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Jüdische Rundschau · 1927-07-29 · Heft 60 (29.7.1927) · page 5

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXII (1927)
Issue
Heft 60 (29.7.1927)
Date
1927-07-29
Page
– (sequence 5)
Language
German
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Nr. 00, 29. Vfl. 1927 JUEDISCHE RUNDSCHAU Seite 429 Die Wahlen znm XV. Zionisfenkongreß Bekanntmachung Bei der Unterzeichneten Hauptwahlkommission sind sechs Wahlvorschläge eingegangen, von denen fünf bestätigt wurden und hiermit — wie nachstehend — zur Wahl gestellt werden. Der Wahlvorschlag Nr. 6 (Hitachduth) konnte von der Hauptwahlkommission nicht bestätigt werden, weil 1. im Qegensatz zu unserer Wahlordnung die Unterschriften in beiden Kreisen nicht für den von der Hitachduth eingereichten, elf Namen umfassenden, Wahlvorschlag erteilt wurden, sondern fast ausnahmslos auf Formularen, die nur folgenden Wortlaut hatten: ״Zur Kongreßwahl schlage ich die Liste des Hapoel-Hazair, Listenführer Chajim Arlosoroff, vor“; 2. weil sich unter diesen mangelhaften Unterschriftsbögen einer befand, auf dem eine Liste unterschrieben wurde, die mit der von der Hitachduth eingereichten Liste nicht identisch war; 3. weil die auf diese Weise gesammelten Unterschriften in vielen Fällen weder die Adresse der Unterzeichner, noch auch die Ortsangabe enthielten; 4. weil auch bei Nichtberücksichtigung aller dieser Mängel die Anzahl der Unterschriften (einschließlich einiger auf mehreren Unterschriftsbögen fungierenden Unterschriften derselben Personen) für den Wahlkreis I nur 88, für den Wahlkreis II nur 42 betrug. Aus allen diesen Gründen, vor allem aus den unter 4. angeführten, hat sich die Hauptwahlkommission zu ihrem Bedauern genötigt gesehen, die eingereichten Wahlvorschläge der Hitachduth als ungültig zu erklären. Es sei besonders vermerkt, daß dieser Beschluß mit allen Stimmen der vollzählig besetzten Hauptwahlkommission gegen die eine Stimme des Hitachdutn-Vertreters gefaßt wurde. Der Vertreter der Revisionisten in der Haupt- Wahlkommission, der mit beratender Stimme an der Verhandlung teilnahm, erklärte, daß er, falls ihm Stimmrecht zustehen würde, ebenfalls gegen die Anerkennung der Wahl- Vorschläge der Hitachduth stimmen würde. Die fünf bestätigten und hiermit zur Wahl gestellten Wahlvorschläge lauten wie folgt: Wahlvorschlag Nr. 1: Poale Zion und J. J. W. B. (angeschlossen der Weitwahlliste der Poale Zion). Gleichlautend für Reichsliste sowie für Wahlkreis I und Wahlkreis II. 1. Alf red Berger- Berlin, 2. Dr. Georg L u b i n s k i ־ Berlin, 3. Joseph Wahl- Berlin, 4. Dr. Hermann Gradnauer-Hameln, 5. Else Esther Eisenmann -Frankfurt a. M., 6. Karl Stein- Berlin, 7. Elias Selinger-Leipzig. WahlVorschlag Nr. 2: Linkes Zentrum (angeschlossen der Weltwahlliste der ״Allgemeinen Zionisten“, Kandidaten für Deutschland: Felix Rosenbliith-London, Dr. Alfred Klee- Berlin, R.-A. Dr. Jacobsohn-Breslau, Dr. Meinhold Nußbanm-Nürnberg). , ,; ״ ־ .־lefctisllste. . . 1. Kurt Blumenfeld-Berlin, 2. Saiman Schocken-Zwickau, 3. Dr. Moritz Bileski•Berlin, 4. Dr. Hugo Schachtel -Breslau, 5. Dr. Max Kollen sc h e r,Berlin, 6. Dr. Martin Rosenblüth- Berlin, 7. Isaak Feuerring - Berlin, 8. Dr. Alfred Landsbe rg-Wiesbaden, 9. Dr. Salü Hirsch- Halberstadt, 10. Dipl.-Ing. Nathan G r ii n s t e in - Frankfurt a. M., 11. R.-A. Max Jacobsohn-Breslau, 12. Dr. Alfred Apfel-Berlin, 13. Dr. Meinhold Nu ß bäum-Nürnberg, 14. Frau Sonja Grone mann - Berlin, 15. Dr. Hans Loewy (Makkabi)־Berlin. Wahlkreis I. 1. Kurt Blumenfeld -Berlin, 2. Saiman Schocken - Zwickau, 3. Dr. Moritz Bileski- Berlin, 4. Dr. Max Kollenscher-Berlin, 5. Dr. Martin Rosenblüth -Berlin, 6. Isaak Feuerring -Berlin, 7. Dr. Alfred Landsberg -Wiesbaden, 8. Dr. Salli Hirsch-Halberstadt, 9. Dr. Alfred Apfel- Berlin, 10. Dr. Meinhold N u ßbau m - Nürnberg, 11. Frau Sonja Grone mann - Berlin, 12. Dr. Hans Loewy (Makkabi), Berlin. Wahlkreis II. 1. Kurt Blumenfeld -Berlin, 2. Saiman Schocken -Zwickau, 3. Dr. Hugo Schachtel -Breslau, 4. Dr. Martin Rosenblüth -Berlin, 5. Isaak Feuerring -Berlin, 6. Dr. Alfred Landsberg -Wiesbaden, 7. Dr. Sally Hirsch- Halberstadt, 8. Dipl.-Ing. Nathan Grünstein - Frankfurt a. M, 9. R.-A. Max Jacobsohn -Breslau, 10. Dr. Meinhold Nußbaum - Nürnberg, 11. Frau Sonja Gronem ann-Berlin, 12. Dr. Hans Loewy (Makkabi), Berlin. Wahlvorschlag Nr. 3: Misrachi (angeschlossen der W e 11 w a h 11 i s t e des Misrachi, Kandidaten aus Deutschland: Prof. Dr. Adolf Fraenkel-Marburg, Dr. Simon Schereschewsky- Berlin). Reichsliste. 1. Lazarus Barth- Berlin, 2. Dr, Israel R a b i n - Breslau. Wahlkreis I. 1. Dr. Oskar Wolf sberg- Berlin, 2. Lazarus Barth- Berlin, 3. Dr. Ernst H e p p n e r - Hamburg, 4. Dr. Aron Barth- Berlin, 5. San.-Rat Dr. Louis F r a n c k - Altona, 6. Landesrabbiner Dr. Samuel BI um-Emden, 7. Dr. Hugo Rothschild -Lübeck, 8. Dr. Rudolf Möller- Hamburg, 9. Dr. Gabriel Knolle r-Berlin, 10. Dr. Simon Sch eres che wsky-Berlin. Wahlkreis II. 1. Rabbiner Dr. Jacob Hoff mann - Frankfurt a. M., 2. Dr. Israel R a b i n - Breslau, 3. Prof. Dr. Adolf Fraenkel-Marburg. 4. Jacob Schnelling- Köln, 5. Dr. Isaak Bamberger-Nürnberg, 6. J. B. S a c h s - Leipzig, 7. Justizrat Dr. Emil F r ä n k e I - München, 8. Benno K o h n - Frankfurt a. M, Wahlvorschlag Nr. 4: Zionisten-Revisionisten (angeschlossen der Weltwahlliste der Zionisten - Revisionisten, Kandidaten aus Deutschland: Richard Lichtheim־Berlin, Dr. S. E. Soskin-Tel-Awiw, Dr. Julius Brutzkus-Berlin, Redakteur Isai KUnoff-Berlin, Dr. Ernst Ettlsch-Berlin, Dr. Paul Arnsberg-Frankfurt a. M.). In Orten, die W a h I o r t e sind, müssen die dort ständig wohnhaften Wähler persönlich im Wahllokal erscheinen und dort ihren Stimmzettel abgeben. Die Wahl ist ungültig, wenn etwa auch in Orten, die W a h 10 r t e sind, die Stimmzettel brieflich eingesandt oder eingesammelt oder durch Stellvertreter abgegeben werden. Nach Schluß der Wahlen muß in jedem Wahlort das Ergebnis der Wahl festgestellt werden. Das Ergebnis muß in Form eines Wahlprotoloolls (in vierfacher Ausführung) aufgenommen werden. Sämtliche Protokolle sind von mindestens drei Mitgliedern der Wahlleitung jedes Wahlortes zu unterzeichnen. Ein Protokoll ist vom Wahlleiter aufzubewahren, die drei anderen Exemplare sind sofort an den Wahl- Vorstand des betreffenden Wahlkreises expreß zu übersenden, so daß sie s pä t es t e n s am 10. August bei dem Kreiswahlvorstand eingehen. Die Adresse des Wahlvorstandes für den ersten Wahlkreis lautet: Reichsliste. 1. Richard Lichtheim - Berlin, 2. Dr. S. E. S os k i n - Tel-Awiw, 3. Dr. Julius Brutzkus-Berlin, 4. Dr. Hans Bloch- Berlin, 5. Dr. Ernst E11 i s c h - Berlin, 6. Leo C z e s k i s - Berlin, 7. Dr. Rudi Pick-Berlin, 8. Dr. Leo J a f f 6 - Berlin, 9. Dr. Emil K a u d e r - Berlin, 10. Max B a e r - Berlin, 11. Dipl.-Ing. Aron Buch-Berlin. Wahlkreis I. 1. Richard L i c h t h e i m - Berlin, 2. Dr. Julius Brutzkus - Berlin, 3. Redakteur Isai K 1 i n o f f - Berlin, 4. Dr. Hans Bloch- Berlin, 5. Dr. Ernst E 11 i s c h - Berlin, 6. Leo C z e s k i s - Berlin, 7. Dr. Rudi Pick-Berlin, 8. Dr. Leo J a f f 6 - Berlin, 9. Dr. Emil K a u d e r - Berlin, 10. Max B a e r - Berlin, 11. Dipl.-Ing. Aron Buch-Berlin. Wahlkreis II. 1. Richard Lichtheim -Berlin, 2. Dr. E. S. Soskin-Tel-Awiw, 3. Dr. Paul Arnsberg -Frankfurt a. M,, 4. Leo Gold- Beuthen, 5. Dr. Rudi Pick- Berlin, 6. Redakteur Isai K1 i n o f f - Berlin, 7. Moses M a r cu s-Frankfurt a. M., 8. Max B a e r - Berlin, 9. Dipl.-Ing. Aron Buch-Berlin. Wahlvorschlag Nr. 5: Verein. Radikaler Zionisten (angeschlossen der Weltwahlliste der Vereiniung Radikaler Zionisten, Kandidaten aus eutschland: Dr. Max Soloweltschlk-Berlin, Dr. Nachum Goldmann-Berlin). Gleichlautend für Reichswahlliste, sowie für Wahlkreis 1 und Wahlkreis II. 1. Dr. Max Soloweits chik-Berlin, 2. Dr. Nachum Gold mann-Berlin, 3H#e*i<^FeTi-.&fI11tj **' - "‘•■־■י• 4. Jizchak Grünbaum -Warschau, 5. Dr. Israel Waldmann־Wien, 6. Josef Münz- Berlin, 7. Chiel Schwarzbart -Beuthen. Die Vornahme der Wahlen erfolgt durch Abgabe eines Stimmzettels, der wie folgt aussieht: Wahlen zum SV.Zlonisfenkongreft Wahlvorschlag Nr.t, Poale Zion und J.J.W.B. usfe aiirca Berger o Wehlvorschlag Nr. 2, Linkes Zentrum Liste Hnrl Blumenleld o Wahlvorschlag Nr. 3, Misrachi Wahikr. 1: Liste Dr. Oskar WoHsberd Waltlkr. 11: Liste Dr. lacob Holtmann o Wahlvorschlag Nr. 4, Zionisten Revisionisten Liste Richard Klcbthelm o Wahlvorschlag Nr. 5, Vereinigung Radikaler Zionisten Liste Dr.Max Soloweiffddk o Der Wähler hat den Wahlvorschlag, für den er stimmen will, durch ein X im betreffenden Kreis kenntlich zu machen. Die gedruckten Stimmzettel werden den Wahlkommissionen aller Waiilorte durch die Hauptwahlkommission z ti g e s a n d t. Zulässig — sowohl für die Wahlen in Wahllokalen als auch für die schriftliche Wahl (per Brief) — ist auch die Verwendung von anderen gedruckten oder handschriftlich ausgefertigten Stimmzetteln, deren Text aus der Nummer und der Bezeichnung sowie dem Namen des 1. Kandidaten desjenigen Wahl- Vorschlages, der gewählt werden soll, zu bestehen hat. Ungültig ist ein Stimmzettel, der weder den Namen des Listenführers noch die Bezeichnung der Gruppe enthält. Ungültig ist ein Stimmzettel, auf dem etwa vermerkt ist, daß irgendein Bewerber von der betreffenden Liste gestrichen werden soll. Ungültig ist ein Stimmzettel, der vom Wähler mit seinem eigenen Namen unterschrieben wird. * Die Wahlen linden am 7. und 8. August statt. Wahlen, die vor dem 7. oder nach dem 8. August veranstaltet werden, sind ungültig. Berliner Zionistische Vereinigung, Berlin W15, Meinekestraße 10. Die Adresse des Wahlvorstandes für den zweiten Wahlkreis laufet: Leipziger Zionistische Vereinigung, Leipzig, Keilstraße 4. Die Protokoll-Formulare gehen sämtlichen Wahlorten gleichzeitig zu. Unzulässig ist die Feststellung des Wahlergebnisses bzw. eines Teilergebnisses vor Schluß der Wahlen. Wahlorte im Wahlkreis I sind: Allenstein, Berlin, Bremen, Göthen, Cottbus, Dessau, Emden, Erfurt, Frankfurt a. O., Gotha, Halberstadt, Halle, Hamburg, Hannover, Insterburg, Jena, Kiel, Königsberg, Lübeck, Magdeburg, Nordhatisen, Osnabrück, Stettin, Stolp. Wahlorte im Wahlkreis II sind: Aachen, Bamberg, Beuthen, Bochum, Breslau, Cassel, Chemnitz, Cöln, Dortmund, Dresden. Duisburg, Düsseldorf, Elberfeld, Essen, Frankfurt a. M., Frei bürg, Gelsenkirchen-Wanne, Gleiwitz, Hamborn, Heidelberg, Herne. Hindenbirrg, Karlsruhe, Konstanz, Leipzig, Mainz, Mannheim, München, Nürnberg, Oberhausen, Oppeln, Pforzheim, Plauen. Ratibor, Saarbrücken, Stuttgart, Trier, Wiesbaden, Würzburg, Zwickau. * Gemäß § 8 der Wahlordnung müssen die Wahllokale, die Wahltage und Tageszeiten, an denen das Stimmrecht durch persönliche Uebergabe des Stimmzettels ausgeübt wird, entweder durch Veröffentlichung in der ״Jüdischen Rundschau“ oder in der ortsüblichen Weise den Wählern spätestens drei Tag« vor Beginn der Wahlen durch Bekanntmachung der Ortswahl• leitung mitgeteilt werden. Die Ortswahlleitungen haben an den Kreiswahlvorstand und an die Hauptwahlkom* mission unverzüglich Belegexemplare über die ordnungsgemäß erfolgte Bekanntgabe einzusenden. ln den Großstädten sollen die Ortswahlleitungen mög• liehst mehrere Wahllokale einrichten, um den Wählern di» Ausübung des Wahlrechts zu erleichtern. In diesem Falle ist der betreffende Wahlort nach Bezirken einzuteilen und für jedes Bezirk das entsprechende Wahllokal bekanntzugeben. Jede! Wähler muß dann im Wahllokal desjenigen Bezirks wählen in welchem er seinen Wohnsitz hat ׳ : Auf Beschluß der Hauptwahlkommission darf die fmd am Sonntag, den 7. August, wegen Tischa Beaw nicht vot 11 Uhr vormittags beginnen und muß sich mindestens bis in die späten Nachmittagsstunden erstrecken. Am Montag, den 8. August, soll die Wahlzeit möglichst von 8 Uhr morgens bis 6 Uhr nachmittags dauern, wobei in kleineren Wahlorten nötigenfalls eine kurze Mittagspause eingerichtet werden kann Die Wahlzeit soll am Montag, den 8. August, überall um 6 Uhr nachmittags schließen, damit ausreichend Zeit für die Ermittlung des Wahlergebnisses, die Fertigstellung der Wahl• Protokolle und deren Absendung an die Kreisvorstände bleibt, die unbedingt noch am Abend des 8. August per Expreßbrief erfolgen muß. Zum Zweck der GeheimhaltungderWahlen wird jeder Stimmzettel vom Wähler in einen undurchsichtigen Briefumschlag getan (nicht zukleben!) und dein Abstimmungs׳• leiter übergeben, der ihn vor den Augen des Wählers in aie Wahlurne wirft. Die Wahlurne ist bis nach Schluß der Wahl versiegelt zu halten. Wahlberechtigt sind diejenigen, die den Schekel für das Jahr 5687 bezahlt und das 18. Lebensjahr überschritten haben. Die Schekelquittung ist zur Wahl mitzubringen und vom Abstimm ungslciternach vollzogener Wahl zu entwerten. Die Wahlkommissionen haben Maßnahmen zu treffen, die eine doppelte Ausübung des Wahlrechts verhindern. Die Mitglieder der Abstimmungsleitung sind berechtigt, neben der Schekelquittung die Vorzeigung von Personal-Dokumenten zwecks Legimitierung des Wählers zu verlangen, insbesondere dann, wenn hinsichtlich des Alters ein Zweifel besteht. Die Ermittlung des Wahlergebnisses ist öffentlich; es müssen hierbei mindestens drei Mitglieder der Wählleitung zugegen sein. * Schriftliche Abstimmung. Jeder Zionist, der das 18. Lebensjahr vollendet hat, muß dann schriftlich abstimmen, 1. wenii er seinen ständigen Wohnsitz an einem Orte hat, der nicht Wahlort ist, in dein also persönliche Wahl (durch Abgabe des Stimmzettels in einem Wahllokal! nicht stattfindet. Diese Zionisten müssen auch dann schriftlich, d. h. per Brief abstimrnen, wenn sie sich während der Wahltage zufällig an einem Orte au!halten, der Wahlort ist, in dem also für die dort ständig wohnenden Zionisten persönliche Abstimmung im Wahllokal erforderlich ist; 2. wenn er zwar seinen ständigen Wohnsitz in einem Wahlort hat, sich aber am 7. und 8. August nicht in seinem ständigen Wohnsitz aufhält, sondern verreist ist, wobei es gleichgültig ist, ob sein Aufenthaltsort am 7. und 8. August ein Wahlort ist oder nicht. Wer schriftlich abstimmt, hat den Stimmzettel in einen undurchsichtigen Briefumschlag zu tun und diesen Brief- Umschlag zusammen mit der auf seinen Namen lautenden Schekelquittung für das Jahr 5637 oder mit 1,-— M. (am zweckmäßigsten in Briefmarken) mit einem Begleitbrief, der eigenhändig und deutlich leserlich unterschrieben sein muß, an die Hauptwahlkommission in Berlin zu senden. (Es wird ausdrücklich darauf aufmerksam gemacht, daß die Schekelquittung bzw. der Betrag von 1,— M. nicht in den inneren Briefumschlag gesteckt werden darf, der vielmehr nur den Wahlzettel enthalten darf.) Der Brief an die Hauptwahlkommission muß die genaue Angabe des ständigen Wohnortes und der Adresse des

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