Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXIII (1928)
- Issue
- Heft 12 (10.2.1928)
- Date
- 1928-02-10
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Sei« 84 JUEDISCHE RUNDSCHAU trolllerbare irrationale Zusatnmenhlnge da sind. Von größter Bedeutung aber scheint uns die These Holländers von den zwei jüdischen KonfessloMn. Diese Scheidung ist willkürlich und unrichtig. Die beiden Lager, die Holländer charakterisiert, sind keine geistigen Einheiten, sie sind Etappen einer im Flusse befindlichen Evolution. Wir müssen uns dagegen verwahren, daß sich der C.-V, auf eine derartige Trenmmgstheorie stützt, wenn er einen großen Teil der deutschen Juden von seiner Organisation femhilt. Es besteht jn solchen Fällen immer der Verdacht, daß es sich nur um die Sorge um gefährdete Machtpositionen handelt, die man durch rigoroses Vorgehen gegen Andersdenkende behaupten will, nach dem Vorbild gewisser neuzeitlicher Staatsmethoden. Wir wissen nicht, ob die Hauptversammlung des C.-V., deren Tagesordnung mit wichtigen Beratung«- gegenständen voll besetzt ist, sich auch mit der Stellung des C.-V. zum Zionismus und zur Palästinafrage eingehend beschäftigen wird. Es scheinen gewisse Tendenzen vorhanden zu sein, den C.-V. zu einer scharfen antizionistischen Stellungnahme zu dringen. Herr Hugo Östberg hat In der ״Jüdisch-liberalen Zeitung“ vom 6. Januar einen fünf volle Spalten langen Artikel veröffentlicht, der sich an die Adresse des C.-V. wendet, und von der Hauptversammlung fordert, daß sie dem Zionismus gegenüber unbedingte Klarheit schaffe. Der Artikel trigt alles zusammen, was an antizionistischen Argumenten in der letzten Zeit in der C.-V.-Publizistik vorgetragen wurde, er arbeitet natürlich vor allem mit dem beliebten Argument, daß der Zionismus die Stellung der Juden in Deutschland erschüttere. Von großem Interesse ist jedoch die Erwähnung einer Broschüre, die, als Manuskript gedruckt, den Mitgliedern des C.-V. von Rechteanwalt Ludwig Förder in Breslau, Mitglied des Häuptvorstandes, vorgelegt wird, ln dies» Denkschrift, die durch die Zitierung in Ostbergs Artikel ihren vertraulichen Charakter — falls sie eine« solchen hatte — verloren hat, wird die Stellung des C.-V. zu den Innerj&disdien Fragen in den Jahren 1919 bis 1926 kritisch behandelt Der Verfasser geht aus vom § 1 der Statuten des C!-V., der lautet: ״Der Central-Verein deutscher Staatsbfirger jüdischen Glaubens bezweckt, die deutschen Juden ohne Unterschied der religiösen und politischen Richtung zu sammeln, am sie in der tatkräftigen Wahrung Ihrer staatsbürgerlichen und gesellschaftlichen Gleichstellung »wie in der unbeirrten Pflege deutscher Gesinnung zu bestärken.״ Diese Bestimmung wird von Förder dahin verstanden, daß es zunächst Zweck und Pflicht des C.-V. 8% äffe deutschen Juden zu einem einheitlichen, lücken- . los#» •: und;* machtvollen Abwehrkampfe ־. zusammenzu- «dWeBen* .#»§ »an also schon י» '«■*rfjfljt■■»» 4n4»wfm>1« wevsen könne; *weiter «her fegt־ Förder’dir;•da* «i'fcesondere Forderung einer ״deutschen Gesinnung“, die man tote dem zweiten Satz herauslesen möchte, gef ährlich llsij «Mn müsse sie eben Ws zum Beweis des Gegenteils bei jedem Juden voraussetzen, wie das im allgemeinen bei politischen Parteien üblich sei und man müsse sich begnügen mit dem formalen Bekenntnis zum Deutschtum, d. h. mit der Eigenschaft des deutschen Staatsbflrgers, in der gleichen Weise wie man sich mit dem formalen Bekenntnis zum Judentum begnügt Damit ist eigentlich alles weitere gegeben. Daß der C.-V. sich durch eine besondere Prüfung der Gesinnung gerade über die Stellung seiner Mitglieder zum Deutschtüm vergewissern zu müssen meint, sich dem Judentum gegenüber aber ohne jede Gewissensprüfung zufrieden gibt, wirft ein Licht auf die Problematik der C..V.-Praxis. Noch deutlicher aber wird die Willkürlichkeit der heute im C-V. herrschenden Theorie, wenn man das Kapitel Über die wechselnde Stellung des C..V. zum Zionismus und zum Palästina-Aufbau In der Förderschen Broschüre liest. An der Hand zahlreicher Dokumente und wörtlieber Zitate aus Reden und Schriften prominenter C-V.- Führer weist Förder nach, daß vor sechs Jahren in den wichtigsten Fragen eine ganz andere Politik im C-V. herrschend war. Man hat damals betont, daß der Gegensatz zwischen Zionisten und, Nichtzionisten praktisch bedeutungslos sei, daß — wie vor allem Eugen Fuchs ausführte — der C.-V. der Betätigung der Zionisten offenstehen müsse, da man die Einheit des deutschen Judentums zu wahren habe. In den Fragen des Palästina-Aufhaus hat der C-V. sich 1919 fast mit denselben Worten, die heute im Palästina-Mandat stehen, für den Palästina- Aufbau ausgesprochen. Allmählich erst ging die Wand- Jung vor sich, die nicht zum Nutzen des C.-V. und des deutschen Judentums gewesen ist Förder weist nach, daß diese Entwicklung auf die Einflüsse des Verbandes nationaldeutscher Juden zurückzuführen ist, da man befürchtete, von Naumanns Seite als undeutsch denunziert zu werden, wenn man für Palästina eintrat Heute ist die Politik des C-V. in ein Stadium getreten, wo ihre antizionistische Tendenz nicht einmal mehr durch natürlichen Commonsense paralysiert wird. Leider müssen wir feststellen, daß der C-V. seine aggressive Politik mit sehr bedenklichen Methoden in die Tat umzusetzen begonnen hat Wir wissen nicht, ob In dem der Hauptversammlung vorgelegten Geschäftsbericht des C-V. auch darübe!• beliebtet wird, daß die Herren Brodnitz, Holländer und Dr. Bruno Weil im Zusammenhang mit dem Empfang Qr. Weizmanns durch deutsche Behörden Vorstellungen im Auswärtigen Amt erhoben haben, die vor allem gegen das Pro Palästina- Komitee gerichtet waren. Die Zionisten haben niemals vor der Oeffentlichkeit oder vor Behörden die nichtzionistischen Juden zu diskreditieren versucht; im Pro Palästina-Komitee wurde leidlich gegen die Auffassung Stellung genommen, daß Zionisten mindere Staatsbürger seien. Es Ist unbegreiflich, daß der C-V. sich durch solche Feststellungen gekränkt fühlt und es als seine Aufgabe betrachtet, zu deklarieren, daß von einem nun einmal existierenden Teile der deutschen Juden vertretene Ansichten nicht mit Patriotismus vereinbar wären. Der Zionismus ist nicht aus der Welt zu schaffen, man muß sich mit ihm als Tatsache abfinden, und es Ist unerfindlich, welches Interesse daran bestehen kann, Juden, die Zionisten sind, bürgerlich zu diffamieren. Die Art der erwähnten politischen Aktionen sollte d«n deutsehen Juden zu denken geben. Was würde der C-V. sagen, wenn wir seine, von uns mißbilligten Methoden im Kampfe um die Gleichberechtigung, die unseres Erachtens Gefahrenkeimefür das Judentum in sich trage«, in gleicher Weise :zu konterkan-iöip^veimidiM^n? Es wäre .■tomr^«ig»tb#cliBter:*:.Mnf;tjBt«9geBi£.Gel»efe ׳.Ctgtbiriiise‘•;« Äelen^'dtittr immer *?sf er tehähterfzü ־»wtöteiif nte äufzubäuen. Der C.-V. verläßt sich wohl darauf, daß in zionistischen Kreisen der für derartige Aktionen erforderliche Mangel politischen Gefühls nicht vorherrscht Aber sogar autizionistische Mitglieder des• C-V. müßten bei objektiver Ueberlegung zur Erkenntnis kommen, daß die vom C.-V. geführten Aktionen der jüdischen Gesamtheit schädlich sind. Wir wissen nicht, ob der C-V. diese Fragen in ihrer ganzen Tragweite aufrallen wird oder aber ob die Fragen nur mit der parteipolitischen Brille betrachtet werden sollen. Es scheint, daß die C.-V.-Kreise die natürlichen Rückschläge im materiellen Palästina-Aufbau ausnützen wollen, um gegen die Palästina-Idee Stimmung zu machen. Das Wienersche Buch ist ein Anzeichen dafür. Ein solches Verhalten wäre freilich wenig ritterlich. Es würde sich zeigen, daß — wie Förder nachweist — der C.-V. sich für Palästina einsetzte, als er diese Sache für gesichert hielt, und daß er jetzt dagegen auftritt, weil er Für Martin Huber (som 8. Februar 1928) Wir lebten hin, wir wuiten nicht wozu. Da rührte uns ein Ruf an: Das bist Du( Wir hörten. Hochmut hob uns das Gesicht. Da sprach‘»: Das sollst Du sein - das bist Du — nicht! Wir hörten. Scham sdiloh uns die Augen zu. Ke Stimme aber rief uns auf: Das tut Und hinter jedem Wort, das sie uns spricht, ist Ucht von jenem Ucht, das einst auch uns gemährt, und dem zu dienen um die Stimme lehrt l. Marx Eine palästinensische Premiere ,)•stob und Rahe!״ im ״OHEL״ TeJ-Awiw־, Januar 1928. Wie sie begonnen haben, Ist heute schon bekannt. Wie eines Tages Moscneh Ha 1 e v 1, ein Jünger der ״Habiinah“, nach Palästina kam, ein Bündel Energie und Wille, *wie er Innerhalb der Arbeiterschaft die Schauspielbühne ״Ohel“ schuf. Im Land wurde zum Eintritt in die Schule aufgejordert Denen, die «Jie Prüfung bestanden, wurden Posten in Tel-Awiw verschafft, so dem Bauarbeiter aus Jerusalem beim Hausbau hier usw. _Das waren die Stipendien. Dann begann man zu arbeiten. Tagsüber im Beruf, abends und am Sabbat itn Studio. Es fanden sich bald Hilfskräfte, die mittaten und an dieser wohl einzigartigen Schauspielschule der Welt als Lehrkräfte wirkten, unter ihnen der allzu früh verschiedene Engel. י Als Erstes brachten sie vor bald zwei Jahren eine Reihe Einakter heraus, Novellen von Percz, dramatisiert von HatevL Später folgten י scher Bearbeitung, und auf die Bünne gebracht Nach meinem Asten Besuch des vOhel“ schrieb ich: ״Expressionistnus in seinen letzten Möglichkeiten, aber nicht als ,Weltanschauung״, als ,Erlebnis‘, sondern als Leben. Jede Stdjung, jede Gebärde marionejtenhaft, unverkennbares Werk des Regisseurs und Meisters, und doch wieder stärkstes Leben der Darsteller. Was wir hier sehen, ist keine Schauspielkunst Emanaiionen des tiefsten Mythos, das in diesen Menschen schlummert, sind es, die wir hier zu spüren bekommen. Selten hat ein Lehrer so seine Schüler in Ihren tiefsten Tiefen gelöst Fremd scheint es dir und doch so bekannt. Dostojewskis Menschen weiden vor dir lebendig, Produkte ostjüdischer und russischer Mystik. ■ ■ ' Verwirrt trittst du hinaus. Dein Verstand, an Burgtheater und Reinhardt dressiert, protestiert mit, allen Kräften, doch deine Gefühle sind angesteckt von jener Revolution auf der Bühne, von jenem starken Mythos, lind du weißt nicht, woher du kommst, war es Kabarett oder Gottesdienst“ * Das Wurde vor bald zwei Jahren geschrieben. Indessen hat *Obel“ *inen weiten Weg zuraekgelegt, von Rete* über die __ Nr,!2, 10,11.1628 sie in Schwierigkeiten wähnt Die Idee der jüdischen Erneuerung in Palästina wird aber über alle Schwierigkeiten und alle Schranken der Trägheit hinweg jüdische Herzen stets von neuem erschüttern. Es wäre im jüdischen Sinne höchst bedauerlich, wenn eine große Organisatiori deutscher Juden dieser großen positiven jüdischen Sache in den Rücken fiele. Vor allem wäre damit der Sache des deutschen Judentums, das der C-V. einmal in seiner Gesamtheit vertreten wollte, nicht gedient Es könnte wirklich eintreten, was Dr. Holländer prophezeit, das Judentum würde nicht nur in zwei feindliehe Lager zerfallen, sondern geradezu in ״zwei Judentfimer“, die dann freilich nach andera Kriterien geschieden sein werden als den von Holländer angegebenen. Den Gewinn einer solchen Situation würden jene Judenfeinde ziehen, die zu bekämpfen der eigentliche Sinn des C-V. gewesen ist In diesem Moment ruht eine schwere Verantwortung auf dem C.-V. Als deutsche Juden wünschen wir, daß er nur solche Entscheidungen treffe^ die dem deutschen Judentum in seiner Gesamtheit Nutzen bringen. Me frage des Elsenbahnlmofenpnnlrtes Tel-Awiw Der Beschluß der Regierung, die Verlegung des Eisenbahnknotenpunktes von Ladd nach Tel- Aviv vorllufig aufzuschieben, hat, wie wir bereite gemeldet haben, in Tel-Awiw die größte Erregung hervorgemfea. Die Stadtverwaltung hat wiederholt Proteste und Vorstellungen bei der Regierung erhoben. In Tel-Awiw wurde eine von vielen Tausenden besuchte Massenversammlung abgehalten, in welcher Redner aller Parteien zu Worte kam« und eingehend die Förderung nach Errichtung der Zentral- Station in Tel-Awiw begründeten. & wurde darauf hin־ gewiesen, daß die Stadt Jaffa - Tel-Awiw, die durch Verieguug des Haupthafens nach Haifa ohnedies benachteiligt sei, wenigstens durch entsprechende EteenbahnpoUtBc entschädigt werden müsse. * M־ _Df*®»&?ff befaßt sich in ״Palestfne and?• ® * r_ E a s t“ mit dieser Frage und erinnert daran, daß Mim Bau der palästinensischen Eisenbahn keine Wirtschaftliehen, sondern ausschließlich strategische Gesichtspunkte maßder See aus nicht bombardiert werden könne. ’ Ein Blick sdt die Karte zeige, wie unwichtige Dörfer, wie etwa Kalkiiieh oder Beer Jacob Eisenbahnstationen geworden seien, während so wichtige Wirtschaftezentren w(e Rischoti-le-Zion und FÜach- Tikwah ganz vernachlässigt wurden. Um Güter von Petach- TI * »ran nach seinem natürlichen Hafen Jaffa zu bringen, müßten die Güter zweimal, in Ras-el-Aitt Und Ltidd,!ungeladen weiden und eine 40 km lange Strecke zurücklegen, wahrend der gerade Weg 12 kfft betrage. ״ Während heute die Bahn über die Stationen Rechoboth, Beer?־fi&taeb'TitÄs,, ÄtsiriMriliiii i#ÄÄflWto»',®iw*hÄ:iBteiwierato8eBrf;ÄÄiff'’7»rt»pet; Rechoboth, Rischon-Ie-Zion, Jaffa, Tel-Awiw,!?arona* MagÜIei, Petach-Tikwah, Kalkiiieh. In der Tat habe die Ösfenbahn- Frage durch einen Experten studieren lassen, der drin Plan zugestimmt habe; sofort nach der Ausgabe der Anleihe soüte mit der Ausführung dieser Limenverlegnitg begonnen werden; jetzt plötzlich scheine man sich zvt einer Verschiebung auf unbestimmte Zeit zu entschließen. Dieser Entschluß der Palästina-Regierung können für Haifa konzentrieren; die Orangenpflanzer würden es für praktischer halten, ihre Früchte in Haifa zu verschiffen und von dort aus, würde man auch Jerusalem versorgen. Besonders verhängnisvoll würde eine solche Entwicklung für Tel- Awiw werden, das als Zentrum zahlreicher tandwirtschaftlieber Siedlungen und als Konzentrationspunlct wichtiger Industrien so große Bedeutung für die Land habe. Wie das Land Haifa als Hafen brauche, so brauche es Tel-Awiw als Eisenbahnknotenpunkt. Nt 1 banui storb׳ 1918 verzv lieh 1 batte, trgen den da < im v kann cs is Akze Ich mußt groß׳ dem bescl 1 Fran in ei beric gab 1 Pogl land< straf׳ ausg j Tag« natic יי Jude folg« tinna Art: lieh, nichl , Verf j Vate Welt die sie Nivc dem iehri das Es •{ eine der Geh mit ges« Lud ein Mar glau in t j Ant;tfi* unf ulet dies Okt chri Ver: Mar urte geg Sch: weil gen׳ Bel« Icon dan weil Hat ״D a j a g i tri* zur Bl be t. Aus Schülern sind Schauspieler geworden und der Regisseur, einstens sichtbar in jeder Bewegung, in jeder Einzelheit, hat den Individualitäten mehr Raum gewährt, um aber desto mehr dem Ganzen das Siegel seiner schöpferischen Persönlichkeit aufzuprägen. Halevi und sein Werk, das darf heute ohne begeisterte IJeberschätzung konstatiert werden, würde auch in Europa seine Anerkennung finden. Noch ist manches unausgeglichen, ״unkultiviert“, in die Pastorale platzt das Satyrspiel wie eine Bombe und erzielt so eine, wohl unbeabsichtigte, Groteske. Sein starkes Genie schlagt über die Stränge. Man wird in manchem pro oder contra sein, man muß sich aber damit auseinandersetzen. Und das ist schon Anerkennung. Kabarett — Gottesdienst, Pastorale — Satyrspiel, vielleicht sind diese Antipoden unlöslich verbunden mit der Seele des Ostens. Diese Bipoiariatät. die man bei Schalem Alechem ״das weinende und das lachende Auge“ genannt hat, und die man auch in des Tänzers Baruch Agadati Figuren wieder entdecken kann. Fremd ist uns zuerst all diese Ekstase, scheint uns Uebertreibung. Bis wir sie im rasenden Rondo, der ״Horrah“, dem Tanze der Chaluzim, wiederfinden und mitgerissen werden. Und sie so verstehen lernen : * ״Jaakob und Rahd“, Schauspiel in drei Akt«, einem Prolog und Epilog von N. Kresehninikof» So steht es im Programm. Der Name des Autors ist unwesentlich, vielleicht der ganze Text. Es dominiert die Regie. Dennoch verdient der Text Beachtung. Er ist dramatisierte Bibel. Wortwörtlich oft Was kein Nachteil ist, denn auf der Bühne erst kommt uns die ganze Schönheit der Sprache zum Bewußtsein. Und ein Weiteres. Ivrith wird gesprochen, wie es die Yemeniten, die Araber sprechen, guttural. Wodurch vielleicht der Klang gemindert, der Stil des Ganzen jedoch erhöht wird. Stilecht ist auch die Musik, die melodramatisch durch das ganze Stück sich hindurchrieht Rosovsky, der Forscher kantoraler Musik, der von einer kantorplen Hochschule in Jerusa’em träumt, hat es meist«•־ haft verstanden, im Stile altchasanischer und arabischer Musik zu schaffen. Nachdem mit der Schutzmarke ״Chaluz“, ״Volk״ usw. auch In der musikalischen Produktion unerhörter Miß« brauch getrieben wird, dürfen wir wieder einmal, vielleicht zum ersten Male seit Engels Tod, dankbarst anerkennen. Hervorragend sind die Bühnenbilder von Poljakoff In flu» Einfachheit, fdär f-L’n höc! Lab spie ״H־ wie sind und bea! Zeit uns, lieh( haft knü so i risci sind hab der Nid sisc Ere Kra letz Ki stei Ge; ent er ist Sch der Pei ihm san