Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXII (1927)
- Issue
- Heft 79-80 (4.10.1927)
- Date
- 1927-10-04
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 564 JUEDISCHE RUNDSCHAU Nr. 79/80, 4. X. 1927 Die Linke war in einer sehr schweren Situation. Sie war entschieden gegen die neue Exekutive, wollte aber aus zionistischem Verantwortungsgefühl eine Wiederholung des Ausgangs des Wiener Kongresses unter allen Umstünden vermeiden. Viele. Mitglieder der Linken erklärten and!, daß sie die Wiederwahl der alten Exekutiv:• als den schlechtesten Ausweg betrachten würden, Arlosoroff hat daher gemeinsam mit Schocken und mir den Misrachi zu bewegen versucht, für die neue Exekutive zu stimmen. Als im Permanenz-Ausschuß der Vorschlag Weiznianns in der Minderheit blieb und wir die ablehnende Majorität aufforderten, von sich aus Exekutivvorschläge ־zu machen, wurde seitens der Linken sofort darauf hingewiesen, daß sic sich in keiner Weise mit den anderen Gruppen als eine einheitliche, zur Exekutivbildung befähigte Majorität empfände. Es gäbe in Wahrheit nur zwei Minoritätsgruppen, da man die Radikalen und Revisionisten in jedem Falle abrechnen müsse־, solange alle anderen Gruppen — auch der Misrachi -.- an der Präsidentschaft Weizmanns festhielten. Bei diesen labilen Majoritätsverhältnissen kam nun alles darauf an, die Linke zur Stimmenthaltung bei der Wahl im Plenum zu veranlassen. Die überwiegende Majorität des Zentrums war sofort bereit, den Forderungen der Arbeiterparteien (Anerkennung der Histadruth, Beschäftigung organisierter Arbeiter) zuzustimmen; auch Dr. Weizmann und die neu zu wählenden Mitglieder der Exekutive erklärten, daß sie diese Forderungen für gerechtfertigt halten. Die Führer der Arbeiterpartei haben bei diesen Verhandlungen ein sehr starkes Verantvvortungsgefühl für das Schicksal der Zionistischen Organisation bewiesen. Obschon sie von der — unrichtigen — Voraussetzung ausgingen, daß die neue Exekutive als arbeiterfeindlich zu betrachten sei, entschlossen sie sich, die Wahl dieser Exekutive durch Stimmenthaltung zu ermöglichen. Wie ungerecht der Vorwurf der Arbeiterfeindlichkeit ist, geht auch daraus hervor, daß die neue Exekutive mit größter Heftigkeit von den palästinensischen Vertretern der bürgerlichen Rechtspartei angegriffen wurde. Unter Führung von Supraski haben palästinensische Stam-Zionisten auch im Plenum gegen die Exekutive gestimmt. Auch andere rechts eingestellte Gruppen der allgemeinen Zionisten waren — insbesondere nach Annahme der Forderungen der Linken durch die neue Exekutive — nur schwer dazu zu bewegen, für die neue Exekutive einzutreten. Wir hielten es für unsere Pflicht, unter allen Umständen den Versuch zu machen, die Wahl der Konsolidierungs-Exekutive durchzusetzen. Es kam uns ins* besondere auch darauf an, den Beweis zu erbringen, daß die fatalistische Stimmung, die seit Jahren bei der Frage der Exekutivbildung geherrscht hat, und die keinen Glauben an eine Neubildung aufkommen ließ, zu zerstören. Mit Unrecht hat man uns die Verantwortung für die alte Exekutive aufgebürdet. Wir haben für ihre Beseitigung gekämpft. Für die neue Exekutive tragen alle Gruppen, die sie gewählt haben, die volle Verantwortung. Wir werden uns dieser Voraussetzung nicht entziehen. In der in der Rundschau abgedruckfen Erklärung des Hauptbüros des deutschen Misrachi sind Einwendüngen gegen die Exekutive enthalten, die nicht unwidersprochen bleiben dürfen: 1. Der Misrachi hat zionistische Bedenken gegenüber dem kontrollierenden Einfluß der Exekutive auf die Fonds, Insbesondere den Keren Kajemeth. Wir haben seit vielen Jahren gefordert, daß die Exekutive die effektive oberste Instanz sein muß, und auf die Gefahren hingewiesen, die in den separatistischen und imperialistischen Tendenzen der Fonds liegen. Die auf dem Kongreß von Dr. Weizmann abgegebene und von dem Direktor des Keren Kajemeth, Herrn Schocken, nochmals verlesene Erklärung gibt nicht den geringsten Anlaß zur Sorge um das Schicksal des Keren Kajemeth. In dieser Erklärung wird die Koordinierung der Arbeit der Exekutive und des K. K. L. verlangt. Der Protest Ussischkins ist nur durch Stimmungen und nicht durch Tatsachen zu erklären. 2. Dem Misrachi widerstrebt das Diktatorische des neuen Direktoriums und die automatische Haltung Sachers. Das ist eine unbegründete Behauptung. Sacher hat zu unserer Genugtuung vor seiner Wahl sein Prograrnm entwickelt und seine Bedingungen auseinandergesetzt. Dieses Verhalten steht im Gegensatz zu den Gepflogenheiten früherer Kongresse, Personen oder bestenfalls Repräsentanten von Parteien zu wählen, ohne durch Mehrheitsbeschluß gleichzeitig auch ein neues Arbeitsprogramm zu billigen. Niemand war gezwungen, Herrn Sacher zu wählen. Sein Auftreten bedeutet gerade im Sinne demokratischer Entwicklung einen Fortschritt. Diese Exekutive ist so pariamentarisch korrekt zustandegekommen wie unserer Meinung nach schon seit langen Jahren keine mehr. Es wird dem Misrachi schwer werden, für seine Behauptung, alle parlamentarischen Rücksichten und demokratischen Grundsätze seien über den Haufen geworfen worden, den Beweis zu erbringen; gerade diesmal sind bei der Exekutivbildung alle parlamentarischen Möglichkeit , erschöpft worden. 3. Der Misrachi erhebt schwerste zionistische Bedenk 1 gegen eine ״anglo-sächsische“ Palästina-Exekutive. Eine solche Bezeichnung ist unseres Erachtens mit keiner zionistischen Auffassung zu vereinen. Wir hoffen, daß es sich hier um eine Entgleisung handelt, die vom Misrachi selbst bedauert werden wird. V. Eine besondere Behandlung verdient die araerikanische Delegation. Innerzionistische Krisen haben In den letzten Jahren auf die amerikanische Organisation ungünstig gewirkt, u. a. waren separatistische Tendenzen zu bemerken. Obschon es ein Kongreß- Programm der Convention von Atlantic City gab, auf das alle oder die meisten der Delegierten verpflichtet waren, machte die Delegation keinen einheitlichen Eindruck. Die bestehenden Gegensätze, großenteils persönlicher Natur, finden übrigens keine Analogien in den innerzionistischen Verhältnissen anderer Länder. Der Ausgang des Kongresses hat die Organisation«- treue und die Zuversicht der amerikanischen Zionisten wesentlich gestärkt. Ueber die Rolle der deutschen Delegation der allgemeinen Zionisten hat Dr. Bileski in der Rundschau berichtet. Diese Delegation trat als deutsche Landsmannschaft auf. Das linke Zentrum war auf diesem Kongreß eine Arbeitsgemeinschaft; es war und ist keine Fraktionim Sinne des Statuts. Obschon unsere Delegation zahlenmäßig schwach war, hat sie zum erstenmal seit Kriegsende eine wichtige, die endgültige Entscheidung beeinflussende Rolle gespielt. Diese Stellung und der Ausgang des Kongresses legen uns besondere Verpflichtungen auf. Vi. Die Verantwortung für die Neuordnung der Verhältnisse in Palästina kann die zionistische Welt und können insbesondere wir nur tragen, wenn wir der Exekutive die zur Durchführung des Konsolidierungs- Programms erforderlichen Mittel zur Verfügung stellen. Eine außerordentliche Anstrengung für den Keren Hajessod ist bei gleichzeitiger verstärkter Sammeltätigkeit für den Keren Kajemeth erforderlich. Wir wissen nicht, wieviel Prozent der Lasten Amerika tragen kann, aber es unterliegt keinem Zweifel, daß die europäische Judenheit in weit höherem Maße in den nächsten Jahren zum Palästinawerk beizutragen vermag. Jeder Zionist muß sich heute sagen, daß er der neuen Exekutive ihre die Gesundung unseres Werkes erstrebende Tätigkeit ermöglichen muß. Die Arbeit für unsere Fonds wird mehr noch als bisher beweiskräftig für die zionistische Zuversicht sein. In dieser Arbeit kann es keinen Unterschied zwischen den Parteien geben. Der Frankfurter Rabbiner Dr. Hoffmann, einer der Führer des Misrachi, hat im ״Jüdischen Wochenblatt“ die Forderung erhoben, ״alle Kraft und allen Eifer für die Stärkung der beiden Fonds einzusetzen“. Auf allen Gebieten zionistischen Lebens nehmen wir die Arbeit auf. Wir werden in Zukunft einen großeren Beitrag als bisher zu den Fragen zu leisten haben, die sich mit der Entwicklung der Organisation, der zionistischen Bewegung und der zionistischen Pröpaganda beschäftigen. Im Zusammenhang mit dem Organisations-Departement der Exekutive werden wir in den nächsten Jahren eine geistig und technisch immer besser fundierte Außenarbeit durchzuführen haben. Wir werden dazu beitragen müssen, in der Zionistischen Organisation das Bewußtsein wachzuhalten, daß die Schaffung einer zionistischen Jugendbewegung gerade in Jahren, in denen der Chaluzwanderung die größten Schwierigkeiten gegenüberstehen, die wichtigste Aufgabe ist. Wir sind überzeugt, daß wir nach diesem Kongreß bei der Erörterung dieser Fragen eine größere Resonanz in der zionistischen Welt finden werden als bisher. Die sich mehrenden Angriffe aus der antizionistisehen Welt bleiben wirkungslos, wenn die Zionisten im Vertrauen zu ihrer Sache und in der richtigen inneren Verfassung an die Arbeit gehen. Trotz aller Beanspruchung durch Geldsammlungen werden wir alle bestrebt sein müssen, in der kommenden Arbeitsperiode die Kräfte der Bewegung in unseren eigenen Reihen und gegenüber der uns feindlichen oder gleichgültigen Welt zu erwecken und zu stärken. Der Kongreß und sein Ausgang gibt uns allen die Möglichkeit, ohne Ruhepause zu beginnen. VII. Wenn —- ja wenn wir selbst nur danach sind. Unsere Gegner schreiben von Ernüchterung, Resignation und Müdigkeit im Zionismus, riskieren es sogar, den Unglückseligen Wiener Kongreß für stimmungsmäßig besser zu erklären als den eben erlebten Baseler. Wer die Berichte über den letzten Kongreß mit den Protokollen der meisten früheren Kongresse vergleicht, weiß, daß diese Behauptungen von Menschen aufgestellt werden, die die Wahrheit nicht kennen oder nicht kennen wollen. Aber nur wenn es sich um die Totalität der zionistischen Bewegung handelt, haben die antizionistischen Kritiker völlig unrecht. Gegenüber einer großen Zahl einzelner Zionisten sind ihre Behauptungen wahr und decken sich mit den Meinungen, die wir in allen Jahren unseres zionistischen Lebens von sehr vielen einzelnen Gesinnungsgenossen gehabt haben. Palästina enthebt den Zionisten nicht der Aufgabe, alle Stadien der Entwicklung auf seinem zio- 11)111111n1n11|111nnm111n1nn1u1111u1)11n111n11n1111u111111nm111111m111111m1111n11t1111111111111m1n1n1111111n11n11nm1111n1111111 me heutige Nummer der ״Jüdischen Rundschau" ersdieint In verstfirktemUmfange. Die Nummern von Freitag, den 7. und Dienstag den 11. d. Mts. entfallen wegen der Feiertage. Die nächste Nummer erscheint am Freitag, den 14. Oktober. nistischen Wege selbst durchzumachen. Die letzten Jahre, in denen die törichte Meinung aufkam, es bestehe eine identische Gleichung zwischen der zionistischen Bewegung und der Palästinawirtschaft, ließen die Arbeitskraft so manches Zionisten schwächer werden. Bequemere Ansichten über die Verwirklichung des Baseler Programms entstanden. Man versuchte, politisch und wirtschaftlich den Schwerpunkt der Arbeit nach außen zu verlegen, erwartete das Beste von Regierungshilfe und mißverstandener Agency-Politik. Wer wenig tut und innerlich stehenbleibt, der muß sich bald die nötige Portion Resignation und Müdigkeit zulegen. Dann kann nämlich auch skeptische Haltung gegenüber unseren wahren Zielen mit einer Art zionistisehen Lebensstils verbunden werden. Die Besonnenheit und unerbittliche Kritik, die wir gegenüber den von uns geschaffenen politischen und wirtschaftlichen Realitäten verlangen, versuchte sich auf den Gebieten bemerkbar zu machen, in denen nur Maßstäbe aus anderen Welten herrschen dürfen. In unserer Bewegung sind die unbesieglichen Kräfte irrationaler Natur, und alle von uns gesuchten Argumente dienen nur dem Bedürfnis, mit rationalen Methoden unbeweisbare Urgründe der Bewegung freizulegen. Der aus unbesieglichem Lebenswillen und unbändigent Freiheitsgefühl sich immer wieder erneuernde Zionismus sieht jedes neue Jahr als einen neuen Anfang. Die nationale Organisation erfüllt so ihre erste Aufgabe in der Sammlung aller, die ihrer Natur nach bereit und fähig sind, den Angriff auf den von uns zu formenden Rohstoff der jüdischen Welt aufs neue zu unternehmen, mit der gleichen zionistischen Leidenschaft aber in immer neuer Form auf Grund erneuter eigener geistiger Arbeit. Echter Zionismus w ird durch äußere Schwierigkeiten in seiner Kraft erhöht, durch herabsetzende Kritik, die sein Wesen nicht zu verstehen vermag, nicht irritiert. Unsere Zuversicht beruht nicht auf glücklich geführten Polemiken, sie beruht auf der unzersetzbaren zionistischen Substanz, repräsentiert durch zionistische Persönlichkeiten, die verantwortungsvoll, opferfreudig und mutig mit den Kräften der zionistischen Welt das Schicksal des jüdischen Volkes entscheidend zu ändern versuchen. Eine Erklärung Dr. Stephen Wises New York, 26. September. (J. T. A.) Dr. Stephen S. W i s e, der Vorsitzende der politischen Kommission des 15. Zionistenkongresses, der nach New York zurückgekehrt ist, erklärte einem Vertreter der J. T. A., er beklage es sehr, daß seine Abreise aus Basel falsch gedeutet worden Ist. Zwar bestanden zwischen ihm und einzelnen Mitgliedern der politischen Kommission Meinungsverschieden heiten, dies aber war keineswegs die Ursache seiner frühen Abreise. Als Rabbiner wollte er an den hohen jüdischen Feiertagen bei seiner Gemeinde weilen und habe schori früher einen Platz auf dem Dampfer bestellt. Der Vorfall in der Sitzung der politischen Kommission war durch ein Miß- Verständnis verursacht. ״Ich war und bleibe“, schloß Dr. Wise, ״ein treuer Zionist.' Zwischen mir und der zionistischen Leitung bestehen keinerlei Differenzen. Ich werde innerhalb der amerikanischen Organisation weiter intensiv an den laufenden Arbeiten teilnehmen. Die Schaffung einer Exekutive in Palästina aus Colonel Kisch, Miss Henrietta Szold und Harry Sacher findet meinen ganz e n B e i f a 11. Ich bin sehr froh darüber, daß der Kongreß die Resolution über die Jewish Agency angenommen hat, wodurch den Nichtzionisten der Weg geöffnet wurde, um an dem Aufbau Palästinas als jüdisches Nationalheim teilzunehmen. Die Unruhen Di Tel-Awiw Wir haben in der vorigen Nummer unter Vorbehalt eine Nachricht englischer Zeitungen, die auch in anderen Blättern nachgedruckt wurde, wiedergegeben, daß es am Vortage des Rosen Haschanah in Tel-Awiw zu Zwischenfällen gekommen sei, die von Arbeitslosen hervorgerufen wurden. Diese Meldung hat sich bisher nicht bestätigt, so daß anzunehmen ist, daß es sich zumindest um eine arge Uebertreibung handelte. Der Ban des Hailaer Halens Laut dem ״Haarez“ sollen in den nächsten Tagen zwei Ingenieure des Colonial Office nach Haifa kommen, um dort die letzten Pläne für den Hafenbau auszuarbeiten. Ende 1927 soll Ing. Palmor zum zweitenmal nach Palästina kommen, um alle diese Pläne endgültig zu überprüfen. Anfang 1928 soll mit dem Bau begonnen werden. Ein Memorandum des Jerusalemer Arbeiterrates In einem vom Jerusalemer Arbeiterrat der Palästina- Regierung überreichten Memorandum wird u. a. daraut hingewiesen, daß die Zahl der Arbeitslosen in Jerusalem bis vor kurzem gegen 1500 betrug. Die Baubewegung war dieses Jahr sehr schwach, so daß die jüdischen Arbeiter nur wenig Beschäftigung hatten. Dank den von der zionistischen Exekutive übernommenen Arbeiten trat im August eine Besserung der Lage ein. Fast alle Arbeitslosen fanden für 2 bis 5 Monate Beschäftigung, für 3 bis 4 Tage in der Woche. Der größte Teil dieser Arbeiten gibt jedoch nur Facharbeitern Beschäftigung für längere Zeit, während die Straßenarbeiten, bei denen der größte Teil der ungelernten Arbeiter Beschäftigung findet, im Laufe des Oktober zu Ende Stadtverwaltung werden die jüdischen Arbeiter seit Jahren boykottiert. Eine objektive Untersuchung werde feststellen, daß keineswegs die Stadtverwaltung daraus Nutzen zieht, daß der arabische Arbeiter angeblich billiger ist, sondern eventuell nur die verschiedenen Unternehmer. Der Arbeiterrat fordert daher die Regierung auf, für die Winterzeit wenigstens einen Teil der 1000 Arbeiter, die jetzt die zionistische Exekutive beschäftigt, mit Arbeit zu versehen. Die Hindenburgleiern in Berlin Anläßlich des 80. Geburtstages des Reichspräsidenten Hindenburg fanden am 2. Oktober in Berlin zahlreiche Veranstaltungen statt. Unter den Oratulanten befanden sich auch die führenden jüdischen Organisationen. Sonnabend, den 1. Oktober, wiesen in den Synagogen die Prediger in ihren Ausführungen auf den Geburtstag des Reichspräsidenten hin. uulumiiiiuuiiulbmiiiiinuji