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Jüdische Rundschau · 1928-08-31 · Heft 69 (31.8.1928) · page 3

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXIII (1928)
Issue
Heft 69 (31.8.1928)
Date
1928-08-31
Page
– (sequence 3)
Language
German
Belongs to
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Nr. 09, 31. VH!. 1928 JÜEDISCHE RUNDSCHAU Seite 493 Die Lage im Orient Die patfiiineniiidien Araber verhandlungsberel« Nach einer Zeit relativer Ruhe bietet heute der Mittlere Orient wieder ein sehr bewegtes Bild. Der Kampf der arabischen Völker um ihre Selbstbestimmung und für ein parlamentarischesSystem hat die erste Etappe hinter sich und hat nun auf der ganzen Linie einen Rückschlag erlitten. In Aegypten und in Syrien wurde beinahe gleichzeitig die Verfassung suspendiert und die National- Versammlung nach Hause geschickt, weil sie sich nicht mit den von der europäischen Okkupationsmacht festgesetzten Grenzen ihrer Kompetenz abfinden wollten. Da die militärischc Macht in der Hand der Parlarncntsgegner ist, so werden die Proteste der Nationalisten, denen sich in der letzten Zeit mehrere internationale Kongresse — der Sozjalistenkongreß in Brüssel, die Interparlamentarische Union jn Berlin — angeschlossen haben, zunächst wohl wenig ausrichten; es kann aber wohl kaum ein Zweifel bestehen, daß die Unterdrückung nur eine zeitweilige Maßnahme ist und das System demokratischer Mitbestimmung des Volkes auch in diesen Ländern wieder au (leben wird, vielleicht nach einem Kompromiß in den strittigen Fragen. Zugleich droht eine Beunruhigung der arabischen Oebiete durch den Wahabitcn-König Ibn Saud, den machtigsten unabhängigen Herrscher Arabiens. Die Verhandlungen zwischen dem Vertreter Englands, dem früheren palästinensischen Chefsekretär Sir Gilbert Clayton und Ihn Saud sind gescheitert. Ibn Saud will weder auf den Wüsten■- streifen an der Nordostgrenze seines Gebiets, zwischen ihm und dem Irak, verzichten, noch auf die beiden von England für Transjordanien beanspruchten wichtigen Verkehrspunkte Maan und Akaba. Auch die in Haifa abgehaltene Konferenz zur Regelung der Besitzverhältnisse der Hedsc ha s-Bahn ist infolge des Einspruches der Vertreter Ibn Sauds, die die Bahn als muslimisches Kirchengut beanspruchten, zusammengebrochen. Als Folge dieser Konflikte befürchtet man nunmehr zunächst neue Ueberfalle der Ibn Saud unterstehenden Beduinenstämme gegen das Gebiet des Irak. Die unversöhnliche Feindschaft zwischen Ibn Saud und dem Haschimiten-Haus, dem die Herrscher von Irak und Transjordanien angehören, verhindert jedenfalls gegenwärtig jede Einigung der arabischen Welt. Die arabischen Gebiete, die jetzt Mandatsländer sind, sind durch die europäische Mandatarmacht vor einer Lfnterwerfung durch Ibn Saud geschützt, doch beginnen die arabischen Nationalisten überall mit einem gewissen Stolz auf den unabhängigen arabischen König und Volksführer zu blicken. So kompliziert auch die politische Lage durch die verschiedenen angeführten Umstände ist, so ist doch kein Zweifel, daß das arabische Nationalgefühl durch alle diese wechselvollen Schicksale nur gestärkt wird. Die zunehmende europäische Bildung der Jugend macht einen schnellen Aufschwung der arabischen Nationalbcwegung in allen Ländern sehr wahrscheinlich. Verbindung mit Boden und Gemeinschaft Zur Rosch Haschanoh-Aktion des Keren Kafemeih Lejisrael Alle Ungerechtigkeit auf Erden beginnt mit der Verteiiung des Bodens. Jeder Philosoph und jeder Dichter, jeder Nationalökonom und jeder Politiker hat diesen Satz ausgesprochen und immer wieder neu belegt. Große politische Bewegungen auf der ganzen Erde versuchen vergeblich, ohne blutige Revolution das Unrecht wieder gut zu machen, das vom Privateigentum an Grund und Boden angerichtet worden ist, gar erst, wenn die im Boden schlummernden Mineralschätze in den Kreis der Betrachtung mitbezogen werden. Die Besitzordnung von Grund und Boden ist grundlegend für den Aufbau jedes menschlichen Gemeinschaftsgebildes. Die Juden haben aus ihrer langen Geschichte nicht viel gelernt, andere Völker aus der ihren noch weniger. Eingesehen aber haben die Gründer der zionistischen Bewegung diesen kardinalen Irrtum der Sperre von Grund und Boden durch den Eigentumsbegriff. Keine der menschlichen Denkkategorien ist heute so in der Krisis des Fließendwerdens anzutreffen wie er. Das starre Eigentum an Grund und Boden auszuschließen und dafür Nationalbesitz an ihm und erbpächtliehe Verteilung an Einzelne oder noch besser an Siedlungen und Genossenschaften vorzuziehen, war ein instinkthaft glücklicher Zug im Gedankenbau dieser zionistischen Bewegung, den kein Beschluß von Geldgebern und Theoretikern der Privatwirtschaft antasten sollte. Er 'and seinen organisatorischen Ausdruck in der Einrichtung und Grundlegung des Keren Kajemeth Lejisrael, damals Jüdischer Nationalfonds genannt, und zum Bodenkauf nach diesen vernünftigen Prinzipien bestimmt. Die jüdischen Anhänger einer sinnvolleren Ordnung des menschlichen Zusammenlebens haben jetzt Gelegenheit, auf den Versuch, den Keren Kajemeth Lejisraei in seinen Grundfesten zu bedrohen, vernünftig zu antworten: indem sie diesen wichtigen, wahrhaft grundlegenden Fond durch Spenden stärken. Mögen die kommenden Feiertage nicht ungenutzt gelassen werden, wenn es sich darum handelt, Verbindung mit der Gemeinschaft und Anschluß an sie auch jenseits der kultischen und abstrakten Sphäre zu finden. * Inmitten dieser Länder, inmitten dieser Welt des erwachenden arabischen Nationalbewußtseins liegt Palästina, wo ein spezielles Problem der Lösung harrt, dessen Aktualität heute nur noch von wenigen verkannt wird: Das Problem der arabisch-jüdischen Beziehungen. Dachten früher manche Zionisten, diese Frage geringschätzen zu können, weil die englische Mandatarmacht und der Völkerbund über der Erfüllung der Bestimmungen des Palästina- Mandates betreffend die Errichtung der jüdischen Nationalen Heimstätte wachen werden, so versteht man heute immer mehr, daß ein Einvernehmen mit der tatsächlichen Bevölkerung des Landes von entscheidender Wichtigkeit für die ganze künftige Existenz der Juden in Palästina ist. Viele Fehler wurden auf diesem Gebiet begangen. In dem vor kurzem an dieser Stelle besprochenen Buche von M e d z i n i ״Zehn Jahre Palästina-Politik“ wird erzählt, daß im Jahre 1913 in Damaskus eine Zusammenkunft von Sokolow und einigen arabischen Führern veranstaltet wurde, die in einer neuen Zusammenkunft im Libanon ihre Fortsetzung finden sollte. Die Verhandlungen wurden jedoch von jüdischer Seite abgebrochen, mit der Begründung, Zusammenkünfte mit Arabern seien überflüssig, da dip Regierung (sc. die türkische) auf unserer Seite stehe. Damals habe ein führender Araber erwidert: ״Gardez-vous bien, Messieurs les sionistes, un Gouvernement passe, mais un peuple reste.“ Die zionistische Politik hat freilich aus diesen Warnungen wenig gelernt und bis heute fehlt jede aktive Initiative auf jüdischer Seite. Das jüdisch-arabische Problem in Palästina ist jetzt in ein ganz neues Stadium gerückt. Die Araber haben seit einiger Zeit ihre aggressiven Proteste gegen das Prinzip des Jüdischen Nationalheims und gegen die Balfour- Deklaration eingestellt und konzentrieren alle ihre Bestrebungen auf einen Punkt, nämlich die Schaffung einer Volksvertretung in Palästina. Auch der letzte arabische Kongreß hat sich damit begnügt, diese Forderung zu stellen, ohne im übrigen gegen das Palästina-Mandat zu protestieren. Wenn man bedenkt, mit welcher Leidenschaft früher die Anerkennung der Balfour-Deklaration von den Arabern abgelehnt wurde, so muß man gestehen, daß hier ein großer Fortschritt zu unseren Gunsten zu konstatieren ist. Die arabischen Führer sind heute zu Verhandlungen mit den Juden bereit; sie wünschen die jüdische Unterstützung für ihre Forderung einer Volksvertretung — sei es auch mit beschränkten Kompetenzen — zu gewinnen. Wir Juden haben es also heute in der Hand, durch unser Entgegenkommen Konzessionen von den Arabern zu erringen. Wird eine Volksvertretung von den Engländern, vielleicht auch auf Druck des Völkerbund es, gegen unser Votum später gewährt, dann ist unsere Position so schlecht wie noch nie. Wenn w! r jedoch in dieser Sache die Initiative ergreifen, solange die Mandatarmacht ablehnend ist, dann wird es zweifellos möglich sein, unsere eigenen gerechten und lebenswichtigen Forderungen in jeder Verfassung zu sichern. Der Führer der arabischen Nationalisten, Musa K a s i m Pascha hat bekanntlich vor einigen Wochen dem Redakteur '״s ,,Palestine Bulletin“ ein Interview gewährt, worin er sich I 3 *las jüdisch-arabische Verhältnis äußert. Er sagte: ״Die I ‘ . brauchen sich vor der Begründung eines Parlaments I L, •n. nicht zu fürchten, zumal die Engländer hier I sind, und wir nicht die Absicht haben, die internationalen I Verpflichtungen Englands anzutasten. Unsere Beziehungen zu I tic״. Juden sollen auf der Basis der Gleichbercch- I ן Die Rosdi Hasdianaii-Aktion ן | beginn* am 2. September! | | 1000 Dunam neuen Boden | | durch Deine Mitarbeit J | durch Deine Spende! | tigung gestaltet werden. Wenn die Juden mit uns gehen, werden wir auch ihre Freunde sein, freilich nur der palästinensischen Juden; den Zionisten, der Palästina als sein Land bezeichnet, lehnen wir ab. Die Einwanderung müsse den wirtschaftlichen Möglichkeiten des Landes angepaßt sein, also 500 bis 1000 Einwanderer im Jahre.“ — Der Journalist, der im übrigen, wenn wir nicht irren, der revisionistischen Gruppe angehört oder nahesteht, fragte noch: ״Was werdet Ihr tun, wenn Eure Forderung nicht erfüllt wird?“ — ״Wir werden weiter fordern, antwortete Musa Kazim, wir werden keinen Dynamit verwenden, wir werden in Ruhe unserem Ziel zustreben. Nach Ankunft des neuen (Oberkommissärs werden wir die Verhandlungen erneuern.“ Anläßlich dieses Interviews veröffentlichte die wichtigste arabische Zeitung, der J a f f a e r ״F e 1 e s t i n“, einen Leitartikel, worin es heißt: ״Was bezweckte eigentlich der Journalist mit seiner letzten Frage? Wollte er vielleicht von Musa Kasim Pascha eine Antwort herauslocken, die dann als Beweis der Notwendigkeit jüdischer Legionen dienen könnte? Wir haben oft genug betont, daß wir ein friedensliebendes und nachgiebiges Volk sind, das man nicht zu fürchten braucht. Nicht die Juden haben die Araber zu fürchten, sondern umgekehrt. Und was die Einwanderung betrifft: Nicht die Araber, sondern das arme Land ist gegen sie.“ Zum Schluß tritt die Zeitung nachdrücklich für eine Politik der Verständigung ein: ״Die Tore für eine Verständigung zwisehen uns und Euch sind weit g e ö f fn e t. Die Worte des Präsidenten, daß die Juden nichts zu fürchten haben usw., haben die Ansicht des Volkes ausgedrückt. Vielleicht werden die Juden dadurch überzeugt werden, daß wir ernst- Haft eine Verständigung wollen. Die Juden müssen nur ein wenig auf ihre übertriebenen Forderungen verzichten, damit wir mit ihnen in der Frage der Einwanderung, in der Frage der Staatsbürgerschaft usw. verhandeln können und damit die ganze Bevölkerung Palästinas imstande ist, die Beseitigung des heutigen Regimes zu fordern, das unserer Zeit nicht entspricht und vielleicht für Tiere oder wilde Negerstamme am Platze ist,“ Dieser Artikel des führenden arabischen Blattes verdient gewiß das größte Interesse. Das Blatt erklärt ausdrücklich, daß die Araber die Balfour-Deklaration und die internationalen Verpflichtungen Englands anerkennen wollen und über die konkreten, praktischen Fragen, wie Einwanderung usw., mit den Juden verhandeln wollen. Mit großer Wärme wird die Bereitschaft zur Verständigung hervorgclioben. Die Erklärungen haben aber, soviel wir sehen, auf jüdischer Seite bisher kein Echo gefunden. Sogar die Aufnahme des hier zitierten Artikels in der jüdischen Presse ist sehr bedenklich. Die Zeitungen begnügen sich mit kurzer Wiedergabe des Textes und der ganze Kommentar, den man für eine so wichtige Kundgebung übrig hat, wird in die Ueberschrift gepreßt. So zum Beispiel überschreibt das Arbeiterorgan ״D a w a r“ seine Wiedergabe des Artikels aus dem ,,Felestin‘‘ mit der kuriosen Ueberschrift: ״Felestin akzeptiert die Balfour-Deklaration — ohne Einwanderung.“ Die Ueberschrift ist irreführend, da der Artikel im ,,Feiestin“ ausdrücklich betont, man müsse über die Einwanderung verhandeln, was doch nicht eine Ablehnung bedeutet, denn über Abgelehntes braucht man nicht mehr zu verhandeln. Zugleich aber ist diese Ueberschrift ein Beweis dafür, wie gedankenlos oft sogar in der linksstehenden hebräischen Presse in dieser wichtigsten Frage gehandelt wird; denn diese Stimmungsmache in den fettgedruckten Ueberschriften, mit deren Lektüre sich ja zahlreiche Zeitungsleser begnügen, entspricht ganz der Gepflogenheit verhetzender nationalistischer Organe anderer Länder. Auch das Bulletin der ״Jüdischen Telegraphen- Agentur“ hat über die Aufnahme des Musa Kasim-Interviews eine ziemlich tendenziöse Notiz veröffentlicht, die natürlich in den größten Teil der jüdischen Presse, auch der antizionistischen, übergeht. Das wirklich Entscheidende, ja beinahe Sensationelle dieser arabischen Kundgebungen, nämlieh die Erklärung der Verständigungsbereitschaft und die unverblümte Einladung an die Juden zu Verhandlungen — wird in keiner Weise gewürdigt. Viel Aufklärungsarbeit ist noch unter den Zionisten zu leisten, damit sie verstehen, um welches vitale Problem es hier geht und daß vielleicht die ganze Zukunft des Zionismus davon abhängt, ob unsere Politik heute auf der Höhe des Augenblicks ist. Darum begrüßen wir es, daß ein so bekannter Zionist und Freund Theodor Herzls, der alte ״Judenstaatler“ Josef Cowen, sich entschlossen hat, in dieser Sache das Wort zu ergreifen. Wir veröffentlichen seinen uns übergebenen Artikel an anderer Stelle dieses Blattes. Ebenso ist es zu begrüßen, daß gerade in diesem Moment das zweite Sammelheft der Vereinigung ״Brith Schalom“ in Jerusalem erschienen ist. (״Scheifotenu“ II, Preis 30 Mill 60 Pf.) Diese hebräische Publikation ist vor allem der aktueilen Frage des Parlaments gewidmet, die sie zunächst innerhalb der jüdischen Gemeinschaft zur Diskussion stellt. Vielleicht wird dies eine Aktivität der verantwortlichen Instanzen im Gefolge haben. Es wäre zu wünschen, daß bald auch in englischer oder arabischer Sprache Anschauungen dieser Art publiziert werden, damit auch die nichtjüdische Welt erkennt, welche Meinungen unter den Juden vorhanden sind. In der letzten Zeit hat die arabische Presse dem ״Brith Schalom“ größere Aufmerksamkeit gewidmet und mehrere Zeitungen haben auch Artikel und Zuschriften aus seinem Kreise abgedruckt. Es ist höchste Zeit, daß die zionistische Oeffcntlichkcit erkennt, daß es hier eine A u s c i n - andersetzung mit den Realitäten Palästinas gilt, der wir nicht ausweichen können, wenn wir wollen, daß dieses Land für uns eine Realität wird, mehr als ein bloßes Schlagwort für Parteiprogramme. Die Wirklichkeit ist immer anders als abstrakte Doktrinen, aber der Wirklichkeit auszuweichen, ist keine würdige und auch keine kluge Politik. R. W. Pro!. Brodelski über die Tapng des A.־ C. London! 27. August. (J.T. A.) In einem von der englischen zionistischen Föderation veranstalteten großen Meeting referierten die englischen A.-C.-Mitglieder über die Berliner A.-C.-Tagung. Rev. G o I d b loo m , der Ehrenvizepräsident der englischen zionistischen Föderation, gab ein Bild der Berliner Verhandlungen. Prof. Brodetski führte aus; Von gegnerischer Seite wird behauptet, man hätte mich in die Exekutive entsandt, weil man sich auf mich ״verlassen“ könne und ich alles tun werde, was Dr. Weizmann will. Solche Behauptungen sind vollkommen grundlos. Ich erkläre hier in aller Ocffentlichkeit: Ich gehöre nur deshalb zu der Gefolgschaft von Dr. Weizmann, weit ich mit seiner Politik übereinstimmc. Wenn einmal eine Zeit kommt, wo dies nicht mehr der Fall sein wird, so werde ich von meinem Posten zurücktreten. Dr. Eder erklärte, er sei aus der Exekutive nicht aus politischen, sondern nur aus persönlichen Gründen ausgetreten. Er stimme mit der Politik Dr. Weizmanns überein. Man solle nicht verzweifeln, die zionistische Arbeit entwickele sich gut, man könne sich zu den politischen und wirtschaftlichen Erfolgen gratulieren. Zum Schluß wurde eine Vertrauensresolution angenommen. Haifa, 27. August. (J. T. A.) Ein arabischer Kutscher, der drei Juden aus Damaskus nach Palästina gefahren hat, wurde vom Haifaer Gericht zu zwei Monaten Gefängnis verurteilt, weil seine Passagiere nicht im Besitze eines Einreisevisums waren. Die Juden selbst werden sich demnächst vor Gericht wegen unerlaubter Einwanderung zu verantworten haben.

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