Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXII (1927)
- Issue
- Heft 66 (19.8.1927)
- Date
- 1927-08-19
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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V Seite 472 Studium der Wirtschaftspolitik und Anpassung an die gegebenen materiellen Verhältnisse erfordert — eine Auf׳ gäbe, der die in dem täglichen Routine-Werk verstrickte Exekutive nicht gerecht zu werden vermag. Das Aktion«. Comitö war sich auch dessen bewußt, daß vor Abfassung des Sachverständigenberichtes der Jewlsh Agency die zionistischen Instanzen in ihrem eigenen Bereich eine Revision durchführen sollten, um für die weiter ausholenden Pläne der Agency ׳Kommission eine geeignete Basis zu schaffen. Von der Kommission ist nur Dr. Kaste, liansky in Palästina gewesen, der wohl nur einen Teil der Arbeiten erledigen konnte und, wie angekündigt, der Budget-Kommission berichten wird. Der Kongreß wird nun vor der Notwendigkeit stehen, die Palästina-Exekutive so zusammenzusetzen, und mit solchen Vollmachten auszustatten, daß sie neben ihrer laufenden Tätigkeit auch noch den notwendigen inneren Umbau durchführen kann; oder aber er wird neben der Exekutive eine Instanz zu diesem speziellen Zwecke ernennen müssen, was aber wegen der Abgrenzung der Konipetenzen und vielleicht auch aus Prcstige-Oründen schwierig sein könnte. Jedenfalls wird der Kongreß dieser Forderung nicht aus dem Wege gehen können. * Schon in den nächsten Tagen wird es möglich sein, über die Zusammensetzung des Kongresses ein klares Bild zu gewinnen. Aus den wichtigsten Ländern liegen die Wahlresultate bereits vor. Man nimmt an, daß die Revisionisten und Radikalen zusammen über etwa 20 Mandate verfügen werden. Der Misraehi dürfte ungefähr 50 Delegierte stark sein, und ebensoviel dürften Poale Zion und Hitachduth zusammen haben. In der Mitte ist bisher nur der amerikanische Block mit etwa 50 Mann, die auch parteimäßig zusammenzuhalten pflegen, erkennbar. Der Rest der Allgemeinen Zionisten ist noch nicht klar gruppiert. Er umfaßt zunächst die 5 Delegierten der Bürgerlich-Nationalen Vereinigung in Palästina, ferner 5 Delegierte von ״Eth Liwnoth“ aus Polen, sodann das Linke Zentrum, das wohl nicht nur jene Delegierten umfassen wird, die ausdrücklich unter diesem Namen gewählt wurden, sondern einen großen Teil der Allgemeinen Zionisten Europas, die programmatiseh denselben oder fast denselben Standpunkt ver■ treten. Wie sich diese Kongreß-Gruppierung auf die Entscheidung der verschiedenen Fragen auswirken wird läßt sich nicht vorher sagen. Bei diesem Kongreß wird jedenfalls keine Gruppe das Recht haben, die Fragen lediglich von einseitigem Interessenstandpunkt zu betrachten, sondern je stärker eine Gruppe ist, um so stärker trägt sie mit an der Verantwortung, Es gibt gewisse objektive Forderungen, die der Kongreß erfüllen muß, und die Parteien, die mit vollem Bewußtsein die Verantwortung dafür übernehmen, werden sieh um die Bewegung das größte Verdienst erwerben. Denn dfe Hauptsorge jedes Zionisten muß es sein, daß die Bewegung die nächsten zwei Jahre mit Zuversicht und Festigkeit erträgt. Diese Stimmung de? Optimismus zu schaffen, hängt großenteils vom Kongreß ab. e Der Wahlkampf ist vorbei und wir glauben, daß die zionistische Diskussion sich jetzt wieder den prinzipiellen Fragen und den realen Aufgaben zuwenden muß. Die Aufregungen des Wahlkampfes, in denen sich hoffentlich schon ein Teil der Parteikämpfe des Kongrosses im Voraus abreagiert hat, sollten nicht durch nachträgliche Besprechung wieder angefacht werden, Es liegt im Wesen eines solchen Kampfes, daß gegen einzelne Parteien Vorwürfe wegen der angewandten Lock, mittel erhoben werden, und solche Vorwürfe gern zurückgegeben werden. Auch der objektivste Beobachter wird es niemals allen Parteien recht machen können, Wenn etwa unser polnischer Korrespondent ln der vorigen Nummer der ,,Jüdischen Rundschau" sich kritisch über gewisse Handlungen des polnischen M i s - rachl im Wahlkampf geäußert und das Faktum mit, geteilt hat, daß gegen das Wahlresultat wegen angeblieber Inkorrektheiten des Misraehi Protest erhoben wurde, 90 geht aus andern, von misraehistiseber Seite stammenden Berichten hervor, daß auch der Misraehi sich benachteiligt fühlt, ja sogar über Terror klagt, der in manchen polnischen Städten gegen ihn angewandt worden sein soll. Wir verzeichnen um der Gerechtigkeit willen auch diesen Bericht. Ein Urteil über alle diese Klagen wird das Kongreßgericht sich zu bilden haben, das keine beneidenswerte Aufgabe hat. Aber schließlich müssen einmal diese Episoden zurücktreten hinter den wichtigeren Sorgen und sollten auch die notwendige Zusammenarbeit der Parteien nicht weiter belasten, Unsere Kongresse und Tagungen haben einen schwerwiegenden Nachteil. Sie halten die führenden Zionisten oft wochenlang von dem Orte ihrer Tätigkeit fern und beeinträchtigen dadurch die Vorbereitung zur Winterarbeit. Besonders ist das in Amerika fühlbar, da die amerikanische Delegation begreiflicherweise am längsten von zu Hanse abwesend sein muß. Aber sehr ins Gewicht fällt bei der jetzigen Situation auch die mehrwöchentliche Abwesenheit beinahe aller leitenden Persönlichkeiten von Palästina, Die Exekutive hat in Palästina einen komplizierten Verwaltungsapparat unter sich, sie Ist besonders In der jetzigen finanziellen Situation oft zu raschen Entschlüssen gezwungen, Wenn nun nicht nur sämtliche Mitglieder der Exekutive, sondern auch alle leitenden Beamten aller Departements das Land verlassen, dann muß die Besorgnis geäußert werden, daß eine solche Entblößung des Landes schwere Gefahren in sich birgt, Es sollten Mittel und Wege gefunden werde», um diesen Gefahren voraibeugen, Es müßt® JUED1SCHE RUNDSCHAU geprüft werden, ob wirklich die Anwesenheit aller dieser Personen beim Kongreß erforderlich ist. Die Exekutive sollte, da unsere Sommertagungen ja fast alljährlich stattfinden, für diesen Fall eine grundsätzliche Regelung treffen, * In der letzten Zeit kamen aus Palästina eine Reihe von Meldungen, die eine kleine Besser ungderLage erhoffen lassen. Die seit langem geplanten Ameliorie. rungsarbeiten der Regierung in der Kischon-Ebene werden nun endlich in Angriff genommen und das Public Works Department verhandelt wegen der Bei- Stellung von Arbeitern mit dem Arbeiterrat von Haifa. Auch Ruthenberg hat die ersten Vorarbeiten eingeleitet und verspricht für die nächsten Monate eine stärkere Verwendung von Arbeitskräften. Dazu kommt noch die Durchführung von einer Anzahl von Bauten, besonders mehrerer öffentlicher Gebäude in Jerusalem, ln Jerusalem werden Jetzt u. a. gebaut: die Nationalbibliothek, das Strauß’sche Gesundheitszentrum, das Lehrerseminar und das Gymnasium. Diese Arbeiten werden wohl eine teilweise Erleichterung bringen. Die Exekutive wird dadurch vielleicht in die Lage versetzt werden, den Be. schluß, die Arbeitslosenunterstützung in Jerusalem, Haifa und Afule abzubauen, in die Tat umzusetzen. ,,Dawar" berichtet über eine Sitzung der Exekutive mit den Ver» tretern der Arbeiterorganisation, bei welcher diese die Verpflichtung übernommen haben, £ 2000 zu den Kosten der Arbeiten dadurch beizutragen, daß die Liste der Empfänger von Unterstützungen in Tel-Awiw verkleinert wird. Es wäre zu wünsehen, daß dieser Plan ejurehgeführt wird, da das System der Zahlung von Arbeits. losemmterstützuiigen aus zionistischen Fonds nicht aufrechtzuerhalten ist. Es wird in diesem Zusammenhänge sich wieder die Frage erheben, ob man an die Regierung wegen Uebernahme der Arbeitslosenfürsorge herantreten soll. Die zionistische Exekutive hat die Garantie für die Beschäftigung der Immigranten nur für ein Jahr übernommen; sie hat die Zertifikate verteilt in einer ganz anderen Konjunktur, besonders auf dem Baumarkt. Die Regierung, deren Fiskus die Vorteile dieser Konjunktur genossen hat, kann sich nicht der Pflicht entziehen, nun auch die Lasten der unvermeidlichen Depression mit zu tragen. Dies läge schon im Interesse der beschleunigten Herbeiführung eines neuen Aufschwungs, dessen Früchte wieder die Säckel der Regierung füllen würden. Eine solche Teilnahme der Re. gierung wäre eine große Ermutigung für die Fortsetzung der Aufbauarbeit. Aber wir dürfen uns nicht verhehlen, daß diese Maßnahme, wenn sie zu erreichen ist, auch eine Kehrseite hat. Denn wenn die Regierung aus ihren Mitteln arbeitslose Immigranten unterstützen muß, dann wird sie sieh folgerichtig auch die Entscheidung über die Zulassung von Immigranten voftehaHeh. Wes׳•׳■׳'gelt jedoch bisher vom zionistischen Gesichtspunkt aus als unerwünscht. Die Zionistische Organisation wird daher eine solche Politik des Herantrotens an die Regierung nur nach genauer und gründlicher Ueberlepng aller Seiten der Angelegenheit einleiten dürfen. * Die Regierung hat in der letzten Zeit bei verschiedenen Dingen Verständnis dafür gezeigt, daß es ihre Aufgabe ist, die ökonomische Entwicklung des Landes zu heben und die Produktion zu unterstützen. Sie hat verschiedene Versuche mit Export palästinensischer Früchte auf ihre eigenen Kosten vorgenommen. Die Bemühungen gelten insbesondere Tafeltrauben und Bananen; diese beiden Fruchtarten sollen neben der Orange in Zukunft ein wichtiges Exportprodwkt Palästinas bilden. Die Trauben der jüdischen Siedlungen im Emek Jesreel, die von besonderer Qualität sind, wurden bereits für eine solche Probesendung verwendet, Man braucht kaum zu sagen, daß diese Versuche von außerordentlicher Wichtigkeit sind und ihr Gelingen die größten Perspektiven für die gesamte Entwicklung Palästinas eröffnen würde. Die jüdischen Siedlungen sind fortgesetzt bemüht, die Qualität ihrer Produktion zu verbessern. Sie arbeiten in dieser Hinsicht Hand in Hand mit der zionistischen Versuchsstation, die neue Sorten im Lande einzuführen versucht. Auch der Orangenproduktion wendet die Regierung ihr Augenmerk zu, insbesondere der überaus wichtigen Frage der Ver* packung. Eine andere Möglichkeit der Vergrößerung des Exportes und der Hebung der gesamten Wirtschaft ergibt sich aus der Ausbeutung des Toten Meeres, die nun in greifbare Nähe gerückt zu sein scheint. Ueber das Tote Meer kursieren allerhand abenteuerliche Ge׳ rüchte und die Zeitungen lassen sich die Sensation nicht nehmen, den Wert der dort ruhenden Mineralien in phantastischen Milliardensummen zu errechnen. Bo schrieb jüngst eine deutsche Zeitung, die Ausbeute des Toten Meeres werde England ein Vielfaches seiner gesamten Kriegskosten einbringen. Solche Kombinationen gehören natürlich in den Bereich grundloser Ueber׳ treibungen. Die Ausbeutung des Toten Meeres ist ein Experiment, von dem selbst hervorragende Fachleute noch nicht mit Sicherheit sagen können, welche Resub täte es ergeben und welchen Umfang es haben wird, Aber wir können doch als wahrscheinlich annehmen, daß sich in Palästina eine chemische Industrie entwickeln wird, die der Gewinnung und vielleicht auch Verarbeitung der Salze des Toten Meeres gewidmet sein wird, und daß diese Industrie besonders nach Lösung der Transportfrage und nach Ausbau des Hafens in steigendem Maß« Produkte exportieren wird, zunächst wohl in die Länder des Nahen Ostens, deren Landwirtschaft durch Verwendung künstlicher Düngernittel geradezu revolutioniert werden könnte, fm ersten Viertel des Nr. 66, 19.VH. 1927 Jahres 1927 ist bemerkenswerter Welse der Gesamtbetrag des Exports Palästinas auf das Doppelte des Vorjahres gestiegen, während die Importsumme etwa• zurückgegangen ist Diese Ansätze einer nor• malen wirtschaftlichen Entwicklung Palästinas begrüßen wir mit Genugtuung; die künftige Aufgabe unserer Kolonisstion wird darin liegen, die jüdischen Einwanderer mit ihrer Arbeitskraft und ihrem Kapital In den Prozeß der natürlichen Produktionserweiterung einzugliedern, dadurch neue Erwerbsquellen zu schaffen und daran mitzu wirken, daß der zweifellos heute unerläßliche Zustrom von Geld aus dem Ausland weniger zum direkten Ausgleich der Zahlungsbilanz durch Bezahlung eingeführter Konsumgüter, als vielmehr zur Schaffung neuer produktiver Werte verwandt werden kann. Durch ein Festhalten dieser Tendenz wird auch allmählich die jetzige Krise gelöst werden können, und es eröffnen sich uns — heute noch unmeßbare — Möglichkeiten neuer Ein- Wanderung und neuen Aufbaus. Die Convention in Atlantic CHy ln einem längeren Aufsatz in ״New Judaea“ (London) führt Maurice Samuel über. die letzte Jahreskonferenz der amerikanischen Zionisten u. a. folgendes aus: Ungefähr fünf Woche« vor der Konferenz wurden die amerikanischen Zionisten durch die Abdankung des Herrn Emanuel N e w m a n von der Leitung überrascht und niemand sei mehr davon überrascht gewesen, eis seine Kollegen in der Leitung, mit denen er während der ganzen Zeit ohne Mißhelligkeite« oder Spannungen zusammen gearbeitet hatte. Die zweite Ueberraschung kam den amerikanischen Zionisten, als eine mysteriöse kleine Gruppe von offiziellen Beteiligten an dem United Paiestine Appeal eine Agitation eröffnete, um eine ״Opposition" zu schaffen. Es tauchte die Hoffnung auf, daß diese Konferenz endlich die langersehnte und seit langem als notwendig empfundene ״Onpositlon mit einem Programm" kennen lernen würde. Im Zentrum dieser Oppositions-Gruppe standen zwei Namen: Morris Zeldin, der New Yorker Leiter des U. p. A., und Israel Gold* berg, bekannt auch unter seinem Sehrjftstellernamen Rufus Lqarsi. Keiner wußte, was diese Opposition im Schilde führte, Unter den «m Strand promenierenden Delegierten hieß es bald: ״Louis Brandeis zu ruck bringen“. Und merkwürdig genug; ei machte keinen Eindruck, Nicht etwa, weil der Name Brandeis ohne Macht wäre. Es gibt wohl keinen Intelligenten Zionisten, der nicht das äußerste zu tun bereit wäre, ujn den Mann wieder zu aktiver Teilnahme zu bewegen, der die amerikanische Leitung vor J921 in Händen hatte. Aber die Delegierten glaubten nieht daran, daß gerade diese Opposition es fertig bringen könnte. Auch waren sie sieh darin einig, daß, bevor nicht ein klarer Brief von Brandeis vorliege, in dem er seine Bereitschaft zu aktiver Mitarbeit erklärt, keine Rede sein kann, von entsprechenden Veränderungen in der jetzigen Leitung. Doch kein Wort wurde von orandels direkt vernommen, Am meisttn bemühte sich diese Opposition um die Gewjnnung der Hadassah-Delegierten, die diesmal als ein ausschlaggebender Block auf der Konferenz •rschienen waren, ppeb als die Opposition darin schon am ersten Tage erfolglos blieb, zeigt« sieh ihr« Schwäch« sofort und nach der Generaldebatte über den Rechensehambericht der Leitung und der Verteidigungsrede von Abr. Gold berg erhielt d|e Leitung mit großer Mehrheit das Vertrauensvotum. Die dritte Ueberrasehung gab es auf der Konferenz, •18 die seitens des Hadassah-Blocks für die neue Leitung vorgeschlagene Urte die Eliminierung von Abr. G o 1 d b e r g forderte. Als Beweggrund gaben die Delegierten der Hadassah-Organisation an, diese müsse geschehen, damit die neue Leitung ״in Harmonie arbeiten könne". Die Ironie der Lage bestand darin, daß Ooldberg der stärkste Vertqldiger der Leitung während der ganzen Konferenz ge« wesen war. Und außer diesen Erklärungen, Goldberg müsse die Leitung aus Gründen der ״Harmonie" verlassen, gab es noch einen anderen Beweggrund, ״man müsse eine Leitung schaffen, d(e imstande sei, aas Vertrauen in die Zionistische Organisation wieder herzustellen"• Doch nicht die Frage des Vertrauens zur Leitung bildete die wahre Stimmung der Konvention; vielmehr war es die Krisis in Palästina, die die Gemüter beherrschte. Es wurden Stimmen laut, die darüber klagten, diese Krisis habe das öffentliche Vertrauen untergraben• Andere meinten, die amenkanfsche Leitung wäre verantwortlich; wieder andere führten aus, daß nur Amerika die Lage in Palästina?um Bessern wenden könne, daß Amerika, da es doch das Zentrum für die Palästina-Arbeit bildet, in der Palästina-Arbeit auch eine beherrschende Stellung einnehmen müsse, jedenfalls schien absurderweise die Eliminierung des Herrn Ooldberg das Symbol der neuen Ordnung zu werden. Zwei amerikanische Zeitungen beginnen, darin allerdings noch ein anderes Symbot zu sehen, das Symbol der Eliminierung des ostjüdischen Elementes, Jedenfalls besteht kein Zweifel, daß die gewichtigen Hadassah-Btlmmen Herrn Ooldberg verdrängt haben• Pie Hoffnung, daß die Konferenz nach der Niederlage der Opposition zu konstruktiver Arbeit übergehen würde, hat sich jedenfalls nicht erfüllt. Die Note, die von der Hadassah hineingebracht wurde, war eine sehr dunkle. Auch ging von Ihr wiederholt der Ruf aus nach Experten, Oenauigkeit, ״Arithmetik“, Eine der herrlichsten Reden, die ich je gehört habe, fährt der Verfasser fort, sprach diesmal pr. fchmarja Levin, der versuchte, die Konferenz aus ihrer Stumpfheit und dem Gefühl ihrer Unzulänglichkeit aufzurütteln. Selbst ln den schwersten Zeiten, dl« die zionistische Bewegung durchgemacht hat, bildete eine zionistische Konferenz stets einen mächtigen Antrieb für dl« Arbeit des nächsten Jahres, Die diesjährige Konferenz war in dieser Beziehung nicht erfolgreich, Und sie hätte es nach der Niederlage der Opposition sein können. Es herrschte absoluter Will«, Fehler der Vergangenheit zuzugeben; es war eine Bereit- Schaft, neue Elemente an die Arbeit heranzuziehen. Von der Konferenz hätte ein starker optimistischer Ruf ausgehen müssen selbst angesichts der (schwierigen Situation. Es wurde eine Leitung geschaffen, die eine starke Front bildet und die alle konstruktiven Elemente in sich vereinigte. Wozu jedoch die Eliminierung von Herrn Goldberg nötig war, ist mehr, als der Schreiber des Aufsatzes erklären kann. Dr. Rennie Mcfnnes, der anglikanische Bischof von Jerusalem, hat den jüdischen Siedlungen in Emek Jesreel einen Besuch abgestattqt und äußerte Preisevertretern gegenüber, daß das jüdische Aufbauwerk auf ihn einen sehr starken Eindruck gemacht hat. Nr. Da! ו Dii Zentrui aus ih! propag — als 1 schaftli Man f; als Gr den K schwei es, dal dieser Progra ausein; Ar in Der einand lieh rü zahl ai nicht ( Wahlb der da rege \ die Fl D haben, die be sich bi und ״ verwe seine NX Punkt und L auch ( Kongi heblic wenn geschi deutse C liehen vorsic Jahre tröffe vieru! heit 1 grami einfül stina, war 1 und r Dasei tffth 1 Haitu Kraft nung die e Land spruc ץ kanni lerne schle nung hinsi! Lebe in w oder paga kraft hund kam die k der hem rnitt! in e wän ohn< grat rech sehe Tür dem I es ו grol Rinj Leu fetz ven gew dur! des und lan; dec! geh sch; von eck aus sch Wä rau 1