar von Palästina übermittelt worden, nachdem der Unterstaatssekretär für die Kolonien den Vorschlag gemacht hat, den Oberkommissar in der Frage der Veröffentlichung des Berichtes zu Rate zu ziehen. Es ist nicht gewiß, ob eine gleichzeitige Veröffentlichung in Palästina und ln London durchführbar sein würde. Der Kolonienminister kennt die Erwägungen, die sich auf das Herannahen der religiösen Feste gründen. Eine Veröffentlichung des Berichtes wird zu einem nächsten hierzu passenden Zeitpunkt erfolgen; sie wird nicht bis zur Durchberatung des Berichtes seitens der Regierung verschoben werden. Ormsby Gore: Verstehe ich recht, so wird der Bericht für sich publiziert werden und eine Erklärung der Regierung zu demselben wird erst später und nicht gleichzeitig erfolgen- Lunn: Das ist im gegenwärtigen Augenblick die Absicht. Fenner Brockway fragte, wann das Unterhaus Gelegenheit haben werde, diese Angelegenheit zu erörtern. Lunn erwiderte, er habe schon gesagt, daß der Kolonlenminister mit dem High Commissioner über den Zeitpunkt der Veröffentlichung beraten werden; tot der Bericht veröffentlicht, kann sich eine Gelegenheit zur Diskussion ergeben. Major Nathan fragte, ob die Regierung beabsichtige, zugleich mit dem Bericht auch das Aussagematerial oder einen Teil desselben zu veröffentlichen unaob diese Veröffentlichung irgendeinen Teil der ln der geschlossenen Sitzung der Kommission gemachten Aussagen einschließen würde. Lunn forderte den Fragesteller auf, die Frage schriftlich einzureichen. WardlawMillne richtete im Unterhaus an den Premierminister die Frage, ob der Premierminister eine ״Königliehe Kommission“ zu ernennen plane, der es obliegen solle, das zukünftige Regime Palästinas, die Position Großbritanniens unter dem Mandat und die im Hinblick auf die Balfour-Dekfaratlon als notwendig zu ergreifenden Maßnahmen durchzuberaten. MacDonafd erwiderte: Bevor die Regierung nicht Zelt gefrndm hat, den Bericht der Kommission zur Untersuchung der würden. Die Sitzung des Administrative Committee Für die am Sonntag, dem 23. März, beginnende, für eine fünftägige Dauer berechnete Tagung des Administrative Committee der Jewish Agency, wurde in Ueberein- Stimmung mit dem Vorsitzenden des Administrative Committee der- Jewish ־•.Age»cyv!'Hewa:#e%t- M#., yarbwg|.»4ie׳- fol®»#«* Tagesordnung festgesetzt: f. Organisation der Jewish Agency und Funktionen des Administrative Committee; 2. Budget und finanzielle Ausblicke; 3. die wirtschaftliche Lage und die wirf* schaftliehe Tätigkeit in Palästina; 4. Bodenpolitik; 5. poli* tische Angelegenheiten. Einweihung des Wolff sohn - Hauses Das neue Gebäude der Jüdischen National- und Universitäts - Bibliothek zu Jerusalem Wir erhalten folgende Mitteilung: Die Einweihung des David Wolffsohn-Hauses der Jüdischen National- und Universitätsbibliothek wird am Montag, dem 14. April 1930, stattfinden. Da der Einweihungstag in die Zeit der Osterfeiertage fällt, wird mit einer großen Anzahl von Besuchern gerechnet. Sir John Robert Chancellor, der britische Oberkonimissar für Palästina, hat eingewilligt, die Eröffnungsansprache zu halten. Besondere Ausstellungen von Handschriften und seltenen Büchern sind anläßlich dieser Gelegenheit vorbereitet worden. 11MW1111Hn11t1HmH11m1Mn1111H11M11111n11111H11w11mm1n111MnH111mw!1HH111111Mm11H1mm1w1H1111111M1M111HH11HH11111n1BH111!1n1HnM111m111111111m11wwnHn1BH1nnnn1m1n1n1w1HM1M1w11MM|nwHMmwMm11m11w111wm»!1*H!B!1MM1MMmBBB1w«w. Balfour in Jerusalem 1925 sollen. Der Keren Kajemeth Lejisrael, schloß Ussischkin, ist der Schlüssel zum ganzen Problem; ich ersuche das A.-C., diesem Fonds die größte Aufmerksamkeit zuzuwenden. Dr. ArthurRuppin gab eine Darstellung der Tatsachen in Verbindung mit der Boaenrfrage in Palästina, Auf Grund von in 20 Jahren gesammelten praktischen Erfahrungen stelle er kategorisch in Anrede, daß durch das jüdische Kolonisationswerk efen Arabern irgendein Unrecht zugefügt worden sei. Bei allen Bodenkäufen seien die Interessen der Araber auf das Sorgfältigste berücksichtigt worden. Er bedaure sehr, daß durch eine Agitation der irrige Eindruck entstehen konnte, daß der arabische Bauer unter der jüdischen Kolonisation leide. Dr. Ruppin kritisierte die Regierung, die keine definitive Bodenpolitik nabe und nicht verstehe, daß sich die jüdische Kolonisation tatsächlich als für den_ arabischen Bauern segensreich ausgewirkt habe. Man könne ohne Schwierigkeit und ohne den arabischen Bauern irgendeinen Schaden anzutun, weitere 50000 jüdische Familien ansiedeln. Dies durchzuführen müsse die Jewish Agency ein Jahresbudget von 1 500 000 Pfund haben. In der Nachmittags-Sitzung von Sonntag fand die allgemeine Aussprache über die Kolonisationsfrage statt. 1 m Verlauf der Aussprache erklärte Dr. Arlosoroff im Namen des Arbeiterfiügels, daß für die Arbeiterschaft die Kolonisationsfrage von äußerster Wichtigkeit, ja die Hauptfrage, sei. Die Arbeiterschaft mache ihre politische Haitung in der Zukunft von den Ergebnissen dieser A.-C.-Tagung, die sich mit den praktischen Fragen des Bodenkaufs, der Kolonisation und der Einwanderung zu befassen hat, abhängig. Er beklagte es, daß das Jahr seit dem letzten Kongreß ohne konstruktive Arbeit vergangen ist. Er unterstrich die Notwendigkeit, sofort an die Aufbauarbeit heraßzugehen, um das verlorene Tempo wieder cinzuhoiea. ״Was hatte dieses große Auditorium von Mensehen aus allen Enden der Welt zusammengeführt, Manschen, die ganz verschledene Sprachen sprechen und die alle hier zu einem großen und einzigartigen geschichtlichen Ereigms in einem Lande, wo auf jeden Schritt geschichtliche Erinnerungen sich einstellen, versammeltslnd? Nichtdie Pracht des herrlichen landschaftliehen Ausblickes, den wir genießen, sondern das Bewußtsein, daß dies Er* eignis der Markstein einer großen Epoche in der Geschichte eines Volkes ist, das dieses kleine Land Palästina zur Heimstätte großer religiöser SchÖptung gemacht hat, und dessen geistiges und moralisches Schicksal von neuem, diesmal unter nationalem Gesichtspunkt, wiederauflebt.“ Aus Baitours Eröff- 'nungsrede bei der Universitäts/eier am 1. April t925.