Mannheim
Compact Memory

Jüdische Rundschau · 1928-07-31 · Heft 60 (31.7.1928) · page 2

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXIII (1928)
Issue
Heft 60 (31.7.1928)
Date
1928-07-31
Page
– (sequence 2)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
95% known words query
IRI
…/2651273-2652971-2653026--20144-2678094
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

Seite 432 JUEDISCHE RUNDSCHAU Nr. 60, 31. VII. 1028 Aus der Aklions - Co mit 6 - Sitzung Vun links nach rechts: Oien: Ituhasfhmv i'lterlner'!, Sprinzal, Farhsteln, Molzkln. Kaplanikv (Präsidium); unten: Miß Szold, Sacher, Eder, Weizmann, Sokolow, Rosenblüth, Lipsky (Exekutive). schon überwunden zu sein. Am nächsten Morgen verschlimmerte sich unerwarteterweise die Situation. Dr. weizmann erklärte, er könne sich mit den wesentlichen Punkten der ihm im vollen Texte nun vorliegenden Resolution nicht einverstanden erklären. Man verhandelte daraufhin über eine neue Formulierung ein- /einer Punkte. Die Krise wurde noch dadurch verschärft, daß die Poate Zionisten erklärten, auf der Demission Sachers beharren zu müssen, während Dr. Weizmann abermals erklärte, mit Sacher solidarisch zu sein. Man läßt nichts unversucht, um zu einem Ausweg aus der Wirrnis zu gelangen. Die politische Kommission tagt fast in Permanenz. Endlich gelang eine Einigung, so daß die Resolution auf eine große Mehrheit im Plenum rechnen konnte. FortsetzungdesVerhandlimgsberichtes Neunte Sitzung (Freitag vorm., 27. Juli 1928.) Am Donnerstag wurden mit Rücksicht auf Tischa b’Ab keine Plenarsitzungen abgehalten. Auf der neunten Sitzung von Freitag vormittag referierte Rosenbliith über das vorgeschlagene Kontrollamt. Er zitiert die betreffenden Kongreiibeschli'isse, und weist darauf hin, daß es sich hier nicht, wie bei einem Rechnungshof, nur tun eine Sachkontrolle handelt, sondern auch um eine Zweckkoiitrolle. Der Kontrollenr oder die Kontrolleure sollen direkt dem Kongreß verantwortlich sein und vollständig unabhängig von der Fxckutive und dem A.-C. All dies zeige, welche Bedeutung diesem Amt zugesehrieben wird. Dem tatsächlichen Sinn der Kongrelibcschlftsse entspreche es, wenn dieses Amt als Ehrenamt errichtet werde. Exekutivgewalt kommt ihm nicht zu. Es hat Berichte zu erstatten an die Exekutive, an das A.-C. und den Kongreß. Ueber die budgetäre Frage, wie auch die für dieses Amt vorgesehenen Personen, soll in einer eingesetzten Kommission gesprochen werden. In der anschließenden Debatte weist als Erster Dizengoff auf die Notwendigkeit des Kontrollamtes hin. Er schlägt besondere Kontrolleure für das Galuth und für Palästina vor. Suprasky erklärt, daß seine Erfahrungen in der vorjährigen Untersuchungskommission in Palästina ihm gezeigt hätten, wie nötig diese Kontrolltätigkeit gerade für das Prestige der Beamtenschaft sei. Melzer meint, daß, wenn die Kontrolle keine fiktive sein soll, wir mit ehrenamtlicher Tätigkeit nicht rechnen dürfen. Rosenbliith erklärt, daß mit dem einstimniigen Beschluß der gesamten Exekutive, daß dies ein Ehrenamt sein soll, nicht die Bedeutung herabgesetzt werden sollte, sondern im Gegenteil. Es gelangen dann zur Verhandlung einzelne Fragen die Organisation betreffend, in erster Reihe die Umtextierung einiger Paragraphen der Statuten gemäß den Be- Schlüssen des letzten Kongresses. Der Referent Dr. Lauterbaeh weist darauf hin, daß der Kongreß Beschlüsse gefaßt hat, jedoch deren genaue Textierung einem Redaktionskollegium übertragen habe. Die vorgeschlagene Textierung wird nach kurzer Aussprache bestätigt. Zur Debatte gelangt sodann die Frage der Sondersammlungen Rosenbliith zählt eine Reihe der zahlreichen Sonder- Sammlungen während des letzten Jahres auf und erklärt, daß die Folgen für den Keren Hajessod sehr ernst zu werden beginnen. Der 16. Kongreß wird diese Frage genau zu prüfen und zu regeln haben, wahrscheinlich im Wege der Zentralisierung. Vorläufig müssen wir uns wenigstens mit einer Koordinierung begnügen. In der Debatte spricht als Erster Suprasky. Es handle sich hierbei nicht um eine Einzelfrage, sondern um die ganze zionistische Konzeption. Wir müssen uns alle selbst sagen, daß es so nicht weiter geht. Unser Budgetrecht werde dadurch vollkommen illusorisch gemacht. Der Kongreß müsse dieser Zerrüttung ein Ende bereiten. Allerdings seien die Motive dieser Sondersammlungen sehr erklärlich. Wir müssen uns für zwei Zentralfonds aussprechen, die jedoch allen bcrechtigten Bedürfnissen gerecht werden müssen. Bis zum Kongreß müßten in jedem Lande gemeinsame Sammlungen für Palästinazwecke erfolgen, über deren Verwendung dann eine Zentralstelle in Palästina im Einvernehmen mit der Exekutive entscheidet. Leibjaffe erklärt sich für das Keren 1 lajessod-Direktorium mit den Vorschlägen der Exekutive einverstanden, obwohl sie den Wünschen des Keren Hajessod keineswegs genügen. Die Sonderaktionen sind für den Keren Hajessod ruinös. Die Anerkennung der Priorität des Keren Hajessod bedeutet nichts anderes, als die Wahrung des Budgetrechtes des Kongresses. Der Wunsch nach Sondersammlungen ist stets im Wachsen. Man müsse alle diese Fragen genau prüfen und nach reifer Ueberlcgung zum Kongreß mit klaren Ansichten kommen, m eine allmähliche Zerstörung des Keren Hajessod zu vermeiden. — Dr. Goldstein weist darauf hin, wie ganz besonders in fernen Ländern diese Sondersammlungen die Arbeit der Keren Hajessod-Delegierlen fast unmöglich machen. Wir erklären, daß wir mit unseren zentralen Fonds Palästina bauen, und man versteht dann nicht, wenn andauernd Sonder- Sammlungen veranstaltet werden. Die noch nicht genügend informierten Juden werden dadurch nur wirr gemacht. — Farbstein meint, daß die ganze Debatte sich nicht auf den Misrachi beziehen könne, da dieser auf seinen Anteil am Budget verzichtet hat. Der Misrachi war stets loyal zu den Fonds und werde es auch weiter bleiben. ׳— Mereminski erklärt, daß Jaffe und Goldstern zwar Recht haben, aber die Ursachen seien andere. Man solle sich nicht so gegen Sonneraktionen wenden, als vor allem gegen die eigenmächtige Verteilung in den verschiedenen Ländern, so z. R. in Amerika. Es soll nur beschlossen werden, Punkt B, der die Unterstellung der gesammelten Gelder unter die Vcrfiigungsgeu alt der Zentralinstanzen Vorsicht, und Punkt E, worin die Exekutive aufgefordert wird, dem 16. Kongreß Vorsehläge Ei bezug auf eine umfassende und gnmmiche Regelang dieser Materie zu erstatten. Rabbi Berlin meint, daß ein Answeg dann am schwierigsten sei, wenn beide Parteien Recht haben. Der Keren Hajessod sollte ein Regimuigsbudget sein, ist es aber leider nicht. Wenn erst der Weg gefunden wird, daß der Keren Hajessod auch die Bcdürfnisse des Misrachi befriedigt, dann wird dieser auch keine Sondersammlungen veranstalten. - Dr. Hantke erklärt, daß der Standpunkt aller Gruppen, die an Sondersammlungen Interesse haben, voll zu verstehen sei. Es wäre nicht so schlimm, wenn diese Sammlungen nicht so sehr überhand genommen hätten. Aber auch diese Gruppen verstehen voll unseren Standpunkt. Wir müssen ohne eine Spur von Miß- Rauen gemeinsam diese Frage behandeln. Heute tragen alle Gruppen die moralische Verantwortung, um aus der jetzigen Finanzmisere herauszukommen. Ein Ausweg muß gefunden werden, der sicher nicht alle befriedigen kann, aber für alle akzeptabel ist. - - Schapiro behauptet, daß die Politik der Exekutive zur Schaffung der Sonderfonds geführt hat. Er bringt dann einzelne Beispiele, die die Benachteiligung des Hapoel Hamisraclü durch die Exekutive demonstrieren sollen. Man ist so gezwungen, nach neuen Geldquellen zu suchen. —• Großmann bestreitet, daß nur das Budget dem Kongresse einen Sinn gibt. Man muß mit der Tatsache rechnen, daß unsere Fonds nicht wachsen, also zurückgehen, und daß die Sonderfonds in der Lage sind, zu bestehen. Wir sollten diese Sonderfonds eine Z 'illang arbeiten lassen, ' in der sie sich auch einen Apparat schaffen, und dann nach einigen Jahren die Frage der Vereinigung behandeln. ־— Kaplansky erklärt, daß die Vorschläge der Convention den Fehler haben, im Widerspruch zu den Kongreßbeschlüssen zu stehen. Alle geben zu, daß der Zustand unbefriedigend ist. Man muß aber bedenken, daß die Sondersammlungen Kreise erreichen, die dem Keren Hajessod nicht zugänglich sind, und andererseits auch Mittel schaffen für Dinge, die im Budget nicht vorgesehen sind. Diese schwere Fragen können nicht durch Resolutionen gelöst werden, sondern nur durch interne Besprechungen mit den einzelner! Gruppen. -- Goldbloom glaubt daß, je mehr Fonds wir haben, desto mehr Geld eingeht. Allerdings wisse er auch als Keren Hajessod- Arbeiter, daß der Keren Hajessod durch diese Sondersammlungen leide. Da es eine Reihe zugelassener Fonds gibt, wie Schekel, Goldener Schekel, Politischer Fonds, so dürfen wir auch weder den Misrachi noch den Arbeiter in der Befriedigung ihrer Lebensbedürfnisse hindern. Entscheidend ist nur die Frage der Priorität. — Harzfeld erklärt, daß die Zusammenstellung des Budgets geradezu zu Sondersammlungen zwinge. Man ist jetzt so weit, daß wir vielleicht auch für Kolonisationszwecke einen Sonderfonds werden schaffen müssen. Er erkläre schon jetzt, daß alle Beschlüsse nichts bewirken werden. Legal oder unlegal, werde man für diesen Sonderfonds arbeiten. «, * Rosenbiüth konstatiert in seinem Schlußwort, daß der Zustand allgemein als unbefriedigend empfunden werde. Das A.-C. müsse einstimmig die Priorität der zentralen Fonds aussprechen. Mail müsse die Tendenz der Kongreßbeschlösse in Betracht ziehen, denn von dieser hänge es ab. ob man die cingebrachten Resolutionen als konstitutionell zulässig betrachte. Der Kongreß wollte schon damals dem störenden Ueberhandnehrnen der Sondersammlungen steuern und daher entsprechen die vorgeschlagenen Resolutionen der Tendenz des Kongreßbeschlusses. Entscheidend ist die Resolution A, die die Priorität der Zentralfonds anerkennt. Die Vorschläge werden sodann einer eingesetzten Neuner- Kommission überwiesen. Schluß der Sitzung 2,30 Uhr. Zehnte Sitzung (Freitag Nachmittag, 27. Juli 192S.J Die Nachmittagssit/ung wird vom Präsidenten Motzkin um 4,30 Uhr eröffnet. Zur Beratung stehen vorerst organisatorische Fragen. Nach einem Referat des Organisations- Sekretärs Dr. Lauterbacl! wird gemäß dem von der Exekutive cingebrachten Vorschlag eine Kommission eingesetzt, die die Fragen der Zionistischen Organisation und Propaganda gründlich prüfen und eine Enquete darüber veranstalten soll, und sofern dies ohne finanzielle Belastung der Organisation möglich ist. im Laufe des kommenden Winters eine Konferenz zur Beratung dieser Probleme einberufen soll. Zu Mitgliedern dieser Kommission werden gewählt: Brodetski, Feiwel, Goldbloom, Großmann, Schiff und Dow Hos. Sodann wird gemäß dem Antrag der Exekutive diese im Einvernehmen mit dem Präsidium des A.-C. ermächtigt, den Ort und Zeitpunkt des im Sommer 1929 fälligen XVI. Kongresses zu bestimmen, wobei die Exekutive aufgefordert wird, die Vorbereitungen zu diesem Kongreß so früh wie möglich in Angriff zu nehmen. Namens der Organisationskommission referiert Dr. Rufeisen über die Resolutionen betreffs Sondersammlungen. in denen vor allem bestimmt wird, daß die auf Cieldaufhringnng gerichteten Bemühungen der zionistischen Landes- und Sonderverbände in erster Reihe der Deckung des P a! ä s t i n a b 11 d g e t s der Zionistischen Organisation und der Sicherung der Einnahmen des Keren K 3 i e m e 11! gewidmet sein müssen. Eine weitere Resolution stellt fest, daß die für diese Zwecke gesammelten Gelder der ausschl^Rlichen Verfügungsgewalt der berufenen Zentralfnsfan/en unterstehen. Die Exekutive wird auch aufgefordert, dem XVI. Kongreß Vorschläge in bezug auf eine umfassende und gründliche Regelung dieser Materie zu erstatten. Die Agency -Abstimmung Da die A g c 11 e v - K o m!ווו s s j 0 1! inzwischen ihre Rcratungen zu Ende geführt hat. wird nunmehr unter großer Spannung bei überfülltem Saale zur Abstimmung geschliffen. Der Vorsitzende der Kommission, Kurt B 111 in e n f e I d , liest die einzelnen Anträge vor, worauf die Minderheitsanträgr von den einzelnen Parteienvertrefern begründet werden. Als weitestgehender Antrag kommt zuerst der Antrag der Radikalen zur Behandlung, der von Dr. Soloweitscliik begründet wird und der lautet: ״Das A.-C. konstatiert, daß das in den Schlußfolgerungen der Survey Commission enthaltene konstruktive Programm, dessen Aufstellung für die erweiterte fewisli Agency nach dem Wortlaut des Marshall-Weizmann-Schreibens vom 1. Juni!027 allein die Aufgabe dieser Kommission war, nicht ini Einklang mit den Beschlüssen des XIV, und XV. Kongresses steht und weder seinem Wortlaut noch seinem Geiste nach als Grundlage für eine auf die zfonistischen Ziele hinstrebende Arbeit in Palästina dienen kann. Angesichts dieser Sachlage erklärt das A.-C. die bisherigen Verhandlungen über die Erweiterung der Jewish Agency für gescheitert. Das A.-C, erblickt in der Tatsache, daß die Exekutive in dem von ihr der Expertenkommission vorgelegten Memorandum es nicht für nötig gefunden hak die auf die Erweiterung der Jewish Agency bezüglichen Beschlüsse der Kongresse klar zum Ausdruck zu bringen, eine Verletzung ihrer Pflicht und eine Mißachtung der gesetzgebenden Körperschaft der Organisation und entzieht der Exekutive das Vertrauen.“ Dieser Antrag wird mit allen gegen die vier Stimmen der Radikalen und Revisionisten abgelehnt. Sodann begründet L i c h t h e i m die Anträge der Revisionisten, die lauten: ״Nach Kenntnisnahme des Protestes des Herrn Marshall gegen das vom Kongreß verlangte dreijährige Provisorium, sowie nach Kenntnisnahme der Sachverständigen-Gutachten über die notwendigen Folgen der Erweiterung der Jewish Agency hinsichtlich des Mandates, insbesondere hinsichtlich des erforderlichen Verzichtes der Zionistischen Organisation auf ihre in Art. 4 des Mandats verankerte Funktion als Jewish Agency erklärt das A.-C. folgendes: a) Die von der Leitung unternommenen Schritte zur Erweiterung der Jewish Agency widersprechen den vom XIV. Zionistenkongreß festgesetzten Richtlinien. b) Das Abkommen des Herrn Marshall vom 17. Januar 1927 wurde unter irrigen Voraussetzungen abgeschlossen und ist daher hinfällig. e) Das A.-C. ist daher der Ansicht, daß die künftige Exekutive die bisherigen Schritte zur Erweiterung der Jewish Agency rückgängig machen und neue Vorschläge auf völlig neuer Grundlage ausarbeiten muß, um eine Kooperation mit nichtzionistischen Kreisen im Sinne des Mandats herbeizuführen, wobei die Zionistische Organisation die Funktion der Jewish Agency behalten soll.“ Diese Anträge der Revisionisten werden mit 32 gegen 4 Stimmen abgeiehnt. Sodann wird die oben bereits wiedergegebene Mehrheitsresolution zur Abstimmung gestellt. Zu diesen Resolutionen wunde von der P o a I e Zion folgender Z u - satzantrag gestellt: ״Das A.-C. stellt mit Bedauern fest, daß das von der Joint Palestine Survey Commission vorgelegte Arbeitsprogramm in wesentlichen Punkten mit den vom XIV. und XV. Zionistenkongreß für die Erweiterung der Jewish Agency festgelegten Richtlinien nicht im Einklang steht und darüber hinaus Grundsätze aufstellt, die der von den zionistischen Kongressen als richtig erkannten Kolonisationspolitik widersprechen. Insbesondere verweist das A.-C. auf die im Bericht zum Ausdruck gekommene Tendenz, die Bodenpolitik der Jewish Agency vornehmlich auf die Schaffung privaten Bodeneigentums mit der Hilfe nationaler Mittel zu richten und den Jüdischen Nationalfonds zu einer sekundären Rolle herabzudrücken; auf die Ablehnung des Prinzips der Eigenarbeit in der landwirtschaftlichen Kolonisation und der genossenschaftlichen Siedlungsform (Kwuzoth); schließlieh auf das Fehlen realer Sicherungen für jüdische Arbeit und stetig wachsende Aiijah.“ Nach Begründung des Antrages durch Locker wird dieser mit 26 gegen 13 Stimmen abgeiehnt Zu Punkt B (1) Abs. 2 erster Satz liegt folgendes, von der Hitachduth eingebrachtes Amendement vor: ״Die Jewish Agency hat auch die Aufgabe, den privaten Bodenbesitz und die Ansiedlung von Siedlern mit eigenen Mitteln zu regeln und zu kontrollieren.“ Das Amendement wird kurz von Kaplan begründet und mit 24 gegen 16 Stimmen abgelehnt. Der Antrag Grünbaum auf namentliche Abstimmung über die Kommissions-Resolutionen wird abgelehnt. Die Mehrheits-Resolutionen werden darauf unverändert en bloc mit 41 gegen 4 Stimmen angenommen. Anwesend sind 10 stimmberechtigte Mitglieder des A.-C. Schluß der Sitzung 7 Uhr. (Fortsetzung Seite 435.) Die Keren Hajessod ■Kampagne des kommenden Jahres Während der Sitzung des Aktions-Comitecs in Berlin fanden zahlreiche Besprechungen des Direktoriums des Keren Hajessod mit den Leitern und Beamten der Keren Hajessod-Komitees in den verschiedenen Ländern statt. Hierbei wurden die wichtigsten Fragen der Keren ffajessod-Arbeit in t der nächsten TätigkeHspenode behandelt, um die Keren Hajessod-Kampagne möglichst gut vorzubereiten. (Ziko.)

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.