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Jüdische Rundschau · 1928-03-16 · Heft 22 (16.3.1928) · page 2

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXIII (1928)
Issue
Heft 22 (16.3.1928)
Date
1928-03-16
Page
– (sequence 2)
Language
German
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Seite m JUEDISCH E RURDSCHA״ Nr, 2 ein Beispiel zu erwähnen: Es ist uns allen klar, daß nach Beendigung der Arbeitslosenkrise die positive Kolonisationsarbeit nach einem festen Plan und nach teilweise neuen Methoden beginnen muß. Der wichtigste Grundsatz dieser neuen Methode muß die Sicherstellung des Kolonisationskapitals vor Beginn der Arbeit sein, also die Vermeidung der ungeheuren Verluste an Kraft und Geld, die durch Anfängen von Siedlungen, deren Finanzierung in der Luft hängt, entstehen. Es gibt jedoch nur einen Weg, diese Voraussetzung zu erfüllen, das ist eine Anleihe. Es war bereits die Rede davon, daß eine Anleihe nach den Gesichtspunkten der Repatriicrungs- Anleihen des Völkerbundes angestrebt wird. Bei dieser Sache, auf die wir hier nicht näher eingehen wollen, könnte u. E. die neue Gesellschaft von großem Nutzen sein. Oder ein anderes Beispiel: In der letzten Zeit ist eine schon lange schwebende Frage anscheinend wieder akut geworden: Die Frage der Verfassung Palästinas, der Schaffung eines palästinensischen Parlaments. Wir verweisen in diesem Zusammenhang auf den heute veröffentlichten Beitrag unseres Mitarbeiters Josef Friedfe!d, worin festgestellt wird, daß die Araber jetzt offenbar bereit wären, auf die Vorschläge der Regierung einzugehen. Damit stimmt eine Meldung der Tel-Awiwer Tageszeitung ״Haarez“ vom 6. März überein, worin es heißt, daß in hohen Beamtenkreisen der palästinensischen Regierung, offenbar unter dem Einfluß der verständigangsfreundlichen arabischen Gruppe, die Absicht besteht, diese Frage wieder auf die Tagesordnung zu setzen. Wir wollen über das Problem selbst, auf dessen Ernst wir schon oft hingewiesen haben, uns hier nicht verbreiten. Aber die neue Pro Palästina-Gesellschaft bietet die Gelegenheit, Äeses höchst komplizierte Problem mit den führenden'Politikern Englands, die zugl ich unsere Freunde sind, zu besprechen und ihren Rat darüber einzuholen, wie Garantien geschaffen werden können, damit der Mandatszweck, die Errichtung des jüdischen Nationalheimes, nicht geschädigt wird. Das Dilemma, in dem wir hier stehen, soll auch von diesen unseren Freunden verstanden und voll gewürdigt werden. In einer solchen Sache brauchen wir vielleicht mehr als in irgendeiner anderen ihre Hilfe. * Die Frage des Parlamentes hängt in gewissem Maße auch zusammen mit dem Verhältnis Palästinas zu seinen Nachbarländern. Noch ist der englische Vertrag mit Transjordanien nicht publiziert, aber es heißt, daß darin die Schaffung einer transjordanischen parlamentarischen Körperschaft vorgesehen ist. In diesem Falle wäre Palästina das einzig? übrigbleibende MandilÄd'Ohftie eins lolehe Volksvertretung. Indes!miß auch gesagt werden, daß, wenn man schon einen Vergleich anstellt, Palästina heute als das bestverwaltete und ruhigste Land des Vorderen Orien fs erscheint. In der letzten Zeit sehen wir neue Unruhen von Aegypten bis Mesopotamien aufbützen. Alte diese Länder sind auch von inneren Krisen geschüttelt. In Palästina herrscht Ruhe und Ordnung und ein deutlicher Fortschritt der Wohlfahrt und des Wohl- Standes. Es ist keine Ueberhebung, wenn man feststellt, daß die zionistische Arbeit einen großen Teil dieses Verdienstes hat Die Verhältnisse an den Grenzen insbesondere bei den aufständischen Stämmen des Nedschd, sind noch nicht ganz durchsichtig. Zahlreiche Alarm-Meldungen, die bespnders der Londoner ״Daily Express“ (der Gegner der britischen Middle East- Politik einschließlich der Palästinapoli'.ik) ausstreut, wurden inzwischen dementiert, so die Expedition indischer Truppen und neuer Luftschiffgeschwader nach den Aufstandsgebieten. Im Parlament hat der Kolonial- Sekretär Amery diese Gerüchte sowie das Gerücht von einem sogenannten Heiligen Krieg für unrichtig erklärt. Dennoch ist in der Beurteilung dieser Vorgänge Vorsicht geboten. Palästinensische Zeitungen wollen wissen, daß der Emir Abdullah zu Lord Plumer mit der Bitte um Hilfe gegen die Wahabiten geschickt hat. Auch die Gerüchte von Kämpfen in der Nähe von Akaba tauchen immer wieder auf. Es kann also in der nächsten Zeit in der arabischen Welt Ueberraschungen geben. Für Palästina sind diese Dinge zwar nur indirekt von Bedeutung, aber sie können auf die ganze englische Orientpolitik zurückwirken. Die Befürchtungen, die aus unserem Leserkreis zu uns gedrungen sind, daß die Kämpfe irr Arabien auf Palästina übergreifen könnten, sind ׳ aber jedenfalls vollständig unbegründet. Die polnischen Senaiswahlen (Sieben Juden gewählt.) Bei den Wahlen zum polnischen Senat wurden auf der Liste der nationalen Minderheiten fünf Juden zu Senatoren gewählt: in Warschau Ing. Mos« Körner, im Kreis Kielce Dr. Zemach Sehabad, im Bialystoker Kreis der Wilnaer Rabbioer Rubi astein, ira Warschauer Landkreis Salomon Budzitier, auf der Reichsliste des Minderheitenblocks Dr. Josef Davidsohn. Ferner gehören dem'Senat zwei Juden an, die nicht au! der Liste des Minderheltenblocks gewählt worden sind. Es sind dies Dr. Schreiber (Landkreis Lemberg) und auf der Regierungsliste Lasar D a I (Landkreis Wdlhynien). Demnach werden im polnischen Senat sieben Juden Sitz und Stimme, davon 6 auf jüdischnationales Programm gewählte, haben. Dem früheren Senat gehörten 12 Juden an, davon 10 auf jüdische Listen gewählte. Der Rückgang erklärt sich vor allem durch die Beteiligung der Ukrainer in Ostgalizien, die bei den vorigen Wahlen aus staatsrechtlichen Gründen keine Kandidaten aufgestellt und für die Juden gestimmt hatten. Zur geistigen Situation des Zionismus Von Siegfried Wettzmann Mit dimem Beitrag selten wir die in Nr. iß mn Gerhard Uoldheim begonnene Dtskussion fori. Red. Holdheims Aufsatz über ״Zionistische Propaganda“ verdient die ernsteste Beachtung aller Zionisten: Nicht weniger wegen dessen, was er sagt, als wegen dessen, was er nicht sagt. So richtig seine Grundgedanken sind und so recht er hat, sie gerade jetzt auszusprechen, so scheut er doch leider vor ihren letzten Konsequenzen zurück und bringt Sich dadurch um die eigentliche, die zionistische Wirkung. Die Kritik, die ich im Folgenden versuche, will nur desto nachdrücklicher den grundsätzlichen Wert seiner Ausführungen klarstellen und zu ihrem Teil verhindern, daß dieser höchst zeitgemäße Appell an das zionistische Gewissen ein bloßer Artikel in Nummer 10 der ״Jüdischen Rundschau“ bleibt Holdheim beklagt mit Recht den Verfall der zionistischen Bewegung, aber schon seine Begründung erschöpft dies Problem keineswegs. ״Das ständige Ringen mit den Anforderungen der Realität hat unsere Energien so absorbiert, daß die früher als zentral empfundene geistige Aufgabe fast völlig vernachlässigt wurde.“ Wurde sie wirklich nur vernachlässigt? Ach, auch wir selbst sind dem verführerischen Zauber der Realität erlegen. Seitdem wir gelernt haben, wie wichtig Geld und praktische Kenntnis und wie unwichtig Theorien für den Aufbau Palästinas sind, ist das Geistige schlecht bei uns gelitten; es darf höchstens in Sondernummern des ״Juden“ erscheinen, wo dann zur Entlastung meistens Nichtjuden das Wort nehmen. Wir haben uns so daran gewöhnt, auf Zahlen mit Zahlen zu antworten, daß uns der Sinn für die eigentliche Frage des Golus, für das Problem der Assimilation abhanden kam, als ob es gegenüber den Sorgen des Aufbaus nicht mehr existierte. Die nationale Idee wird als etwas zu bekannt vorausgesetzt, sie ist in Wahrheit dem Bewußtsein entschwunden, weil die Realitäten sie aufgefressen haben; man muß sich heute beinahe entschuldigen, wenn man im Zionismus doch noch eine Kulturidee, nicht ein Wirtschaftsideal zu sehen wagt. Und die separatistischen Tendenzen innerhalb des Zionismus beruhen nicht, wie Holdheim meint, auf der Versteinerung der Bewegung, sondern die Bewegung ist umgekehrt versteinert, weil unsere Führer sich von ihr separiert haben: Ihre Liebe, ihre Leidenschaft gehört dem Aufbau, ihre Kämpfe gehen um Fragen der Palästinawirtschaft, nicht mehr wie früher um Fragen zionistlscher Anschauung. Nicht die Technik der Propaganda also (wie Holdheim vermuten läßt), nicht die Zweckmäßigkeit nach außen ist hierbei entscheidend, sondern unsere eigene innere Ueberzeugung vom Vorrang der Praxis vor aller Idee. Da wir aber das dunkle Oefühl haben, daß man ganz ohne Idee doch nicht auskommen kann, so leben wir in der Verhängnisvollen Suggestion, die Aufbauarbeit schon für zionistische Propaganda und folglich diese für überflüssig zu halten, — den geistigen Ursprung also mit den von ihm erst geschaffenen Tat- Sachen zu verwechseln. Es ist gfwiß keine Frage, daß das Aufbauwerk selbst die nüchternste Realpolitik und strengste Wirtschaftlichkelt. verlangt: Map, kann Kolonien, nicht ־ohne Geld eritebfen. und nicht, 0hierMAffS1|re/ lebensfähig gestalten, und w«*$Teh an e!ne'r Orähgenptezung beteiligen soll, darf mit Recht den Nachweis sicherer Rehfabilifäf fordern. Wir aber halten diese notwendige Basis der Palästina-Praxis schon für die Basis des Zionismus selbst, wir erschöpfen uns in ihrer Verwirklichung und bilden uns immer fester ein, auch die nichtzionistische, Welt könne nur durch palästinensische Tatsachen vom Zionismus überzeugt werden. Daß solche Auffassung bestenfalls dazu langt, unlnteresslerte Juden in ״wohlwollende Nichtzlonisten“ zu verwandein, das hat Holdheim recht eindrucksvoll dargestellt. Er hätte bloß noch weitergehen und zeigen sollen, wie problematisch selbst dieser Erfolg bleibt: Die Keren Hajessod-Arfcert der Nkhtzionis'en versteht sich doch immer nur mit sozusagen beschränkter Haftung, die gerade weil pie ausschließlich auf Tatsachen beruht, auch durch Tatsachen erschüttert werden kann. Es hat sich wieder nachdrücklichst herausgestellt, was wir vor dem Krieg eigentlich schon recht gut wußten, daß mau die Herzen weder durch Wirtschaftstabellen noch durch Werbefilme, ja nicht einmal durch politische Erfolge gewinnt. Das deutsche Judentum ist der Balfour-Dekiaration im ersten Ansturm erlegen, aber es hat sich Inzwischen von diesem Alpdruck leidlich erholt, und die. große Mehrzahl ״folgt bereits dem umgekehrten Zwang: Jp fester sich der Jischub gründet, desto heftiger lehnt sie den Zionismus ab, desto weniger darf man ihr mit vorgehaltenen Statistiken zu Palästina Mut machen wollen. Gewiß gibt es heute zahlreiche neutrale Freunde des Zionistische Vereinigung für Deutschland Montag, den 19. März abends 87$ Uhr, im Plenarsaal des Reichs- Wirtschaftsrats, Bellevuestraße 15 א ״Centralverein und Zionismus“ Referenten: Kurt Blumenfeld, Dr. Nahum Goldmann Unkostenbeitrag 0,30 Mk Für Jugendliche Eintritt frei. ׳־ Krim 16. in. ,im*‘ Keren Hajepsod» fraglich Ist nur, wie lange sie der Immer dreister auftrumpfenden patizionistischen Propaganda standhalten werden, wenn ihr Wohlwollen nach wie vor auf nichts als Tatsachen angewiesen bleibt Der Aufbau Palästinas wird noch zu oft durch Rückschläge gehemmt, als daß er schon an Zahlen abzulesen wäre; Zahlen beweisen hier nur etwa« für den, der ihnen glauben will, der also durch andere, Übergeordnete, geistige Faktoren für sie erwärmt wird. Gesetzt sogar, die Wohlwollenden wären erheblich zahlreicher als $le in Wahrheit sind, — glaubt man wirklich, Ihre Opfprtiamme bei noch so bescheidener Glut erhalten zu können ohne* das Rüdegrat einer lebendigen, die Herzen aufschließenden Bewe gung? Ich bin Im Gegensatz zu Holdheim def Meinung, tfaß weder die Unterschriften von Mi«ist?1t jfch selbst große praktische Erfolge genügen, um jene Pailstinastimmiing wachzuhalten, ohne die doch auch der kleinste Keren Hajessod-Beitrag schließlich versiegen muß. Die Idee des Zionismus hat freilich alles mit der Lage 2p Palästina za tun, nur ist das Verhältnis gerade umgekehrt: Je mehr Kräfte der Aufbau yerlangt, desto mehr braucht das Gol® die Größe des nationalen Gedankens, um an der Größe der realen Schwierigkeiten nicht zu verzweifeln. Niemand, ob Zionist oder Nichtzionist, wird auf die Dauer zu Opfern bereit sein, wenn er nicht hinter allen Realitäten immer wieder die eine unvergängliche, «in geistiges Gewissen anpackende Idee spürt, die ihm seine Opfer zur Pflicht macht.׳ Es war nötig, dies hier klarzustellen, weil so erst verstindlieh wird, warum ich Holdheims eigentliches Programm p> gleich recht begrüßenswert und recht wenig befriedigend finde. Er verlangt ״eine kräftige geistige Offensive“, und darin stimme ich gewiß mit Ihm überein. Aber es scheint mir vollends bezeichnend für unsere geistige Situation, daß selbst seine Erkenntnis die entscheidende Frontstellung nicht zu beziehen wagt, sondern den Krieg von vornherein ins Hinterland verlegen will. Er macht nämlich einen äußerst feinen, leider allzu feinen Unterschied zwischen ״jenen älteren Menschen, die aus einer bestimmten historischen Situation heraus den Anschluß an die lebendige zionistische Bewegung nicht mehr haben finden können", deren bloßes Palästina-Interesse daher ״als durchaus legitim anerkannt werden kann", — und im Gegensatz dazu der ״großen Masse jüngerer und nicht so abgestempelter Juden“, denen ״der beispiellose Renaissaaceversuch unseres Volkes nur als interessantes, im besten Falle Unterstützung»- wertes Siedlungsunternehmen erscheint". An der ersten Gruppe will er offenbar mit schonender Hand vorüberziehe«, and so wird sein Programm za einem ״Kampf um diese jüngeren Juden", zu der Aufgabe, ״ihnen Ihr eigenes Spiegelbild vor Augen zu führen, unterirdische Verließe aufzurdßM, bdmliebste Regungen, zur Bewußtseinsschwelle zu bringen4* rr #es, alles, nur picht das, was ein richtiger Kampf denn doch an erster Stelle sein muß: ein Kampf gegen etwas. Dabei möchte er den ״alten zionistischen Kampf“ der Vorkriegszeit wieder aufnehmen. Aber hätte er sich ernstlich daran erinnyrtj yrffc dieser Kampf ausgesehen hat, er würde gewiß nicht länger glauben, daß man ihn ohne Ausfallsstdlung führen kann ohne also gerade die ״historische Situation“ der Adterea *oa Grund . »״*' «»ugrdfen. w diejugend vor! der Fragwürdigkeit ihre!! gthuw• Aelteren (die übrigens ■nicht ■gsx-io «felJBfaKrajlrf das wohlwollende .,Verständnis für eben diese. ־ attestieren. Er muß einsehen, was Holdheim leider vtfpgt bleibt, daß jede Wirkliche Propaganda daran ncHeitem wirde; ״die Jugend in erster Reihe, aber auch die Eiters“ zu gewinnen; Unsere Frontstellung ist nicht erst jetzt, sie war seit Ende des Krieges grundverkehrt: Nicht die Logenbrüderschaft mit, No^ tabeln, sondern der Kampf! um die Seele der jüdischen‘Jugend, das heißt gegen die Seele des deutschen Judentums bleibt nach wie vor unsere erste Aufgabe, auf der alles ander« einschließlich des Keren Hajessod basiert Dieser Kampf darf nicht durch Rücksichten verwässert: werden, die sich früher oder später an dem Zweck rächen müssen, für den sie gedacht waren. Schon deswegen nicht, weil unsere Jugend dem geistigen Gehalt des Zionismus heute ferner steht als jemals •früher: Soweit Ihr der Sport noch Räum für geistige Interessen läßt, wird sie von pazifistischen oder deutsch-politischen Ideen beherrscht Nur eine radikale zionistische Propaganda, die nicht bloß die ״Hintergründe all unseres Tuns“ aufdeckt sondern gegen den liberalen Opportunismus, gegen das bequeme Leugnen des jüdischen Kulturproblems, gegen die Verwechslung notgedrwngener nationaler Erkenntnis-mit nationalistfacher Beschränktheit alle Kräfte des Geistes anreUnen 118t, kann diese Jugend dazu bringen, daß sie uns überhaupt wieder an hört Was sagen ihr die Taten der Chaluzim, wenn sie nicht den lebendigen Quell spürt, dem diese Taten entspringen? Gerade die wertvollen Naturen werden einer Bewegung, die solche Opfer verlangt nicht folgen können, ehe sie bis in die Tiefe ihres Herzens und Geistes von ihr ergriffen sind. Haben wir wieder die Kraft eine wirkliche zionistische Bewegung zu schaffen, so brauchen wir um die Palästinastlmmung der Außenstehenden nicht mehr besorgt zu sein: Die Stärke der Bewegung wird sich auch ihnen mitieilen, selbst Rückschläge des Aufbaues werden s c nicht wankend machen, •well der lebendige Strom zionistischen Wirkens eine festere Gewähr für unser Werk gibt als dieser Werk selber. Grlmshaw Ohrt nach Palästina Von unserem Genfer Mitarbeiter. ■ K-y, Genf, 13. Mim ',, Als Delegierter des Internationalen Arbeitsamtes begibt steh dieser Tage Herr H. A, Qrlmshaw, Sektionschef und Ver•; treter des Arbeitsamtes ln der Mandatskommission, nach J e tusalem, um dort an dem vom 24. Mirz Hs 9. April tagendes Internationalen Kongreß christlich« Missionsgesellschaften (International Mlssionary Council) teBzMnehme«. Herr Grimshaw, der sich insbesondere für palästinensische Arbeiterfragen und überhaupt für den Zionismus sehr Interessiert, wird — nach Prot Rappard, der vor drei Jahren fn Palästina weilte — das zweite Mitglied der Mandatskommission sein, das einen persönlichen Beso-'b in Palästina macht. Haifa LallfahrtslaUcn der ImBen-liaie ', Jerusalem H. M|rz- 0• T.A.) Dm englisch* Luftverkehrsmini.terdn» ersuchte die Palästina-Regierung, in des- Plan des groß‘״ Hafens ■in Halte •ach eine Luftver-, kehrs statt•״׳ einzuschließen ל■ da Halte als duwfckjif m Punkt der bes’h'orseneo Luftlina London-Indien Über Afheu,, Cypern und taila ausersehen ist Znr In 1 in Palls: wir den 3 ra bis dargc'eg einer Zu Streben Formen einer all dem au: die am Anteil n gehcndci riechen , sich ־־׳eg Die!.ebenste stellt D orienta'L den. Dl< dem Ge ander zus vielen J wie das und des rung ve: politisch« Jugend! scheinun; vor dem das Leb kulturell! berigen; Unm und De einigungi Rechte 1 im Sinn bisher g< testieren, ir.ond, t bekannte seinem . wurde, ( mohanun jüdirchet Multi v geistlich( medanlsc daß kei rhri:t!i:f! ל Die sich zu kutive v sowohl 1 langen t Völker bi Kongreß Kongreß Pascha Hussein) schwand Immer n stand b« kutive i gebüebei der Um Vorherrs herrscht ist diese 5e!b;t h: kutive k Hass eint Sawt el sich Iran konzentr Eis ln I erstatten letzten J iiches L wissense denn es Mensche der letz des j ״ die Sam: der von Viertelja liehe Ve Material. Zu dies peues S. von der seeeben 1 Ass Gesellscl Sammelt Forechu! und im Unterem Mannigf. faltigkeil unsnier zweiten Eröi Professe Wellhau teilungei weisen heute b Frage, reichen aus dei habe« 11

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