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Jüdische Rundschau · 1927-06-24 · Heft 50 (24.6.1927) · page 2

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXII (1927)
Issue
Heft 50 (24.6.1927)
Date
1927-06-24
Page
– (sequence 2)
Language
German
Belongs to
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Seite 35b JUEDISCHE RUNDSCHAU Nr. 50 Nr. 50 In Fragen der Find wirtschaftlichen Technik eiltscheiden die Meinungen politisch unabhängiger Sachverständiger, Politische Körperschaften, auch der Kongreß, haben zu Fragen der Wirtschaftstechnik keine Steilung zu iicluncn. Sic können nur den Grundsatz festlegen, dal! auch in diesen fragen wirtschaftliche Erfolge und nicht nur politische Tendenzen irgendwelcher Art entscheiden sollen. IV. Aus denselben Grundsätzen ergibt sich die Stellungnähme zur ״Autonomie der Arbeiterschaft“. Die Autonomie der einzelnen Wirtschaften ist als Wirtschaft»• fördernd erwünscht. Sie soll mit fachmännischer Berntung verbunden sein, die jedoch nicht in das System unmittelbaren administrativen Eingreifens in die einzelnen Wirtschaften übergehen soll. Diese zu fördernde Autonomie der einzelnen Wirtschäften hat nichts zu tun mit der Eingliederung in größere Verbünde, deren Arbeitsbereich sich auf die allgemeinen Fragen des Siedlungswerkes erstreckt, und die unter besonderen Gesichtspunkten eine Zusammenfassung der Siedler und maßgebenden Einfluß auf sie erstreben, aber im Verhältnis zur Zionistischen Organisation autonom existieren. Die Entscheidung über die Teilnahme an solchen Organisationen liegt bei den Siedlern selbst. Keinesfalls darf die für das Kolonisationswerk maßgebende Stelle der Zionistischen Organisation die Verantwortung und Kontrolle über das Siedlungswerk; — formell oder praktisch — an solche atitonomen Organisationen abgeben. V Siedler, die mit eigenem Kapital landwirtschaftliche Betriebe errichten wollen, sind mit allen Mitteln zu unterstützen (durch vernünftige Ergänzung der eigenen Mittel aus den nationalen Mitteln, fachmännische Bcratung, Hilfe beim Absatz, organisatorische Unter- Stützung der in der Landwirtschaft üblichen genossenschädlichen Tätigkeiten). Aber diese Klasse wird für eine landwirtschaftliche Kolonisation in irgendeinem größeren Maßstab kein ausreichendes Reservoir bilden. Schon deswegen — ab■ gesehen von allen ideologischen Gründen —- ist die weitere Förderung der Chaluzkolonisation nötig. Für die Arbeit beider Gruppen gilt das Prinzip des wirtschaftlichen Erfolges. Dieses Prinzip bestimmt die Wahl der Wirtschaftsformen und der Wirtschaftszweige; unter den letzteren müssen zunächst diejenigen in Angriff genommen werden, die nach den Bedingungen des Landes auf dem kürzesten Wege wirtschaftlichen Erfolg versprechen. Nach diesem Grundsatz muß sich auch die Boden- Politik richten. . : , Vf; . Ueberflüssig erscheint eine prinzipielle Diskussion darüber, ob die Industrie gefördert werden soll oder nicht. Die Notwendigkeit der Förderung wird bejaht für konkrete Projekte, deren Lebensfähigkeit nachgewiesen wird; sie geschieht durch Gewährung von Kredit, der nach kaufmännischen Grundsätzen als solcher bezeichnet werden kann; durch Hilfe gegenüber der Regierung (wobei allerdings darauf zu achten ist, daß wir niemals Forderungen unter dem Gesichtspunkt begrenzter Teilaufgaben stellen, sondern stets an die Gesamtentwicklung des Landes denken sollen); durch Erschließung von Ab- Satzmöglichkeiten; durch Hilfe bei der Regelung der Arbeitsverhältnisse. VII. Auch für die Industrie ist der Arbeiter als mitschaffender Faktor in der Wirtschaft anzuerkennen. Die auf Sicherung eines minimalen Lebensstandards gerichteten Forderungen der Histadruth sind im allgemeinen nicht übertrieben und daher anzuerkennen; die gewerkschaftliche Organisation der Arbeiter ist als Repriisentantin der Arbeiter bei der Regelung des Arbeitsverhältnisses anzuerkennen; Einstellungen von Arbeitern sollen durch Vermittlung paritätischer Arbeitsämter erfolgen; diese sollen auch für die Beilegung von Arbeitsstreitigkeiten benutzt werden; ihre Anrufung soll für beide Seiten Pflicht sein. VIII. Für die industriellen und kaufmännischen Unternehmungen der Arbeiterschaft gelten die gleichen Grundsätze: sie sollen bei Nachweis der Lebensfähigkeit mH den erwähnten Mitteln gefördert werden. Von diesen Unternehmungen streng zu trennen sind Einrichtungen zur Beschäftigung von Arbeitslosen oder Ausbildung von Facharbeitern. Diese unproduktiven Unternehmungen sollen, getrennt von den auf rentablen Geschäftsbetrieb gerichteten, von der Organisation budgetiert werden - in den Fällen, in denen das als für den Aufbau der nationalen Wirtschaft zweckmäßig anerkannt wird. IX. Die bereits geschaffenen wirtschaftlichen Werte sind zwecks Vergrößerung unserer Mittel sobald und soweit als irgend möglich als Grundlagen für Kredite auszunutzen. X. In der äußeren Politik ist nach wie vor Einwirkung auf die Mandatarniacht im Sinne aktiver Unterstützung des Kolonialvverkes durch möglichst umfassende Erfüllung der im Mandat gegebenen Zusicherung notwendig. Fs Ist aber nicht zu verkennen, daß auch die gegebcntii politischen Bedingungen eine wirtschaftliche Tätigkeit gestatten, die weit über den Rahmen des uns heute Möglichen hinausgehen könnte. Gegenüber anderen Urteilen ist festzustellcn, daß nicht die politischen Bedingungen es waren, die einen größeren Erfolg des Zionismus verhindert haben. Notwendig ist auch gegenüber Darstellungen, die in der jüdischen und nichtjüdischen Welt Irrtümer über die Stellung der Juden im Lande erwecken können, die Feststellung, daß von einem ״antikolonisatorischeii Regime“ der Mandatarmacht keine Rede sein kann. Die Mandatarinncht gewährte uns neben wichtigen wirtschaftlichen Hilfen den entschiedenen und ständigen politischen Schutz unseres Werkes, ohne den gegenüber den Selbständigkeitstendenzen der Araber und den gegnerischen Strömungen in der großen politischen Welt kein Vorwärtskommen möglieh gewesen wäre; die von der Mandatarmacht betriebene Beruhigungspolitik — in deren Interesse sie sich zu gewissen Abweichungen von den Juden günstigen Be- Stimmungen des Mandats verstanden hat — hat den Beginn einer wirtschaftlichen Arbeit des Zionismus erst möglich gemacht. Die Politik der Zionistischen Organisation hat für diese Politik der Mandatarmacht Verständnis gezeigt und kann deswegen heute Erfolge feststellen; die jüdische Position im Lande ist wesentlich verstärkt worden, das Verhältnis zu den Arabern ist verbessert, die Mandatarmacht zeigt verstärkte Aktivität für die jüdischen Aufgaben. Eine rein negative Kritik der Mandatarmacht, eine Politik des Protestes ist abzulehnen. Sie ist aussichtslos, weil England zur Bewilligung von Maximalfordeningen nicht gezwungen werden kann. Sie ist gefährlich, weil dauernde verständnislose Kritik die Mandatarmacht gegen uns einnehmen und damit die Erfolge der Politik der Mäßigung gefährden kann. Sie ist auch gefährlich als Rückfall in eine rein demonstrative Politik; dem Volke kann die Notwendigkeit eigener größerer Leistung durch Ablenkungsangriffe auf England verschleiert werden. Notwendig ist nicht ein politisches System, sondern eine Politik des Kontaktes mit der Mandatarmacht, die sich in ständiger Arbeit um konkrete Einzelfragen bemüht. Für die großen politischen Fragen ist die dilatorische Methode die beste für uns. Notwendig ist ferner die Fortsetzung einer großzügigen politischen Propaganda, vor allem auch im Völkerbund. XI. Der Schlüssel zur Erweiterung unserer Arbeit liegt beim jüdischen Volke. Deswegen muß die Agency- Politik fortgesetzt und durchgeführt werden. Ihr Ziel ist die Erweiterung unserer Mittel. XII. Durch die Agency wird die Zionistische Organisation in keinem Sinne überflüssig. Sie hat nach wie vor einen großen Teil der Mittel für das Palästinawerk aufmbringen, sie ist notwendig fiir die Durchführung der kolonisatorischen Arbeit, ihre Aufgabe bleibt die Ausbreitung des zionistischen Gedankens, durch dessen Kraft in Palästina die Heimstätte aufgebaut und im Galuth der Kampf um die Existenz des Volkes'geführt wird. Deswegen muß die Organisation erhalten und gestärkt werden. Die aktuellen Aufgaben der Organisation machen Reformen notwendig: das Budgetrecht soll auf das Aktions-Comite übertragen werden. Zu prüfen ist auch die Möglichkeit einer Reform des Kongresses, durch welche das Wahlrecht für alle zionistischen Leistungen und vielleicht nach Maßgabe der Intensität der Leistungen gewährt werden könnte. Die Koalitionspraxis muß reformiert werden. Wer in eine Koalition eintritt, übernimmt damit die volle Verantwortung; Verantwortungen für Teilgebiete können nicht anerkannt werden; Mitglieder der Koalition müssen auf oppositionelle Gesten verzichten. Die Entwicklung von Notabeln-Gewohnheiten in der Organisation ist zu bekämpfen; das ist zu beachten bei der Zusammensetzung des Aktions-Comites, bei der Bildung des Kongreßpräsidiums. XIII. In dieser Zeit des Ueberganges, in der wir auf neue Ausdehnung warten, müssen wir uns auf den großen Gedanken des Zionismus besinnen: die Heimstätte in Palästina ist das einzige Mittel für die Erhaltung und Erneuerung des Volkes. Dieser Gedanke muß aufs neue verbreitet werden, insbesondere unter der Jugend, deren Aufgabe heute nicht allein im Chaluziuth, sondern auch in der Teilnahme am Kampf des Volkes für seine Existenz durch den Aufbau Palästinas besteht. Die religiöse Erziehung in Palästina Jerusalem, 19. Juni. (J.T. A.) Rabbiner M. S. Margulies, der Präsident der Union orthodoxer Rabbiner Amerikas, und Rabbiner Aaron Teitelbaum, der Sekretär des Central Relief Committee und des orthodoxen Erziehungsfonds der amerikanischen Juden, die beide mehrere Wochen in Paiästina zubrachten und das jüdische Schulwesen im Lande studierten, erklärten, sie seien mit dem Niveau des allemeinen religiösen Unterrichtes zufrieden, insesondere sei das misrachistische Schulwesen ln den Städten und in den Kolonien sehr zu loben. Die jüdischen Gemeinden in Polen Warschau, 20. Juni. (J. T. A.) In der letzten Sitzung des Ministerrates wurde dem Oesetzprojekt wegen Ausdehnung des bekannten Dekrets des Marschalts Pilsadski bezüglich der Wiederherstellung der S e 1 b s t v e r w a 11 u n g der jüdischen Oe nie in den auf alle Teile, der polnischen Republik mit Ausnahme der Wojwodsehaften Posen, Schlesien und Pomerellcn zugestimmt. Laut diesem Dekret müssen sieh die Selbstverwaltungen der jüdischen Gemeinden bis zu einem Jahre nach Inkrafttreten des Gesetzes konstituieren; Arbeiterschaft und Konsolidierung Line in Deutschland lebende palästinensische Arbeite rin sendet uns eine längere Zuschrift, in welcher sie sich dagegen wendet, daII vor dem Kongreß eine ״systematische Beeinflussung des Publikums zu Ungunsten der Arbeiterschaft“ stattfindef. Wir entnehmen dem Brief folgende Stellen: ,,ist es ein Wunder, wenn unter den Menschen, die in Grollbeirieben leben, Unruhe und Uneinigkeit entsteht, wenn, um mit den Zahlen, die der Keren Hajessod selbst (im November 1926, in der Broschüre ״Tatsachen und Bilder aus dem neuen jüdischen Leben in Palästina“) angibt, zu beweisen ist, daß folgende Unterschiede in der Investierung der Gelder bestehen: Investierte Gelder Bewohnerzalil (November 1926) (August 192&) in Nahalal £E 65 428 329 ״ En-Tivon (Kfar Jcchcskicl) 270 759 56 ״ ,, En-Charod 423 938 36 ״ , Tel-Josef 325 658 38 ״ ״ Ha-Givah 82 168 13 ״ Diese Siedlungen stammen meines Wissens nach alle aus demselben Griindungsjalire. Außerdem befinden sich die Höfe der Siedler von Nahalal, En-Tivon (Kfar fccheskiel) und sicherlich auch Givah (hauptsächlich) auf ihrem endgültigen Platz, ln En-Tivon hat jeder■ Siedler einen festgebauten Stall für Zugtier und Kühe bereits, in der Kwu/ah Ha-Givah wohnen die Siedler zum großen Teil schon in <1011 neuerbauten Häusern mit Steinfußboden. Auch bat die Siedlung einen neuen schönen Stall. — Und was hat En-Charod, Tel-Josef? Bis zum Vorjahre konnte man nicht bauen, da der Hof nach Kunde verlegt wird. Die Bauten dieser Siedlungen sind provisorisch wieder hergestellte arabi§che Häuser oder Baracken (ohne Steinfußboden!). Selbst der Gemüsegarten in En-Charod hat nocii nicht seinen späteren Platz. Und dann fordert man Rentabilität! Erst wenn man Kcnntnh von diesen Dingen hat, kann man die geleistete große Arbeit bewerten und einen Augenblick still und dankbar vor den Siedlungen stehen. Traurig ist es, zu sehen, wie die große menschliche Idee des Zionismus, die umgcstaltung des Lebens, zu einem nackten Rechenexcmpel herabgesunken ist.“ Die Einwendungen der Briefschreiberin beruhen auf einem Mi (’Verständnis, das aufgeklärt zu werden verlohnt. Der von uns vertretene Standpunkt, daß das dringendste Erfordernis unserer Palästiuaarbeit die ״Konsolidierung“ der bestehenden Siedlung ist, bedeutet nichts anderes, als daß auch denjenigen Siedlungen, die bisher das im Plane vorgesehene Budget nur zum kleinen Teil ausgezahlt bekommen haben, dieses Budget vollständig ausgezahlt wird. Wir selbst haben uns stets dagegen gewandt, daß man Siedlungen urtd Siedlungsmcthoden kritisiert, ohne daß man ihnen fair play gegeben hat, d. h. ohne daß sie die Chance hatten, sich planmäßig zu entwickeln. Nur wenn sie diese Gelegenheit gehabt und trotzdem schlechte Resultatc erzielt hätten, könnte man über den Erfolg ein auf Erfahrung gegründetes Urteil fällen. Wir fordern also im Grunde dasselbe wie die Briefschreiberin, aber wir sind uns auch darüber im klaren, daß man nicht mit demselben Groschen sieben verschiedene Sachen durchführen kann, und darum verlangen wir, daß, solange nicht das Alte fertig ausgezahlt wurde, andere Dinge, z. B. auch Gründung neuer Siedlungen aus Keren Hajessod-Mitteln, zurückgestellt werden, daß ferner auch auf andern Gebieten die unproduktiven Ausgaben (wie Arbeitslosenunterstützung und Notstandsarbeiten) nach Möglichkeit und mit Beschleunigung abgebaut werden. Wir bekämpfen die Budgetpolitik der Arbeiterorganisation, weil diese immer neue Ausgaben befürwortet, für die die Mittel nicht vorhanden sind und dadurch die Konsolidierung des Alten gefährdet. Wir glauben nicht, daß der zionistische Idealismus-sich in der Er- Bildung großer Arbeitsprogramme ausleben darf, die nur das einzige Resultat haben, daß verschiedene Dinge begonnen, keine fertig gemacht werden, worunter nicht nur die Siedler leiden, sondern die gesamte zionistische Arbeit, die dadurch Verluste hat und nicht weiterkommt. Im weiteren Verlauf ihrer Zuschrift wendet sich die Briefschreiberin gegen den Schreiber des Artikels ״Kritik der Arbeiterbetriebe“ in Nr. 48 der ״Jüdischen Rundschau“. Sie bezeichnet seine Kritik als unberechtigt. Freilich bezieht sich die Schreiberin auf die Verwaltung der Siedlung En-Charod, während jene Kritik weniger auf die landwirtschaftlichen Einzel- Siedlungen anspielte als auf die zentralen Institutionen der Arbeiterschaft und insbesondere solche Institutionen wie Solei Boneh. Jene Kritik stammt übrigens aus der palästinensischen Arbeiterzeitung ״Dawar“ und ist in der ״Jüdischen Rundschau“ nur zitiert worden. Wir sind überzeugt, daß durch ernste Selbstkritik der Arbeiterschaft, die vor der Wahrheit nicht zuriickschreckt, das Ansehen der Arbeiterschaft in der zionistischen Welt nur gehoben und auch der Sache der Arbeiterschaft am besten gedient wird. Pro Palästina-Arbeit in Ungarn Der ״Wiener Morgcnzeitimg“ wird aus Budapest geschrieben: Die vor kurzem nach Ueberwindung vieler Hindernisse hier ins Leben gerufene Pro-Paliistina-Gesellschaft hat bereits mehrfache praktische Erfolge aufzuweisen. Eines ihrer Leitungsmitglieder, der Chef der weltbekannten Samenhandelsunternehmung Heinrich Mauthner, hielt sich in letzter Zeit mehrere Wochen in Palästina auf, um dort Möglichkeiten für größere Investitionen zu studieren. Das Ergebnis dieser Reise ist, daß Herr Mauthner in der Nähe von Kfar Saba die Option auf vorläufig 4000 Dunam Boden erwarb, wovon er 2000 Dunam für sich behalten und zur Gründung einer ungarisch-jüdischen Kolonie verwenden will, während die restlichen 2000 Dunam für andere Mitglieder der ungarischen Pro-Palästina-Gesellschaft angekauft werden. Auf dem eigenen Bodenbesitz will Herr Mauthner eine große Orangerie und Bananenpflanzung anlegen. Das ganze Gebiet wird durch mode me Drainage fruchtbar erhalten werden. Auch eine große Viehzucht, ferner eine Stärkefabrik und andere landwirtschaftliche Betriebe sollen mit den allermodernsten Mitteln errichtet werden. Dem Tel-Awiwer Korrespondenten des Budapester ״Orszagos Egyetertes“ gegenüber erklärte Herr Mauthner, daß er, sobald der Kauf der 4000 Dunam legalisicrt sein wird, sich ständig in Palästina niederlassen und an die Durchführung der Betriebsgründungen schreiten werde. Der Waldzerstörer Bostani verurteilt Jerusalem, 19. Juni. (J. T. A.) Wadie L. Bostani, ein führendes Mitglied der arabischen Exekutive, der vor mehreren Monaten an der Spitze eines Beduinentrupps den von der Palestine Jewisli Colonlsation Association (Pica) bei Cäsarea gepflanzten Eukalyptuswald zerstört hat, wurde vom Gericht zu einer Geldstrafe von 100 Pfund und zu Schadenersatz von 65 Pfund an die Pica verurteilt 8 Beduinen, die an dem Zerstörungswerk teilnahmen, wurden zu je 2 Pfund, ihr Scheik zu 5 Pfund verurteilt. ' Der Bau des jüd. Lehrerseminars in Jerusalem, über den so viel gestritten wurde und der der Anlaß zu den bekannten Demonstrationen in Jerusalem gab, mußte auf Grund eines Telegramms des amerikanischen Komitees auf Vs Jahr verschoben werden, offenbar wegen Verzögerung der Geldaufbringung. Die (״Blätter a herat Ab. C Yorker ״\ Amerika, 1 auch viel York, hat seines Leb also an je Rückschau über diese unser Lei alten Heir innerungei Wirkens s 1897, dem Erinnerung die als S Gute, bes jeder doc! Vorschein Jahren er hohen Rc und für später, o ruhigen S Auch Cal Feuer dei flammend Sinn für dischen I Verdienst! erzählt ei seine Me anregend! seinem 1 die er v! ließ sein und ging großen T er bei de einer voi dieser Je Caha und Erei liebt, au! ihm unw Sturmjah andere a auffallen! halten, ve ein Selbe man mu über siel Wonne; Ausfuhr!: manier e Bei der nicht nui und bei alle Mit! die Mits Es erge Leben י völkerur Aufmerk berühmt ״Jeruscb keit du Jeschibc ihre Kir für jen< Kalmen sohn (B Wilnas sunken den ber die Jud fanden, tümlich! Witzünj Wesen, bitterst! den Ar kundige dicht I eine C mir uf1 Mann, Haaraz De 35 Jah derung trotz t Tag v wahrt Di Memoi Leben Cahan mit d< Pogro junge wo e sich 1 befan! wurde auf d sehen auf d trotz mung?ich 1 bemä war,

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