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Jüdische Rundschau · 1928-07-10 · Heft 54 (10.7.1928) · page 2

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXIII (1928)
Issue
Heft 54 (10.7.1928)
Date
1928-07-10
Page
– (sequence 2)
Language
German
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JUEDISCHE RUNDSCHAU Nr. 54,!0. VII. 1928 Seite 390 Realitäten des L»ebe11s, und das heißt in einem Willen m einem den Erfordernissen der Lage entsprechenden Kompromiß zum Ausdruck. Noch ist bei den palästinensischen Arabern, wie bei allen östlichen Völkern die Einsicht von der Furcht gehemmt, von der Furcht nämlieh, daß die einsichtigeren Elemente von den Extremisten und Unentwegten als ״nationale Verräter“ bezeichnet werden könnten, ein Schlagwort, das noch immer ge-;!net ist, auf die Massen großen Eindruck zu machen. Die Araber haben erkannt, daß die durch die Friedensvertrage geschaffene Weltlage für Jahrzehnte hinaus unabänderlich ist, daß Großbritannien in Palästina zu bleiben gedenkt und daß die Errichtung einer Jüdischen Nationalen Heimstätte ein fester Bestandteil der britischen Politik ist. An Stelle einer revolutionären Politik, die ihr Ziel mit Deklarationen zu erreichen hoffte, trat eine evolutionistischrealistische, d. h. eine Politik, die, wenn sie zu Ende gedacht wird, vor allem auf die Schaffung kultureller und wirtschaftlicher Positionen ausgehen muß. Es hat viele Monate gedauert, bis der Kongreß so weit vorbereitet war, daß er ein Bild der arabischen Einheit in Palästina geben konnte. Drei Gruppen standen sich gegenüber: Die Hussein 1 s, die mohammedanische Opposition und die Christen. Die Husseinis hatten bisher den Kongreß beherrscht, sie beherrschen noch immer den Obersten Mohainmedanisehen Rat, eine außerordentlich wichtige und starke Position. Die mohammedanische Opposition zerfiel in die Gruppe in Jerusalem unter der Führung Naschaschibis und in die nördliche Opposition, die ihren Mittelpunkt in Akko hatte. Die Christen waren vor allem in der in Jaffa neugegründeten Liberalen Partei vereinigt. Die Scheidung nach den Konfessionen ist freilieh nicht streng zu nehmen, es gibt viele christliche Anhänger der Husseinis. Aber zwischen dem Großteil der christlichen Araber und den Mohammedanern war in der letzten Zeit eine starke Spannung bemerkbar. Es kann als ein Erfolg der politischen Klugheit der Araber gewertet werden, daß es dennoch gelungen ist, den Kongreß zusammenzubringen, und zwar in einer sehr repräsentativen Weise. Er war aus allen Städten und von allen Parteien zahlreich beschickt. Er war geschickt geleitet und wurde so schnell beendet, daß er nach außen hin nicht nur einen harmonischen und geschlossenen Eindruck machte, sondern auch, daß die Reden und Entschlüsse den Intentionen der Einberufer entsprachen. Es ist bezeichnend, daß dieser Kongreß nicht mit einem Wort gegen das Britische Mandat, gegen die Balfour-Deklaration oder gegen die Errichtung eines Jüdischen Nationalen Helmes in Palästina Stellung genommen hat. Diese Zurückhaltung verdpifl, uip;60 ntfihr bftrvorgehoben .,zu werden, als sie mit der »Haltung; der TrüheVen Kongresse in ein®« scharfen Kontraste steht. Es wurden nicht einmal die Beschlüsse der früheren Kongresse formell wiederholt. Der Kongreß sah von allen negativen und feindseligen Kundgebungen ab. Wie man sich erinnern wird, war bereits das Memorandum der Arabischen Exekutive an die Permanente Mandats-Kommission des Völkerbundes im Juni 1026 in einem ähnlich gemäßigten Ton gehalten. Die Beschlüsse, die der siebente Kongreß gefaßt hat, lassen sich in zwei Kategorien teilen: Die einen sind wirtschaftlich-kultureller Natur und viele von ihnen gehen parallel mit ähnlichen Forderungen der Juden: Reform des Steuerwesens, Aufhebung der Oscher, Erhöhung des Erzichungsbudgets. In manchen Beschlüssen kommt zum erstenmal eine Serge um den arabischen Arbeiter in Palästina zum Ausdruck. Die anderen Beschlüsse, die politischer Natur sind, zentrieren alle um die Forderung nach der Einführung einer Volksvertretung in Palästina. Bekanntlich hat die britische Regierung im Jahre 1923 eine solche Volksvertretung einführen wollen. Die jüdische Bevölkerung Palästinas hat diesen Vorschlag damals begrüßt, die arabische ihn abgelehnt. Heute sehen die Araber ein, daß sie damals einen schweren Fehler begangen haben. Ein Vorschlag der Regierung, die Verfassung von 1923 mit ihren sehr beschränkten Kompetenzen einzuführen, würde heute von den Arabern Palästinas wohl angenommen werden. In der Resolution, die sie gefaßt haben, weisen sie auf die Nachbarländer hin, wie Syrien und Transjordanien, und bezeichnen die dort gewährte recht bescheidene Verfassungsfreiheit als ״genügend“. Der siebente Arabische Kongreß hat in der arabisehen Presse des Landes einen weiten und freudigen Widerhall gefunden. Auch gegenüber der Jüdischen Nationalen Heimstätte bedeutet dieser Kongreß einen Fortschritt. Er hat den demonstrativen, offenen Kampf gegen sie aufgegeben. Er hat sie als eine starke und gefestigte Realität erkannt. Von hier ist freilich noch ein bedeutender Schritt zurückzulegen bis zu der Erkenntnis und Anerkennung, daß Palästina durch seine geschichtliche Bestimmung und durch das eigenartige Schicksal des jüdischen Volkes das Heim zweier Völker sein muß, der in Palästina lebenden Araber und des jüdischen Volkes. Die Araber werden verstehen lernen, daß die Juden nicht nach Palästina kommen, um die Araber hier zu unterdrücken oder ihre Stellung zu schmälern. Sie werden verstehen lemen, daß die Juden, die überall die Vorkämpfer der Freiheit und der Demokratie sind, gerade an dem sozialen und politischen Fortschritt auch der palästinensischen Araber interessiert sind. Aber eine Verfassung ist in Palästina nur dann denkbar, wenn sie die völlige Gleichheit der beiden das Land bewohnenden Völker und ihre wirtschaftliche und kulturelle volle Entfaltungsfähigkeit verbürgt und wenn sie auf die eigenartige Lage des jüdischen Volkes Rücksicht nimmt und auf seine Bedürfnisse auf dem Gebiete der Einwanderung, Einbürgerung und Ansiedlung. Die Araber werden erst dann einen wirklichen Schritt vorwärts zur Einführung demokratischer Institutionen in Palästina gemacht haben, wenn sie mit Vorschlägen einer Verfassung hervortreten, die den Juden die vollen Garantien für die Sicherung ihrer lebenswichtigen Interessen gibt. Bis dahin ist cs Aufgabe auch der Juden, die Möglichkeiten einer solchen Verfassung und eines friedlichen gemeinsamen Neben- und Miteinanderlebens zu erwägen und zu prüfen. Eine Reihe von Gebieten gibt es bereits heute, wo gemeinsame Forderungen nach Reformen erhoben werden. Sie sollten gemeinsam erhoben werden. Sie werden dann um so größeren Nachdruck der Mandatsregierung gegenüber haben. Um unsere sozialen Ideen * Die eben in Palästina eingetroffene telegraphische Meldung Ober den Expertenbericht der Jevvish Agency enthält neben vielem, das geeignet ist, die Herzen aufzurichten und Mut zu geben, zwei Stellen, die zweifellos in großen Kreisen der zionistischen Bewegung niederdrückend wirken werden: Die Stellung zu den Kwuzoth und die Prokiamierung des Privateigentums an Grund und Boden. Der Vorschlag besagt, daß keine weiteren Kwuzoth gegründet werden sollen, die bestehenden jedoch ausgebaut und konsolidiert werden. Dieser Vorschlag würde, wenn er angenommen wird, eine der größten und mutigsten Leistungen der zionistischen Bewegung abbrechen, zu einer Zeit, wo wir über die Methode unserer Kolonisation noch so wenig wissen, daß niemand sagen kann, welche die richtigere ist. Es ist nicht Sache des Schreibers dieser Zeilen, zu kolonisatorischen Methoden Stellung zu nehmen. Aber die Frage der Kwuzah ist keine Frage, die der Fachmann allein entscheiden könnte. Und so sehr wir es begrüßt haben, daß sich im Laufe des Kampfes um die Konsolidierung immer mehr und oft gegen große Widerstände die fachlichen Gesichtspunkte in unserer Bewegung durchgesetzt haben, so sehr müßten es wir bedauern, wenn fachlich-technische Gesichtspunkte dort ausschlaggebend werden, wo daneben (um ganz nüchtern zu sprechen) die Psychologie der Siedler ein mindestens ebenso wichtiger Gesichtspunkt ist. Man sagt zum Tröste: Die bestehenden Kwuzoth werden ausgebaut und können zeigen, ob sie rentabel sind und auf diese Weise dazu beitragen, die Vorurteile gegen die Kwuzoth zu korrigieren. Eine solche Argumentation begeht einen Denkfehler. Die Kwuzah, welche sich ״als die letzte ihres Stammes“ fühlt, ist sinnlos. Die gesamte Literatur der Kwuzah-Bewegung gibt Zeugnis dafür, daß die Menschen, welche sich zu diesem opfervollem Leben entschlossen haben, dies nur getan haben, weil sie ihr Werk als das einer Vorhut für eine große soziale Bewegung betrachtet haben. Ohne diesen Sinn der Kwuzoth werden sich die bestehenden auch nicht erhalten.!Es ist so, wie wenn man den Menschen, die in Palästina für die Zukunft arbeiten, sagen wifiie:1 Es gttff iöihtfe ait- Wanderung mehr, aber eure Lebensstellung wird gesichert werden. Natürlich werden die Menschen da nicht im Lande bleiben, weil ihr Bleiben keinen Sinn mehr hätte. Ebensowenig steht zu hoffen, daß die Kwuzoth reüssieren werden, wenn es keine Bewegung der Kwuzah mehr gibt, wenn sie von oben her, von Menschen, die bei bestem Willen doch nur in den sozialen Ideen der Vergangenheit befangen sind, zum Stillstand gebracht wird. , Noch schlimmer ist — wenn hier überhaupt von einer Steigerung die Rede sein kann — der Passus bezüglich des Nationalfonds. Hier wird — falls die telegraphische Nachricht, die uns hier zur Stunde vorliegt, richtig ist — die Bewegung ins Herz getroffen, hier werden alle sozialen Ideale, in denen die Anhänger der zionistischen Bewegung erzogen wurden und welche uns die Sympathien tausender bester Menschen gebracht haben, preisgegeben. Das Aufgeben des Nationalfonds oder seine Degradierung zu einem Kolonisationsinstitut zweiter Güte bedeutet das Ende unserer sozialen Ideen. Dieses wird uns so viele Sympathien kosten, daß wir, auch rein finanziell, dafür werden schwer büßen müssen. Diese Vorschläge müssen aufs Heftigste bekämpft werden. Gerade diejenigen, welche die erweiterte Jewish Agency von ganzem Herzen herbeigewünscht haben, welche in der Erweiterung der Basis unserer Palästinasiedlung, ihrer Uebertragung an das ganze jüdische Volk, einen großen Schritt nach vorwärts gesehen haben, haben jetzt die Pflicht, warnend ihre Stimme zu erheben gegen die vorbehaltlose Annähme eines Berichtes, welcher in diesen beiden Punkten die Grundidee des Palästina-Werkes erschüttert. Jerusalem. Hugo Bergmann. Antizionistische Hetze jfidischer Kommunisten J er us a le m, 1. Juli. (J. T. A.) Die arabische Presse veröffentlicht ein Memorandum, welches eine Gruppe jüdischer Kommunisten an den soeben hier stattgefundenen arabischen Kongreß gerichtet hat. Darin fordern die jüdischen Kommumsten, die sich als unparteiisch bezeichnen, den Kongreß auf, den Zionismus als den schlimmsten Feind sowohl der Araber wie der Juden zu bekämpfen. Die Juden, heißt es dann weiter, haben nidit mehr Recht auf Palästina, als die Araber auf Andalusien (die einst von Arabern bewohnt gewesene Manische Provinz). Gegen Großbritannien, heißt es zum Schluß, müsse man kämpfen, weil es die zionistischen Bestrebungen fördert Die Arbeiter und Bauern der ganzen Welt seien Freunde des arabischen Freiheitskampfes. Nur ein Bündnis zwischen arabischen und jüdischen Arbeitern könne eine Wiederholung der in Palästina 1921 stattgefundenen Unruhen verhüten. Trotz diesen Provokationen ist der ganze Jischuv einig in seiner Stellungnahme gegen die Behandlung der verhafteten Kommunisten durch die Regierung. Die Berliner literarischen Kommunisten, die Rußlands Verhalten gegenüber den Chaluzim in Rußland rechtfertigen, sollten sich einmal überlegen, was das bedeutet Das ״Mannheimer Tageblatt“ vom 27. Juni veröffentlicht einen Artikel ״Palästina im Aufbau“ von Emile Vandervelde, der in begeisterter und warmherziger Weise die Möglichkeiten der Weiterentwicklung des jüdischen nationalen Heims schildert, insbesondere die Vdrwirklichung ״kühnster und verwegenster“ sozialer Bestrcbungeu. Bewegte Szenen in Pittsburgh Die Sdilugtage der Convention New York, 5. Juli. (J. T. A.) Der Wahl Lipskys zum Präsidenten der Zionistischen Organisation Amerikas ging auf der in Pittsburgh abgehaltenen Convention eine Abstimmung über Verfassungsänderung voraus, die sich unter stürmisehen Kundgebungen, wie sie im jüdischen Leben Amerikas noch nicht dageweseft sind, vollzog. Schließlich wurde die Verfassungsänderung, die die Wahl eines Präsidenten, dreier Vize- Präsidenten, ein« Sekretärs, eines Verwaltungsrates, eines aus 40 Personen zusammengesetzten Rates und einer Exekutive (d. h. ein Zentralkomitee aus Delegierten des ganzen Landes) vorsieht, mit Zweidrittelmehrheit angenommen. Dr. Stephen W i s e und Richter Mack stimmten gegen die Verfassungsänderung, die 418 gegen 196 Stimmen auf sich vereinigte. Gemäß einer Bestimmung wird der Präsident der Organ isatioa von der Verwaltung finanzieller Agenden befreit. Nach dieser Abstimmung war eine Wiederwahl Lipskys gesichert. Am Abend jedoch erklärte Lipsky, daß er auf seinem Beschluß, eine Wiederwahl nicht anzunehmen, beharren müsse. Am nächsten Morgen jedoch wurde in der Vor- Versammlung, an der etwa 100 Delegierte teilnahmen, mitgeteilt, ein Mitglied der Opposition, Abraham Tulin, habe gegenüber Rabbi Abba Hillel Sil ver am Cleveland erklärt, daß Lipsky ״es einfach nicht wagt, zu kandidi eren, weil sonst das Partei-Untersuchungsgericht den Distrikts-Staatsanwalt auf seine Fährte schicken werde“. Dieser Mitteilung folgte betretenes Schweigen. Sodann wurde ein Komitee am drei Personen zu Lipsky entsandt, um ihn zu bitten, seine Kandidatur aufrechtzuerhalten, damit jedem Verdacht gegen ihn der Boden entzogen werde. Mit großem Jubel wurde die Mitteilung entgegengenommen, daß Lipsky sich zur Kandidatur entschlossen habe. Die Opposition aber hörte mit ihren Protesten nicht aul. Richter Mack verlas zu Beginn der Plenarsitzung ein Schreiben des inzwischen nach New York zurückgekehrten Tulin, der erklärt, er habe niemals eine Aeußerung getan, wie sie ihm in den Mund gelegt wurde; er habe Lipskys Integrität in finanziehen Angelegenheiten nie angetastet. Mack betont, daß die Opposition nur aus übermäßigem Interesse für die moralische Unantastbarkeit der Zionistischen Organisation unter der Administration von Lipsky sich zu ihrer Kampagne bewogen gefühlt habe. Am Mittwoch, dem 4. Juli, ging die Convention zu Ende. Mit geringen Aenderungen ist die bisherige, von Lipsky geführte Administration an der Macht geblieben. Vor der Abstimmung über die Wiederwahl Lipskys, die bekanntlich mit großer Mehrheit erfolgt ist, verlas Rabbiner Max Heller, New Orleans, namens einer großen Delegiertengruppe eine Erklärung, in der Lipskys Führerqualitäten hervorgehoben wurden. Lipsky dankte bewegt für seine Wiederwahl und sagte, er sei entschlossen gewesen, das Amt nicht wieder anzunehmen, aber die während der Convention vor sich gegangene Entwicklung habe ihn umgestimmt. Er appellierte an die Delegierten, Einigkeit und Harmonie zu pflegen und persöftlic|e Erbitterung in den Hintergrund treten zu lassen. '• ' , ..'־v \ pjvv, י?־*וי «־״•:־'•׳•־ .־■■'י•-; . Jewish Agency-Frage war das einzige außeramerikanische Problem, über das debattiert und abgestimmt wurde. Wise sagte, der Bericht sei im Anfang gut, aber das sei auch alles. Er wiederholte seine auf dem Kongreß gemachten Ausführungen über die Pflichten der Mandatarregierung gegenüber dem Aufbau des Jüdischen Nationalheims in Palästina und kündigte an, er werde in den Sitzungen des Aktions-Comites, die am 19. Juli in Berlin beginnnen, eine oppositionelle Haltung einnnehmen. Im Namen der palästinensischen Arbeiterschaft übte das poale-zionistische A.-C.-Mitglied Mereminsky Kritik an dem Bericht der Joint Palestine Survey-Commission und führte aus, der Bericht bedeute eine Gefahr für den Jüdischen Nationalfonds und enthalte einen Angriff auf den national-sozialen Charakter des Aufbauwerkes in Palästina. Ab. Go 1 dberg und Maurice Samuel befürworteten die eingebrachte Resolution, die sich fürdlePolitik Dr. W e i zmanns erklärt, woraufhin die Resolution zur Annahme gelangte. Ein aus 15 Personen bestehendes Flnanzkoinitee unter der Führung von A. Liebowitz aus New York und ein 25gliedriges Administrativ-Komitce, das sich in der großen Mehrheit aus den bisherigen Mitgliedern zusämmensetzt, wurde gewählt. Gewählt wurden u. a. auch Maurice Samuel und Ab. Goldberg, gegen deren Wiederwahl die Opposition und auch Dr. Wise energisch ankämpften. Bei der Wahl eines Präsidenten der Exekutive spielten sich wiederum stürmische Szenen ab. Der Permanenzausschuß schlug Elihu D. Stone aus Boston für dieses Amt vor. Die Opposition protestierte laut gegen Stones Wahl, weil er jene Vorversammlung leitete, die die Wiederwahl Lipskys beschloß. Ein Delegierter schlug die Wahl von Dr. Wise als Exekutive-Präsidenten vor. Dr. Wise erklärte, es sei für ihn eine Beleidigung, Elihu Stones Gegenkandidat zu sein, Dies entfesselte wieder einen Sturm. Die Opposition schlug nun Dr. Mordechai M. Kaplan zum Präsidenten der Exekutive vor. Schließlich wurde Stone mit 136 gegen 79 Stimmen gewählt. Die Convention bestätigte sodann das Budget der Administration für die nächsten 16 Monate in der Höhe von 180266 Dollar. Ei■ Konflikt mit dem Misrachi Jerusalem, 5. Juli. (J.T.A.) Die Vertreter des Misrachi im Erziehungsrat der Zionistischen Organisation haben unter Protest gegen die von dem jetzigen Leiter des Unterrichts-Departements der Zionistischen Exekutive Palästinas, Dr. Berkson, getroffenen Sparmaßnahmen im Unterrichtsbudget ihren Austritt aus dem Erziehungsrat erklärt. Die Durchführung dieser Maßnahmen, erklären die Misrachi-Vertreter, würde den Ruin des Misrachi-Schulwerks bedeuten. Dr. Berkson habe kein Recht gehabt, 65 Misrachi- Lehrer ohne die Einwilligung des Misrachi-Schulinspektors zu entlassen. Im übrigen wird mitgeteilt, daß etwa 200 Lehrer und Kindergärtnerinnen aus Sparsamkeitsgründen von der Exekutive entlassen werden würden. Der Konflikt wird das am 19. Juli in Berlin zusammentretende Aktions-Comite beschäftigen. Als Vertreter des Misrachi haben sich Rabbi Mayer Berlin und Rabbi Fishman zur Teilnahme an den A.-C.- Sitzungen nach Berlin begeben. U 10. Juli Aul d Die Ei bereitet in ihnen im I mitten in d dafür jedei dition. Un hatte, glaii können wi neuen Klei baren. Es vor sich s! oder inner bestimmte, durch die erwerben Krankheit, Schon dan Judenfrage weiteren 1 nicht entfli Zwei breiten eil hängen vo tümliche F oder jener und ein s kannteste) Der l Oppeln ״Leben! Ferdina s e u r, Ge 626 S., Ve geboren 1 lau, war schon im Günstling reiches Bil der Herai uns erstel E. Th. A. Denkmal misso, He anderen, < nur Freui dabei kei werden, a zogen. It fessur an die Fakul Der Köni sei. »Es schreibt C er noch u teristische man bede die Gleicl Praxis w nun in all der in M mentensa vielseitige glaubt, is ihm aufg Hofes spi gestürzt auch mit schafft, d nahe in ist natürl seinem S milations Jehud Aus 1 Eilig Kaftan; schebera besondei möge se den erf Obadjah Freigebi mim hin aus den als sei e Man wie es 1 sein mi ihnen e Herren, Mann z deutung ist, eine Cha lehrter, die Fest bitterun! der eine über sei Nachfah ״Br seine St *) I ״Nebeni

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