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Jüdische Rundschau · 1928-03-13 · Heft 21 (13.3.1928) · page 2

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXIII (1928)
Issue
Heft 21 (13.3.1928)
Date
1928-03-13
Page
– (sequence 2)
Language
German
Belongs to
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ו 1 '4 4 I Seite 156 ' JUEDISCHE RUNDSCHAU außerjfldischer Interessenten geworden sei Diese Be* furchtungen haben sich, der Ausfall der Wahlen beweist es, als durchaus grundlos erwiesen. Trotz der Krise in Palästina, trotz der maßlosen Agitation der Agudah, trotz der heftigen Angriffe des ״Bund“ gegen den Zionismus hat sich die Zionistische Organisation als die stärkste, geradezu als die alleinig füh« rende Partei in der polnischen Judenheit erwiesen. Besonders erfreulich sind die Wahlergebnisse in Ost- und Westgaiizicn. In der Stadt Lemberg, in der die Zionisten im Jahre 1907 bei der Wahl in den österreichisehen Reichsrat kaum einige hundert Stimmen aufzubringen vermochten, haben sie jetzt zwei Mandate erobert, und zwar im Kampfe gegen den (jüdischen) sozialistischen Wahlbewerber, der jahrzehntelang das Lernberger Judenviertel vertreten hatte. Und zwar ist diese Stellungnahme der jüdischen Wähler nicht ein Ausdruck der Gegnerschaft gegen die sozialistische Partei, sondern ein Erfolg ihrer jüdischen Erziehung, die ihnen verbot, ein jüdisches Mandat an eine nichtjüdische, wenn auch nicht unsympathische Richtung abzugeben. Die zionistische Liste: in Ost- und Westgalizien vereinigte auf sich viel mehr Wähler, als zur Erringung der Mandate notwendig waf. ln zwei Wahlkreisen fehlten zur Erwerbung weiterer Abgeordnetensitze nur wenige Stimmen. Bemerkenswert ist, wie der Ausgang der polnischen Sejmwahlen in der zionistischen Presse aufgenommen wurde. In den einzelnen Artikeln, in welchen die Befriedigung über den erzielten Wahlerfolg zum Ausdruck kommt, findet sich das Treugelöbnis, auf den eigentlichen Gebieten zionistischer Betätigung die Arbeit mit verdoppeltem Eifer wieder aufzunehmen. Das Vertrauensvotum, welches die jüdischen Wähler dem Zionismus ausgesprochen haben, erfüllt die Zionistische Organisation in Polen mit neuer Zuversicht und frischer Arbeitsenergie. Da die Massen sich für den jüdischen Renaissancegedanken entschieden haben, gilt es jetzt, sie für tätige Mitwirkung am zionistischen Werk zu organisieren. Der Oesamtausgang der Wahlen, abgesehen von den jüdischen Mandaten, ist insofern auch für die Juden von großer Bedeutung, als durch den Sieg des Pi 1 sudskisch en B1 ocke s die gefährlichste antisemitische Partei, die Nationaldemokraten, völlig zerschlagen worden ist Wir hoffen, daß die neue Regierung radikal mit dem alten Unrecht gegen die Juden aufräumen und der jüdischen Minderheit die ihr zustehenden Rechte geben wird. Berichtigung. Der Bericht unseres Korrespondenten in der vorigen Nummer der ״Jüdischen Rundschau“, der abgesandt war! bevor noch das endgültige Wahlresultat feststand, ist in- «cfem iu berichtken, als in Galizien n'cht sieben, sondern nur sechs jüdische Deputierte gewählt wurden. Das eine Mandat des Handwerkerverbandes (Ghsermmn) ist hach der letzten Berechnung entfallen. Demgemäß sind nicht 14, sondern nur 13 Deputierte auf jüdische Listen gewählt. Die nachträgliche Berichtigung unseres Korrespondenten ist leider erst nach der Drucklegung der vorigen Nummer bei uns ringetroffen. Die apdlstlsche Presse ״Der Jud“, Warschau: Das ״jüdische Volksblatt“ ln Bielsko (Btelitz) schreibt: ״Das Sprachrohr der Aguda ,Der Jud‘ setzt eine Mine auf, als ob es überhaupt keine Wahlen gegeben hätte. Bis zu dem für .die Aguda verhängnisvollen Sonntag brachte ,Der Jud' tagtäglich -in plumper Aufmachung an leitender Stelle lau'er Siegesfanfaren. .Ein durchschlagender Steg der Aguda Ist gesichert.‘ ln der Montagnummer finden wir an Ste'le dieser pompösen Spltzmarke den Titel — ,Der deutsche Minister über die Re- Organisation der Wehrmacht Deutschlands‘, (ln Polen ist somit für die Aguda nichts Interessantes vorgefallen.) In der Piens'agmirtmer finden wir an Stelle eines Leitartikel einen Bericht fiter die Tätigkeit der agutistischen Jugendorganisation — in Jaroslaw. Erst auf der fünften Seite untersucht in einem verborgehem Winkel Herr Kammer die für seine Partei traurigen Wahlergebnisse. ,An al'en unseren Niederlagen, behauptet derselbe, sind die Apathie, Disziplinlosigkeit, Desorganisation, Spaltung und innere Zerwürfnisse schuld‘.“ Der Frankfurter ״Israelit“: ״... — bedeutet dieser Ausgang, obwohl sich die Zahl der jüdischen Mandate wesentlich vermindert hat, einen Sieg derVernunftundderOerechtigkeit.an dem auch die in der Aguda organisierte Orthodoxie zu einem guten Teile mitgearbeitet hat. ... Die Wahltaktik, wie sie Dr. Reich für Ostgaüzien für gut befand und mit aller Entschiedenheit verfolgte, machten sich auch viele in Kongreßpolen, vorab die Oesetzestreuen, wenn auch aus anderen örunden, zu eigen. Wir haben die Motive, von denen unsere Gesinnungsgenossen in Warschau bei ihrer Wahlpo'.ilik gele'tet wurden, zur Genüge an dieser Stelle besprochen. Der Erfolg hat ihnen recht gegeben und die mühevolle Arbeit ist reichlich belohni“ (Sperrungen von uns. Redaktion J• R•“•) Die Wiener ״Jüdische Presse“ (Dr. Pinchas Kohn): ״... Wie immer es ist, es wäre töricht, mit kleinlichen Trestversfchcn über die gewaltige Niededage, welche die jütische Sache in Polen erlitten hat, sich hinwegzutäuschen. Statt 36' b.oß 15 jüdische Abgeordnete ist ein Umtiand, der jedem einzelnen, dem die Ehre, das Ansehen und das Gedeihen des Judentums am Herzen liegt, zu denken gibt, uni auch wir Orthodoxe sollen uns damit, daß wir politisch in Po'en n chts zu befürchten haben, nicht über die Größe unserer Niederlage hinwegtäuschen.“ Passanten und schlugen auf sie ein. In dem vott Jud«! hesuchten Kaffeehaus ״De la palx“ wurden die Scheiben eingeschlagen. Eine starke Abteilung Polizei trieb die Detnon- »tränten auseinander, die sich aber vor der Redaktion der polnisch-jüdischen Tageszeitung ״Chwila“ wieder sammelten, das Gebäude mit Steinen bombardierten und jüdische Passanten verprügelten. Militär rückte heran, zerstreute die demonstrierenden Studenten und sperrten die Straße ab. Sieben Studenten wurden verhaftet. Die Exzesse setzten sich am Dienstag und am Mittwoch in verstärktem Umfange fort. Die antisemitische Studentenschaft hielt am Dienstag die Eingänge zur Universität uni zum Polytechnikum besetzt und empfing die zu den Vorlesungen sich einfindenden jüdischen Studenten mit Stockhieben una Beschimp* fungen. Auch, die Professoren wurden in die Gebäude nicht herein gelassen. Später versammelten sich die Studenten wieder vor dem Mickiewicz-Deukmat auf dem Mariackiplatz und terrorisierten von dort aus das gesamte Stadtviertel. Zahlreiche jüdische Passanten wurden schwer mißhandelt. Als mehrere Studenten von der Polizei festgenommen wurden, blockierten ihre Kollegen die Polizeiwachstuben und forderten die Befreiung der Inhaftierten. Die Studenten zogen auch in die von Juden bewohnten Gassen und schlugen in zahlreichen Läden und Wohnungen die Scheiben ein. in der Kazimirszowska-Gassc traten ihnen die jüdischen Lastträger und Fuhrleute entgegen, hier zogen die Studenten es vir, schnell das Weite zu suchen. Am Mittwoch dauerten die Unruhen noch einen ganzen Tag an. Die Polizei hatte viel zu tun, um die Exzedenten zu zerstreuen, diese sammelten sich aber immer wieder an und riehteten durch Sfeinbombardements großer Schaden an. Im Verlauf der Kundgebungen wurden von der Polizei etwa 350 Personen verhaftet, die Mehrzahl aber nach Aufnahme der Personalien freigelassen. Der den jüdirchen Ladenbesitzern und Schankwirten durch Einschlagen der Scheiben und Raub von Waren und Spirituosen verursachte Schaden übersteigt eine Million Zloty. Am 8. März herrschte Ruhe. Eine Abordnung der jüdischen Studentenschaft beschwerte sich beim Rektor wegen der Mißhandlungen und Bedrohungen, denen die jüdischen Studenten im Universitätsgebäude ausgesetzt sind. Der Rektor ersuchte die Abordnung, die jüdische Studentenschaft zu beruhigen und sie zum Wiederbesucn der Vorlesungen zu bewegen, die Universitätsbehörden seien entschlossen, mit allen Mitteln für die Aufrechterhaltung der Ordnung zu sorgen. Mehrere linke und gemäßigte polnische Studentenorganisationen veröffentlichen in den Zeitungen Protestkundgebungen gegen die antisemitischen Studentenexzesse. Der Starosta von Lemberg hat die Direktoren der höheren Schulen ersucht, die Studenten zu überwachen und die Fort- Setzung der Ueberschreitungen zu verhindern. Die Po'izei sei angewiesen, mit äußerster Schärfe gegen die Ruhestörer vorzugehen. Die antisemitische Hetze an der Kownoer Universität K 0 w n o, 7. März. (J. T. A.) Die gesamte litauische Presse ohne Unterschied der politischen Richtung verurteilt scharf die antisemitische Hetze an der Uni* versität Das Profcssorenkpllegium hat eine SPzung abgehalten und den Rektor bevollmächtigt, in einem Aufruf die Stu* denten zur Ordnung zu rufen und die Schuldigen zu bestrafen. Die fortschrittlichen litauischen Studentenorganisationen haben ebenfalls eine Protestkundgebung gegen die antisemitische Hetze veranstaltet. Die jüdische Studentenschaft hielt eine stark besuchte Versammlung ab; die eine siebenglledrige Kommission einsetzte mit der Aufgabe, sich für eine strenge Untersuchung der Vorfälle einzusetzen. EntsehSdipng für den Slndenlen•Vandalismns Bukarest, 9. März. (J. T. A.) Die Regierung hat jenen Städten, die durch die Plünderungen der Studentenhorden gelitten haben, Entschädigungen bewältigt, die nunmehr ziffernmäßig bekanntgegeben werden. Klausenburg erhielt zehn Millionen Lei, Großwardein 9 Millionen Lei, Ohimes 135000, Jassy 120 000 und Targo Ocna 1 Million Lei. (100 l ei 2,50 Mark.) Kleine Nachrichten Sir Alfred Mond ist am 9. d. M., von Marseille komraend, in Paris eingetroffeu. Vor seiner Abrehe aus Palästina wollte er, wie ״Times“ berichtet, die Ruinen von Petra be* suchen, dierer Plan wurde jedoch wegen der Wahabi-Unruhen im Maan-Distrikt aufgegeben. Mitte März beginnt in Brüssel die Jahreskcnferenz der In'er» nationalen UnionderVölkerbundsgesellschaften. Auf dieser Konlerenz werden auch die Frage der Verfolgung der Juden in Rumänien und die Frage der Zwangs- Sonntagsruhe in Griechenland zur Behandlung kommen. Laut dem ״Dawar‘ haben der Keren Kajerneth und die Anglo Palestine Co. wiederum Ansprüche wegen Er* stattung der ihnen im Kriege verursachten Schäden e. hoben. Zionistische Vereinigung für Deutschland Montag, den 19. März abends 8 Vs Uhr, im Qeüarsaal des Reichswirtschaftsrats, Bellevuestraße 15 ״Centralverein und Zionismus" Anflsemittsdie Exzesse in Lemberg L e m b e r g, 8. März. (j. T, A ) Am Montag morgen waren tu Lemberg von Studenten massenhaft antisemitische Aufrufe verbreitet worden, in denen Drohungen gegen die Juden, die in der Landeshauptstadt zwei Mandate errungen haben enthalten waren. Ara Montag, abends, versammelten sich vor dem Mickiewicz-Denkmal etwa 600 Studenten. Es wurden antisemitische Reden gehalten, in denen die Zuhörer aufgefordert wurden, an den Juden Rache za u e h m י n. Die Studenten überfielen auf dem Mariackiplatz und in den umliegenden Straßen die jüdischen Referenten: Kurt Blutvienfeld, Dr. Nahum Goldmann Die Veranstaltung ist von Dienstag, den I 13. März, auf diesen Tag gelegt worden* Nr 11, I*. EL!028 Fortschritte der landwirtschaftlichen Arbeit Ungeachtet der schweren Lage Ist das Landwirtschaff liehe Departement der Zionistischen Exekutive in Palästina־ Imstande, seine Arbeit für die Keren Hajessod- Siedlungen nach dem zu Beginn des Jahres tcstgelegten Plan zu führen. Im Laufe des Monats Januar hat das Landwirtschaftiiche Departement aus Keren Hajessod-Mitteln einen Betrag von £P 13000 ausgegeben, davon für Bauarbeiten £P 5000, für lebendes Inventar £P 500, für Setzlinge £P 800, für Irrigation etwa £P 1530, für Saat, Dünger und Ernährung für Vien und Mensch etwa £P 4000 und den Rest für Geräte, Instruktion, Organisierung usw. Der im Februar einsetzende starke Regen hat die Ernteaussichten im Lande bedeutend verbesser t Eine Gefahr der Dürre besteht nicht mehr. Besonders günstig stad die Aussichten für die Keren Hajessod-Siedlungen zwischen Haifa und Afuleh, in der Scharon-Ebene und im südlichen Teile des Landes. In diesen Orten darf man eine lehr gute Ernte erwarten, während im östlichen Teile des Landes und im Jordantale mittlere Ernten zu erwarten sind. Die schweren Regengüsse Ende Februar hatten auch noch die gute Wirkung, daß sie auch zur Vernichtung der Feldmäuse beigetragen haben. In den Weingärten der Keren Hajessod-Siedlungen wurden im Laufe der zwei letzten Monate 46 080 Weinstock- Setzlinge in 15 Keren Hajessod-Siedlungen gepflanzt Daneben wurden in den neuen Siedlungen, die im vorigen Jahre aus Keren Hajessod-Mitteln begonnen wurden, 24 850 Weinstock* Setzlinge gepflanzt. Die Pflanzungen wurden in kleinen Flächen vorgenommen auf etwa einem Dunam pro Familie, insbesondere vor dem Wohnhaus. Die meisten Setzlinge stammen aus der Baumschule, die mit Keren Hajessod-Mitteln ln (4achlath-Jehuda eingerichtet wurde und die sich sehr gut entwickelt hat In den neuen ira vorigen Jahre begründeten Kolonien des Keren Ha:essod wurden 1976 verschiedene Fruchtbäu me und 75000 Waldbäum e gepflanzt. Auch diese Setzlinge stammen sämtlich aus den Mädchenfarmen des Keren Hajessod. Zar Frage der indischen Erntearbeit Die Frage der Beschäftigung jüdischer Arbeiter bei der Erntearbeit in den Orangengärten ist, nachdem das unmittelbare Echo der Zusammenstöße von Petach-Tik wah verklungen ist, wieder in den Hintergrund getreten. Eine Zeitlang brachten die Zeitungen die Ziffern der Beschäftigten jüdischen Arbeiter, die relativ sehr gering waren. Inzwischen ist die Erntearbeit vorüber. Darum verdient ein Artikel Beachtung, den einer der Kolonisten von Petach-TikwaK kürzlich im ״D o a r Hajo m“ veröffentlichte. Der Verfasser weist darauf hin, daß trotz der großen Aufregung wenig bezüglich der Beschäftigung jüdischer Arbeiter bei den arabischen Händlern erzielt wurde. Das Hauptproblem sei daher, zu verhindern, daß die Kolonisten gezwungen stad, die Ernte an die arabischen Händler zu verkaufen. Nur wenige Pardejsim werden jetzt von jüdischen Händlern übernommen, die dann auch jüdische Arbeiter beschäftigen. Der Orangenhandel ist eben in arabischer Hand. Der Verfasser schlägt daher vor, daß die Zionistische Organisation mit dem Oelde, das sie für Arbeitslosenunterstützung ausgibt, ein jüdisches Handelsunternehmen gründet, das an Stelle der arabi'che« Händler die Frucht am Baume kauft und dann die Ernle durchführt, natürlich mit jüdischen Arbei e־n. Die Plantagenbes'txer sehen ohnedies lieber Juden als Beduinen in ihren Orangengärten, syeil die Juden viel vorsichtiger mit den Zweigen umgfben. Das wirkliche Promtem bei der S!eW sei die Judah* 1»׳• mag."44s־ O'rs'age 1!tfTtfgrd־t 1 «!"׳ t«r MömenF 4aW: sä jetzt gekommen, da die nächste Ernte jetzt bereit» Objekt von Verhandlungen mit den Händlern zu sein beginnt. Die diesjährige Orangensaison Obwohl die diesjährige Orangensaisqn in Palästina sich bereits Ihrem Ende nähert, so lassen sich doch noch keine endgültigen Ergebnisse feststellen. Bis Anfang Februar wurden ins Ausland 1 091 487 Kisten versandt, gejen 1 037 022 in derselben Periode des Vorjahres. Diese Zahlen schließen natürlieh nicht die nicht in Kisten verpackten Orangen ein, die nach Aegypten exportiert wurden. Die Pflanzer hoffen, daß der Gesamtexport des laufenden Jahres 1 WO000 Kisten erreichen wird gegen 2250000 Im Vorjahre. Eine der wichtigsten noch za lösenden Fragen Ist die der O r g a n i s 1 e r u n g d e 8 V e rk a u f e s. Der Mangel an Organisation hat auch dieses Jahr große materielle Schäden verursacht (Zlko.) Amerika und das sibirische Projekt Riga, 9. März. (J.T.A.) Wie die Moskauer Zeitungen melden, hat sich der Sekretär der unparteiischen Gesellschaft für jüdische Kolonisation ״OZET“, Katz, nach den Vereinigten Staaten begeben, um dort über den Plan einer jüdischen Großkolonisation ira Rayon Biro Bidschan in Sibirien Vorträge zu halten und die amerikanische Judenheit über den CharaWer des Landes, das als ein autonomes jüdisches Land ausersehen ist, aufzuklären. Die Zlonistenverlolgnng in der Ukraine Riga, 2. März. (J.T.A) Nach hier e'ngetroffcnen N« ' richten sind in den letzten Tagen in der Ukraine etwa hundet junge Juden wegen zionistischer Betätigung verhaftet worden. Von den Verhafteten wohnten 27 in Kiew, 59 in Wtaniza, die übrigen in Nikolajew und Charkow. Die Mehrzahl der Verhafteten wurde n:ch verschie enen Crlen in die Verbannung geschickt; sechs von ihnen erhielten die Erlaubnis, nach Palästina auszuwandern. Sdiwarnbarl dar! nicht nach Palästina Jerusalem, 7. März. (J.T. A.) Die Palästina-Regierung hat aas Ansuchen Schalom Scnwarzbarts, ihm ein Visum für die Einreise in Palästina zu geben, nach vorausgegangener Verstlndigung mit dem Kolonialamt in London aoschiagig beschieden. Schwarzbart war in Erwartung der Einreiseerlaubnis bereits nach Syrien gereist, um von dort sich weiter nach Palästina zu begeben. (In Syrien genießt Schwarzbart als französischer Bürger volle Bewegungsfreiheit) Die 5$. Grabschändung Aus Weimar wird berichtet: Auf dem Friedhof der israelitischen Kultusgeraeinde in Gleicher wiesen (Landkreis Hildburghausen) sind nachts 12 Grabden! m kr umges.Qrzt worden. Gemeindevorstand und Kultusgemeinde haben für die Ergreifung der unbekannten Täter eine Belohnung von 233 M. ausgesetzt Cer Landkreis Hildburghausen ist schon seit Jahren bekannt als ein Hauptsitz rechtsradikaler Elemente, die mit ihren Gesinnungsgenossen im benachbarten Koburg in enger Verbindung stehen. L 13. ft ■ Einij raub rJf Absc Die zur Verf der Zwei gewaltig( benraigel würdig t hdten h dorthin 1 Fortsdiri loseren natürlich wunderte Welt ein cholische überzöge. Falten ui dachte ic Zu einen d en in Seele nlci romäntisc der Erde za sehen, für Symt liegt wa zu erklär stellen, ii Anblick < (eh? Meis begelsteri Brooklyn, schlagen die Aber des Tag« feststefkr nur die I drei Wo« gends. at raschen k leb >11$ e gewönne! Pätek vot Redaktloi Verweile: viel, es sehen er Metern or! Juden vc durchgen binden w jene Am un<l Hun anderes, elyriden 1 ״Träume! das trau! erst in A große W etwas xo mals Sch traumlose f Und wi afle Ewig mehr aad einen Vat Auch si In zehn allen Lira Er Hehl war, sagt schön aus einem fei Und wei Treffer: J Und all! liebt! ״l: leaksubun übt!“, ״K alle Ewig Wenn י so sagte das "fron er: ״Tron einen 3112( ■ibtl‘• Wir saß vom Lira and verst hörten m! Obren. In dies« mit laute! dennoch r beul der I Es war, die' hier! ln der erhielt m

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