Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXIII (1928)
- Issue
- Heft 20 (9.3.1928)
- Date
- 1928-03-09
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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beite 140 Als ich im Jahre 1921 mit meinem lieben Freunde, dem großen zionistischen Führer Dr. Chaim Weizmann, zum ersten Male das Land besuchte, kam ich als ein unvore'n renomnener Beobachter hierher. Ich war bereit, mich überzeugen zu lassen, daß die Wiedergeburt Erez-israels ein Traum sei, daß das Pro* blera unlösbar und das Projekt unmöglich sei. Nach sorg* fälliger Prüfung kam ich zu dem Schluß, daß dem nicht so sei, und es wurde mir klar, als einem Manne mit langer politischer und geschäftlicher Erfahrung, daß der Aufbau Erez-israels eine schwere, lange und langwierige Aufgabe sei, aber nicht schwieriger, nicht weniger durchführbar als die Kolonisation von Teilen des Reiches, dem anzugehören ich stolz bin, als die Durchführung solcher Arbeit durch britische Beamte in dem benachbarten Irak, das ich kürzlieh besucht habe. Mit diesem Optimismus, mit der Ehrfurcht vor Erez-Israel, der niemand sich entziehen kann, mit der Unterstützung der britischen Regierung und der palästinensischen Verwaltung, scheint das Problem wohl der Hingabe und der Arbeit derer wert, welche einen Fleck der Erde wünschen, auf dem das jüdische Volk sich selbst und seine Kultur neu schaffen kann. Sie wollen das Land ihrer Väter, wie ich immer hoffte, in Harmonie und ge-!«einsamer Arbeit mit den Arabern entwickeln, mit dem anderen großen Zweig der semitischen Völker, deren alte Kultur wir kennen und mit denen wir in längst vergangenen Jahrhunderten in Spanien die Periode gemeinsamer arabischer und jüdischer Zivilisation geschaffen haben. Der Versuch, einen künstlichen Antagonismus zwischen den beiden Rassen zu schaffen, ist ein Verbrechen. Die jüdischen Bemühungen in Palästina auf landwirtschaftlichem, finanziellen und ökonomischen Gebiet haben sich schon als nützlich erwiesen und werden weiter dazu beitragen, das arabische Brudervolk auf ein höheres und besseres Niveau zu heben, das ebenso wie wir unter dem Joch von Unterdrückern und rückständiger Vcrwaltung gelitten hat Wie auf früheren Reisen erhielt ich auch auf dieser überraschende Zeugnisse arabischer Notabein in hoher Stellung, daß es ihr Wunsch ist, freundschaftlich und harmonisch mit ihren jüdischen Brüdern zusammenzuleben. Vor kurzem wurde mir von König Faisul des Irak eine Audienz gewährt, und ich kann Sie seiner persönlic hen Sympathie mit unserer Sache und seines Wunsches versichern, daß eine herrliche und wirkliche Zusammenarbeit zwischen den beiden Zweigen der semitischen Rasse herrschen möge, wo immer sie zusammen leben. Ich hoffe nur, daß dieser staatsmännische Ausspruch ein Echo unter denen finden möge, welche seinem Einfluß unterstehen, so wie ich weiß, daß es bei denen der Fall ist, die in unserer Gemeinschaft die Vcrantwortung tragen. Trotz unserer augenblicklichen Schwierigkeiten bin ich nicht im geringsten entmutigt. Ich war zuletzt im Jahre 1925 hier, zur Zeit eines außergewöhnlichen Auf- Schwunges. Ein Rückschlag wurde von all denen vorausgesehen, welche ähnliche Verhältnisse in sich neu entwickelnden Lindem in der ganzen Welt kannten, aber dieser Rückschlag ist mehr ein. zeitweiliger und an der Oberfläche liegender, als % allgemeinen erkannt wird. Ich finde, däß ein ständiger Fortschritt in den wichtigsten kndvfirtscfcaftBchen Industrien des. . ,. Landcs zu verzeichnen ist |,4pch |le llffe «ptwick.#.:, ״י*# i.m i im.'aupwenwsrtea darf. Die , . .׳ ׳ "*® AK 15 OrangM• und Citro»-ta<!a8trie von Jahr zu Jahr, neue Böden werden unter Kultur ׳ ''Amen, neues Kapital wird investiert. Bei genügender ,*״VL sorgsamer Auslese, Vorsicht' bei der Verschiffung, «״*ui. glicht minderwertige Ware unseren Ruf auf.dem Weitmarkt schädigt, bei guter Organisation der Verkäufer scheint dieser Industrie eine unbeschränkte Entwicklung möglich. ich bin eben aus Migdal gekommen, wo die En'wicMung des Bananenbaumes, den ich gepflanzt habe auf meinem eigenen Boden, eine neue und gewinnbringende Industrie zu versprechen scheint. Andere Zweige der Landwirtschaft sind in der Entwicklung und können durch mehr Kenntnisse und Studium beeinflußt werden und mit der Unterstützung des Imperial Marketting Board und anderer Experten, die uns gelingen wird, mit der Einführung besserer Methoden, und gfpßerer Auswahl, Anwendung geeigneter Düngemitlel usw. könnten wir den Boden Erez-israels noch viel ertragreicher machen und allmählich Rinder- und Schafherden und sonstiges lebendes Inventar schaffen, das dem Lande speziell entspricht. All das kann nicht an einem Tage geschehen. Die Landwirtschaft ist ein langsamer Prozeß. Der Boden ist geduldig, und auch die Landwirte müssen geduldig sein. Dann wird sich an ihnen bewahrheiten, was William Young vor zwei Jahrhunderten sagte, ״der den Boden bebaut, den er sichrer besitzt, hat einen goldenen Schlüssel zum Wohlstand in Händen“. Ich habe das besondere Glück gehabt, meine Reise zusammen mit Sir Frederick Keeble zu machen, früher Professor der Botanik in Oxford und Assistent des Britischen Land- Wirtschafts-Direktoriums (Board of Agriailtpre), eine anerkannte Autorität in landwirtschaftlichen Fragen. Es freut mich, sagen zu können, daß er nach mühseligem und sorgfältigem Studium der landwirtschaftlichen Bedingungen dieses Land feststelien konnte, daß seiner landwirtschaftlichen Entwicklung eine große Zukunft winkt. Die palästinensischem Industrien entwickeln sich. Ich war von jeher der Meinung, daß die Industrien Erez-israels sich nicht auf sein kleines Eigengebiet beschränken, sondern daß sie ihre Waren frei nach den Nachbarländern Syrien, Transjordanien und dem Irak ausführen sollten. Zu diesem Zwecke scheint es mir unerläßlich, daß die Handelsverträge mit diesen Ländern dem freien Güteraustausch keine Schranken setzen sollen. Eine starke Fiskal-Politik ist, wie ich aus meiner Kenntnis sowohl der Fragen des Fiskus wie der Industrie sagen kann, für die Schaffung neuer Unternehmungen absolut notwendig. Weder Handel noch Industrie können existieren oder sich entwickeln, solange Unsicherheit auf diesem Gebiete herrscht. Man darf auch nicht unterstellen, daß die Entwicklung der Industrie in Palästina eine unwesentliche Sache ist, und daß die zukünftige Entwicklung einzig und allein eine landwirtschaftliche sein kann. Kein Land kann meiner Ansicht nach eine ausgeglichene Entwicklung aufweisen, das nicht Landwirtscha't und Industrie nebeneinander hat. Diese zwei ergänzen einander, indem die Industrie den Markt für den Landwirt schafft״ und der Landwirt einen Absatz bietet für die Erzeugnisse der Fabriken. Eine Bevölkerung aller Schichten brauchen wir, um die nationale Heimstätte zu errichten, alle Talente einer Rasse müssen sich aus wirken, wenn wir ein Land aufbauea wollen. JU ED IS CHE RUNDSCHAU Es wird Rückschläge und Erfolge geben, das ist In allen Ländern so. Es gibt Fähige und Unfähige, aber die Fähigen werden bleiben, und schon bei meinem letzten Besuch in Tel- Awiw habe ich zu meiner Freude die Entwicklung gewisser Fabriken feststellen können, die von kleinen Anfängen im Laufe von drei Jahren zu gut eingerichteten modernen Anlagen ausgebaut wurden. Diegrößerenlndustrlert, die sich um Haifa gruppieren, Athllt, Nescher, Schemen, Grands Moulins, entwickeln sich alle gewinnbringend. Die Pal.e$tine Electric Corporation, deren Direktorium ich angehöre, schreitet unter der energischen Leitung des Herrn Rutenberg ausgezeichnet vorwärts und hat heute die ursprünglichen Pläne ihrer Gründer bei weitem überschritten. Meine Damen und Herren, Sie fibersehen, daß ich wie von jeher in bezug auf unsere Zukunft optimistisch bin. Erez- Israel ist ein sehr altes Land, und unsere Bewegung ist noch jung. Sie hat die üblichen Kinderkrankheiten und die Ungeduld der Jugend, aber unsere Rasse ist, wie das Land, eine der ältesten der Weit. Reiche sind untergegangen, Länder sind groß und wieder klein geworden, die Ruinen Babylons, die ich vor einigen Tagen sah, starren zu dem blauen, erbarmungslosen Himmel des Irak empor. Große Kaiserreiche sind vergangen und liegen im Staube, aber Israel besteht, und Erez-Israel wird aufgebaut. Die Wunden, die Erez-Israel seinem Volke zufügt, sind schließlich nichts im Vergleiche mit den blutenden Wunden des Ghetto. Ich rufe Euch zu: seid ruhig, stark und tapfer, entschlossen in unseren Schwierigkeiten, still und gesammelt in unseren Triumphen. Wie oft ist Zion bis auf den Grund zerstört worden, und doch lebt es noch unter den schönsten Städten der Erde. Weiche Erschütterungen und Leiden haben wir in vergangenen Zeiten durchgemacht und sind doch bis hierher gekommen. Auf dem Boden des Keren Kajemeth stehend, den wir erworben haben mit den Gaben von Millionen unserer Brüder, von denen viele nie einen Dunam des Landes zu sehen bekommen werden, die sich selbst diese Freude versagten, um anderen die Möglichkeit zu geben, darauf zu siedeln — versammelt bei dem Beginn eines neuen Unternehmens zur Verschönerung Erez-israels, erwarten wir die Zukunft mit Hoffnung und Vertrauen. — Nachamu, nachamu anii! Mond verläßt Palästina Jerusalem, 6. März. (J. T. A.) Sir Alfred Mond hat Palästina verlassen, um sich über Port Said zurück nach England zu begeben. Vor der Abreise stattete er dem Waad Leumi einen Besuch ab und stellte bei dieser Gelegenheit fest, daß nach Bildung der Jewish Agency die große Arbeit in Palästina beginnen werde. Als Chemiker befasse er sich seit vielen Jahren mit der Frage der Steigerung der Produktivitätdes Bodens Palästinas und hone, daß das Problem in kurzem gelöst sein werde. Das Land soll zur Aufnahme möglichst vieler Juden vorbereitet werden; Mond sag'e auch, er plane die Errichtung eines Hauses in Jerusalem, das die Büros der Jewish Agency und des Waad Leumi beherbergen soll. i _ .־ ... ■•S-efffiylfc MI» {jrfTkijf •Iieti«*-ä»fli«:%1Mg9gt mm׳ Sofia sprach Nabura Sokoiow zum erstenmal zu der Masse der bulgarischen Judenheff. Die Synagoge war bi« auf den letzten Platz gefüllt, die Maccahi-Mitglieder und die Schomritn hielten die Ordnung aufrecht Sokoiow sprach über das Thema: ״Kann der Zionismus die jüdische Frage lösen?“. Seine Ausführungen begeisterten dfe Tausende Zuhörer. Beim Verlassen der Synagoge war Sokoiow Gegenstand einer spontanen Huldigung, die ihm eine Menge von etwa 3000 Personen darbrachte. Sokoiow wohnte der Sitzung des bulgarischen Keren Ha je 8s od bei und hielt in derselben eine zwei Stunden dauernde Rede über die Probleme des Aufbaus Paläsfinas. Die Konferenz beschloß, alle Anstrengungen zu machen, um die vom Hauptbüro des Keren Hajessod für Bulgarien vorgeschriebene Summe aufzubringen. Die gesamte bulgarische Presse widmet der Führerpersönlichkeit Nahum Sokolows würdigende Aufsätze und befaßt sich eingehend mit den Zielen des Zionismus und den Fortschritten des jüdischen Nationalheims. Dr, Weizmanns Abreise nach Amerika ist nunmehr auf den 14. d. M. festgesetzt worden. Die nächste Sitzung des zionistischen A.-C. soll im J ul I in Berlin stattfinden. Zionistische Vereinigung für Deutschland Montag, den 19. März abends 8 Vs Uhr, im Plenarsaal des Reichs- Wirtschaftsrats, Bellevuestraße 15 ״Centralverein und Zionismus" Referenten: Kurt Blumenfeld, Dr. Nahum Goldmann Die Veranstaltung ist von Dienstag, den 13. März, auf diesen Tag gelegt worden. Nr. 20, 0. HI. 1028 Eine zionistische Völkerbundsanleihe Eta Artikel von Löon Blum. Im Märzheft der in Paris, erscheinenden ausgezeichneten Zeitschrift ״Palestine“ (Organ des Comitös France-Palestine) bespricht der bekannte einflußreiche französische Abgeordnete Löon Blum die Verpflichtung der internationalen Welt gegenüber der jüdischen nationalen Heimstätte. Das jüdische Nationale Heim, sö führt er aus, ist ein neuer politischer Faktor im Leben Palästinas und des ganzen Vorderen Orients, ein Faktor von besonderem völkerrechtlichen Status. Es hat eine ganz bestimmte Aufgabe und spielt eine große Frieden stiftende Rolle als Mittler zwischen Orient und Okzident Ein solches Unternehmen kann aber nicht allein durch freiwillige Gaben aufgebaut werden. Es bedarf eines gewissen konzentrierten Kapitals. Zwei Wege gibt es, um öffentliche Mittel großen Ausmaßes zu sichern: Steuern und Anleihen. Steuern auszu* schreiben hat das jüdische Nationalheim keine Möglichkeit, da es kein Staat tat Daher kommt nur eine Anleihe in Betracht. Die freiwilligen Gaben müssen durch eine Anleihe konsolidiert werden. Für dieses Stadium ist der Zionismus und das jfidische Nationaihetat reif. EM es wird die ökonomische und politische Situation des Zionismus stärken und ihm gleichzeitig neue Perspektiven eröffnen. Wichtig ist, daß bei einer solchen Anleihe auch nichtjüdische Faktoren beteiligt werden, so daß der bisher vorherrschende falsche Eindruck, als handele es sich hier um eine Sache von ausschließlich jüdischem Interesse, zerstreut werden wird. Das jüdische Nationale Heim kann und muß einen finanziellen Status erhalten, ohne welchen sein bereits anerkannter politischer Status wirkungslos wäre. Dieser finanzielle Status kann nach der Sachlage nur in einer Anleihe bestehen. Blum zitiert am dem englischen Weißbuch vom Juli 1922 die Absätze, welche den Sinn des Begriffes ״Nationales Heim“ definieren. Dort ist davon die Rede, daß die jüdische Gemein• schaft sich ständig vergrößern muß und daß dazu günstige Vor• bedingungen geschaffen und international garantiert werden sollen. Wenn man wirklich will, daß das Nationale Heim inmitten der etwa 700 000 Araber wirklich Gestalt annehme, dann muß man dafür sorgen, daß jährlich 20000 bis 25000 neue Einwanderer nach Palästina kommen, das sind in 10 bis 15 Jahren 250 000 bis 300 000 Seelen. E)a die durchschnittlichen Einnahmen der Zionistischen Organisation jährlich etwa £ 800000 bis 1000000 erreichen, würde dieser Betrag für die gesetzte Aufgabe keineswegs genügen, da die Ansiedlung einer Familie auf dem Lande ungefähr £ 990 bis 1090 kostet Eine Anleihe zur Ergänzung der freiwilligen Beiträge ist daher unerläßlich und man muß sagen, daß die zionistische Leitung mit ihrer gewohnten Bescheidenheit nichts Uebermäßiges verlangt Es müßte eine ״Minoritätenanleihe“ unter den Auspizien des Völkerbundes ausgegeben werden, in der Art der griechischen und bulgarischen Flüchtlingsanleihe; zugleich müßte diese Anleihe in hohem Maße international sein, in der Art der österreichischen, d. h. sie müßte je für die einzelnen Abschnitte 'die Garantie י m'e h ־r e׳r e r ׳ R e gle r un g e n haben. Empfänger ■der Anleihe wäre die ,Zionistische Organisation ah Jewish Agency gemäß Artikel 4 des Mandates. Zur Sichersfcitiag׳ kämen 'die kolonisierten Böden und deren Erträge in Fi##‘ ffc§1f1Cl|§; FobäiC'' Bfum■"• :Ä1f׳«ßt *ÜMW• fettfaftttgsimlttB. .'Aufiaö «dt folgenden Worten: «Ich glaube nicht zu viel ztf «gen,־ w«nn Ich annehme,י daß ta kurzer Zelt viele Chefs ׳ von Reglerungen, in der Erkenntnis der Notwendigkeit efn so zartes und wertvolles Gebilde wie das jüdisch« Nationalheim ta seiner Entwicklung zu unterstützen, beitragen werden zu einem Akt den ich in Anbetracht seiner moralischen und internationalen Bedeutung dessen finanzielle Inthronisation nennen möchte.“ Die Konferenz der Hedudnz Die 6. Landeskonferenz des Deutschen Hechaluz wurde am Sonnabend, den 3. d. M., in Anwesenheit von zirka 350 Delegierten und Gästen mit einer künstlerischen Feier eröffnet Namens des Welthechaluz begrüßte Chawer Benary die Konferenz, namens der Z.VJ.D. Herr Dr. RosenblÜth, der die positive Einstellung der Z. V. f. D. zum Gedanken der Chaluziuth betonte. Auf die mündlichen Ergänzungen zum Rechenschafts־ bericht des Merkas, am Sonntag, den 4., folgte eine ausführllche Aussprache über die verschiedenen Gebiete der Arbeit. Die Aussprache beschäftigte sich insbesondere mit den Möglichkeiten einer Intensivierung der kulturellen und fachlichen Hachscharah, mit der Lage im Lande und mit den Fragen der weiteren Arbeit des Merkas. Uebereinstimmend wurde festgestellt, daß im Jahre 1927 trotz der Schwierigkeiten der psychologischen Situation die Zahl der Chawerim des Hechaluz keineswegs abgenommen hat, und das rege Interesse, das allen Fragen der Bewegung entgegengebracht wurde, zeigte auch, daß die Kräfte im Innern unversehrt geblieben sind. — Von den 500 Chawerim des Hechaluz befinden sich zirka 460 in landwirtschaftlicher und handwerklicher Ausbildung, besondere Fachgruppenbesprcchungen beschäftigten sich mit ihren sachlichen Fragen. Eines der Hauptprobleme der Konferenz war die Nachwuchsfrage, über die Mordechai Schattner referierte. Die Resolution, die in dieser Frage angenommen wurde, stellte fest, daß der Gedanke der Chaluziuth innerhalb der Jugendbewegung erhalten werden müsse und daß die Chaluzbewegung dieser Frage die stärkste Aufmerksamkeit zuzuwenden habe. Die Konferenz nahm auch einen Bericht von Chawer Benary über die Lage in Erez-Israel und der Chaluzbewegung entgegen. Mit der Annahme von Resolutionen über die Lage im Lande, die Vorfälle in Petach-Tikwah, die Richtlinien für die weitere Hachscharah, Schaffung einer Lehrsiedlung im deutsehen Hechaluz und der Wahl des neuen Merkas wurde die Konferenz am Montag, den 5. d. M., geschlossen. Tratnpcläors Todestag Jerusalem, 4. März. (J.T. A.) Der achte Jahrestag des tragischen Todes des Kapitäns Josef Trumpeldor, der bei der Verteidigung der jüdischen Kolonie Tel Chai gegen arabische Plünderer sein Leben gelassen hat, wurde am 1. März in ganz Palästina als Tag des Gedenkens begangen. Der Verband ״Britb Trumpeldor“ organisierte aus ganz Palästina Pilgerf ährten zum ö rabe Trumpeldors in Tel Chai, wo .Gedenkreden gehalten worden sina. Nr. 2 Wirr Leumi Vo Jerusah j 0 r d a Vertrag wird, 1! sagen, 1 scheide jordani! vor all seinen. ( derholt biet vo Städte , haben, nicht vi 7cn W: Im östl von Ko Gebiet Truppe tionsko derholt! schwer nähme Ihn Sai schafts1 tretung nicht r< wurde, /wischt den lcts schein, den ge; zu prok rischen man bt dem vc Husseii den ist Absichl rung de gisch es ist für wahrsc abspiel! ״Irans;( mee, in men, d: dullah wie sei tik höcl Zu Koaflik brochei also d: wieder Aegypt ben dei um so י ufer de jordanii Situatic heute \ sichert( Interes! Kämpf( an Ur Aber e! daß füi verwirf• stehen Der crstaun'i beneidet alles ma Vcrhältr Die! den ei״ die auf tausend Die ist — w die schö scheinur von ihre Wk aus de! Grundkr Wirkung Ein Dichterg erfüllt, c tum vor satz hei! gewordf i leiden‘, gegenüt um die 1 sind di ״Knabe! Klasse“ lung zu