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Jüdische Rundschau · 1929-10-04 · Heft 78-79 (4.10.1929) · page 2

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXIV (1929)
Issue
Heft 78-79 (4.10.1929)
Date
1929-10-04
Page
– (sequence 2)
Language
German
Belongs to
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Seite 518 JUEDTSCHE RUNDSCHAU Nr. 78/79, 4. X. 1929 hat sich eindeutig hinter die politischen Forderungen gestellt, die auf eine Vorbeugung von Wiederholungen ähnlicher Ausbrüche und eine Sicherung der jüdischen Aufbauarbeit hinauslaufen. DieReiseMacDonalds nach Amerika wird dem englischen Primeminister zeigen, daß insbesondere das amerikanische Judentum hinter diesen Forderungen steht. Englands Prestige hat eine schwere Einbuße erlitten, da in einem von England verwalteten Land derartige Vorkommnisse möglich waren, und man braucht nur einen Blick in die französische Presse zu werfen, um zu erkennen, in welche peinliche Situation England geraten ist. Auch von seiten hoher atnerikanischer Staatsmänner wurde die englische Mandatsverwalhing scharf kritisiert. Man kann annehmen, daß der Minister Gelegenheit haben wird, sich in Amerika von der geschaffenen Stimmung zu überzeugen und daß er auch in direkten Kontakt mit amerikanischen Juden treten wird. Diese Eindrücke werden auf die Entschlüsse der Regierung nicht ohne Einfluß bleiben können. Die Jewish Agency wird ihre Sache auch weiter mit ,Würde zu vertreten haben. Aber so sehr auch die strikte Durchführung der der Mandatarmacht obliegenden Pflichten, deren oberste die Verbürgung der Ruhe und Ordnung im Lande ist, eine Voraussetzung jeder künftigen Entwicklung des Landes ist, so dürfen wir doch in keiner Stunde vergessen, daß der Aufbau des Jüdischen Nationalheims eine SachederJuden und nur der Juden ist. Das jüdische Volk hat für die Verwirklichung seiner nationalen Konzentration selbst die Vorbedingungen zu schaffen durch Auseinandersetzung mit den gegebenen Realitäten des Landes. Unter diesen Realitäten ist die Landesbevölkerang ein Faktor ersten Ranges. Selbst wenn die weitestgehenden Forderungen, die in den letzten Wochen unzählige Male wiederholt wurden und jedem bekannt sind, von England und vom Völkerbund erfüllt würden, bliebe noch immer das entscheidende Problem des palästinensischen Lebens vor uns. Diese Tatsache müssen wir alle begreifen, denn das Problem kann nicht gelöst werden von kleinen Gruppen, die sich dies zur Spezialaufgabe machen, sondern nur durch den klaren Willen der in der Jewish Agency organisierten Palästina- Bewegung. Wenn diese Erkenntnis um sich greift — und es gibt Anzeichen, daß dem so ist —, dann wird vielleicht die Erfahrung der letzten Wochen nicht fruchtlos gewesen sein. * In Deutschland ist ein innerzionistischer Kampf entbrannt, der sich zum großen Teil auch gegen die ״Jüdische Rundschau“ richtet. Man arbeitet dabei mit Methoden, die wir aus der patriotischen Ketzer-Riecherei unserer deutschen Umgebung reichlich kennen. Obwohl wir wissen, daß die Urteile weniger auf sachlicher Prüstelfung beruhen und daß jede Diskussion gegenüber einem solchen parteilichen Apriori aussichtslos ist, halten wir es doch für nötig, ein offenes Wort pro domo hier zu sprechen, insbes. zum Artikel Dr. Kollenschers in unserer heutigen Nummer. In Zeiten der hochgehenden Erregung, wo jeder Einzelne lebhaften Anteil an allen Ereignissen nimmt, ist es begreiflich, daß auch die Haltung der Zeitung kritisiert wird. Die ״Jüdische Rundschau“ hat — neben zahlreichen Zustimmungen und sachlich-verständnisvollen Urteilen — auch derartige Kritik erfahren, und zwar ist das Charakteristische solcher Angriffe, daß sie je nach der Stellung des Kritikers miteinander in unlöslichem Widerspruch stehen. Die einen sagen, die ״Jüdische Rundschau“ hätte die Ereignisse überschätzt und aufgebauscht, um die Bedeutung des arabischen Problems zu übertreiben; die ander^n behaupten, sie hätte — aus ״Ghetto-Kleinmut“ — die Dinge verkleinert, ja sogar ״vertuscht“. In Wahrheit haben wir versucht, in dem Chaos der Gefühle und der widersprechenden Nachrichten ruhiges Blut zu bewahren und der überaus verantwortungsvollen Aufgabe seriöser Berichterstattung nach Möglichkeit zu genügen. Es mögen trotzdem dabei Irrt um er nach beiden Seiten vorgekommen sein, da es natürlich fast unmöglich ist, ans der Feme der Sachlage ganz gerecht zu werden; aber im ganzen großen können wir für alles, was hier gesagt wurde, einstehen. Weder hielten wir es für die Aufgabe einer emsten politischen Presse, durch Detailmalerei von Vorgängen, die sich jeder ausmalen kann, der weiß, was dieses Fürchterliche; bestialische Tötung von Menschen, heißt, die Nerven der Leser aufzupeitsehen, noch glauben wir, durch maßlose, jede Realität aus dem Auge lassende politische Aggressivität unserer Sache zu nutzen. Was den ersten Punkt betrifft, so gestehen wir, daß wir nur mit tiefer Beschämung die Art der Ausschlachtung der schrecklichen Ereignisse durch eine Anzahl jüdischer Zeitungen verfolgt haben, ein Verhalten, gegen das ein wohl kaum der Nervenschwäche verdächtiger Mann, Schalom Asch, kürzlich in bewegten Worten protestiert hat. Wenn man das Zionismus nennt oder wenn der Zionismus das nötig hätte, wäre es traurig um uns bestellt Und was den zweiten Punkt anlangt, die politische Stellungnahme, so stimmen wir zwar mit Dr. Kollenscher überein, daß der politische Zionismus ״mit politischen Methoden aktiv in die Zeitereignisse einzugreifen hat“, aber bezüglich der ״politischen Methoden“ selbst scheinen wir auseinanderzugehen. Die Proklamierung unseres Rechtes auf das Nationale Heim in Erez-Israel und unseres unerschütterlichen, durch keine Wechselfälle zu beeinträchtigenden Willens, diesen einzigen Weg zur Rettung unseres Volkstums zu gehen, muß in würdiger Form erfolgen, und wir haben dies — soweit die ״Jüdischen Rundschau“ in Frage kommt auch im Zusammenhang mit den jüngsten Geschehlassen getan; aber wir haben es für falsch gehalten, Dro-!langen auszustoßen, deren Realisierung nicht m unserer Macht liegt Die von einem Teil der zionistischen Presse und Versammlungsredner aller Länder erhobene Forderung, England das Mandat zu nehmen und es Amerika oder gar Polen zu übertragen, halten wir für keine kluge Politik; sie hat uns keine neuen Freunde in England geschaffen, sondern wurde auch von der uns freundlichen Presse teils mit Aerger, teils mit Spott aufgenommen. ״Wenn der politische Zionismus einen Zweck hat“, dann ist es nach unserer Meinung der, unser bisher nicht nur in ״Ghetto-Kleinmut“, sondern auch in Ghetto-Enge und ohne politische Schule aufgewachsenes Volk politisch denken und handeln zu lehren, und die größte politische Kunst und Tugend ist die der Selbstbeherrschung, d. h. der überlegten, mit allen Realitäten rechnenden, die eigene Kraft an der richtigen Stelle einsetzenden Aktion an Stelle bloßer Gefühlsausbrüche. Mit Recht schrieb unlängst eine uns wohlmeinende englische Zeitung: Die Zionisten sollten lernen, daß man mit Gefühlsausbrüchen noch nie einen Staat aufgebaut hat, wohl aber hat man damit schon häufig Unternehmungen zum Scheitern gebracht, bevor sie noch begonnen hatten. Man kann den Engländern nachsagen was man will, aber von der Kunst der Politik verstehen sie etwas. Wollen wir ein Beispiel solcher fehlgeschlagener Oefühlspolitik aus unserer jüngsten Geschichte? Es liegt auf der Hand: Die Klagemauer-Affäre. Man wirft der Leitung der Z. V. f. D. und wohl auch der ״J. R.“ vor, daß sie ״die Größe und Bedeutung unserer Position um die Klagemauer nicht würdigen kann“. Kein Vorwurf ist Ans Anlaß der Feiertage erscheint die heutige Nummer der״ Jüdischen Rundschau“ als Doppelnummer in verstärktem Umfange. Die Dienstagnummer am 8. d. M. fällt aus. Die nächste Nummer erscheint am Freitag! dem 11. Oktober. ungerechter. Wir alle würdigen in gleicher Weise die Bedeutung dieser Stätte für das jüdische Volk und die damit verbundenen religiösen Momente. Man sollte doch bei uns damit aufhören, innerhalb des Zionismus die rechte volkstreue Gesinnung nur für sich zu reklamieren und beim Diskussionsparteer anzuzweifeln. Es geht nicht not Unzähliger Juden“, die Dr. Kollenscher gepachtet zu haben glaubt, sondern um politische Methoden. In der Frage der Klagemauer wurde die von Kollenscher empfohlene politische Methode ein ganzes Jahr lang uneingeschränkt angewendet Man hat Lärm geschlagen, an das Weltgewissen appelliert und auch die unter uns, die diese Kampagne für einen schweren Fehler hielten, haben — aus nationaler Disziplin — geschwiegen. Niemand hat die Kampagne gestört Heute aber kann man wohl sagen, daß, falls der Zweck dieser Aktion die Sicherung der jüdischen Rechte an der Klagemauer war, dieser Zweck zwar nicht erreicht wurde, hingegen Komplikationen heraufbeschworen wurden, die die Lösung der Frage eher erschweren als erleichtern. Solange die Frage als eine Angelegenheit der ״Seelenbedrängnis“ behandelt wurde, mußte auch jeder nichtreligiöse Jude respektvoll anerkennen, daß eine solche jenseits aller Diskussion steht Wenn aber die Sache zu einem Politikum und für viele ein Symbol des nationalen Prestiges wurde, dann hatte man sich die Frage vorzulegen, die stets vor einem verantwörtlichen Politiker steht: Die Frage der Rangordnung der politischen Interessen. In keiner Politik der Welt kann man gleichzeitig alle Postulate durchsetzen; und daher ist immer die Frage zu entscheiden, was im gegebenen Moment wich tiger ist und den Vorrang verdient. Und wenn wir der Meinung sind, daß in Unserer Lage es wichtiger war, die wohlüberlegte, den religiösen Fanatismus dämonisch ins Kalkül einsetzeude Aktion des Mufti zu konterkarrieren als dem gewiß berechtigten jüdisehen Protestbedürfnis freien Lauf zu lassen, so bedeutet das keine Bagatellisierung der Klagemauer, am allerwenigsten ihres religiösen Wertes. Es ist ein Unterschied in der Abschätzung politischer Kräfte, und hat mit der Klagemauer selbst nur noch sehr wenig zu tun. * Ein anderes Beispiel: Jeder, der die Berichte über die Vorgänge gelesen hat, weiß, daß der Jischuw, zumindest das jüdisch« Jerusalem, seine Rettung dem jüdisehen Selbstschutz verdankt Erwachsene Männer, die aus ihrem eigenen Leben Kampfsituationen kennen, wissen, daß Verteidigung gegen Angriffe eine Selbstverständlichkeit ist, und man darf wohl annehmen, daß jeder Zionist, wäre er in der Stunde der Gefahr am Orte des Kampfes, dieser bitteren Notwendigkeit Rechnung getragen hätte. Der Selbstschutz — bekanntlich vorwiegend aus Angehörigen der Arbeiterparteien bestehend — hat überall mutig und diszipliniert gehandelt Die teilweise Entwaffnung der Juden nach Ankunft des Militärs war eine ungerechte und zum Teil absurde Handlung der Regierung, die sich selbst außerstande gezeigt hatte, die Juden zu schützen. Dies alles wurde in der ״J. R.“ bereits am 3. September (in dem ״Jüdische Solidarität“ überschriebenen Artikel) und am 6. September im Leitartikel nachdrücklich ausgesprochen... Heroische Ausschmückungar wurden dabei vermieden. Der Selbstschutz selbst wünscht wohl am allerwenigsten, überschwenglich gefeiert zu werden; in seinem Sinne ist es, daß man wenig von ihm spricht. Er ist zum Handeln da in der Stunde der Not, nicht als Thema bombastischer Klischeephrasen. Ein solches Reden für Tapferkeit, und Zurückhaltung für Feigheit zu halten, bleibt der besondem Mentalität des uns allen bekannten Hinterlandsheldentums Vorbehalten, das ein Bedürfnis nach aufmuntemden Kriegsberichten hat und möglichst viel über Siege der Eigenen und Niederlagen der Feinde hören will, unabhängig vom wirkliehen Tatbestand. Dies ist unseres Erachtens eine Verdunkelung des Ernstes der Situation. Es ist naheliegend, daß ein großer Teil der Presse auch in dieser Hinsicht den Instinkten nachgegeben und nach unserer Meinung genug Schaden damit angerichtet hat. Das Sensationsbedürfnis hat jedes Verantwortungsgefühl zum Schweigen gebracht. Im Kampfe gegen die Entwaffnung wurde ein Gespräch mit dem Oberkommissär in dramatischer Aufmachung verbreitet, das von der maßgebenden Stelle als unauthentisch bezeichnet und dessen Abdruck in der verantwortlichen Presse telegraphisch inhibiert wurde. Wir können nicht annehmen, daß dieses Telegramm der autoritativen Stelle nur die ״J. R.“ und nicht auch andere Blätter erreicht hat. Trotzdem konnten sich die meisten (alle konnten wir nicht verfolgen) zionistischen Zeitungen diesen fetten Bissen der Nervenaufpeitschung nicht verkneifen, und nun kann die Oeffentlichkeit meinen, die ״J. R,“ hätte aus Aengstlichkeit oder anderen Motiven diese Meldung unterdrückt, obwohl auch der weitere Verlauf der Ereignisse gezeigt hat, wie sinnlos die Verbreitung jener Nachricht gewesen ist. Es ist nicht unsere Schuld und nicht unser Pläsir, wenn diese Dinge heute vor der uninformierten, von begreiflichen Affekten beherrschten Oeffentlichkeit ausgebreitet werden müssen. * Aber all dies sind Einzelheiten, Fragen zweiter Ordnung. Die Haupt-Differenz zwischen uns und Dr. Köllenschers Gruppe liegt in dem Gewicht, das wir der arabischen Frage in ihrer Totalität beilegen. Nach unserer Meinung ist diese Frage der Kern des palästinensischen politischen Problems und ihre jahrelange Bagatellisierung, die manche auch heute noch fortsetzen wollen, hat sich schwer gerächt. Es ist hier nicht die Gelegenheit, das Problem selbst zu erörtern. In dem Zusammenhang, der hier zur Debatte steht, handelt es sich um einen anderen Hinweis. Dr. Kollenscher spricht — mit Recht — von der Notwendigkeit eines Appells an das Weltgewissen. Aber wie stellt man sich diesen Appell vor, ohne gleichzeitig eine klare Antwort auf die Frage zu geben, die diese Welt am meisten interessiert, nämlieh auf die Frage, wie die Juden in Palästina ihre poli- 4i^jpte:>ie^ehupgep, ,5a1r gegenwärtigen LAndeshevölkerung zu regeln beabsichtigen? Wir stehen beute in der sechsten Woche der großen Protestbewegung und man kann bereits auf einige Erfahrungen zurückblicken. Unsere Kundgebungen in fast allen Ländern waren völlig nach dem Rezept von Dr. Kollenscher aufgezogen. Er hat mit seiner Feststellung, daß die Leitung der Z. V. f. D. und die ״J. R.“ in diesem Punkte etwas aus der Reihe tanzen, durchaus recht. Aber wie hat die Welt reagiert? Wir sprechen nicht von unseren Feinden, von der Schadenfreude der Antisemiten oder Antizionisten. Aber unsere Freunde, die liberalen und fortschrittlichen Kreise, ihre Presse in allen Kulturländern, verstehen, daß es hier nicht um einen Konflikt allein zwischen uns und der Mandatarmacht geht, sondern um ein komplizierteres Problem, und da die Zionisten selbst zwar eine Reihe berechtigter Forderungen an England erheben, über diese zentrale Frage, nämlich unsere Konzeption des künftigen Zusammenlebens der beiden Völker, aber schweigen (sogar das Aktions-Comite schwieg darüber!), machen sich begreiflicherweise diese Faktoren der öffentlichen Meinung, an die wir appellieren, ihre eigenen Gedanken darüber, und unsere Stellung wird dadurch nicht verbessert. Nach unserer Meinung wäre unser Appell an die öffentliehe Meinung erfolgreicher gewesen, wenn wir mit aller Offenheit und Würde auch zu dieser Frage der Zukunft Palästinas unseren Standpunkt dargelegt hätten. Aber selbst Ln zionistischen Vereinen stößt man auf Unwillen, wenn man diese elementare Notwendigkeit betont. Man fürchtet, es könnte als ״Schwäche“ ausgelegt werden — Dr. Kollenscher nennt es ״winseln“ —, wenn man trotz aller Feindseligkeiten auch jetzt betont, daß — menschlich und politisch — ein modus vivendi auf Grundläge der Gleichberechtigung der beiden Völker gefunden werden muß. Nach unserer Meinung aber ist die Betonung dieses Moments von entscheidender Wichtigkeit nach innen und auch außen. Wir schaden uns selbst in den Augen jedes ernsten Betrachters, wenn wir dieses Problem ignorieren. Und auch unsere politischen Forderungen verlieren dadurch an Gewicht. Dies ist die Auffassung, die in der ״J. R.“ vertreten wurde, und wir sehen nicht, daß die Erfahrungen der letzten sechs Woeben sie widerlegt haben. * Wir haben ein düsteres und sorgenvolles Neujahrsfest. Gefahren von außen, Uneinigkeit im Innern; eine schwere Situation zu meistern, die Konzentration aller Kräfte und besonnene Entschlossenheit erfordert. Möge das Wunder der Erleuchtung über unser Volk kommen, daß es den richtigen Weg gehe. Möge ln diesen Tagen der Einkehr, in denen wir voraussetzungslos und rückhalt• los in den Spiegel unseres Schicksals schauen, uns die Kraft werden, über alle Kleinlichkeit hinweg das Große zu sehen und den wahren Weg der jüdischen Zukunft zu gehen. _ R. W.

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