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Jüdische Rundschau · 1928-03-20 · Heft 23 (20.3.1928) · page 2

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXIII (1928)
Issue
Heft 23 (20.3.1928)
Date
1928-03-20
Page
– (sequence 2)
Language
German
Belongs to
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Seite 164 JUEDISCHE RUNDSCHAU Nr. 23, 20 HI!928 Nr. 23, 3 wenn weitere Austrittsmöglichkeiten zugelassen werden sollen, die Pläne der Steuerdrückeberger, deren Verhalten den Ruin der kleinen und mittleren Gemeinden herbeizuführen droht, dadurch unschädlich zu machen, daß wir ihnen, da sie ja aus dem Judentum nicht ausscheiden wollen, eine Steuerleistung an den Landesverband in der Höhe ihrer sonst an die Gemeinde zu zahlenden Steuern aufbürden wollten; dadurch würde der Austritt unrentabel werden. Diese Bestimmung wurde von den Liberalen mit dem seichten Argument, sie habe einen metallischen Beigeschmack, bekämpft, jedoch vermochten sie kein besseres Mittel, der Steuerflucht zu begegnen, anzugeben. Jedes brauchbare Mittel hätte für sie selbst die Austrittsmöglichkeiten eingeengt oder erschwert. Letzten Endes wird es auf die Entscheidung der Frage ankommen, ob das preußische Judentum grundsätzlich die Einheitsgemeinde fordert oder — im Geiste des bisherigen Entwurfs — auf die Einheit des Judentums und seiner Gemeinden keinen entscheidenden Wert legt und gegen die Gefährdung der Kleingemeinden keine Sicherungen schafft, oder ob es gar drittens — im Geiste des Halberstädter Verbandes — die Auflösung in mehrere Judentümer nach ungarischem Muster geradezu anstrebt. Mit der Personalgemeinde gibt es für uns kein Judengesetz. Kommt eine Einigung nicht zustande, so werden die Liberalen ihren Entwurf der Regierung vorlegen, in deren Schubfächern er voraussichtlich rühmlos verenden wird. Wir glauben Indes, die Hoffnung nicht aufgeben zu sollen, daß der Drang zu einer Einheit des Judentums, der sich ja auch in den Bestrebungen zur Schaffung von Landesverbänden und einer Reichsorganisation manitestiert hat, letzten Endes siegen wird, und jedermann weiß, daß er auch in weitesten Kreisen der liberalen judenheit warme Anhänger findet. In den letzten Jahrzehnten hat die Zahl der Mitglieder der Sondergemeinden in Preußen kaum zugenommen; das Einheitsstreben als Entwicklungstendenz liegt also klar vor Augen. Soll wirklieh die kleine Gruppe radikaler Führer durchdringen, die Arm in Arm mit der Separations-Orthodoxie das Rad der historischen Entwicklung rückwärts zu drehen sucht? Eine Rückwärtsentwicklung von der Einheit zur Spaltung des Judentums beobachten wir auch in der Frage der Reichsorganisation. Die Leser dieses Blattes kennen den Standpunkt der Jüdischen Volkspartei und sind durch den Bericht über die Nürnberger Tagung darüber unterrichtet, daß das deutsche Judentum drauf und dran ist, den großen Gedanken der Zusammenfassung aller deutschen Juden, der 1921 in den Herzen '<*«׳ ö|j|utschen Juden auf dem Gemeindetage * des D, J.G. B. so deutlichen WiderhÄ gefi»0eo hat, $egen das Linsengericht einer Dachorganisation der Landesverbände zu verkaufen. Wir erleben das Schauspiel, daß sich die große Mehrheit der deutschen Juden, die in Norddeutschland siedeln, von der relativ kleinen Zahl süddeutscher Juden dazu hat zwingen lassen, dem baverisehen Partikularismus vor dem jüdischen Klalgedanken den Vortritt zu lassen. Während wir in der deutschen Politik eine Entwicklung vom Bundesstaat zum Einheits- Staat beobachten, machen die deutschen Juden den umgekehrten Prozeß durch: sie, die vor Jahrzehnten im D. J, G. B. einen Verband geschaffen haben, der über die Ländergrenzen hinweg die einheitliche Organisation aller jüdischen Gemeinden Deutschlands bereits durchgeführt hatte, legen nun den Hauptnachdruck auf ihre Landesverbände, in denen sie sich ausschließlich mit den Interessen der Gemeinden ihrer Länder befassen, und machen dem Gedanken der Rcichsorganisation nur zögernd Konzessionen, immer von Mißtrauen und Furcht beseelt, es könnten ihre bayerisehen ״Belange*' durch etwaige preußische ״Belange“ geschädigt werden. Der Gedanke, daß man in einer Organisation der deutschen Juden von preußischen, bayerischen und lippischen Belangen völlig absehe und die einheitlichen Interessen der deutschen Judenheit betone und fördere, erscheint ihnen völlig unfruchtbar, obwohl sie doch in ihren Landesverbänden genügend Möglichkeit und Gelegenheit finden, sich mit ihren bayerischen Spezialinteressen zu befassen. Wenn einst in Bismarcks Bundesrat gegen die Gefahr einer Vergewaltlgung der bayerischen Politik durch die preußische Kautelen geschaffen werden mußten, durch die Begrenzung der Zahl der preußischen Stimmen, so müssen das heute (1928) die deutschen Juden ganz genau so machen; Preußen erhält 50 % minus 1. Soll man annehmen, daß der Verbandstag, die Vertretung der preußischen Juden, einer Minderbewertung von zwei Dritteln der deutschen Juden, die in Preußen wohnen, gegenüber den 10 % bayerischen Juden seine Zustimmung gibt? Wir haben nun eine Arbeitsgemeinschaft von Landesverbänden, in denen die Vertreter der einzelnen Länder, streng gesondert nach dem Machtbereiche früherer Dynastien, ihren Sitz haben. Gäbe es noch ein Reuß Aeltere und Jüngere Linie, so säßen auch Vertreter dieser Dynastien im jüdisehen Rat Der Gedanke der Urwahien, der unseres Wissens auch von vielen Liberalen noch nicht aufgegeben ist, kam auf der Nürnberger Tagung ernsthaft nicht mehr in Frage. Natürlich spielt auch der Pairschub eine Rolle. Dieselben Herren, die immer mit dem leicht zu widerlegenden Argument arbeiteten, man könne nicht dreimal wählen lassen, sprechen nun von einer sechsjährigen Mandatsdauer, obwohl der Preußische Landesverband, dessen gewählte Vertreter doch in jene Reichsorganisation entsandt werden sollen, eine vierjährige Mandatsdauer hat Ueber das Monstrum der rein dekorativen Rfichstagung oder gar über die antidemokratischen Ten- *lenzen eines besonderen Entwurfs, den ein hervorragende» Mitglied des Rate des Preußischen Landesverbandes mitgebracht hatte, wollen wir lieber ganz schweigen. Dieser Niedergang des Klalgedankens, dieses Emporwuchern des Partikularismus, diese Abschwächung demokratischer Grundgedanken, denen wir ein unwandelbares Bekenntnis zur Einheit des Judentums entgegensetzen, wird unserem schärfsten Widerstand begegnen. Ob es noch gelingen wird, einen Umschwung im deutschen Judentum herbeizuführen, Wage!) wir nicht zu entscheiden. Daß wir aber bei dem Bestreben, diesen zersetzenden Einflüssen gegenüber den Einheitsgedanken wieder aufzurichten auch in den Herzen vieler Liberaler ein Echo wecken werden, wird jeder glauben müssen, der die Begeisterung auf dem Gemeindetage vom 23. Januar 1921 miterlebt hat Wir gehen zur Tagung mit dem festen Willen zur Zusammenarbeit mit allen Groppen des preußischen Judentums, und wir wissen, daß jede Gruppe, wenn auch schweren Herzens, Konzessionen machen muß, wenn das Ziel der Schaffung eines Judengesetzentwurfs und einer Reichsorganisafion erreicht werden soll. Im gegebenen Moment tritt jedoch die Erwägung hinzu, daß es besser sein kann, in dem alten Uebergangszustand noch weitere Jahre zu verharren und durch die Beeinflussung der jüdischen Massen eine günstige Wendung in der jüdischen Politik vorzubereiten, als um jeden Preis etwas zu schaffen, nur um vor dem eigenen Gewissen und vor der jüdischen Öffentlichkeit erleichtert feststellen zu können, daß das jahrelang erstrebte Ziel endlich erreicht sei. Die Wahlmelhoden der Orthodoxen Ein interessantes Urteil in Prag Gerade im richtigen Augenblick, nach den Wahlen in Polen, von deren jüdischer Seite unser Warschauer Korrespondent ein wenig erquickliches Bild hier entworfen hat, kommt die Nachricht von einem interessanten Gerichtsurteil, das auch orthodoxe Wahlpraktiken zum Gegenstand hat Es handelt sich um die Wahlen in der Tschechoslowakei im Jahre 1925, wo durch die von der Agudah-Ortliodoxie in der Slowakei und in Karpathorußland im letzten Moment mit Unterstützung der Behörden gebildete Partei die jüdischen Stirnmen zersplittert wurden, so daß alle jüdischen Mandate verloren gingen. Die orthodoxen Führer benützten ihre Herrschaft über ihre politisch ungebildeten orthodoxen Anhänger, um diese gegen die jüdische Liste zu mobilisieren. Nach den Wahlen nahm der Jüdische Nationalrat in Prag eine Resolution an, in der es u. a. hieß: ״Die Einigung des ganzen jüdischen Volkes ist trotz des deutlich bekundeten Volkswillens zerschlagen worden, weil eine>־e11rsch|flchÄ'־B1tf\piJ^,#18m.'M»«ht: un£ Ihren eigenen Vorteil besorgte' Käufliche und " gekaufte klerikale Gruppe — über. Befehl der Feinde des jüdischen Volkes — diese Einigung Zu vereiteln wußte.“ Dr. Emil Margulies machte die Resolution zum Kernpunkt eines offenen Briefes an di«: Oberrabbiner Weber und Hirschler und forderte sie auf, ihn wegen der zitierten Ausdrücke zu verklagen. Diese, sowie Dr. Welwahrt aus Topoican, reichten die Klage ein. Dr. Margulies bot den Wahrheitsbeweis an. Die Verhandlung fand am 14. d. M. in Prag statt Der Hauptzeuge Markus Ungar, der ehemalige politische Vertreter der Orthodoxie in Prag, schilderte, wie er vor den Wahlen einige Male vom Vizegouverneur Karpathorußlands, Rozsypal, aufgesucht wurde und mit diesem einen Pakt schloß, der eine Verhinderung der Kandidatur Jüdischnationaler in der Slowakei und Karpathorußland bezwecke. Hierüber verhandelten die Führer der Orthodoxie auch mit dem damaligen Innenminister Malypetr, der ihnen versprach, sie mit Geld und dem nötigen Einfluß zu unterstützen. Der Zeuge Ungar führte aus, er habe als der Spitzenkandidat der orthodoxen ״jüdischen Wirtschaftspartei“ von dem Vizegouverneur Rozsypal 100 003 Kc. bar ausgezehlt erhalten. Davon gab er 20000 Kc. dem Wahlbevollmächtigten seiner Partei, 80 000 Kc. gab er Rozsypal zurück, als er einsah, daß eine günstige Einigung mit den Jüdischnationalen durch die Unnachgiebigkeit der Führer der Orthodoxen gescheitert war. Er selbst trat zur Jüdischnationalen Partei über und kandidierte im Wahlkreis Presov. Die Folge der Zersplitterung war, daß die 118 000 jüdischen Wähler in der Tschechoslowakei keinen einzigen Kandidaten durchbrachten, wodurch auch die Reststimmen, die für vier bis fünf Parlamentssitze ausgereicht hätten, verloren gingen. Nach fast einstündiger Beratung fällte der Gerichtshof ein freisprechendes Urteil, wobei er in der Begründüng hervorhob, daß zwar die inkriminierten Ausdrücke objektiv den Tatbestand der Ehrenbeleidigung bilden, daß es aber dem Angeklagten gelungen sei, den Beweis der subjektiven Wahrheit für seine Behauptungen zu erbringen. Das Gericht hat die Ueberzeugung gewonnen, daß der Angeklagte in durchaus idealer Absicht und mit bestem Wissen und Gewissen in der Abricht, für das Wohl des jüdischen Volkes zu arbeiten, seinen Artikel veröffentlicht hat. Erwähnung verdient die Rede des Verteidigers Dr. Angelo Go Id stein, der als Zionist in seinem Plädoyer folgendes ausführte: ן ״Ich befinde mich in der unangenehmen Lage, gegen eigene Stammesbrüder einen politischen Prozeß führen zu müssen. Ich bin jedoch der Ueberzeugung, daß unsere Partei ein eminent kulturelles Werk vollbringt, wenn sie es übernommen hat, die jüdischen Massen in der Slowakei und Karpathorußland geistigundpol itischzuerziehen. Wir können nicht ruhig Zusehen, wie das Judentum in diesem Staate dem pol:- tischen Kampf der verschiedenen Parteien preisgegeben \v rd. Uns geht es nicht um Mandate, uns geht es um den bürger'ichen Frieden zwischen allen Schichten der Bevölkerung und vornehmüch zwischen den einzelnen Schichten des Judentums. Die orthodoxen Rabbiner, die uns in diesem Prozeß gegenüberstehen, haben eine schier unbegrenzte Macht über die jüdischen Massen im Osten unserer Republik und sie wußten, daß sie diese Macht, die sie immer wieder mißbraueh'en, einbüfien müssen, wenn unsere Partei der Aufklärung im Wahlkampf obsiegt Daher war ihr Kampf gegen uns auch ein Existenzkampf für sich selbst. Aber nicht aus persönlicher Eitelkeit oder Haß gegen die politischen Gegner hat Dr. Margulies seinen Artikel veröffenlHciit, sondern weil er es für seine Pflicht erachtete, im Interesse des allgemeinen Wohles die 118 000 jiidisehen Wähler darauf aufmerksam za machen, welchen Leuten sie cs zu verdanken haben, daß ihre Stimmen im Wahlkamp{ verloren gingen. Es war also eine ideale Tat von seiten Dr. Margulies, eine Tat ira Interesse des gesamten Volkes, ja sogar der Allgemeinheit überhaupt“ Das Gericht hat sich, wie aus dem Urteil hervorgeht, den Argumenten des Verteidigers angeschlossen. Dieser Prozeß verdient in weitesten jüdischen Kreisen bekannt zu werden. Es geht hier wahrhaft um eine Frage innerer Reinigung und Gesundung; es geht auch um den Respekt vor der R e 1 i g f o n , die davor bewahrt werden sollte, zu politischen Geschäften mißbraucht zu werden. Sitzung des Landesvorstandes In der Sitzung des Landesvorstandes der Z. V. f. D., die am 18. März in Berlin stattfapd, hielt der Vorsitzende Herr Kurt Blumenfeld vor Eintritt in die Tagesordnung eine Ansprache, in der er anläßlich des zehnjährigen Jubiläums des Welthechaluzdie Verbundenheit des deutschen Zionismus mit der Chaluzbewegung zum Ausdruck brachte, Herr Blumenfeid sprach dann den Herren Alfred Berger und Karl Glaser, die zum 1. April aus ihrer bisherigen Beamtentätigkeit ausscheiden, den Dank der Zionistischen Vereinigung für Deutschland für ihre langjährige treue und hingebungsvolle Arbeit ׳für das Palästina-Aufbauwerk und den deutschen Zionismus aus. Dr. Martin Rosen blßth erstattete einen kurzen Bericht über die gegenwärtige Lage in Palästina und im Gesamtzionismus, behandelte unter anderem die Anleihefrage, die Reise vou Sir Alfred Mond und ihre Ergebnisse, die Reise Dr. Weizmanns nach Amerika ira Zusammenhang mit der dortigen zionistischen Situation, die Angelegenheit des Hafenbaus und der Haifa Bay, die jüdische Gemeindeverordnung der palästinensischen Regierung und ihre Auswirkungen im Jischuw und die Arbeitslosenfrage. Im Zusammenhang mit der letzteren wurde dargelegt, daß die finanzielle Situation der Exekutive trotz der offensiebt• liehen und sehr erheblichen Besserung des Standes der Arbeit«־ losigkeit und der Lage am Arbeitsmarkt außerordentlich schwierig ist, weil die Eingänge des Keren Hajessod zur Deckung des regulären Budgets für das Jahr 5688, insbesondere soweit es sich um die sehr wichtige Quote aus Amerika handelt, im Rückstände geblieben sind. Im Anschluß an diesen Bericht wurden aus der Mitte des Landesvorstandes einige Anfragen bezüglich der Anleihe und der in der Presse neuerdings vielfach behandelten Frage einer gesetzgebenden Körperschaft für Palästina gestellt Der nächste Punkt der Tagesordnung ״Centralverein und Zionismus“ wurde durch ein Referat von Herrn Blumenfeid eingeleitet, an das sich eine lebhafte Aussprache anschloß, in der im Zusammenhang mit dem eigentlichen Thema eine grundsätzliche Erörterung der ideologischen Grundlagen unserer Arbeit stattfand. (Herr Blumenfeld behandelte einen Teil dieses Fragenkomplexes in seinem Referat in der öffentlichen Kundgebung der Zionistischen Vereinigung für Deutschland am 19. d. M., über die In der nächsten Nummer der ״Jüdischen nltteir«# Uchtheim, Dr. Apfel, Dr. Wolfheim, Bileski.; 5 Ferner Wurde die Frage der Ansiediung aus Deutschland stammender Chahizlm in Palästina behandelt Zur Frage des Delegiertentags wurde dem Antrag des Geschäftsführenden Ausschusses entsprechend beschlossen, den ursprünglich in Aussicht genommenen Termin vom 17. bis 20. Mai auf die Tage vom 27. bis 29. Mai (Pfingsten) zu verschieben, falls die Reichstagswahlen erst am 20. Mai stattfinden sollten. Folgende Tagesordnung wurde festgelegt: Erste Sitzung: Eröffnungsrede des Vorsitzenden der Z. V.f.D; Begrüßungen; Wahl des Büros; Ansprache des Vertreters der Exekutive. ZweitcSitzung: Bericht des Wahlprüfungsausschusses; ״Zionistische Arbeit in Deutschland“, Referenten Blumenfeld- Rosenblüth; Aussprache; Wahl der Kommissionen. Dritte Sltzung: Fortsetzung der Aussprache zu den Referaten Blumenfeld und Rosenblüth. Vierte Sitzung: Referat des Vertreters der Exekutive über die Lage in Palästina und ira Gesamtztonismus mit an-‘ schließender Debatte. Fünfte Sitzung: Anträge und Wahlen. Mancbi doch Aufstii Manchmal . Zuerst war das eii und Ameisi war Markt c die Thora f müßte entvv im Laden si Jen Heirate Der fa —• unten u Seite Kräm! reiche Kuli und Aufpas gen — das Die Ameise! die in dies« sich trugen die man it findet. Die der Erwerb! Steuerpacht Licht der 1 Feuer des C Häusern. 1 drinnen Er! Da kat immerhin 1 .verfaulten! ■Arbeit, die "schlossen si matik zu j spräche ler erblühe“, einmal der Hirt die Ta heilsgeführ jedenfalls f die bekannt vertrödelten egen die I ' ׳: ä..y« swobl. Es ver der sie freil sich selbst Das Hallensporttest des Jugendamtes Am 18. März fand im Berliner Sportpalast das Hallensportest Statt, welch« vom Jugendamt der Jüdischen Gemeinde veiv mstaltet wurde. Nicht nur, was selbstverständlich ist, die jüdl* sehen Sportvereine, sondern auch die gesamte jüdische Berölkerung Berlins brachten dieser Veranstaltung ungeheures lneresse entgegen. Ohne zu übertreiben kann man sagen, daß!och niemals so viele tausende Juden zu einer jüdischen Vermstaltung ln Berlin herbeigeströmt waren wie in diesem Falle. Die Arrangeure des Festes waren auf einen derartigen Massenindrang gar nicht vorbereitet. Sicherheitspolizei mußte in Anspruch genommen werden, um in die ungeheuren Menschennassen Ordnung zu bringen. Man schätzt die Anzahl der er-!chieneneri Gäste auf mehr als 100C0. Im Mittelpunkt der Veran-;taitungen standen sehr geschickt gewählte Vorführungen aller nöglichen Sportarten, von denen besonders die jugendlicher Fußballer und die Turngruppen der Männer und Frauen hervoijehoben zu werden verdienen. Im t5C0-m־Vorgabe1auf wura länger (Reichsbund jüdischer Frontsoldaten, 133 m Vorgabe) Erster, Sachs (Kartell-Convent, 130 m Vorgabe) Zweiter und Katz (Bar Kochba, vom Mal) Dritter. Stark interessierte das iO-m-Laufen für Minner. Erster wurde Simon (Bar Kochba) vor L e w i n und Kurz (Bar Kochba). Zwei Hockey-Mannschaften Bar Kochbas spielten zweimal 15 Minuten. Ungeteilten Beifall fanden die Jiu-Jitsu-Vorführungen. Besonders schö״ gestaltete sieh das Geräteturnen, bei dem an 23 verschiedenen Geräten EUgleich gearbeitet wurde. Der Boxklub M a c c a b i fiel vor stiem durch seine straffe Disziplin auf. im Damenlaufen wurde Anspach I (R. J.F.) Erste, Neumann (Bar Kochba) Zweite und Anspach II Dritte. Im Alten-Herren-Laufen (50 m) wurde Goß (R. J.F.) Erster vor KIkola (Bar Kochba). Alles in allem eine äußerst gelungene Veranstaltung, über die wir noch ausführlich berichten werden. O. C. —־ etwa m in jener fer Dort blüht Poesie und draußen ste kin, dort d tische Mun Aufklä m seiner S passungsfäl stenz der J kräfte auf, ärmlich, s< des Mumiei lieh doch zi das naiv 1 ihnen in F doch die li An den B« timentalität (״Sprache“ prinzip). 1 Menge un Karx’ierejäg war in ihr Herrlichkei Jakobs im man nacht bemühte. Zittern ein! der Verfass edle jüdisc lag, aie au: lichkeit vei l'olizeikniif wurde, voi Lejb Gord ״Wozu gen wir de druck des me es jem nicht verg« bringt: 8״ Jene '1 gen: em kamen die Beginn dei und keine die überall

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