Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXII (1927)
- Issue
- Heft 58 (22.7.1927)
- Date
- 1927-07-22
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
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- Amman 1× ep/1044017
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* Seite 412 ’Nr. 58, gewisse Atempause eintrcten, die nach einer sechsjährigen Pionierperiode, in der wir unsere Kräfte überspannten, not• wendig und gerechtfertigt ist. Aber ich liebe den Stillstand nicht, selbst wenn er dem Ordnen und Ausbauen gilt. Und deswegen meine ich, daß wir einen neuen finanzpolitischen Vorstoß vorbcreiten müssen.“ h i n?“ ,Deutet die erwähnte Finanzkrise nicht auf eine Reformbedürftigkeit unseres ganzen Systems ״Vielleicht, — obgleich es sich — in großen Zügen betrach• tet — verstehen läßt, daß Ausgaben von drei Millionen Pfund, die im Laufe von fünf bis sechs Jahren in Pionierarbeit gemacht sind, mit einer Budgetüberschreitung — denn darum handelt cs sich doch ~ von £ 150 000 oder £ 180 000 abschließen. Unser System mag auch auf anderem, als nur dem finanzpolitischen Gebiete reformbedürftig sein. Ich bin in dieser Hinsicht mit meinem Urteil stets zurückhaltend und überlasse das Wort den Sachverständigen. Nach meinem Gefühl haben sich die wesentlichen Grundsätze unseres Siedlungs- Werkes: Primat der Landwirtschaft, jüdische Arbeit und Selbstarbeit, nationaler Bodenbesitz, Anbahnung von Hypotheken- und Industriekredit — der allerdings wesentlich vergrößert werden muß — Gleichberechtigung von Siedlern und Siedlungsinstanzen in der landwirtschaftlichen Verwaltung, radikale Durchsetzung der hebräischen Sprache durch Pflege des Schul Werkes usw., im großen und ganzen bewährt. Wir haben auch Fehler gemacht, und sie müssen beseitigt werden. Aber Fehler sind nur wirklich schädlieh, wenn man nichts aus ihnen lernt. Und da scheint mir vor allem eines, was der ganze Jischuw, Bürgerliche und Arbeiter, lernen müssen; das ist Haus zu halten, mit den vorhandenen Mitteln auszukommen, ohne eine ungewisse Zukunft zu diskontieren. Kein System ist auf die Dauer haltbar, das seinen Früchten keine Zeit zum Reifen läßt. Jedes System muß sich in angemessener Zeit durch seinen Erfolg seihst empfehlen. Auch das ist ein Grund dafür, daß wir nie auf einmal mehr unternehmen sollen, als sich in absehbarer Zeit vollenden läßt. Es gibt gewisse, sehr einleuchtende Reformvorschläge. Fs wird beispielsweise meines Erachtens gut sein, alle Keren Hajessod- Kredite über spezielle geschäftsmäßig geführte Institute, wie Kolonisationsfonds oder Siedlungsbänk, über Darlehenskassen usw. zu leiten.“ ״Glauben Sie nicht, daß die heute so lebhaft geführte Reformdebatte eine Spitze gegen die Arbeiterschaft hat?“ ״Wenn dem so ist, so würde niemand es mehr bedauern als ich. Die Arbeiterschaft verfügt über große geistige und materielle Energien. Sie ist wolildiszipliniert — das hat ihre Haltung in diesen schweren Monaten gezeigt — und voll von nationalem Verantwortungsgefühl. Man muß begreifen, daß in einem Kolonisationslande, das durch nackte physische Arbeit erst zu erschließen ist, die Arbeiter notwendigerweise eine erhebliche Rolle spielen müssen. Heute gehören zum Personenkreis der Arbeiterschaft in Palästina ca. 35000 Seelen. Das ist ein erheblicher Prozentsatz der Gesamtbevölkerung und ein sehr erheblicher des sogenannten neuen Jischuw. Außerdem war der Zionismus seit Herzls Zeiten stets mit sozialem Reform* WjJlea.i'Wlt-.'MWiwi» 1wA Jtt*,Mm• .ofeawt** Wktscfaftsr grundsatz die Erzielung höchster Produktivität und die sachkundige Leitung Unserer Betriebe sein. Auch die Arbeiter müssen In vielem umlernen. Ich las kürzlich einen Artikel meines Freundes Beilinson im ,Dawar‘, worin er die Notwendigkeit der Erzielung wirtschaftlicher Erfolge für die Arbeiterbetriebe betont. Solche Erfolge werden aber nur möglieh sein, wenn man verantwortliche Leiter in begrenzten Arbeitsbereichen bestellt, die sich vollkommen auf ihre Aufgabe konzentrieren und den Willen haben, zu verdienen; wenn nicht für sich selbst, so docli für das Unternehmen. Zwischen kolonisatorischen Pionierunternehmungen und Erwerbsgesellschäften, privaten oder nationalen, muß endlich ein scharfer Unterschied gemacht werden. Man hat alle Ursache, auch ,bürgerlichen* Unternehmungen zu sagen, daß allgemeine Wirtschaftsgesetze auch in Palästina Geltung haben. Aber die Arbeiterwirtschaft ist in einem besonderen Maße unsere eigenste Wirtschaft und daher der Kritik am meisten ausgesetzt. Reformen sind notwendig, aber sie müssen durchaus nicht auf Kosten sozialen Geistes, des Idealismus und der Opferwilligkeit erfolgen, die die stärksten Fundamente unserer Arbeit sind.“ ״Werden nicht bürgerliche Kreise durch die ,s o z i a 1 i s t i - sehen Experimente abgeschreckt? Wirken sie nicht negativ auf die Gebefreudigkeit der bürgerlichen Massen?“ ״Die Antwort ist einfach. DieExperimentemüssen aufhören, Experimente zu sein. Jede Wirtschaftsform, die sich In angemessener Zeit bewährt, kann propagiert werden, und zwar um so leichter, je mehr sie in der Richtung sozialen Fortschrittes liegt.“ ״Liegen nicht schon heute Beweise gegen die Bewährung gewisser Wirtschaftsformen vor?“ ״Das zu entscheiden, ist Sache von Sachverständigen.“ ״Wie stellen Sie sich die Ueberwindung der Arbeitslosenkrise vor?“ ״Ich hoffe, daß es gelingen wird, neue Regierungsarbeiten zu mobilisieren, die Rutenberg-Arbeiten werden beginnen, hoffentlich regt sich die P ri v a t i 11 i t i a - ti ve auf dein so aussichtsreichen Gebiete des Pfla-nzungsbau es. Es kann allerdings eine Uebcrgangszeit geben, in der wir, unter Umständen einfach nicht imstande sein werden, für alle Arbeitslosen zu sorgen. Rein prinzipiell steht f ii r uns die Sache so, daß die Fortführung unseres Kolonisationswerk cs der A r b e i f s 1 0 se n f ii 1־ - sorge vorangehen muß. Ich denke, wie gesagt, an einen neuen finanzpolitischen Vorstoß, aber es ist fraglich, wann er erfolgen wird. Nur eins kann ich sagen: so früh wie möglich!“ ״Liegen bereits konkrete Pläne für die Neubildung der Exekutive vor?“ ״Ich habe natürlich gewisse Vorstellungen über diesen Punkt, will aber noch keine Erklärungen abgeben. Ich habe die Pressedebatte über dieses Thema verfolgt und die Kongreß- Programme gelesen. Ich will nur eines sagen: Das Bestreben war immer, eine unabhängige Exekutive selbständig denkender und auf ihre eigene Vera ntwortung handelnder Männer zu bilden. Die Auffassung, daß die Mitglieder der Exekutive vor irgendeiner JUED1SCHE RUNDSCHAU Nr. 58, 22. VII. 1927 Nach dem Erdbeben Für die Opfer des Erdbebens Die Nachrichten über den Verlust an Leben und Eigentum, der durch das Erdbeben im «eiligen Lande verur- •acht worden ist, haben in der ganzen Welt tiefstes Mitgefühl erweckt. Es bedarf keiner weiteren Worte, um die *ur Tat aufzurufen, die ihren Empfindungen wirksamen Ausdruck geben wollen. Die Exekutive der Zionistischen Weltorganisation hat einen Hilfsfonds ins Leben gerufen, der allen Notleidenden ohne Unterschied des Glaubens und der Abstammnag zugute kommen soll. Alle einlaufenden Beträge werden dem von der Palästina-Regierung eröffneten zentralen Hilfsfonds überwiesen werden. Man zählt in Palästina 200 Tote und mehrere hunderte Verletzte unter der arabischen Bevölkerung des Landes. Durch Gebäudeschaden sind außer einer großen Anzahl von arabischen auch »50 jüdische Familien obdachlos geworden. Die Zionistische Exekutive erwartet, daß Christen und Juden, die am Schicksal des Heiligen Landes interessiert sind, in großherziger Weise zu dem Hilfsfonds beitragen werden. Wenn dies geschieht, so kann der Schaden bald ausgebessert und den von dem Erdbeben betroffenen Familien schnelle Hilfe gebracht werden. Geldüberweisungen werden erbeten an den Jewish Colonial Trust, Wallbrook, Brook House, London E. C. 4 auf das Konto des Palesrine Earthquake Relief Fund, oder an die Landesstelle Zionistische Vereinigung für Deutschland Berlin, Meinekestraße 10, Postsch.-Kto.: Berlin 8091, Bankkonto; Darmstidter und Nationalbank: Depositenkasse D. E., Kurfürsten dämm 52. London, den 19. Juli 1927. ExeKnfllve der Zionlslisdien Weltorganisation Dr. Ch. Weizmann. N. Sokolow. Erste Berichte aus Palästina Wir gebe« nachstehend die Darstellung der Schäden, soweit sic bei Abgang der letzten Palästina-Post, d. i. Mittwoch Abend (13. Juli) bekannt waren, entsprechend dem Bericht eines Korrespondenten aus Jerusalem. Trotzdem viele der angeführten Tatsachen bereits durch die telegraphischen Meldungen bekannt sind, haben wir sie hier im Zusammenhang« wiederholt. * Jerusalem, Mittwoch abends (13. Juli 1927). Zweieinhalb Tage sind seit dem Erdstoß vergangen, der Montag um 3 Uhr 5 Minuten Jerusalem mit einem großen Teil von Erez Israel in Bewegung versetzt hat. 5 Sekunden dauerte der Stoß, aber diese Sekunden haben genügt, um außerordentliche Schäden anzurichten und Öen Tod vieler Menschen zu verursachen. In den ersten Stunden nach dem Erdbeben konnte man natürlich eine Uebersicht über das angerichtete Unheil nicht erhalten. Da insbesondere in den arabischen Dörfern und den arabischen Städten die schlimmsten Schäden angerichtet sind, war es fee* sonders schwierig, eine zuverlässige Schätzung der Verluste an Sachgütern und Menschenleben zu bekommen. Allmählich aber lassen sich die Nachrichten sichten und prüfen. In Jerusa- 1 e m selbst sind einige Todesfälle zu verzeichnen und eine größere Zahl schwerer und leichter Verwundeten. Die Be- Schädigungen von Gebäuden sind in der Mehrzahl in der Altstadt zu verzeichnen, wo eine größere Zahl älterer Gebäude so schwer beschädigt worden ist, daß sie sofort von den Einwohnern geräumt werden mußten. Natürlich ist auch außerhalb der Altstadt in vielen Häusern durch die Erschütterung ein größerer oder kleinerer Schaden entstanden. Fast alle Häuser haben Risse davongetragen, ohne daß deswegen die Sicherheit der Gebäude in Frage gestellt ist, wenn auch selbst in den neuen Stadtteilen manche Gebäude geräumt werden mußten. Von den Gebäuden öffentlichen Charakters ist leider besonders die Universität in Mitleidenschaft gezogen, und zwar in erster Linie das alte Gebäude, das von S i r G r e y Hill übernommen und seither umgebaut worden ist. In diesem Gebäude gibt es sehr ernste Risse, die kostspielige Reparaturen notwendig machen dürften. Der Neuanbau des Chemischen Instituts, der sich an dieses alte Gebäude anschließt, ist unbeträchtlich In Mitleidenschaft gezogen. Auch die Residenz des High Commissioners, das von Kaiser Wilhelm aufgeführte Paiastgebäude, ist schwer geschädigt und im Turm sind große Risse festzustellen. Die Behauptung, daß die Kuppel der Omar -Moschee schwer beschädigt worden ist, so daß die erst vor kurzem durchgeführten Reparaturen, für die in der mohamedanischen Welt £ 100 000 gesammelt worden waren, wiederholt werden müßten, ist unrichtig. Die Kuppel der Omar-Moschee ist in keiner Weise beschädigt, dagegen sind einige Beschädigungen in der Achsa-Moschee festgestellt, wenn auch nicht in der Kuppel. Ein Schaden von einigen tausend Pfund ist angeblich in der Jeschiwa ״Chaje Ol am“ festgestellt worden. Die Synagoge der B a g d a d e r Juden, ein neues Gebäude, ist eingestürzt, ohne daß ein Opfer zu vörzeichnen wäre. Das Mietsgebäude, in dem die Anglo-Palestine Bank untergebracht war, ist schwer geschädigt worden, so daß das Personal der Bank in das Nebenbaus ge* zogen ist, in dem die Konkurrenz, die Barclays-Bank, arbeitet. Das Personal der beiden Konkurrenzbanken arbeitet jetzt in denselben Räumen im freundschaftlichen Einvernehmen. In den Türmen der Bezalelschule sind Risse zu bemerken. Ebeftso hat die Kuppel der Grabeskirche Beschädigungen davongetragen. In Tel-Awiw sind keinerlei ernste Schäden zu verzeichnen. Ueberhaupt haben die neuen Beton- und Zementbauten Im ganzen Lande nicht gelitten. Im großen und ganzen sind in den jüdischen Siedlungen keine Sachschäden zu verzeichnen, noch sind in derselben irgendwelche Menschenleben zu beklagen. In Tiber las ist eine Synagoge eingestürzt, aber zwei Kinder, die von den Trümmern begraben wurden, wurden noch lebend aus ihnen hervorgezogen. In A f ul eh ist die Bahnstation beschädigt und das alte Haus der Kchilijath Zion zerstört, in Kfar Gideon gibt es einige beschädigte Baracken, in Dagania B Risse im alten Haus. Aus Petach Tikwa und Rechowoth wird gemeldet, daß einige Häuser beschädigt sind. In Nablus (Schchem) wird zurzeit die Zahl der Toten auf 60 beziffert. Polizei und Aerzte sind unaufhörlich beim Ausgraben der eingestürzten Häuser be* schäftigt. Die Stadt erfüllt Jammer und Wehklagen. Es fehlt an Nahrung. Aus Tel-Awiw und Jerusalem ist Brot geschickt worden. Insbesonders die Sendung der Tel-Awiwer Gemeinde hat auf die Bevölkerung Schchcms großen Eindruck gemacht. Unter den eingestürzten Gebäuden sind eine Moschee, zwei Schulen, zwei Zigarettenfabriken und andere große Häuser. Eine Anzahl von Straßen ist noch immer abgesperrt. Der große Teil der Bevölkerung ist damit beschäftigt, seine Habe aus den eingestiirzten oder bedrohten Häusern zu transportieren. Auf dem Har Grisim entwickelt sieh ein improvisiertes Lager. Araber und Samaritaner haben sich dort provisorisch unter• gebracht. Unter den Samaritanern wird ein Todesfall be• richtet. Ueberhaupt ist das Samaritanerviertel stark beschädigt Auch ihre Synagoge. Aber weder diese noch andere Gebäude in 'Schchem haben einen archäologischen Wert. Aus Ludd werden bisher 30 Tote und 70 Verwundete gezählt, aus Che• bron 4 Verwundete, aus dem Dorf Rina bei Nazareth neuf Tote. In G a za ist ein schönes mittelalterliches Gebäude stark beschädigt worden. Im übrigen sind Beschädigungen archäolo• gisch wertvoller Gebäude kaum zu verzeichnen. Interessant ist, daß in Jerusalem die Zitadelle und die Stadtmauern, die teils vor kurzem repariert worden sind, teils noch im Stadium der Reparatur sich befinden, keine Beschädigungen davongetragen haben. Die Regierung und die jüdischen Institutionen sind mit der Vorbereitung und Durchführung von Hilfsaktionen beschäftigt. Offizieller Bericht des Kolonial* Amtes Das Kolonialamt in London veröffentlicht nachstehenden offiziellen Bericht des Oberkommandeurs für Palästina über die Folgen des Erdbebens: 1. Unglücksfälle; 200 Tote, 356 erheblich Verletzte, 375 Leichtverletzte. 2. Materialschaden: Ungefähre Schätzung 1000 Häuser im ganzen Lande ernstlich beschädigt, jedoch sind die Sachverständigen-Untersuchumgen an vielen Plätzen noch nicht abgeschlossen. Das Regierungsgebäude und die Allenby- Brücke sind beschädigt, aber im allgemeinen sind die Regierungsgebäude nur leicht mitgenommen. Der Eisenbahnschaden übersteigt nicht £ 2000.—. Geringe Beschädigung von Wegen. Telegraphischer und telephonischer Verkehr sind unterbrochen. Gebäude von historischem Interesse sind eben* falls nur wenig beschädigt. Die schwersten Unglücksfälle und der Hauptschaden ist in Lydda (Ludd), Nablus (Sichern) und Ramleh zu verzeichnen. Die Dörfer im Jerusalemer Distrikt litten mehr als anderswo. Transjo rdani e n. 68 Tote, 102 Verletzte. Die Abschätzung des Häuser- Schadens ist noch sehr unvollständig, jedoch hatte der Erdstoß sehr ernste Folge in Amman, Salt, Irbid und Kafrinji. Lokale Hilfskomitees sind in jedem Distrikt von Palästina eingesetzt worden. Herr Nathan Strauß hat für das Hilfswerk £ 5000.— überwiesen. Das Joint Distribution Committee in Amerika hat telegraphisch seine Hilfe angeboten. Um die Fonds zu zentral!- sieren und um überflüssige und Doppelarbeit zu vermeiden, ist ein zentraler Hilfsfonds eröffnet worden. Wenn der Schaden in Palästina und Transjordanien schnell ausgebessert werden soll, daß die obdachlose Bevölkerung im nächsten Winter vor schweren Leiden bewahrt wird, werden weitere Fonds für Wiederaufbau sofort benötigt. Die hingebungsvolle Arbeit von Beamten, der Polizei und Freiwilligen hat unnötiger Panik und nackter Not in den vom Erdbeben hauptsächlich betroffenen Zentren vorgebeugt. 11i111111ii11111i1[11)111i1111i1111[111i11[ii11M1111i1i1111n11111i1111111111Mi11i1111ii1[11i1111111i11i1111it111ii11ii1i11ii[111iii1ii1ii11111ii11i11iii111i1i11111iii1i1iii11i111ii11111i1i11111n111i11111111iii1111ii111ii1i1111i1ii11i1i11i11i11[)1i111i1111i1111ii11w11111i111111i11[11ii11111111nm1111in1i11111ui111nn anderen Körperschaft oder Partei, als vor dem Kongreß, verantwortlich oder von ihrem Vertrauen abhängig sind, lehne ich entschieden ab, und ich glaube, ich befinde mich darin in Uebercinstimmung mit allen Mitgliedern der jetzigen Exekutive. Die in Palästina zu bildende Exekutive muß eine solche sein, die nicht bloß in Worten, sondern auch int Geiste in folgenden Punkten einig ist; Stabilisierung der Finanzen, Primat des Ausbaues des Kolonisationswerkes vor anderen Ausgaben und vor neuer Kolonisation, solange keine neuen großen Mittel zur Verfügung stehen, Durchführung der von Sachverständigen als notwendig erkannten Wirtschaftsreformen. Die Vorbereitung neuer finanzpolitischer Aktivitäten wird vornehmlich Aufgabe der Londoner Exekutive sein.“ ״Wollen Sie nicht in den Wahlkampf zum Kongreß persönlich eingreifen?“ ״Nein! Ich möchte mich von dem Kampf der Parteien fernhalten. Aber die Zeit der Wahlen kann für die Bewq-*«*«: von Nutzen sein, wenn sich ein jeder Rechenschaft über sich selber, über seine Leistung für den Zionismus und über unser Werk gibt. Herzl hat den Sinn der zionistischen Politik mit großer Intuitioif als die Schaffung einer Atmosphäre de s Vertrauens um unsere Bewegung herum begriffen. In diesem Sinne haben wir gearbeitet. Das Vertrauen zur Reinheit und Größe des zionistischen Ideals ist überall gewachsen. Wir genießen Vertrauen bei der Mandatarniacht, bei maßgebenden Regierungen, in weiten Kreisen der nichtzionistischen Judenheit und selbst das Mißtrauen der Araber gegen uns ist geringer geworden. Nur in einer Atmosphäre des Vertrauens kann unser Werk gedeihen, und wer sie geschaffen hat, darf, glaube ich, Vertrauen für sich selber in Anspruch nehmen. Wir haben schwere Zeiten durchgemacht und gehen vielleicht noch schwereren entgegen. Das Vertrauen auf unsere Kraft, tiefe innere Disziplin und der Glaube an die Gerechtigkeit unserer Sache wird uns aber, das ist meine innerste Ueberzeugung, alle Stürme überdauern lassen.“ Am 2 jener hist! James-Pal die Bestät beschlösse sich heut( Stimmung eine Tals.־ des poiitis der Zweit Jahren b( waltet ha! ration, vi ohne dal geregelt י die sich die Fried neuen Ve Türkei ur standen י streitend( guen alle mehr, je diesen Z späteren der Auf! diese Vei unmittell: heißunge setzt, da materiell standen, jüdische es ist 1 zu beset Weltpoli Zahl vor wie and! sein kön nehmen Der im Win gereicht Behandl im Orie gebiete sehen E reich un schuf e Gegner sonders und de! , aussen! s' 1Kreisen die Bai hingen( Es beg aller M einer a Ueberf. sehen i Kämpf( führten dates s Erfolg( of Lor Form! Di Da am 1. , das gä wohnet viele F derte d beben an uns der Je Kolel gericht Kolel und h: R. in Saf wenige saiem Warm der h ״Fürst das f Israels dem von c am 4. von d und f Kolel Briefe >״ Schad aber diesm unsere alle \ und s von 1 einem stiege störur wurde vierze ihre 1 heilig zerris