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Jüdische Rundschau · 1927-11-18 · Heft 92 (18.11.1927) · page 2

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXII (1927)
Issue
Heft 92 (18.11.1927)
Date
1927-11-18
Page
– (sequence 2)
Language
German
Belongs to
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Seite 650 JUEDISCHE RUNDSCHAU Nr. §2, 18.1927 הי Ruthenbergs und des Planes der Ausbeutung der Salze des Toten Meeres, Die grollen Haiiptlinien der Arbeit sind: Einwanderung, Ackerbau, Unterricht, Gesundheits* vesen und Entwicklung der Industrie. Es bestehen Schwierig* keitrn, aber ich bin überzeugt, daß der Geist unserer Rasse alle Schwierigkeiten uberwinden und Palästina /um National heim gestalten wird, in einer Weise, daß sogar die Utopisten zufriedcngestellt und die Zögernden beschämt werden. Nahum Sokolow, die Toaste auf das Jüdische Nationalheim beantwortend, gedachte des Schöpfers der modernen Zionistischen Organisation, Theodor Hcrzls, der viele Jahre vor der Eaifotir-Deklaration voraussah, daß Großbritannien den Aufbau des Jüdischen Nationalheims zu seiner Sache machen würde. Sokolow teilte mit, daß als ein dauerndes Zeichen der Hodischät/ung des jüdischen Volkes für den berühmten Autor der historischen Charta beschlossen worden sei, einen den Namen Balfours tragenden Wald mit 50 000 Bäumen auf dem Boden des Jüdischen Nationalfonds in Palästina anziilegen. Mrs. Ethel Snowden die Gattin des ehemaligen Schatzministers der Arbeiterregierung, sprach einen Toast auf den Vorsitzenden Major James de Rothschild und teilte mit, daß sieh aus nichtjüdischen Freunden de5 jüdischen Nationalheims in London eine Palestine Mandate Society begründet hat mit den! Ziele, die Errichtung des Jüdischen Nationalheims zu unterstütze״. Die Gesellschaft wird mit der zionistischen Bewegung Zusammenarbeiten und ihr Teil zu einem besseren Verständnis der zionistischen^iele beitragen. Lord Balfour gehört dieser Society als Mitglied an. Zum Schluß dankte der Vorsitzende, James de Rothschild allen, die der Einladung des Anglo-Palcstine Club zu dieser 11■ er gefolgt waren, auch dankte er für die Worte, die seinem Vater, Baron Ldniond de Rothschild, für den die Kolonisierung Palästinas eine Lebensarbeit bedeutet, gewidmet waren. Der nie ermüdende Geist des jüdischen Volkes werde das großartige Unternehmen der Wiedervereinigung des jüdischen Volkes mit seiner alten Heimat •erfolgreich zu Ende führen. BaUonr-Feiero in Palästina Jerusalem, 14. November. (J. T. A.) Zur Feier des 40. Jahrestages der Balfour-Deklaration fanden in allen Zentren des jüdischen Jisehuw in Palästina Volksversammlungen und Festakte statt. "Die Feier, in Jerusalem wurde unter den1 Vorsitz von M. M. Ussischkin abgehalten, Ansprachen hielten Dr. J. Klausner, David Y c Ili n , und Sprinzak. Außerdem fand im Volkshause ein Festakt mit Konzert statt. — In H aifa sprachen bei einer großen Festveranstaltung Rabbiner Ostrowski, Dr. \V a s c h i z und Schuchowsky. — In Tcl-Awiw fand die Feier im Volkshause statt. Es sprachen Dr. Schmarja L e w i 11, Dr. A r 1 o s o r o f f, Dr. W e i n s c h a 1, j.u ״k* u• a• m- Der Feier schloß sich ein Festzug durch die Straßen Tel-Awiws an. Festzag in Warschau ״ Warschau, 14. November. (J.T. A.) Am Sonntag, den 13. November, veranstaltete die Warschauer Wische Jugend aus Anlaß de^Ät:־J^p1ptt1gs»idtelBÜ»OÄtfflön!Äen־ Fest- *Ug durch •die Straßen Warschaus. An der Spitze des Zuges schritten die Mitglieder des Zionistischen Aktionskomitees Leo Levite, J. Grünbaum, Podlischewsky, Farbstein u. a. m. Auf verschiedenen Plätzen wurden unter freiem Himmel Versammhingen abgehalten. An dem Festzug nahmen mehr als 20000 Personen teil. Eine zweite Balfour -׳ Deklaration? Es war gewiß eine rhetorische Uebertreibung, wenn Lord Balfour in seiner im übrigen so warmen und feierliehen Ansprache bei dem ihm zu Ehren in London gegebenen Dinner die Erklärung, die er für die palästinensische Regierung dort verlas, ,,so etwas wie eine zweite Balfour-Deklaration“ nannte. Die wirkliche Baifour-Deklaration bedeutete eine prinzipielle Anerkennung der tausendjährigen nationalen Ansprüche des jüdischen Volkes; sie gab uns Juden die Versicherung, daß wir mit unserem Streben, das von uns niemals aufgegebene Ideal zu erreichen, in dieser Welt nicht allein stehen, sie versprach uns die mächtige Hilfe der britischen Regierung und — in weiterer Folge — auch anderer Regierungen, Sie war die Grundlage des Palästina- Mandates, in welchem der jüdische Anspruch a״f Wieder- Herstellung der jüdischen Heimstätte in Palästina internationales Recht wurde. An dem Tage, an welchem wir das zehnjährige Jubiläum dieses Ereignisses feiern, wollen wir seine Bedeutung nicht verkleinern lassen. Eine Verkleinerung aber — diese Kritik muß auch Lord Balfour sich gefallen lassen — liegt fraglos darin, wenn man die Erklärung, die Balfour vor einigen Tagen abgab, in dieselbe Kategorie einreiht wie die eigentliche Baifour-Deklaration. Die Erklärung der palästinensischen Regierung hat zweifellos mehr eine symptomatische als eine wirkliche Bedeutung. Sic zeigt uns, daß die Palästina- Regierung in einem gewissen Maße die Berechtigung der zionistischen Kritik anerkennt und Verständnis dafür hat, daß das gegenwärtige palästinensische Steuersystem die zionistische Arbeit erschwert. Seit vielen Jahren bemüht sich die Zionistische Organisation, die Palästina- Regierung zu überzeugen, daß dieses Steuersystem nicht nur der Entwicklung des Landes schadet, sondern auch in hohem Maße ungerecht ist gegenüber den Pionieren, die sich die Entwicklung bisher unbebauter oder wenig bebauter Ländereien zum Ziele gesetzt haben. In Palästina gilt bis heute das alte türkische System des Oscher, das eine Abgabe von 10% des Ernteertrages vorsieht. Dieses System ist in der Türkei selbst, die sich in schnellem Tempo modernisiert, längst abgeschafft In Palästina wird die Frage seit langer Zeit von Kommissioneit studiert, man hat den Oschcr von 121/3 auf 10 5/0 herabgesetzt, man hat in allerletzter Zeit eine Umwandlung in einen festen Betrag gemäß der Durchschnittsernte der letzten fünf Jahre vorgesehen; dies sind zwar wesentliche Verbesserungen, aber eine durchgreifende Reform ist nicht erfolgt. Nun ist diese Form der Besteuerung besonders für die neuen Siedlungen sehr hart; diese Siedlungen müssen, lange bevor ihre eigene Ausstattung beendet ist, und lange bevor von einem Reinertrag die Rede sein kann, ein Zehntel ihres Bruttoertrages abführen. Da die Siedlungen noch nicht selbständig sind, bedeutet dies eine Besteuerung des Keren Hajessod, der dafür, daß er mit seinem eigenen Geld Ländereien, von denen bisher weder die Regierung noch sonst jemand einen Ertrag hatte, der menschlichen Kultur zu führt, auch noch Steuern zahlen muß. In anderen Kolonialgebieten setzt die Regierung auf Urbarmachung von Brachländereien Prämien aus; zumindest verspricht man Neusiedlern für zehn Jahre oder auch länger Steuerfreiheit. In Palästina ist die von früher bestehende, nicht für eine koloniale Entwicklung berechncte türkische Steuerordnung einer solchen Siedlungspolitik feindlich, und die sieben Jahre englischer Verwaltung haben bisher nicht hingercicht, die Gesetzgebung im Geiste der englischen Reichspolitik zu reformieren. Daher die immer erneuten Vorstellungen der Zionistisehen Organisation, die gerade diesen Punkt auch jedes Jahr von neuem vor die Permanente Mandatskommission des Völkerbundes brachte. Die Regierung hat schon in Genf stets Erklärungen abgegeben, die, wenn wir uns nicht täuschen wollen, beinahe dasselbe besagten, wie die von Balfour verlesene Erklärung, nämlich, daß die Regierung eine allgemeine Reform der Bodenbesteuerung ins Auge fasse, eine Kommission hierfür eingesetzt habe, und vor endgültiger Beendigung dieser Arbeiten eine spezielle Berücksichtigung der jüdischen Siedler für untunlich halte. Es ist also im Grunde recht wenig, was diese zweite Balfour-Deklaration uns bringt. Mag sein, daß die laute Kritik, die in der Oeffentlichkeit in der letzten Zeit wegen der Steuerpolitik der Regierung laut geworden ist, — beim Baseler Kongreß und zuletzt bei der Konferenz des United Palestine Appeal in Cleveland — die Regierung veranlaßt hat, sich zu der Sache zu äußern. Sie wollte offenbar die zionistische Welt beruhigen. Bei aller Anerkennung dieses guten Willens können wir jedoch nicht sagen, daß dieses Ziel erreicht wurde. Die Erklärung ist viel zu allgemein gehalten, als daß sie eine wirkliche Beruhigung und begründete Hoffnung auf Besserung hervorrufen würde. Dazu kommt noch, daß die in der Erklärung enthaltene Formel, es werde eine Landansiedlungskommission eingesetzt werden, nicht genügend klar ist. Es geht daraus nicht hervor, ob diese sich auf die Ansiedlung von Juden auf Staatsländercien bezieht. Die Erklärung ist jedoch insofern zu begrüßen, als sfe eifr"Jsyftiptohr־ -&f^i־";/|^ti§tEt'-^ßlt|ie; ־RegjirÄj|, versteht, daß ihre Verwaltung und die administrätivln Maßnahmen im Einklang mit dem formulierten Ziel des Palästina-Mandates erfolgen müssen. Sie will mit dieser Erklärung zeigen, daß sie Verständnis für die Schwierigkeifen der zionistischen Aufbauarbeit hat. Wenn die Regierung jedoch der zionistischen Aufbauarbeit wirklich helfen will, so wird sie sich mit einer Steuerreform und mit Erklärungen nicht begnügen dürfen. In sehr eindrucksvoller Weise haben bei dem Balfour-Dinner Dr. Veizmann und Herbert Sam u e I betont, daß die Mandatarinacht von mm an stärker als bisher die zionistische Aufbauarbeit aktiv fördern muß. Diese Forderung steht im Einklang mit der Meinung der letzten zionistischen Kongresse und entspricht der von Dr. Weizmann stets befolgten Politik. Wenn Dr. Weizmann, so oft er vor einem jüdischen Auditorium sprach, sich bemühte, den Sinn für die Realitäten der zionistischen Politik zu stärken und den Zionisten das Wesen und die Methoden der englischen Politik begreiflich zu machen, wurde ihm oft vorgeworfen, daß er England verteidige und die jüdischen Forderungen nicht genügend forciere. In Wahrheit hat aber Dr. Weizmann, so oft er mit der Regierung oder mit maßgebenden Engländern sprach, berechtigte zionistische Forderungen nicht mit weniger Nachdruck und sicher nicht mit weniger Würde vertreten, als irgendeiner der beredten Oppositionsführer es zu tun gewagt hätte. Aber Dr. Weizmann batte aus seiner intimen Kenntnis der englischen Verhältnisse die Ucbcrzeugung ge- Wonnen, daß man mit den Engländern nur dann vorwärtskommen kann, wenn man zeigt, daß man selbst etwas zu leisten imstande ist. Die praktische Aufbauarbeit der ersten zehn Jahre — bzw. sieben Jahre ־— hat diesen Erfolg gehabt. Sie hat in sehr kritischen Momenten, als antizionistischc Einflüsse in England stark waren, den Ausschlag zugunsten des Zionismus gegeben. Dr. Weizmann wußte, daß das Schwergewicht auch unserer politischen Position in dieser praktischen Arbeit liegt und darum hat er jedes Jahr seine mühevolle Wanderfahrt nach Amerika und anderen Ländern angetreten, um zunächst die Unterstützung der Juden zu finden. Sind die Juden erst am Werk, dann können sie auch die Hilfe der Mandatarmacht mit viel mehr Berechtigung fordern. Gerade Dr. Weizmann hat stets betont, daß unsere politische Arbeit seit der Bestätigung des Mandates in dem stetigen Ringen um günstigere administrative Voraussetzungen unserer täglichen Aufbauarbeit bestehen muß, und daß man nicht immer von neuern sensationelle Ereignisse vom Gewicht der Balfour- Deklaration, die eine einmalige Sache gewesen ist, erwarten darf. Auf dem Gebiet der Wirtschaft und der Verwaltung liegt jetzt das Schwergewicht, nicht so sehr auf dem Gebiet der reinen Politik. Die meisten politischen Ereignisse, die die zionistische Welt in den letzten Jahren mehr aufgeregt haben als die wirklichen zionistischen Probleme unseres Aufbaus, sind heute längst vergessen. Es ist interessant und bezeichnend, daß auch Herbert Samuel, den viele für politische Mißerfolge des Zionismus verantwortlich machen, einer aktiveren Aufbaupolitik der Regierung das Wort redet. Als Samuel Oberkommissär war, standen wir noch in der ersten Periode des Experimentierens, im ersten Zusammenprall mit der Realität des Landes. Samuels Aufgabe war die Schaffung der primitivsten allgemeinen Voraussetzungen einer Aufbauarbeit: die Pazifizierung des Landes, öffentliche Sicherheit, geordnete Verwaltung, geordneter Verkehr usw. Mit überlegcner Staatskunst hat er diese Aufgaben gelöst, wenn auch im einzelnen notwendigerweise oft Meimingsverschiedenheiten zwischen ihm und den Zionisten entstanden sind. Die politischen Akte Herbert Samuels, vor allem das berühmte Weißbuch, standen der jiidisehen Aufbauarbeit und der Erweiterung der jüdischen Siedlung nicht im Wege und beseitigten wesentliche und schwerwiegende politische Schwierigkeiten. Es ist völlig im Einklang mit dem Geiste der von Herbert Samuel formulierten Definitionen des zionistischen Ziels, wenn derselbe Mann heute eine aktive tJnterstützungspolitik der Mandatarmacht postuliert. Denn dieses Ziel kann ohne verständnisvolle Mitarbeit der Mandatarmacht nicht gesichert werden. Die politischen Schwierigkeiten der ersten Zeit haben heute viel an Schärfe verloren. In der Verwaltung und Wirtschaftspolitik muß sich die Unterstützung der Mandatarmacht bewähren. Es gibt eine Schule englischer Politik — repräsentiert etwa durch die dem Kolonialamt nahestehende Zeitschrift ״Near East“ —, die den Standpunkt vertritt, die Balfour-Deklaration beziehe sich lediglich auf Englands Eintreten beim Friedensvertrag; England habe versprochen, die Errichtung der Jüdischen Heimstätte zu erleichtern, und es habe dieses Versprechen erfüllt, indem die Errichtung der Jüdischen Heimstätte in dem Friedensvertrag und in das Mandat aufgenommen vorden ist. Es sei ein Irrtum der Zionisten, jetzt immer von neuem unter Berufung auf die Balfour-Deklaration englische Hilfe zu fordern. Diese Ansicht könnte man vielleicht als richtig gelten lassen, wäre England nicht die Mandatarmacht geworden. Da jedoch heute in Englands Hand die Verwaltung des Landes liegt, so ist die Annahme, daß cs auch in dieser Funktion seinem Versprechen treu bleiben müsse, wohl nicht unberechtigt. Vernünftige Zionisten verstehen durchaus, daß gerade diese Funktion der Mandatarmacht heute auch andere Pflichten als die rein zionistischen gegenüber dem Lande und seiner Bevölkerung auferlegt; dennoch muß die Mandatarmacht, die inzwischen eine über die Baifour-Deklaration hinausgehende Verpflichtung durch den י hat, nun auch ״ctie pötitlsfctieö, Ökoriomtscben und acfmlmsfrativen Voraussetzungen für die Entwicklung der Jüdisehen Heimstätte“ schaffen. Die Zionisten werden nicht aufhören, die jüdischen Kräfte der ganzen Welt für das große Werk des jüdischen Wiederaufbaus zu mobil!- sieren; sie werden dabei jedoch immer wieder an die Mandatarmacht appellieren und Ihre Hilfe fordern. Die Erklärung, die Lord Balfour verlesen hat, ist keine ״Balfour-Deklaration“. Die zionistische Welt wird es aber dankbar begrüßen, wenn diese durch den Mund des Begründers der wirklichen Balfour-Deklaration verlesene Erklärung eine neue Wendung der englischen Mandatspolitik im Sinne einer schnelleren Anpassung der Verwaltung an die Bedürfnisse des Landes und der Jüdischen Heimstätte bedeuten wird. Robert Weltsch. Rockefcller-Stiftung für Palästina Jerusalem, 14. November (J• T.A.) John D. Rocke* feiler, der amerikanische Multimillionär, hat der Palästina- Regierung eine Summe von zwei Millionen Dollar zwecks Errichtung eines archäologischen Museums in Palästina zur Verfügung gestellt. Wahrscheinlich wird diese Stiftung von dem 1020 begründeten Departement für Altertümer der Palästina-Regierang verwaltet werden. Dieses Departement unterhält bereits ein Palästina-Museum. Rockefeiler hat sich um das Land Palästina schon einmal durch Ermöglichung der Errichtung einer Abteilung der Internationalen Gesundheitskommission in Palästina sehr verdient gemacht. Die von ihm unterhaltene Kommission sorgt für die Ausrottung der Malaria im Lande. Als ihm vor einigen Jahren Sir Herbert Samuel den Dank des Landes für diese Fürsorge aussprach, erwiderte John D. Rockefcller junior, sein Vater freue sich über die richtige Einschätzung seiner Teilnahme und werde die GesundheitskommJssion solange unterstützen, bis die Malaria in Palästina vollkommen vernichtet ist. - John D. Rockefeiler junior hat bekanntlich vor einem Jahre 100 000 Dollar für den United Jewish Campaign des Joint Distribution Committee zur Verfügung gestellt und in dem Begleitschreiben seinem warmen Interesse für das jüdische Aufbauwerk Ausdruck gegeben. Großer jttdiseher Bodetikaul in Palästina Nach Meldungen der arabischen Presse, die von der palästinensischen hebräischen Presse wiedergegeben werden, haben Juden in dem Gebiet zwischen der arabischen Stadt T u 1 Keretn und dem Meeresstrande 48000 Dunam Boden erworben, die vor allem für Melonenkultur benutzt werden und die außerordentlich fruchtbar sein sollen. Das Gebiet befindet sich zwischen dem jüdischen Siedlungsblock von Petach Tikwah und Magdiel im Süden und dem Chederah im Norden, trägt also dazu bei, das jüdische Siedlungsgebiet entlang der Küste des Mittelländischen Meeres geschlossener zu gestalten. (Ziko.)

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