Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXIII (1928)
- Issue
- Heft 4 (13.1.1928)
- Date
- 1928-01-13
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
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Seite 28 JUEDISCHE RUNDSCHAU Nr. 4, 13.1.1928 I i •;:i 4 bezeugt es. Die Katastrophe geht auch ohne Geräusch vor sich., Not' und Tod ■sind schweigende Gefährten/ Das" Ostjudentum stirbt. Und wird — dessen sind wir gewiß. Der Glaube an Menschenliebe und an den gesunden Menschenverstand ist durch die Ereignisse der neuesten Weltgeschichte — Weltkrieg, Weltfrieden, die Sperre eines Weltteils mit 11,73 Einwohnern auf 1 qkm für einen anderen mit 43,65 Seelen aut je 1 qkm! — erschüttert, aber die Natur kommt zu ihrem Rechte. Die Leiden der Millionen sind Geburtwehen neuen geschichtlichen Werdens. Wenn Nordamerika die Tore nicht öffnet und Mittel- und Südamerika im nächsten Jahrzehnt oder in den nächsten Jahrzehnten nicht das werden, was ihre nördliche Schwester im letzten halben Jahrhundert geworden ist — wir glauben daran — dann wird der Ausweg aus Ueberfüllung und Depossedierung in den ans dem verhängnisvollen Wirtschaftsschicksal der jüdischen Geme nschaft überhaupt gesucht werden: aus der sozialen Des- Integrität des jüdischen Wirtschaftsorganismus. Die räumliche Umschichtung wird von der Berufmmschichtung abgelöst werden. Die Rückkehr zur Scholle und das Eindringen in die Großproduktion hat in Rußland verheißungsvoll begonnen. Es hieße Vorsehung spielen, wollte man behaupten, daß der Rettungsweg, der sich der einen Hälfte des Ostjudentums eröffnet, der anderen Hälfte — in Polen -— auf die Dauer versperrt bleiben wird. Heine Nachrichten Lord Planier hat, wie das B. T. meldet, da seine bisherige Wohnung im Regierungsgebäude durch das Erdbeben beschädigt wurde, vorläufig die Wohnung Ussischkins, die ihm dieser zur Verfügung stellte, bezogen. Der ursprüngliche Plan, den Oberkommissär in der Jesuitenschule unterzubringen, mußte aufgegeben werden. In der Nachwahl in Northampton verloren die Konservativen ihren Unterhaussitz an den Kandidaten der Arbeiterpartei, Lt, Col. Malone. Das neue Parlamentsmitglied ist ein warmer Freund des Zionismus, seine Gattin ist Jüdin und eine führende Poale-Zionistin. Im Juni 1928 tritt die Mandatskommission des Völkerbundes in Genf zu ihrer 13. Session zusammen. In dieser Session wird u. a. auch der Bericht der englischen Regierung über die Verwaltung Palästinas im Jahre 1927 behandelt werden. Bukarest, 10. Januar. (J.T. A) Das Bukarester Militärfericht hatte heute urteile gegen eine Reihe weierer Teilnehmer an dem Pogrom in Großwardein zu sprechen. Ein Student wurde zu drei Monaten, ein Kafteekellrrer zu fünf Monaten, ein Handelsschüler zu 20 Tagen, ein Schneidergeselle zu 10 Tagen Gefängnis verurteilt. Für die Wiederbesetzung des durch den Tod des Oberrabbiners Prof. Dr. Z. P. Chajes verwaisten Oberrabbincrstqhls der Wiener Israelitischen Kultüsgemeinde wird in Wiener Kreisen in erster Reihe Herr Prof. D. M. S c h o r r, der jetzige Oberrabbiner der Warschauer Großen Synagoge und frühere Professor an der Lembergcr Universität genannt. Der Vizepräsident des ungarischen Abgeordnetenhauses, Andreas Puky, erklärte, daß das Abgeordnetenhaus sich in dieser Session nicht mit der Behandlung des Gesetzentwurfes über die Modifizierung des Numerus clausus-Gesetzes befassen könne. Demnach würde im neuen, im Februar beginnenden Universitätssemester das bisherige Numerus clausus-Gesetz in Geltung Aieiben. ■ Zum Vorsitzenden des juridischen Sachverständigenkomitees der rumänischen Regierung wurde der jüdische Advokat Rosenthal gewählt. Bis jetzt unermittelte Täter beschädigten das Gebäude, welche das Rahel-Orab umschließt. Unter anderem wurde die zum Grabe führende Treppe zertrümmert, Frankfurt a. O., 9. Janudfh (J.T. A.) Das durch den Fortgang des Herrn Rabbiners Dr. Grün nach Danzig freigewordene Rabbinat wird demnächst durch Berufung des Herrn Rabbiners Dr. Ignaz May bäum aus Bingen neu besetzt werden. Herr Dr. Ignaz Maybaum, ein Neffe des berühmten Berliner Kanzelredners Dr. Sigmund Maybaum ist ein Absolvent der Hochschule für die Wissenschaft des Judentums. Grnppenverband Sachsen-Anhalt Am Sonntag, den 15. Januar 1928, vormittags 11!,/ Uhr, findet in Dessau im Gemeindehaus, Steinstr. 13/14, ein Gruppenverbandstag statt. Tagesordnung: 1. Referat Kurt Blumenfeld (Berlin): ״Wirklichkeit und Aussichten. — Eine Feststellung der gegenwärtigen Situation 1m Zionismus“. 2. Aussprache. 3. Wahl eines Gruppenverbandsvorsitzenden. Vermischtes A. Tscherikower gestorben. Am 9. Januar wurde in , Jerusalem der aus Rußland stammende Rechtsanwalt Ä, T s c 11 er j k 0 w e r zu Grabe getragen, einer der ältesten russischen Zionisten, der in den Anfängen der Chowcwc Zion-Bewegung eine hervorragende Rolle spielte. Gemeinsam mit Tsehlenow organislerte Tscherikower in Rußland den Keren Kajemeth und" war unablässig im Dienste des Zionismus, selbst unter bolschewistischem Regime tätig. Schließlich sah er sich gezwungen, Rußland zu verlassen und lebte einige Jahre in Berlin. Von da siedelte er nach Jerusalem über. Bei seinem Begräbnis spracii Ussischkin im Namen des Keren Kajemeth, Dr. Thon im Namen des Waad Leumi. Frieda Blumenthal und Herz Großbart veranstalten am Sonnabend, den 21. d. M., abends 8 Uhr, im Meistersaal, Köthener Straße 38, einen Abschiedsabend vor ihrer Uebersiedlung nach Paris. Jüdischer Schulverein E. V. An unseren privaten Volksschulen Fasanenstr. und Rykestr, in Berlin können schulpflichtige Kinder für Ostern 1928 angemeldet werden. Die Anmeldung erfolgt vom 1. Dezember ab Bei den ScHulleiterinnen in den Schullokalen, und zwar in der Schule Fasanenstr. 79/80 Montags bis Freitags von •1—2 Uhr, in der Schule Rykestr. 53 Montags bis Freitags, von 12—1 Uhr. Die Kinder müssen bei der Anmeldüng persönlich vorgestellt werden; Vorlage von Geburts- und Impfschein ist erforderlich. Berliner Kalender Büro: Berliner Zionistische Vereinigung, Berlin W 15, Meinekesir. 10. Telephon: Bismarck 7165—70. Postscheckkonto Nr. 37 830 Berlin NW 7. Kassenverwaltung der B. Z. V. Der Berliner Veranstaltungskalender wird ausschließlich von der Berliner Zionistischen Vereinigung zusammengestellt Wir bitten alle Vere’ne und sonstigen Veranstalter, sich mit etwaigen Wünschen nicht an d'e Redaktion, sondern an die Berliner Zionistische Vereinigung zu wenden. #בית הועד העברי מודיע שהאספה במוצאי שבת׳ 14 ליאנואר נדחתה. על השעה והמקום נודיע בעתונות. Sonntag, den 15. Januar nachm. 5 Uhr Berliner• Zionistische Vereinigung und Keren Kajemeth LejIsrael im großen Saal des Ulap, Alt-Moabit 4/10. 5-Uhr-Tee mit Tanz. — Bunte hebräische Bühne. Karten zum Preise von 2,50 M., für Jugendliche 1,50 M. an der Saalkasse. Montag, den 16. Januar abends 8'/2 Hhr Gruppe Charlottenburg, 1m Cafe Kersten, Kurfürstendamm 90. Herr Moses Waldmann: ״Taufe und Mischehe“. ~~~~~~ Abends 81/3 Uhr Poale Zion, im Gemeindehaus, Rosenstraße 2—4. Funktionärkursus: Chawer Dr, Borodiansky: Moses Heß. Dienstag, den 17. Januar abends 8V״ Uhr Gruppe des XII• Bezirks, im Cafü Bohne, Steglitz, Albrechtstr. 127. Herr Dr. Schereschevvsky: ״Orthodoxie und Zionismus“. Abends 81/2 Uhr Jüdisch-Nationale Frauenvereinigung, Meinekestraße 10. Fortsetzung des Palästinakurses unter Leitung von FJerrn Dr. Weltsch._ Mittwoch, den 18. Januar abends 8'/״ Uhr Gruppe Süd, im Deutschen Hof, Luckauer Straße 15. Herr Dr. Martin Rosenblüth: ״Der deutsche Zionismus und seine Gegner“. Donnerstag, den 19. Januar abends 8/4 Uhr im Sitzungssaal der Z. V. f. D., Meinekestr. 10 Vertreterversammlung der B.Z. V. Tagesordnung: 1. Bericht des Hauptvorstandes; 2. Zionistische Arbeit in Deutschland: a) die innerzionistische und politische Arbeit in Deutschland (Referent: Herr Dr. Martin Rosenb’.uth); b) Die Arbeit der Fonds; (Referent: Herr Carl Glaser); 3. Eventualis. Abends 8lA Uhr בית מדרש לעברית של ההלת היהודים בכרליו גרוסה המבורגר שטדסה כ״ו. הרצאה חמישית של מר דוב א ש ב ל על ספרי נביאים ראשונים על פי תמונות אור (שירת דבורה» שופטים ה׳>. כל התלמידים ואף אלו שלמדו לשעבר מתבקשים לבוא. Vom Preußischen Landesverband. (Amtlich.) Am 4. Januar d, J. tagte die Subventionskommission, die von Herrn Rechtsanwalt Dr. Klee geleitet wurde. Durch die Krankheit und den leider zu früh erfolgten Tod des bisherigen Vorsitzenden dieses Ausschusses, des Herrn Bruno Galewski, hatten die umfangreichen Arbeiten dieser wichtigen Kommission e'ne bedauerliehe Verzögerung erlitten. Deshalb mußte diesmal zu nicht weniger als 57 Angelegenheiten Stellung genommen werden; gegen die Entscheidungen in weiteren 27 Angelegenlieiten, die bis zur Sitzung im Dezernatswege erledigt worden waren, wurde nach Prüfung durch die einzelnen Ausschußmitglieder Widerspruch nicht erhoben. Sie gelten somit als genehinigt. Berliner ZionistischeVereinigung Keren Kajemeth Lejisrael. Sonntag, den 15. Januar, nachm. 5 Uhr, im großen Saal des Ulap, Alt-Moabit 4/10 5 Uhr-Tee mit Tanz Bunte hebräische Bühne. 1. Iso Golland (Bariton) von der Berliner Staatsoper: Hebräische Lieder und Arien. II. Tanze und Gesänge / Rezitationen / Satiren und Parodien unter Mitwirkung von: Frau Bernstein - Kohan ) vom Theatron Erez Israeli Meir Teomi i und Theatron Iwri Frau Jehudit Perkal ) vom Theatron ״Kumknm“, Rafael Klatxkin j Palästina Künstlerische Leitung: Herr Dr. S. Hildesheimer Karten zum Preise von Mk. 2,50, für Jugendliche Mk. 1.50, im Vorverkauf erhältlich: im Büro derB.'Z.V., Meinekestr. 10, Bismarck 7165/70, in den jüdischen Buchhandlungen und an der Saalkasse. PaUUUnenaUcbe Scfaaaaplalcur In Berlin. Dm jüdisch» Pub'iku» Berlin» tistte G^M־eßhiut» die Schau,pieler der pelSsUneneiedben hebrÄischea Tbtmfcer auf dem Ball der Freunde des arbeitenden Palästina kennenraleracn. Der künstlerische Teil de* Ball», der auf einem auch von der Berliner Preiae ' anerkannten hohen Niveau *taad, wurde eröffnet von Meir Teomi mit der Rezitation von ״Zalroaveth“. Frau Mirjam Bernataio׳Koban sang die Alezandria-Ueder und rezitierte ein Volkslied von Bi all ts. sowie da» Gedicht *Rakewilh4‘ von Seheionski, einem der jüngsten begabteaten paiiatinensisdien Dichter, Rafael Klatskin vom Satirischen Theater ״Hakumkura“ trug das von ihm verfaßte Gedieht .Charleston“ vor, eine Satire über da» Leben Tel-Awiws und eiu jüdische* Gedicht von Kndak. Ino Golland. ehemalige» Mitglied der Habimab, jetzt Mitglied der Berliner Staatsoper, sang Kaddwch äcs Reh Uvi Jitzehak von Berditschow (Eogcd), Tschaikowsky und Mozart Dm Publikum spendete den Künstlern reichen BeifalL Die Mitglieder der palästinensischen Theater beabsichtigen in einer Reihe von Städten Deutschlands Gastspiele *u geben. ־־־ Es sei auf die Veranstaltung am Sonntag, den 15. Januar, nachmittags 5 Uhr, im großen Saal des Ulap, A t *Moabit 4-10 Ungewissen» auf der die Künstler ein außer• o.'deatüdb reichhaltiges Programm zeigen werden. Beth Waad Iwri. Der Beth Waad Iwri eröffnet« «eine Winterarbeit mit einer großen öffentliche» Kundgebung am 25. Dez. Die Veranstaltung, an der mehrere hundert Personen teünahmeu, nahm einen 9ußer«rd«at!kh gutem Verlauf, so daß wir hoffen können» daß di© hebräische Arbeit in Berlin einen neuen Aufschwung nehmen wird. Die Kundgebung wurde geleitet von Herrn Dr. Torczyoer, der der Not- Wendigkeit Ausdrude gab, die hehräbsche Kulturarbeit za systematisieren und mit aller Energie fortzuföhren. Als nächster Redner ergriff Herr Dr. Saul Tseh ern icbowaki das Wort, dm־ in den Mittelpunkt seiner Ausführungen das Problem eines hebräischen Weltkongresses »teilte. Herr Dr. Rtwidewici sprach über das hebräische Buch und den hebräischen Verlag, Die Feier wurde abgeschlossen durch hebräische Re- Stationen von Frau Bernstein - Kohan. Von ihren Vorträgen fand ganz besonderes Beifall ״Der Masdhiadb“ von Awigdor Hanseiri. Der Mitwirkung dieser Künstlerin ist es ganz besonders zu danken, daß diese Feier bei allen Teilnehmern «tuen so tiefen Eindruck hmterläefk Diese Veranstaltung sollte nicht nur der San®• hing der hebräisch Sprechendes diesen, toders war stieb ein Appell an die zionistische Organisation, dar habr*i«fc«1 Koltorarbeit ihre größt* Aufmerksamkeit und Unter- Stützung zuzuwenden. Beils Waad Iurrl. Die Versammlung, die am 14. Januar stattfinden sollte, ist verschoben, Zeit und Ort wird bekannt gegeben. Berlin» Der Verein für Jüdische Emigration und Kolonisation veranstaltet Sonnabend, den 14. Januar» ins Klub »Schalem Aieichem“, Kleiststraß© 9, einen Vortrag des^bekanntea jüdischen Publizisten Ben-Art ir (Dr. A״ Rosin), welcher soeben aus Palästina zurück gekehrt ist, über das Thema: »Dar Zionismus und di« j ü - di »eben Siedlungen in Palästina*. Nadb dem Vortrag Diskussion. Anfang 9 Uhr abends. Jttdfocho Musik* Der ,Jüdische Frauenbund“ in Leipzig veranstaltet am 17. Januar ein Konzert im Leipziger Kaufbaussaal. Zur Aufführung ge angen das erste Streichquartett mit Altsolo von Erich Walter Sternberg, sowie Lieder von Wilhelm Rettich und Sternberg. Mitwirkende: Alice Schaffer Kuznitzky (Gesang), Hella Mandelbrod (Klavier), das von Konzertmeister Leo Schwa ז * geführte Streichquartett. Den einleitenden Vortrag hält Arno Nadel. Baute hebrKtache Bilm•* Es wird darauf aufmerksam gemacht, daß für die Veranstaltung der B. Z. V, und des K. K. L. am Sonntag, den 15. Jan., nadhm. 5 Uhr. im Ulap, Alt* Moabit 440» für Jugendliche ermäßigte Karte» *um Preise von Mk. 1,50 ausgegeben werden. HebrUsdte Kittdergrupp«. Es werden einigt Kinder zur Teilnahme an einer bestehenden hebr. Gruppe, die durch Palästinenserin geleitet wird (auch Turnen), im Alter von 5—7 Jahren gesucht; bis April vormittags, später nachmittags. Nähere* bei Dr. Wolfsberg, W 50, Psssauer Str. 22^ Bas jQdlsche Altersheim 111 Landsberg a» d* Warthe wird am Sonn* tag, d. 15. Jan., 12 Uhr mittags, feierlich eingeweiht. Das Haus ist nach den besten Erfahrungen aut bauivd e־n und W©HKahrtsgebiete erbaut und bat bereits 50 Personen aufgenommen, die in eigennn, behaglich und individuell ausgestatteten Zimmern wohne«. Das Kuratorium des Hauses, das seinen Sitz in Berlin, Bendierstr 18 hat, bilden die Herren 1 Direktor Heinrich Stahl, Rabb. Dr. Salomouski. Jaeob Goldsdbmidt, Ko©• merzienrat Hermann Efamberg, Dr. Hugo Zwilleaberg, Georg Tiefcz, Julius Schwarz Direktor Emil Wechsler. Im Rahmen der Veranstaltungen der Europäischest Tribüne (Leitung! Mary Schneider-Braülard) spricht der französisch« Schriftsteller Jules Romains am Dienstag, den 17. Januar, nachmittags 6 Uhr, im Plenarsaal des Herrenhauses über das Thema: ״Auf dem Wege zur deutsch-französischen Freund• schalt“. Jakob Wassermann halt einleitend «ine Ansprache. Die KampfiwMtüwhsft des Bar-Koch ha gab am Sonnabend, d. 7. Januar anläßlich ihres Aufstieges in die A-Klasse des Verbandes Brandenburgischer Athletik- Vereine eia Festbankett. Eine besonder© Überraschung bereitete das Schubhaus Reiser das jedem Mitglied der K&mpfmaaiisebaft eines Gutschein über ein Paar Spik s überreichen ließ, ln den Festrede« wurde betont, daß die Aufgabe des Bar Kochba besonders darin bestehe» jüdische Sportateote beranzubildeB» K. J* V* Konzern in rheinischer Großstadt sucht einige turibtage Vertrete* fw Außendienst gegen Fixum und angemessene Provision. Diplom •Ingenieur, Maschinenbaoer, Spezialgebiet: Betriebeorganisation• sucht Stellung» —• Für Buadesbruder, der englisch spricht, bietet steh aussithtareiche Stellung bei Buadeshruder io London unter der Voraussetzung, daß der Bewerber während der ersten Monate wöchentlich ein Pfund Sterling für seinen Unterhalt zugeben kann. -י— Näheres durch Präsidium de* K.J. V., Berlin Cbarlottenburg, Bleibtraislr, 50. ScbSaabtrgsr Synagogen• Voraln Münchener Str» 37, Täglich nach dem Abendgottesdienst Lehrvorfcräge: Pentateuch mit Rasddkorameatar, jüdisch* Ethik, Psalmen, Mischaa, Dinim* Dozenten! Rabb. Peasea, Rabb. Rosenwasser, — Sondervortragt Maimonides* Grandlehren des Judentums, Rabb. Ksinsky. V. E. S. der Knabenachnlc der JBdL Gemeinde zu Berlin E. V., gegr. 1900. Jeden Donnerstag gemütliches Beisammensein mit Damen, Rosenthalerstr. 14, Metropole. Jeden Sonnabend Turnen» Gr. Hamburger Str. Sonntag, den 15. Januar» 10 Uhr, Generalversammlung, Gemeindehaus Rosenstr.: Neuwahl des Vorstandes. V. E.S. der MBdchenjtebule dar Jüd״ Gemeinde zu Berlin« E. V.’ gegr. 1905. Jeden Donnerstag gemütliches Beisammensein mit Gästen. Gabel, Rosenthaier Str 14. Donnerstag, den 2. Februar 1925, abends 20 Uhr, Rosenstr. 2-4: General- Versammlung, Neuwahl des Gesamtvorstaades. — Zum Tennis muß sofort Anmeldung erfolgen, da spater Berücksichtigung unmöglich. Näheres Geschäftsstelle, Lüneburger Str. 13, Moabit 6152. Hamburg• kterm Hugo Maiuz, Hamburg, der zu den Mitbegründern des Vereins zur Forderung ritueller Speisehäuser, e. V. gehörte, wurde anläßlich der Niederlegung •eines Vorstandsamtes von de® dem Vorstände angegliederten Rabbinerkollegium in feierlicher Form eine io hebräischer Sprache abgefaßte Dankadresse überreicht״ Jüdische Gemeinde* Freitag, den 13. Januar, abends tu alten Synagogen und AUersversorgungaanstalten: 430 Uhr. Predigt: Synagoge Lützewstr.: Dr.Weiße; Synagoge Lindenstr.t Dr. Warschauer. 1L Freitagabendgottesdienstt 715 Synagoge Fasanenstr.: Dr. Bergmann Sonnabend, den 14 Januar morgen*: Synagogen mit altem Ritus und AHersversorgungsaastalten: 9 Uhr; Synagogen mit neuem Ritus: Frühgottesdienst: 7JO Uhr; Hauptgoiteadienst: 10 Uhr. SdhrifterklarunSynagoge Münchener Str•: Dr. Arthur Levy. Jugendgottesdienst: 4 Utai Alte Synagoge; Rabb• Nobel; 4 Uhr: Synagoge Kottbuser Ufer: Dr. Bleichrode; 430 Uhr: Synagoge Münchener Str : Dr. Arthur Levy. Sabbala’isgang 5.06 Uta• — Gottesdienst an den Wochentagen: abend* in allen Synagogen 430 Uhr; toorgms: Synagogen mit altem Ritus außer Synagoge Pestalozziste.: ל Uhr; Synagoge mit neuem Ritus und Synagoge Pestalozziste: 7J0 Uhr Geschäftliche Mifteilnngen Unseren Lesern wird das Cafß Kutschera, Charlotten* bürg, Bismarckstraßc 109, am Schillertheater, bestens empfohlen; sämtliche in- und ausländische Zeitungen, Wir verweisen unsere Leser auf das Extraangebot des Gänsevcrsand« baaiei Leopold Fischer• Berlin N״ Schönhauser Alle© 72 a. Nähere* s. Inserat. Berlin W 15, Meinekestraße 10. Bankkonto: Dannstädter und N&tion&lbank, Depos.-Kasse 69, Kurftimendamm 52. Portieheekkouto: Berlin Nr, 104951. 1X1X1 vU-r;^y:::;/:yr; Die Markender Taogermünder Schokoladenfabrik :.יralästina-erundionfls (Heren Haiessod) f. v.