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Jüdische Rundschau · 1928-06-26 · Heft 50 (26.6.1928) · page 5

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXIII (1928)
Issue
Heft 50 (26.6.1928)
Date
1928-06-26
Page
– (sequence 5)
Language
German
Belongs to
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JUEDISCHE RUNDSCHAU Seite 363 Nr. SO. 26. VI. 1028 (Fortsetzung von Seite 360.) 6. Die bestehenden Eisenbahritarife in Palästina sind nicht genügend elastisch, und sie begünstigen weder den inländischen Fabrikanten gegenüber dem Importeur, noch ermutigen sie den Exporthandel/ Es wird daher angeregt, daß die Palästina-Re* gierung die Durchführbarkeit einer allgemeinen Herabsetzung der Frachtsätze und insbesondere die Einführung eines Spezial* iarifs für Exportwaren ln Erwägung zieht 7. Die Koordination der Verkehrsmittel gewinnt immer mehr an Bedeutung, insbesondere mit Rücksicht auf die bestehenden Hafenprojekte. Die Errichtung eines Ausschusses für Ver■ kehrswesen durch die Palästina-Regierung wird daher als dringende Notwendigkeit angesehen. 8. Die Entwicklung von Heimindustrien ist von bedeutender Wichtigkeit. Gewisse Teile der jüdischen Bevölkerung, insbesondere die Jemeniten, sind gut geeignet für diese Beschiftifung. Solche Industrien würden nicht nur die Touristen beefern. sondern mit Rücksicht auf die GefÜhlabeziehungen zu Palästina würden sie wahrscheinlich ergiebige Märkte im Aus* land eröffnen. Auf diese Weise könnte eine beträchtliche Anzahl jüdischer Arbeiter in den Städten Beschäftigung außerhalb der Fabriken finden, 9. Angeregt werden sollte eine gemeinsame Bemühung der Palästina-Regierung und der Jewish Agency, ein Büro zu er* richten, welches die ln Betracht kommenden Einwanderer beraten soll in bezug auf die etwaige Ueberführung ihrer bereits bestehenden Betriebe nach Palästina oder bezüglich der Errich* tung von* neuen Industrien daselbst. In einem solchen Büro »ollten vertreten sein: a) die Regierung Palästinas, b) die Jewish Agency, c) die Handelskammern, d) der Economic Board for Palestlne, e) Banken, f) die palästinensische Fabrikanten-Ver* einigung, g) die jüdische Arbeiterorganisation. 10. Es ist sehr wünschenswert, als eine Quelle des E111kommen« ein angemessenes Hotelwesen für die ständig steigende Zahl von Touristen zu schaffen. V. Erziehung. 1. Es ist die Aufgabe der Regierung, ein Minimum weltlicher Bildung jedem Kind zuteil werden zu lassen, dessen Eltern solchen Unterricht fordern; die Regierung soll solchen Nichtregierungsschulen, die diese minimalen Erfordernisse gemäß den offiziellen Bestimmungen erfüllen, Zuschüsse gewähren; die Höhe der Zuschüsse soll auf dem Verhältnis der Schulbesuchenden Kinder beruhen. 2. Das jetzige System, wobei die Subvention an die Jewish Agencv zur weiteren Verteilung ausgezahlt wird, ist zufriedenstellend, da es die Aufrechterhaltung des rechten Standards garantiert. Die Jewish Agency wird zweifellos den Wunsch haben, den Beitrag der Regierung zu ergänzen. VI. Oeffentliches Gesundheitswesen. 1. Ein größerer Anteil von Verantwortung als bisher soll von der Regierung in bezug auf das öffentliche Gesundheitswesen fetragen werden. Solche Funktionen wiö ־ Impfung, Unterrückung von Epidemien, Kontrolle ansteckender Krankheiten, Entsumpfung, Verbesserung im Quarantänedienst stellen direkte Verpflichtungen der Regierung dar. 2. Es ist wünschenswert, daß privaten Spitälern Subventlonen gewährt werden entsprechend der Zahl der Tage kostenloser Behandlung, die in ihnen gewährt wird. Die Jewish Agency wird zweifeliios den Wunsch haben, diese Subvention zu ergänzen, um den Standard aufrechtzuerhalten, den sie für erforderlich hält. 3. Das medizinische Gesundheitswesen, das von jüdischen Stellen geführt wird, soll koordiniert und konsolidiert werden. Logischerweise dürfte Hadassah die geeignete Organisation sein, diese Koordination durchzuführen, 4, Die Kupath Cholim (Krankenkasse der Arbeiterorganisation) soll ihre Tätigkeit auf die Aufgabe beschränken, die sie sich ursprünglich gesetzt hatte, nämlich Arbeiterversicherung, Krankenwohlfahrt und Fürsorge der Genesenden; ihre übrigen Tätigkeiten sollte sie dem Gesundheitsdepartement der Jewish Agency übertragen. Es ist richtig, daß die reorganisierte Kupath Cholim bestehen bleibt, da sie ein wichtiges Werkzeug ist, die gesunden Grundsätze der Selbsthilfe und Selbstverwaltung zu lehren. 5. Alle Anstrengung 8011 gemacht werden, um die Tätigkeit der privaten Spitäler in Palästina zu koordinieren, um ein System harmonischer Zusammenarbeit aufrechtzuerhalten. Dies mag die Bildung eines zentralen Spitals-Ausschusses und die Konsoiidierimg einer Anzahl von Institutionen erfordern. VII, Arbeiterfragen. 1. Die Kommission sympathisiert mit den Bestrebungen der Arbeiter, ihre soziale und ökonomische Lage zu verbessern und begrüßt deren Verwirklichung. 2. In voller Würdigung der Leistungen von Arbeiterorganisationen bei der Leitung von Landwirtschaft, Einwanderung, Gesundheitsdienst und Kulturarbeit, glaubt die Kommission, daß die Anerkennung des Prinzips, daß Industrie und Landwirtschaft auf einer ökonomischen Grundlage einschließlich eines entsprechenden Ertrages des investierten Kapitals aufgebaut werden muß, eine notwendige Vorbedingung für das erwünschte allmähliche Steigen des Lebensstandards ist. 3. Die jüdische Gemeinschaft sollte einen Apparat der Verständigung schaffen, um die Verluste zu vermeiden, die durch Arbeitskonflikte in Industrie und Landwirtschaft erzeugt werden. Ein soicher Verständigungsapparat könnte am besten geschaffen werden durch Begründung eines Rates (CounciB, der auf der einen Seite aus Vertretern der Arbeitgeber in Industrie und Landwirtschaft besteht, auf der anderen Seite aus einer fleichen Anzahl von Vertretern der Arbeiterorganisationen. Ile Angelegenheiten in Industrie und Landwirtschaft, die zu Arbeitskonflikten zu führen drohen, sollten auf Verlangen einer der beiden Seiten diesem Council übertragen werden und der vorausgesetzt, daß die in Frage stehenden Dinge nach seiner Meinung wichtig genug sind, um eine Behandlung zu verdienen. Die Dienste eines unparteiischen Vorsitzenden sollten, wenn erforderlich, zur Verfügung sein. 4. Kooperative Organisationen der Produzenten und Konsumenten ebenso wie Organisationen der Arbeiter sollen ermutigt werden. Solche Organisationen sollen gegründet werden auf gesunden Geschäftsprinzipien und nicht nach doktrinären Theorien. VIII. Finanzen. 1. In Anbetracht dessen, daß unvermeidlich eine gewisse Zelt bis zur Errichtung der erweiterten Jewish Agencv und bis zur Durchführung der Empfehlungen der Joint Palestlne Survey Commission verstreichen wird, müssen alle Anstrengungen gemacht werden, um die Lage der bestehenden zionistischen Fonds (Keren Hajessod und Keren Kajcmcih) während der Uebergangszeit zu stärken, so daß die Aufbautätigkeit und das KonsoHdierungewerk nicht leiden. 2. Das minimale Jahresbudget, beginnend mit dem Finanzjahr 1929/30, Ist ungefähr eine Million Pfund. Diese £ 250 ÜÜO 100 000 200 000 50 0t» 000 120 ״ 000 50 ״ 000 100 ״ ״ SO ooo 000 50 ״ insgesamt £ 1 000 000 Das vorstehende Budget Ist aufgebaut auf der Annahme, daß die Regierung hinreichende Gelder zur Verfügung stellen wird für Zwecke, die nach unserer Meinung den Charakter von Regierungsaufgaben tragen, und daß die Jewish Agencv strikte Sparsamkeit bei der Sammlung und Verwaltung in Anwendung bringt. Es ist nicht zuviel, zu erwarten, daß die Vereinigten Staaten nach der Errichtung der Jewish Agency ein Minimum von S 3 000 000 jährlich für fünf Jahre aufbringen werden, und daß ein gleicher Betrag von allen anderen Ländern, die zu dem Paliatlnafonds Beiträgen, aufgebracht werden wird. Aus den Schlußlolgerungen, welche diese Kommissen gezogen hat, und aus den Untersuchungen der Experten geht hervor, daß die künftige ständige Entwicklung des Heimlandes in Palästina in erster Reihe von den Geldern abhängt, die für diesen Zweck zur Verfügung stehen. Das jetzige Budget des Keren Hajessod reicht kaum aus, um die bestehenden Arbeiten aufrechtzuerhalten, und die notwendige Konsolidierung der bereits erworbenen Be- Sitzungen sowie die wirtschaftliche Entwicklung der bereits bestellenden Unternehmungen durchzufiihren, und wenn nicht mehr Geld vorhanden Ist, kann die Kommission nur empfehlen, daß gegenwärtig keine neuen Unternehmungen begönnen werden. Die Kommission jedoch fühlt sehr stark, daß eine Politik, die eine frische und neue Entwicklung und den Erwerb neuen Bodens, die Gründung neuer Kolonien, die Inangriffnahme breiter Pläne von großer Bedeutung für das wirtschaftliche Leben des Landes nicht zuläßt, als ganz und gar unbefriedigend betrachtet werden muß; eine solche Politik darf von der jüdischen Gemeinschaft als Ganzes nicht als die Ausführung Ihrer Pflicht und Ihrer Verbindlichkeiten angenommen werden. Die Kommission ist der Ansicht, daß ein Minimalbudgct von einer Million Pfund jährlich aflgestrebt werden muß. Sie glaubt, daß dieser Betrag aufgebracht werden kann und muß. Wenn ein derartiges Budget vorhanden wäre, dann könnte die Errichtung eines Nationalen Heims in Palästina und seine Erhaltung eine Anzahl von Jahren vorwärtsgeführt und zu einem befriedigenden Abschluß gebracht werden. Sie wünscht jedoch die Notwendigkeit strenger Sparsamkeit und bester Verwendung des aufgebrachten Geldes, sowie der von ihr bezeichneten Reorganisation der Methoden und der rückhaltlosen Annahme der Jewish Agency gemäß den besprochenen Richtlinien zu betonen. Wenn diese Bedingungen erfüllt werden, appellieren die Kommisslonsmitglfeder an die gesamte jüdische Welt, die notwendigen Opfer zu bringen, damit ein Ideal verwirklicht wird, welches die Quelle berechtigten Stolzes und der Befriedigung für alle Glieder der jüdischen Gemeinschaft sein wfrd; ein Werk, das von der ganzen Welt als würdige Anstrengung der Judenheit zur Wiedererrichtung des Landes ihres Ursprungs angesehen werden soll. Die Kommissionsmitglieder selbst unternehmen es, ihre eigenen persönlichen Anstrengungen für den Erfolg dieses Appells, den sie mit zuversichtlicher Hoffnung auf Erfolg ergehen lassen, einzusetzen. London, 18. Juni 1928. Melchett. Lee K. Frankel. Felix M. Warburg. Oscar Wassermann. I Summe wurde in folgender Weise errechnet; a) Neue Kolonisation nach Konsolidierung der bestehenden Siedlungen, wobei die Auazahlung nur erfolgen darf nach Abschluß von Verträgen, welche die Rückzahlung genau festsetzen, nicht weniger als b) Konsolidierung von Finanzfnstitutionen und genossenschaftlichen Institutionen zur Verbesserung der Verschiffung und Marktgewinnung c) Zusätzliche Landkäufe (die jedoch nur durchzuführen sind, wenn der Boden zu angemessenem Marktpreis erworben werden kann) d) Anleihen an neu niedergelassene Siedler (Die Posten a, b, c, d werden schließlich zurückfließen.) e) Elementarerzlehung (in Ergänzung zur Regierungs-Subvention), Universität®•, technisehe, Mittelschul- und religiöse Erziehung f) Ausbildung von Immigranten und Unter- Stützung für Arbeiter g) Konsolidierung׳ von Spitälern und Subventlonen für Spitäler h) Verwaltung der Jewish Agency und ihrer Fonds I) Verschiedenes Balfonr-Bankell in London Am 3. Juli findet im großen Festsaal des Londoner Rathauses (Guiidhali) ein Bankett zu Ehren Lord B a 1 f o u r s statt, veranstaltet von dem Komitee zur Errichtung eines Balfour-Waldes in Palästina. Es ist das erste Mal, d iß dieser historische Saal für eine jüdische Veranstaltung zur Verfügung gestellt wird. Von der Regierung haben Lord Birkenhead und Winston Churchill ihre Teilnahme zugesagt. Friede Im amerikanischen Zionismus? Die Tätigkeit des von Weizmann ernannnten Schiedsgerichts. New York, 20. Juni, (J. T. A.) Das vom Präsidenten der Zionistischen Weltorganisation Dr. Chain! Weizmann vor seiner Abreise aus den Vereinigten Staaten eingesetzte Parteige rieht, zur Prüfung der von der zionistischen Opposltion gegen die offizielle Administration der Zionistischen Organisation Amerikas erhobenen Beschuldigungen ist soeben unter dem Vorsitz von Richter Edward Lazansky vom Obersten Gericht zu New York zusammengetreten, Das Gerieht beschloß, Beschuldigungen persönlicher Unredlichkeit, die angeblich gegen einzelne Mitglieder der Adminisfratlon erhoben worden wären, von der Untersuchung auszuschließen, da die Opposition bestimmt erklärt hat, daß von ihrer Seite solche Beschuldigungen nie erhoben worden sind. Das F r i e d e n s - K o ini tec, das sich vor kurzer Zelt mit dem Ziele gebildet hat, eine Verständigung zwischen der Opposition und der Administration herbelzuführen, unterbreitete dem Gericht einen Antrag, die Untersuchung hinauszuschicbcn; der Antrag wurde vom Gericht abgelehnt. Laut dem von Richter Lazansky zu Beginn der Sitzungen formulierten Programm wird sich die Untersuchung auf drei Punkte erstrecken: Die Angelegenheiten der American Zion Commonwealth, der Palestine Securities und des Publication Fund, Richter Julian W. Mack, der die in Washington stattgefundene Konferenz der Opposition geleitet hat, ist pergönlich vor dem Gericht nicht erschienen, sondern erklärte in einem Schreiben, er besitze nicht aus erster Hand stammendes Beweismaterial gegen die Administration, es genüge ihm, jene zu beraten, die solches Beweismaterial besitzen und ei dem Gericht unterbreiten wollen. Die Organisation zlonlstischer Frauen ״Hadassah“, von der man annahm, daß sie in den Beschuldigungen gegen die Administration Hand in Hand mit der Opposition geht, hat in einem Schreiben an das Gericht mitgeteilt, daß ihre Beschuldigungen gegen die Administration nicht den Vorwurf unlauterer Handlungenzumln halt haben, sondern lediglich Angelegenheiteit betreffen, die von der bevorstehenden Convention der Zionistischen Organisation Amerikas zu behandeln sein werden. Die Sprecher der Opposition vor Gericht sind Abraham T u 1 i n , der einer der Führer der Opposition im politischen Komitee des letzten zionistischen Kongresses in Basel gewesen war, und Samuel Rosenson, dessen Ausscheiden aus der offiziellen Administration bei der Ankunft von Dr. Weizmann in New York das Signal zum konzentrierten Vorgehen der Opposition gegeben hat. Der Präsident der amerikanischen Zionistischen Organisation Louis Lipsky und der Präsident des amerikanischen Keren Hajessod Morris Rotenberg vertreten die Administration vor dem Gericht. Die Verhandlungen nahmen eine unerwartete Wendüng. Nach Anhörung der Parteien unterbrach das Gericht die Weiteruntersuchung und hielt eine geschlossene Sitzung ab, um einen Vorschlag auf friedliche Einigung der beiden streitenden Parteien auszuarbeiten. Das Gericht hat ein Komitee aus neun Persönlichk e i t e n zur friedlichen Erledigung des Streitfalles eingesetzt. Dem Komitee gehören seitens der offiziellen Administration Morris Rotenberg, Kalisky und Hermann G. R0bb i n s, seitens der Opposition Richter Julian W. Mack, Abraham T u 1 i n und Frau Robert S z o i d, seitens des Komitees für Frieden und Wiederaufbau Dr. Mordechai Kaplan, der bekannte New Yorker Gesundheitskommissar, Louis I. Harris und Dr. de S o 1 a P ס o 1 an. Es verlautet, das Ziel dieses Komitees sei die Erreichung eines freunds c h a 11H c h en Ueberelnkommens auf der Grundläge der Bildung einer gemeinsamen Admlnlstration, in der die offizielle Partei und die Opposition vertreten sind und gewisse Persönlichkeiten, die nicht näher benannt sind, ausscheiden. Nachdem das Gericht in geschlossener Sitzung diesen Beschluß gefaßt hat, wurde die Oelfentlichkeit wieder hergestellt. Richter Lazansky referierte über die aus den Büchern der Administration hergostelitc Rechnungsau,!nähme und faßte die von der Opposition vorgebrachten Beschuldigungen zusammen. Man erfuhr, daß dem Präsidenten der amerikanischen Organisation, Louis Lipsky L der Vorwurf Organisation Hadassah und Schwägerin von Jacob de Haas, gegen Schuldschein eine Summe von 2000 Dollar zur Ver- Fügung gestellt. Das Geld ist seitdem zurückgezahlt worden, diese Handlung wird aber dennoch von den Oppositionellen als ein Mißbrauch des Amtes angesehen. Lipsky erklärte, er glaubte, Frau Lefkovvitz im Interesse der Organisation aus ihrer augenblicklichen finanziellen Notlage heraushelfen zu müssen. Die Opposition brachte weitere Tatsachen vor, die nach ihrer Meinung als Unregelmäßigkeiten der Geschäftsführung der Administration zu befrachten sind. Manche dieser Fest- Stellungen beziehen sich auf die gegenwärtigen Wahlen der Delegierten zur bevorstehenden Convention, Lks Gericht bestimmte einen R c c h 11 u n g s r e v i s o r zur Prüfung der angeblichen Unregelmäßigkeiten. Die Administration erklärte sich damit einverstanden, forderte aber, daß die Untersuchung sich auch auf die Zeit erstreckt, in der Richter Julian Mack Präsident der Organisation war. Hierauf vertagte das Gericht die Sitzung. _ Die britische R c i c h s ־ M a r k t - K o m m i s s i o n (Empire Marketing Board) berichtet, daß eine kleine Ladung Kartoffeln in diesem Jahr aus Palästina nach England gesandt wurde und daß nächstes Jahr Versuche mit einer größeren Schiffsladung gemacht werden sollen. Man bcabsichtigt, Kartoffeln in den Distrikten Jericho und Beisan zu pflanzen, und zwar im November, und sie im Februar als Deckladung auf den Orangen-Schiffen zu verfrachten. 3ahlf und sammelt den Schekel!

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