Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXIV (1929)
- Issue
- Heft 70 (6.9.1929)
- Date
- 1929-09-06
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
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Nr. 70. 0. IX. 1929 J UEDISCHE RUNDSCHAU Seite 459 Zur Mendelssohn-Gedenkfeier Moses Mendelssohn zur 200. Wiederkehr seines Geburtstages am 6. September 1929 Von Israel Auerbach. Das Jubiläum, zu dem die deutschen Juden sich anschicken, sollte keine papierene und akademische Angelegenheit sein, sondern eine Aktion des Lebens. Eine, die das gegenwärtige jüdische Sein beeinflußt durch Erneuerung des Lebensbildes des Menschen und Juden Mendelssohn. Er braucht und verdient diese Erneuerung, denn — wenn wir aufrichtig sein wollen: die Erinnerung an ihn ist nicht mehr recht lebendig. 150 Jahre rapider kultureller und politischer Umformung haben ihn uns weit entrückt. Mendelssohn der Philosoph, der Aesthetiker, der Aufklärer, der Bibelübersetzer und ״Emanzipator“ stand wohl in unserem Gedächtnis, aber eher als klassische Formel, denn als greifbare Erscheinung — ein historisch vertrautes, aber scheinbar überholtes und erledigtes Faktum. Diesem Mendelssohn taten die zwei Jahrhunderte Unrecht, zu unserem eigenen Schaden. Es war nicht seine Schuld, daß er in einer Zeit lebte, die 111m, dem Juden, nicht erlaubte, ein noch glänzenderes Gestirn zu werden. Auch nicht seine Schuld, daß die Generation nach ihm sein Wollen und Tun mißverstand, übertrieb und damit ad absurdum führte. Er war vielleicht, an den Ueberragenden der Geschichte gemessen, kein Großer; aber unser Größter an der Schwelle neuer Zeiten war er dennoch. Die Entwicklung, die er einleitete, war in der Folge nicht glücklich, aber sie war historisch notwendig — sie mußte kommen. Auch ist sie durchaus noch nicht abgeschlossen. Noch nicht die Judenheiten aller Länder und Erdteile haben sie durchgemacht, viel weniger überwunden. Ohne diesen Prozeß aber können sie ihr Schicksal nicht erfüllen. Daß sie ihm sehend entgegengehen, wie eine weniger erfahrene Generation es blindlings getan, ihre Uebertreibringen und Fehler vermeidend, an denen wir noch heute laborieren — diese Erkenntnis als Frucht des Mendelssohn-Jubiläums reifen zu lassen, wird eine Tat des Lebens bedeuten. * Die Entwicklung, die Mendelssohn angebahnt hat, war die der neuzeitlichen jüdischen Selbsterkenntnis. Selbsterkenntnis in dem Sinne, daß dem Ich das Gegen- Ich, dem Judentum das Nichtjudentum, klar bewußt wird, daß es sich mit ihm auseinandersetzt und sich gegen es behauptet. Wenn solche Selbsterkenntnis, auch für Gruppen, im höheren Sinne Leben bedeutet, so war das Judentum vor Mendelssohn tot Tot wenigstens seit den spanisch-jüdischen Zeiten, deren Wesen die innere Auseinandersetzung zwischen jüdischer Kultur einerseits und der christlichen und islamischen andererseits gewesen ist. Die Ursache dieses Todes, vielmehr Scheintodes, liegt auf der Hand: allgemeine Kräfteerschöpfung infolge unaufhörliehen, unerträglichen physisch-seelischen Druckes. Der jüdische Lebensorganismus war ermattet, in sich selbst versunken, alle Verbindungsfäden mit der feindlichen Welt waren von außen durchschnitten oder von innen her gelöst, bis auf einige dünne, ökonomische, zur Aufrechterhaltung letzten Atems und Pulsschlags. Gerade in dieser unserer Scheintod-Epoche kam über die Welt draußen unerhörter Wandel: das seelische Mittelalter zerfiel, eine Zeit neuartigsten Denkens, veränderter sozialer und politischer Lebensformen zog auf, eine Sonne von Aufklärung und neuen menschlichen Freiheitsgefühls stand am Horizont. Hätten die Juden diese Entwicklung bis zu ihrer Vollendung verschlafen, wären sie gewaltsam und stürmisch zu ihr aufgerüttelt worden, anstatt von selbst zu erwachen, wären ihnen eines Tages plötzlich die Tore von außen her aufgetan worden anstatt von innen — so wären sie als geistige Sonderart verloren gewesea. Der überwältigende Glanz des gänzlich Ungekannten hätte sie geblendet. Das Gegen-Ich hätte das Ich verschlungen, die westliehe neue Kultur die scheinbar überalterte jüdische. Die Taufkrankheit der ersten Jahrzehnte des neunzehnten Jahrhunderts wäre zur reissenden Massen-Epidemie geworden, die Emanzipation zur jüdischen Selbstaufgabe. Dieses unerhörte historische Unheil hat Moses Mendelssohn verhütet. Er war derjenige, der von innen her die Selbstverkapselung des Judentums durchbrach, die Stimme des Kulturwächters am Morgen — glücklicherweise zu einer Zeit, als das Neuwerden durchaus noch nicht im Zenit stand, in einem Lande, das zu den zurückgebliebenen Europas gezählt wurde und sich als soldies fühlte. Hier und damals nahm, neugierig zugleich und entdeckermutig, Mendelssohn Fühlung mit der nichtjüdischen Welt, dem Gegen-Ich seiner eigenen. Er erkannte sie und durchdrang sie, er maß sie und wog sie, er liebte sie und kritisierte sie, er nahm sie in sich auf, aber er erlag ihr nicht. Neben ihr und gegen sie empfand er stark und fest den Ewigkeitswert, ja die Ueberlegenheit seines eigenen, jüdischen Schwerpunkts. Mit ihren Waffen, die er meisterte, schmiedete er dem jüdischen Seelenwesen eine neue, für die Zeit bestimmte Rüstung. Auf diese Weise ist er Bahnbrecher der Juden-Emanzipation, im Geiste einer Selbstemanzipation, geworden. Nach ihm und mit ihm wagten sich andere seines Stammes ins große Wasser, lernten darin schwimmen ohne unterzugehen. Was Mendelssohn mit Philosophie begonnen, führten seine Jünger mit Wissenschaft weiter, Zunz und seine Schule: den Neuaufb|u jüdischer Selbsterkenntnis und jüdischen Selbstbewußtseius durch historische Selbsterforschung, an Hand der Erkenntnis und des Bewußtseins von der nichtjüdischen Umwelt. Von innen her, langsam und freiwillig, ins Freie gelangend, betrachteten diese Einsichtigen den Ort, aus dem sie kamen, nicht als verhaßten Kerker, sondern als die alte liebe Heimat, in die man immer wieder, nach allen Exkursionen, zurückkehrt, sie mit den besten Schätzen der durchwanderten Welt draußen schmückend. Diese Entwicklung, die so hätte bleiben können, wäre sie nicht verdorben worden — leitete Moses Mendelssohn ein. Sein Lebensbeispiel war für. sein Volk die Probe auf das Exempel, seine Schriften, vor allem seine Bibelübersetzung, waren das Instrument dieses Volkes zum Eindringen in die bisher unbekannten Regionen. Die Tat Mendelssohns war aber auch nach der Gegenseite hin historisch fruchtbar. Der nichtjüdischen Welt von damals, die, ihre dunklen Ueberreste von Mittelalter ignorierend, sich mit Hochgefühl als Kulturwelt empfand, ihr erschien das Judentum als ein mystisches, mythisches Ungeheuer von Unkultur und Verderbtheit, weil es ungekannt, in sich verschlossen, sachlich und sprachlich ihr unverständlich, mit dem Fluch von Haß- und Entwertungstraditionen beladen, vor ihr dalag. Ein Aufstieg soleher ״beinahe nicht mehr menschlicher“ Wesen in lichtere Menschlichkeit konnte dieser selbstherrlichen christlichen Welt nur dann denkbar erscheinen, wenn die Juden ihr ganzes verhaßtes und verketzertes Wesen von sich abtaten, das heißt ihr Judentum. Wie vollkommen durchdrangen damals sogar die Besten von dieser Ueberzcugung waren, das zeigt die höhnische Ungläubigkeit, mit der sie Lessings Lustspiel ״Die Juden“ aufnahmen, weil es als Helden einen edlen Juden, als einen solchen überhaupt, als möglich und wirklich hatte hinstellen wollen. Nicht weniger deutlich ist der Widerstand, den sie Mendelssohns leibhaftiger, also nicht zu leugnender, jüdischer Lebenserscheinung entgegensetzten. Seine schöne, edle Menschlichkeit mußten sie anerkennen, wollend oder nicht; aber weil sie es mußten, wollten sie sie durchaus mit heimlichem oder unbewußtem Christentum erklären. Sich zu diesem endlich doch zu bekennen, drängten und quälten sie ihn unablässig. Jede Judenemanzipation, die auf solcher sozialpsychologischer Grundlage gekommen wäre, wäre Zwangsemanzipation gewesen, hätte Zwangsassimilation mit Zwangstaufe zur Vorbedingung gehabt. Erst Mendelssohn schuf für diese nichtjüdische Welt den Typus desjenigen Juden, der höchste menschliehe, gleichwohl zutiefst jüdische, Sittlichkeit offenbarte. Erst Mendelssohn tat den Eindruck unergründlicher mystischer Fremdartigkeit durch seine Schriften und durch die Menge seiner Nachgänger von Juden und Judentum ab. Erst durch ihn bewegt, zeigte sich sein Stamm den neuen Lebensformen zugänglich, für ihre Erfassung und Meisterung genau so befähigt wie alle Völker. Erst seitdem konnte der deutschen Welt der Gedanke an Judenemanzipation ohne Entjudung kommen, konnte er in ihr reifen und Verwirklichung finden. Mendelssohn überzeugte die Juden, daß man den Geist der Neuzeit und ihre Lebensart annehmen konnte, MOSES MENDELSSOHN GESAMMELTE SCHRIFTEN JUBILÄUMSAUSGABE veranstaltet zum 200. Geburtstag Mendelssohns im Aufträge der Akademie für die Wissenschaft des Judentums und der Gesellschaft Zur Förderung der Wissenschaft des Judentums, in Gemeinschaft mit einem Ehrenausschuß and mit Unter- Stützung des Hauses Mendelssohn & Co. unter Mitwirkung von P. Bamberger, H. Borodlaitskl, S. Rawldowtcz, B. Strauss, L. Straus! kerausgeg-eben von I. EL&OGEN / J. GUTTMANN / E. MITTWOCH 16 Bände 1—13 deutsche, 14—16 hebräische Schriften 3 Binde erscheinen am Jubiliumstage je 3 weitere Bände jährlich DIE SUBSKHIPnMI IST EHÖFFBEl Subskriptionspreis: GansleinenM.12.- (stattM.15,-)pro Band Halbfranz M.15,- (stattM.18,75)pro Band Luxusausgabe auf holl. Bütten (Bogen in Kassette) M.30,— pro Band. Einzelbände werden nicht abgegeben. Verlangen Sie Sonderprospekt 1 AK AD E M I E-VERLAG BERLIN W 35 ohne Geist und Leben des Judentums aufzugeben, und die Christen, daß man Jude sein und bleiben konnte und dennoch Kulturmensch im höchsten Sinne heißen. So war er die wahrhafte Brücke zwischen den zwei Welten. Daß diese Brücke nicht alle trug und nicht für immer den Weg hinüber und herüber frei hielt, ist beklagenswert, doch menschlich begreiflich. Er wurde von vielen mißverstanden. In der Sucht, seine Parole zu befolgen, gingen sie zu weit. Ihnen lief die Entwicklung nicht schnell genug. Die Emanzipation kam ihnen so zögernd, mit 80viel peinlichen Rückschlägen, daß sie schließlich an den Prinzipien, die Mendelssohn für sie aufgestellt hatte, verzweifelten. Sich eindeutschen und Weltbürger werden, war ihnen blinde Leidenschaft und mystischer Wahn geworden. Sofort, endgültig und I tout prix mußte es sein — so begingen sie den geistigen Selbstmord, Freiwillig gaben sie her, worauf die Gegenwelt bereits verzichtet hatte. Tragisches Ausschlagen des von Mendelssohn in Bewegung gesetzten Entwicklungspendels! Tragischstes daran, daß es gerade die Allernächsten waren, von denen Moses Mendelssohn mißverstanden, verdunkelt und verleugnet wurde. Mendelssohn als hebräischer Schriftsteller Von S. Meiseis. Moses Mendelssohn wurde bekanntermaßen mit mehreren Beinamen belegt: man nannte ihn bald den ״deutschen Plato“, bald den ״jüdischen Luther“, hier sprach man verehrungsvoll von ״Ben Menachem“, dort wiederum mit einer ewissen Abneigung von ״Moses aus Dessau“, Von allen iesen Beinamen, mit denen Mendelssohn belastet wurde, ist der eines ״jüdischen Luther“ historisch am meisten berechtigt. Er verdient diesen Namen nicht allein als Reformator des Judentums, sondern in weit höherem Maße als Erneuerer des hebräischen Schrifttums. Wie einst Luther mit seiner Bibelübersetzung zum neuhochdeutschen Schrifttum den Grundstein gelegt hat, so hat Moses Mendelssohn mit seiner Bibelübersetzung den Grundstein zur neuhebräischen Literatur gelegt. Das Seltsame dabei ist nur, daß hier ein deutsches Werk den Unterbau bildete für ein hebräisches Schrifttum. Denn die neuhebräische Literatur hat wirklieh und buchstäblich von einer deutschen Bibelübersetzung den Ausgangspunkt genommen. Die Wirkung dieser Ueber- Setzung war demnach viel größer und wesentlich anders, als sie sich Moses Mendelssohn selbst gedacht haben mochte. Hauptsächlich sollte ja die Mendelssonnsche deutsche Bibel- Übersetzung dem Zwecke dienen, das damals in Judenkreisen herrschende jüdisch-deutsche Idiom durch ein reines Hochdeutsch zu verdrängen. Dieser Zweck wurde auch erreicht; wunderbarerweise hatte die Ucbersetzung auch die Neben- Wirkung, daß durch sie die hebräische Sprache belebt wurde und das hebräische Schrifttum neue Impulse erhielt. Mit utem Recht sind also die Anfänge der modernen hebräischen iteratur an den Namen Moses Mendelssohn geknüpft Das deutsche Judentum und das jüdische Schrifttum in deutscher Sprache kennt nur den deutschen Schriftsteller Moses Mendelssohn, den Popularphilosophen, der im Zeitalter Friedrich des Großen das reinste und eleganteste Philosophendeutsch schrieb. Soll man sich darüber wundern, daß auch die hebräische Haskalahliteratur keinen anderen Moses Mendelssohn kennt? So oft im hebräischen Schrifttum von Moses Mendelssohn die Rede ist — und in der Haskalahzeit ist sehr oft von ihm die Rede — immer ist nur der deutsche Bibelübersetzer oder der Verfasser des ״Jerusalem“, des ״Phädon“, der ״Morgenstunden“ gemeint; selten oder tast nie wird im hebräischen Schrifttum des hebräischen Schriftstellers Erwähnung getan. Und doch, Moses Mendelssohn war auch ein hebräischer Schriftsteller, und zwar einer von Rang. Wegen seiner geringen Produktivität hat sich Achad Haam einmal lediglich als ״Gast des hebräischen Schrifttums“ bezeichnet. Nur!, von Achad Haam gilt es nicht, obwohl er selbst es von sich aussagt. Aber Moses Mendelssohn gab in der Tat nur Gastrollen in der hebräischen Literatur. Er schrieb nur selten hebräisch, aber das Wenige, was wir von ihm in hebräischer Sprache besitzen, erweist ihn als vortrefflichen Hebraisten. Mendelssohn der Aesthetiker, der aut Sprachsauberkeit so viel hielt, schrieb ein sauberes biblisch reines Hebräisch. Aber irgendwie befruchtend hat er damit nicht gewirkt. Als hebräischer Schriftsteller hat Moses Mendelssohn weder eine neue Epoche eröffnet, noch gab es damals eine ältere, die er hätte beschließen können. Nicht die hebräischen Schriften Mendelssohn, auch nicht der ״Biur“, der zum größten Teil von seinen Schülern verfaßt ist — die Mendelssohnsche deutsche Bibelübersetzung hat aut die Entwicklung der hebräischen Sprache den stärksten Einfluß geübt Der ״Hameaßef“ aber war die Erstfrucht dieser Uebersetzung. Es dürfte heute nicht mehr vielen bekannt sein, daß Moses Mendelssohn der erste war, der eine hebräische Z e i t s c h r i t t begründete. Lange bevor noch die ״Meaßfim“ in Königsberg zu erscheinen begannen, gab Moses Mendelssohn eine Zeitschrift ״Koheleth Mussar“ heraus (Berlin 1750; die hebräische Zeitschrift ״Hameaßef“ wurde erst 1784 begründet). Der ״Koheleth Mussar“ war ein Wochenblatt für Wissenschaft und Moral; es sind davon im ganzen zwei Hefte erschienen. Mendelssohns umfangreichste und wohl auch bedeutendste literarische Arbeit in hebräischer Sprache ist die ״Or li-nethibha“ (Ein Licht aut dem Wege) betitelte allgemeine Einleitung zum Pentateuch; diese Einleitung ist in jeder Ausgabe des Mendelssohnschen Pentateuchs abgedruckt und außerdem auch als gesonderte Schrift erschienen (Berlin 1782). Unter den Biuristen ist Mendelssohn ebenfalls vertreten; er lieferte hebräische Kommentare zum ersten Abschnitt des ersten Buches Moses, zum zweiten Buche Moses, zum Hohen Liede, zu den Psalmen sowie zu mehreren Prophetenstücken. Auch zu Maimonides׳ Logik ״Miilath ha-HigaJon“ hat Mendelssohn einen hebräischen Kommentar verfaßt. Ferner wäre eine wissenschaftliche Abhandlung über die hebräische Sprache zu erwähnen, eine grammatische Studie, die unter dem Titel ״Laschon Hasahabh“ 1782 erschienen ist Es ist nicht uninteressant, daß der Verfasser des ״Phädon“ auch in hebräischer Sprache eine philosophische Abhandlung über das Seelenproblem geschrieben hat; sie trägt die Aufschrift ״Hanefesch“ und ist, von David Friedländer herausgegeben, in Berlin 1787 im Druck erschienen. Literaturgeschichtiich wertvoll ist Moses Mendelssohns hebräischer Briefwechsel, der als ״Iggeroth RaMaD“ (Briefe des Rabbi Moses Dessau;